P-Selectin ist ein Zelladhäsionsmolekül, das bei Entzündungen und der Blutgerinnung eine zentrale Rolle spielt. Es vermittelt die Anlagerung von Leukozyten an aktivierte Thrombozyten und Endothelzellen.
P-tau217 ist ein Biomarker im Blut oder Liquor, der bei der Frühdiagnose von Alzheimer eingesetzt wird und eine hohe diagnostische Genauigkeit besitzt.
P1NP ist ein Knochenstoffwechsel-Marker im Blut, der die Knochenbildungsrate anzeigt. Er wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Osteoporose eingesetzt.
P21 ist ein Lebensmittelzusatzstoff, der als Farbstoff oder Hilfsstoff in verarbeiteten Lebensmitteln eingesetzt werden kann. Er unterliegt den Zulassungsvorschriften der europäischen Lebensmittelgesetzgebung.
PACAP (Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das wichtige Funktionen im Nerven- und Hormonsystem übernimmt und bei Migräne sowie Stressreaktionen eine zentrale Rolle spielt.
Palexia ist ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Tapentadol. Es wird zur Behandlung mittelstarker bis starker chronischer Schmerzen eingesetzt.
Palindromer Rheumatismus ist eine seltene Gelenkerkrankung mit plötzlich auftretenden, wiederkehrenden Entzündungsschüben, die sich vollständig zurückbilden.
Palliation bezeichnet die lindernde Behandlung bei unheilbaren Erkrankungen. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerztherapie und ganzheitliche Begleitung.
Palliativmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen umfassend betreut und auf Lebensqualität statt Heilung setzt.
Palmitinsäure ist eine gesättigte Fettsäure, die natürlich in vielen Lebensmitteln vorkommt. Sie spielt eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel.
Palmitoylethanolamid (PEA) ist eine körpereigene Fettsäureamid-Verbindung mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel und in der Schmerztherapie eingesetzt.
Palmkernfett ist ein pflanzliches Speisefett, das aus dem Kern der Ölpalme gewonnen wird. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und wird in der Lebensmittel- sowie Kosmetikindustrie vielseitig eingesetzt.
Palmöl in Babynahrung wird als Fettzusatz eingesetzt, um die Fettzusammensetzung der Muttermilch nachzuahmen. Die Verwendung ist umstritten und wird wissenschaftlich intensiv diskutiert.
Das Pancreas anulare ist eine seltene angeborene Fehlbildung, bei der Pankreasgewebe den Zwölffingerdarm ringförmig umschließt und dessen Passage einengen kann.
Die Panendoskopie ist eine umfassende endoskopische Untersuchung des oberen Verdauungstrakts, bei der Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm gleichzeitig beurteilt werden.
Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Episode intensiver Angst, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreicht und mit starken körperlichen Symptomen einhergeht – ohne reale äußere Bedrohung.
Panikattacken äußern sich durch plötzliche, intensive Angst mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot und Schwindel. Die Beschwerden erreichen meist innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt.
Die Pankreasbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus der Bauchspeicheldrüse zur Untersuchung auf Krebs, Entzündungen oder andere Erkrankungen.
Die Pankreasdruckmessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung des Drucks im Pankreasgang. Sie hilft bei der Abklärung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse.
Pankreasenzyme sind vom Pankreas produzierte Verdauungsenzyme, die Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate im Dünndarm aufspalten und so die Nährstoffaufnahme ermöglichen.
Die Pankreasenzymkinetik beschreibt, wie Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse freigesetzt, aktiviert und abgebaut werden. Sie ist entscheidend für die Verdauung.
Pankreasenzymoptimierung beschreibt die gezielte Anpassung der Enzymtherapie bei Bauchspeicheldrüseninsuffizienz, um eine optimale Verdauung und Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.
Die Pankreasenzymsubstitution ersetzt fehlende Verdauungsenzyme bei Bauchspeicheldrüseninsuffizienz. Sie verbessert die Nährstoffaufnahme und lindert Beschwerden wie Fettstuhl und Gewichtsverlust.
Die Pankreasenzymtherapie ersetzt fehlende Verdauungsenzyme bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Sie verbessert die Nährstoffaufnahme und lindert Verdauungsbeschwerden.
Pankreasfermentmarker sind Laborwerte, die Enzyme der Bauchspeicheldrüse im Blut oder Urin messen und bei Verdacht auf Pankreaserkrankungen eingesetzt werden.
Der Pankreasfunktionstest prüft die Funktion der Bauchspeicheldrüse. Er hilft, Erkrankungen wie chronische Pankreatitis oder Pankreasinsuffizienz frühzeitig zu erkennen.
Die Pankreasgewebebiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der eine kleine Gewebeprobe aus der Bauchspeicheldrüse entnommen wird. Sie dient der Abklärung von Tumoren, Entzündungen oder anderen Veränderungen.
Pankreasgewebeoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit und Funktion des Bauchspeicheldrüsengewebes durch Ernährung, Lebensstil und medizinische Therapien.
Pankreasgewebeproduktion bezeichnet die Bildung und Regeneration von Pankreasgewebe im menschlichen Körper. Sie umfasst exokrine und endokrine Zelltypen und ist medizinisch relevant bei Erkrankungen wie Diabetes und Pankreatitis.
Die Pankreashormonanalyse ist eine Laboruntersuchung zur Messung der vom Pankreas produzierten Hormone wie Insulin, Glukagon und C-Peptid. Sie dient der Diagnose von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus.
Die Pankreashormonbalance beschreibt das Gleichgewicht der vom Pankreas produzierten Hormone Insulin und Glukagon, das für einen stabilen Blutzucker essenziell ist.
Pankreashormonersatz bezeichnet die medikamentöse Zufuhr von Hormonen, die die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend produziert – vor allem Insulin und Glukagon.
Die Pankreashormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonausschüttung der Bauchspeicheldrüse, insbesondere von Insulin und Glukagon, zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels.
