Alanin, auch als α-Alanin bekannt, ist eine α-Aminosäure, die in der Biosynthese von Proteinen verwendet wird. Sie enthält eine Aminogruppe und eine Carbonsäuregruppe, die beide an das zentrale Kohlenstoffatom gebunden sind, das zusätzlich eine Methylgruppe als Seitenkette trägt.
L-Asparaginsäure ist eine natürlich vorkommende, nicht essentielle Aminosäure, die der menschliche Körper selbst synthetisieren kann. Sie spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, im Harnstoffzyklus und bei der Biosynthese anderer Aminosäuren.
Carnitin selbst ist keine Aminosäure, aber eng mit den Aminosäuren verbunden. Es fördert die Energieproduktion und verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit.
L-Citrullin ist eine natürlich vorkommende Aminosäure, die im Harnstoffzyklus eine wichtige Rolle spielt und als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Durchblutung und sportlichen Leistung eingesetzt wird.
Glutamin ist eine Aminosäure, die für die Biosynthese von Proteinen verwendet wird. Es ist wichtig für den Stoffwechsel, die Proteinsynthese, die Energiegewinnung und die Unterstützung des Immunsystems.
L-Histidin ist eine proteinogene Aminosäure, die beim Menschen als semi-essentiell gilt. Während Erwachsene geringe Mengen selbst synthetisieren können, muss L-Histidin bei Säuglingen und Kindern vollständig über die Nahrung aufgenommen werden.
L-Thyroxin ist ein synthetisches Schilddrüsenhormon zur Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion und Struma. Es ersetzt das körpereigene Hormon Thyroxin (T4).
L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie ist Vorstufe von Serotonin und Melatonin und spielt eine wichtige Rolle für Schlaf, Stimmung und Wohlbefinden.
Eine nicht-essentielle Aminosäure, die für die Synthese von Neurotransmittern und die Unterstützung der kognitiven Funktion und der Stressbewältigung wichtig ist.
L00 ist der ICD-10-Code für das Staphylococcal Scalded Skin Syndrome (SSSS), eine schwere Hauterkrankung durch Staphylokokken-Toxine, die vor allem Säuglinge betrifft.
L01.1 ist ein ICD-10-Code für nicht näher bezeichnete Impetigo. Diese bakterielle Hautinfektion betrifft häufig Kinder und äußert sich durch juckende Bläschen und honigfarbene Krusten.
L02.0 ist der ICD-10-Code für ein Furunkel oder einen Karbunkel im Gesichtsbereich. Es handelt sich um eine bakterielle Hautinfektion der Haarfollikel.
L02.1 ist der ICD-10-Code für einen Hautabszess, ein Furunkel oder ein Karbunkel am Hals. Es handelt sich um eine bakterielle Hautentzündung mit Eiteransammlung.
L02.2 ist ein ICD-10-Code für einen Hautabszess, ein Furunkel oder ein Karbunkel am Rumpf. Diese eitrigen Hautinfektionen betreffen den Bereich von Brust, Bauch und Rücken.
L02.3 ist ein ICD-10-Code für Hautabszess, Furunkel und Karbunkel in der Gesäßregion. Diese bakteriellen Hautinfektionen sind schmerzhaft und benötigen oft ärztliche Behandlung.
L02.4 bezeichnet nach ICD-10 einen Hautabszess an einer Extremität. Dabei handelt es sich um eine abgekapselte Eiteransammlung in der Haut oder im Unterhautgewebe von Arm oder Bein.
L02.9 ist ein ICD-10-Code für Hautabszess, Furunkel oder Karbunkel an nicht näher bezeichneter Körperstelle. Meist bakteriell bedingte, schmerzhafte Eiterherde in der Haut.
L03.1 bezeichnet die Phlegmone der Finger und Zehen – eine bakterielle Hautinfektion, die tiefes Gewebe befallen kann und ärztlicher Behandlung bedarf.
L03.2 ist der ICD-10-Code für Zellulitis der Zehe, eine bakterielle Infektion des Unterhautgewebes. Sie verursacht Rötung, Schwellung und Schmerzen am betroffenen Zeh.
L03.3 bezeichnet nach ICD-10 eine Phlegmone (Zellulitis) des Rumpfes – eine bakterielle Infektion des Unterhautgewebes im Bereich von Brust, Bauch oder Rücken.
L03.8 bezeichnet nach ICD-10 eine Zellulitis und Phlegmone an sonstigen Lokalisationen. Es handelt sich um eine bakterielle Hautinfektion, die tiefere Gewebeschichten befallen kann.
L03.9 ist der ICD-10-Code für eine Phlegmone, nicht näher bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine diffuse, bakterielle Weichgewebsinfektion ohne genau definierte Lokalisation.
L04.0 bezeichnet nach ICD-10 die akute Lymphadenitis des Gesichts, des Kopfes und des Halses – eine schmerzhafte Entzündung der Lymphknoten in diesem Bereich.
L04.1 bezeichnet die akute Lymphadenitis des Halses – eine plötzlich auftretende Entzündung der Halslymphknoten, meist durch bakterielle Infektionen ausgelöst.
L04.2 bezeichnet die akute Lymphadenitis im Bereich von Gesicht, Kopf und Hals. Dabei entzünden sich Lymphknoten meist infolge einer bakteriellen Infektion.
L04.3 bezeichnet die akute Lymphadenitis der unteren Extremität und Hüfte. Es handelt sich um eine plötzlich auftretende Entzündung der Lymphknoten im Bein- oder Hüftbereich, meist ausgelöst durch eine bakterielle Infektion.
L04.8 bezeichnet nach ICD-10 eine akute Lymphadenitis an sonstigen Lokalisationen – eine schmerzhafte Entzündung der Lymphknoten außerhalb der klassischen Regionen.
L04.9 ist der ICD-10-Code für eine akute Lymphadenitis ohne nähere Bezeichnung. Es handelt sich um eine plötzlich auftretende Entzündung eines oder mehrerer Lymphknoten.
L05.9 bezeichnet einen Pilonidalsinus ohne Abszessbildung. Dabei handelt es sich um eine Zyste oder einen Gang im Steissbereich, der durch eingewachsene Haare entstehen kann.
L08.8 ist ein ICD-10-Diagnosecode für sonstige näher bezeichnete lokale Infektionen der Haut und der Unterhaut. Er wird verwendet, wenn keine spezifischere Kodierung zutrifft.
L08.9 bezeichnet eine lokale Infektion der Haut und Unterhaut ohne nähere Angabe. Es handelt sich um eine durch Bakterien, Pilze oder andere Erreger verursachte Infektion des Hautgewebes.
L10.0 ist der ICD-10-Code für Pemphigus vulgaris, eine seltene, schwere Autoimmunerkrankung der Haut mit schmerzhaften Blasen auf Haut und Schleimhäuten.
L10.9 ist der ICD-10-Code für Pemphigus, nicht näher bezeichnet. Es handelt sich um eine seltene Autoimmunerkrankung der Haut mit blasenbildenden Hautveränderungen.
L11.8 ist ein ICD-10-Code für sonstige näher bezeichnete akantholytische Dermatosen – seltene Hauterkrankungen mit gestörtem Zellzusammenhalt der Oberhaut.
L11.9 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine nicht näher bezeichnete akantholytische Dermatose. Er beschreibt Hauterkrankungen mit Verlust des Zellzusammenhalts in der Oberhaut.
L12.9 ist ein ICD-10-Diagnosecode für nicht näher bezeichnetes Pemphigoid, eine chronische Autoimmunerkrankung der Haut mit blasenbildenden Hautveränderungen.
L13.0 ist der ICD-10-Code für Dermatitis herpetiformis Duhring, eine chronische, blasenbildende Hauterkrankung mit starkem Juckreiz, die mit Glüten-Unverträglichkeit assoziiert ist.
