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Rezepte

Tapioka-Gewürz-Pudding


Cremig, würzig, schokoladig und unglaublich lecker ist dieses Dessert mit Anis, Nelken, Zimt und Vanille. Und dazu noch laktosefrei, glutenfrei und RESET-geeignet


Fertig in: 60 Minuten

Zutaten

Für 3-4 Dessertgläser (je nach Größe):

  • 100 g Tapioka Perlen
  • 250 ml Kokosmilch
  • 250 ml Wasser
  • 1 TL Anis Samen
  • 6 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • ½ Vanilleschote
  • Kleine Prise Salz
  • 30 g Kakao
  • 2-3 EL Honig
  • 100 g Himbeeren

Zubereitung 

  1. Tapioka-Perlen 10 Minuten in reichlich kaltem Wasser einweichen lassen und anschließend durch ein Sieb abseihen.
  2. In der Zwischenzeit die Kokosmilch zusammen mit 250 ml Wasser, Anis, Nelken, Zimtstange, Vanille (Vanilleschote und -Mark) und einer kleinen Prise Salz zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und die Gewürze für 10 Minuten in der Kokosmilch ziehen lassen. Anschließend die Kokosmilch durch ein Sieb gießen, um die Gewürze zu entfernen.
  3. Die Kokosmilch nun zusammen mit dem Kakao und den Tapioka-Perlen aufkochen und unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen. Die Perlen werden dabei durchsichtig. Da die Masse schnell am Topfboden ansetzt, regelmäßig rühren. Den Topf vom Herd nehmen, den Honig einrühren und den Tapioka-Pudding bei geschlossenem Deckel 30 Minuten quellen lassen.
  4. Lauwarm oder kalt mit Himbeeren servieren.

Tipp: Das Dessert lässt sich wunderbar mit verschiedenen Früchten kombinieren. Im Herbst und Winter passen beispielsweise auch in Zimt gedünstete Apfelstücke sehr gut.


Artgerechte Food Facts:

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Tapioka. Die Stärke der Maniok Pflanze wird Tapioka genannt und ist als Tapioka-Mehl oder in Kugel-Form erhältlich. Das Urnahrungsmittel Maniok (oder auch Kassava oder Yuca genannt) ist eine Knolle, die ähnlich wie Kartoffeln oder Süßkartoffeln unter der Erde wächst und große Speicherorganellen für Stärke besitzt. Tapioka ist ein mengenmäßig artgerechtes Lebensmittel, welches als glutenfreie Stärkealternative werden kann.

Kokos ist ein sehr guter artgerechter Energielieferant.

Anis ist nicht mit dem Sternanis zu verwechseln. Der echte Sternanis bildet aus botanischer Sicht eine eigene Familie und ist nicht mit dem Anis verwandt. Doch geschmacklich sind sich Anis und Sternanis sehr ähnlich, denn sie enthalten beide das ätherischen Öl Anethol. Anis kann schleimlösend wirken, z.B. bei Husten. Es unterstützt zudem die Verdauung und besitzt krampflösende Eigenschaften bei Verdauungsbeschwerden. Anis regt die Milchbildung an und wirkt antibakteriell, entspannend und entkrampfend.

Nelken enthalten das ätherisches Öl Eugenol, welches wie natürliches Antibiotikum wirken soll - antibakteriell, antiviral und antimykotisch. Außerdem haben Nelken antientzündliche Eigenschaften.

Zimt sorgt nicht nur für Geschmack und Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel und den Stoffwechsel aus.

Vanille ist die fermentierte und getrocknete Fruchtkapsel der Vanilleorchidee. Genaugenommen ist Vanille ein Teil der Blüte. Essbare Blüten können zum Kochen verwendet werden, sehen schön und sommerlich aus und heben die Stimmung. Vanille kann die Cortisol-Empfindlichkeit positiv beeinflussen. Außerdem wirkt sie stimmungsaufhellend, aphrodisierend, belebend, entspannend, muskelstärkend, stoffwechsel- und verdauungsfördernd.

Kakao enthält eine Vielzahl von Neurotransmittern, die die Ausschüttung von Stimmungsaufhellenden Substanzen im Körper fördern. Tryptophan regt beispielsweise die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Außerdem wirkt sich der sehr hohen Anteil an Magnesium, entkrampfend und entspannend auf Muskeln und Nerven aus. Kakao enthält zusätzlich Antioxidantien, Kalzium, Eisen und ungesättigte Fettsäuren.

Honig gilt seit Jahrtausenden als natürliches Heilmittel und ist bekannt für seine Wirkung gegen Pathogene, wie Viren und Bakterien. Manuka Honig wirkt hier am besten – sein hoher Polyphenol-Methylglyoxal-Gehalt (MGO) macht ihn einzigartig. Generell ist Honig besser, je dunkler er ist, denn dann ist der Pinostrobingehalt höher. Honig sollte nicht erhitzt werden, da die gesundheitsförderlichen Stoffe sonst schnell zerstört werden. Deshalb den Honig erst zum Schluss hinzufügen und nur kurz erhitzen.

Beeren helfen unsere Schutzbarrieren aufzubauen. Ihr Polyphenolgehalt hat einen entzündungshemmenden Effekt und die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ. Außerdem sind sie der Inbegriff von Sommer und ihre bunte Farbe auf dem Teller sorgt für gute Stimmung.

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