Pankreasinsuffizienz bezeichnet die verminderte Funktion der Bauchspeicheldrüse, Verdauungsenzyme oder Hormone zu produzieren. Sie kann die Nährstoffaufnahme erheblich beeinträchtigen.
Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse. Es zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen und wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
Die Pankreaslipase ist ein Verdauungsenzym der Bauchspeicheldrüse, das Fette im Dünndarm aufspaltet. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und Nährstoffaufnahme.
Pankreasproteasen sind Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse, die Proteine im Dünndarm in kleinste Bausteine (Aminosäuren) aufspalten und so die Nährstoffaufnahme ermöglichen.
Pankreassaft ist eine vom Pankreas (Bauchspeicheldrüse) produzierte Verdauungsflüssigkeit, die wichtige Enzyme und Bikarbonat enthält und für die Nahrungsverdauung unerlässlich ist.
Die Pankreassekretanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung der exokrinen Bauchspeicheldruesenfunktion anhand der Zusammensetzung des Pankreassekrets.
Die Pankreassekretatrophie bezeichnet den Rückgang der sekretorischen Funktion der Bauchspeicheldrüse. Sie kann Verdauungsstörungen und Nährstoffmangel verursachen.
Die Pankreassekretion bezeichnet die Abgabe von Verdauungsenzymen und Bikarbonat durch die Bauchspeicheldrüse in den Dünndarm – essenziell für die Nährstoffverdauung.
Der Pankreolauryltest ist ein nicht-invasiver Urin- und Bluttest zur Beurteilung der exokrinen Bauchspeicheldruesenfunktion. Er hilft, eine Pankreasinsuffizienz fruehzeitig zu erkennen.
Pannus bezeichnet entzündliches Granulationsgewebe, das bei Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis Gelenkknorpel und Knochen zerstört. Frühzeitige Behandlung ist entscheidend.
Pansinusitis ist eine Entzündung aller Nasennebenhöhlen gleichzeitig. Sie verursacht Gesichtsschmerzen, Druckgefühl und Atembehinderung und erfordert ärztliche Behandlung.
Panthenol – auch bekannt als Dexpanthenol – ist die alkoholische Form von Pantothensäure (Vitamin B5) und wird im Körper rasch in das aktive Vitamin umgewandelt.
Pantoprazol ist ein Medikament zur Behandlung von Magensäurebeschwerden, Sodbrennen und Magengeschwüren. Es hemmt die Säureproduktion im Magen effektiv.
Pantoprazol ist ein Protonenpumpenhemmer zur Behandlung von Magensäureproblemen. Wie jedes Medikament kann es Nebenwirkungen verursachen, die von mild bis selten-schwerwiegend reichen.
Papageruch bezeichnet einen charakteristischen, kotartigen Körper- oder Atemgeruch, der auf Stoffwechselstörungen, Darmerkrankungen oder bakterielle Fehlbesiedlung hinweisen kann.
Der Papanicolaou-Test (Pap-Test) ist eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Zervixkarzinom und Zellveränderungen am Gebärmutterhals.
Die Papaya ist eine tropische Frucht mit wertvollem Naehrstoffprofil. Sie liefert Vitamin C, Beta-Carotin und das Enzym Papain und gilt als leicht verdaulich und entzuendungshemmend.
Das papilläre Schilddrüsenkarzinom ist die häufigste Form von Schilddrüsenkrebs. Es wächst langsam und hat bei frühzeitiger Behandlung eine sehr gute Prognose.
Die Pappenheim-Färbung ist eine histologische Kombinationsfärbung zur mikroskopischen Darstellung von Blutzellen. Sie ermöglicht die Unterscheidung verschiedener Zelltypen im Blutausstrich.
Eine Papula ist eine kleine, erhabene Hautveränderung mit einem Durchmesser von weniger als 1 cm. Sie kann verschiedene Ursachen haben und tritt bei zahlreichen Hauterkrankungen auf.
Papulopustulös beschreibt Hautveränderungen, die gleichzeitig Papeln (erhabene Knötchen) und Pusteln (eitergefüllte Bläschen) aufweisen. Dieses Muster tritt bei verschiedenen Hauterkrankungen auf.
Paracelsus war ein Arzt, Alchemist und Vordenker der ganzheitlichen Medizin. Er gilt als Begründer der Iatrochemie und prägte die heutige Naturheilkunde mit seinem Leitsatz zur Dosis-Wirkung.
Paracetamol ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel, das bei leichten bis mittleren Schmerzen sowie erhöhter Körpertemperatur eingesetzt wird.
Paracetamol in der Schwangerschaft gilt als am häufigsten verwendetes Schmerzmittel bei Schwangeren. Erfahren Sie, wann es sicher ist und worauf Sie achten sollten.
Paradoxe Atmung bezeichnet ein krankhaftes Atemmuster, bei dem sich die Brustwand entgegen der normalen Atemphase bewegt. Sie ist ein ernstes Notfallzeichen.
Ein Parallelversuch ist ein wissenschaftliches Studiendesign, bei dem zwei oder mehr Gruppen gleichzeitig unterschiedliche Behandlungen erhalten, um deren Wirksamkeit zu vergleichen.
Das paraneoplastische Syndrom bezeichnet Beschwerden, die durch einen Tumor ausgelöst werden, ohne dass dieser direkt in das betroffene Gewebe eingewachsen ist.
Ein Paranoiker ist eine Person, die an Paranoia oder einer paranoiden Störung leidet – gekennzeichnet durch anhaltendes Misstrauen und irrationale Ängste.
Paranüsse sind die Samen des Paranussbaums (Bertholletia excelsa), der in den Regenwäldern Südamerikas, vor allem in Brasilien, Bolivien und Peru, beheimatet ist.
Paraoxonase 1 (PON1) ist ein Enzym im Blut, das an HDL-Cholesterin gebunden ist und schützende Funktionen gegen oxidativen Stress und Arteriosklerose ausübt.
