Tag 21

Einnahmeplan für Phase

Unser heutiges Video widmen wir dem Thema Fett. Aus der artgerechten Sicht erklären wir, welche Fette gut und welche weniger gut sind:

Was ist Fett?

Wenn es um unsere Ernährung geht, unterscheiden wir zwischen tierischen oder pflanzlichen Fetten. Sie zählen, neben Eiweißen und Kohlenhydraten, zu den Makronährstoffen. Zerlegt man diese Fette in die Bestandteile, wie es bei der Verdauung geschieht, erhält man verschiedene Fettsäuren sowie Cholesterin. Diese können über die Darmwand aufgenommen werden und dienen als Energielieferant, Zell-Baustoff oder in Fettzellen als Speichermedium.

 

Kurz- und mittelkettige Fettsäuren

Kurzkettige Fettsäuren kommen relativ wenig in unserer Nahrung vor. Die mittelkettigen Fettsäuren findet man zum Beispiel gehäuft in Kokosfett. Sie sind gut verdaulich. Doch sie können noch mehr: Die mittelkettige Caprylsäure und Caprinsäure aus Kokosfett haben z.B.  antimykotische (gegen Pilze) Eigenschaften auf unsere Darmflora. Sollte es also zu einem Pilzbefall gekommen sein, können diese Fettsäuren dabei helfen, den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen. (Shijna Kappally 2015).

 

Langkettige Fettsäuren – gesättigt / ungesättigt

Die langkettigen Fettsäuren machen den Hauptbestandteil der Fette in unserer Nahrung aus. Sie lassen sich außerdem in gesättigt und ungesättigt einteilen. Gesättigt heißt, dass alle Bindungsstellen der Kohlenstoffatomkette mit Wasserstoffatomen besetzt sind. Bei den ungesättigten Fettsäuren sind dagegen noch freie Bindungsstellen vorhanden. Je nachdem wie viele Stellen nicht besetzt sind, spricht man dann von einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Bei ungesättigten Fettsäuren entsteht aufgrund der freien Bindungsstelle ein „Knick“. Dies macht die ungesättigten Fettsäuren flexibler, weshalb sie flüssig sind, im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren. Ein einfaches Beispiel ist Butter, die im Gegensatz zu Olivenöl bei Raumtemperatur eine feste Form besitzt. Butter besteht aus mehr unflexiblen, gesättigten Fettsäuren und hat deshalb eine harte Konsistenz, wohingegen Olivenöl viele ungesättigte Fettsäuren enthält.

 

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Zwei wichtige Gruppen der mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind die Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide sind essenziell, d.h. sie können nicht selbst vom Körper gebildet werden und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Nachweislich wirken sie sich positiv auf Herz, Gehirn und Sehkraft aus (EFSA 2011). Ausschlaggebend ist bei Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren jedoch das richtige Verhältnis (Empfehlung 2:1) in unserem Körper.

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