M16.0 bezeichnet die beidseitige primäre Koxarthrose (Hüftgelenksarthrose). Dabei baut sich der Gelenkknorpel beider Hüftgelenke ab, was zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt.
M16.1 bezeichnet die einseitige primäre Koxarthrose – einen verschleißbedingten Abbau des Knorpels im Hüftgelenk auf einer Körperseite. Typische Beschwerden sind Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
M17.1 ist der ICD-10-Code für die einseitige primäre Gonarthrose – einen verschleißbedingten Knorpelabbau in einem Kniegelenk ohne erkennbare Grunderkrankung.
M23.2 bezeichnet nach ICD-10 einen freien Gelenkkörper, meist im Knie. Dieser lose Knorpel- oder Knochenspan kann Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.
M23.3 ist der ICD-10-Code für andere Meniskusschäden am Knie. Er beschreibt degenerative oder traumatische Veränderungen des Meniskus, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen können.
M23.5 ist ein ICD-10-Code für freie Gelenkkörper (Gelenkmaus) im Knie. Knorpel- oder Knochenfragmente im Gelenkraum verursachen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
M40.1 ist der ICD-10-Code für eine sonstige sekundäre Kyphose – eine abnorme Verkrümmung der Wirbelsäule nach hinten. Sie entsteht als Folge anderer Erkrankungen und kann Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursachen.
M40.2 ist der ICD-10-Code für eine sonstige Lordose der Wirbelsäule. Die Lordose bezeichnet eine nach vorne gerichtete Verstärkung der natürlichen Wirbelkurve.
M40.3 ist der ICD-10-Code für den Flachrücken, eine Fehlhaltung der Wirbelsäule mit reduzierter Lendenlordose. Betroffen sind häufig Erwachsene mit Haltungsschwäche oder nach Operationen.
M40.4 bezeichnet nach ICD-10 andere Lordosen – eine übermäßige Einwärtskrümmung der Wirbelsäule, meist im Lenden- oder Halsbereich. Sie kann Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.
M41.0 bezeichnet die infantile idiopathische Skoliose – eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die im Kleinkindalter auftritt und unbekannte Ursache hat.
M41.2 ist ein ICD-10-Code für sonstige idiopathische Skoliose. Er beschreibt eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule ohne bekannte Ursache, die häufig Jugendliche betrifft.
M41.3 bezeichnet die thorakogene Skoliose, eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule infolge von Thoraxerkrankungen. Sie tritt häufig nach thorakalen Eingriffen auf.
M41.4 bezeichnet die neuromuskuäre Skoliose – eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule infolge von Muskel- oder Nervenerkrankungen. Betroffen sind häufig Patienten mit Zerebralparese, Muskeldystrophie oder Spina bifida.
M41.5 ist der ICD-10-Code für sonstige idiopathische Skoliose, eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule ohne bekannte Ursache. Sie tritt meist im Wachstumsalter auf.
M41.9 ist der ICD-10-Code für eine nicht näher bezeichnete Skoliose – eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule. Der Code wird verwendet, wenn keine genauere Klassifikation vorliegt.
M42.0 ist der ICD-10-Code für Morbus Scheuermann, eine Wachstumskrankheit der Wirbelsäule bei Jugendlichen mit strukturellen Veränderungen der Wirbelkörper.
M42.1 bezeichnet die Osteochondrose der Wirbelsäule beim Erwachsenen – eine degenerative Erkrankung der Bandscheiben und Wirbelkörper, die zu Rückenschmerzen führen kann.
M42.9 bezeichnet eine Osteochondrose der Wirbelsäule ohne nähere Angabe. Dabei handelt es sich um einen degenerativen Verschleiß der Bandscheiben und Wirbelkörper, der Rückenschmerzen verursachen kann.
M43.0 ist der ICD-10-Code für Spondylolyse, einen Knochendefekt im Wirbelbögen. Er tritt häufig in der Lendenwirbelsäule auf und kann Rückenschmerzen sowie Instabilität verursachen.
M43.1 bezeichnet die Spondylolisthesis (Wirbelgleiten): Ein Wirbel gleitet über den darunter liegenden vor. Dies kann Rückenschmerzen und Nervenbeschwerden verursachen.
M43.2 ist der ICD-10-Code für die Fusion der Wirbelsäule (Spondylodese). Hierbei werden Wirbelkörper operativ oder krankheitsbedingt dauerhaft miteinander verbunden.
M43.3 ist der ICD-10-Code für Spondylolisthesis, ein Wirbelgleiten, bei dem ein Wirbelkörper über den darunter liegenden gleitet und Rückenschmerzen sowie neurologische Beschwerden verursachen kann.
M43.4 ist der ICD-10-Code für sonstige habituelle Atlantoaxialsubluxation. Dabei handelt es sich um eine wiederkehrende Verschiebung des ersten und zweiten Halswirbels.
M43.5 ist der ICD-10-Code für sonstige habituelle Atlassubluxation. Dabei verschiebt sich der oberste Halswirbel (Atlas) wiederholt aus seiner normalen Position.
M43.6 ist der ICD-10-Code für Torticollis (Schiefhals), eine Fehlstellung des Halses mit Drehung und Neigung des Kopfes. Er kann angeboren oder erworben sein.
M43.8 ist ein ICD-10-Code für sonstige näher bezeichnete Deformitäten der Wirbelsäule und des Rückens. Er beschreibt strukturelle Veränderungen, die nicht unter spezifischere Codes fallen.
M43.9 bezeichnet eine deformierende Dorsopathie, nicht näher bezeichnet. Es handelt sich um eine Erkrankung der Wirbelsäule mit strukturellen Veränderungen ohne spezifische Diagnose.
M45.0 ist der ICD-10-Code für Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew), eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule und der Kreuzdarmbeingelenke.
M46.0 bezeichnet die Wirbelsäulenenthesopathie – eine Erkrankung der Sehnen- und Bänderansatzstellen an der Wirbelsäule, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursacht.
M46.1 ist der ICD-10-Code für Sakroiliitis (nicht anderweitig klassifiziert) – eine Entzündung der Kreuzbein-Darmbein-Gelenke, die starke Rückenschmerzen verursachen kann.
M46.2 bezeichnet die Osteomyelitis der Wirbelsäule – eine bakterielle Knocheninfektion der Wirbelkörper, die starke Rückenschmerzen und neurologische Schäden verursachen kann.
M46.3 bezeichnet laut ICD-10 eine Infektion der Bandscheibe (Diszitis). Diese entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule erfordert frühzeitige Diagnose und Behandlung.
M46.4 ist der ICD-10-Code für infektiöse Bandscheibenerkrankungen der Wirbelsäule. Bakterien oder andere Erreger bef allen den Zwischenwirbelraum und verursachen Entzündung und Schmerzen.
M46.8 ist ein ICD-10-Diagnosecode für sonstige näher bezeichnete entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen. Er umfasst Entzündungen der Wirbelsäule, die keiner spezifischen Kategorie zugeordnet werden.
M46.9 ist ein ICD-10-Code für eine entzündliche Wirbelsäulenerkrankung, nicht näher bezeichnet. Er beschreibt Entzündungen der Wirbelsäule ohne genauere Diagnoseangabe.
M47.2 bezeichnet Spondylose mit Radikulopathie – eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der degenerative Veränderungen Nervenwurzeln reizen oder einengen und Schmerzen sowie Ausstrahlungen verursachen.
M47.8 ist der ICD-10-Code für sonstige Formen der Spondylose. Er bezeichnet degenerative Veränderungen der Wirbelsäule ohne zusätzliche Nervenbeteiligung.
M48.0 bezeichnet die Spinalkanalstenose: eine Verengung des Wirbelkanals, die Nerven komprimiert und Schmerzen, Taubheit oder Gehbehinderungen verursachen kann.
M48.06 bezeichnet die Spinalkanalstenose im Lumbalbereich. Dabei ist der Wirbelkanal in der Ländenwirbelsäule verengt und kann Rücken- sowie Beinschmerzen verursachen.
M48.5 ist der ICD-10-Code für eine nicht-traumatische Wirbelkörperkompression. Sie tritt häufig bei Osteoporose auf und verursacht Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen.
M49.0 ist ein ICD-10-Diagnosecode für Tuberkulose der Wirbelsäule. Er beschreibt eine durch Mykobakterien verursachte Infektion, die Wirbelkörper und Bandscheiben beschädigen kann.
M49.2 ist ein ICD-10-Code für Knochennekrose der Wirbelsäule. Dabei stirbt Knochengewebe infolge einer Durchblutungsstörung ab und verursacht Rückenschmerzen sowie Stabilitätsverlust.
M49.3 ist ein ICD-10-Code für Spondylopathie bei anderenorts klassifizierten Krankheiten – eine Wirbelsäulenerkrankung als Folge einer anderen Grunderkrankung.
M49.4 bezeichnet nach ICD-10 die Ermüdungsfraktur der Wirbelsäule. Ein durch anhaltende Überlastung entstehender Knochenbruch eines Wirbelkörpers, häufig ohne einmaliges Trauma.
M49.5 bezeichnet nach ICD-10 den Wirbelkörperkollaps bei andernorts klassifizierten Krankheiten. Dabei bricht ein Wirbelkörper infolge einer Grunderkrankung zusammen.
M49.8 ist ein ICD-10-Diagnosecode für sonstige Spondylopathien bei anderenorts klassifizierten Krankheiten. Er beschreibt Wirbelkrankheiten als Folge oder Begleiterkrankung systemischer Grunderkrankungen.
M50.1 bezeichnet laut ICD-10 einen Bandscheibenschaden im Halsbereich mit Radikulopathie – also Nervenwurzelreizung durch einen Bandscheibenschaden an der Halswirbelsäule.
M51.2 bezeichnet laut ICD-10 eine Verlagerung von Bandscheiben der Lendenwirbelsäule ohne Myelopathie. Dies umfasst den Bandscheibenvorfall im Bereich der Lenden- und Sakralwirbelsäule.
M53.0 bezeichnet das zervikokranielle Syndrom – Beschwerden im Übergang von Halswirbelsäule zum Schädel mit Kopfschmerzen, Schwindel und Nackenschmerzen.
M53.1 bezeichnet das zervikobrachiale Syndrom – Schmerzen, die vom Hals in Schulter und Arm ausstrahlen. Ursache sind oft Reizungen der Halswirbelsäulennerven.
M53.2 ist der ICD-10-Code für Instabilität der Wirbelsäule. Er beschreibt eine pathologische Beweglichkeit der Wirbelgelenke, die Schmerzen und neurologische Beschwerden verursachen kann.
M53.3 ist ein ICD-10-Code für Sakrokokzygealstörungen, die Schmerzen und Beschwerden im Bereich des Steißbeins umfassen. Diese Erkrankung wird auch als Kokzygodynie bezeichnet.
M53.8 ist ein ICD-10-Diagnoseschlüssel für sonstige näher bezeichnete Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens. Er wird bei Beschwerden eingesetzt, die keiner spezifischeren Diagnose zugeordnet werden können.
M54.4 bezeichnet die Lumboischialgie – Rückenschmerzen im Lendenbereich mit Ausstrahlung ins Bein entlang des Ischiasnervs. Ein häufiges Krankheitsbild in der Orthopädie.
M54.5 ist der ICD-10-Code für Kreuzschmerz (Lumbago). Er bezeichnet Schmerzen im unteren Rücken und ist eine der häufigsten Diagnosen in der Allgemeinmedizin.
M60.0 bezeichnet die infektiöse Myositis – eine entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur, die durch Bakterien, Viren oder andere Erreger verursacht wird.
M60.1 bezeichnet die interstitielle Myositis – eine entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur mit Bindegewebsbeteiligung. Sie kann Schmerzen, Schwäche und Bewegungseinschränkungen verursachen.
M60.2 bezeichnet die Fremdkoerper-Myositis, eine Muskelentzündung durch eingedrungene Fremdmaterialien. Sie kann Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen verursachen.
M60.8 bezeichnet sonstige Myositiden gemäß ICD-10 – Muskelentzündungen, die keiner anderen spezifischen Kategorie zugeordnet werden. Betroffen sind Skelettmuskeln, häufig durch Infektionen, Medikamente oder autoimmune Prozesse.
M60.9 bezeichnet eine Myositis ohne nähere Spezifizierung. Es handelt sich um eine Entzündung der Skelettmuskulatur, die Schmerzen und Muskelschwund verursachen kann.
M62.1 ist der ICD-10-Code für ischämischen Muskelinfarkt. Dabei stirbt Muskelgewebe durch Durchblutungsstörung ab. Betroffen sind häufig Patienten mit Diabetes oder Gefäßerkrankungen.
M65.4 ist der ICD-10-Code für Tendovaginitis stenosans, auch als Schnappfinger bekannt. Dabei verengt sich die Sehnenscheide eines Fingers, was Schmerzen und ein hörbares Schnappen beim Beugen verursacht.
M70.6 ist der ICD-10-Code für die Trochanter-Bursitis, eine schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels am seitlichen Hüftbereich. Sie verursacht typischerweise Schmerzen an der Außenseite der Hüfte.
M75.2 bezeichnet die Bizepssehnentendinitis, eine Reizung oder Entzündung der langen Bizepssehne im Schulterbereich. Sie verursacht Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
M75.3 bezeichnet die Verkalkungstendinitis der Schulter (Kalkschulter): Kalziumablagerungen in der Schultersehne verursachen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
M75.4 bezeichnet das Impingementsyndrom der Schulter. Dabei werden Sehnen und Schleimbeutel im Schultergelenk eingeklemmt, was Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursacht.
M75.5 bezeichnet die subakromiale Bursitis, eine Schultererkrankung mit Entzündung des Schleimbeutels unter dem Schulterdach. Sie verursacht Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
M75.8 ist ein ICD-10-Code für sonstige Schulterläsionen. Er beschreibt Schultererkrankungen, die keiner anderen spezifischen Kategorie zugeordnet werden können.
M75.9 bezeichnet eine nicht näher bezeichnete Schulterläsion nach ICD-10. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Entzündungen im Schulterbereich können Ursachen sein.
