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Die Magenentleerung beschreibt den Prozess, bei dem der Mageninhalt in den Dünndarm weitergeleitet wird. Störungen können zu Beschwerden wie Völlegefühl oder Übelkeit führen.
Die Magenentleerung beschreibt den Prozess, bei dem der Mageninhalt in den Dünndarm weitergeleitet wird. Störungen können zu Beschwerden wie Völlegefühl oder Übelkeit führen.
Die Magenentleerung bezeichnet den physiologischen Vorgang, bei dem der zuvor im Magen zerkleinerte und mit Magensäure vermischte Speisebrei (Chymus) kontrolliert in den Dünndarm weitergeleitet wird. Dieser Prozess wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Nerven, Hormonen und Muskelbewegungen des Magen-Darm-Trakts gesteuert. Die Magenentleerungsgeschwindigkeit hängt dabei stark von der Zusammensetzung der aufgenommenen Nahrung ab: Flüssigkeiten verlassen den Magen schneller als feste Speisen, und kohlenhydratreiche Mahlzeiten werden rascher weitergeleitet als fett- oder eiweißreiche Kost.
Der Magen besitzt eine besondere Muskelschicht, die durch rhythmische Kontraktionen den Mageninhalt durchmischt und in Richtung Pylorus (Magenpförtner) transportiert. Der Pylorus reguliert als Schließmuskel, wie viel Speisebrei auf einmal in den Dünndarm gelangt. Die Steuerung erfolgt über:
Durchschnittlich dauert die Magenentleerung einer gemischten Mahlzeit 2 bis 6 Stunden.
Verschiedene Faktoren können die Geschwindigkeit der Magenentleerung beeinflussen:
Bei der Gastroparese ist die Magenentleerung krankhaft verlangsamt, ohne dass eine mechanische Blockade vorliegt. Häufige Ursachen sind Diabetes mellitus (diabetische Neuropathie), Operationen am Magen oder neurologische Erkrankungen. Typische Symptome sind:
Das Dumping-Syndrom tritt häufig nach Magenoperationen auf und ist durch eine zu schnelle Entleerung des Mageninhalts in den Dünndarm gekennzeichnet. Es unterscheidet sich in ein frühes Dumping (kurz nach der Mahlzeit) und ein spätes Dumping (1 bis 3 Stunden nach der Mahlzeit). Symptome umfassen Schwindel, Schwitzen, Herzrasen und Durchfall.
Zur Untersuchung der Magenentleerung stehen verschiedene diagnostische Methoden zur Verfügung:
Die Therapie richtet sich nach der Art und Ursache der Störung:
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