B-Vitamine unterstützen Nerven, Stoffwechsel und Zellgesundheit. Erfahre alles über ihre Funktionen, Lebensmittelquellen, Mangelerscheinungen und wann Nahrungsergänzung sinnvoll ist
B-Zell-Depletion bezeichnet die gezielte Verminderung oder Beseitigung von B-Lymphozyten im Blut und Gewebe. Sie wird therapeutisch bei Autoimmunerkrankungen und bestimmten Blutkrebsarten eingesetzt.
Die B99g Diagnose ist ein ICD-10-Schlüssel für sonstige näher bezeichnete Infektionskrankheiten. Er wird verwendet, wenn eine infektiöse Erkrankung vorliegt, die keiner anderen spezifischen Kategorie zugeordnet werden kann.
BA.3.2 ist eine Subvariante der Omikron-Linie des SARS-CoV-2-Virus. Sie gehört zur kontinuierlichen Evolution des Coronavirus und wird von Gesundheitsbehörden weltweit beobachtet.
Baby-led Weaning (BLW) ist eine Beikostmethode, bei der Säuglinge feste Nahrung selbständig greifen und essen, statt gelöffelt zu werden. Sie fördert Selbstständigkeit und gesunde Ernährungsgewohnheiten.
Babybrei ist die erste feste Nahrung für Säuglinge ab dem 5. bis 7. Lebensmonat. Er ergänzt die Milchernährung und fördert die gesunde Entwicklung des Kindes.
Eine Babyflasche ist ein Behälter zur Ernährung von Säuglingen mit Muttermilch oder Säuglingsnahrung. Sie besteht aus Flasche, Sauger und Verschlussring.
Babynahrung einfrieren ist eine sichere Methode, um selbst gekochten Babybrei haltbar zu machen. So sparen Eltern Zeit und stellen eine gesunde Ernährung für ihr Baby sicher.
Die richtige Zubereitung von Babynahrung ist entscheidend für die Gesundheit und Entwicklung des Kindes. Hygiene, geeignete Zutaten und korrekte Temperaturen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Baclofen ist ein muskelentspannendes Medikament, das bei Spastik eingesetzt wird. Es wirkt auf das zentrale Nervensystem und lindert Muskelverspannungen sowie Krämpfe.
Bacopa monnieri ist eine ayurvedische Heilpflanze, die traditionell zur Förderung von Gedächtnis und Konzentration eingesetzt wird. Moderne Studien untersuchen ihre neuroprotektiven Eigenschaften.
Bacteriocine sind antimikrobielle Peptide, die von Bakterien produziert werden, um konkurrierende Bakterienstämme abzutöten. Sie gelten als vielversprechende Alternative zu klassischen Antibiotika.
Baicalein ist ein natürlicher Pflanzenwirkstoff aus der Baikal-Skullcap-Wurzel mit antioxidativen, entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften.
Baicalin ist ein natürlich vorkommendes Flavonoid aus der Wurzel von Scutellaria baicalensis. Es wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und wird in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt.
Eine Baker-Zyste ist eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Aussackung hinter dem Knie. Sie entsteht häufig bei Kniegelenksentzündungen oder Knorpelschäden.
Eine Bakerzyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung der Gelenkkapsel in der Kniekehle, die meist im Zusammenhang mit Knieerkrankungen entsteht.
Bakteriämie bezeichnet das Vorhandensein von Bakterien im Blut. Sie kann harmlos verlaufen oder lebensbedrohlich werden, wenn sich eine Sepsis entwickelt.
Bakteriell beschreibt alles, was durch Bakterien verursacht wird oder mit ihnen zusammenhaengt. Bakterielle Infektionen sind weltweit haeufig und koennen viele Organe betreffen.
Das bakterielle Genom ist die Gesamtheit der genetischen Information einer Bakterienzelle. Es besteht meist aus einem ringförmigen Chromosom sowie optionalen Plasmiden.
Bakterien im Urin (Bakteriurie) bezeichnen das Vorhandensein von Bakterien im Harntrakt. Dies kann auf eine Harnwegsinfektion hinweisen und sollte aerztlich abgeklaert werden.
Bakteriophagen sind Viren, die ausschließlich Bakterien infizieren und abtöten. Sie gelten als vielversprechende Alternative zu Antibiotika bei resistenten Infektionen.
Bakteriurie bezeichnet das Vorhandensein von Bakterien im Urin. Sie kann symptomlos verlaufen oder auf eine Harnwegsinfektion hinweisen und wird durch eine Urinuntersuchung diagnostiziert.
Balance-Training verbessert Gleichgewicht, Koordination und Körperstabilität. Es wird zur Sturz-Prävention, Rehabilitation und im Leistungssport eingesetzt.
Balanced Ligamentous Tension (BLT) ist eine osteopathische Behandlungstechnik, bei der Gelenke durch gezielte Balancierung der Bänder in ihre natürliche Gleichgewichtsposition gebracht werden.
Balanitis ist eine Entzündung der Eichel des Penis. Sie kann durch Infektionen, Hautreizungen oder Grunderkrankungen ausgelöst werden und ist gut behandelbar.
Baldrian ist eine Heilpflanze zur Beruhigung und bei Schlafstörungen. Er wirkt entspannend, verbessert die Schlafqualität und gilt als gut verträglich.
Das Baldwin-Zeichen ist ein klinisches Untersuchungszeichen bei Verdacht auf eine Nierenvenenthrombose. Es beschreibt einen druckschmerzhaften Befund im Flankenbereich.
Ballaststoffbioverfügbarkeit beschreibt, wie gut pflanzliche Faserstoffe im Verdauungstrakt verwertet werden und welche physiologischen Wirkungen sie im Körper entfalten können.
Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die im Dünndarm nicht abgebaut werden, aber im Dickdarm wichtige Funktionen erfüllen.
Ballaststoffergänzung bezeichnet die gezielte Zufuhr von Ballaststoffen durch Nahrungsergänzungsmittel, um den täglichen Bedarf zu decken und die Darmgesundheit zu unterstützen.
Ballaststofffermentation bezeichnet den Abbau unverdaulicher Nahrungsfasern durch Darmbakterien im Dickdarm, wobei gesundheitsfördernde Stoffwechselprodukte entstehen.
Ballaststoffmangel entsteht, wenn die tägliche Zufuhr an Ballaststoffen zu gering ist. Dies kann die Verdauung stören und das Risiko für chronische Erkrankungen erhöhen.
Ballaststoffreiche Lebensmittel liefern unverdauliche Pflanzenstoffe, die die Verdauung fördern, den Blutzucker stabilisieren und das Herzerkrankungsrisiko senken.
Balneologie ist die medizinische Wissenschaft, die sich mit der Heilwirkung von Bädern, Mineralwasser und natürlichen Heilquellen befasst. Sie ist ein Teilgebiet der Kurmedizin.
Balneotherapie bezeichnet die medizinische Behandlung durch Bäder mit Heil- und Mineralwasser. Sie wird bei Erkrankungen des Bewegungsapparats, Haut- und Stoffwechselerkrankungen eingesetzt.
Bambusextrakt wird aus der Bambuspflanze gewonnen und ist reich an Kieselsäure. Er wird in der Naturheilkunde sowie als Nahrungsergänzungsmittel für Haut, Haare und Knochen eingesetzt.
Bandaugmentation ist ein chirurgisches Verfahren zur Verstärkung oder Unterstützung gerissener oder geschwächter Bänder, häufig am Knie oder Sprunggelenk.
Eine Bänderdehnung entsteht durch übermäßige Dehnung der Bänder, meist an Knöchel oder Knie. Sie verursacht Schmerzen und Schwellungen und heilt in der Regel gut aus.
Ein Bänderriss am Fuß ist eine vollständige Durchtrennung eines Bandes, häufig nach Umknicken. Erfahren Sie mehr zu Ursachen, Symptomen und Behandlung.
Bandinstabilität bezeichnet eine übermäßige Beweglichkeit eines Gelenks durch geschädigte oder gedehnte Bänder. Sie kann Schmerzen, Schwellungen und Sturzgefahr verursachen.
Bandscheiben sind knorpelartige Puffer zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie dämpfen Stöße, ermöglichen Beweglichkeit und schützen die Nerven.
Ein Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn Gallertmaterial aus dem Inneren der Bandscheibe durch einen Riss im äußeren Faserring austritt und auf umliegende Nervenwurzeln drückt.
Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls umfasst konservative und operative Methoden. Ziel ist die Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit.
Ein Bandscheibenvorfall der LWS tritt auf, wenn der Gallertkern einer Bandscheibe im Lendenbereich austritt und Nerven reizt. Typische Symptome sind Rückenschmerzen und Ausstrahlung ins Bein.
Gezielte Übungen bei Bandscheibenvorfall können Schmerzen lindern, die Wirbelsäule stabilisieren und die Genesung fördern. Erfahren Sie, welche Bewegungen helfen.
Eine Bandverletzung bezeichnet die Dehnung, den Teilriss oder den vollständigen Riss eines Bandes. Sie entsteht häufig durch Umknicken oder Überdehnung und betrifft oft Sprung- oder Kniegelenk.
Die Bankart-Läsion ist eine Verletzung der Schulter, bei der das vordere Labrum aus der Gelenkpfanne reisst. Sie entsteht häufig durch eine Schulterausrenkung und führt oft zu Instabilität.
Die BAO (Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.) ist ein Zusammenschluss osteopathischer Berufsverbände zur gemeinsamen fachlichen und berufspolitischen Vertretung der Osteopathie in Deutschland.
Das Baobab-Fruchtfleisch stammt von den Früchten des Baobab-Baumes, der in verschiedenen Regionen Afrikas, Asiens und Australiens wächst. Es unterstützt die Verdauung und das Immunsystem.
Baricitinib ist ein verschreibungspflichtiges Medikament aus der Gruppe der JAK-Inhibitoren, das bei rheumatoider Arthritis, atopischer Dermatitis und COVID-19 eingesetzt wird.
Bariumsulfat ist ein röntgendichtes Kontrastmittel, das in der medizinischen Diagnostik eingesetzt wird, um den Magen-Darm-Trakt bei Röntgenuntersuchungen sichtbar zu machen.
Der Barthel-Index ist ein standardisiertes Bewertungsinstrument zur Messung der Selbstständigkeit von Patienten bei täglichen Aktivitäten. Er wird häufig in der Rehabilitation eingesetzt.
Eine Bartholin-Zyste ist eine gutartige Flüssigkeitsansammlung in der Bartholin-Drüse im Schamlippenbereich. Sie entsteht bei Verschluss des Drüsengangs und kann Schwellungen verursachen.