Die Paraphimose ist ein urologischer Notfall, bei dem die zurückgezogene Vorhaut nicht mehr über die Eichel zurückgeschoben werden kann und diese einschnürt.
Der Parasympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Er steuert Erholung, Verdauung und Regeneration und wirkt als Gegenspieler des Sympathikus.
Parathormon (PTH) ist ein lebenswichtiges Hormon der Nebenschilddrüsen, das den Kalzium- und Phosphathaushalt im Körper reguliert und eine zentrale Rolle für Knochen, Nieren und Darm spielt.
Die parietale Osteopathie ist ein Bereich der Osteopathie, der sich mit Gelenken, Muskeln, Faszien und dem Bewegungsapparat befasst. Ziel ist die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Schmerzfreiheit.
Parietichytrium sp. ist eine marine Mikroalge aus der Gruppe der Thraustochytriden, bekannt fuer ihre hohe Produktion wertvoller Omega-3-Fettsaeuren wie DHA.
Die Parodontologie ist das Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates befasst.
PAS (Paraaminosalicylsäure) ist ein antibakterielles Medikament zur Behandlung der Tuberkulose, insbesondere bei resistenten Verlaufsformen. Es wird als Reservemittel eingesetzt.
Die PAS-Reaktion ist eine histochemische Färbemethode, die in der Pathologie eingesetzt wird, um Polysaccharide und Glykoproteine in Gewebeschnitten sichtbar zu machen.
Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Unruhe, Schlafstörungen und Angstzuständen eingesetzt wird. Ihre beruhigenden Eigenschaften sind wissenschaftlich belegt.
Der Passive Beinhebetest ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Volumenreagibilität bei kritisch kranken Patienten – schnell, sicher und ohne Flüssigkeitsgabe.
Der Passive Leg Raise ist ein klinischer Test zur Beurteilung der Volumenreagibilität bei kritisch kranken Patienten. Dabei werden die Beine passiv angehoben, um die Herzfunktion zu beurteilen.
Patella alta bezeichnet einen Hochstand der Kniescheibe, bei dem diese höher als normal im Kniegelenk sitzt. Dies kann Schmerzen, Instabilität und Knorpelschäden verursachen.
Das Patellafemoral-Syndrom ist ein häufiges Knieschmerzsyndrom, das durch Schmerzen hinter oder um die Kniescheibe entsteht. Es betrifft häufig sportlich aktive Menschen und Jugendliche.
Die Patellaluxation bezeichnet das Herausspringen der Kniescheibe aus ihrer normalen Position. Sie tritt häufig bei Sport auf und verursacht starke Schmerzen.
Die Patellarsehnenruptur ist ein Riss der Sehne unterhalb der Kniescheibe. Sie entsteht häufig durch plötzliche Belastung und erfordert meist eine operative Behandlung.
Die Patellasehnenentzündung (Jumper's Knee) ist eine schmerzhafte Überlastung der Patellasehne am Knie, häufig bei Sportlern. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Die Patellaspitze ist der untere Pol der Kniescheibe, an dem das Kniescheibenband ansetzt. Schmerzen an der Patellaspitze sind typisch für das Patellaspitzensyndrom.
Die Patellastabilisierung bezeichnet medizinische Maßnahmen zur Wiederherstellung der stabilen Führung der Kniescheibe. Sie kann konservativ oder operativ erfolgen.
Pathognomonisch beschreibt ein Symptom oder Zeichen, das eindeutig und ausschließlich auf eine bestimmte Erkrankung hinweist und damit deren sichere Diagnose ermöglicht.
Eine pathologische Fraktur ist ein Knochenbruch, der durch eine vorbestehende Erkrankung des Knochens entsteht – oft ohne große äußere Gewalteinwirkung.
Die Patientenverfügung ist ein schriftliches Dokument, in dem eine Person im Voraus festlegt, welche medizinischen Maßnahmen sie im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit wünscht oder ablehnt.
Paukenröhrchen sind kleine Röhrchen, die bei Mittelohrerkrankungen ins Trommelfell eingesetzt werden, um eine dauerhafte Belüftung des Mittelohrs zu ermöglichen.
Die Pauwels-Klassifikation teilt Schenkelhalsfrakturen anhand des Neigungswinkels der Bruchlinie in drei Schweregrade ein und hilft Ärzten, die optimale Behandlung zu planen.
Pavor nocturnus (Nachtschreck) ist eine Schlafstörung, bei der Betroffene plötzlich aus dem Schlaf aufschrecken, schreien und sich verängstigt zeigen, ohne aufzuwachen.
PCD (Primäre ciliäre Dyskinesie) ist eine seltene angeborene Erkrankung, bei der die Flimmerhärchen der Atemwege nicht richtig funktionieren, was zu chronischen Infektionen führen kann.
PCO (Polyzystisches Ovarsyndrom) ist eine häufige hormonelle Erkrankung bei Frauen, die Zyklusstörungen, erhöhte Androgenspiegel und zystische Veränderungen der Eierstöcke verursacht.
Das PCO-Syndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Erkrankung bei Frauen, die Zyklusstörungen, erhöhte Androgenwerte und zystische Veränderungen der Eierstöcke verursacht.
Das PCR-Testverfahren ist eine molekularbiologische Methode, mit der bestimmte Abschnitte des Erbguts sehr gezielt vervielfältigt und nachgewiesen werden können.
PCSK9 ist ein Enzym, das den Cholesterinspiegel im Blut reguliert. Hemmstoffe dieses Enzyms werden zur Behandlung von erhöhtem LDL-Cholesterin eingesetzt.
PCSK9-Hemmer sind moderne Medikamente zur Senkung des LDL-Cholesterins. Sie werden eingesetzt, wenn Statine nicht ausreichen oder nicht vertragen werden.