L13.1 ist der ICD-10-Code für die subkorneale pustuöse Dermatose (Sneddon-Wilkinson-Krankheit), eine seltene, chronische Hauterkrankung mit sterilen Pusteln.
L13.8 bezeichnet im ICD-10 andere näher bezeichnete bullöse Dermatosen – Hauterkrankungen, bei denen sich Blasen auf der Haut bilden und keiner anderen spezifischen Kategorie zugeordnet werden.
L13.9 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine nicht näher bezeichnete bullöse Dermatose. Er beschreibt eine Gruppe von Hauterkrankungen mit Blasenbildung unbekannter oder unspezifischer Ursache.
L14 ist ein ICD-10-Diagnosecode für blasenbildende Hauterkrankungen bei anderenorts klassifizierten Krankheiten. Er beschreibt Hautveränderungen als Begleitsymptom anderer Grunderkrankungen.
L50.0 bezeichnet die allergische Urtikaria (Nesselsucht) – eine allergisch bedingte Hautreaktion mit juckenden Quaddeln. Ausgelöst durch Allergene wie Nahrungsmittel oder Medikamente.
L50.4 bezeichnet die Kälteurtikaria – eine Nesselsucht, die durch Kältereize wie kalte Luft, Wasser oder Gegenstände ausgelöst wird und sich mit Quaddeln und Juckreiz äußert.
L50.5 ist der ICD-10-Code für Druckurtikaria, eine Hautkrankheit, bei der Druck auf die Haut Quaddeln und Schwellungen auslöst. Sie gehört zur Gruppe der physikalischen Urtikaria.
L50.6 bezeichnet die Kontakturtikaria nach ICD-10 – eine Hautreaktion mit Quaddeln und Rötung, die durch direkten Hautkontakt mit auslösenden Substanzen entsteht.
L50.8 bezeichnet sonstige Formen der Urtikaria (Nesselsucht), die nicht anderen spezifischen ICD-10-Kategorien zugeordnet werden. Es handelt sich um eine Hauterkrankung mit typischen Quaddeln und Juckreiz.
L50.9 bezeichnet eine nicht näher spezifizierte Urtikaria (Nesselsucht). Es handelt sich um eine allergische oder nicht-allergische Hautreaktion mit Quaddeln und Juckreiz.
Eine Labrumläsion ist eine Verletzung des Labrums, dem Faserknorpelring an Hüft- oder Schultergelenk. Sie verursacht Schmerzen, Knacken und Bewegungseinschränkungen.
Die Labrumrefixation ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederanheftung des gerissenen Labrums an Schulter- oder Hüftgelenk, um Stabilität und Funktion wiederherzustellen.
Labyrinthula sp. sind einzellige, meeresassoziierte Protisten, die als Pflanzenpathogene bekannt sind und marine Graslandschaften sowie Meeresorganismen befallen können.
Lachgas (Distickstoffmonoxid, N₂O) ist ein farbloses, süßlich riechendes Gas, das seit über 150 Jahren in der Medizin und Zahnheilkunde als Anästhetikum und Beruhigungsmittel verwendet wird.
Die Lackzunge ist ein Symptom, bei dem die Zunge glänzend, glatt und gerötet erscheint. Sie entsteht durch den Verlust der Zungenpapillen und kann auf einen Nährstoffmangel hinweisen.
Ein Enzym, das Laktose in Glukose und Galaktose zerlegt. Es ist wichtig für die Verdauung von Milchprodukten und wird bei Laktoseintoleranz eingesetzt.
Lactit (E966) ist ein kalorienarmer Zuckeraustauschstoff, der in der Lebensmittelindustrie und Medizin eingesetzt wird. Er hat eine milde abführende Wirkung und eignet sich für Diabetiker.
Lacto-N-Tetraose (LNT) ist ein natürliches Oligosaccharid der Muttermilch, das das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördert und das Immunsystem von Säuglingen unterstützt.
Eine Gattung probiotischer Bakterien, die für ihre positiven Auswirkungen auf die Darmgesundheit und das Immunsystem bekannt sind. Sie helfen bei der Verdauung und der Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen.
Lactobacillus acidophilus ist ein probiotisches Milchsäurebakterium, das natürlich im Darm vorkommt und die Darmgesundheit sowie das Immunsystem unterstützt.
Ein Lactobasillusstamm ist eine spezifische Variante des Bakteriums Lactobacillus, das als Probiotikum in Darm, Vaginalflora und Immunsystem eine wichtige Rolle spielt.
Lactococcus ist eine Gattung milchsäurebildender Bakterien mit probiotischem Potenzial. Einsatz in Joghurt, Darmgesundheit, Immunmodulation und Hautpflege – vielseitig und funktionell.
Lactoferrin CLN® ist ein hochreines, bioaktives Protein zur Unterstützung bei Eisenmangel, Infekten und Darmerkrankungen – immunmodulierend, entzündungshemmend und vielseitig einsetzbar.
Lactoferrinbioverfügbarkeit beschreibt, wie gut Lactoferrin im Körper aufgenommen und genutzt wird. Sie ist entscheidend für die immunologische und antimikrobielle Wirksamkeit des Proteins.
Lactoperoxidase ist ein natürliches Enzym mit antimikrobieller Wirkung, das Schleimhäute schützt und die Immunabwehr unterstützt. Erfahre mehr über Funktionen, Einsatzgebiete und Wirkmechanismus.
Lactulose ist ein synthetischer Zweifachzucker, der als Abführmittel und bei hepatischer Enzephalopathie eingesetzt wird. Sie wirkt im Darm osmotisch und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Die LAG-3 Inhibition ist ein immunonkologischer Therapieansatz, der den Immun-Checkpoint LAG-3 blockiert, um die Anti-Tumor-Aktivität von T-Zellen zu stärken.
Die Lagerung nach Fritsch ist eine gynäkologische Patientenlagerung für operative Eingriffe im Unterleuchsbereich. Sie ermöglicht optimalen Zugang zum Becken.
LAIV (Live-attenuierter Influenzaimpfstoff) ist ein nasaler Grippeimpfstoff, der lebende, abgeschwächte Influenzaviren enthält und besonders bei Kindern eingesetzt wird.
Laktat ist ein Stoffwechselprodukt, das bei der Energiegewinnung ohne Sauerstoff entsteht. Es spielt eine wichtige Rolle in Sport, Medizin und Intensivmedizin.
Der Laktat-Pyruvat-Quotient ist ein diagnostischer Laborwert, der das Verhältnis von Laktat zu Pyruvat im Blut oder Liquor beschreibt und Hinweise auf Störungen des Energiestoffwechsels liefert.
Das Laktat-Shuttle beschreibt den Transport von Laktat zwischen Zellen und Geweben als wichtiger Energieträger im Stoffwechsel. Es spielt eine zentrale Rolle in Sport, Medizin und Erholung.
Die Laktatazidose ist eine gefährliche Übersäuerung des Blutes durch zu viel Laktat. Sie entsteht meist bei Sauerstoffmangel oder als Medikamentennebenwirkung und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Laktatazidosemarker sind diagnostische Parameter im Blut, die eine gefährliche Übersäuerung des Körpers durch erhöhte Laktatwerte anzeigen. Sie sind entscheidend für die Früherkennung und Überwachung kritischer Erkrankungen.
Die Laktatazidoseprophylaxe umfasst Maßnahmen zur Vorbeugung einer gefährlichen Milchsäureanhaufung im Blut. Sie ist besonders bei Risikopatienten unter bestimmten Medikamenten oder Erkrankungen wichtig.
Die Laktatazidosetherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung einer gefährlichen Übersäuerung des Blutes durch erhöhte Laktatwerte. Sie zielt auf die Ursachenbeseitigung und Stabilisierung des Stoffwechsels ab.