Die Basalrate bezeichnet die kontinuierliche Grundversorgung mit Insulin, die der Körper unabhängig von Mahlzeiten benötigt, um den Blutzucker stabil zu halten.
Das Basalzellkarzinom ist der häufigste bösartige Hauttumor. Er entsteht meist durch UV-Strahlung und wächst langsam, streut aber selten in andere Organe.
Die Basalzellschicht ist die unterste Schicht der Oberhaut (Epidermis) und enthält stammzellartige Keratinozyten, die für die ständige Erneuerung der Haut verantwortlich sind.
Der BASDAI ist ein validierter Fragebogen zur Messung der Krankheitsaktivität bei ankylosierender Spondylitis. Er hilft Ärzten und Patienten, den Verlauf der Erkrankung zu beurteilen.
Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die zu Überfunktion führt. Typische Symptome sind Herzrasen, Gewichtsverlust und Augenbeschwerden.
Basenbildner sind Lebensmittel oder Substanzen, die im Stoffwechsel einen basischen Effekt erzeugen und zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts im Körper beitragen.
Basenfasten ist eine Ernährungsform, bei der ausschließlich basenbildende Lebensmittel verzehrt werden, um den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu unterstützen.
Basenmineralien sind Mineralstoffe, die den Säure-Basen-Haushalt des Körpers unterstützen. Sie helfen, einem Überschuss an Säuren entgegenzuwirken und fördern so das körperliche Gleichgewicht.
Der Basenüberschuss ist ein Laborwert aus der Blutgasanalyse, der den Säure-Basen-Haushalt bewertet. Er zeigt an, ob im Blut ein Überschuss oder Mangel an Pufferbasen vorliegt.
Das Basilarisspitzensyndrom ist ein schwerer Schlaganfall durch Verschluss der Basilarisarterie an ihrer Spitze. Es kommt zu lebensbedrohlichen neurologischen Ausfällen.
Die basische Ernährung basiert auf dem Prinzip, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers durch eine überwiegend basenbildende Ernährung im Gleichgewicht zu halten.
Basophile sind seltene weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle bei Allergien und Entzündungsreaktionen spielen. Sie gehören zur Gruppe der Granulozyten.
Basophile absolut beschreibt die gemessene Anzahl basophiler Granulozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist Teil des großen Blutbilds und gibt Hinweise auf allergische oder entzündliche Erkrankungen.
Ein Bauchaortenaneurysma ist eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader. Es verläuft oft symptomlos, kann aber bei einem Riss lebensbedrohlich werden.
Die Bauchaortenrekonstruktion ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung der Bauchaorta, z. B. bei einem Bauchaortenaneurysma. Ziel ist die Vermeidung lebensbedrohlicher Komplikationen.
Die Bauchaortenstenose ist eine Verengung der Bauchschlagader, die den Blutfluss in die unteren Körperregionen einschränkt und schwerwiegende Durchblutungsstörungen verursachen kann.
Die Bauchatmung ist eine Atemtechnik, bei der das Zwerchfell aktiv eingesetzt wird. Sie fördert Entspannung, verbessert die Sauerstoffversorgung und wird in der Therapie eingesetzt.
Die Bauchfellentzündung (Peritonitis) ist eine ernste Entzündung des Bauchfells und ein medizinischer Notfall, der sofortige ärztliche Behandlung erfordert.
Die Bauchlage bezeichnet eine Körperposition, bei der eine Person auf dem Bauch liegt. Sie wird therapeutisch bei Atemwegserkrankungen sowie in der Intensivmedizin eingesetzt.
Die Bauchmassage ist eine manuelle Therapietechnik, bei der der Bauchbereich gezielt massiert wird, um Verdauung, Entspannung und Wohlbefinden zu fördern.
Eine Bauchmuskelzerrung ist eine Überdehnung oder ein Mikroriss der Bauchmuskulatur. Sie entsteht häufig durch Sport oder abrupte Bewegungen und äußert sich durch Schmerzen im Bauchbereich.
Eine Bauchnabelentzündung (Omphalitis) ist eine bakterielle Entzündung des Nabels, die Rötung, Schwellung und Ausfluss verursacht. Sie tritt vor allem bei Neugeborenen auf.
Die Bauchnabelkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff zur Formveränderung oder Korrektur des Bauchnabels. Sie wird aus ästhetischen oder medizinischen Gründen durchgeführt.
Die Bauchraumfibrose ist eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebe im Bauchraum, die Organe und Strukturen vernarben und in ihrer Funktion einschraenken kann.
Bauchschmerzen sind Schmerzen im Bereich des Abdomens und zählen zu den häufigsten Beschwerden. Ursachen reichen von harmlosen Verdauungsproblemen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.
Die Bauchspeicheldrüse (medizinisch: Pankreas) ist ein lebenswichtiges Organ im Oberbauch, das sowohl zur Verdauung als auch zur Hormonregulation beiträgt.
Schmerzen in der Bauchspeicheldrüse können auf ernste Erkrankungen wie Pankreatitis oder Pankreaskrebs hinweisen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) ist eine entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die akut oder chronisch verlaufen kann und starke Bauchschmerzen verursacht.
Ein Bauchtrauma ist eine Verletzung des Bauchraums durch äußere Gewalteinwirkung. Es kann innere Organe, Gefäße und Gewebe schädigen und erfordert oft sofortige medizinische Behandlung.
Der BDH (Bundesverband Rehabilitation e. V.) ist eine deutsche Sozial- und Selbsthilfeorganisation, die Menschen mit neurologischen Erkrankungen und erworbenen Hirnschädigungen unterstützt.
Der BDHN (Berufsverband Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V.) ist ein berufsständischer Verband zur Interessenvertretung von Heilpraktikern und naturheilkundlich tätigen Berufsgruppen in Deutschland.
Becherzellhyperplasie bezeichnet eine krankhafte Vermehrung schleimproduzierender Becherzellen in Schleimhäuten, häufig in Atemwegen oder Darm. Sie tritt oft bei Entzündungen oder Asthma auf.
Becherzellregeneration bezeichnet die Erneuerung schleimbildender Zellen im Darm, die die Schleimhaut schützen. Sie ist entscheidend für eine gesunde Darmbarriere.
Der Beckenboden ist eine Gruppe von Muskeln, Bändern und Bindegewebe, die den Boden des Beckens bilden und die inneren Organe wie Blase, Gebärmutter und Enddarm stützen.
Die Beckenboden Gesundheit umfasst die Funktion und Stärke der Muskelgruppe im unteren Becken. Ein gesunder Beckenboden ist entscheidend für Kontinenz, Stabilität und Lebensqualität.
Beckenbodenbiofeedback ist eine Therapiemethode, bei der Muskelsignale des Beckenbodens sichtbar gemacht werden, um gezielte Übungen zu erleichtern und Inkontinenz oder Beckenbodendysfunktionen zu behandeln.
Eine Beckenbodenprothese ist ein chirurgisch eingesetztes Implantat zur Stabilisierung des geschwächten Beckenbodens, z. B. bei Organvorfall oder Harninkontinenz.
Die Beckenbodenrehabilitation ist eine gezielte Therapieform zur Stärkung und Wiederherstellung der Beckenbodenmuskulatur, z. B. nach Geburt oder Operation.
Die Beckenbodenstimulation ist eine Therapiemethode zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur mittels elektrischer Impulse. Sie wird bei Inkontinenz und Beckenbodensschwäche eingesetzt.
Beckenbodentraining umfasst gezielte Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur, die eine zentrale Rolle bei Kontinenz, Haltung und der Unterstützung innerer Organe spielt.
Bei der Beckenendlage liegt das Baby kurz vor der Geburt nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Steiß oder den Füßen nach unten. Diese Lage kann die Geburtsplanung beeinflussen.
Eine Beckenfraktur ist ein Knochenbruch im Bereich des Beckens, oft durch Unfälle oder Stürze verursacht. Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Die Beckenmessung (Pelvimetrie) erfasst die Maße des knöchernen Beckens. Sie ist besonders in der Geburtshilfe wichtig, um die Passage des Kindes durch den Geburtskanal einzuschätzen.
Eine Beckenringfraktur ist ein Knochenbruch im knöchernen Ring des Beckens. Sie entsteht häufig durch schwere Unfälle und erfordert rasche medizinische Versorgung.
Das Beckenvenensyndrom ist eine Erkrankung, bei der Venen im Beckenbereich erweitert und funktionsgestört sind. Es verursacht chronische Beckenschmerzen, vor allem bei Frauen.
Die Beckenvenenthrombose ist eine Blutgerinnselbildung in den Venen des Beckens. Sie kann starke Schmerzen verursachen und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Bedaquilinresistenz bezeichnet die verminderte Wirksamkeit des Antibiotikums Bedaquilin gegen Tuberkulosebakterien. Sie erschwert die Behandlung multiresistenter Tuberkulose erheblich.
Das Behçet-Syndrom ist eine seltene, chronisch-entzündliche Gefäßerkrankung, die vor allem Mundschleimhaut, Augen und Haut betrifft. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend.
Beikost bezeichnet alle Lebensmittel, die ergänzend zur Muttermilch oder Säuglingsnahrung eingeführt werden. Sie markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt im ersten Lebensjahr.
Die Beikosteinführung bezeichnet den Übergang vom ausschließlichen Stillen oder Fläschchengeben zur festen Nahrung beim Säugling, empfohlen ab dem 6. Lebensmonat.
Beikostöl ist ein speziell für Säuglinge und Kleinkinder geeignetes Speiseöl, das ab dem Beginn der Beikost verwendet wird. Es liefert wichtige Fettsäuren für die Entwicklung des Kindes.
Ein Beikostplan begleitet Eltern bei der schrittweisen Einführung fester Nahrung für Säuglinge ab dem 6. Lebensmonat – ernährungswissenschaftlich fundiert.
Beikostreife bezeichnet den Entwicklungsstand eines Säuglings, ab dem er bereit ist, erste feste Nahrung neben der Muttermilch oder Flaschennahrung zu erhalten.
Das Bein ist die untere Extremität des menschlichen Körpers und umfasst Oberschenkel, Knie, Unterschenkel und Fuß. Es dient der Fortbewegung, Stabilität und Gewichtsübertragung.
Die Beinmuskelbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus der Beinmuskulatur zur Untersuchung von Muskelerkrankungen. Sie hilft, Ursachen von Muskelschwäche oder -schmerzen zu klären.