Die PD-1 Achse ist ein Immunkontrollpunkt, der die Immunantwort reguliert. Tumoren nutzen diesen Mechanismus, um der Erkennung durch das Immunsystem zu entgehen.
Der PD-1 Rezeptor ist ein Immun-Checkpoint-Protein auf T-Zellen, das die Immunantwort reguliert. Krebszellen nutzen ihn, um der Abwehr zu entgehen – Grundlage moderner Immuntherapien.
Die PD-L1 Blockade ist eine immunonkologische Therapie, die das Immunsystem aktiviert, um Krebszellen zu bekämpfen. Sie wird bei verschiedenen Tumorarten eingesetzt.
Die PD-L1 Expression bezeichnet das Vorkommen des Proteins PD-L1 auf Tumorzellen und Immunzellen. Sie ist ein wichtiger Biomarker für Immuntherapien bei Krebs.
Die PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionalanästhesiologisches Verfahren, bei dem Schmerzmittel in den Periduralraum der Wirbelsäule injiziert werden, um Schmerzen gezielt auszuschalten.
PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionales Betäubungsverfahren, das gezielt Schmerzen in bestimmten Körperbereichen, meist während der Geburt, lindert.
Der PDCAAS ist eine Methode zur Bewertung der Proteinqualität auf Basis der Aminosäurenzusammensetzung und Verdaulichkeit. Er gilt als internationaler Standard für die Ernährungswissenschaft.
PDGFRA ist ein Gen und Rezeptorprotein, das eine zentrale Rolle bei der Zellproliferation und -differenzierung spielt und bei bestimmten Krebserkrankungen mutiert vorliegt.
PEA (Palmitoylethanolamid) ist ein körpereigener Fettstoff mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel bei chronischen Schmerzen eingesetzt.
Pediococcus sind Milchsäurebakterien mit probiotischem Potenzial. Erfahre mehr über ihre Wirkung auf Darmflora, Immunabwehr und ihren Einsatz in Lebensmitteln.
Eine PEG ist eine perkutane endoskopische Gastrostomie, also eine künstlich angelegte Ernährungssonde, die durch die Bauchdecke direkt in den Magen führt.
PEG-25-PABA ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird. Er absorbiert UV-B-Strahlung und schützt die Haut vor sonnenbedingten Schäden.
PEG-MGF ist eine pegylierte Form des mechano-wachstumsfaktors, einem IGF-1-Spleißvariant. Es wird in der Forschung auf muskelregeneration und gewebereparatur untersucht.
Pembrolizumab ist ein Immun-Checkpoint-Inhibitor, der zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt wird. Er aktiviert das Immunsystem, um Tumorzellen zu bekämpfen.
Pemphigus vulgaris ist eine seltene, schwere Autoimmunerkrankung der Haut und Schleimhäute, bei der schmerzhafte Blasen entstehen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Pentan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff (Alkan) mit fünf Kohlenstoffatomen. Es wird in Industrie und Labor eingesetzt, ist jedoch gesundheitlich und umwelttechnisch relevant.
Penten ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff mit fünf Kohlenstoffatomen und einer Doppelbindung. Es gehört zur Gruppe der Alkene und ist in der chemischen Industrie relevant.
Pentin ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff aus der Gruppe der Alkine mit einer Dreifachbindung. Es existiert als 1-Pentin und 2-Pentin und findet Verwendung in der chemischen Synthese.
Der Pentosephosphatweg ist ein wichtiger Stoffwechselweg in menschlichen Zellen, der Glucose abbaut, NADPH produziert und Zucker für die DNA-Synthese bereitstellt.
Pentraxin 3 (PTX3) ist ein Entzündungsmarker des angeborenen Immunsystems. Er wird bei Infektionen, Gewebeschäden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
Pentyl bezeichnet eine chemische Gruppe mit fünf Kohlenstoffatomen, die in Pharmazie, Lebensmittelchemie und Industrie vorkommt. Sie ist Bestandteil vieler organischer Verbindungen.
Peptide sind kurze Aminosäureketten mit vielfältigen biologischen Wirkungen. Sie kommen in Medizin, Kosmetik und Ernährung zum Einsatz – von Hautpflege bis Stoffwechselregulation.
Peptidase sind Enzyme, die Peptidbindungen hydrolysieren und Peptide in Aminosäuren zerlegen, um die Proteinverdauung und Nährstoffaufnahme zu unterstützen.
Peptide sind kurze Aminosäureketten mit vielfältigen biologischen Wirkungen. Sie kommen in Medizin, Kosmetik und Ernährung zum Einsatz – von Hautpflege bis Stoffwechselregulation und anderen biologischen Prozessen.
Peptiderg beschreibt Nervenzellen oder Signalwege, die Neuropeptide als Botenstoffe nutzen. Diese Peptide steuern zahlreiche Körperfunktionen wie Schmerz, Hunger und Stimmung.
Peptidfraktionen sind Gruppen kurzkettiger Eiweißbausteine, die durch Aufspaltung von Proteinen entstehen und wichtige biologische sowie ernährungsphysiologische Funktionen erfüllen.
Peptidhormone sind Botenstoffe aus Aminosäureketten, die wichtige Körperfunktionen steuern. Sie wirken über Rezeptoren an der Zelloberfläche und regulieren u. a. Stoffwechsel, Wachstum und Reproduktion.
Perakut beschreibt einen extrem schnellen, plötzlichen Krankheitsverlauf, der innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zum Tod führen kann. Der Begriff wird in Medizin und Veterinärmedizin verwendet.
Perenterol ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Saccharomyces boulardii, das bei Durchfallerkrankungen eingesetzt wird und die Darmflora stabilisiert.
Pericarditis constrictiva ist eine chronische Herzerkrankung, bei der das Herzbeutel vernarbt und verhärtet, wodurch die Herzfunktion eingeschränkt wird.