M76.0 ist der ICD-10-Code für die Glutaeus-medius-Tendinitis, eine Reizung der Sehne des mittleren Gesäßmuskels. Sie verursacht Schmerzen im Hüftbereich.
M76.1 bezeichnet das Patellaspitzensyndrom (Jumper's Knee), eine schmerzhafte Reizung der Patellasehne. Es betrifft häufig Sportler und entsteht durch Überlastung.
M76.2 ist der ICD-10-Code für den Tractus-iliotibialis-Syndrom, auch bekannt als Läuferknie. Er beschreibt eine schmerzhafte Überlastung außen am Knie.
M76.3 bezeichnet das iliotibiale Bandsyndrom, eine überlastungsbedingte Reizung des Tractus iliotibialis am Knie. Typisch sind Schmerzen an der Außenseite des Kniegelenks, besonders bei Läufern und Radfahrern.
M76.5 ist der ICD-10-Code für das Patellaspitzensyndrom (Jumper's Knee) – eine schmerzhafte Reizung der Patellasehne am Kniegelenk, häufig durch Überlastung.
M76.7 ist der ICD-10-Code für die Achillessehnentendinopathie – eine schmerzhafte Überlastungserkrankung der Achillessehne, die häufig Sportler und aktive Menschen betrifft.
M76.8 bezeichnet sonstige Enthesopathien der unteren Extremität. Diese Erkrankungen betreffen Sehnenansätze und Bänder und verursachen Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen.
M76.9 bezeichnet eine nicht näher bezeichnete Enthesopathie der unteren Extremität. Dabei handelt es sich um schmerzhafte Veränderungen an Sehnen- und Bandansatzstellen an Knochen.
M77.2 bezeichnet laut ICD-10 die Periarthritis des Handgelenks – eine Entzündung des Gewebes rund um das Handgelenk mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
M77.3 ist der ICD-10-Code für den Fersensporn, eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein. Er verursacht Schmerzen und wird konservativ oder operativ behandelt.
M77.5 ist der ICD-10-Code für Plantarfasziitis – eine schmerzhafte Entzündung der Plantarfaszie an der Fußsohle. Typisch sind stechende Fersenschmerzen, besonders morgens beim ersten Auftreten.
M77.8 ist ein ICD-10-Diagnosecode für sonstige Enthesopathien, also Erkrankungen der Sehnen- und Bänderansatzstellen am Knochen, die nicht anderweitig klassifiziert sind.
M77.9 bezeichnet laut ICD-10 eine Enthesopathie, nicht näher bezeichnet. Dabei handelt es sich um schmerzhafte Veränderungen an Sehnen- und Bänderansätzen am Knochen.
M84.0 ist der ICD-10-Code für schlecht verheilte Fraktur. Er bezeichnet eine Knochenfraktur, die nach der Behandlung nicht korrekt zusammengewachsen ist.
M84.1 ist der ICD-10-Code für eine nicht verheilte Fraktur (Pseudarthrose). Dabei bleibt ein Knochenbruch dauerhaft ohne vollständige knöcherne Heilung.
M84.3 ist der ICD-10-Code für Stressfrakturen (Ermüdungsfrakturen). Diese entstehen durch wiederholte mechanische Belastung und sind häufig bei Sportlern.
M84.9 ist ein ICD-10-Code für eine nicht näher bezeichnete Knochenkrankheit. Er wird verwendet, wenn eine Störung der Knochenkontinuität oder -struktur vorliegt, die keiner spezifischeren Diagnose zugeordnet werden kann.
M96.1 bezeichnet das Postlaminektomiesyndrom: Schmerzen und Beschwerden nach einer Wirbelsäulenoperation (Laminektomie). Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
M99.0 ist der ICD-10-Code für segmentale und somatische Dysfunktion. Er bezeichnet Funktionsstörungen der Wirbelsäule oder anderer Körperregionen, häufig behandelt durch manuelle Therapie oder Chiropraktik.
M99.1 ist ein ICD-10-Diagnosecode für den Subluxationskomplex der Wirbelsäule. Er beschreibt eine funktionelle Fehllage von Wirbelgelenken mit möglichen neurologischen und muskuloskelettalen Beschwerden.
M99.2 ist ein ICD-10-Diagnosekode für die Subluxationsstenose des Spinalkanals. Er beschreibt eine Einengung des Wirbelkanals durch eine Fehlstellung eines Wirbels.
M99.4 bezeichnet laut ICD-10 die Bindegewebsstenose des Wirbelkanals – eine Verengung des Spinalkanals durch Bindegewebsveränderungen mit möglichen neurologischen Beschwerden.
M99.5 ist ein ICD-10-Code für segmentale und somatische Dysfunktionen bei Bandscheibenstörungen. Der Code wird in der manuellen Medizin und Orthopädie verwendet.
M99.6 ist ein ICD-10-Diagnosecode für Läsionen des Bindegewebes und der Bandscheiben. Er beschreibt degenerative oder funktionelle Störungen im Bereich der Wirbelsäule.
M99.7 ist ein ICD-10-Diagnosecode für Bindegewebsstenosen des Wirbelkanals. Er beschreibt eine Verengung des Spinalkanals durch Bindegewebsveränderungen.
M99.8 ist ein ICD-10-Code für sonstige biomechanische Läsionen. Er bezeichnet Funktionsstörungen des Bewegungsapparats, die keiner anderen spezifischen Kategorie zugeordnet werden.
M99.9 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine nicht näher bezeichnete biomechanische Funktionsstörung. Er wird in der Chiropraktik und Osteopathie verwendet.
Die Madelung-Deformität ist eine angeborene Fehlbildung des Handgelenks, bei der die Speiche (Radius) verkürzt und gekrümmt wächst. Sie führt zu einer typischen Bajonettstellung der Hand und verursacht häufig Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen.
Die Magen-Darm-Inkubationszeit bezeichnet den Zeitraum zwischen der Ansteckung mit einem Magen-Darm-Erreger und dem Auftreten erster Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.
Wie lange dauert ein Magen-Darm-Infekt? Die meisten Verläufe enden nach 1–3 Tagen. Erfahren Sie, wann Symptome abklingen und wann ärztliche Hilfe nötig ist.
Die Magen-Darm-Grippe, auch bekannt als Gastroenteritis, ist eine Entzündung des Magen-Darm-Trakts, die durch Viren, Bakterien oder seltener durch Parasiten verursacht wird.
Ein Magen-Darm-Infekt ist eine Entzündung des Magen-Darm-Trakts, meist durch Viren oder Bakterien. Typische Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Eine Magen-Darm-Infektion ist eine Entzündung des Magen-Darm-Trakts, häufig ausgelöst durch Viren, Bakterien oder Parasiten. Typische Beschwerden sind Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen.
Eine Magen-Darm-Kur nach Antibiotika hilft bei der Regeneration der Darmflora, schützt die Schleimhäute und stärkt das Immunsystem. Erfahre, welche Maßnahmen und Präparate sinnvoll sind.
Das Magenband ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von starkem Übergewicht, bei dem ein verstellbares Band den Magen verkleinert und so die Nahrungsaufnahme dauerhaft reduziert.
Die Magenentleerung beschreibt den Prozess, bei dem der Mageninhalt in den Dünndarm weitergeleitet wird. Störungen können zu Beschwerden wie Völlegefühl oder Übelkeit führen.
Eine Magenentleerungsstörung bezeichnet eine verzögerte oder gestörte Entleerung des Mageninhalts in den Dünndarm. Sie verursacht Beschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl und Erbrechen.
Der Magenentleerungstest misst, wie schnell der Magen seinen Inhalt in den Dünndarm weitergibt. Er hilft bei der Diagnose von Magenentleerungsstörungen wie der Gastroparese.
Das Magenkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Magens. Es zählt weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen und wird oft erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt.
Die Magenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil oder der gesamte Magen entfernt wird. Sie wird vor allem bei Magenkrebs, schweren Ulzera oder anderen Erkrankungen eingesetzt.
Der Magensaft ist eine Verdauungsflüssigkeit, die in den Drüsen der Magenschleimhaut gebildet wird und aus Salzsäure (HCl), dem Enzym Pepsin, dem Intrinsic-Faktor sowie schützenden Schleimstoffen besteht.
Magensäureblocker sind Medikamente, die die Produktion von Magensäure hemmen. Sie werden bei Sodbrennen, Magengeschwüren und saurebedingten Beschwerden eingesetzt.
Die Magensäureregulation beschreibt die körpereigenen Mechanismen, die die Produktion und den pH-Wert der Magensäure steuern und so die Verdauung und den Magenschutz gewährleisten.
Eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) verursacht typische Symptome wie Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Völlegefühl. Erfahren Sie, wann ärztliche Hilfe nötig ist.
Magenschmerzen sind Schmerzen im Bereich des Oberbauchs, die viele Ursachen haben können. Sie treten häufig auf und sind meist harmlos, können aber auch auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen.
Eine Magensonde ist ein dünner Schlauch, der über Nase oder Mund in den Magen eingeführt wird, um Nahrung, Flüssigkeit oder Medikamente zuzuführen oder Mageninhalt abzuleiten.
Magermilchpulver ist ein durch Trocknung von entfetteter Milch gewonnenes Pulver mit hohem Proteingehalt und geringem Fettanteil, das in der Ernaehrung und Medizin eingesetzt wird.
Magnesium ist ein essenzielles Mineral und ein unverzichtbarer Nährstoff, der an zahlreichen physiologischen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt ist.
Magnesium Aluminosilikat ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das in der Pharmazie und Lebensmittelindustrie als Hilfsstoff, Bindemittel und Stabilisator eingesetzt wird.
Magnesium Carbonat ist eine chemische Verbindung, die aus Magnesium, Kohlenstoff und Sauerstoff besteht. Diese anorganische Verbindung kommt in der Natur vor, insbesondere in Form von Mineralien wie Magnesit.
Magnesium L-Threonate ist eine spezielle Form des Mineralstoffs Magnesium, die besonders gut die Blut-Hirn-Schranke überquert und die kognitive Gesundheit unterstützt.
Magnesiumoxid ist eine anorganische Magnesiumverbindung, die als Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel eingesetzt wird. Es dient der Behandlung von Magnesiummangel, Säureschmerzen und Verstopfung.
Eine Magnesium-Überdosierung kann ernste Symptome verursachen. Erfahren Sie, welche Anzeichen auf zu viel Magnesium hinweisen und wann ärztliche Hilfe nötig ist.
Magnesiumascorbat kombiniert Vitamin C mit Magnesium in einer magenfreundlichen, gut verträglichen Form – ideal für Immunsystem, Zellschutz und Energiehaushalt.
Die Magnesiumbilanzanalyse erfasst Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung von Magnesium im Körper. Sie dient der Diagnostik von Mangel- oder Überschusszuständen.
Die Magnesiumbilanzkontrolle erfasst die Aufnahme und Ausscheidung von Magnesium im Körper. Sie dient der Früherkennung von Mängeln oder Überschüssen und ist in der klinischen Überwachung essenziell.
Magnesiumbilanzkontrollmarker sind diagnostische Parameter zur Überwachung des Magnesiumhaushalts im Körper. Sie helfen, Mangel oder Überschuss frühzeitig zu erkennen.
Aus der Kombination mit Glycin und Magnesium entsteht eine organische Verbindung die vom Körper gut aufgenommen werden kann und dazu beiträgt den Energiestoffwechsel und die Nervenfunktion gesund zu halten.
Die Magnesiumbisglycinattherapie nutzt eine gut verträgliche Magnesiumverbindung zur gezielten Behandlung von Magnesiummangel und damit verbundenen Beschwerden.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Magnesiumchlorid ist eine gut bioverfügbare Magnesiumform mit innerlicher und äußerlicher Anwendung – ideal für Muskelentspannung, Immunsystem und Zellschutz. Erfahre hier mehr.
Magnesiumcitrat ist eine organische Magnesiumverbindung, die sich durch ihre besonders hohe Bioverfügbarkeit auszeichnet und dadurch ideal für die schnelle und effiziente Aufnahme im Körper geeignet ist.
Magnesiumgluconat ist eine organische Magnesiumverbindung, die aus Magnesium und Gluconsäure besteht. Sie wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, um den Magnesiumbedarf zu decken.
Die Magnesiumhomöostase beschreibt die Regulation des Magnesiumspiegels im Körper. Ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt ist essenziell für Nerven, Muskeln und den Stoffwechsel.
Magnesiumhydroxid wirkt als Antazidum und mildes Abführmittel, ist jedoch für die Magnesiumversorgung nur bedingt geeignet. Erfahre hier alles über Anwendung, Wirkung und Grenzen.
Magnesiumlactat ist das Magnesiumsalz der Milchsäure. Es ist eine gut absorbierbare Magnesiumverbindung, die den Säure-Basen-Haushalt unterstützt sowie die Muskel- und Nervenfunktion und den Energiestoffwechsel fördert.
Magnesiummalat ist eine gut verträgliche, bioverfügbare Magnesiumverbindung mit energieliefernder Wirkung – ideal bei Erschöpfung, Muskelkrämpfen und zur Unterstützung des Zellstoffwechsels.
Magnesiummangel äußert sich durch Muskelkrämpfe, Erschöpfung und Herzrhythmusstörungen. Erfahren Sie, welche Symptome auf einen Magnesiummangel hinweisen.
Magnesiumorotat ist eine besonders bioverfügbare Magnesiumverbindung mit positiven Effekten auf Herzfunktion, Zellstoffwechsel und Energiehaushalt – ideal bei Belastung und Herzproblemen.
Magnesiumoxid enthält viel elementares Magnesium, wird aber nur schlecht aufgenommen. Erfahre hier, wann es sinnvoll ist, und welche Vorteile und Grenzen diese Magnesiumform hat.
Magnesiumresorbierbarkeit beschreibt, wie gut der Körper Magnesium aus Nahrung oder Präparaten aufnehmen kann. Sie hängt von der Magnesiumverbindung, der Dosis und individuellen Faktoren ab.
Magnesiumresorption bezeichnet die Aufnahme von Magnesium aus der Nahrung in den Blutkreislauf. Sie findet hauptsächlich im Dünndarm statt und ist für den Magnesiumstoffwechsel entscheidend.
