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Rezepte

Kurkuma-Sauerkraut


Sauerkraut lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Fermentiertes Gemüse schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch noch besonders gesund. Noch mehr, wenn man zusätzlich Kurkuma hinzugibt.


Fertig in: 5 Tagen

Zutaten

Für 1 Liter Gefäß
 
  • 500 g Weißkohl
  • 325 g Karotten
  • 60 g rote Zwiebeln
  • 115 g Apfel
  • 20 g Salz
  • 5 g Kurkuma Pulver
  • 1 EL Probiotikum in Pulverform

Zubereitung 

  1. Weißkohl, Zwiebeln, Möhren und Apfel in feine Stückchen schneiden, oder sogar hobeln.
  2. Alles in eine Schüssel geben und Salz, Kurkuma und Probiotikum hinzufügen und das Gemüse kneten, bis der Gemüsesaft austritt. Dabei kann sich das Volumen um die Hälfte reduzieren. Am besten mit Handschuhen arbeiten, da sich die Hände sonst gelb verfärben könnten.
  3. Gemüse dicht ins Gefäß schichten und nach unten drücken, so dass die Flüssigkeit über dem Gemüse schwimmt. Eventuell noch Wasser hinzufügen, um das Gemüse vollständig abzudecken. Das Gemüse muss nun dauerhaft heruntergedrückt werden – zum Beispiel mit einem Kohlblatt, einem Glasdeckel oder einem kleineren Krug – es sollte kein metallischer Gegenstand genommen werden, da die entstehende Säure mit dem Metall reagiert. Dies ist für den Gärprozess essenziell, damit keine Luft an das Gemüse kommt (anaerobe Fermentation).
  4. Das Glas verschließen und für 5 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Das Gemüse wird sich aufblähen und Kohlensäure wird entstehen. Überschüssige Flüssigkeit wird trotz geschlossenem Deckel austreten, deswegen empfehlen wir, das Glas während der 5 Tage in einen tiefen Teller zu stellen.
  5. Nach 5 Tagen kann das Glas nun geöffnet werden und die Luft herausgelassen werden. Falls nötig, das Gemüse runter drücken und nochmals Wasser zugeben, um alles zu bedecken. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Milchsäure für eine gesunde und sichere Gärung sorgt.
  6. Das Sauerkraut für die nächsten 2 Wochen bei Raumtemperatur stehen lassen. Je länger es sich außerhalb des Kühlschranks befindet, desto saurer und komplexer wird der Geschmack und desto weicher wird das Gemüse. Der ph-Wert erreicht dann bis zu 4,6 und weniger. Ist der gewünschte Geschmack erreicht, kann das Sauerkraut in den Kühlschrank gestellt werden, wodurch die Fermentierung sozusagen pausiert.


Artgerechte Food Facts:

Kurkuma ist frisch oder getrocknet erhältlich. Es wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und antirheumatisch. Kurkuma entfaltet seine volle Wirkung in der Kombination mit schwarzem Pfeffer und etwas Fett, da die Inhaltsstoffe so am besten aufgenommen werden können.

Karotten lagern als Wurzelgemüse ihren Kohlenhydratanteil direkt in aktiven Zellstrukturen, welche auch beim Kochen intakt bleiben und erst langsam während der Verdauung freigesetzt werden, was sich wiederrum positiv auf das Gleichgewicht in unserer Darmflora auswirkt. Außerdem enthält es viele Ballaststoffe, die unseren nützlichen Darmbewohnern als Nahrung dienen.

Äpfel besitzen einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Flavonoiden und Polyphenolen. Die Ballaststoffe können von den guten Darmbakterien als Nahrung genutzt werden.

 

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