Beinvenenerkrankungen wie Krampfadern oder Thrombosen belasten viele. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und wie Nahrungsergänzung unterstützen kann.
Die Beinvenenthrombose ist eine Erkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene des Beines bildet. Sie kann gefährliche Folgen wie eine Lungenembolie verursachen.
Beinwell (Symphytum officinale) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Muskelbeschwerden, Gelenkschmerzen und Prellungen eingesetzt wird. Ihre Wurzeln und Blätter enthalten den Wirkstoff Allantoin.
Das Belastungs-EKG ist eine diagnostische Untersuchung des Herzens unter körperlicher Belastung. Es dient der Erkennung von Durchblutungsstörungen und Herzrhythmusstörungen.
Belastungssteuerung bezeichnet die gezielte Planung und Anpassung von körperlichen Belastungen im Training oder in der Rehabilitation, um optimale Gesundheits- und Leistungsziele zu erreichen.
Bempedoinsäure ist ein lipidsenkendes Medikament zur Behandlung erhöhter LDL-Cholesterinwerte, das ergänzend zu Statinen oder als Alternative eingesetzt wird.
Die Benefit-Risk-Bewertung ist ein zentrales Verfahren in der Medizin, bei dem Nutzen und Risiken einer Behandlung systematisch abgewogen werden, um die beste Therapieentscheidung zu treffen.
Benfotiamin ist eine fettlösliche Form von Vitamin B1 (Thiamin), die vom Körper besonders gut aufgenommen wird. Es wird zur Unterstützung des Nervensystems eingesetzt.
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse, die häufig bei älteren Männern auftritt und den Harnfluss beeinträchtigen kann.
Bentonit ist ein natürlicher Tonmineral-Komplex mit hoher Adsorptionsfähigkeit. Er wird in der Medizin, Naturheilkunde und Ernährung zur Entgiftung und Unterstützung der Verdauung eingesetzt.
Benzoat E211 (Natriumbenzoat) ist ein zugelassener Lebensmittelzusatzstoff, der als Konservierungsmittel in Getränken und Lebensmitteln eingesetzt wird.
Benzodiazepine sind verschreibungspflichtige Medikamente, die als Beruhigungs-, Schlaf- und Angstmittel eingesetzt werden. Sie wirken auf das zentrale Nervensystem und haben ein hohes Abhängigkeitspotenzial.
Benzol ist ein organisch-chemischer Stoff, der als krebserregend gilt. Es kommt in der Industrie sowie in Zigarettenrauch vor und ist für den Menschen gesundheitsschädlich.
Benzos ist ein umgangssprachlicher Begriff für Benzodiazepine – eine Gruppe von Medikamenten, die als Beruhigungs-, Schlaf- und Angstlösungsmittel eingesetzt werden.
Bepanthen ist ein bekanntes Wund- und Pflegeprodukt auf Basis von Dexpanthenol, das die Hautregeneration foerdert und bei trockener, gereizter oder geschaedigter Haut eingesetzt wird.
Berberin ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der aus verschiedenen Pflanzen wie der Berberitze, Goldenseal (kanadische Gelbwurz), Kurkuma und Phellodendron gewonnen wird.
Berberis aristata wird vor allem wegen ihrer positiven Wirkung auf den Blutzuckerstoffwechsel, den Cholesterinspiegel und ihrer antioxidativen Eigenschaften geschätzt.
Die Berloque-Dermatitis ist eine phototoxische Hautreaktion, die durch den Kontakt mit furanoidhaltigen Substanzen und anschliessende UV-Bestrahlung entsteht. Sie zeigt sich typischerweise als braune Pigmentflecken auf der Haut.
Eine Berstungsfraktur ist ein schwerer Wirbelkörperbruch, bei dem der Knochen durch axialen Druck in mehrere Teile zersplittert. Sie kann das Rückenmark gefährden.
Bestrahlung (Strahlentherapie) ist eine medizinische Behandlung, bei der hochenergetische Strahlen eingesetzt werden, um Krebszellen zu zerstören oder das Tumorwachstum zu hemmen.
Beta 2 Mikroglobulin (B2M) ist ein kleines Eiweißmolekül, das als Blut- und Urinmarker zur Beurteilung von Nierenerkrankungen und bestimmten Krebsarten eingesetzt wird.
Beta CrossLaps sind Abbauprodukte des Knochenkollagens und dienen als Labormarker zur Beurteilung des Knochenabbaus. Sie werden im Blut oder Urin gemessen.
Beta Trace Protein (BTP) ist ein körpereigenes Protein im Liquor und Blut, das als Biomarker für die Nierenfunktion und zur Erkennung von Liquorlecks eingesetzt wird.
Beta-Alanin ist eine Aminosäure, die die sportliche Leistung steigert, die Muskelermüdung verzögert und den Carnosinspiegel erhöht. Ideal für Ausdauer und Kraftsport. Erfahre mehr über Wirkung und Dosierung.
Beta-Carotin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff und Provitamin A, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Es wirkt als Antioxidans und unterstützt Sehkraft, Immunsystem und Hautgesundheit.
Beta-Sitosterol ist ein pflanzliches Sterol, das natürlich in vielen Pflanzenölen, Nüssen und Samen vorkommt. Es wird häufig zur Unterstützung der Herzgesundheit und bei Prostatabeschwerden eingesetzt.
Betaglucan ist ein natürlicher Ballaststoff aus Getreide und Pilzen, der das Immunsystem stärkt, den Cholesterinspiegel senkt und die Darmgesundheit fördert.
Betahistin ist ein Arzneimittel zur Behandlung des Morbus Ménière und von Schwindelbeschwerden. Es verbessert die Durchblutung im Innenohr und lindert Schwindel, Tinnitus und Hörverlust.
Betahydroxybutyrat (BHB) ist ein Ketonkörper, der in der Leber aus Fettsäuren gebildet wird und dem Körper als alternative Energiequelle dient – besonders bei Fasten oder kohlenhydratarmer Ernährung.
Betain HCl (Betainhydrochlorid) ist eine nahrungsergaenzende Verbindung zur Unterstuetzung der Magenaeureproduktion und Verdauung. Es wird haeufig bei niedrigem Magenaeurespiegel (Hypochlorhydrie) eingesetzt.
Die Betazellfunktion beschreibt die Fähigkeit der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse, Insulin zu produzieren und freizusetzen, um den Blutzucker zu regulieren.
Bettwanzen (Cimex lectularius) sind kleine, flügellose Insekten, die sich bevorzugt vom Blut von Menschen ernähren und sich vor allem in Betten, Polstermöbeln, Ritzen und Textilien aufhalten.
Bettwanzenbisse sind Hautverletzungen durch den Stich der Bettwanze (Cimex lectularius). Sie verursachen Juckreiz, Rötungen und Quaddeln, sind aber meist harmlos.
Beweglichkeit bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, Gelenke und Muskeln in ihrem vollen Bewegungsumfang einzusetzen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der körperlichen Gesundheit und Fitness.
Eine Bewusstseinsstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung des Wachheits- oder Wahrnehmungszustands. Sie kann von leichter Verwirrtheit bis zur vollständigen Bewusstlosigkeit reichen.
Bictegravir ist ein antiretroviraler Wirkstoff zur Behandlung von HIV-1. Er gehört zur Klasse der Integrase-Inhibitoren und wird meist in Kombination mit anderen Wirkstoffen eingesetzt.
Bifidobacterium longum ist ein natürlich im Darm vorkommendes probiotisches Bakterium, das zu den wichtigsten Vertretern der frühkindlichen und erwachsenen Darmflora zählt.
Bifidobakterienwachstum beschreibt die Vermehrung nützlicher Darmbakterien der Gattung Bifidobacterium, die eine zentrale Rolle für eine gesunde Darmflora und das Immunsystem spielen.
Eine Gattung probiotischer Bakterien, die für ihre positiven Auswirkungen auf die Darmgesundheit und das Immunsystem bekannt sind. Sie fördern die Verdauung und helfen bei der Aufnahme von Nährstoffen.
Die Big 8 Nährwerte bezeichnen die acht zentralen Angaben, die laut EU-Lebensmittelinformationsverordnung auf nahezu allen verpackten Lebensmitteln verpflichtend sind.
Der Bikarbonatpuffer ist das wichtigste Puffersystem des menschlichen Blutes und reguliert den pH-Wert im Körper. Er hält das Säure-Basen-Gleichgewicht stabil.
Das Bikarbonatpuffersystem ist das wichtigste Puffersystem des menschlichen Blutes und reguliert den pH-Wert im Körper. Es hält das Gleichgewicht zwischen Kohlensäure und Bikarbonat aufrecht.
Die Bilanzkontrolle erfasst die aufgenommene und ausgeschiedene Flüssigkeitsmenge eines Patienten. Sie ist ein wichtiges pflegerisches und medizinisches Überwachungsinstrument.
Bilharziose ist eine durch Saugwürmer verursachte Tropenkrankheit, die vor allem in Afrika, Asien und Südamerika vorkommt und innere Organe schädigen kann.
Die Biliärdrainagetherapie ist ein medizinisches Verfahren zur Ableitung von Gallenflüssigkeit bei Abflussstörungen der Gallenwege. Sie wird eingesetzt, wenn Gallenflüssigkeit nicht mehr ungehindert in den Darm abfließen kann.
Biliäre Dyskinese ist eine Funktionsstörung der Gallenblase oder des Gallengangssystems, bei der die Gallenentleerung gestört ist, ohne dass Gallensteine vorliegen.
Eine biliäre Fistel ist eine abnorme Verbindung zwischen dem Gallensystem und einem benachbarten Organ oder der Körperoberfläche. Sie entsteht häufig nach Operationen oder durch Entzündungen.
Die biliäre Motilitätsstörung bezeichnet eine Funktionsstörung der Gallenwege, bei der der Gallefluss gestört ist. Betroffene leiden häufig unter Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden.
Die biliäre Zirrhose ist eine chronische Lebererkrankung, bei der die Gallengänge geschädigt werden und es zur Vernarbung des Lebergewebes kommt. Sie kann autoimmun oder durch Gallenabflussstörungen bedingt sein.
Biliärer Reflux bezeichnet den Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen oder die Speiseröhre. Er kann Entzündungen, Schmerzen und langfristige Schäden verursachen.
Eine Biliärzyste ist eine flüssigkeitsgefüllte Aussackung im Bereich der Gallenwege oder der Leber. Sie kann angeboren oder erworben sein und erfordert je nach Größe ärztliche Abklärung.