Die Magnesiumresorptionskinetik beschreibt, wie schnell und in welchem Ausmaß Magnesium im Darm aufgenommen wird. Sie hängt von der Magnesiumform, Dosis und individuellen Faktoren ab.
Magnesiumresorptionsmarker sind diagnostische Parameter, die anzeigen, wie gut der Körper Magnesium aus dem Darm aufnimmt. Sie helfen, Mangelzustände und Resorptionsstörungen frühzeitig zu erkennen.
Magnesiumresorptionsoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der Aufnahme von Magnesium im Körper. Eine optimale Resorption sichert die Versorgung mit diesem lebenswichtigen Mineralstoff.
Magnesiumresorptionsoptimierungsmarker sind diagnostische Parameter, die Aufschluss über die Aufnahme und Verwertung von Magnesium im Körper geben und helfen, eine optimale Magnesiumversorgung sicherzustellen.
Die Magnesiumresorptionsrate beschreibt, wie viel Prozent des aufgenommenen Magnesiums der Darm tatsaechlich ins Blut aufnimmt. Sie ist entscheidend fuer die Versorgung des Koerpers mit diesem lebenswichtigen Mineralstoff.
Magnesiumsalze der Zitronensäure, auch Magnesiumcitrat genannt, sind gut lösliche Magnesiumverbindungen, die in Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln als Magnesiumquelle eingesetzt werden.
Magnesiumstearat ist ein weißes Pulver, das als Hilfsstoff in Tabletten und Kapseln eingesetzt wird. Es verbessert die Fließfähigkeit von Pulvern bei der Produktion.
Der Magnesiumstoffwechsel beschreibt die Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung von Magnesium im Körper. Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist.
Magnesiumsulfat, auch bekannt als Bittersalz oder Epsom-Salz, wird medizinisch bei Magnesiummangel, Darmreinigung und Muskelentspannung verwendet. Erfahre hier alles zu Wirkung und Anwendung.
Magnesiumtaurat kombiniert Magnesium mit Taurin – ideal zur Unterstützung von Herzfunktion, Nerven und Stressresistenz. Hoch bioverfügbar und gut verträglich für eine gezielte Anwendung.
Magnesiumthreonat verbessert gezielt die Magnesiumkonzentration im Gehirn und unterstützt Gedächtnis, Konzentration und neuronale Gesundheit – besonders bei Stress und kognitivem Abbau.
Magnesiumtransporter sind Proteine, die den Transport von Magnesium durch Zellmembranen regulieren. Sie sind essenziell für den Magnesiumhaushalt im menschlichen Körper.
Die Magnetfeldtherapie ist eine physikalische Behandlungsmethode, bei der elektromagnetische Felder gezielt zur Förderung von Heilungsprozessen eingesetzt werden.
Die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) ist ein bildgebendes Verfahren, das die chemische Zusammensetzung von Gewebe im Körper analysiert und so Stoffwechselveränderungen sichtbar macht.
Die MRT ist ein strahlungsfreies Bildgebungsverfahren mit hoher Auflösung für Gehirn, Gelenke und innere Organe. Erfahre hier, wie die Magnetresonanztomographie funktioniert und wann sie eingesetzt wird.
Die Magnettherapie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, bei dem statische oder pulsierende Magnetfelder eingesetzt werden, um Schmerzen zu lindern und Heilungsprozesse zu unterstützen.
Die Maisonneuve-Fraktur ist eine schwere Sprunggelenksverletzung mit Fibulafraktur im oberen Drittel und Schäden am Bandapparat. Sie erfordert meist operative Behandlung.
Major Basic Protein (MBP) ist ein zytotoxisches Protein aus eosinophilen Granulozyten, das eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und der Abwehr von Parasiten spielt.
Makroalbuminurie bezeichnet eine stark erhöhte Ausscheidung des Proteins Albumin im Urin und ist ein wichtiges Warnsignal für eine schwere Nierenschädigung.
Makrolidantibiotika sind eine Gruppe von Antibiotika, die bakterielle Infektionen hemmen. Sie werden häufig bei Atemwegs- und Hautinfektionen eingesetzt.
Die Makronährstoffanalyse erfasst den Gehalt an Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in Lebensmitteln oder der Ernährung. Sie ist ein zentrales Instrument der Ernährungswissenschaft.
Der Makronährstoffbedarf beschreibt die täglich benötigte Menge an Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Er variiert je nach Alter, Geschlecht, Körpergewicht und körperlicher Aktivität.
Die Makronährstoffbilanz beschreibt das Verhältnis von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen in der täglichen Ernährung und ist ein zentrales Konzept für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Die Makronährstoffbilanzierung beschreibt die gezielte Erfassung und Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in der Ernährung, um Gesundheits- und Leistungsziele zu erreichen.
Makronährstoffe sind die drei Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette, die dem Körper Energie liefern und lebenswichtige Funktionen erfüllen.
Die Makronährstoffformel beschreibt das Verhältnis von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in der Ernährung – als Grundlage für eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung.
Makronährstoffoptimierung bezeichnet die gezielte Anpassung der Zufuhr von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten zur Unterstützung von Gesundheit, Leistung oder Körperzusammensetzung.
Das Makronährstoffprofil beschreibt die Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in der Ernährung. Es bildet die Grundlage für eine bedarfsgerechte und gesunde Ernährungsplanung.
Das Makronährstoffverhältnis beschreibt den Anteil von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten an der täglichen Energiezufuhr. Es bildet die Grundlage einer ausgewogenen Ernährung.
Die Makronährstoffzufuhr beschreibt die täglich aufgenommene Menge an Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Sie bildet die Grundlage einer ausgewogenen Ernährung.
Makrophagen sind spezialisierte Immunzellen, die Krankheitserreger und Fremdstoffe erkennen und vernichten. Sie spielen eine zentrale Rolle in der angeborenen Immunabwehr des menschlichen Körpers.
Makrophagendifferenzierung beschreibt den Reifungsprozess, durch den Vorläuferzellen zu spezialisierten Makrophagen werden. Diese Immunzellen spielen eine zentrale Rolle bei Entzündung und Gewebereparatur.
Ein Makrozyt ist eine abnormal vergrößerte rote Blutzelle. Makrozyten können auf Mangelzustände oder Erkrankungen hinweisen und werden im Blutbild nachgewiesen.
Makuladegeneration ist eine Augenerkrankung, bei der die Makula – der Bereich des schärfsten Sehens – zunehmend geschädigt wird. Sie ist eine häufige Ursache für Sehverlust im Alter.
Das Makulapigment ist ein natürlicher Schutzfarbstoff in der Netzhautmitte des Auges. Es besteht aus Lutein, Zeaxanthin und Meso-Zeaxanthin und schützt vor schädlichem Blaulicht sowie oxidativem Stress.
Malaria ist eine schwere Infektionskrankheit, übertragen durch Anopheles-Mücken. Symptome, Behandlung und wirksame Schutzmaßnahmen gegen Malaria im Überblick.
Malaria quartana ist eine durch Plasmodium malariae ausgelöste Malaria-Form mit typischem 72-Stunden-Fieberrhythmus. Sie verläuft meist mild, kann aber chronisch werden.
Malaria-Symptome umfassen hohes Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Erkennen Sie frühzeitig die Warnzeichen dieser gefährlichen Infektionskrankheit.
Malaria tertiana ist eine durch Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale ausgelöste Malariaform mit typisch alle 48 Stunden wiederkehrenden Fieberanfällen.
Malaria tropica ist die schwerste Form der Malaria, verursacht durch den Erreger Plasmodium falciparum. Sie kann lebensbedrohlich verlaufen und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Malaria tropica ist die schwerste Form der Malaria, ausgelöst durch den Erreger Plasmodium falciparum. Sie kann lebensbedrohlich verlaufen und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
Malassimilation bezeichnet eine gestörte Aufnahme von Nährstoffen im Verdauungstrakt. Sie umfasst Maldigestion und Malabsorption und führt zu Mangelerscheinungen.
Malat ist das Salz der Apfelsäure und ein wichtiges Zwischenprodukt im Energiestoffwechsel. Es kommt natürlich in Lebensmitteln vor und wird als Nahrungsergänzungsmittel genutzt.
Der Malat-Aspartat-Shuttle ist ein biochemischer Mechanismus, der NADH-Äquivalente aus dem Zytoplasma in die Mitochondrien transportiert und so die Energiegewinnung in Körperzellen unterstützt.
Die Malatdehydrogenase (MDH) ist ein Enzym, das im Energiestoffwechsel der Zellen eine zentrale Rolle spielt. Sie katalysiert die Umwandlung von Malat zu Oxalacetat und ist an Zitronensäurezyklus und Zellatmung beteiligt.
Der maligne periphere Nervenscheidentumor (MPNST) ist ein seltener, bösartiger Weichteiltumor, der aus den Hüllzellen peripherer Nerven entsteht und häufig mit Neurofibromatose Typ 1 assoziiert ist.
Das maligne Mesotheliom ist ein seltener, aggressiver Tumor der Mesothelzellen, häufig durch Asbestexposition verursacht. Er betrifft meist die Pleura (Brustfell).
Die Malleolengabel ist die knöcherne Gabelstruktur des oberen Sprunggelenks, gebildet aus Innen- und Außenknöchel. Sie umfasst den Sprungbein-Talus und sorgt für Stabilität.
Der Malleolus lateralis ist der Außenknöchel des Sprunggelenks, gebildet durch das untere Ende der Fibula. Er stabilisiert das Sprunggelenk und ist häufig von Verletzungen betroffen.
Der Malleolus medialis ist der innere Knöchel am Fußgelenk, ein knöcherner Vorsprung der Tibia. Er stabilisiert das Sprunggelenk und ist häufig von Frakturen betroffen.
Malokklusion bezeichnet eine Fehlstellung der Zähne oder Kiefer, bei der Ober- und Unterkiefer nicht korrekt zusammenpassen. Dies kann Kauen, Sprechen und die Mundgesundheit beeinträchtigen.
Maltit (E965) ist ein Zuckeraustauschstoff, der in zuckerreduzierten Lebensmitteln eingesetzt wird. Er liefert weniger Kalorien als Zucker und beeinflusst den Blutzucker kaum.
Maltodextrin ist ein kohlenhydrathaltiges Polysaccharid, das durch enzymatische Hydrolyse von Stärke (meist aus Mais, Weizen, Reis oder Kartoffeln) gewonnen wird.
Maltose (Malzzucker) ist ein Zweifachzucker aus zwei Glukosemolekülen. Sie entsteht beim Abbau von Stärke und kommt natürlich in Malz, Bier und bestimmten Lebensmitteln vor.
Mandelentzündung ist häufig ansteckend und wird meist durch Viren oder Bakterien übertragen. Erfahren Sie, wie lange die Ansteckungsgefahr besteht und wie Sie sich schützen können.
Bei einer Mandelentzündung helfen Ruhe, viel Trinken und schmerzlindernde Mittel. Wann Antibiotika nötig sind und welche Hausmittel wirklich helfen, erfahren Sie hier.
Die Mandibula ist der Unterkieferknochen des menschlichen Schädels. Sie trägt die unteren Zähne und ist der einzige bewegliche Knochen im Gesichtsschädel.
Ein essentielles Spurenelement, das an der Knochenbildung und dem Energiestoffwechsel beteiligt ist. Es unterstützt die antioxidative Abwehr und die Wundheilung.
Mangansulfat ist eine anorganische Manganverbindung, die als Mineralstoffquelle in Nahrungsergänzungsmitteln und der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird.
Mangelernährung bezeichnet einen Zustand, in dem dem Körper über einen längeren Zeitraum essenzielle Nährstoffewie Eiweiß, Vitamine oder Mineralien fehlen oder unzureichend aufgenommen werden.
Der Manifestationsindex gibt an, wie viele infizierte Personen tatsächlich klinische Symptome einer Erkrankung entwickeln. Er ist ein wichtiger epidemiologischer Kennwert.
D-Mannose ist ein natürlich vorkommender Einfachzucker (Monosaccharid), der eng mit Glukose verwandt ist und in kleinen Mengen auch im menschlichen Körper sowie in Früchten wie Äpfeln, Preiselbeeren, Pfirsichen und Beeren enthalten ist.
Das Mantelzelllymphom (MCL) ist ein seltenes, aggressives Non-Hodgkin-Lymphom, das von B-Lymphozyten der Mantelzone ausgeht. Es betrifft häufig ältere Männer und erfordert eine spezialisierte Behandlung.
Die manuelle Therapie ist eine spezielle Form der physiotherapeutischen Behandlung, die sich mit der Diagnose und gezielten Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats befasst.
Die Maracuja ist eine tropische Frucht mit einem intensiv-aromatischen Geschmack, die reich an Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen ist und zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet.
Maraviroc ist ein antiretrovirales Medikament zur Behandlung von HIV-Infektionen. Es blockiert den Eintritt des Virus in menschliche Immunzellen und wird bei CCR5-tropem HIV-1 eingesetzt.
Das Marcus Gunn Jaw-Winking-Syndrom ist eine seltene angeborene Erkrankung, bei der Kaubewegungen ein unwillkürliches Heben des Oberlids auslösen. Es gehört zu den neuroophthalmologischen Fehlbildungen.
Das Marcus Gunn Syndrom ist eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich ein hängendes Augenlid beim Kauen oder Öffnen des Mundes unwillkürlich hebt.
Das Marfan-Syndrom ist eine genetisch bedingte Bindegewebserkrankung, die Herz, Augen und Skelett betrifft. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Die Markownikow-Regel beschreibt in der organischen Chemie, wie sich Moleküle an Doppelbindungen anlagern. Sie ist grundlegend für das Verständnis chemischer Reaktionen.
Maronen sind essbare Kastanien mit wertvollem Naehrstoffprofil. Sie liefern Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine und gelten als glutenfreie Energiequelle.
Die Marsupialisation ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Zysten oder Abszessen, bei dem die Wand geöffnet und dauerhaft offen gehalten wird.
Masern sind eine hochansteckende Virusinfektion mit potenziell schweren Komplikationen. Erfahre hier alles über Symptome, Übertragung, Verlauf und die wichtige Schutzimpfung.
