- Health Nerds Podcast – Eure Fragen zum Krebsrisiko durch Zuckerzusatzstoffen
- Zuckerersatzstoffe und ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Körper
- Zucker und Süßigkeiten: Wie kommt man aus der Sucht heraus?
- Sind manche Menschen anfälliger für Süßigkeiten und Zucker?
- Einfluss von Süßstoffen auf das Darmmikrobiom
- Unverträglichkeiten: Was tun bei Fructose-, Lactose- und Maisstärke-Intoleranz?
- Warum schmecken Cola & Co. süßer als früher?
- Galactose und ihre Wirkung auf das Gehirn
- Fazit: Zuckerersatzstoffe und ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Körper
Health Nerds Podcast – Eure Fragen zum Krebsrisiko durch Zuckerzusatzstoffen
Viele Fragen haben uns erreicht zur aktuellen Podcast-Episode: “Krebsrisiko durch Zuckerersatzstoffe? Was Du über Aspartam, Stevia, Erythrit & natürliche Alternativen wissen solltest”. Hier in der HEALTH NERDS Sprechstunde beantworten unsere Experten aus dem artgerecht Wissenschaftsteam Eure Fragen.
Zuckerersatzstoffe und ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Körper
In der aktuellen Podcast-Episode „Krebsrisiko durch Zuckerersatzstoffe? Was Du über Aspartam, Stevia, Erythrit & natürliche Alternativen wissen solltest“, beantworten wir die häufig gestellten Fragen rund um die Themen Zuckerersatzstoffe, deren Einfluss auf die Gesundheit und die richtige Anwendung.
Wenn es um die Frage geht, welche Süßstoffe gesundheitlich unbedenklich sind und welche Alternativen es zu Zucker gibt, gibt es viele Unklarheiten. In dieser Episode gehen wir detailliert darauf ein und klären, welche Zuckerersatzstoffe wirklich unbedenklich sind und welche potenziellen Risiken sie bergen können.
Zucker und Süßigkeiten: Wie kommt man aus der Sucht heraus?
Eine der häufigsten Fragen, die uns zu Zuckerersatzstoffen erreicht hat, betrifft die Zuckersucht und die Sehnsucht nach Süßigkeiten. Besonders Schokolade und Süßigkeiten üben eine starke Anziehungskraft auf viele aus, und viele fragen sich, wie sie sich von dieser Gewohnheit befreien können.
Tatsächlich ist die Zuckersucht ein echtes Phänomen. Zucker aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn, was das Verlangen nach mehr süßen Lebensmitteln verstärkt. Um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, empfiehlt Matthias Baum, einen schrittweisen Entzug zu machen und den Zuckerkonsum zu reduzieren. Er betont die Bedeutung einer langfristigen Umstellung und einer bewussten Ernährung.
Statt Zucker sollten gesunde Fettsäuren und ballaststoffreiche Lebensmittel den Hunger stillen und die Energie langfristig bereitstellen.
Sind manche Menschen anfälliger für Süßigkeiten und Zucker?
Eine weitere interessante Frage, die aufkam, betrifft die Anfälligkeit für Süßes: „Gibt es Menschen, die besonders anfällig für die Lust auf Süßes sind?“ Die Antwort lautet ja. Genetik, Hormone und emotionale Faktoren können die Neigung zu Zucker beeinflussen.
Matthias Baum erklärt, dass bei manchen Menschen die Insulinproduktion und der Blutzuckerhaushalt schneller auf Zucker reagieren, was das Verlangen nach Süßem verstärken kann. Auch psychische Faktoren wie Stress oder Belohnungssysteme im Gehirn spielen eine große Rolle.
Einfluss von Süßstoffen auf das Darmmikrobiom
Ein weiteres häufiges Thema war der Einfluss von Süßstoffen auf das Darmmikrobiom: „Gibt es Studien, die zeigen, ob Süßstoffe wie Erythrit oder Stevia Einfluss auf das Mikrobiom haben?“ Tatsächlich gibt es erste Studien, die darauf hinweisen, dass künstliche Süßstoffe wie Aspartam und Sucralose das Mikrobiom negativ beeinflussen können, indem sie das Verhältnis der Bakterienarten im Darm verändern.