Die Laktatbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem der Laktatspiegel im Blut gemessen wird. Sie dient der Beurteilung des Sauerstoffstoffwechsels und wird in der Notfall- sowie Sportmedizin eingesetzt.
Laktatdehydrogenase (LDH) ist ein Enzym, das in nahezu allen Körperzellen vorkommt und beim Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Erhöhte LDH-Werte im Blut können auf Gewebeschäden oder Erkrankungen hinweisen.
Eine Laktatdehydrogenaseerhöhung bezeichnet erhöhte LDH-Werte im Blut und kann auf Gewebsschäden, Entzündungen oder verschiedene Erkrankungen hinweisen.
Der Laktatdehydrogenasemangel ist eine seltene angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der das Enzym Laktatdehydrogenase nicht ausreichend funktioniert. Dies führt zu Belastungsintoleranz und Muskelschmerzen.
Die Laktatdehydrogenasetherapie bezeichnet therapeutische Ansätze, die auf das Enzym Laktatdehydrogenase (LDH) abzielen, um Stoffwechselerkrankungen und Tumorerkrankungen zu behandeln.
Laktationsberatung unterstuetzt stillende Muetter bei Fragen und Problemen rund ums Stillen. Zertifizierte Fachkraefte helfen, eine erfolgreiche Stillbeziehung aufzubauen und zu erhalten.
Die Laktatkinaseaktivität beschreibt die enzymatische Aktivität der Laktatkinase im Stoffwechsel. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung in Muskel- und Körperzellen.
Die Laktatkinasediagnostik bezeichnet labormedizinische Verfahren zur Messung von Laktat und Kreatinkinase im Blut. Sie dient der Erkennung von Muskelschäden, Herzinfarkten und Stoffwechselstörungen.
Laktatproduktion bezeichnet die Bildung von Laktat im Stoffwechsel, vor allem bei intensiver körperlicher Belastung oder Sauerstoffmangel. Sie ist ein zentraler Prozess der Energiegewinnung.
Die Laktatproduktionsanalyse misst die Bildung von Laktat im Körper und liefert wichtige Informationen über den Stoffwechsel, die körperliche Leistungsfähigkeit und mögliche Erkrankungen.
Der Laktatstoffwechsel beschreibt die Bildung, den Transport und den Abbau von Laktat im menschlichen Körper – ein zentraler Prozess bei körperlicher Belastung und Energiegewinnung.
Laktatstoffwechselmarker sind Laborwerte, die den Stoffwechsel von Laktat im Körper widerspiegeln und zur Beurteilung von Sauerstoffversorgung und Energiestoffwechsel eingesetzt werden.
Laktatstoffwechseloptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der Laktatverwertung im Körper – relevant für Sport, Rehabilitation und Stoffwechselerkrankungen.
Laktattoleranz beschreibt die Fähigkeit des Körpers, bei körperlicher Belastung anfallende Milchsäure effizient abzubauen und so länger auf hohem Leistungsniveau zu arbeiten.
Laktattoleranzmarker sind biochemische Kennwerte, die die Fähigkeit des Körpers anzeigen, Laktat effizient zu verarbeiten. Sie spielen in der Sport- und Intensivmedizin eine zentrale Rolle.
Laktattoleranzoptimierung bezeichnet das gezielte Training zur Verbesserung der Fähigkeit des Körpers, Laktat abzubauen und tolerieren. Ziel ist eine höhere Leistungsfähigkeit bei intensiver Belastung.
Der Laktattoleranztest ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Laktatverarbeitung im Körper und wird in der Sport- und Leistungsmedizin eingesetzt.
Laktoferrinzusatz bezeichnet die gezielte Zugabe von Laktoferrin zu Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung des Immunsystems und der Eisenaufnahme.
Laktose ist der natürliche Zucker in Milchprodukten. Erfahre, was bei Laktoseintoleranz im Körper passiert, welche Symptome typisch sind und wie laktosefreie Ernährung hilft.
Laktose Monohydrat ist eine kristalline Form des Milchzuckers und wird häufig als Träger- und Füllstoff in Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt.
Laktosefreies Whey ist ein Molkenprotein-Supplement, das speziell für Menschen mit Laktoseintoleranz entwickelt wurde und nahezu keine Laktose enthält.
Kann eine Laktoseintoleranz zu Gewichtszunahme fuehren? Erfahren Sie, wie Milchzuckerunvertraeglichkeit den Stoffwechsel beeinflusst und was dahintersteckt.
Laktoseintoleranz Symptome umfassen Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall nach dem Verzehr von Milchprodukten. Erfahren Sie, welche Beschwerden typisch sind.
Die Laminektomie ist ein neurochirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Wirbelbogens entfernt wird, um den Spinalkanal zu erweitern und Nervenwurzeln zu entlasten.
Die Lancefield-Klassifikation ist ein mikrobiologisches System zur Einteilung von Streptokokken anhand von Kohlenhydrat-Antigenen ihrer Zellwand in Gruppen A bis W.
Langerhans-Zellen sind spezialisierte Immunzellen der Haut, die als erste Abwehrlinie gegen Krankheitserreger und Fremdstoffe wirken. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr.
Die Langzeitblutdruckmessung erfasst den Blutdruck über 24 Stunden im Alltag. Sie hilft, Bluthochdruck zuverlässig zu erkennen und die Therapie optimal anzupassen.
Der HbA1c-Wert zeigt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten Wochen an. Erfahre, welche Werte gesund sind und wie du deinen Langzeitzuckerwert natürlich senken kannst.
Lansoprazol ist ein Protonenpumpenhemmer, der die Magensäureproduktion reduziert. Es wird bei Sodbrennen, Magengeschwüren und Refluxkrankheit eingesetzt.
Der Lanz-Punkt ist ein anatomischer Druckpunkt im rechten Unterbauch, der bei Appendizitis auf Entzündung hinweist. Er liegt zwischen rechtem und mittlerem Drittel der Linie zwischen beiden Darmbeinstacheln.
Die Laparoskopie ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren zur Untersuchung und Behandlung der Bauchhöhle. Dabei werden kleine Schnitte gesetzt und eine Kamera eingeführt.
Die laparoskopische Cholezystektomie ist eine minimal-invasive Operation zur Entfernung der Gallenblase. Sie gilt als Standardverfahren bei Gallensteinen und ist schonender als offene Eingriffe.
Die laparoskopische Prostatektomie ist ein minimal-invasiver Eingriff zur Entfernung der Prostata, meist bei Prostatakrebs. Kleine Schnitte und eine Kamera ermöglichen eine schonende Operation.
Laryngitis ist eine Entzündung des Kehlkopfes, die häufig durch Viren, Bakterien oder Überbelastung der Stimme verursacht wird und sich durch Heiserkeit äußert.
Das Lasègue-Zeichen ist ein klinischer Test zur Erkennung einer Ischialgie oder eines Bandscheibenvorfalls. Bei positivem Befund tritt beim Anheben des gestreckten Beins ein ausstrahlender Schmerz auf.
Lasik ist ein lasergestütztes Augenoperation zur Korrektur von Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit. Der Eingriff ist schnell, schmerzarm und dauerhaft wirksam.
Eine Läsion ist eine Gewebeschädigung oder Verletzung im Körper, die durch Krankheit, Unfall oder äußere Einwirkung entsteht. Der Begriff wird in vielen medizinischen Fachgebieten verwendet.
Lassa-Fieber ist eine durch Nagetiere übertragene Viruserkrankung mit hämorrhagischem Verlauf. Erfahre alles über Symptome, Risiken, Therapie und Schutzmaßnahmen gegen das Virus in Westafrika.
Die latente Eisenbindungskapazität (LEBK) ist ein Laborwert, der angibt, wie viel zusätzliches Eisen das Blut noch aufnehmen kann. Sie dient der Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung.
Latenter Autoimmundiabetes des Erwachsenenalters (LADA) ist eine autoimmune Diabetesform, die im Erwachsenenalter auftritt und langsam fortschreitet. Er wird häufig zunächst als Typ-2-Diabetes fehldiagnostiziert.