Bilirubin ist ein gelb-oranger Farbstoff, der beim Abbau roter Blutkörperchen entsteht. Erhöhte Werte können auf Leber- oder Gallenerkrankungen hinweisen.
Der Bilirubin-Direktwert gibt die Menge des konjugierten Bilirubins im Blut an und ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung der Leberfunktion und des Gallenflusses.
Der Bilirubin-Indirektwert bezeichnet das unkonjugierte, noch nicht in der Leber verarbeitete Bilirubin im Blut. Erhöhte Werte können auf Blutabbauprobleme oder Lebererkrankungen hinweisen.
Eine Bilirubinerhöhung liegt vor, wenn der Bilirubinspiegel im Blut zu hoch ist und kann zu Gelbsucht führen. Ursachen sind Lebererkrankungen, Bluterkrankungen oder Gallenwegsprobleme.
Der Bilirubinstoffwechsel beschreibt den Abbau von Hämoglobin zu Bilirubin und dessen Verarbeitung in Leber, Galle und Darm. Störungen können zu Gelbsucht führen.
Biliverdin ist ein grünes Gallenpigment, das beim Abbau von Hämoglobin entsteht. Es ist eine Vorstufe von Bilirubin und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der roten Blutkörperchen.
Die bimalleoläre Frakturversorgung bezeichnet die operative oder konservative Behandlung eines Knöchelbruchs, bei dem beide Knöchelforstsätze (Malleolen) des Sprunggelenks gebrochen sind.
Die bimaxilläre Umstellungsosteotomie ist ein kieferchirurgischer Eingriff, bei dem Ober- und Unterkiefer gleichzeitig operativ neu ausgerichtet werden, um Fehlstellungen zu korrigieren.
Bimekizumab ist ein biologisches Medikament zur Behandlung von Schuppenflechte und anderen entzündlichen Erkrankungen. Es hemmt gezielt die Botenstoffe IL-17A und IL-17F.
Binaural bezeichnet etwas, das beide Ohren betrifft oder beide Ohren gleichzeitig nutzt. In der Medizin und Audiologie spielt das binaurale Hören eine zentrale Rolle.
Die Bindegewebsanalyse ist eine Untersuchungsmethode zur Beurteilung von Zustand und Qualität des Bindegewebes. Sie wird in der Medizin, Kosmetik und Physiotherapie eingesetzt.
Das Bindegewebshormon reguliert Aufbau und Erhalt des Bindegewebes im Körper. Erfahren Sie, welche Hormone beteiligt sind und welche Rolle sie für Haut, Knochen und Gelenke spielen.
Die Bindegewebshormonanalyse ist eine diagnostische Untersuchung, die hormonelle Einfluesse auf das Bindegewebe erfasst. Sie hilft, Veraenderungen in Haut, Gelenken und Faszien fruehzeitig zu erkennen.
Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle manuelle Therapieform, die gezielt das Unterhautbindegewebe behandelt und über reflektorische Wirkungen innere Organe und Körperfunktionen positiv beeinflusst.
Bindegewebsregeneration bezeichnet die natürliche Erneuerung und Reparatur von Bindegewebe im Körper. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Wundheilung und dem Erhalt von Haut, Sehnen, Knorpel und Bändern.
Bindegewebsschwäche bezeichnet eine verminderte Festigkeit des Bindegewebes, die zu Symptomen wie Krampfadern, Cellulite oder Gelenkinstabilität führen kann.
Eine Bindehautentzündung (auch Konjunktivitis genannt) ist eine häufige Augenkrankheit, bei der die Bindehaut, die dünne Schleimhaut, die das Auge und die Innenseite der Augenlider bedeckt, entzündet ist.
Die Bindungstheorie erklärt, wie frühe emotionale Beziehungen zwischen Kind und Bezugsperson die psychische Entwicklung prägen und das Verhalten ein Leben lang beeinflussen.
Bindungsverhalten beschreibt die emotionale Verbindung zwischen Personen, besonders zwischen Säuglingen und Bezugspersonen. Es beeinflusst die psychische Gesundheit lebenslang.
Binge Eating beschreibt wiederkehrende Essanfälle, bei denen in kurzer Zeit sehr große Mengen Nahrung konsumiert werden, verbunden mit einem Kontrollverlust über das Essverhalten.
Bioadaptogene sind natürliche Substanzen, die dem Körper helfen, sich an Stress anzupassen und die Widerstandskraft zu stärken. Sie stammen meist aus Pflanzen und werden in der Naturheilkunde eingesetzt.
Bioadsorption bezeichnet die Bindung von Schadstoffen, Schwermetallen oder anderen Substanzen an biologisches Material. Sie wird in Medizin, Umwelttechnik und Pharmazie eingesetzt.
Bioaktive Peptide sind kurze Eiweißketten, die im Körper spezifische gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten. Sie entstehen bei der Verdauung oder Fermentation von Nahrungsproteinen.
Bioaktive Substanzen sind natürliche oder synthetische Verbindungen, die im menschlichen Körper eine messbare biologische Wirkung entfalten und die Gesundheit beeinflussen.
Bioaktivierung bezeichnet den biochemischen Prozess, bei dem inaktive Vorläufersubstanzen im Körper in pharmakologisch oder toxikologisch aktive Verbindungen umgewandelt werden.
Der Bioaktivitätstest ist ein labordiagnostisches Verfahren zur Messung der biologischen Wirksamkeit von Substanzen, Zellen oder Wirkstoffen im lebenden System.
Die Biobewegung ist eine gesellschaftliche Bewegung, die sich fuer oekologische Landwirtschaft, natuerliche Lebensmittel und einen bewussten, nachhaltigen Lebensstil einsetzt.
Biochemische Marker sind messbare biologische Substanzen im Blut, Urin oder Gewebe, die Hinweise auf Krankheiten, Organfunktionen oder Stoffwechselprozesse liefern.
Die bioelektrische Impedanz ist ein Messverfahren zur Analyse der Körperzusammensetzung. Dabei wird ein schwacher Wechselstrom durch den Körper geleitet, um Fett-, Muskel- und Wasseranteil zu bestimmen.
Bioelemente sind chemische Elemente, die lebende Organismen aufbauen und lebenswichtige Funktionen erfüllen. Sie bilden die Grundlage aller biologischen Prozesse im menschlichen Körper.
Biofeedback ist eine Therapiemethode, bei der körpereigene Signale messbar gemacht werden, um sie bewusst zu beeinflussen. Sie wird bei Schmerzen, Stress und funktionellen Störungen eingesetzt.
Biofilmhemmung bezeichnet Strategien und Wirkstoffe, die die Bildung bakterieller Biofilme verhindern oder bestehende Biofilme auflösen. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Infektionsmedizin und Wundversorgung.
Biofilmresistenz bezeichnet die erhöhte Widerstandsfähigkeit von Bakterien in einem Biofilm gegenüber Antibiotika und dem Immunsystem. Sie erschwert die Behandlung chronischer Infektionen erheblich.
Bioflavonoide sind natürliche Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Sie kommen in Obst, Gemüse und Kräutern vor und unterstützen die Gesundheit auf vielfältige Weise.
Biohacking bezeichnet den gezielten Einsatz von Techniken, Ernährung und Technologie, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu optimieren.
Bioidentische Hormone sind Hormonen, die chemisch identisch mit den im menschlichen Körper natürlich vorkommenden Hormonen sind und häufig in der Hormonersatztherapie eingesetzt werden.
Die Bioimmunologie erforscht die biologischen Grundlagen des Immunsystems und dessen Wechselwirkungen mit Krankheitserregern, Tumoren und körpereigenen Strukturen.
Bioinformatik verbindet Informatik, Mathematik und Biologie, um biologische Daten wie DNA-Sequenzen computergestützt zu analysieren und medizinische Erkenntnisse zu gewinnen.
Ein Biokatalysator ist eine biologische Substanz, die chemische Reaktionen im Körper beschleunigt, ohne selbst verbraucht zu werden. Enzyme sind die bekanntesten Biokatalysatoren.
Biokolloid bezeichnet biologische Stoffsysteme, bei denen feinste Teilchen in einem anderen Medium verteilt sind. Sie spielen eine zentrale Rolle in Zellen und im menschlichen Stoffwechsel.
Die biologische Äquivalenzdosis beschreibt die Strahlendosis, die bei verschiedenen Strahlenarten die gleiche biologische Wirkung im Gewebe erzielt. Sie ist ein zentrales Konzept in der Strahlentherapie und Strahlenschutz.
Die biologische Halbwertszeit gibt an, wie lange der Körper benötigt, um die Hälfte eines Stoffes abzubauen oder auszuscheiden. Sie ist ein zentrales Maß in der Pharmakologie.
Die Biologische Therapie nutzt biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe, um gezielt in Krankheitsprozesse einzugreifen. Sie wird bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Krebs oder Schuppenflechte eingesetzt.
Das biologische Alter zeigt, wie alt dein Körper wirklich ist. Erfahre, wie du es messen, verstehen und mit Ernährung, Bewegung und Mikronährstoffen positiv beeinflussen kannst.
Biomechanik ist die Wissenschaft, die mechanische Prinzipien auf lebende Organismen anwendet. Sie untersucht Bewegungen, Kräfte und Strukturen des menschlichen Körpers.
Die Biomembranstruktur beschreibt den molekularen Aufbau biologischer Membranen, die jede Zelle umgeben und lebenswichtige Trenn- und Transportfunktionen erfüllen.
Biophotonen sind ultraschwache Lichtquanten, die von lebenden Zellen ausgesandt werden. Sie spielen eine potenzielle Rolle in der zellulären Kommunikation und biologischen Regulation.
Eine Biopsie ist die gezielte Entnahme von Gewebe oder Zellen aus dem Körper zur mikroskopischen Untersuchung. Sie dient der Diagnose von Erkrankungen wie Krebs.
Die Biopsychologie untersucht die biologischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens und Erlebens. Sie verbindet Neurowissenschaften, Genetik und Psychologie.
Bioresonanz ist eine alternativmedizinische Methode, die elektromagnetische Schwingungen des Körpers messen und therapeutisch beeinflussen soll. Sie wird zur Diagnose und Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.
Die Bioresonanzdiagnostik ist eine alternativmedizinische Methode, bei der elektromagnetische Schwingungen des Körpers gemessen und analysiert werden sollen, um Erkrankungen oder Unverträglichkeiten zu erkennen.
Die Bioresonanztherapie ist eine alternativmedizinische Methode, die elektromagnetische Schwingungen des Körpers messen und therapeutisch beeinflussen soll. Ihre wissenschaftliche Wirksamkeit ist nicht belegt.