Die Masernimpfung schützt zuverlässig vor der hochansteckenden Viruserkrankung Masern. Sie wird in Deutschland als Zweifachimpfung im Kindesalter empfohlen.
MASH (Metabolisch-assoziierte Steatohepatitis) ist eine fortgeschrittene Fettlebererkrankung mit Entzündung und Leberzellschäden, die zu Leberzirrhose führen kann.
Die Massa lateralis Fraktur ist ein Knochenbruch der seitlichen Wirbelkörpermasse des ersten Halswirbels (Atlas, C1). Sie entsteht meist durch axiale Stauchung und erfordert rasche Diagnostik.
Eine Massagerolle, auch bekannt als Faszienrolle oder Foam Roller, ist ein vielseitiges Selbstmassagegerät zur Lockerung der Muskulatur und des Bindegewebes (Faszien).
Die Mastektomie ist die operative Entfernung einer oder beider Brüste. Sie wird vor allem bei Brustkrebs eingesetzt und kann die Heilungschancen deutlich verbessern.
Mastitis ist eine Entzündung des Brustgewebes, die häufig in der Stillzeit auftritt. Sie verursacht Schmerzen, Rötung und Schwellung der Brust und kann durch Bakterien ausgelöst werden.
Die Mastitisbehandlung umfasst Maßnahmen gegen die Entzündung der Brustdrüse, häufig in der Stillzeit. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Therapieoptionen.
Die Mastoidektomie ist ein chirurgischer Eingriff am Warzenfortsatz des Schläfenbeins zur Behandlung von Entzündungen oder Infektionen im Mittelohr- und Mastoidbereich.
Mastoiditis ist eine bakterielle Entzündung des Warzenfortsatzes (Mastoid) hinter dem Ohr. Sie entsteht meist als Komplikation einer Mittelohrentzündung und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Mastzellaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem Mastzellen des Immunsystems aktiviert werden und Botenstoffe freisetzen, die Entzündungsreaktionen und allergische Beschwerden auslösen können.
Das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) ist eine chronische Erkrankung, bei der Mastzellen des Immunsystems unangemessen stark aktiviert werden und dadurch vielfältige Symptome auslösen.
Mastzelldegranulation beschreibt die Freisetzung von Botenstoffen aus Mastzellen, die allergische und Entzündungsreaktionen auslöst. Sie ist zentral bei Allergien, Asthma und Anaphylaxie.
Mastzellstabilisierung bezeichnet Maßnahmen, die eine übermäßige Aktivierung von Mastzellen hemmen und so allergische Reaktionen sowie Entzündungsprozesse reduzieren.
Matairesinol ist ein pflanzliches Lignan, das in Leinsamen, Sesam und Vollkornprodukten vorkommt und im Körper zu gesundheitsfördernden Enterolignanen umgewandelt wird.
Mate ist ein koffeinhaltiges Aufgussgetränk aus Südamerika mit anregender, antioxidativer und verdauungsfördernder Wirkung. Erfahre mehr über Inhaltsstoffe und Einsatz in der Naturheilkunde.
Matrix Metalloproteinase 9 (MMP-9) ist ein Enzym, das am Abbau der extrazellulären Matrix beteiligt ist und eine Schlüsselrolle bei Entzündungen, Wundheilung und Tumorerkrankungen spielt.
Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) sind Enzyme, die am Abbau von Bindegewebe beteiligt sind und eine zentrale Rolle bei Wundheilung, Entzündung und Tumorwachstum spielen.
Die matrixassoziierte Chondrozytentransplantation (MACT) ist ein modernes Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk mithilfe patienteneigener Knorpelzellen.
Der Matrixraum ist der Bereich zwischen Zellen und Geweben, der die extrazelluläre Matrix enthält und entscheidend für Zellkommunikation, Nährstoffversorgung und Gewebsstruktur ist.
Der Matsuda Index ist ein diagnostischer Messwert zur Beurteilung der Insulinsensitivität im gesamten Körper. Er wird aus dem oralen Glukosetoleranztest berechnet.
Mausarm bezeichnet Schmerzen und Beschwerden in Arm, Handgelenk oder Schulter durch einseitige Computerarbeit. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und Behandlung.
Die maximale Letaldosis beschreibt die höchste Dosis eines Stoffes, die bei einem Organismus noch keine vollständige Sterblichkeit verursacht. Sie ist ein zentraler Begriff in der Toxikologie.
Die Maximalkraft ist die größte Kraft, die das neuromuskuläre System willentlich erzeugen kann. Sie ist ein zentraler Parameter im Sport und in der Rehabilitation.
Mazdutide ist ein dualer GLP-1/GCG-Rezeptoragonist in klinischer Entwicklung zur Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes. Es ahmt die Wirkung körpereigener Hormone nach.
Das McCune-Albright-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die Knochen, Haut und hormonproduzierende Organe betrifft. Typisch sind fleckige Hautpigmentierungen, Knochenveränderungen und eine vorzeitige Pubertät.
Der MCH Wert gibt an, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem roten Blutkörperchen enthalten ist. Er ist ein wichtiger Parameter im großen Blutbild.
Der MCHC-Wert (Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration) gibt die durchschnittliche Hämoglobinkonzentration in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) an.
Der McMurray-Test ist ein klinisches Untersuchungsverfahren zur Diagnose von Meniskusläsionen im Kniegelenk. Er wird von Ärzten in der orthopädischen Untersuchung eingesetzt.
MCT-Öl, kurz für mittelkettige Triglyceride, ist eine spezielle Fettquelle, die direkt in Energie umgewandelt wird, ohne als Körperfett gespeichert zu werden.
Der MCV-Wert (Mean Corpuscular Volume) ist ein wichtiger Blutwert, der das durchschnittliche Volumen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut misst.
MDS (Myelodysplastisches Syndrom) ist eine Gruppe von Erkrankungen des Knochenmarks, bei denen die Blutbildung gestört ist. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutarmut und Blutkrebs.
MDSC (Myeloid-derived Suppressor Cells) sind unreife myeloische Zellen, die das Immunsystem hemmen und eine zentrale Rolle bei Krebs und chronischen Entzündungen spielen.
ME/CFS ist eine schwere chronische Erkrankung mit extremer Erschöpfung, kognitiven Störungen und Belastungsintoleranz, die die Lebensqualität stark einschränkt.
Mebendazol ist ein Anthelminthikum zur Behandlung von Wurminfektionen wie Spul-, Faden- und Hakenwurmbefall. Es hemmt die Glukoseaufnahme der Parasiten.
Mechano Growth Factor (MGF) ist eine Isoform des IGF-1, die bei mechanischer Belastung von Muskelgewebe freigesetzt wird und die Muskelregeneration sowie das Muskelwachstum foerdert.
Mechanotransduktion beschreibt den Prozess, bei dem Zellen mechanische Reize in biochemische Signale umwandeln. Dieser Vorgang ist entscheidend für viele biologische Funktionen wie Knochenwachstum, Muskelaufbau und Gewebeheilung.
Mediensucht ist eine ernstzunehmende digitale Abhängigkeit. Erfahre, wie sie entsteht, welche Symptome typisch sind und welche Wege aus der Sucht führen können.
Ein Medizinprodukt ist ein Instrument, Gerät oder Stoff, das zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken eingesetzt wird. Es unterliegt strengen gesetzlichen Zulassungsanforderungen.
Medroxyprogesteronacetat (MPA) ist ein synthetisches Gestagen, das in der Hormontherapie, Verhütung und Behandlung hormonabhängiger Erkrankungen eingesetzt wird.
Mefloquin ist ein Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria. Es wird vor allem bei Reisen in Gebiete mit chloroquinresistenten Erregern eingesetzt.
Ein Megalozyt ist eine auffallend große rote Blutzelle, die bei bestimmten Bluterkrankungen auftritt. Sie entsteht meist durch einen Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure.
Mehrkomponentenprotein ist eine Mischung aus verschiedenen Proteinquellen für optimale Aminosäureversorgung und langanhaltende Verfügbarkeit. Beliebt im Sport und zur Ernährungsergänzung.
Die Meibom-Drüsen-Dysfunktion (MGD) ist eine häufige Augenerkrankung, bei der die Talgdrüsen des Augenlids nicht richtig funktionieren und trockene, gereizte Augen verursachen.
Die Mekoniumaspiration bezeichnet das Einatmen von Mekonium (Kindspech) in die Lungen eines Neugeborenen, was zu ernsthaften Atemstörungen führen kann.
Der Mekoniumileus ist ein Darmverschluss beim Neugeborenen, bei dem eingedicktes Mekonium den Dünndarm blockiert. Er ist häufig ein erstes Zeichen einer zystischen Fibrose.
Das Melanom ist ein bösartiger Hauttumor, der aus pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) entsteht. Es gilt als die gefährlichste Form von Hautkrebs und sollte frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Melanotan II ist ein synthetisches Peptid, das die Hautbräunung stimuliert und als illegales Lifestyle-Mittel verwendet wird. Es birgt erhebliche gesundheitliche Risiken.
MELAS ist eine seltene mitochondriale Erkrankung, die Muskeln, Gehirn und Nerven betrifft. Sie äußert sich durch schlaganfallartige Episoden, Muskelschwäche und neurologische Symptome.
Melasma ist eine erworbene Pigmentierungsstörung der Haut, die sich durch symmetrische, bräunliche Flecken im Gesicht äußert. Häufig betroffen sind Frauen mit dunklerem Hauttyp.
Melasse ist ein dunkelbrauner, zähflüssiger Sirup, der als Nebenprodukt der Zuckergewinnung entsteht. Sie enthält wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium.
Melatonin ist ein natürliches Hormon, das in der Zirbeldrüse des Gehirns produziert wird und für die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich ist.
Der Melatonin Hangover beschreibt Müdigkeit und Benommenheit am Morgen nach der Einnahme von Melatonin. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und Tipps zur Vermeidung.
Die Melatoninregulation beschreibt die Steuerung des Schlafhormons Melatonin im Koerper. Sie beeinflusst den Tag-Nacht-Rhythmus und ist entscheidend fuer einen gesunden Schlaf.
Meldonium ist ein Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Herzerkrankungen entwickelt wurde. Es beeinflusst den Fettstoffwechsel und wird auch als leistungssteigerndes Mittel missbraucht.
Melperon ist ein Neuroleptikum aus der Gruppe der Butyrophenone, das vor allem bei Schlafstörungen und Unruhezuständen bei älteren Patienten eingesetzt wird.
Die Membrana tensionis reciproca beschreibt ein osteopathisches Konzept der wechselseitigen Spannungsübertragung der kranialen Dura mater im Schädel- und Sakralbereich.
Membranfluidität beschreibt die Beweglichkeit von Lipiden und Proteinen in der Zellmembran. Sie ist entscheidend für Zellfunktionen wie Signalübertragung und Nährstofftransport.
Das Membranpotenzial ist die elektrische Spannung zwischen dem Inneren einer Zelle und ihrer Umgebung. Es ist essenziell für die Funktion von Nerven- und Muskelzellen.
Die Membranstruktur beschreibt den molekularen Aufbau biologischer Membranen, die jede Zelle umgeben und lebenswichtige Funktionen im menschlichen Körper erfüllen.
Ein Meningeom ist ein meist gutartiger Tumor der Hirnhäute. Er wächst langsam und wird häufig zufällig entdeckt. Behandlung richtet sich nach Größe und Symptomen.
Die Meningitis-Impfung schützt vor lebensbedrohlicher Hirnhautentzündung. Erfahren Sie, wer sich impfen lassen sollte und welche Impfstoffe verfügbar sind.
Die Meningokokken B Impfung schuetzt vor Infektionen durch Neisseria meningitidis Serogruppe B und kann lebensbedrohliche Erkrankungen wie Meningitis und Sepsis verhindern.
Der Meniscus articularis ist eine faserknorpelige Struktur in Gelenken, die als Stoßdämpfer wirkt und zur Stabilität und gleichmäßigen Druckverteilung beiträgt.
Die Meniskopathie bezeichnet Erkrankungen oder Schäden am Meniskus des Kniegelenks. Sie verursacht Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen.
Eine Meniskusläsion ist eine Schädigung des Meniskus im Kniegelenk. Sie tritt häufig durch Verdrehung oder Überlastung auf und verursacht Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen.
Die Meniskusnaht ist ein chirurgischer Eingriff zur Reparatur eines gerissenen Meniskus im Kniegelenk. Ziel ist der Erhalt des natürlichen Knorpelgewebes.
Die Meniskusrefixation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein gerissener Meniskus im Kniegelenk wieder an seinem Platz befestigt wird. Ziel ist der Erhalt des Meniskusgewebes.
Die Meniskusresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem geschädigtes Meniskusgewebe im Kniegelenk entfernt wird. Sie wird meist minimal-invasiv als Arthroskopie durchgeführt.
Ein Meniskusriss ist eine häufige Knieverletzung, bei der der Knorpel im Kniegelenk einreißt. Er entsteht oft durch Sport oder Verschleiß und verursacht Schmerzen, Schwellung und eingeschränkte Beweglichkeit.
Die Meniskustransplantation ist ein operativer Eingriff, bei dem ein geschädigter oder entfernter Meniskus durch ein Spendergewebe ersetzt wird. Sie dient dem Schutz des Kniegelenks.
Eine Meniskusverletzung ist eine Schädigung des Knorpelgewebes im Kniegelenk. Sie entsteht häufig durch Verdrehungen oder Überbelastung und verursacht Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen.
Die Menopause ist ein natürlicher Prozess im Leben jeder Frau. Erfahre alles über Symptome, hormonelle Veränderungen und ganzheitliche Methoden zur Unterstützung in den Wechseljahren.
Das Menopause-Alter bezeichnet den Zeitpunkt der letzten Regelblutung einer Frau. In Deutschland liegt dieses durchschnittlich zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr.
Menorrhagie bezeichnet eine übermäßig starke oder verlängerte Regelblutung. Sie kann die Lebensqualität beeinträchtigen und auf verschiedene gynäkologische Erkrankungen hinweisen.
Menstruationsschmerzen sind krampfartige Unterleibsschmerzen während der Periode. Sie betreffen viele Frauen und können durch Hausmittel oder Medikamente gelindert werden.
