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Rezepte

Fermentierte Karotte mit Ingwer


Fermentiertes Gemüse ist nicht nur super gesund, sondern auch noch vielseitig. In dieser Variante mit Karotten und Ingwer. Dein Darm wird sich über die guten Bakterien freuen. Das Rezept ist zudem vegan, glutenfrei und RE’SET geeignet.


Fertig in: 10 Tagen

Zutaten

Für ein Glas mit 1 Liter Fassungsvermögen
 
  • Ca. 500g Karotten
  • 2cm Ingwer
  • 25g Salt (ohne Jod und Rieselhilfe)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Glas mit 1 Liter Fassungsvermögen
  • 1 kleiner Glasdeckel/ unterteller/ Glas zum Beschweren
  • Optional: 1 TL Probiotikum in Pulverform

Zubereitung 

  1. Karotten schälen, Enden abschneiden und in dünne, gleichdicke Scheiben schneiden. Ingwer in feine Streifen schneiden.
  2. Das Glas mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen und alle Spülmittelrückstände mit Wasser entfernen.
  3. In einem sauberen Gefäß 1 l lauwarmes Wasser mit dem Salz verrühren, bis sich das Salz komplett gelöst hat. Optional das Probiotikum unterrühren.
  4. Die Karotten mit dem Ingwer zusammen in das Glas schichten und mit der Salzlake übergießen, bis die Karotten gut bedeckt sind. Das Gemüse darf zum fermentieren nicht mit Luft in Kontakt kommen, daher wird das Ferment mit einem sauberen Gegenstand (Glasdeckel, Untertasse etc.) beschwert und somit unter der Salzlake gehalten. Anschließend das Glas verschließen. Das Glas sollte in einen tiefen Teller gestellt werden, da bei dem Fermentationsprozess, trotz geschlossenem Deckel, Flüssigkeit austreten kann.
  5. Jetzt kann das Glas bei Zimmertemperatur für ca. 10 Tage fermentieren. Mit einem sauberen Löffel kann zwischendurch probiert werden, ob der gewünschte Fermentationsgrad und damit der gewünschte Geschmack erreicht wurde. Um die Fermentation zu stoppen, wird das Glas im Kühlschrank aufbewahrt und ist nun monatelang haltbar. Das fermentierte Gemüse immer mit einem sauberen Löffel entnehmen.

Tipp: Auch andere Wurzelgemüse können auf diese Art fermentiert werden und bei der Wahl der Gewürze kann experimentiert werden. Um Gemüse in Salzlake zu fermentieren eignet sich meistens eine 2,5 %-Salzlake. Die Menge kann nach diesem Prinzip angepasst werden.


Artgerechte Food Facts:

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Karotten lagern als Wurzelgemüse ihren Kohlenhydratanteil direkt in aktiven Zellstrukturen, welche auch beim Kochen intakt bleiben und erst langsam während der Verdauung freigesetzt werden, was sich wiederrum positiv auf das Gleichgewicht in unserer Darmflora auswirkt. Außerdem enthält es viele Ballaststoffe, die unseren nützlichen Darmbewohnern als Nahrung dienen.

Ingwer ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, die unser Immunsystem tatkräftig unterstützen. Er wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, stoffwechselregulierend und antidiabetisch. Vor allem bei Verdauungsbeschwerden, Schmerzen und Erkältungen kann er gut eingesetzt werden. Außerdem führt sein intensiver Geschmack dazu, dass das Sättigungsgefühl eher eintritt.

Salz sollte zum Fermentieren in sehr guter Qualität gekauft werden - ohne Jod, Zusätzen unf Rieselhilfen. Beispielsweise Steinsalz oder Ur-Salz in Bio-Qualität.

Probiotikum: Die Zugabe von Probiotikum beschleunigt die Fermentation und fördert die Vermehrung der hinzugefügten Milchsäurebakterien. Es dient sozusagen einer etwas kontrollierteren Fermentation, da vor allem die hinzugefügten Bakterienstämme vermehrt werden. Bei der „wilden Fermentation“ ohne Zugabe von Probiotikum werden die auf dem Gemüse vorhandenen Milchsäurebakterien vermehrt.

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