Der Biorhythmus beschreibt die natürlichen, zeitlich wiederkehrenden Rhythmen im menschlichen Körper, die durch innere biologische Uhren gesteuert werden.
Die Biorhythmusanalyse ist eine Methode zur Berechnung körperlicher, emotionaler und intellektueller Zyklen. Sie soll helfen, Hochs und Tiefs im Alltag besser zu verstehen.
Biorhythmuskontrolle bezeichnet die gezielte Steuerung und Überwachung biologischer Rhythmen im Körper, um Gesundheit, Schlaf und Wohlbefinden zu optimieren.
Biorhythmusoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Abstimmung von Schlaf, Ernährung und Aktivität auf den natürlichen Rhythmus des Körpers für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.
Biorhythmusstabilisierung bezeichnet Maßnahmen zur Regulierung innerer Körperrhythmen wie Schlaf-Wach-Zyklus und Hormonausschüttung für optimale Gesundheit.
Eine Biorhythmusstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung des natürlichen inneren Rhythmus des Körpers. Sie kann Schlaf, Stimmung und Gesundheit erheblich beeinflussen.
Biosignalverarbeitung bezeichnet die Erfassung, Analyse und Interpretation biologischer Signale wie EEG, EKG oder EMG zur medizinischen Diagnostik und Forschung.
Ein Biosimilar ist ein biologisches Arzneimittel, das einem bereits zugelassenen Referenzbiologikum in Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit hochgradig ähnlich ist.
Biostimulation bezeichnet Verfahren, die biologische Prozesse im Gewebe anregen, um Heilung, Regeneration und Zellwachstum zu fördern. Sie wird in der Medizin und Ästhetik eingesetzt.
Biotin, auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bekannt, ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das für Stoffwechselprozesse, Haut, Haare und Nägel essenziell ist.
Biotin, auch bekannt als Vitamin B7 oder Vitamin H, ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen spielt.
Die Bioverfügbarkeitsformel berechnet, welcher Anteil eines Wirkstoffs nach der Einnahme tatsächlich im Blut ankommt. Sie ist zentral für die Pharmakologie und Ernährungswissenschaft.
Eine Bioverfügbarkeitsstudie untersucht, wie viel eines Wirkstoffs im Körper tatsächlich aufgenommen und genutzt werden kann. Sie ist essenziell für die Entwicklung und Zulassung von Medikamenten.
Biovitalfaktoren sind lebenswichtige Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper für optimale Gesundheit und Vitalität benötigt.
Biovitalität beschreibt die natürliche Lebenskraft und Vitalität des Organismus. Sie steht für ganzheitliche Gesundheit, biologische Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden aus natürlichen Quellen.
Biovitalstoffe sind natürliche Substanzen, die lebensnotwendige Funktionen im Körper unterstützen. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe.
Die Biovitalstoffanalyse ist eine diagnostische Untersuchung zur Bestimmung des Versorgungsstatus mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen im Körper.
Das Biowetter beschreibt den Einfluss von Wetterveränderungen auf das menschliche Wohlbefinden und die Gesundheit. Es erklärt, warum viele Menschen bei bestimmten Wetterlagen körperliche Beschwerden spüren.
Bipolar bezeichnet eine psychische Erkrankung mit wiederkehrenden Stimmungsschwankungen zwischen Manie und Depression. Sie betrifft das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen.
Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, die durch extreme Stimmungsschwankungen zwischen manischen und depressiven Phasen gekennzeichnet ist.
Birkenpollen sind winzige Blütenstaubkörner der Birke und zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen in Mitteleuropa. Sie können Allergien mit Niesen, Augenjucken und Atembeschwerden verursachen.
Bisacodyl ist ein bewährtes Abführmittel zur kurzfristigen Behandlung von Verstopfung sowie zur Darmreinigung vor medizinischen Eingriffen. Es wirkt direkt im Dickdarm.
Bisoprolol ist ein selektiver Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und koronarer Herzkrankheit. Er verlangsamt den Herzschlag und senkt den Blutdruck.
Bispezifische Antikörper sind gentechnisch hergestellte Eiweißmoleküle, die gleichzeitig zwei verschiedene Zielstrukturen binden können. Sie werden vor allem in der Krebstherapie eingesetzt.
Die Bisphosphonattherapie ist eine medikamentöse Behandlung zur Stärkung der Knochen, die vor allem bei Osteoporose und knochenbedingten Tumorerkrankungen eingesetzt wird.
Eine Bissverletzung entsteht durch den Biss eines Tieres oder Menschen und kann Wunden, Infektionen und ernsthafte Komplikationen verursachen. Schnelle medizinische Versorgung ist entscheidend.
BiTE-Antikörper sind bispezifische Antikörper, die T-Zellen des Immunsystems gezielt an Krebszellen binden und so deren Zerstörung auslösen. Sie gelten als innovativer Ansatz in der Krebsimmuntherapie.
Die Bittermelone, auch Bittergurke genannt, wirkt sich durch ihre bioaktiven Inhaltsstoffe besonders positiv auf den Blutzuckerspiegel, den Stoffwechsel und die Immunabwehr aus.
Bixonimania ist kein etablierter medizinischer oder wissenschaftlicher Begriff. Es konnte keine gesicherte Definition in medizinischen Fachdatenbanken gefunden werden.
Ein Blähbauch (Meteorismus) entsteht durch eine übermäßige Gasbildung im Magen-Darm-Trakt, die zu einem unangenehmen Völlegefühl, Bauchdruck und sichtbarer Aufblähung führen kann.
Eine Blasenentzündung ist eine bakterielle Infektion der Harnblase, die häufig Schmerzen beim Wasserlassen verursacht. Sie betrifft vor allem Frauen und ist gut behandelbar.
Die Blasenentzündung (Zystitis) ist eine häufige Harnwegsinfektion, die meist durch eine bakterielle Infektion verursacht wird, insbesondere durch das Bakterium Escherichia coli.
Blasenentzündung beim Mann ist eine bakterielle Infektion der Harnblase. Sie ist seltener als bei Frauen, aber ernst zu nehmen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Blasenfisteln sind krankhafte Verbindungen zwischen der Harnblase und benachbarten Organen. Sie verursachen Beschwerden wie Harnwegsinfekte oder Harnverlust und bedürfen meist einer operativen Behandlung.
Eine Blasenfunktionsstörung bezeichnet eine gestörte Fähigkeit der Harnblase, Urin zu speichern oder kontrolliert abzulassen. Sie kann alle Altersgruppen betreffen.
Die Blasenhalsstenose ist eine Verengung des Blasenausgangs, die den Harnfluss behindert. Sie kann Männer, Frauen und Kinder betreffen und führt zu typischen Blasenentleerungsstörungen.
Blasenkrebs kann durch Blut im Urin, häufigen Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen auffallen. Früherkennung verbessert die Heilungschancen erheblich.
Das Blasenmikrobiom bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen in der Harnblase. Es spielt eine wichtige Rolle für die Blasengesundheit und das Immunsystem.
Die Blasenmikrobiomanalyse untersucht die Gesamtheit der Mikroorganismen in der Harnblase. Sie hilft, Erkrankungen der Blase besser zu verstehen und zu behandeln.
Die Blasenmikrobiombalance beschreibt das Gleichgewicht der Mikroorganismen in der Harnblase und ist entscheidend für eine gesunde Blasenfunktion sowie die Vorbeugung von Harnwegsinfektionen.
Blasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Harnblase, sich durch Muskelaktivität zu füllen und kontrolliert zu entleeren. Störungen können zu Inkontinenz oder Entleerungsproblemen führen.
Die Blasenpunktion ist ein medizinisches Verfahren zur Entnahme von Urin direkt aus der Harnblase durch die Bauchdecke. Sie wird diagnostisch und therapeutisch eingesetzt.
Blasenschwäche bei Frauen bezeichnet den unkontrollierten Urinverlust und ist weit verbreitet. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Der Blasensprung bezeichnet das Reißen der Fruchtblase während der Schwangerschaft oder Geburt, wobei Fruchtwasser austritt. Er kann spontan oder vorzeitig auftreten.
Blasensteine sind harte Ablagerungen in der Harnblase, die durch kristallisierte Mineralsalze entstehen. Sie verursachen Schmerzen, Harndrang und Probleme beim Wasserlassen.
Blasentonusmarker sind diagnostische Parameter, die den Spannungszustand der Harnblase messen und bei der Beurteilung von Blasenfunktionsstörungen eingesetzt werden.
Die Blasentonusregulation beschreibt die nervliche und muskuläre Steuerung des Harnblasentonus, die eine kontrollierte Blasenfüllung und Entleerung ermöglicht.
Ein Blastom ist ein aus embryonalem Gewebe entstehender Tumor, der vor allem bei Kindern vorkommt. Er entsteht durch unkontrollierte Teilung unreifer Vorläuferzellen.
Die Blastozyste ist eine frühe embryonale Entwicklungsstufe mit zentraler Rolle für Einnistung, IVF und Stammzellgewinnung. Erfahre mehr über Aufbau, Funktion und Bedeutung dieser Zellstruktur.
Blausäure (Cyanwasserstoff, HCN) ist eine hochgiftige chemische Verbindung, die in Natur und Industrie vorkommt und bei Aufnahme lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen kann.
Bleaching bezeichnet die professionelle Aufhellung der Zähne durch chemische Mittel. Es ist ein gängiges kosmetisches Verfahren beim Zahnarzt oder zur Heimanwendung.
Blei ist ein toxisches Schwermetall, das in der Umwelt weit verbreitet ist und über Luft, Wasser, Boden und Lebensmittel in den menschlichen Körper gelangen kann.
Blepharitis ist eine Entzündung der Augenlider, die Rötung, Schwellung und Verkrustungen am Lidrand verursacht. Sie ist häufig chronisch und gut behandelbar.
Die Blepharoplastik ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur der Augenlider, bei dem überschüssige Haut, Fettgewebe und gegebenenfalls Muskelanteile entfernt oder neu positioniert werden.
Blepharospasmus ist ein unwillkürlicher Lidkrampf, bei dem sich die Augenlider unkontrolliert schließen. Er kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Blinddarm-Symptome umfassen typischerweise Schmerzen im rechten Unterbauch, Fieber und Übelkeit. Erfahren Sie, wann ein Arztbesuch dringend notwendig ist.
Die Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine akute oder chronische Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix), einem kleinen Anhängsel des Blinddarms.