Das Pericranium ist die äußere Knochenhaut des Schädels. Es versorgt den Knochen mit Nährstoffen und spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenheilung und rekonstruktiven Eingriffen.
Das Perikard ist der schützende Herzbeutel, der das Herz umgibt. Es stabilisiert die Herzlage im Brustkorb und schützt vor Infektionen und mechanischen Einwirkungen.
Eine Perikarderkrankung betrifft den Herzbeutel, die schützende Hülle um das Herz. Sie kann Entzündungen, Flüssigkeitsansammlungen oder Vernarbungen umfassen.
Die Perikardiotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Herzbeutel (Perikard) gezielt eingeschnitten wird. Sie dient der Drainage von Flüssigkeit oder der Vorbereitung herzchirurgischer Operationen.
Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels (Perikard), die häufig Brustschmerzen verursacht. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und ist meist gut behandelbar.
Die Perikardpunktion ist ein medizinischer Eingriff zur Entfernung von Flüssigkeit aus dem Herzbeutel. Sie wird bei lebensbedrohlichen Ergüssen eingesetzt.
Perikardregeneration bezeichnet die Wiederherstellung des Herzbeutels nach Verletzung oder Erkrankung. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Therapie und Heilungsprozesse.
Perilunär beschreibt Verletzungen rund um das Mondbein (Os lunatum) im Handgelenk. Diese oft schweren Verletzungen entstehen meist durch Stürze und erfordern rasche Diagnostik.
Die Perimenopause bezeichnet die Übergangsphase vor der Menopause, die mit hormonellen Veränderungen einhergeht und die Fruchtbarkeit der Frau langsam verringert.
Das Periodensystem ordnet alle bekannten chemischen Elemente nach ihrer Ordnungszahl und Elektronenkonfiguration. Es ist ein zentrales Werkzeug in Chemie, Medizin und Pharmazie.
Perioral bezeichnet den Bereich um den Mund herum. In der Medizin wird dieser Begriff verwendet, um Symptome, Erkrankungen oder Behandlungen zu beschreiben, die den Mundbereich betreffen.
Eine Periostreaktion ist eine radiologisch sichtbare Veränderung des Knochenhäutchens (Periost), die auf Erkrankungen, Verletzungen oder Tumoren hinweist.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine chronische Durchblutungsstörung der Extremitäten, die durch Verengungen oder Verschlüsse von Arterien verursacht wird.
Periphericus bezeichnet den peripherischen Nerv – Teil des Nervensystems außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Er leitet Signale zwischen Zentralnervensystem und Körper.
Periprostatisch beschreibt den Bereich um die Prostata herum. Dieser Begriff ist in der Urologie und Onkologie besonders relevant, etwa bei der Beurteilung von Tumorausbreitung.
Die Peritonealdialyse ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell als natürliche Filtermembran genutzt wird, um Schadstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut zu entfernen.
Das Peritonealkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Bauchfells. Es entsteht primär oder als Streuung anderer Krebsarten und erfordert spezialisierte Behandlung.
Peritonealkarzinose bezeichnet die Ausbreitung von Krebszellen auf das Bauchfell. Sie tritt häufig als Folge von Magen-, Darm- oder Eierstock-Krebs auf.
Die Peritonealpunktion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Flüssigkeit aus der Bauchhöhle entnommen wird. Sie dient der Diagnose und Therapie von Aszites.
Ein Peritonsillarabszess ist eine eitrige Eiteransammlung im Gewebe neben der Mandel. Er entsteht meist als Komplikation einer Mandelentzündung und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
Perjodsäure ist eine starke anorganische Säure, die in der Medizin und Biochemie als Oxidationsmittel eingesetzt wird, besonders in der Histologie zur Gewebefärbung.
Die perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) ist ein minimalinvasiver Eingriff zur Anlage einer Magensonde durch die Bauchdecke für künstliche Ernährung.
Perlite ist ein natürliches vulkanisches Gestein, das in der Lebensmittelindustrie als Filterhilfsmittel und in der Landwirtschaft als Bodenverbesserer eingesetzt wird.
Die Peronealsehnenluxation ist eine Verletzung, bei der die Sehnen der Wadenmuskulatur aus ihrem normalen Verlauf hinter dem Außenknöchel herausspringen.
Peroxidationsschutz bezeichnet den Schutz von Zellen und Geweben vor schädlicher Lipidperoxidation durch freie Radikale – ein zentraler Mechanismus der antioxidativen Abwehr.
Peroxisomen sind winzige Zellorganellen, die in nahezu allen menschlichen Zellen vorkommen und wichtige Stoffwechselaufgaben übernehmen, darunter den Abbau von Fettsäuren und schädlichen Substanzen.
Der Peroxisom-Proliferator-aktivierte Rezeptor gamma (PPAR-gamma) ist ein kernständiger Rezeptor, der den Fettstoffwechsel und die Insulinsensitivität reguliert.
Peroxisomal bezeichnet alles, was die Peroxisomen betrifft – kleine Zellorganellen, die am Fettsäureabbau und am Schutz vor oxidativem Stress beteiligt sind.
Der persistierende Ductus Botalli ist eine angeborene Herzfehlbildung, bei der eine fetale Gefäßverbindung zwischen Aorta und Lungenarterie nach der Geburt offen bleibt.
Die Perzentile ist ein statistisches Maß, das in der Medizin häufig verwendet wird, um Messwerte wie Körpergröße oder Gewicht im Vergleich zu einer Referenzgruppe einzuordnen.
Der Pes anserinus ist eine anatomische Struktur am Knie, bei der drei Sehnen gemeinsam am Schienbein ansetzen. Entzündungen dieser Region verursachen typische Knieschmerzen.
Die Pessartherapie ist eine nicht-operative Behandlung bei Beckenbodensenkung oder Harninkontinenz. Ein Pessar ist ein Hilfsmittel, das in die Scheide eingesetzt wird.
