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Der Amputationsstumpf ist der nach einer Amputation verbleibende Körperteil. Seine optimale Versorgung ist entscheidend für die Rehabilitation und die spätere Prothesenversorgung.
Der Amputationsstumpf ist der nach einer Amputation verbleibende Körperteil. Seine optimale Versorgung ist entscheidend für die Rehabilitation und die spätere Prothesenversorgung.
Als Amputationsstumpf bezeichnet man den nach einer operativen Amputation verbleibenden Teil einer Gliedmaße oder eines Körperteils. Die Form, Länge und Beschaffenheit des Stumpfes spielen eine entscheidende Rolle für die weitere Rehabilitation und die Möglichkeit, eine Prothese zu tragen. Ein gut versorgter Stumpf ist die Grundlage für eine hohe Lebensqualität nach der Amputation.
Amputationen werden aus verschiedenen medizinischen Gründen durchgeführt. Die häufigsten Ursachen sind:
Amputationsstümpfe werden nach der Lokalisation und dem Amputationsniveau eingeteilt:
Unmittelbar nach der Operation beginnt die Phase der Wundheilung. Das Ziel ist ein gut abgeheilter, zylindrischer oder konisch geformter Stumpf ohne überschüssige Weichteile. Wichtige Maßnahmen in dieser Phase umfassen:
Viele Betroffene erleben nach einer Amputation Schmerzen oder Empfindungen in dem nicht mehr vorhandenen Körperteil – dies wird als Phantomschmerz bezeichnet. Davon abzugrenzen ist der Stumpfschmerz, der direkt im verbliebenen Gewebebereich lokalisiert ist. Beide Schmerzformen erfordern eine gezielte interdisziplinäre Behandlung, die medikamentöse Therapie, Physiotherapie, Spiegel- oder Spiegeltherapie sowie psychologische Unterstützung umfassen kann.
Sobald der Stumpf ausreichend abgeheilt und geformt ist, kann mit der Prothesenanpassung begonnen werden. Die Anforderungen an den Stumpf für eine erfolgreiche Prothesenversorgung sind:
Moderne Prothesen – von einfachen kosmetischen Versorgungen bis hin zu myoelektrischen Prothesen und computergesteuerten Kniegelenken – ermöglichen Betroffenen eine weitgehende Wiederherstellung der Mobilität und Selbstständigkeit.
Die Rehabilitation nach einer Amputation ist ein komplexer, interdisziplinärer Prozess. Neben der physischen Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit spielt auch die psychosoziale Begleitung eine wichtige Rolle. Das Rehabilitationsteam besteht in der Regel aus:
Eine konsequente Stumpfpflege ist langfristig essenziell, um Komplikationen zu vermeiden. Empfohlen werden:
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