Eine Blinddarmreizung äußert sich häufig durch leichte Beschwerden im rechten Unterbauch und kann eine Vorstufe der Blinddarmentzündung (Appendizitis) sein
Das Blumberg-Zeichen ist ein klinisches Untersuchungszeichen bei akutem Bauchschmerz. Es weist auf eine Bauchfellentzündung hin und hilft bei der Diagnose einer Appendizitis.
Blut im Stuhl kann auf verschiedene Erkrankungen des Verdauungstrakts hinweisen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Die Blut-Hirn-Schranke ist eine biologische Schutzbarriere, die das Gehirn vor schädlichen Stoffen im Blut schützt und nur bestimmte Substanzen passieren lässt.
Blutarmut (Anämie) ist ein Zustand, bei dem das Blut zu wenig rote Blutkörperchen oder Hämoglobin enthält. Betroffene fühlen sich oft müde, blass und erschöpft.
Der Blutausstrich ist eine mikroskopische Untersuchungsmethode, bei der Blut dünn auf einem Objektträger verteilt und analysiert wird. Er liefert wichtige Informationen über Blutzellen.
Das Blutbild ist eine der häufigsten Laboruntersuchungen und liefert wichtige Informationen über den Gesundheitszustand. Erfahren Sie, was die Werte bedeuten.
Eine Blutbildungsstörung bezeichnet eine Erkrankung, bei der die Produktion von Blutzellen im Knochenmark gestört ist. Dies kann zu Anämie, Infektanfälligkeit oder Blutungsneigung führen.
Eine Blutbildveränderung bezeichnet eine Abweichung der Blutwerte vom Normalbereich und kann auf Erkrankungen, Mangelzustände oder Therapiefolgen hinweisen.
Die Blutdruck Tabelle nach Alter zeigt normale und erhöhte Blutdruckwerte für jede Altersgruppe. Erfahren Sie, welche Werte für Kinder, Erwachsene und Senioren gelten.
Ein Blutdruckmessgerät ist ein medizinisches Messinstrument, das den arteriellen Blutdruck ermittelt – also den Druck, den das Blut auf die Gefäßwände ausübt.
Ein Blutdruckprotokoll ist eine systematische Aufzeichnung von Blutdruckmesswerten über einen definierten Zeitraum. Es hilft Ärzten und Patienten, Blutdruckverläufe zu erkennen und die Therapie gezielt anzupassen.
Die Blutdruckregulation beschreibt alle Mechanismen, mit denen der Körper den arteriellen Blutdruck konstant hält. Sie schützt Organe vor Über- oder Unterversorgung.
Blutdruckvariabilität bezeichnet die natürlichen Schwankungen des Blutdrucks über einen Zeitraum. Starke Abweichungen können auf Herz-Kreislauf-Risiken hinweisen.
Die Blutegeltherapie ist ein traditionelles naturheilkundliches Verfahren, das seit Jahrhunderten zur Behandlung von Entzündungen, Schmerzen und Durchblutungsstörungen eingesetzt wird.
Die Bluteiweißanalyse ist ein Laborverfahren zur Bestimmung von Proteinen im Blut. Sie liefert wichtige Hinweise auf Erkrankungen von Leber, Nieren und Immunsystem.
Bluteiweißmangel bezeichnet einen zu niedrigen Proteingehalt im Blut. Er kann Ödeme, Abwehrschwäche und Organschäden verursachen und bedarf ärztlicher Abklärung.
Der Bluteiweißspiegel gibt die Gesamtmenge an Proteinen im Blut an und ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung von Ernährung, Leber- und Nierenfunktion.
Blütenpollen (auch Bienenpollen genannt) sind kleine, nährstoffreiche Granulate, die von Bienen beim Sammeln von Nektar aus den Staubgefäßen der Blüten mitgenommen werden.
Der Blutfettnormwert gibt an, welche Konzentrationen von Fetten im Blut als gesund gelten. Erhöhte Werte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.
Blutfettsenker sind Medikamente, die erhöhte Blutfettwerte wie Cholesterin oder Triglyzeride senken und so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren.
Blutfettwerte geben Auskunft über die Konzentration von Fetten im Blut, wie Cholesterin und Triglyzeride. Sie sind wichtige Marker für das Herz-Kreislauf-Risiko.
Die Blutflussmessung erfasst Geschwindigkeit und Volumen des Blutes in Gefäßen. Sie dient der Diagnose von Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen.
Blutgefäßerweiterung bezeichnet die Weitstellung der Blutgefäße, wodurch der Blutfluss zunimmt und der Blutdruck sinkt. Sie kann natürlich oder durch Medikamente ausgelöst werden.
Die Blutgerinnung ist ein lebenswichtiger Prozess, der Wunden verschließt und übermäßigen Blutverlust verhindert. Störungen können zu Thrombosen oder Blutungen führen.
Blutgerinnungsmarker sind Laborwerte, die die Funktion des Gerinnungssystems im Blut messen und bei der Diagnose von Gerinnungsstörungen eingesetzt werden.
Der Blutgerinnungstest misst die Fähigkeit des Blutes, Wunden zu verschließen. Er hilft, Gerinnungsstörungen frühzeitig zu erkennen und Therapien zu überwachen.
Blutgruppenantigene sind Moleküle auf der Oberfläche roter Blutkörperchen, die die Blutgruppe eines Menschen bestimmen und bei Transfusionen eine entscheidende Rolle spielen.
Die Blutgruppenbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, das die Blutgruppe einer Person im ABO- und Rhesus-System ermittelt. Sie ist essenziell vor Bluttransfusionen und in der Schwangerschaft.
Blutgruppenkompatibilität beschreibt die Verträglichkeit zwischen Blutgruppen bei Transfusionen oder Transplantationen. Eine Fehltransfusion kann lebensbedrohlich sein.
Die Blutgruppentypisierung ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Blutgruppe einer Person. Sie ist essenziell vor Bluttransfusionen und Organtransplantationen.
Bluthochdruck (Hypertonie) bezeichnet einen dauerhaft erhöhten Blutdruck in den Arterien. Er ist ein häufiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine der häufigsten Volkskrankheiten und ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt.
Bluthochdruck (Hypertonie) entsteht durch viele Faktoren wie Stress, Bewegungsmangel oder Erkrankungen. Erfahren Sie, welche Ursachen Bluthochdruck auslösen können.
Die Blutkapillaranalyse ist eine Diagnosemethode, bei der Blut aus kleinen Kapillargefäßen entnommen und untersucht wird. Sie ermöglicht schnelle und patientenfreundliche Laborergebnisse.
Eine Blutlanzette ist ein kleines medizinisches Instrument zur schmerzarmen Hautpunktion, um wenige Tropfen Kapillarblut zu gewinnen – z. B. für den Blutzuckertest.
Das Blutlipidprofil ist eine Laboruntersuchung, die Fettwerte im Blut misst. Es erfasst Cholesterin, Triglyzeride, LDL und HDL zur Beurteilung des Herzkreislauf-Risikos.
Ein Blutmond tritt während einer totalen Mondfinsternis auf, wenn die Erde direkt zwischen Sonne und Mond steht und der Mond vollständig in den Erdschatten eintritt.
Blutplasmaproteine sind Eiweißstoffe im flüssigen Anteil des Blutes. Sie erfüllen lebenswichtige Aufgaben wie Transport, Immunabwehr und Blutgerinnung.
Blutreinigung bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen Schadstoffe, Giftstoffe oder krankhafte Substanzen aus dem Blut entfernt werden. Anwendung z. B. bei Nierenversagen oder Vergiftungen.
Blutserum ist der flüssige Anteil des Blutes, der nach der Gerinnung zurückbleibt. Es enthält Proteine, Elektrolyte und Botenstoffe und wird häufig für medizinische Laboruntersuchungen genutzt.
Blutstammzellen sind unreife Vorläuferzellen im Knochenmark, aus denen alle Blutzellen entstehen. Sie sind essenziell für das Immunsystem und die Blutbildung.
Die Blutstammzelltransplantation ist ein medizinisches Verfahren, bei dem erkrankte Blutstammzellen durch gesunde ersetzt werden. Sie wird bei schweren Blut- und Knochenmarkerkrankungen eingesetzt.
Blutstillung (Hämostase) ist der natürliche Prozess, durch den der Körper Blutungen stoppt und Wunden verschließt. Sie umfasst Gefäßreaktion, Thrombozyten und Gerinnungskaskade.
Eine Bluttransfusion ist die medizinische Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen von einer Spenderperson auf einen Empfänger. Sie wird bei Blutverlust, Anämie oder Gerinnungsstörungen eingesetzt.
Blutungsdiathese bezeichnet eine erhöhte Neigung zu Blutungen, die durch Störungen der Blutgerinnung, der Blutgefäße oder der Blutplättchen verursacht wird.
Blutverdünner sind Medikamente, die das Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozyten) hemmen oder die Gerinnung des Blutes verlangsamen, um Thrombosen, Schlaganfälle oder Herzinfarkte zu verhindern.
Blutvergiftung (Sepsis) ist eine gefährliche Immunreaktion auf Infektionen. Frühwarnzeichen wie Fieber, Verwirrtheit oder Atemnot ernst nehmen – schnelle Behandlung ist überlebenswichtig.
Das Blutvolumen bezeichnet die gesamte Menge an Blut im menschlichen Körper. Es spielt eine zentrale Rolle für Kreislauf, Blutdruck und Sauerstoffversorgung.
Blutzucker senken beschreibt Maßnahmen zur Senkung erhöhter Glukosewerte im Blut. Dies ist besonders bei Diabetes mellitus entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden.
Blutzucker-Spikes sind kurzfristige, starke Anstiege des Blutzuckerspiegels nach dem Essen. Sie können langfristig die Gesundheit belasten und stehen im Zusammenhang mit Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Blutzuckermonitoring bezeichnet die regelmäßige Messung des Blutzuckerspiegels zur Überwachung und Steuerung des Stoffwechsels – besonders wichtig bei Diabetes mellitus.
Die Blutzuckerregulation bezeichnet den Prozess, durch den der Körper den Glukosespiegel im Blut in einem gesunden Bereich hält. Hormone wie Insulin und Glukagon spielen dabei eine zentrale Rolle.
Blutzuckerwerte geben an, wie viel Glukose sich im Blut befindet. Sie sind wichtige Marker für die Diagnose und Kontrolle von Diabetes mellitus sowie für die allgemeine Stoffwechselgesundheit.
Das Bobath-Konzept ist ein neurophysiologisches Therapiekonzept zur Behandlung von Bewegungs- und Haltungsstörungen, vor allem nach Schlaganfall oder bei Zerebralparese.