Erythrit und Stevia zeigen in einigen Studien weniger signifikante Auswirkungen auf das Mikrobiom, sind aber dennoch nicht vollkommen unbedenklich. Hier empfiehlt Matthias Baum, künstliche Süßstoffe in Maßen zu konsumieren und auf natürliche Alternativen wie Stevia oder Erythrit zurückzugreifen, wenn möglich.
Unverträglichkeiten: Was tun bei Fructose-, Lactose- und Maisstärke-Intoleranz?
Viele Menschen leiden an Unverträglichkeiten, die ihren Alltag stark beeinflussen. Zu den häufigsten gehören Fructose-, Lactose- und Maisstärke-Intoleranz. Hier fragen sich viele: „Kann ich etwas tun gegen diese Unverträglichkeiten?“ Matthias Baum erklärt, dass eine gezielte Ernährungsumstellung und der Verzicht auf die betreffenden Nahrungsmittel oft der beste Weg ist, um Symptome zu lindern.
Es gibt auch Probiotika und Enzympräparate, die helfen können, den Verdauungsprozess zu unterstützen und Symptome zu mildern. Bei einer Fructoseintoleranz beispielsweise können speziell auf Fructose-freie Diäten oder Fructoseabbaustoffe hilfreich sein.
Warum schmecken Cola & Co. süßer als früher?
Viele Verbraucher fragen sich, ob sie sich das nur einbilden oder ob es tatsächlich so ist: „Schmecken Cola & Co. seit einiger Zeit süßer als früher?“ Matthias Baum stellt fest, dass dies eine häufige Beobachtung ist. Lebensmittelhersteller neigen dazu, den Zuckergehalt in Produkten zu optimieren, was oft dazu führt, dass die Produkte süßer schmecken.
Dabei kommen oft Zuckerersatzstoffe zum Einsatz, die den süßen Geschmack verstärken und gleichzeitig weniger Kalorien liefern. Diese künstlichen Süßstoffe können jedoch das Geschmacksempfinden verändern, was zu einer veränderten Wahrnehmung von Süße führen kann.
Galactose und ihre Wirkung auf das Gehirn
Eine andere spannende Frage betrifft den Einfachzucker Galactose: „Was haltet Ihr vom Einfachzucker Galactose – ist er wirklich gut für Gehirn und Konzentration?“ Matthias Baum erklärt, dass Galactose ein wichtiger Bestandteil von Laktose ist und in der Milch vorkommt.
Es wird im Körper in Glukose umgewandelt und ist für das Gehirn eine wichtige Energiequelle. Es gibt jedoch noch keine umfassenden wissenschaftlichen Belege dafür, dass Galactose allein die Konzentration oder Gehirnleistung signifikant steigert. Dennoch kann eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Galactose aus natürlichen Quellen wie Milchprodukten oder Hülsenfrüchten von Vorteil sein, um das Gehirn mit der nötigen Energie zu versorgen.
Fazit: Zuckerersatzstoffe und ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Körper
Abschließend lässt sich sagen, dass Zuckerersatzstoffe wie Stevia, Erythrit und Aspartam eine gute Möglichkeit bieten, den Zuckerkonsum zu reduzieren, jedoch auch mit Bedacht eingesetzt werden sollten. Die Intuition des Körpers und ein bewusster Umgang mit der Ernährung sind entscheidend, um nicht nur die Süßgelüste zu befriedigen, sondern auch langfristig die Gesundheit zu fördern.
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Unsere health nerds
Bei unseren Episoden immer dabei: Unser health nerd Matthias. Wir möchten Dir ihn kurz vorstellen.
Matthias Baum
Head of Science & Clinical Research. Gesundheitswissenschaftler, Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Trainer, Clinical Research Associate.
„Seit mehr als zwölf Jahren bin ich im medizinischen und therapeutischen Umfeld diverser Bereiche tätig: Von Notfallmedizin über Therapie in Kliniken und Praxen, inklusive Prävention und Gesundheitsförderung, bis hin zu Tätigkeiten als Dozent im Gesundheitswesen. Das gibt mir heute einen breiten Blick auf alle notwendigen Ebenen in der Betreuung, Beratung und Behandlung von Patienten für individuelle Gesundheit, Wohlbefinden und einen artgerechten Lebensstil.“