Die Latenzzeit ist der Zeitraum zwischen einem auslösenden Ereignis und dem Auftreten einer messbaren Reaktion, z. B. zwischen Infektion und Krankheitsausbruch.
Eine laterale Halszyste ist eine angeborene, gutartige Gewebsaussackung seitlich am Hals, die aus Resten der embryonalen Kiemenbogen entsteht. Sie wird oft erst im Kindes- oder Erwachsenenalter bemerkt.
Das Läuferknie ist ein Schmerzsyndrom am äußeren Knie, häufig bei Läufern. Ursache ist meist eine Reizung des Tractus iliotibialis. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Ein Laufstall ist ein abgesicherter Bereich für Babys und Kleinkinder, der ihnen sicheres Erkunden ermöglicht und gleichzeitig Schutz vor Gefahren bietet.
Laurinsäure ist eine gesättigte Fettsäure, die vor allem in Kokosöl und Palmkernöl vorkommt. Sie wird in der Medizin und Ernährungswissenschaft intensiv erforscht.
LDL-Cholesterin ist eine Blutfettfraktion, die als schlechtes Cholesterin gilt. Erhöhte Werte fördern Arterienverkalkung und erhöhen das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.
Der LDL-C-Zielwert gibt an, wie niedrig das LDL-Cholesterin im Blut sein soll, um das Herzerkrankungsrisiko zu senken. Er wird individuell je nach Risikogruppe festgelegt.
Die Le-Fort-Osteotomie ist ein kieferchirurgischer Eingriff zur Korrektur von Fehlstellungen des Oberkiefers. Je nach Typ werden unterschiedliche Knochenebenen des Mittelgesichts durchtrennt und neu positioniert.
Leaky Gut bezeichnet eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, bei der Schadstoffe in die Blutbahn gelangen können. Dies kann Entzündungen und Beschwerden auslösen.
Das Leaky Gut Syndrom, auch als "durchlässiger Darm" bezeichnet, beschreibt eine Erkrankung, bei der die Darmschleimhaut beschädigt wird und dadurch die Barrierefunktion des Darms gestört ist.
Lean Body Mass bezeichnet die körperliche Masse ohne Fettgewebe – also Muskeln, Knochen, Organe und Wasser. Sie ist ein wichtiger Marker für Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit.
Durch ungesunde Ernährung, Alkohol, Umweltgifte und Stress kann die Leber überlastet werden. Eine regelmäßige Entgiftung der Leber kann helfen, dieses wichtige Organ zu entlasten und die allgemeine Gesundheit zu fördern.
Eine Leberbiopsie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine kleine Gewebeprobe aus der Leber entnommen wird, um Erkrankungen gezielt zu diagnostizieren und zu beurteilen.
Ein Leberdetoxprotokoll beschreibt einen strukturierten Plan zur Entlastung und Unterstützung der Leber durch Ernährung, Lebensstilanpassungen und gezielte Nährstoffe.
Leberentzündungsmarker sind Blutwerte, die eine Entzündung oder Schädigung der Leber anzeigen. Sie helfen Ärzten, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Der Leberfettanteil beschreibt den prozentualen Anteil von Fett im Lebergewebe. Ein erhöhter Wert kann auf eine Fettleber hinweisen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Die Leberfettdegeneration beschreibt eine krankhafte Einlagerung von Fett in den Leberzellen. Sie entsteht häufig durch ungesunde Ernährung, Übergewicht oder Alkoholkonsum und kann ohne Behandlung zu ernsteren Lebererkrankungen führen.
Ein Leberfleck ist eine gutartige Pigmentveraenderung der Haut, die durch eine Ansammlung von Melanozyten entsteht. Die meisten Leberflecken sind harmlos, sollten aber regelmaessig kontrolliert werden.
Die Leberfunktionsanalyse ist eine Gruppe von Bluttests, die die Gesundheit und Funktion der Leber überprüfen. Sie misst wichtige Leberwerte und hilft, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Leberfunktionsmarker sind Blutwerte, die Auskunft über den Zustand und die Funktion der Leber geben. Sie helfen Ärzten, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Leberfunktionsoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Förderung und Verbesserung der Lebergesundheit durch Ernährung, Lebensstil und gezielte Supplemente.
Leberfunktionsregeneration bezeichnet die Fähigkeit der Leber, beschädigtes Gewebe zu erneuern und ihre Funktionen wiederherzustellen. Sie ist ein zentraler Prozess in der Hepatologie.
Der Leberfunktionstest ist eine Blutuntersuchung, die Aufschluss über die Gesundheit der Leber gibt. Er misst verschiedene Enzyme und Proteine im Blut.
Die Leberparenchymzelle (Hepatozyt) ist die wichtigste Zellart der Leber und übernimmt zentrale Aufgaben im Stoffwechsel, der Entgiftung und der Produktion lebenswichtiger Proteine.
Leberregeneration bezeichnet die bemerkenswerte Fähigkeit der Leber, verloren gegangenes Gewebe selbstständig zu erneuern. Diese einzigartige Eigenschaft macht sie zum regenerationsfähigsten Organ des menschlichen Körpers.
Eine Leberruptur ist ein Einriss oder Riss der Leber, meist durch stumpfe Bauchtraumata. Sie ist ein medizinischer Notfall mit lebensbedrohlicher Blutungsgefahr.
Lebersteifigkeit beschreibt die Verhärtung des Lebergewebes infolge von Narbenbildung (Fibrose). Sie wird zur Beurteilung von Lebererkrankungen eingesetzt.
Leberverfettung (Steatosis hepatis) bezeichnet die übermäßige Einlagerung von Fett in den Leberzellen. Sie entsteht häufig durch Alkohol, Fehlernährung oder Stoffwechselerkrankungen.
Leberwerte im Blut sind Laborparameter, die die Gesundheit und Funktion der Leber anzeigen. Abweichungen koennen auf Leberschaeden oder Erkrankungen hinweisen.
Leberwerte im Labor sind Blutuntersuchungen, die die Funktion und den Zustand der Leber beurteilen. Sie helfen, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Leberzellaktivierung bezeichnet die Stimulation von Leberzellen (Hepatozyten), ihre Stoffwechsel- und Regenerationsfunktionen zu steigern. Sie ist zentral für die Lebergesundheit.
Leberzellaktivierungsmarker sind Laborwerte, die eine Aktivierung oder Schädigung von Leberzellen anzeigen und zur Diagnose von Lebererkrankungen eingesetzt werden.
Die Leberzellentgiftung beschreibt den biochemischen Prozess, bei dem Leberzellen schädliche Substanzen neutralisieren und ausscheiden. Sie ist zentral für die Gesundheit des gesamten Organismus.
Das Leberzellkarzinom ist der häufigste bösartige Lebertumor und entsteht meist auf dem Boden einer chronischen Lebererkrankung. Frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungschancen erheblich.
Leberzellmarker sind Laborwerte, die Aufschluss über den Zustand der Leberzellen geben. Erhöhte Werte können auf eine Schädigung oder Erkrankung der Leber hinweisen.
Die Leberzellnekrose bezeichnet das Absterben von Leberzellen (Hepatozyten) infolge von Schädigungen. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und ist ein Zeichen schwerer Lebererkrankungen.
Leberzellregeneration bezeichnet die Fähigkeit der Leber, beschädigte oder abgestorbene Leberzellen (Hepatozyten) durch Zellteilung wieder zu erneuern und die Organfunktion wiederherzustellen.
Leberzellschutz bezeichnet Maßnahmen und Substanzen, die Leberzellen vor Schäden schützen und ihre Regeneration fördern. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Erhaltung der Lebergesundheit.
