- Health Nerds Podcast - Wie geht es nach dem Reset weiter?
- Fokus auf artgerechte Lebensmittel: Qualität vor Quantität
- Große Nahrungsvielfalt für optimale Nährstoffversorgung
- Mahlzeitenfrequenz und Intervallfasten: Weniger ist oft mehr
- Reset 1x im Jahr: Darm und Gesundheit intensiv unterstützen
- Empfehlungen für Nahrungsmittel nach dem Reset
- Genuss ohne schlechtes Gewissen: Flexibilität zählt
Health Nerds Podcast - Wie geht es nach dem Reset weiter?
„Was esse ich bloß jetzt?“, „Muss ich weiterhin Abstriche machen?“, „Ist Käse nun erlaubt?“ – solche Fragen beschäftigen viele, die gerade ihr Reset-Programm abgeschlossen haben oder kurz davorstehen. In dieser Folge geben wir praktische Tipps für die Ernährung nach dem Reset, damit Du langfristig fit, gesund und leistungsfähig bleibst.
Denke immer daran: Dies sind Empfehlungen, keine strikten Verbote. Passe die Ernährung an Deine individuellen Bedürfnisse an, denn Du kennst Deinen Körper am besten.
Fokus auf artgerechte Lebensmittel: Qualität vor Quantität
Eine überwiegend artgerechte Kost ist die Basis für nachhaltige Gesundheit. Das bedeutet:
- Bevorzuge hochwertige, unverarbeitete Lebensmittel
- Greife nach Möglichkeit auf saisonale und regionale Produkte zurück
- Erlaube Dir Ausnahmen nach der 80:20-Regel – 80 % artgerecht, 20 % bewusst genießen
So bleibt die Ernährung flexibel, abwechslungsreich und genussvoll.
Große Nahrungsvielfalt für optimale Nährstoffversorgung
Eine vielfältige Ernährung freut nicht nur den Gaumen, sondern auch den gesamten Körper. Durch abwechslungsreiche Lebensmittel deckst Du Deinen Nährstoffbedarf optimal ab und unterstützt Immunsystem, Stoffwechsel und Energielevel.
Mahlzeitenfrequenz und Intervallfasten: Weniger ist oft mehr
Für viele ist Intervallfasten ein effektives Tool:
- 2–3 Mahlzeiten pro Tag innerhalb von 8 Stunden
- Danach 16 Stunden Pause, um dem Immunsystem und Stoffwechsel Ruhe zu gönnen
- Bei Frauen können kürzere Fastenzeiten (12–13 Stunden) ausreichend sein, falls morgens Energie benötigt wird
Reset 1x im Jahr: Darm und Gesundheit intensiv unterstützen
Es lohnt sich, einmal im Jahr ein Reset durchzuführen:
- Optimal nach den Feiertagen oder zu jeder anderen Jahreszeit
- Unterstützt den Darm, die Verdauung und die allgemeine Gesundheit
- Schafft eine Basis für langfristig gesunde Ernährungsgewohnheiten
Empfehlungen für Nahrungsmittel nach dem Reset
Nach dem Reset geht es nicht um Verzicht, sondern bewusstes Essen. Unsere Tipps:
Kohlenhydrate
- Extrazelluläre Kohlenhydrate nur in Maßen: Reis, Kartoffeln, Buchweizen, Hafer, Dinkel/Gerste/Roggen, Weizen
- Intrazelluläre, faserstoffreiche Kohlenhydrate bevorzugen: Gemüse, besonders Wurzelgemüse
Hülsenfrüchte
- In Maßen essen und gut abkochen, um Saponine zu reduzieren
Sojaprodukte
- Wenn möglich vermeiden
Milch und Milchprodukte
- Eher frische oder Rohmilch bevorzugen
- Genussmittel, kein täglicher Pflichtkonsum
Öle
- Statt Sonnenblumen-, Distel- oder Rapsöl auf Olivenöl, Walnussöl und Kokosöl setzen
Fertiggerichte und Fast Food
- Meiden oder selbst zubereiten, um Zutaten und Qualität zu kontrollieren
Fleisch
- Mastfleisch vermeiden, artgerecht gehaltenes Wild- oder Weidefleisch in Maßen
Getränke
- Softdrinks und Säfte reduzieren
- Frisch gepresste Säfte aus Gemüse bevorzugen, ggf. mit Wasser strecken
Alkohol
- Nur in Maßen
- Beachte, dass Alkohol Mahlzeiten ersetzt und Intervallfasten unterbricht
- Rotwein mit vielen Tanninen ist die beste Wahl
Genuss ohne schlechtes Gewissen: Flexibilität zählt
Ausnahmen sind erlaubt – bewusst genießen ist der Schlüssel. Wer sich an die 80:20-Regel, saisonale und hochwertige Lebensmittel sowie ausgewogenes Fasten hält, schafft eine langfristig gesunde Ernährung, die flexibel, praktisch und nachhaltig ist.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt.