Skip to main content Skip to search Skip to main navigation
Menu
Why Do We Get Sick More Often in the Fall? Why Do We Get Sick More Often in the Fall? 2026-10-05T11:41:11+00:00 2026-10-05T13:15:37+00:00
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

Why Do We Get Sick More Often in the Fall?

Colds are more common in the fall, but the cold weather alone isn’t to blame. Drawing on studies, we’ll show how cold noses, heated indoor air, vitamin D, sleep, and stress affect our immune system—and what you can do about it.

Regular tips about health Add as Preferred Source

Zwischen Oktober und März nehmen Atemwegsinfekte deutlich zu. Die naheliegende Erklärung, nämlich die Kälte, greift dabei jedoch zu kurz, denn Erkältungen werden durch Viren und nicht durch niedrige Temperaturen ausgelöst. Ausschlaggebend ist, wie der Herbst die Bedingungen verändert, unter denen sich Viren verbreiten und unser Immunsystem arbeitet.

Die Forschung hat dazu in den vergangenen Jahren aufschlussreiche Antworten geliefert. Wir zeigen, welche Rolle die Temperatur der Nasenschleimhaut, trockene Heizungsluft, Vitamin D, Schlaf und Stress spielen und warum auch der Darm Teil der Antwort ist.

Mythos-Check: Macht Kälte krank?

Kälte allein reicht nicht aus. Ohne Erreger gibt es keine Erkältung. Typische Auslöser sind Rhinoviren, Coronaviren oder Influenzaviren im Winter. Kälte kann jedoch dafür sorgen, dass ein bereits vorhandenes Virus leichter Fuß fasst.

Eine britische Studie zeigt: Probanden, die ihre Füße 20 Minuten in kaltes Wasser stellten, entwickelten in den folgenden Tagen häufiger Erkältungssymptome als die Kontrollgruppe [1]. Die Forscher vermuten, dass sich durch die Kälte die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut verengen. Dadurch gelangen weniger Abwehrzellen dorthin, wo Viren gerade eindringen wollen. Bereits vorhandene Viren können so leichter die Immunbarriere durchbrechen und eine Infektion auslösen.

Kalte Nase bedeutet schwächere Abwehr

Die Nase ist die erste Verteidigungslinie unseres Atemsystems und reagiert empfindlich auf Temperaturänderungen. Zwei Studien liefern hierzu spannende Erklärungen.

Viren mögen es kühl: Rhinoviren vermehren sich bei 33 °C (etwa der Temperatur in der Nase) besser als bei 37 °C (Körperkerntemperatur). In Zellversuchen fiel die antivirale Antwort bei niedrigerer Temperatur schwächer aus [2].

Kälte bremst die Nasen-Abwehr: Eine Harvard-Studie aus dem Jahr 2022 zeigte, dass die Zellen der Nasenschleimhaut bei Viruskontakt Milliarden winziger Bläschen (extrazelluläre Vesikel) ausschütten. Diese fangen Viren ab, bevor sie an die Zellen andocken. Schon 15 Minuten bei etwa 4,4 °C senkten die Temperatur in der Nase um rund 5 °C. Unter dieser Abkühlung gaben die Nasenzellen im Labor fast 42 % weniger dieser Bläschen ab, und ihre antiviralen Eigenschaften waren ebenfalls geschwächt [3].

Das ist eine der bislang überzeugendsten Erklärungen dafür, warum Atemwegsinfekte in der kalten Jahreszeit zunehmen. Mund und Nase warm zu halten, etwa mit einem Schal, kann also durchaus sinnvoll sein.

Heizungsluft, trockene Schleimhäute und volle Räume

Im Herbst verbringen wir mehr Zeit drinnen, oft eng beieinander und bei geschlossenen Fenstern. Das allein erhöht schon die Chance, mit Viren in Kontakt zu kommen. Dazu kommt die Heizung, welche die Luft austrocknet.

  • Viren überleben länger in trockener Luft: Grippeviren werden bei niedriger Luftfeuchtigkeit besser übertragen und bleiben länger aktiv [4, 5].
  • Trockene Schleimhäute arbeiten schlechter: Unsere Atemwege sind mit feinen Flimmerhärchen ausgekleidet, die Schleim samt Erregern abtransportieren. In einer Studie an Mäusen verlangsamte trockene Luft diesen Reinigungsmechanismus deutlich und schwächte die Abwehr gegen Grippeviren [6].

Tipp: Regelmäßig stoßlüften und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 40–60 % anpeilen. Ein Hygrometer zeigt die aktuelle Luftfeuchtigkeit an.