Leberzellschutzenzyme sind Enzyme, die die Gesundheit der Leberzellen unterstützen und als Biomarker für Leberschäden dienen. Erhöhte Werte im Blut können auf eine Lebererkrankung hinweisen.
Die Leberzellschutzkinetik beschreibt, wie schnell und effektiv leberschutzende Substanzen ihre Wirkung in Leberzellen entfalten. Sie ist relevant für die Beurteilung von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln.
Leberzellschutzkinetikmarker sind labordiagnostische Parameter, die den zeitlichen Verlauf des Leberzellschutzes und der Leberzellerholung abbilden. Sie helfen, Leberschaden und Regeneration zu beurteilen.
Leberzellschutzmarker sind Laborwerte, die den Zustand und die Unversehrtheit der Leberzellen anzeigen. Sie helfen, Leberschäden frühzeitig zu erkennen und den Therapieerfolg zu kontrollieren.
Leberzellschutzoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur gezielten Stärkung und zum Schutz der Leberzellen vor Schäden durch Giftstoffe, Entzündungen oder Stoffwechselstörungen.
Das Leberzellschutzprofil ist eine diagnostische Blutuntersuchung, die den Zustand und die Funktion der Leberzellen bewertet. Es hilft, Leberschäden frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Die Leberzelltherapie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem gesunde Leberzellen in einen erkrankten Organismus übertragen werden, um die Leberfunktion zu verbessern.
Das Leberzelltherapieprofil ist eine diagnostische Untersuchung, die Laborwerte zur Beurteilung der Leberzellgesundheit und -funktion zusammenfasst. Es hilft, Leberschäden frühzeitig zu erkennen.
Ist Leberzirrhose heilbar? Erfahren Sie, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wie die Erkrankung verlangsamt werden kann und wann eine Lebertransplantation notwendig ist.
Lecithin ist eine natürliche Fettverbindung (Phospholipid), die in allen Zellmembranen des Körpers vorkommt und eine entscheidende Rolle für den Fettstoffwechsel, die Zellstruktur und die Gehirnfunktion spielt.
Legionella pneumophila ist ein gramnegativer Wasserbakterium, der die Legionärskrankheit verursacht. Die Infektion erfolgt durch das Einatmen kontaminierter Wassertröpfchen und kann zu schwerer Lungenentzündung führen.
Legionellen sind wasserliebende Bakterien, die sich in technischen Wassersystemen vermehren und beim Menschen schwere Atemwegsinfektionen auslösen können.
Die Legionellen-Pneumonie ist eine schwere bakterielle Lungenentzündung, ausgelöst durch Legionella-Bakterien. Sie tritt häufig nach Kontakt mit kontaminiertem Wasser auf.
Legionellose ist eine durch Legionella-Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die vor allem die Lunge befällt. Sie wird durch das Einatmen kontaminierten Wasserdampfes übertragen.
Eine Leihmutter ist eine Frau, die ein Kind für eine andere Person oder ein Paar austrägt. Nach der Geburt wird das Kind an die Wunscheltern übergeben.
Leihmutterschaft bezeichnet die Vereinbarung, bei der eine Frau ein Kind für eine andere Person oder ein Paar austrägt. Medizinisch, rechtlich und ethisch ein vielschichtiges Thema.
Die Leishmaniose beim Hund ist eine durch Parasiten verursachte Infektionskrankheit, die über Sandmücken übertragen wird. Sie betrifft Haut, Organe und das Immunsystem und erfordert frühzeitige Diagnose sowie Behandlung.
Ein Leistenbruch (medizinisch: Inguinalhernie) entsteht, wenn Gewebe oder Organteile – meist ein Stück Darm – durch eine Schwachstelle der Bauchwand im Bereich der Leiste treten.
Eine Leistenverletzung ist eine Verletzung im Bereich der Leiste, häufig durch Überlastung oder plötzliche Bewegungen. Sie betrifft Muskeln, Sehnen oder Bänder und tritt oft bei Sportlern auf.
Der Leistungsstoffwechsel beschreibt die Gesamtheit der Stoffwechselprozesse, die der Koerper unter koerperlicher Belastung aktiviert, um Energie bereitzustellen.
Ein Leitsymptom ist das dominierende Krankheitszeichen, das einen Arzt gezielt auf eine bestimmte Diagnose hinweist. Es steht im Mittelpunkt der medizinischen Befunderhebung.
Lendenwirbelsäulenprobleme bezeichnen Beschwerden im unteren Rückenbereich und gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Ursachen sind vielfältig und reichen von Muskelverspannungen bis zu Bandscheibenvorfällen.
Die Lenzmann-Linie ist ein anatomisches Orientierungsmaß in der Radiologie zur Beurteilung der Schultergelenksgeometrie. Sie hilft, Fehlstellungen und Instabilitäten des Schultergelenks zu erkennen.
Die Leopold-Handgriffe sind vier standardisierte Tastuntersuchungen des Bauches zur Beurteilung von Lage, Einstellung und Größe des ungeborenen Kindes in der Schwangerschaft.
Leptin ist ein Körperhormon, das vom Fettgewebe produziert wird und eine zentrale Rolle bei der Regulierung von Hunger, Sättigung und Energiehaushalt spielt.
Leptinmangel führt zu starkem Hunger, unkontrollierter Gewichtszunahme und Stoffwechselstörungen. Erfahren Sie, welche Symptome auftreten und was dahintersteckt.
Leptinresistenz bezeichnet den Zustand, bei dem der Körper nicht mehr angemessen auf das Sättigungshormon Leptin reagiert. Dies kann zu Übergewicht und Stoffwechselstörungen führen.
Das Leschke-Syndrom ist eine seltene endokrine Erkrankung mit Pigmentierungsstörungen, Diabetes mellitus und vegetativen Funktionsstörungen. Es betrifft das Hormonsystem und die Haut.
Leucin ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie spielt eine zentrale Rolle beim Muskelaufbau und der Proteinsynthese.
Leukämie ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, bei der es zu einer unkontrollierten Vermehrung unreifer weißer Blutkörperchen kommt.
Leukokorie bezeichnet einen weißlichen Lichtreflex in der Pupille, der auf ernste Augenerkrankungen hinweisen kann. Eine sofortige augenärztliche Abklärung ist dringend empfohlen.
Leukopenie bezeichnet eine krankhafte Verminderung der weißen Blutkörperchen. Sie erhöht die Anfälligkeit für Infektionen und kann verschiedene Ursachen haben.
Leukoplakie ist eine weißliche Schleimhautveränderung, die häufig in der Mundhöhle auftritt und als mögliche Vorstufe von Krebs gilt. Frühzeitige Diagnose ist entscheidend.
Leukotriene sind entzündungsfördernde Botenstoffe, die vom Immunsystem gebildet werden und eine zentrale Rolle bei Asthma, Allergien und anderen Entzündungsreaktionen spielen.
Leukotrienhemmer sind Medikamente, die entzündliche Botenstoffe (Leukotriene) blockieren. Sie werden vor allem bei Asthma und allergischem Schnupfen eingesetzt.
Kaffee kann den Leukozyten-Spiegel im Blut beeinflussen. Erfahren Sie, wie Koffein und andere Inhaltsstoffe des Kaffees das Immunsystem und die weißen Blutkörperchen beeinflussen.
Die Leukozytenformula ist ein Bluttest, der die verschiedenen weißen Blutkörperchen prozentual aufschlüsselt. Sie liefert wichtige Hinweise auf Infektionen, Entzündungen und Erkrankungen des Blutes.
Leukozyteninfiltration bezeichnet das Einwandern weißer Blutkörperchen in Gewebe als Reaktion auf Entzündung oder Infektion. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Immunabwehr.
Die Leukozytenmorphologie beschreibt die mikroskopische Beurteilung von weißen Blutkörperchen. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren in der Hämatologie.
Leuprolide (Leuprorelin) ist ein hormonell wirksames Medikament, das den Testosteron- und Ostrogensp iegel senkt und bei hormonsensitiven Erkrankungen wie Prostatakrebs und Endometriose eingesetzt wird.
Das Levator-Ani-Syndrom ist ein chronischer Beckenbodenschmerz, der durch Verspannungen des Musculus levator ani entsteht. Es verursacht Druck- und Schweregefühl im Afterbereich.
Levetiracetam ist ein Antiepileptikum zur Behandlung von Epilepsie. Es reduziert die Häufigkeit epileptischer Anfälle und wird bei Erwachsenen sowie Kindern eingesetzt.
Levonorgestrel ist ein synthetisches Gestagen, das in der Verhütung und Notfallkontrazeption eingesetzt wird. Es wirkt hauptsächlich durch Hemmung des Eisprungs.
Levothyroxin ist ein synthetisches Schilddrüsenhormon zur Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion. Es ersetzt das natürlich produzierte Hormon Thyroxin im Körper.
Libidoverlust, also das Nachlassen oder Fehlen sexuellen Verlangens, betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten.
Lichtdermatitis ist eine entzündliche Hautreaktion auf UV-Strahlung. Sie äußert sich in Rötung, Juckreiz und Blasenbildung und kann durch Sonne oder Kunstlicht ausgelöst werden.
Lichtnahrung bezeichnet die esoterische Vorstellung, der menschliche Koerper koenne ohne feste Nahrung oder Fluessigkeit allein durch Licht oder kosmische Energie leben.
Lichtschutz bezeichnet Maßnahmen zum Schutz der Haut vor schädlicher UV-Strahlung. Er umfasst Sonnencreme, Kleidung und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Sonnenbrand und Hautkrebs.
Das Ligamentum capitis femoris ist ein Band im Hueftgelenk, das den Femurkopf mit der Hueftpfanne verbindet und eine wichtige Rolle bei der Stabilitaet und Blutversorgung des Gelenks spielt.
Das Ligamentum costoxiphoideus ist ein Bandapparat des Brustkorbs, der den Schwertfortsatz des Brustbeins mit den angrenzenden Rippen verbindet und zur Stabilität des Thorax beiträgt.
Das Ligamentum hepatoduodenale ist ein Bandstruktur der Bauchhöhle, die Leber und Zwölffingerdarm verbindet und wichtige Leitungsbahnen wie Gallengang, Pfortader und Leberarterie enthält.
Das Ligamentum sacroiliacum anterius ist ein wichtiges Band im vorderen Bereich des Iliosakralgelenks, das Kreuzbein und Darmbein miteinander verbindet und die Stabilität des Beckens sichert.
Eine Ligatur ist eine chirurgische Technik, bei der ein Faden oder eine Schlinge um ein Gefäß oder Gewebe gebunden wird, um Blutungen zu stillen oder Strukturen zu verschließen.
Die limitierende Aminosäure ist jene essentielle Aminosäure in einem Lebensmittel, die im Verhältnis zum menschlichen Bedarf am geringsten vorhanden ist und so die Proteinqualität begrenzt.
Limonen ist ein natürlicher Aromastoff aus Zitrusfrüchten mit antioxidativen Eigenschaften. Es wird in Lebensmitteln, Kosmetika und der Naturheilkunde eingesetzt.
Lincosamide sind eine Klasse von Antibiotika, die gegen grampositive Bakterien und Anaerobier eingesetzt werden. Sie hemmen die bakterielle Proteinsynthese und werden bei Haut-, Knochen- und Atemwegsinfektionen verwendet.
Das Lining-up-Phänomen beschreibt das repetitive Aufstellen von Gegenständen in Reihen, typisch bei Autismus-Spektrum-Störungen. Es gilt als früher Hinweis auf Entwicklungsauffälligkeiten.
Der Linksschenkelblock ist eine Erregungsleitungsstörung des Herzens, bei der die elektrische Leitung im linken Schenkel des Reizleitungssystems verzögert oder unterbrochen ist.
Linolsäure ist eine essentielle Omega-6-Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. Sie ist wichtig für Zellmembranen, Entzündungsreaktionen und den Fettstoffwechsel.
Linsenlektin (LCA) ist ein pflanzliches Bindungsprotein aus der Linse, das spezifisch an Zuckermoleküle bindet und in Forschung und Diagnostik eingesetzt wird.
Lipämie bezeichnet einen erhöhten Fettgehalt im Blut, der das Blutserum milchig-trüb erscheinen lässt. Sie kann auf Stoffwechselerkrankungen hinweisen.
Der Lipidakkumulationsprodukt Index (LAP) ist ein klinischer Messwert zur Beurteilung der viszeralen Fettansammlung und des kardiometabolischen Risikos bei Erwachsenen.
Lipide sind fettartige Moleküle, die im Körper als Energiequelle, Zellbaustein und Signalstoff dienen. Sie umfassen Fette, Öle, Cholesterin und Phospholipide.
Eine Lipidinfusion ist eine intravenöse Verabreichung von Fettemulsionen zur Ernährung oder Behandlung. Sie wird vor allem bei parenteraler Ernährung und Lipidtoxizität eingesetzt.
Lipidkinasen sind Enzyme, die Lipide durch Phosphorylierung chemisch verändern und so wichtige Signalwege in Zellen steuern. Sie spielen eine zentrale Rolle in Stoffwechsel, Zellwachstum und Immunfunktion.
Die Lipidmembran ist die grundlegende Hülle jeder biologischen Zelle. Sie besteht aus einer Doppelschicht aus Fettmolekülen und reguliert den Transport von Stoffen in die Zelle und aus ihr heraus.
Lipidoxidationsmarker sind messbare Substanzen im Blut oder Gewebe, die auf die oxidative Schädigung von Fetten hinweisen und als Biomarker für oxidativen Stress dienen.
Lipidperoxidation bezeichnet die oxidative Schädigung von Fetten in Zellmembranen durch freie Radikale. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Alterungsprozessen und zahlreichen Erkrankungen.
Lipidperoxidationsmarker sind messbare Substanzen im Blut oder Gewebe, die oxidativen Stress anzeigen. Sie helfen, Zellschäden durch freie Radikale frühzeitig zu erkennen.
Lipidperoxidationsschutz bezeichnet Mechanismen und Stoffe, die Zellmembranen vor oxidativer Schädigung durch freie Radikale schützen und so Zellen gesund erhalten.
Die Lipidschutzschicht ist eine natürliche Fettschicht der Haut, die vor Feuchtigkeitsverlust und äußeren Einflüssen schützt und eine zentrale Rolle für gesunde Haut spielt.
Lipidsenkung bezeichnet Maßnahmen zur Senkung erhöhter Blutfettwerte. Sie schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und umfasst Ernährung, Bewegung und Medikamente.
Der Lipidstoffwechsel umfasst alle Prozesse, bei denen Fette im Körper aufgenommen, transportiert, umgewandelt und verwertet werden. Er ist entscheidend für die Energieversorgung und Gesundheit.
Die Lipogenese ist der biochemische Prozess, bei dem der Körper Kohlenhydrate und andere Nährstoffe in Fettsäuren und Fettgewebe umwandelt. Sie spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel.
Lipohypertrophie ist eine krankhafte Vergrößerung des Fettgewebes unter der Haut, die häufig durch wiederholte Insulininjektionen entsteht. Sie führt zu tastbaren Verhartungen und kann die Insulinaufnahme beeinträchtigen.
Lipolyse bezeichnet den biochemischen Abbau von Fetten im Körper. Dabei werden gespeicherte Triglyzeride in Fettsäuren und Glyzerin gespalten, die dann als Energiequelle dienen.
Ein Lipom ist eine gutartige Fettgeschwulst, die aus Fettzellen (Adipozyten) besteht und sich unter der Haut bildet. Lipome sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumoren und in den meisten Fällen völlig harmlos. Sie wachsen langsam, sind weich und verschieblich und verursachen in der Regel keine Schmerzen.