Mentale Belastung bezeichnet psychische Anforderungen, die auf eine Person einwirken und deren Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit sowie Gesundheit beeinflussen können.
Mentalisierung bezeichnet die Fähigkeit, eigene und fremde Gedanken, Gefühle und Absichten zu verstehen. Sie ist grundlegend für soziale Interaktion und psychische Gesundheit.
Mepolizumab ist ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung von schwerem eosinophilem Asthma und weiteren eosinophilen Erkrankungen. Er blockiert Interleukin-5 und reduziert die Anzahl der Eosinophilen im Blut.
Merokrin bezeichnet eine Sekretionsform, bei der Drüsenzellen ihren Inhalt ohne Zellschaden abgeben. Diese Methode ist die häufigste Sekretionsart im menschlichen Körper.
MERS ist ein schweres Atemwegssyndrom durch das MERS-Coronavirus mit hoher Sterblichkeit. Erfahre hier alles über Symptome, Übertragung, Risikogebiete und Schutzmaßnahmen.
Das Mesaxon ist eine spezialisierte Membranstruktur in der Myelinscheide peripherer Nerven. Es verbindet die Schwann-Zelle mit der Axonoberfläche und ist essenziell für die Nervenleitung.
Mesenchym ist embryonales Bindegewebe, das viele Körpergewebe und -organe bildet. Es spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung des menschlichen Körpers.
Die Mesenterialarterienstenose ist eine Verengung der Darmgefäße, die die Blutversorgung des Darms einschränkt und zu Bauchschmerzen sowie Verdauungsstörungen führen kann.
Der mesomere Effekt beschreibt die Delokalisierung von Elektronen in konjugierten Systemen durch Resonanz. Er beeinflusst Reaktivität und Eigenschaften organischer Moleküle.
Mesomerie beschreibt die Delokalisierung von Elektronen in chemischen Molekülen über mehrere Bindungen. Sie erklärt die Stabilität vieler organischer Verbindungen.
Die MET Amplifikation ist eine genetische Veränderung, bei der das MET-Gen vervielfältigt wird und unkontrolliertes Tumorwachstum fördern kann. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Krebsdiagnostik und zielgerichteten Therapie.
MET Exon 14 Skipping ist eine genetische Veränderung, die vor allem beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom vorkommt und als wichtiger Biomarker für zielgerichtete Therapien gilt.
Die metabolische Azidose ist eine Störung des Säure-Basen-Haushalts, bei der das Blut zu sauer wird. Sie kann lebensbedrohlich sein und bedärf ärztlicher Behandlung.
Metabolische Flexibilität beschreibt die Fähigkeit des Körpers, flexibel zwischen verschiedenen Energiequellen wie Glukose und Fettsäuren zu wechseln. Sie ist entscheidend für Gesundheit und Stoffwechseleffizienz.
Metabolische Gesundheit beschreibt das optimale Funktionieren des Stoffwechsels – ein zentraler Faktor für Wohlbefinden und Prävention chronischer Erkrankungen.
Metabolischer Flux beschreibt die Fließgeschwindigkeit von Stoffwechselreaktionen in Zellen. Er zeigt, wie schnell Moleküle durch Stoffwechselwege umgesetzt werden.
Das metabolische Syndrom ist eine Gruppe von Stoffwechselstörungen, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Schlaganfall erheblich erhöhen.
Ein Metabolit ist ein Zwischen- oder Endprodukt des Stoffwechsels. Metaboliten entstehen beim Ab- oder Aufbau von Nährstoffen und spielen eine zentrale Rolle in biochemischen Prozessen des menschlichen Körpers.
Metaflammation bezeichnet eine chronische, niedriggradige Entzündung des Stoffwechsels, die eng mit Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängt.
Eine Metallallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf bestimmte Metalle wie Nickel, Kobalt oder Chrom. Sie äußert sich häufig als Kontaktdermatitis.
Metamizol ist ein starkes Schmerz- und Fiebermittel aus der Gruppe der Nicht-Opioid-Analgetika. Es wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und krampflösend.
Der Metamyelozyt ist eine Vorstufe reifer weißer Blutkörperchen (Granulozyten) und entsteht im Knochenmark. Sein Auftreten im Blut kann auf Infektionen oder Erkrankungen des Blutbildungssystems hinweisen.
Eine Metastase ist ein Tochtergeschwulst, der entsteht, wenn Krebszellen vom Ursprungstumor in andere Körperregionen wandern und dort neue Tumore bilden.
Der Metatarsus (Mittelfuß) bezeichnet die fünf langen Röhrenknochen des Fußes zwischen Fußwurzel und Zehen. Er bildet das knöcherne Fundament des vorderen Fußgewölbes.
Meteorismus bezeichnet eine übermäßige Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt, die zu einem aufgeblähten Bauch und Unwohlsein führt. Häufige Ursachen sind Ernährungsgewohnheiten oder Verdauungsstörungen.
Methan (CH4) ist ein farbloses, geruchloses Gas und der einfachste Kohlenwasserstoff. Im medizinischen Kontext wird es im menschlichen Darm produziert und spielt eine Rolle bei Verdauungsprozessen.
Methionin ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann und über die Nahrung aufnehmen muss. Sie spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel, beim Zellaufbau und als Schwefellieferant.
Methocarbamol ist ein muskelentspannendes Arzneimittel, das bei schmerzhaften Muskelverspannungen eingesetzt wird. Es wirkt über das Zentralnervensystem und lindert Muskelkrämpfe effektiv.
Methotrexat (MTX) ist ein Medikament, das bei Krebs, rheumatoider Arthritis und Schuppenflechte eingesetzt wird. Es hemmt das Zellwachstum und dämpft das Immunsystem.
Methylcobalamin ist eine bioaktive Form von Vitamin B12, die im Körper für die Bildung roter Blutkörperchen, die DNA-Synthese und die neurologische Funktion unerlässlich ist. Diese Form des Vitamins wird besonders gut von Nervenzellen aufgenommen.
Methylene-Bis-Benzotriazolyl-Tetramethylbutylphenol (MBBT) ist ein organischer UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, der sowohl UVA- als auch UVB-Strahlung absorbiert und die Haut vor Lichtschäden schützt.
Methylglyoxal (MGO) ist eine reaktive Dicarbonylverbindung, die natürlicherweise im menschlichen Stoffwechsel entsteht und auch in Lebensmitteln vorkommt (z.B. in Manuka-Honig)
Methylgruppen sind einfache chemische Bausteine (CH3), die im menschlichen Körper eine zentrale Rolle bei der Genregulation, dem Stoffwechsel und der Gesundheit spielen.
Methylierung ist ein biochemischer Prozess, bei dem Methylgruppen an DNA, Proteine oder andere Moleküle gebunden werden. Er spielt eine zentrale Rolle in der Genregulation und Gesundheit.
Der Methylierungsindex misst das Verhältnis von Methyl-Gruppen im Körper und gibt Auskunft über epigenetische Prozesse. Er ist ein wichtiger Biomarker für Zellgesundheit und Stoffwechsel.
Der Methylierungsstatus beschreibt das Ausmaß der Methylierung im Körper, insbesondere der DNA. Er beeinflusst Genaktivität, Zellgesundheit und viele Stoffwechselprozesse.
Methylmalonsäure ist ein Stoffwechselprodukt, das im Körper bei der Verwertung bestimmter Aminosäuren entsteht. Erhöhte Werte können auf einen Vitamin-B12-Mangel oder seltene Stoffwechselerkrankungen hinweisen.
Methylsulfonylmethan (MSM) ist eine natuerlich vorkommende schwefelhaltige Verbindung, die als Nahrungsergaenzungsmittel bei Gelenk- und Muskelschmerzen eingesetzt wird.
Metophym ist ein homöopathisches Arzneimittel, das traditionell bei Beschwerden des Bewegungsapparates sowie bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt wird.
Metoprolol ist ein kardioselektiver Betablocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz eingesetzt wird. Er verlangsamt den Herzschlag und senkt den Blutdruck.
Metronidazol ist ein Antibiotikum und Antiparasitikum, das gegen anaerobe Bakterien und Protozoen wirkt. Es wird bei Infektionen wie Trichomonaden, Amöben und bakterieller Vaginose eingesetzt.
Der Mevalonatweg ist ein zentraler Stoffwechselweg in menschlichen Zellen, der die Biosynthese von Cholesterin, Steroidhormonen und weiteren lebenswichtigen Molekülen steuert.
MFGM (Milchfettkügelchenmembran) ist eine bioaktive Membranstruktur in Muttermilch und Kuhmilch mit wichtiger Bedeutung für die Gehirnentwicklung und das Immunsystem von Säuglingen.
MGF (Mechano Growth Factor) ist ein Wachstumsfaktor, der bei mechanischer Belastung von Muskelgewebe freigesetzt wird und eine wichtige Rolle bei der Muskelreparatur und dem Muskelwachstum spielt.
Die MHC-II-Präsentation ist ein zentraler Prozess des Immunsystems, bei dem Antigenfragmente auf Immunzellen präsentiert werden, um T-Helferzellen zu aktivieren.
Die MHC-Klasse-I-Präsentation ist ein zentraler Prozess des Immunsystems, bei dem körpereigene Zellen Peptidfragmente an der Zelloberfläche präsentieren, damit zytotoxische T-Zellen infizierte oder entartete Zellen erkennen und bekämpfen können.
Die Michaelis-Menten-Konstante (Km) beschreibt die Substratkonzentration, bei der ein Enzym die Hälfte seiner maximalen Reaktionsgeschwindigkeit erreicht. Sie ist ein zentrales Maß für die Affinität eines Enzyms zu seinem Substrat.
Microneedling ist ein minimalinvasives kosmetisches Verfahren, bei dem die Haut mit feinen Mikronadeln perforiert wird, um gezielt Regenerationsprozesse und Kollagenbildung anzuregen.
MicroRNA 122 (miR-122) ist eine leberspezifische, nicht-kodierende RNA, die eine zentrale Rolle bei der Regulation des Leberstoffwechsels, der Virusreplikation und der Entstehung von Lebererkrankungen spielt.
MicroRNA 21 (miR-21) ist ein kleines, nicht-kodierendes RNA-Molekül, das die Genexpression reguliert und eine Schlüsselrolle bei Krebs, Entzündungen und Herzerkrankungen spielt.
Midazolam ist ein kurzwirksames Benzodiazepin, das zur Sedierung, Narkoseeinleitung und Krampfbehandlung eingesetzt wird. Es wirkt angstlösend, muskelentspannend und schlaffördernd.
Midostaurin ist ein zielgerichtetes Krebsmedikament zur Behandlung von akuter myeloischer Leukämie und systemischer Mastozytose. Es hemmt spezifische Enzyme, die das Tumorwachstum fördern.
Migräne mit Aura ist eine neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden Kopfschmerzattacken, denen reversible neurologische Symptome wie Sehstörungen vorausgehen.
Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit starken Kopfschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen genetische, hormonelle und Umweltfaktoren.
Die Migration dendritischer Zellen beschreibt die gezielte Wanderung dieser Immunzellen zu Lymphknoten, um Immunantworten auszulösen. Sie ist zentral für die Immunabwehr.
Mikroalbuminurie bezeichnet eine erhöhte Ausscheidung des Proteins Albumin im Urin, die als Frühzeichen einer Nierenschädigung gilt. Sie tritt häufig bei Diabetes und Bluthochdruck auf.
Die Mikroatelektase ist ein partieller Lungenkollaps kleiner Lungenbezirke. Sie entsteht häufig nach Operationen oder bei Bettlägerigkeit und kann die Atmung beeinträchtigen.
Mikrobiologie ist die Wissenschaft, die sich mit Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten befasst. Sie ist grundlegend für Medizin, Hygiene und Infektionsforschung.
Das Mikrobiom beeinflusst Verdauung, Immunsystem und Zellgesundheit. Erfahre, warum eine gesunde Darmflora essenziell für Vitalität, Longevity und moderne Gesundheitsvorsorge ist.
Der Mikrobiom Test analysiert die Zusammensetzung der Darmbakterien und gibt Aufschluss über die Darmgesundheit. Er hilft, Ungleichgewichte im Mikrobiom frühzeitig zu erkennen.
Die Mikrobiom-Regulation beschreibt das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Körper. Ein gesundes Mikrobiom stärkt Immunsystem, Verdauung und allgemeines Wohlbefinden.
Die Mikrobiomanalyse untersucht die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm. Sie liefert Einblicke in die Darmgesundheit und kann helfen, Beschwerden gezielt zu behandeln.
Die Mikrobiomsequenzierung analysiert genetisch die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Körper. Sie liefert wichtige Einblicke in Gesundheit und Krankheit.
Die Mikrodialyse ist ein minimalinvasives Verfahren zur kontinuierlichen Probenentnahme aus lebendem Gewebe. Sie ermöglicht die Analyse biochemischer Substanzen direkt im Körper.
Die Mikrofrakturierung ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden im Gelenk. Dabei werden kleine Löcher in den Knochen gebohrt, um die Knorpelregeneration anzuregen.
Die Mikrofrakturierung am Talus ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden am Sprungbein. Dabei werden kleine Löcher in den Knochen gebohrt, um die Knorpelregeneration anzuregen.
Mikrokristalline Zellulose (E460) ist ein natürlicher Ballaststoff aus Pflanzenzellwänden, der als Lebensmittelzusatzstoff und Tablettenträger in der Pharmaindustrie eingesetzt wird.
Mikronährstoffe sind essentielle Nährstoffe, die der Körper in kleinen Mengen benötigt, um eine Vielzahl von lebenswichtigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Zu diesen Nährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Eine Mikronährstoffformel ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das mehrere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in einer kombinierten Rezeptur vereint, um den täglichen Bedarf gezielt zu decken.
Der Mikronährstoffindex ist ein Maß zur Bewertung der Versorgung des Körpers mit essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen. Er hilft, Nährstoffmängel frühzeitig zu erkennen.
Eine Mikronährstoffinfusion ist eine intravenöse Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie wird zur gezielten Versorgung bei Mangel oder erhöhtem Bedarf eingesetzt.