Bockshornkleesamen sind getrocknete Samen der Bockshornkleepflanze, die sich durch einen hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen wie Proteinen, Ballaststoffen, Eisen und sekundären Pflanzenstoffen auszeichnet.
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Messwert, der das Körpergewicht einer Person ins Verhältnis zur Körpergröße setzt und zur Einschätzung des Gewichtsstatus verwendet wird.
Bodymindmedizin verbindet körperliche und psychische Gesundheit zu einem ganzheitlichen Behandlungsansatz. Sie nutzt wissenschaftlich fundierte Methoden, um Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist therapeutisch zu nutzen.
Das Bogaert-Divry-Syndrom ist eine seltene, erbliche Erkrankung der Blutgefäße im Gehirn und der Haut, die zu neurologischen Ausfällen und Hautveränderungen führt.
Bonding bezeichnet die frühzeitige emotionale Bindung zwischen Eltern und Neugeborenem direkt nach der Geburt. Dieser Prozess ist entscheidend für die gesunde Entwicklung des Kindes.
Das Bonnet-Dechaume-Blanc-Syndrom ist eine seltene angeborene Gefaessfehlbildung, die Netzhaut, Gehirn und Gesicht betrifft. Es gehoert zur Gruppe der neurookulaeren Phakomatosen.
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine schwere psychische Erkrankung, die durch ein instabiles Selbstbild, extreme Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten und gestörte zwischenmenschliche Beziehungen gekennzeichnet ist.
Die Borkenflechte, medizinisch Impetigo contagiosa, ist eine hoch ansteckende bakterielle Hautinfektion, die vor allem Säuglinge und Kinder, seltener Erwachsene betrifft.
Das Borna-Virus ist ein seltenes, neurologisch wirksames Virus, das schwere Gehirnentzündungen verursachen kann. Es befällt Menschen und Tiere und wird durch Spitzmäuse übertragen.
Das Bornavirus kann schwere Gehirnentzündungen bei Mensch und Tier auslösen. Erfahre mehr über Symptome, Übertragungswege und mögliche Schutzmaßnahmen.
Borrelia sind schraubenförmige Bakterien, die durch Zeckenstiche übertragen werden und die Lyme-Borreliose auslösen können. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Borreliose, auch bekannt als Lyme-Borreliose, ist eine durch Zeckenstiche übertragene Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst wird.
Ist Borreliose ansteckend? Die Lyme-Borreliose wird durch Zeckenstiche übertragen und ist nicht von Mensch zu Mensch ansteckend. Erfahren Sie, wie eine Übertragung stattfindet.
Der Borreliose Bluttest dient der Diagnose einer Borreliose-Infektion durch Nachweis von Antikörpern im Blut. Er wird nach einem Zeckenstich oder bei typischen Symptomen eingesetzt.
Borreliose Gelenkschmerzen entstehen durch eine Infektion mit Borrelien nach einem Zeckenstich. Die Lyme-Arthritis zählt zu den häufigsten Spätfolgen der Lyme-Borreliose.
Borreliose Spätfolgen bezeichnen Langzeitbeschwerden nach einer Borrelia-Infektion. Sie können Gelenke, Nerven und das Herz betreffen und treten Wochen bis Jahre nach der Infektion auf.
Borreliose-Symptome umfassen Hautveränderungen, Gelenkschmerzen und neurologische Beschwerden. Frühzeitige Erkennung ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.
Der Borreliose Test ist ein Bluttest zur Diagnose der Lyme-Borreliose, einer durch Zecken übertragenen Infektionskrankheit. Er misst Antikörper gegen Borrelien-Bakterien.
Die Borreliose Therapie umfasst die antibiotische Behandlung der durch Zecken übertragenen Lyme-Borreliose. Frühzeitige Behandlung führt in den meisten Fällen zur vollständigen Heilung.
Borreliose ist eine durch Zeckenbisse übertragene Infektionskrankheit. Frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend für eine vollständige Genesung.
Borsäure ist eine schwache anorganische Säure mit antiseptischen Eigenschaften. Sie wird in der Medizin, Pharmazie und als Konservierungsmittel eingesetzt.
Borsäuresalze sind chemische Verbindungen der Borsäure, die in Medizin, Pharmazie und Industrie eingesetzt werden. Sie wirken antimikrobiell und werden u. a. zur Wundbehandlung und Augenspülung genutzt.
Boswellia Serrata ist ein Pflanzenextrakt aus dem indischen Weihrauchbaum mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Er wird bei Gelenkbeschwerden, Darmentzündungen und Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Botenstoffe sind chemische Signalmoleküle im Körper, die Informationen zwischen Zellen, Organen und dem Nervensystem übertragen. Sie steuern lebenswichtige Funktionen wie Stimmung, Stoffwechsel und Immunabwehr.
Botryochytrium sp. ist eine Gattung aquatischer Pilze (Chytridiomycota), die in Feuchtgebieten vorkommt und in der mykologischen Forschung sowie im Bereich der Umweltgesundheit untersucht wird.
Die Bouchard Arthrose ist eine Gelenkerkrankung der Fingermittelgelenke. Sie verursacht Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen und zählt zu den häufigen Formen der Handarthrose.
Bouchard-Knoten sind knöcherne Verdickungen an den Mittelgelenken der Finger, die typischerweise bei Arthrose auftreten und Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursachen können.
Die Bougierung ist ein medizinisches Verfahren zur Aufweitung verengter Körperkanäle, z. B. der Speiseröhre oder Harnröhre, mithilfe spezieller Instrumente.
Die Bowentherapie ist eine sanfte Körpertherapie, die durch gezielte Grifftechniken am Muskel- und Bindegewebe Selbstheilungsprozesse des Körpers anregen soll.
Die Boyd-Formel berechnet die Körperoberfläche von Kindern und Erwachsenen. Sie ist essenziell für die genaue Dosierung von Medikamenten in der Pädiatrie und Onkologie.
BPC-157 ist ein synthetisches Pentadecapeptid, das aus dem menschlichen Magensaft abgeleitet wird und in der Forschung fuer seine gewebeschuetzenden und heilungsfoerdernden Eigenschaften bekannt ist.
Brachiofazial bezeichnet anatomische oder klinische Zusammenhänge, die Arm und Gesicht betreffen. Der Begriff wird in der Neurologie und Medizin genutzt.
Brachybasie bezeichnet ein kleinschrittiges, trippelndes Gangbild mit verkürzter Schrittlänge. Es tritt häufig bei neurologischen Erkrankungen auf und kann auf eine Störung der Motorik hinweisen.
Die Brachytherapie ist eine Form der Strahlentherapie, bei der radioaktive Quellen direkt in oder neben Tumorgewebe eingebracht werden. Sie ermöglicht eine gezielte Behandlung.
Brachyzephalus beschreibt einen verkürzt-breiten Schädelaufbau mit flacher Gesichtsmitte. Betrifft bestimmte Tierrassen und Menschen und kann Atemprobleme verursachen.
Bradykinin ist ein körpereigenes Peptidhormon, das Entzündungsreaktionen, Schmerzempfinden und die Gefäßerweiterung reguliert. Es spielt eine zentrale Rolle im Kallikrein-Kinin-System.
Bradypnoe bezeichnet eine krankhaft verlangsamte Atemfrequenz unter 12 Atemzüge pro Minute. Sie kann auf ernste Erkrankungen hinweisen und erfordert ärztliche Abklärung.
Bradytrophie bezeichnet eine verlangsamte Stoffwechselversorgung von Geweben mit geringer Durchblutung, wie Knorpel oder Bandscheiben. Dies erschwert Heilungsprozesse erheblich.
BRAF V600E ist eine häufige genetische Mutation im BRAF-Gen, die unkontrolliertes Zellwachstum auslösen kann und bei verschiedenen Krebsarten vorkommt.
BRCA2 ist ein menschliches Tumorsuppressorgen. Mutationen in diesem Gen erhöhen das Risiko für Brust-, Eierstock- und andere Krebserkrankungen erheblich.
Breath-work bezeichnet eine Vielzahl an bewussten Atemtechniken, die gezielt eingesetzt werden, um Stress zu reduzieren, Emotionen zu regulieren und mentale Klarheit zu fördern.
Der Breifahrplan ist ein strukturierter Ernährungsplan für Säuglinge, der zeigt, wann und wie Brei als Beikost eingeführt wird. Er begleitet Eltern Schritt für Schritt ab dem 5. bis 7. Lebensmonat.
Ein Breitbandantibiotikum ist ein Antibiotikum, das gegen viele verschiedene Bakterienarten wirksam ist. Es wird eingesetzt, wenn der genaue Erreger noch unbekannt ist.
Breitbandspektrum bezeichnet in der Medizin die Wirksamkeit eines Antibiotikums gegen eine Vielzahl verschiedener Bakterienarten. Solche Mittel werden eingesetzt, wenn der genaue Erreger noch unbekannt ist.
Bremelanotid ist ein Arzneimittel zur Behandlung von hypoaktiver sexueller Verlangen-Stoerung (HSDD) bei Frauen. Es wirkt ueber Melanocortin-Rezeptoren im Gehirn und wird als Injektion angewendet.
Brigatinib ist ein zielgerichtetes Krebsmedikament zur Behandlung des ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms. Es hemmt spezifische Signalwege, die das Tumorwachstum fördern.
Die Brillenkorrektur gleicht Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus durch optische Linsen aus. Sie verbessert die Sehschärfe und Lebensqualität.
Die Broca-Aphasie ist eine Sprachstörung nach Hirnschädigung, die das Sprechen erschwert. Betroffene verstehen Sprache meist gut, haben aber Mühe, Wörter zu finden und Sätze zu bilden.
Die Broca-Formel ist eine einfache Methode zur Berechnung des Idealgewichts anhand der Körpergröße. Sie dient als grobe Orientierung in der Ernährungs- und Gesundheitsberatung.
Der Broca-Index ist eine einfache Formel zur Berechnung des Normalgewichts. Er berechnet sich aus Koerpergroesse minus 100 und gibt das ideale Koerpergewicht in Kilogramm an.
Bromcyclen ist ein organischer Wirkstoff, der als Insektizid und Akarizid eingesetzt wird. Er bekämpft Ektoparasiten wie Milben und Läuse bei Tieren und Menschen.
Ein proteolytisches Enzym aus der Ananas, das Proteine abbaut und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Es wird zur Unterstützung der Verdauung und zur Reduzierung von Entzündungen verwendet.
Bromhexin ist ein schleimlösendes Medikament (Mukolytikum), das bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim eingesetzt wird. Es erleichtert das Abhusten und verbessert die Atemwegsfunktion.
Bronchialasthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die zu anfallsartiger Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen führt. Die Atemwege sind dauerhaft entzündet und reagieren überempfindlich auf verschiedene Reize.
Bronchiale Hyperreagibilität bezeichnet eine übermäßige Empfindlichkeit der Atemwege, bei der bereits geringe Reize eine Verengung der Bronchien auslösen. Sie ist ein zentrales Merkmal von Asthma bronchiale.
Das Bronchialkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bronchien und gilt als häufigste krebsbedingte Todesursache weltweit. Frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen erheblich.
Bronchialsekret ist der Schleim, der in den Atemwegen gebildet wird und diese feucht hält. Bei Erkrankungen kann es zu einer krankhaften Vermehrung kommen.
Bronchiektase bezeichnet eine dauerhafte, krankhafte Erweiterung der Bronchien. Sie führt zu chronischem Husten, Schleimbildung und wiederkehrenden Lungeninfektionen.
Bronchiolitis ist eine häufige Atemwegserkrankung, die vor allem Säuglinge betrifft und die kleinen Atemwege (Bronchiolen) entzündet. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Bronchitis ist eine häufige Atemwegsentzündung mit Husten und Schleimbildung. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und natürliche Behandlungsmöglichkeiten
Bronchodilatation bezeichnet die Erweiterung der Atemwege in der Lunge. Sie erleichtert das Atmen und wird gezielt bei Erkrankungen wie Asthma oder COPD eingesetzt.
Bronchokonstriktion bezeichnet die Verengung der Atemwege durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. Sie tritt häufig bei Asthma oder allergischen Reaktionen auf und erschwert die Atmung.
Die Broncholavage ist ein diagnostisches und therapeutisches Verfahren, bei dem die Atemwege mit Kochsalzlösung gespült werden, um Zellen und Substanzen aus der Lunge zu gewinnen oder Schleim zu entfernen.
Die Bronchopneumonie ist eine entzündliche Lungenerkrankung, die Bronchien und Lungengewebe gleichzeitig betrifft. Sie tritt häufig bei Kleinkindern und älteren Menschen auf.
Die Bronchoskopie ist ein diagnostisches und therapeutisches Verfahren, bei dem die Atemwege und Lunge von innen untersucht werden. Ein flexibler oder starrer Schlauch mit Kamera wird dabei durch Mund oder Nase eingeführt.
Ein Bronchospasmus ist eine plötzliche Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, die die Atemwege verengt und Atemnot verursacht. Er tritt häufig bei Asthma auf.
Die Broström-Gould-Plastik ist ein chirurgisches Verfahren zur Stabilisierung des Sprunggelenks nach chronischer Außenbandinstabilität. Dabei werden die geschädigten Bänder rekonstruiert und verstärkt.
Brucellose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Bakterien der Gattung Brucella verursacht wird und vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann.
Die Bruch-Membran ist eine dünne Gewebsschicht im Auge, die zwischen der Netzhaut und der Aderhaut liegt und eine zentrale Rolle bei der Versorgung der Photorezeptoren spielt.
Das Brudzinski-Zeichen ist ein klinisches Untersuchungszeichen zur Erkennung einer Meningitis. Bei Beugung des Nackens kommt es zu einer unwillkürlichen Beugung der Knie- und Hüftgelenke.
Die Brustdrüse ist ein drüsiges Organ der weiblichen Brust, das zur Milchproduktion dient. Sie unterliegt hormonellen Einflüssen und kann von verschiedenen Erkrankungen betroffen sein.
Die Brustdrüsenentzündung (Mastitis) ist eine entzündliche Erkrankung des Brustgewebes, die häufig stillende Frauen betrifft, aber auch außerhalb der Stillzeit auftreten kann.
Die Brustkorbdehnung ist eine gezielte Dehn- und Mobilisationsübung für den Brustkorb und die Brustwirbelsäule. Sie fördert Beweglichkeit, Haltung und Atemkapazität.
Eine Brustkorbfraktur bezeichnet den Knochenbruch einer oder mehrerer Strukturen des Brustkorbs, z. B. der Rippen oder des Brustbeins. Sie entsteht meist durch Unfälle.
Brustschmerzen sind Schmerzen oder Druckgefühle im Brustbereich und können auf harmlose oder ernste Erkrankungen hinweisen. Eine ärztliche Abklärung ist stets empfohlen.
Die Brustsonographie ist eine bildgebende Untersuchung der Brust mittels Ultraschall. Sie hilft, Veränderungen im Brustgewebe frühzeitig zu erkennen und ist strahlungsfrei.
Das Bruton-Gitlin-Syndrom ist eine seltene angeborene Immunschwäche, bei der B-Zellen fehlen und keine Antikörper gebildet werden. Betroffen sind fast ausschließlich Jungen.
Der Bruttoenergiebedarf beschreibt die Gesamtmenge an Energie, die ein Mensch täglich benötigt, um alle Körperfunktionen und Aktivitäten aufrechtzuerhalten.
Bruxismus bezeichnet das unbewusste Zähneknirschen oder Zähnepressen, das meist während des Schlafs (Schlafbruxismus), aber auch am Tage (Wachbruxismus) auftritt.
Bryonia ist eine Heilpflanze und homöopathisches Mittel, das aus der Zaunrübe gewonnen wird. Es wird bei Erkältungen, Husten und Gelenkschmerzen eingesetzt.
Unter dem Schlagwort „Budget Ozempic“ kursieren in sozialen Medien wie TikTok Videos, die den Missbrauch von Abführmitteln als günstigen Ersatz für die teure Abnehmspritze Ozempic® anpreisen.
Das Bulbärhirnsyndrom ist ein schweres neurologisches Krankheitsbild durch Schädigung des verlängerten Marks. Es verursacht Schluck-, Sprech- und Atemstörungen.
Bulimie ist eine Essstörung, die durch wiederholte Episoden von übermäßigem Essen (Essanfälle) gekennzeichnet ist, gefolgt von ungesunden Maßnahmen zur Gewichtskontrolle wie Erbrechen, exzessivem Sport oder der Einnahme von Abführmitteln.
Die Bullaentleerung ist ein medizinischer Eingriff, bei dem mit Flüssigkeit gefüllte Hautblasen (Bullae) steril eröffnet und entleert werden, um Heilung zu fördern.
Das Bundibugyo-Ebolavirus (BDBV) ist eine seltene, hochgefährliche Virusart der Gattung Ebolavirus, die schweres hämorrhagisches Fieber beim Menschen verursacht.
Das Bundibugyo-Virus ist ein seltenes, hochgefährliches Filovirus, das schweres hämorrhagisches Fieber beim Menschen verursacht und zur Familie der Ebolav&iren gehört.
Bupivacain ist ein langwirksames Lokalanästhetikum, das zur Schmerzausschaltung bei Operationen, Geburten und regionalen Nervenblockaden eingesetzt wird.
Burnout ist ein emotionaler, körperlicher und mentaler Erschöpfungszustand, der meist in Folge anhaltender beruflicher oder privater Überlastung entsteht.
Burnout-Symptome umfassen chronische Erschöpfung, emotionale Distanz und Leistungsabfall. Sie entstehen durch anhaltenden Stress und betreffen Körper, Geist und Seele.
Die Bursitis trochanterica ist eine Entzündung des Schleimbeutels am großen Rollhügel (Trochanter maior) des Oberschenkelknochens. Sie verursacht Schmerzen an der Außenseite der Hüfte.
Die Bürstenmassage ist eine Wellness- und Gesundheitsmethode, bei der die Haut mit einer speziellen Bürste stimuliert wird, um Durchblutung und Lymphfluss zu fördern.
Der Bürstensaum ist eine spezialisierte Zellstruktur im Dünndarm, die aus dicht gepackten Mikrovilli besteht und die Nährstoffaufnahme erheblich vergrößert.
Die Bürstensaummembran ist eine spezialisierte Zellmembran im Dünndarm und in den Nierentubuli, die durch feine Ausstülpungen (Mikrovilli) die Resorptionsfläche enorm vergrößert.
Buserelin ist ein synthetisches Hormonpräparat aus der Gruppe der GnRH-Analoga, das in der Behandlung hormonabhängiger Erkrankungen wie Prostatakrebs und Endometriose eingesetzt wird.
Buttersäure (Butansäure) ist eine kurzkettige Fettsäure, die im Darm durch Fermentation von Ballaststoffen entsteht und eine zentrale Rolle für die Darmgesundheit spielt.
Butyl ist eine chemische Kohlenwasserstoffgruppe, die in zahlreichen Industrie- und Medizinprodukten vorkommt. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Pharmazie und Chemie.
Butylhydroxytoluol (BHT, E321) ist ein synthetisches Antioxidationsmittel, das als Lebensmittelzusatzstoff und in Kosmetika eingesetzt wird, um Fette vor dem Verderben zu schützen.
Butylmethoxydibenzoylmethan ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UVA-Strahlung zu schützen.
Butylscopolamin ist ein krampflösendes Medikament, das bei Bauch- und Magenkrämpfen eingesetzt wird. Es entspannt die glatte Muskulatur innerer Organe.
Butyrat (auch als Buttersäure bekannt) ist eine kurzkettige Fettsäure, die hauptsächlich durch die Fermentation von Ballaststoffen im Darmmikrobiom gebildet wird.
Der bvo (Bundesverband Osteopathie e.V.) ist ein berufsständischer Verband zur Vertretung der fachlichen und berufspolitischen Interessen von Osteopathen in Deutschland.
Ein Bypass ist ein chirurgisch angelegter Umgehungsweg, der blockierte oder verengte Blutgefäße überbrückt und so die Durchblutung lebenswichtiger Organe wiederherstellt.
Die Bypasschirurgie ist ein herzchirurgischer Eingriff, bei dem verengte oder verstopfte Herzkranzgefäße umgangen werden, um die Blutversorgung des Herzens wiederherzustellen.
Ein Bypassgefäß ist ein chirurgisch angelegtes Ersatzgefäß, das eine verengte oder verschlossene Arterie umgeht und so die Blutversorgung lebenswichtiger Organe wiederherstellt.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
SIDS (plötzlicher Säuglingstod) bezeichnet den unerklärlichen Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Er tritt meist im ersten Lebensjahr auf und gilt als häufigste plötzliche Todesursache bei Säuglingen.
Das Levator-Ani-Syndrom ist ein chronischer Beckenbodenschmerz, der durch Verspannungen des Musculus levator ani entsteht. Es verursacht Druck- und Schweregefühl im Afterbereich.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.