Lipopolysaccharid (LPS) ist ein Bestandteil der Zellwand gramnegativer Bakterien und löst im Körper starke Immunreaktionen aus. Es spielt eine zentrale Rolle bei Infektionen und Entzündungsprozessen.
Lipoproteine sind Transportmoleküle im Blut, die Fette und Cholesterin durch den Körper befördern. Sie spielen eine zentrale Rolle für die Herzgesundheit.
Die Lipoproteinlipase (LPL) ist ein zentrales Enzym im Fettstoffwechsel, das Triglyzeride aus dem Blut abbaut und so die Energieversorgung von Muskeln und Fettgewebe sichert.
Der Lipoproteinstoffwechsel beschreibt den Transport und die Verarbeitung von Fetten im Blut. Störungen können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Lippenherpes ist eine durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursachte Infektion, die sich typischerweise in Form schmerzhafter, nässender Bläschen an den Lippen oder der Mundregion äußert.
Der Liquor cerebrospinalis ist eine klare Körperflüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt und schützt. Er versorgt das Nervensystem mit Nährstoffen und dient als wichtiger diagnostischer Marker.
Die Liquoranalyse ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren zur Erkennung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Erfahre mehr über Ablauf, Indikationen und typische Laborwerte
Liquorrhoe bezeichnet den krankhaften Austritt von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) durch eine Öffnung in den Hirnhäuten. Sie tritt häufig nach Verletzungen oder Operationen auf.
Liraglutid ist ein Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Es ahmt das Darmhormon GLP-1 nach und senkt den Blutzucker auf natürliche Weise.
Listeriose ist eine durch Bakterien ausgelöste Infektionskrankheit, die über kontaminierte Lebensmittel übertragen wird und besonders für Schwangere und immungeschwächte Personen gefährlich ist.
Lithium Orotat ist eine Verbindung aus Lithium und Orotsäure, die als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird und neuroprotektive sowie stimmungsstabilisierende Eigenschaften besitzen soll.
Ein Lithopädion ist ein abgestorbener Fötus, der im Körper verkalkt und über Jahre oder Jahrzehnte unentdeckt bleiben kann. Es handelt sich um ein sehr seltenes medizinisches Phänomen.
LL-37 ist ein körpereigenes antimikrobielles Peptid aus der Cathelicidin-Familie, das eine zentrale Rolle in der angeborenen Immunabwehr spielt und entzündungsregulierende Eigenschaften besitzt.
Die Lobärpneumonie ist eine bakterielle Lungenentzündung, die einen gesamten Lungenlappen befällt. Sie verläuft meist akut und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Die Lobotomie ist ein historisches neurochirurgisches Verfahren, bei dem Verbindungen im Frontallappen des Gehirns durchtrennt wurden. Sie gilt heute als veraltet und ethisch nicht vertretbar.
Die Löffelfütterung bezeichnet das Verabreichen von Beikost mit einem Löffel an Säuglinge und Kleinkinder. Sie ist ein wichtiger Schritt beim Übergang von der Milchernährung zur festen Nahrung.
Das Löfgren-Syndrom ist eine akute Verlaufsform der Sarkoidose mit Fieber, Gelenkschwellungen, Erythema nodosum und vergrößerten Lymphknoten im Brustkorb.
Loganin ist ein pflanzliches Iridoidglykosid, das natürlich in verschiedenen Heilpflanzen vorkommt und in der Forschung wegen seiner entzündungshemmenden und neuroprotektiven Eigenschaften untersucht wird.
Logopädie ist ein therapeutisches Fachgebiet zur Diagnostik und Behandlung von Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Schluckens und der Kommunikation.
Logorrhö bezeichnet einen krankhaften Redefluss, bei dem Betroffene unkontrolliert und übermäßig viel sprechen. Sie tritt häufig bei psychiatrischen Erkrankungen auf.
Die Löhlein-Herdnephritis ist eine fokale, bakteriell-embolische Entzündung der Niere, die meist als Komplikation einer bakteriellen Endokarditis auftritt.
Ein Lokalanästhetikum ist ein Arzneimittel, das Schmerzen in einem begrenzten Körperbereich vorübergehend ausschaltet, ohne das Bewusstsein zu beeinflussen.
Long COVID, auch bekannt als Post-COVID-Syndrom, beschreibt eine Vielzahl von anhaltenden oder neu auftretenden Beschwerden, die Wochen bis Monate nach einer akuten COVID-19-Infektion bestehen bleiben.
Longevity Medizin ist ein Bereich der modernen Medizin, der sich mit der Verlängerung der gesunden Lebensspanne und der Prävention altersbedingter Erkrankungen befasst.
Longevity-Supplements sind Nahrungsergaenzungsmittel, die auf Langlebigkeit und gesundes Altern abzielen. Diese Liste gibt einen Ueberblick ueber die wichtigsten evidenzbasierten Praeparate.
Loperamid ist ein Wirkstoff gegen Durchfall (Diarrhoe), der die Darmbewegung verlangsamt und den Stuhlgang normalisiert. Er ist rezeptfrei erhältlich und weit verbreitet.
Loratadin ist ein Antihistaminikum der zweiten Generation zur Behandlung von Allergien wie Heuschnupfen, Nesselsucht und allergischer Rhinitis. Es wirkt nicht sedierend und ist rezeptfrei erhältlich.
Lorazepam ist ein Beruhigungs- und Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird bei Angststörungen, Schlaflosigkeit und Krampfanfällen eingesetzt.
Lordose bezeichnet die natürliche oder krankhafte Einwärtskrümmung der Wirbelsäule. Sie tritt vor allem im Hals- und Lendenbereich auf und kann bei Übermäßiger Ausprägung Schmerzen verursachen.
Lorlatinib ist ein zielgerichtetes Krebsmedikament zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms mit ALK- oder ROS1-Veränderung. Es hemmt mutierte Kinasen und überwindet die Blut-Hirn-Schranke.
Losartan ist ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der AT1-Rezeptorblocker. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zum Schutz der Nieren bei Diabetes eingesetzt.
Lovastatin ist ein cholesterinsenkendes Medikament aus der Gruppe der Statine. Es wird zur Behandlung erhöhter Blutfettwerte und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt.
Low-Density-Lipoprotein (LDL) ist ein Transportmolekül im Blut, das Cholesterin zu den Körperzellen transportiert. Erhöhte LDL-Werte gelten als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Das Low-T3-Syndrom bezeichnet einen Zustand, bei dem der Spiegel des aktiven Schilddrüsenhormons Trijodthyronin (T3) im Blut erniedrigt ist, ohne dass eine primäre Schilddrüsenerkrankung vorliegt.
Die Lown-Klassifikation ist ein medizinisches Bewertungssystem zur Einstufung ventrikulärer Herzrhythmusstörungen anhand ihrer Häufigkeit und Gefährlichkeit.
Luft ist das gasförmige Gemisch der Erdatmosphäre, das aus Stickstoff, Sauerstoff und weiteren Gasen besteht und für das menschliche Leben unverzichtbar ist.
Lumbalgie bezeichnet Schmerzen im unteren Rückenbereich (Lendenwirbelsäule). Sie ist eine der häufigsten Beschwerden und kann akut oder chronisch auftreten.
Lumbalisation ist eine angeborene Wirbelsäulenvariante, bei der der erste Kreuzbeinwirbel (S1) wie ein Lendenwirbel ausgebildet ist und sechs statt fünf Lendenwirbel entstehen.
Lumboischialgie bezeichnet Schmerzen im unteren Rücken, die in das Bein ausstrahlen. Ursache ist meist ein Druck auf den Ischiasnerv. Erfahren Sie mehr über Symptome und Behandlung.