Die Pestizide-Multimethode ist ein modernes analytisches Verfahren, das die gleichzeitige Bestimmung von mehr als 600 Wirkstoffen in Lebensmitteln und Futtermitteln ermöglicht.
Petechien sind kleine, punktförmige, rötliche bis violette Hautblutungen, die durch das Austreten von Blut aus den Kapillaren in die Haut oder Schleimhäute entstehen.
Pethidin ist ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel, das bei starken Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt direkt im Zentralnervensystem und ist verschreibungspflichtig.
Peyer-Plaques sind lymphatische Gewebestrukturen im Dünndarm, die eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr des Darms spielen und zur Erkennung von Krankheitserregern beitragen.
PFA (Perfluoralkoxyalkan) ist ein fluorierter Kunststoff mit hoher chemischer Bestaendigkeit, der in medizinischen Geraeten, Laborausstattungen und Lebensmittelverarbeitungsanlagen eingesetzt wird.
Pfefferminze wirkt krampflösend, kühlend und entzündungshemmend. Erfahre mehr über ihre Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Spannungskopfschmerzen und Hautreizungen.
Das Pfeiffersche Drüsenfieber kann Spätfolgen hinterlassen. Erfahren Sie, welche Langzeitschäden möglich sind und wann ärztliche Kontrolle wichtig ist.
Pflanzliche Beruhigungsmittel sind natürliche Mittel aus Heilpflanzen, die bei Stress, Unruhe und Schlafproblemen helfen. Sie gelten als schonende Alternative zu synthetischen Beruhigungsmitteln.
Pflanzliche Öle wie Palmöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl sind wichtige Fettquellen in der Ernährung. Sie liefern essentielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine und werden vielseitig in Küche und Lebensmittelindustrie eingesetzt.
Die pflanzliche Therapie nutzt Heilpflanzen und deren Wirkstoffe zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten. Sie ist ein anerkannter Bereich der Komplementärmedizin.
Pflegerisch beschreibt alles, was die professionelle Pflege und Betreuung von Menschen betrifft – insbesondere in der Kranken-, Alten- und Gesundheitspflege.
Mit einem Pfund Euro Umrechner wandeln Sie britische Pfund (GBP) schnell und einfach in Euro (EUR) um. Der aktuelle Wechselkurs wird dabei stets berücksichtigt.
PGC1alpha ist ein zentraler Regulationsprotein des Energiestoffwechsels und der Mitochondrienbiogenese. Es spielt eine Schluesselrolle bei Ausdauertraining, Stoffwechselgesundheit und Schutz vor chronischen Erkrankungen.
Die Phagentherapie nutzt Bakteriophagen – Viren, die Bakterien befällen – zur gezielten Behandlung bakterieller Infektionen. Sie gilt als vielversprechende Alternative zu Antibiotika.
Die phänotypische Resistenztestung ist ein Laborverfahren, das die tatsächliche Empfindlichkeit von Krankheitserregern gegenüber Medikamenten direkt misst und so gezielte Therapieentscheidungen ermöglicht.
Das Phäochromozytom ist ein seltener Tumor der Nebennieren, der überschießend Stresshormone produziert und zu gefährlichen Blutdruckkrisen führen kann.
Pharmakogenetik untersucht, wie genetische Unterschiede die Reaktion eines Menschen auf Medikamente beeinflussen. Sie hilft, Therapien individuell anzupassen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu vermeiden.
Pharmakologisch beschreibt alles, was die Wirkung von Arzneistoffen auf den menschlichen Organismus betrifft. Die Pharmakologie ist die Wissenschaft, die Wechselwirkungen zwischen Substanzen und biologischen Systemen untersucht.
Der Pharynx (Rachen) ist ein muskulöser Schlauch im Hals, der Mund- und Nasenhöhle mit Speiseröhre und Kehlkopf verbindet und eine zentrale Rolle beim Schlucken und Atmen spielt.
Phenothiazin ist eine chemische Grundstruktur, auf der eine wichtige Klasse von Medikamenten basiert, die vor allem als Antipsychotika und Antiemetika eingesetzt werden.
Phenoxymethylpenicillin (Penicillin V) ist ein orales Antibiotikum aus der Gruppe der Betalaktam-Antibiotika und wird bei bakteriellen Infektionen eingesetzt.
Phenprocoumon ist ein orales Antikoagulans (Blutverdünner) aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten. Es wird zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen und Embolien eingesetzt.
Phenylalanin ist essentielle Aminosäure, die für die Synthese von Neurotransmittern und die Unterstützung der Stimmung und kognitiven Funktion wichtig ist.
Phenylketonurie (PKU) ist eine seltene angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der die Aminosäure Phenylalanin nicht richtig abgebaut werden kann. Ohne Behandlung kann dies zu schweren geistigen Behinderungen führen.
Phlebitis bezeichnet eine Entzündung der Venenwand. Sie betrifft häufig oberflächliche Venen und verursacht Rötung, Schwellung und Schmerzen entlang des betroffenen Gefäßes.
Phlebitis migrans ist eine wandernde Venenentzündung, die wiederholt an verschiedenen Körperstellen auftritt. Sie kann auf eine ernsthafte Grunderkrankung hinweisen.
Der Phlebodruck bezeichnet den Blutdruck innerhalb der Venen. Er gibt Aufschluss über die Funktion des venösen Gefäßsystems und ist klinisch relevant bei Venenerkrankungen.
Ein Phlebolith ist eine verkalkte Struktur in einer Vene, die durch eingedicktes Blut entsteht. Sie sind meist harmlos und werden oft zufällig bei bildgebenden Untersuchungen entdeckt.
Phlegmasia coerulea dolens ist eine seltene, lebensbedrohliche Form der tiefen Venenthrombose mit massiver Schwellung, starken Schmerzen und blau-violetter Verfärbung des betroffenen Beins.