Weniger Sonne, weniger Vitamin D

Vitamin D bildet unser Körper vor allem mit Hilfe von UVB-Strahlung über die Haut. In Deutschland reicht die Sonne dafür etwa von Oktober bis März kaum aus. Die Speicher aus dem Sommer leeren sich nach und nach.

Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Eine große Meta-Analyse mit Daten von über 10.000 Teilnehmenden zeigte, dass eine regelmäßige Vitamin-D-Einnahme das Risiko für akute Atemwegsinfekte leicht senkt. Am meisten profitierten Menschen mit niedrigem Ausgangsspiegel [7]. Mehr zu Vitamin D erfährst Du in diesem Artikel.

Schlaf und Stress: unterschätzte Faktoren

Der Herbst bringt weniger Licht, einen veränderten Rhythmus und oft mehr Termine. Das wirkt sich auf Schlaf und Stresslevel aus, und beides hat messbare Folgen für die Abwehr. In einer Studie wurden gesunde Erwachsene gezielt mit Erkältungsviren in Kontakt gebracht. Wer weniger als sechs Stunden pro Nacht schlief, erkrankte etwa 4-mal häufiger als Teilnehmende mit mehr als sieben Stunden Schlaf [8]. Schon 1991 zeigte eine Studie im New England Journal of Medicine einen ähnlichen Zusammenhang: Je höher die psychische Belastung der Teilnehmenden, desto häufiger entwickelten sie nach Viruskontakt eine Erkältung [9].

Ständiger Wetterwechsel: Macht das krank?

Morgens 5 °C, mittags 18 °C und abends Regen. Viele Menschen fühlen sich bei solchen Schwankungen schlapp, haben Kopfschmerzen oder schlafen schlechter. Man spricht dann von Wetterfühligkeit, die wissenschaftlich bisher allerdings nicht gut belegt ist. Plausibel ist eine indirekte Wirkung: Der Körper muss ständig zwischen warm und kalt umschalten, wir sind oft falsch angezogen, und die Nasenschleimhaut kühlt häufiger aus.

Wetterwechsel verstärkt also eher die oben genannten Faktoren, als selbst krank zu machen.

Was hat der Darm mit Erkältungen zu tun?

Nase und Atemwege sind die Eintrittspforte, aber der Großteil unserer Immunzellen sitzt im Darm. Dort lernt das Immunsystem tagtäglich, zwischen harmlos und gefährlich zu unterscheiden.

Forschende sprechen inzwischen von einer Darm-Lungen-Achse: Darmbakterien produzieren aus Ballaststoffen kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, die über das Blut auch die Immunantwort in den Atemwegen beeinflussen können [10]. Das heißt aber nicht, dass ein gesunder Darm Erkältungen verhindert. Ein vielfältiges Mikrobiom ist dennoch ein wichtiger Teil einer gut regulierten Abwehr.

7 Dinge, die Du im Herbst tun kannst

  1. Nase warm halten: Schal oder Kragen über Nase und Mund, besonders bei Wind und Kälte.
  2. Richtig lüften: Mehrmals täglich stoßlüften, Luftfeuchtigkeit im Blick behalten.
  3. Hände waschen: Klingt banal, ist aber eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Erkältungsviren.
  4. Vitamin-D-Status prüfen: Gerade ab Oktober lohnt sich ein Bluttest beim Arzt.
  5. 7+ Stunden schlafen: Schlaf ist eine der stärksten Stellschrauben für die Abwehr.
  6. Stress ausgleichen: Bewegung an der frischen Luft hilft doppelt, für Kopf und Tageslicht.
  7. Darm füttern: Ballaststoffe aus Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn versorgen das Mikrobiom. Wenn Du es im Alltag nicht schaffst, könnten Ballaststoffe wie PHGG eine praktische Ergänzung sein.

Häufig gestellte Fragen

Kann man sich durch Kälte erkälten?

Nein, eine Erkältung wird immer durch Viren ausgelöst. Kälte kann aber die Abwehr in der Nase schwächen und so begünstigen, dass eine Infektion durchkommt.

Macht Wetterwechsel krank?

Wetterwechsel ist kein direkter Krankmacher. Ständige Temperaturwechsel und unpassende Kleidung können aber die Abwehr in den Atemwegen zusätzlich belasten.

Hilft Vitamin D gegen Erkältungen?

Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Studien zeigen den größten Nutzen bei Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel. Lass Deinen Status am besten ärztlich prüfen.

Welche Luftfeuchtigkeit ist im Herbst ideal?

In Wohnräumen gelten etwa 40–60 % als günstig für Schleimhäute und Raumklima.