Ein Lungenabszess ist eine eitrige Einschmelzung des Lungengewebes, die durch bakterielle Infektionen entsteht. Er äußert sich durch Husten, Fieber und Auswurf.
Die Lungenembolie ist ein akuter Gefäßverschluss in der Lunge und kann lebensbedrohlich sein. Erfahre hier mehr über Ursachen, Symptome, Risikofaktoren, Diagnose und moderne Therapiemöglichkeiten.
Die Lungenfunktionsanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Atemkapazität und Lungenfunktion. Sie hilft bei der Erkennung und Überwachung von Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD.
Der Lungenkapillaren-Verschlussdruck misst den Druck in den kleinen Lungengefäßen und gibt Aufschluss über die Herzfunktion sowie mögliche Stauungen im Lungenkreislauf.
Die Lungenperfusionsszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Beurteilung der Durchblutung der Lunge. Sie wird vor allem zur Diagnose einer Lungenembolie eingesetzt.
Die Lungenszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Beurteilung von Durchblutung und Belüftung der Lunge. Sie wird vor allem zur Diagnose einer Lungenembolie eingesetzt.
Die Lungenventilationsszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, die die Luftverteilung in der Lunge sichtbar macht und bei Verdacht auf Lungenembolie oder Lungenkrankheiten eingesetzt wird.
Lupinenprotein ist ein pflanzliches Protein aus Lupinensamen mit hohem Ernährungswert. Es gilt als wertvolle Alternative zu tierischen Proteinen und eignet sich gut für vegane Ernährung.
Lupus (medizinisch: Systemischer Lupus erythematodes, kurz SLE) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigene Zellen und Gewebe angreift.
Lupus erythematodes ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Sie kann Haut, Gelenke, Nieren und weitere Organe betreffen.
Lupus-Symptome umfassen Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Erschöpfung und Organentzündungen. Erfahren Sie, welche Beschwerden auf Lupus hindeuten können.
Eine Luxation ist eine vollständige Ausrenkung eines Gelenks, bei der die Gelenkflächen nicht mehr in Kontakt stehen. Sie erfordert ärztliche Behandlung.
Eine Luxationsfraktur ist eine Kombination aus Knochenbruch und Gelenkverrenkung. Sie entsteht meist durch starke Gewalteinwirkung und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Das LWS-Syndrom bezeichnet Schmerzen und Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule. Es gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Lyasen sind Enzyme, die chemische Bindungen ohne Wasserzufuhr spalten oder knüpfen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel des menschlichen Körpers.
Lymphadenitis colli ist eine Entzündung der Halslymphknoten, meist durch Infektionen ausgelöst. Sie äußert sich durch Schwellungen und Schmerzen am Hals.
Lymphadenopathie bezeichnet die krankhafte Vergrößerung von Lymphknoten. Sie kann auf Infektionen, Entzündungen oder ernsthafte Erkrankungen wie Krebs hinweisen.
Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Form der physikalischen Therapie, bei der durch sanfte, rhythmische Massagegriffe der Abfluss von Lymphflüssigkeit im Gewebe gefördert wird.
Lymphdrüsen, medizinisch korrekt Lymphknoten, sind kleine bohnenförmige Organe des Immunsystems, die entlang der Lymphgefäße im gesamten Körper verteilt sind.
Die Lymphe ist eine klare bis milchige Körperflüssigkeit, die durch das Lymphgefäßsystem zirkuliert und eine zentrale Rolle in der Immunabwehr, Gewebereinigung und dem Flüssigkeitshaushalt spielt.
Die Lymphgefäßentzündung (Lymphangitis) ist eine Entzündung der Lymphgefäße, meist durch bakterielle Infektionen ausgelöst. Sie zeigt sich typischerweise durch rote Streifen auf der Haut.
Geschwollene Lymphknoten in der Achsel können auf Infektionen, Entzündungen oder selten auf ernstere Erkrankungen hinweisen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Geschwollene Lymphknoten am Hals sind häufig ein Zeichen einer Infektion oder Entzündung. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Ein einseitig geschwollener Lymphknoten in der Leiste kann auf eine lokale Infektion, Verletzung oder seltener auf eine ernstere Erkrankung hinweisen. Frühzeitige ärztliche Abklärung ist empfehlenswert.
Die Lymphknoten-Biopsie ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem Gewebe aus einem Lymphknoten entnommen und untersucht wird. Sie hilft, Erkrankungen wie Lymphome oder Metastasen zu erkennen.
Eine Lymphknotenschwellung bezeichnet die Vergrößerung eines oder mehrerer Lymphknoten und kann auf Infektionen, Entzündungen oder seltener auf ernstere Erkrankungen hinweisen.
Lymphoid bezeichnet alles, was das lymphatische Gewebe oder das Lymphsystem betrifft. Es spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem des menschlichen Koerpers.
Die Lymphopoese bezeichnet die Bildung und Reifung von Lymphozyten im Knochenmark und in lymphatischen Organen. Sie ist ein zentraler Prozess des Immunsystems.
Lymphozyten absolut beschreibt die genaue Anzahl der Lymphozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist ein wichtiger Bestandteil des Blutbildes und gibt Aufschluss über das Immunsystem.
Lymphozytenaktivierungsmarker sind Oberflächenmoleküle auf Immunzellen, die anzeigen, ob Lymphozyten durch ein Antigen aktiviert wurden. Sie sind wichtig für die Diagnostik von Immunerkrankungen.
Die Lymphozytenfunktion beschreibt die Aufgaben der Lymphozyten im Immunsystem: Sie erkennen Krankheitserreger, bilden Antikörper und schützen den Körper vor Infektionen.
Die Lymphozytenmigrationsstudie ist ein diagnostisches Verfahren, das die Wanderungsfähigkeit von Lymphozyten untersucht und bei der Abklärung von Immunreaktionen auf Substanzen eingesetzt wird.
Lymphozytensubtypen sind spezialisierte Untergruppen weißer Blutzellen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie werden anhand ihrer Oberflächenmerkmale und Funktionen unterschieden.
Die Lymphozytensubtypisierung ist eine Laboruntersuchung, bei der verschiedene Untergruppen der Lymphozyten im Blut bestimmt werden. Sie dient der Diagnose und Verlaufskontrolle von Immunkrankheiten.
Die Lymphozytentypisierung ist ein Laborverfahren zur Bestimmung und Unterscheidung verschiedener Immunzellen im Blut. Sie hilft bei der Diagnose von Immunerkrankungen.
Eine Lymphzirkulationsstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung des Lymphflusses im Körper. Dies kann zu Schwellungen, Entzündungen und weiteren Beschwerden führen.
Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. Sie spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau von Proteinen, Kollagen und dem Immunsystem.
Der lysogene Zyklus ist ein Vermehrungsweg von Bakteriophagen, bei dem die virale DNA in das Bakteriengenom integriert wird, ohne die Wirtszelle sofort zu zerstören.
Lysophospholipide sind bioaktive Lipidmoleküle, die durch den Abbau von Phospholipiden entstehen und wichtige Rollen in Zellmembranen, Signalübertragung und Verdauung spielen.
Lysosomen sind winzige Zellorganellen, die als Verdauungszentrum der Zelle fungieren. Sie bauen zelluläre Abfallstoffe, Fremdstoffe und beschädigte Strukturen mithilfe spezieller Enzyme ab.
Lysozym ist ein natürlich vorkommendes Enzym, das in vielen Körperflüssigkeiten wie Speichel, Tränenflüssigkeit, Nasensekret und Muttermilch sowie in Eiweiß enthalten ist.
SIDS (plötzlicher Säuglingstod) bezeichnet den unerklärlichen Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Er tritt meist im ersten Lebensjahr auf und gilt als häufigste plötzliche Todesursache bei Säuglingen.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
Der Musculus puborectalis ist ein wichtiger Beckenbodenmuskel, der den Analkanal umschlingt und eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Stuhlentleerung spielt.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.