Die Phlegmone ist eine akute, diffuse bakterielle Infektion des Unterhautgewebes und der Faszien. Sie äußert sich durch Schwellung, Rötung und Schmerzen.
Phosphatidsäure ist ein zentrales Phospholipid im menschlichen Körper, das als Baustein von Zellmembranen und wichtiger Signalmolekül fungiert. Sie spielt eine Schlüsselrolle beim Muskelaufbau und in der Zellkommunikation.
Phosphatidylcholin ist ein essenzieller Phospholipid-Baustein von Zellmembranen und spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel, der Leberfunktion und der Gehirngesundheit.
Phosphatidylserin ist ein körpereigener Phospholipid-Wirkstoff, der vor allem in Gehirnzellen vorkommt und eine wichtige Rolle für Gedächtnis, Konzentration und kognitive Funktionen spielt.
Phosphatretention bezeichnet die Ansammlung von Phosphat im Blut, meist bei Nierenerkrankungen. Sie kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Gefäßverkalkungen führen.
Phosphoglyceride sind essentielle Lipide, die als Hauptbestandteil biologischer Membranen fungieren und zentrale Rollen im Stoffwechsel sowie in der Zellkommunikation spielen.
Phosphokreatin ist eine energiereiche Verbindung im Muskelgewebe, die den Zellen schnell Energie liefert. Es spielt eine zentrale Rolle bei kurzzeitigen, intensiven körperlichen Belastungen.
Ein Phospholipidkomplex ist eine Verbindung aus einem Wirkstoff und Phospholipiden, die die Aufnahme fettlöslicher Substanzen im Körper verbessert und in der Pharmazie und Nahrungsergänzung eingesetzt wird.
Die Phospholipidstruktur beschreibt den molekularen Aufbau von Phospholipiden, die als Hauptbestandteil biologischer Membranen eine zentrale Rolle im menschlichen Körper spielen.
Phospholipidsynergie beschreibt das Zusammenwirken verschiedener Phospholipide, das deren biologische Wirksamkeit verstärkt. Sie spielt eine zentrale Rolle in Zellmembranen und der Nährstoffaufnahme.
Die Phospholipidsynergieanalyse untersucht das Zusammenwirken verschiedener Phospholipide im Körper. Sie liefert Einblicke in Zellmembranfunktion und Stoffwechselprozesse.
Ein Phospholipidsynergiekomplex ist eine Kombination aus Phospholipiden, die synergistisch wirken, um die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen zu verbessern und Zellmembranen zu unterstützen.
Der Phospholipidsynergiemarker beschreibt das synergetische Zusammenwirken von Phospholipiden im Stoffwechsel. Er dient als Biomarker zur Bewertung von Zellmembranfunktion und Lipidstoffwechsel.
Phosphorsäureester sind chemische Verbindungen, die in Biochemie und Medizin eine zentrale Rolle spielen. Sie kommen natürlich im Körper vor und werden auch als Wirkstoffe sowie Zusatzstoffe eingesetzt.
Phosphorylierung ist ein zentraler biochemischer Prozess, bei dem eine Phosphatgruppe an ein Molekül gebunden wird. Sie reguliert zahlreiche Zellfunktionen und Stoffwechselwege.
Photobiomodulation (PBM) ist eine lichtbasierte Therapieform, bei der rotes oder nahinfrarotes Licht zur Förderung von Heilungsprozessen, Schmerzlinderung und Geweberegeneration eingesetzt wird.
Photokarzinogenese bezeichnet die durch UV-Strahlung ausgelöste Entstehung von Hautkrebs. UV-Licht schädigt die DNA der Hautzellen und kann langfristig zu bösartigen Tumoren führen.
Photosynthese ist der Prozess, mit dem Pflanzen Sonnenlicht in Energie umwandeln. Erfahre, wie CO₂ in Glukose verwandelt wird, warum Sauerstoff entsteht und warum dieser Vorgang für alles Leben entscheidend ist.
Phototherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der gezieltes Licht zur Therapie von Haut- und anderen Erkrankungen eingesetzt wird. Sie findet Anwendung in der Dermatologie, Psychiatrie und Neonatologie.
Phthalate sind chemische Verbindungen, die als Weichmacher in Kunststoffen eingesetzt werden. Sie gelten als hormonell wirksame Substanzen und stehen im Verdacht, die Gesundheit zu beeinträchtigen.
Phyllochinon ist die natürliche Form von Vitamin K1 und kommt vor allem in grünem Blattgemüse vor. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung und der Knochengesundheit.
Physiologische Anurie bezeichnet das vorübergehende Ausbleiben der Urinproduktion bei Neugeborenen in den ersten Lebensstunden – ein normaler Zustand nach der Geburt.
Physiotherapie ist eine Therapieform, die Bewegung und gezielte Übungen einsetzt, um Schmerzen zu lindern, die Mobilität zu verbessern und körperliche Funktionen wiederherzustellen.
Phytansäure ist eine verzweigtkettige Fettsäure, die über tierische Lebensmittel aufgenommen wird. Bei gestörtem Abbau kann sie sich im Körper anreichern und schwere Erkrankungen verursachen.
Phytaro ist ein Begriff aus dem Bereich der Phytotherapie und Naturheilkunde, der pflanzliche Wirkstoffe und Extrakte für gesundheitliche Zwecke beschreibt.
Ein Enzym, das Phytinsäure in verwertbare Phosphate und Mineralien zerlegt. Es verbessert die Verfügbarkeit von Nährstoffen wie Calcium, Eisen und Zink.
Phytolektine sind pflanzliche Proteine, die Kohlenhydrate binden und in vielen Lebensmitteln vorkommen. Sie beeinflussen das Immunsystem und die Verdauung.
Phytomenadion (Vitamin K1) ist ein gerinnungsfördernder Wirkstoff aus der Gruppe der Antidote. Es ist ein essentielles Vitamin, das eine Schlüsselrolle bei der Blutgerinnung spielt und zur Knochengesundheit beiträgt.