Quellen

  1. Johnson C, Eccles R. Acute cooling of the feet and the onset of common cold symptoms. Family Practice. 2005;22(6):608–613. doi:10.1093/fampra/cmi072
  2. Foxman EF et al. Temperature-dependent innate defense against the common cold virus limits viral replication at warm temperature in mouse airway cells. PNAS. 2015;112(3):827–832. doi:10.1073/pnas.1411030112
  3. Huang D et al. Cold exposure impairs extracellular vesicle swarm–mediated nasal antiviral immunity. Journal of Allergy and Clinical Immunology. 2022;151(2):509–525. doi:10.1016/j.jaci.2022.09.037 
  4. Lowen AC et al. Influenza virus transmission is dependent on relative humidity and temperature. PLoS Pathogens. 2007;3(10):e151. doi:10.1371/journal.ppat.0030151
  5. Shaman J, Kohn M. Absolute humidity modulates influenza survival, transmission, and seasonality. PNAS. 2009;106(9):3243–3248. doi:10.1073/pnas.0806852106
  6. Kudo E et al. Low ambient humidity impairs barrier function and innate resistance against influenza infection. PNAS. 2019;116(22):10905–10910. doi:10.1073/pnas.1902840116
  7. Martineau AR et al. Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. BMJ. 2017;356:i6583. doi:10.1136/bmj.i6583
  8. Prather AA et al. Behaviorally assessed sleep and susceptibility to the common cold. Sleep. 2015;38(9):1353–1359. doi:10.5665/sleep.4968
  9. Cohen S, Tyrrell DA, Smith AP. Psychological stress and susceptibility to the common cold. New England Journal of Medicine. 1991;325(9):606–612. doi:10.1056/NEJM199108293250903
  10. Budden KF et al. Emerging pathogenic links between microbiota and the gut–lung axis. Nature Reviews Microbiology. 2017;15(1):55–63. doi:10.1038/nrmicro.2016.142

Meistgesuchte Präparate

Unsere Leser schätzen neben fundiertem Wissen rund um Gesundheit & Ernährung auch Präparate in höchster Qualität. Folgend findest Du unsere derzeit meistgesuchten Produkte.

Skip product gallery
Discount
Subscription available
lactoferrin cln 400mg 60 kapseln produkt dose kapseln?ts=1785937868

Average rating of 4.85 out of 5 stars

Lactoferrin 60 Capsules

For your universal protection

As one of the most valuable proteins in the body, lactoferrin is a natural component of the immune system.
UV glass
Lab tested
Non-GMO
No additives
Cologne List
Lactose free
Pure CLN
60 Capsules
60 Capsules
Sale price: 50,00 € Regular price: 59,90 €
Product Quantity: Enter the desired amount or use the buttons to increase or decrease the quantity.
osole vitamin d k kombination rein naturlichen quellen premium?ts=1753694037

Average rating of 4.85 out of 5 stars

Osole Vitamin D3 + K1 + K2

For your immune system, bones and teeth

OSOLE is gently produced using full-spectrum extraction from purely organic raw material sources.
UV glass
Lab tested
Non-GMO
No additives
Cologne List
Gluten free
Lactose free
Vegetarian
15 ml
15 ml
Regular price: 16,90 €
Product Quantity: Enter the desired amount or use the buttons to increase or decrease the quantity.
Subscription available
vitamin c immun premium vegan glutenfrei gentechnikfrei gesund?ts=1785923782

Average rating of 4.87 out of 5 stars

Vitamin C

High-dose vitamin C from rosehip extract

Natural vitamin C from rosehip
Non-GMO
No additives
Cologne List
Gluten free
Vegan
60 capsules
Regular price: 16,90 €
Product Quantity: Enter the desired amount or use the buttons to increase or decrease the quantity.
Discount
Subscription available
zink organischer glutenfrei vegan premium?ts=1755181891

Average rating of 4.93 out of 5 stars

Zinc Complex 25mg

Essential trace element for your health & well-being

High-purity organic zinc compounds for the immune system, skin & hair
Lab tested
Non-GMO
Gluten free
Vegan
30 Kapseln
30 Kapseln
Sale price: 10,00 € Regular price: 15,90 €
Product Quantity: Enter the desired amount or use the buttons to increase or decrease the quantity.

Kürzlich hinzugefügte Beiträge

Pionier in Lactoferrin & naturbasierten Nutraceuticals seit 2016

150k Empfänger: Werde Teil der Community!

Wissenschaftliche Beiträge, Ernährungs- & Gesundheitstipps, sowie Zugang zu exklusiven Angeboten. Melde Dich an & sichere Dir 10% Nachlass auf Deinen nächsten Einkauf.