Mikronährstoffinteraktionen beschreiben, wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sich gegenseitig in Aufnahme, Verwertung und Wirkung beeinflussen können.
Eine Mikronährstoffkombination vereint mehrere Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente in einem Präparat, um den Körper gezielt mit essenziellen Nährstoffen zu versorgen.
Mikronährstoffmangel bezeichnet eine unzureichende Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen. Er kann vielfältige Beschwerden verursachen und langfristig die Gesundheit beeinträchtigen.
Der Mikronährstoffstatus beschreibt die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Er ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden.
Mikronährstoffsynergie beschreibt das Zusammenwirken von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, das ihre Wirkung gegenseitig verstärkt und optimiert.
Mikronährstoffsynthese bezeichnet die körpereigene Herstellung von Vitaminen und Mineralstoffen. Erfahren Sie, welche Mikronährstoffe der Körper selbst produzieren kann.
Die Mikronährstofftherapie nutzt Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gezielt zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden. Sie ergänzt die Schulmedizin auf evidenzbasierter Grundlage.
Mikrosatelliteninstabilität (MSI) ist ein genetisches Phänomen, bei dem kurze, sich wiederholende DNA-Abschnitte Fehler aufweisen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung bestimmter Krebsarten.
Ein Mikrozyt ist ein krankhaft verkleinerter roter Blutkörper. Mikrozyten entstehen häufig bei Eisenmangel oder bestimmten Bluterkrankungen und werden im Blutbild nachgewiesen.
Die mikrozytäre Anämie ist eine Blutarmut, bei der die roten Blutkörperchen zu klein sind. Sie entsteht häufig durch Eisenmangel und äußert sich in Müdigkeit und Blässe.
Die Miktion bezeichnet den Vorgang der Blasenentleerung, also das Wasserlassen. Sie ist ein komplexer physiologischer Prozess, der vom Nervensystem gesteuert wird.
Milch-Getreide-Brei ist ein nährstoffreicher Beikostbrei für Säuglinge ab dem 6. Monat, der Milch und Getreide kombiniert und die gesunde Entwicklung unterstützt.
Der Milcheinschuss bezeichnet den Beginn der Muttermilchproduktion nach der Geburt. Die Brust schwillt an, wird fest und warm – ein natürlicher Vorgang in der Stillzeit.
Milcheiweiß ist der Proteinanteil der Kuhmilch und umfasst Kasein sowie Molkenproteine. Es ist ein wichtiger Nährstoff, kann aber bei manchen Menschen Unverträglichkeiten oder Allergien auslösen.
Ein Milcheiweißerzeugnis ist ein Lebensmittel, das durch Verarbeitung von Milchproteinen gewonnen wird. Es findet Verwendung in der Ernährung sowie in der Lebensmittelproduktion.
Milchfett ist der natürliche Fettanteil der Kuhmilch und anderer Milchprodukte. Es besteht aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren und liefert wichtige fettlösliche Vitamine.
Milchproteine können das Immunsystem beeinflussen – sowohl fördernd als auch auslösend bei Unverträglichkeiten. Erfahren Sie mehr über ihre Rolle in der Immunabwehr.
Eine Milchpumpe ist ein Gerät zum Abpumpen von Muttermilch. Sie unterstützt stillende Mütter bei der Milchgewinnung und ermöglicht die Versorgung des Babys mit Muttermilch auch ohne direktes Anlegen.
Milchsäure (Lactat) ist eine organische Säure, die bei der Energiegewinnung im Körper entsteht. Sie spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und in der Lebensmittelherstellung.
Die Milchsäuregärung ist ein natürlicher Fermentationsprozess, bei dem Zucker durch Bakterien in Milchsäure umgewandelt wird. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Lebensmittelherstellung und im menschlichen Stoffwechsel.
Milchunverträglichkeit bezeichnet die Unverträglichkeit gegenüber Bestandteilen der Milch, häufig Laktose oder Milcheiweiß. Betroffene leiden nach dem Konsum von Milchprodukten unter Verdauungsbeschwerden.
Das Millard-Gubler-Syndrom ist ein seltenes neurologisches Syndrom durch eine Brückenläsion im Hirnstamm, das zu ipsilateraler Fazialisparese und kontralateraler Halbseitenlähmung führt.
Das Miller-Fisher-Syndrom ist eine seltene neurologische Autoimmunerkrankung. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome, Diagnose und unterstützende Maßnahmen.
Der Milzfunktionstest ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Funktion der Milz. Er hilft, Erkrankungen wie Hyposplenismus oder Asplenie frühzeitig zu erkennen.
Ein Mineralkomplex ist eine Kombination mehrerer lebenswichtiger Mineralstoffe in einem Präparat. Er unterstützt zahlreiche Körperfunktionen und hilft, Mangelzustände auszugleichen.
Mineralsäuren sind anorganische Säuren wie Schwefelsäure, Salzsäure oder Salpetersäure. Sie kommen in Industrie und Medizin vor und können bei Kontakt schwere Verätzungen verursachen.
Der Mineralstoffhaushalt beschreibt die Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung lebenswichtiger Mineralstoffe im Körper. Ein ausgeglichener Haushalt ist essenziell für Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Mineralstoffkinetik beschreibt, wie Mineralstoffe im Körper aufgenommen, verteilt, gespeichert und ausgeschieden werden. Sie ist grundlegend für die Ernährungsmedizin.
Mineralstoffmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem der Körper nicht ausreichend mit lebenswichtigen Mineralstoffen versorgt wird. Dies kann zu vielfältigen Gesundheitsbeschwerden führen.
Mineralstoffsynergie beschreibt das Zusammenwirken verschiedener Mineralstoffe im Körper, das deren Wirkung gegenseitig verstärkt oder ergänzt und so die Gesundheit optimal unterstützt.
Die Mineralstoffzufuhr beschreibt die Aufnahme lebensnotwendiger anorganischer Nährstoffe über die Nahrung. Sie ist essenziell für Knochen, Muskeln, Nerven und den Stoffwechsel.
Die Mineralwasseranalyse untersucht die chemische Zusammensetzung von Mineralwasser. Sie zeigt Mineral- und Spurenelementgehalte und hilft bei der Beurteilung der Wasserqualität.
Die Minimale Erythemdosis (MED) ist die geringste UV-Strahlungsdosis, die eine sichtbare Hautrötung auslöst. Sie dient als Maßstab für die individuelle UV-Empfindlichkeit der Haut.
Minimalinvasiv bezeichnet medizinische Eingriffe, die mit kleinstmöglicher Gewebeverletzung durchgeführt werden. Kleine Schnitte oder natürliche Körperöffnungen ersetzen große Operationswunden.
Minoxidil ist ein Wirkstoff zur Behandlung von Haarausfall und Bluthochdruck. Es wird topisch auf die Kopfhaut oder oral eingenommen und foerdert das Haarwachstum.
Miosis bezeichnet die Verengung der Pupille des Auges. Sie kann physiologisch bei Lichteinfall auftreten oder durch Erkrankungen, Medikamente und Nervenstörungen bedingt sein.
Die miRNA-Biogenese beschreibt die schrittweise Entstehung kleiner regulatorischer RNA-Moleküle, die die Genexpression kontrollieren. Sie ist zentral für Zellentwicklung und Krankheitsprozesse.
miRNA Profiling ist eine diagnostische Methode zur Analyse von MicroRNA-Mustern im Körper. Es hilft, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und individuelle Therapien zu entwickeln.
miRNA Targeting beschreibt den Mechanismus, durch den microRNAs spezifische Ziel-mRNAs binden und deren Genexpression regulieren. Es ist ein zentrales Prinzip der molekularen Biologie.
miRNA Therapeutika sind innovative Wirkstoffe, die auf kleinen, nicht-kodierenden RNA-Molekülen basieren und die Genexpression gezielt regulieren. Sie gelten als vielversprechender Ansatz in der Präzisionsmedizin.
Mirtazapin ist ein Antidepressivum, das zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird. Es wirkt auf bestimmte Botenstoffe im Gehirn und verbessert Stimmung, Schlaf und Appetit.
Die Mischkollagenose ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die Merkmale mehrerer Bindegewebserkrankungen vereint. Sie betrifft Gelenke, Muskeln und innere Organe.
Misophonie ist eine Erkrankung, bei der bestimmte Alltagsgeräusche wie Kauen oder Schmatzen starke emotionale Reaktionen auslösen. Betroffene reagieren mit Wut, Ekel oder Angst.
Mitochondriale Biogenese bezeichnet den Prozess, durch den Zellen neue Mitochondrien bilden und bestehende vergroessern – entscheidend fuer Energieproduktion und Zellgesundheit.
Mitochondriale Dysfunktion bezeichnet eine gestörte Funktion der Mitochondrien, die die Energieversorgung der Zellen beeinträchtigt und mit zahlreichen Erkrankungen in Verbindung steht.
Die mitochondriale Energieproduktion ist der zentrale Prozess, durch den Zellen Energie in Form von ATP gewinnen. Mitochondrien wandeln Nährstoffe mithilfe von Sauerstoff in verwertbare Zellenergie um.
Die mitochondriale Matrix ist der innere Flüssigkeitsraum der Mitochondrien und Ort zentraler Stoffwechselprozesse wie dem Citratzyklus und der Fettsäureoxidation.
Mitochondriale Therapie bezeichnet Behandlungsansätze, die auf die Verbesserung der Funktion der Mitochondrien – den Energiekraftwerken der Zellen – abzielen.
Mitochondrien sind essenziell für die Energieproduktion und Zellgesundheit. Erfahre, wie du sie mit Ernährung, Nährstoffen und einem gesunden Lebensstil stärken kannst.
Die Mitochondrienbiogeneseanalyse untersucht die Entstehung und Vermehrung von Mitochondrien in Zellen. Sie liefert wichtige Erkenntnisse über Energiestoffwechsel, Zellgesundheit und mitochondriale Erkrankungen.
Mitochondrienbiogenesemarker sind messbare biologische Kenngrößen, die die Neubildung von Mitochondrien im Körper anzeigen. Sie spielen in der medizinischen Forschung und Diagnostik eine wichtige Rolle.
Die Mitochondrienfunktion beschreibt die Aufgaben der Mitochondrien in der Zelle, vor allem die Energieproduktion in Form von ATP. Sie sind essenziell fuer Stoffwechsel und Gesundheit.
Die Mitochondrienfunktionsanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Zellkraftwerke. Sie hilft, mitochondriale Erkrankungen und Stoffwechselstörungen frühzeitig zu erkennen.
Mitochondriengesundheit beschreibt die optimale Funktion der Zellkraftwerke des Körpers. Gesunde Mitochondrien sind entscheidend für Energie, Stoffwechsel und Zellschutz.
Die Mitochondrienmembrananalyse untersucht die Funktionsfähigkeit der Mitochondrienmembranen und liefert Hinweise auf den Energiestoffwechsel der Zellen. Sie wird in der Diagnostik bei Erschöpfung, chronischen Erkrankungen und mitochondrialen Störungen eingesetzt.
Mitochondrienmembranoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der Struktur und Funktion der Mitochondrienmembranen für mehr Zellenergie und Gesundheit.
Das Mitochondrienmembranpotenzial beschreibt die elektrische Spannung über der inneren Mitochondrienmembran und ist ein zentraler Indikator für die zelluläre Energieproduktion und Gesundheit der Zelle.
Die Mitochondrienmembranreparatur bezeichnet zelluläre Prozesse zur Wiederherstellung beschädigter Mitochondrienmembranen. Sie ist essenziell für die Energieversorgung und Gesundheit der Zellen.
Mitochondrienregeneration bezeichnet die Erneuerung und Wiederherstellung der Funktion von Mitochondrien – den Energiekraftwerken unserer Zellen. Sie spielt eine zentrale Rolle für Gesundheit und Vitalität.
Mitochondrienreparatur bezeichnet Prozesse, die geschädigte Mitochondrien in Körperzellen wiederherstellen. Gesunde Mitochondrien sind entscheidend für Energie und Zellgesundheit.
Mitochondrienstimulation bezeichnet gezielte Maßnahmen zur Förderung der Funktion und Leistungsfähigkeit der Mitochondrien – der zellulären Kraftwerke des menschlichen Körpers.
Mitohormesis beschreibt den Prozess, bei dem moderate mitochondriale Stresssignale die Gesundheit und Lebensdauer fördern. Ein biologisches Schutzprinzip mit Relevanz für Alterung und Stoffwechsel.
Die Mitophagie ist ein spezieller Prozess der Autophagie, der sich auf die gezielte Reinigung und Regeneration geschädigter oder funktionsunfähiger Mitochondrien konzentriert.
Die Mitralinsuffizienz ist eine Herzerkrankung, bei der die Mitralklappe nicht vollständig schließt und Blut zurück in den linken Vorhof fließt. Sie kann das Herz dauerhaft belasten.
Das Mittelhirn (Mesencephalon) ist ein zentraler Abschnitt des Hirnstamms, der wichtige Funktionen bei der Steuerung von Bewegung, Sehen, Hören und Bewusstsein übernimmt.
Die Mittelohrentzündung (Otitis media) ist eine Entzündung des Mittelohrs, die häufig bei Kindern auftritt und durch Bakterien oder Viren verursacht wird.
Bei einer Mittelohrentzündung helfen Schmerzmittel, abschwellende Nasentropfen und Wärme. Wann ein Arzt nötig ist und was wirklich hilft, erfahren Sie hier.
Die mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration (MCHC) gibt an, wie viel Hämoglobin im Verhältnis zum Volumen eines roten Blutkörperchens enthalten ist. Sie ist ein wichtiger Laborwert bei der Blutbilddiagnostik.
Das mittlere korpuskuläre Hämoglobin (MCH) gibt an, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem einzelnen roten Blutkörperchen enthalten ist. Es ist ein wichtiger Blutbildparameter zur Diagnose von Anämien.
Das mittlere korpuskuläre Volumen (MCV) beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen und ist ein wichtiger Laborwert zur Diagnose von Blutarmut.
Mizellares Casein ist ein hochwertiges Milchprotein in nativer Struktur. Es wird langsam verdaut und gilt als ideale Proteinquelle für eine anhaltende Aminosäureversorgung.
Mizellen sind winzige, kugelförmige Strukturen, die entstehen, wenn sich amphiphile Moleküle, also Moleküle mit einem wasserliebenden (hydrophilen) und einem fettliebenden (lipophilen) Teil, in einer Flüssigkeit zusammenlagern.
Mizellenwasser ist ein sanftes Reinigungsprodukt für die Haut. Es wirkt auf der Grundlage sogenannter Mizellen, das sind winzige Molekülaggregate aus Tensiden.
MK-7 ist eine Form von Vitamin K2. Die Bezeichnung MK7 zeigt einen Unterschied in der Molekül-Struktur von andere Vitamin K2 MK Strukturen. Es unterstützt die richtige Verteilung von Calcium im Körper.
Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Tierseuche bei Paarhufern. Erfahre mehr über Symptome, Übertragung, wirtschaftliche Folgen und internationale Bekämpfungsstrategien.
Mobilisation bezeichnet therapeutische Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit nach Verletzungen, Operationen oder Erkrankungen.
Der Modalwert (Modus) ist der am häufigsten vorkommende Wert in einer Datenmenge. In der Medizin hilft er, typische Messwerte oder häufige Befunde in einer Patientengruppe zu identifizieren.
Modifizierte Stärke ist ein industriell veränderter Stärkezusatzstoff, der aus pflanzlichen Rohstoffen wie Mais, Kartoffeln, Reis oder Weizen gewonnen wird.
Die molekulare Resistenzdiagnostik erkennt genetische Veränderungen in Krankheitserregern, die zu Antibiotikaresistenz führen. Sie ermöglicht eine gezielte Therapie.
Moleküle sind die kleinsten Einheiten chemischer Verbindungen und bilden die Grundlage aller biologischen Prozesse. Erfahre mehr über Aufbau, Funktion und Bedeutung für Gesundheit und Ernährung.
Molke ist ein Nebenprodukt der Käseherstellung und gilt als hochwertiges Proteinlieferant. Sie enthält essentielle Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe.
Molkenhydrolysat ist ein schnell verfügbares Protein mit hoher Bioverfügbarkeit – ideal für Muskelaufbau, sensible Verdauung und klinische Ernährung. Erfahre alles über Vorteile und Einsatzbereiche.
Molkenproteinhydrolysat ist eine vorverdaute Form des Molkenproteins, bei der die Eiweißketten enzymatisch in kleinere Peptide gespalten wurden. Es wird schnell vom Körper aufgenommen.
Molkenproteinisolat ist eine hochkonzentrierte Eiweißform aus Kuhmilch mit über 90 % Proteingehalt. Es wird häufig im Sport und zur Ernährungsoptimierung eingesetzt.
Ein essentielles Spurenelement, das als Cofaktor für Enzyme im Stoffwechsel von Aminosäuren und Purinen dient. Es unterstützt die Entgiftung und den Energiestoffwechsel.
Eine Mondfinsternis tritt auf, wenn die Erde direkt zwischen Sonne und Mond steht und der Mond in den Schatten der Erde eintritt. Dieses seltene Himmelsereignis kann nur bei Vollmond stattfinden.
Monk Fruit (Luo Han Guo) ist eine subtropische Frucht, deren Extrakt als natürlicher, kalorienfreier Süßstoff verwendet wird und in der traditionellen chinesischen Medizin eine lange Geschichte hat.
MAO steht für Monoaminooxidase, ein Enzym, das in Nervenzellen, Leber und Darm vorkommt und für den Abbau wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Tyramin verantwortlich ist.
Monoarthritis ist eine Gelenkentzündung, die nur ein einziges Gelenk betrifft. Sie kann akut oder chronisch auftreten und hat verschiedene Ursachen wie Infektionen oder Gicht.
Monocalciumphosphat ist eine chemische Verbindung aus Calcium und Phosphat, die als Lebensmittelzusatzstoff (E 341i) und in der Ernährung eingesetzt wird.
Monogam beschreibt eine Beziehungsform, bei der eine Person ausschließlich mit einem Partner zusammen ist. Dies ist weltweit die häufigste Beziehungs- und Partnerschaftsform.
Mononatriumglutamat (MSG) ist ein Lebensmittelzusatzstoff mit der EU-Kennzeichnung E621, der als Geschmacksverstärker in vielen Lebensmitteln eingesetzt wird.
Mononukleose ist eine durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöste Infektionskrankheit, die vor allem Jugendliche betrifft und sich durch Fieber, Halsschmerzen und Lymphknotenschwellungen äußert.
Monozygot bezeichnet Zwillinge, die aus einer einzigen befruchteten Eizelle entstehen. Sie sind genetisch identisch und werden auch als eineiige Zwillinge bezeichnet.
Monozyten sind weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie bekämpfen Infektionen und regulieren Entzündungsreaktionen im Körper.
Monozyten absolut bezeichnet die gemessene Anzahl der Monozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist Teil des Blutbildes und gibt Hinweise auf Infektionen, Entzündungen oder Erkrankungen des Immunsystems.
Monozyten-abgeleitete dendritische Zellen sind spezialisierte Immunzellen, die aus Monozyten entstehen und eine zentrale Rolle bei der Aktivierung des adaptiven Immunsystems spielen.
Die Monteggia-Fraktur ist ein Knochenbruch der Elle am Unterarm, verbunden mit einer Ausrenkung des Speichenköpfchens. Sie erfordert rasche ärztliche Behandlung.
Montelukast ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Asthma und allergischer Rhinitis. Es blockiert Leukotriene und reduziert Entzündungsreaktionen in den Atemwegen.
Morbus Addison ist eine seltene Erkrankung der Nebennierenrinde, bei der zu wenig lebenswichtige Hormone produziert werden. Sie erfordert eine lebenslange Hormonersatztherapie.
Morbus Ahlbäck ist eine seltene Erkrankung des Kniegelenks, bei der es zu einem Absterben des Knochens im Oberschenkelknochen kommt. Sie betrifft vor allem ältere Frauen.
Morbus Bechterew ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die zu Versteifung und Schmerzen führt. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Morbus Bornholm ist eine virale Infektionskrankheit, die durch Coxsackieviren ausgelöst wird und mit plötzlichen, starken Brustschmerzen sowie Fieber einhergeht.
Morbus Gilbert-Meulengracht ist eine harmlose, erbliche Stoffwechselstörung der Leber, bei der der Bilirubinspiegel im Blut leicht erhöht ist. Sie verursacht keine ernsthaften Beschwerden.
Morbus Ledderhose ist eine gutartige Erkrankung der Fußsohle, bei der sich Knoten aus Bindegewebe in der Plantarfaszie bilden. Die Knoten können Schmerzen beim Gehen verursachen.
Morbus Osgood-Schlatter ist eine Wachstumsstörung am Knie, die überwiegend Kinder und Jugendliche betrifft. Sie verursacht Schmerzen und Schwellungen unterhalb der Kniescheibe.
Morbus Scheuermann ist eine Wachstumssörung der Wirbelsäule im Jugendalter, die zu einer krankhaften Verkrümmung des Rückens führt. Betroffen sind vor allem Brust- und Lendenwirbelsäule.
Morbus Sudeck ist eine schmerzhafte Erkrankung des Nervensystems, die meist nach Verletzungen auftritt und zu starken Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen führt.
Morbus Wegener ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die Blutgefäße entzündet und vor allem Atemwege und Nieren schädigt. Frühzeitige Behandlung ist entscheidend.
Morbus Whipple ist eine seltene bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem den Dünndarm befällt und zu Malabsorption, Gewichtsverlust und Gelenkschmerzen führt.
Morbus Wilson ist eine seltene Erbkrankheit, bei der Kupfer sich in Leber, Gehirn und anderen Organen ansammelt. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Morgensteifigkeit bezeichnet das Gefühl von Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit der Gelenke nach dem Aufwachen. Sie ist ein häufiges Symptom bei rheumatischen und anderen Gelenkerkrankungen.
Morgenübelkeit ist ein häufiges Symptom in der Frühschwangerschaft und äußert sich durch Übelkeit und Erbrechen, meist morgens. Sie betrifft bis zu 80 % aller Schwangeren.
Moringa oleifera, auch bekannt als Wunderbaum, stammt ursprünglich aus Nordindien und gilt aufgrund seines außergewöhnlichen Nährstoffprofils als eines der bedeutendsten pflanzlichen Superfoods.
Morphin ist ein starkes Opioid-Schmerzmittel, das bei schweren Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt direkt im Gehirn und Rückenmark und gilt als Goldstandard der Schmerztherapie.
Die Mortalitätsrate gibt an, wie viele Todesfälle in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe innerhalb eines definierten Zeitraums auftreten. Sie ist ein zentrales Maß der Epidemiologie und Gesundheitsstatistik.
Mortierella alpina ist ein Bodenpilz, der als wichtige natürliche Quelle für die Arachidonsäure (ARA) gilt und in der Lebensmittel- sowie Nahrungsergänzungsmittelindustrie eingesetzt wird.
Die Mosaikplastik am Talus ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden am Sprungbein. Dabei werden gesunde Knorpel-Knochen-Zylinder verpflanzt.
Mouches volantes sind wahrgenommene Trübungen im Gesichtsfeld, die als schwebende Fäden, Punkte oder Schlieren erscheinen. Sie entstehen meist durch Veränderungen im Glaskörper des Auges.
Movember ist eine internationale Gesundheitskampagne, die jedes Jahr im November auf die psychische und körperliche Gesundheit von Männern aufmerksam macht.
Die Moxa Therapie ist eine traditionelle Heilmethode aus der Chinesischen Medizin, bei der Wärme durch das Verbrennen von Beifusskraut auf Akupunkturpunkte angewendet wird.
Moxen ist eine traditionelle Heilmethode aus der Chinesischen Medizin, bei der getrocknete Beifusspflanze verbrannt wird, um Wärme auf Akupunkturpunkte zu übertragen.
Moxibustion ist eine traditionelle Heilmethode der Chinesischen Medizin, bei der getrocknete Beifusskraut-Substanz auf oder nahe der Haut verbrannt wird, um Heilungsprozesse zu fördern.
Moxonidin ist ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der Imidazolin-Rezeptor-Agonisten. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) eingesetzt.
Die MPFL-Rekonstruktion ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung des medialen patellofemoralen Ligaments am Knie, um rezidivierende Kniescheibenausrenkungen zu behandeln.
Das MRKH-Syndrom ist eine angeborene Fehlbildung, bei der Gebärmutter und Scheide fehlen oder unvollständig ausgebildet sind. Es betrifft ausschließlich Frauen mit weiblichem Chromosomensatz (46,XX).
mRNA basiert auf Ribose-Zucker und dient als molekularer Bauplan für Proteine. Erfahre mehr über ihre Rolle in Impfstoffen, Krebstherapie und moderner Medizin.
Der mRNA-Abbau ist ein zellulärer Prozess, bei dem Boten-RNA nach ihrer Nutzung gezielt abgebaut wird. Er reguliert die Genexpression und schützt die Zelle.
mRNA-Impfstoffe liefern genetische Informationen zur gezielten Immunaktivierung – sicher, effizient & ohne Erbguteingriff. Alles zur Wirkweise, Sicherheit und Forschung.
Das MRT des Knies ist ein bildgebendes Verfahren zur detaillierten Darstellung von Kniestrukturen wie Menisken, Bändern und Knorpel. Es ist strahlungsfrei und liefert präzise Diagnosen.
MS Krankheit (Multiple Sklerose) ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Myelinschicht der Nervenfasern angreift.
MSM Pulver (Methylsulfonylmethan) ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das Gelenke, Haut und Bindegewebe unterstützt und entzündungshemmend wirkt.
MT-2 (Melanotan II) ist ein synthetisches Peptid, das die Hautbäunung fördert und als Forschungssubstanz bekannt ist. Es wirkt über Melanocortin-Rezeptoren und ist in vielen Ländern nicht zugelassen.
mtDNA bezeichnet die mitochondriale DNA – das genetische Material in den Mitochondrien der Zelle. Sie wird ausschliesslich ueber die Mutter vererbt und spielt eine zentrale Rolle in der Energieproduktion.
mTOR ist ein zentrales Enzym (Kinase) in menschlichen Zellen, das Zellwachstum, Stoffwechsel und Zellteilung reguliert. Es spielt eine Schlüsselrolle bei Krebs, Stoffwechselerkrankungen und dem Alterungsprozess.
Der mTOR-Signalweg ist ein zentraler Regelkreis in der Zelle, der Zellwachstum, Stoffwechsel und Zellteilung steuert. Er spielt eine wichtige Rolle bei Krebs, Diabetes und Alterungsprozessen.
Mucin ist ein hochmolekulares Glykoprotein, das den Hauptbestandteil des Schleims bildet und Schleimhäute in Atemwegen, Magen-Darm-Trakt und anderen Organen schützt.
Mückenmonitoring bezeichnet die systematische Erfassung und Überwachung von Mückenpopulationen. Es dient dem Schutz vor Mücken-übertragenen Krankheiten wie dem West-Nil-Virus.
Mucuna pruriens ist eine tropische Hülsenfruchtpflanze, die reich an L-DOPA ist und in der traditionellen Medizin sowie als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird.
Mukosaheilung bezeichnet die Wiederherstellung der Darmschleimhaut bei entzündlichen Darmerkrankungen. Sie gilt als wichtiges Therapieziel bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Die Mukosaimmunreaktion ist die Immunantwort der Schleimhäute gegen Krankheitserreger und Fremdstoffe. Sie schützt Atemwege, Darm und andere Schleimhautoberflächen.
Mukosapermeabilität beschreibt die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut für Stoffe. Eine erhöhte Permeabilität wird mit Entzündungen und Erkrankungen in Verbindung gebracht.
Die Mukosaschicht ist die innerste Schleimhautschicht des Magen-Darm-Trakts. Sie schützt das Gewebe, nimmt Nährstoffe auf und spielt eine zentrale Rolle in der Immunabwehr.
Mukosaschutz bezeichnet Massnahmen und Substanzen, die die Schleimhaut vor Reizungen und Schäden schützen. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen.
Mukositis ist eine Entzündung der Schleimhäute, die häufig als Nebenwirkung von Chemotherapie oder Strahlentherapie auftritt. Sie verursacht Schmerzen, Rötungen und Wunden im Mund oder Magen-Darm-Trakt.
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Myelinscheiden der Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark angreift.
Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark. Es gehört zu den hämatologischen Tumoren und ist die zweithäufigste Blutkrebserkrankung.
Ein Multivitamin ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das mehrere Vitamine, oft ergänzt durch Mineralstoffe und andere Mikronährstoffe, in einer einzigen Kapsel oder Tablette kombiniert.
Mumijo, auch bekannt als Shilajit in einigen Regionen, ist eine natürliche, harzartige Substanz, die in den Gebirgen Asiens, insbesondere im Himalaya, vorkommt.
Das Münchhausen-Syndrom ist eine schwere psychische Störung, bei der Betroffene bewusst Krankheitssymptome erfinden oder herbeiführen, um medizinische Aufmerksamkeit zu erhalten.
Mundfäule (Stomatitis aphthosa) ist eine schmerzhafte Virusinfektion im Mund, die vor allem Kleinkinder betrifft und durch Herpes-simplex-Viren ausgelöst wird.
Mundfäule bei Kindern ist eine schmerzhafte Mundschleimhautentzündung, meist ausgelöst durch Herpes-simplex-Viren. Sie zeigt sich mit Bläschen, Fieber und Schmerzen.
Ein Mundschutz ist eine Schutzmaske, die Mund und Nase bedeckt und die Übertragung von Krankheitserregern reduziert. Er wird in medizinischen Einrichtungen und im öffentlichen Bereich eingesetzt.
Der Musculus iliococcygeus ist ein Muskel des Beckenbodens, der vom Darmbein zum Steißbein verläuft und eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Beckenorgane spielt.
Der Musculus pubococcygeus ist ein zentraler Muskel des Beckenbodens, der Blase, Darm und Gebärmutter stützt und eine wichtige Rolle bei Kontinenz und Sexualfunktion spielt.
Der Musculus puborectalis ist ein wichtiger Beckenbodenmuskel, der den Analkanal umschlingt und eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Stuhlentleerung spielt.
Der Musculus quadratus lumborum ist ein tiefer Rückenmuskel der Lendenregion. Er stabilisiert die Wirbelsäule und das Becken und spielt eine zentrale Rolle bei Bewegungen des Rumpfes.
Der Musculus rectus lateralis ist ein Augenmuskel, der den Augapfel nach außen dreht. Er gehört zu den sechs äußeren Augenmuskeln und wird vom Nervus abducens gesteuert.
Muskelaufbau bezeichnet den Prozess, bei dem Muskelmasse durch gezieltes Training und optimale Ernährung zunimmt. Erfahren Sie, wie Muskeln wachsen und was den Aufbau fördert.
Ein Muskelbündel ist eine Gruppe von Muskelfasern, die gemeinsam von Bindegewebe umhüllt werden und die strukturelle Grundeinheit eines Muskels bilden.
Ein Muskelbündelriss ist eine schwerwiegende Muskelverletzung, bei der mehrere Muskelfasern gleichzeitig reißen. Er entsteht häufig durch Überlastung beim Sport und verursacht starke Schmerzen sowie Schwellungen.
Muskeldysbalance bezeichnet ein Ungleichgewicht zwischen antagonistischen Muskelgruppen. Dies kann zu Schmerzen, Haltungsschäden und Verletzungen führen.
Muskeldysbalance bezeichnet ein Ungleichgewicht zwischen Muskelgruppen, das Schmerzen und Fehlhaltungen verursachen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.
Muskeldystrophie ist eine Gruppe erblicher Muskelerkrankungen, die zu fortschreitendem Muskelschwund und Kraftverlust führen. Betroffen sind vor allem die Skelettmuskeln.
Muskelenergie bezeichnet die Energie, die Muskeln für Kontraktion und Bewegung benötigen. Sie wird hauptsächlich durch ATP aus Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen bereitgestellt.
Muskelentzündung (Myositis) ist eine Entzündung der Skelettmuskulatur, die Schmerzen, Schwäche und Schwellungen verursacht. Sie kann verschiedene Ursachen haben.
Eine Muskelfaser ist die grundlegende Zelle des Muskelgewebes. Sie ermöglicht Bewegung, Körperhaltung und lebenswichtige Funktionen wie den Herzschlag.
Ein Muskelfaserriss ist eine häufige Sportverletzung, bei der Muskelfasern durch Überlastung oder abrupte Bewegungen reißen. Er verursacht plötzliche Schmerzen und Schwellungen.
Eine Muskelloge ist ein bindegewebiger Faszienraum, der Muskeln und Gefäß-Nerven-Bündel umhüllt. Erhöhter Druck darin kann ein Kompartmentsyndrom auslösen.
Eine Muskelprellung ist eine stumpfe Muskelverletzung durch direkte Gewalteinwirkung. Sie verursacht Schmerzen, Schwellung und Blutergüsse, heilt aber meist vollständig aus.
Die Muskelproteinsynthese ist der biologische Prozess, bei dem Muskelzellen neue Eiweißstrukturen aufbauen. Sie ist entscheidend für Muskelwachstum, Regeneration und Kraftentwicklung.
Muskelrelaxierend bezeichnet die Eigenschaft eines Stoffes oder einer Maßnahme, die Skelett- oder glatte Muskulatur zu entspannen und Muskelverspannungen zu lösen.
Ein Muskelriss ist eine vollständige oder teilweise Durchtrennung von Muskelfasern, häufig durch Überlastung oder Trauma. Er verursacht starke Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung.
Die Muskelsättigung mit Kreatin beschreibt den Prozess, bei dem die Kreatinspeicher der Muskulatur durch gezielte Zufuhr vollständig aufgefüllt werden.
Muskelschmerzen (Myalgien) äußern sich als ziehende, drückende oder stechende Schmerzen in der Muskulatur und können lokal begrenzt oder den gesamten Körper betreffen.
Der Muskeltonus bezeichnet die natürliche Grundspannung der Muskulatur in Ruhe. Er ist entscheidend für Körperhaltung, Bewegung und neurologische Gesundheit.
Eine Muskelzerrung ist eine schmerzhafte Überdehnung von Muskelfasern ohne vollständigen Riss. Sie entsteht häufig beim Sport und äußert sich durch plötzliche Schmerzen und Bewegungseinschränkung.
Muskuloskelettal bezeichnet alles, was das Zusammenspiel von Muskeln, Knochen, Gelenken, Sehnen und Bändern betrifft. Erkrankungen dieses Systems zählen weltweit zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Mutagenese bezeichnet die Entstehung oder gezielte Herbeiführung von Mutationen im Erbgut. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin, Genetik und Krebsforschung.
Die Mutationsanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung genetischer Veränderungen im Erbgut. Sie wird eingesetzt, um Krankheiten zu diagnostizieren, Therapien zu steuern und Erbkrankheiten frühzeitig zu erkennen.
Mutismus ist eine Kommunikationsstörung, bei der Betroffene trotz vorhandener Sprachfähigkeit in bestimmten oder allen Situationen nicht sprechen können.
Mutterkraut (Tanacetum parthenium) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Migräne, Fieber und Entzündungen eingesetzt wird und über entzündungshemmende Wirkstoffe verfügt.
Muttermilch ist die ideale Nahrungsquelle für Neugeborene und liefert eine exakt abgestimmte Mischung aus Makro- und Mikronährstoffen, bioaktiven Proteinen und Immunfaktoren, die sowohl das Wachstum als auch die Entwicklung des Immunsystems fördern.
Abgepumpte Muttermilch kann sicher im Kühlschrank aufbewahrt werden. Erfahren Sie, wie lange Muttermilch im Kühlschrank haltbar ist und was es zu beachten gilt.
Der Mutterpass ist das offizielle Vorsorgedokument für Schwangere in Deutschland. Er enthält alle wichtigen Untersuchungsergebnisse und Befunde während der Schwangerschaft.
Mutterschutz bezeichnet den gesetzlichen Schutz für schwangere und stillende Frauen am Arbeitsplatz in Deutschland. Er regelt Beschäftigungsverbote, Schutzfristen und Rechte während Schwangerschaft und Stillzeit.
Myasthenie, auch bekannt als Myasthenia gravis, ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln gestört ist.
Mycoplasma pneumoniae ist ein Bakterium, das häufig atypische Lungenentzündungen und Atemwegserkrankungen verursacht. Es trifft besonders Kinder und junge Erwachsene.
Mycosis fungoides ist das häufigste primäre kutane T-Zell-Lymphom, ein seltener Hautkrebs, der langsam fortschreitet und Haut, Lymphknoten und innere Organe befallen kann.
Myelin ist eine fettreiche Schutzschicht, die Nervenfasern umhüllt und die schnelle Weiterleitung von Nervenimpulsen ermöglicht. Schäden an der Myelinschicht können zu neurologischen Erkrankungen führen.
Die Myelographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Spinalkanals und Rückenmarks mithilfe von Kontrastmittel und Röntgen- oder CT-Aufnahmen.
Myeloide Suppressorzellen (MDSC) sind unreife Immunzellen, die das Immunsystem hemmen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei Krebs und chronischen Entzündungen.
Das Myelom ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks, bei der entartete Plasmazellen unkontrolliert wachsen. Es zählt zu den häufigsten Blutkrebserkrankungen.
Myelopathie bezeichnet eine Schädigung des Rückenmarks, die Bewegung, Gefühl und Organfunktionen beeinträchtigen kann. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Myeloperoxidase (MPO) ist ein Enzym in weißen Blutkörperchen, das bei Infektionen und Entzündungen Bakterien abtötet. Erhöhte MPO-Werte können auf Herzerkrankungen und Entzündungen hinweisen.
Myelosuppression bezeichnet die Hemmung der Blutbildung im Knochenmark. Sie tritt häufig als Nebenwirkung von Chemotherapie oder Strahlentherapie auf und kann zu ernsthaften Komplikationen führen.
Mykoplasmen sind sehr kleine Bakterien ohne Zellwand, die beim Menschen Infektionen der Atemwege, des Urogenitaltrakts und anderer Gewebe verursachen können.
Eine Mykose ist eine Pilzinfektion, die Haut, Schleimhäute, Nägel oder innere Organe befallen kann. Pilzerkrankungen sind weit verbreitet und gut behandelbar.
Mykotoxine sind giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die Lebensmittel und Futtermittel kontaminieren können und bei Menschen und Tieren schwere Gesundheitsschäden verursachen.
Mykotroph bezeichnet Organismen, meist Pflanzen, die Nährstoffe über eine Symbiose mit Pilzen aufnehmen. Diese Lebensweise ist ökologisch und medizinisch relevant.
Myo-Inositol ist eine natürlich vorkommende, vitaminähnliche Substanz, die oft zur Gruppe der B-Vitamine gezählt wird, obwohl sie vom Körper selbst synthetisiert werden kann. Es ist die häufigste Form von Inositol, die in pflanzlichen und tierischen Zellen vorkommt und spielt eine zentrale Rolle im Zellstoffwechsel, in der Signalweiterleitung sowie in der Regulation von Hormonen und Neurotransmittern.
Myofasziale Techniken sind manualtherapeutische Methoden zur Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Muskeln und Faszien. Sie fördern Beweglichkeit und Gewebeheilung.
Myofaszialer Schmerz ist ein chronischer Muskelschmerz, der durch sogenannte Triggerpunkte im Muskelgewebe verursacht wird. Er betrifft häufig Nacken, Schultern und Rücken.
Das myofasziale Schmerzsyndrom ist eine chronische Schmerzerkrankung der Muskulatur, die durch empfindliche Druckpunkte, sogenannte Triggerpunkte, gekennzeichnet ist.
Das myofasziale Schmerzsyndrom ist eine chronische Schmerzerkrankung der Muskeln und des Bindegewebes, die durch sogenannte Triggerpunkte verursacht wird.
Der Myokardinfarkt ist ein lebensbedrohlicher Herzanfall, bei dem Herzmuskelgewebe durch mangelnde Blutversorgung abstirbt. Schnelles Handeln rettet Leben.
Myokardischämie bezeichnet eine unzureichende Blutversorgung des Herzmuskels, die zu Sauerstoffmangel führt und unbehandelt einen Herzinfarkt verursachen kann.
Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels, die häufig durch Viren ausgelöst wird und zu Herzschmerzen, Atemnot und Herzrhythmusstörungen führen kann.
Die Myokardszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Beurteilung der Durchblutung und Funktion des Herzmuskels. Sie hilft, Durchblutungsstörungen und koronare Herzerkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Myokine sind Botenstoffe, die von der Muskulatur ausgeschüttet werden und wichtige Funktionen im Körper übernehmen. Sie regulieren Stoffwechsel, Immunsystem und Entzündungsprozesse.
Ein Myom ist ein gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur. Myome sind häufig und können Beschwerden wie starke Regelblutungen oder Unterleibsschmerzen verursachen.
Das Myometrium ist die mittlere, muskuläre Schicht der Gebärmutterwand. Es ermöglicht Kontraktionen während der Geburt und spielt eine zentrale Rolle im weiblichen Reproduktionssystem.
Myopathie bezeichnet eine Erkrankung der Skelettmuskulatur, die zu Muskelschwäche und Muskelabbau führt. Ursachen können genetisch, entzündlich oder stoffwechselbedingt sein.
Myopie (Kurzsichtigkeit) ist ein häufiger Sehfehler, bei dem ferne Objekte unscharf erscheinen. Ursache ist meist ein zu langes Auge oder eine zu stark gewölbte Hornhaut.
Myotendinös bezeichnet den Übergangsbereich zwischen Muskel und Sehne. Verletzungen in dieser Zone sind häufig im Sport und können zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen führen.
Eine Knieprothese ersetzt das geschädigte Kniegelenk durch ein künstliches Implantat. Sie wird bei schwerer Arthrose oder Verletzungen eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
Ein Muskelfaserriss ist eine häufige Sportverletzung, bei der Muskelfasern durch Überlastung oder abrupte Bewegungen reißen. Er verursacht plötzliche Schmerzen und Schwellungen.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.
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