Phytoöstrogene sind pflanzliche Verbindungen, die im Körper eine östrogenähnliche Wirkung entfalten. Sie binden an Östrogenrezeptoren und beeinflussen so den Hormonhaushalt auf natürliche Weise.
Phytosterinämie ist eine seltene Erbkrankheit, bei der pflanzliche Sterole sich im Blut und Gewebe ansammeln und das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen.
Die Phytosterolbiosynthese ist der biochemische Prozess, durch den Pflanzen pflanzliche Sterole (Phytosterole) herstellen. Diese Verbindungen sind strukturell dem Cholesterin ähnlich und spielen eine wichtige Rolle in der Pflanzenphysiologie sowie in der menschlichen Gesundheit.
Die Phytosterolresorption beschreibt die Aufnahme pflanzlicher Sterole aus dem Darm ins Blut. Sie ist beim Menschen naturgemäß gering und beeinflusst den Cholesterinstoffwechsel.
Die Phytosterolsynthese ist der biochemische Prozess, bei dem Pflanzen pflanzliche Sterole (Phytosterole) herstellen. Diese Verbindungen sind strukturell dem Cholesterin ähnlich.
Ein Phytotherapeutikum ist ein pflanzliches Arzneimittel, das aus Heilpflanzen oder deren Extrakten hergestellt wird und zur Vorbeugung oder Behandlung von Beschwerden eingesetzt wird.
Phytotherapie ist die gezielte Anwendung von Heilpflanzen und pflanzlichen Wirkstoffen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen. Sie gilt als anerkannter Bereich der modernen Medizin.
Das Pica-Syndrom ist eine Essstörung, bei der Betroffene anhaltend nicht essbare Substanzen verzehren. Es tritt bei Kindern, Schwangeren und Menschen mit Entwicklungsstörungen auf.
Picornaviridae ist eine Familie kleiner RNA-Viren, zu der bekannte Krankheitserreger wie Polio-, Rhino- und Enteroviren gehören. Sie verursachen Erkrankungen der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts und des Nervensystems.
Piezochirurgie ist ein modernes chirurgisches Verfahren, das Ultraschallschwingungen nutzt, um Knochengewebe präzise zu schneiden, ohne umliegendes Weichgewebe zu verletzen.
Die Pille danach ist ein hormonelles Notfallverhütungsmittel, das eine ungewollte Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr verhindern kann.
Der Pilonidalsinus ist eine chronische Erkrankung in der Steißbeingegend, bei der sich ein Kanal unter der Haut bildet, oft mit Entzündung und Abszessbildung.
Pinealozyten sind die spezialisierten Drüsenzellen der Zirbeldrüse, die das Schlafhormon Melatonin produzieren und eine zentrale Rolle im Schlaf-Wach-Rhythmus spielen.
Eine Pinguecula ist eine gutartige, gelbliche Verdickung der Bindehaut des Auges. Sie entsteht häufig durch UV-Strahlung, Wind oder Staub und ist in der Regel harmlos.
Pinoresinol ist ein pflanzliches Lignan, das in Ölen, Samen und Vollkornprodukten vorkommt und im Körper antioxidative sowie östrogenartige Wirkungen entfaltet.
PINP (Prokollagen-Typ-I-N-terminales Propeptid) ist ein Blutmarker für den Knochenaufbau. Er wird bei der Diagnose und Verlaufskontrolle von Osteoporose eingesetzt.
Der Piotrowski-Reflex ist ein neurologischer Eigenreflex des Fußes. Er wird bei der klinischen Untersuchung genutzt, um Störungen des Nervensystems zu erkennen.
Pipamperon ist ein antipsychotisches Medikament aus der Gruppe der Butyrophenone, das vor allem zur Behandlung von Unruhe, Schlafstörungen und Verhaltensstörungen eingesetzt wird.
Piperacillin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Acylaminopenicilline, das gegen viele grampositive und gramnegative Bakterien wirkt.
Piperin ist der bioaktive Wirkstoff im schwarzen Pfeffer und verleiht ihm seine Schärfe. Es verbessert die Bioverfügbarkeit anderer Nährstoffe und wird in der Nahrungsergänzung eingesetzt.
Das Piriformis-Syndrom ist eine neuromuskuläre Erkrankung, bei der der Piriformis-Muskel den Ischiasnerv reizt oder komprimiert und so Schmerzen im Gesäß und Bein verursacht.
Piritramid ist ein starkes Opioid-Analgetikum, das vor allem zur Behandlung starker postoperativer Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt schmerzstillend durch Bindung an Opioidrezeptoren im Zentralnervensystem.
Der Pivot-Shift-Test ist eine klinische Untersuchungsmethode zur Diagnose einer vorderen Kreuzbandruptur am Kniegelenk. Er prüft die rotatorische Instabilität des Knies.
Ein Placebo ist ein Scheinpräparat ohne pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoff, das in der Medizin zu Forschungs- und therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.
Der Placeboeffekt beschreibt die positive Wirkung einer Scheinbehandlung ohne Wirkstoff. Er zeigt, wie stark Erwartungen und Glaube die Gesundheit beeinflussen können.
Plagiozephalus bezeichnet eine asymmetrische Abflachung des Schädels bei Säuglingen. Die Schädelform ist einseitig verformt, meist durch anhaltenden Druck in einer bestimmten Liegeposition.
Plantar bezeichnet in der Medizin alles, was die Fussohle betrifft. Der Begriff ist wichtig bei der Diagnose und Behandlung von Beschwerden an der Unterseite des Fusses.
Ein Plantarfaszienriss ist eine teilweise oder vollständige Ruptur der Bindegewebsplatte an der Fußsohle. Er verursacht starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Plantarfasziitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Plantarfaszie am Fuss, die typischerweise Fersenschmerzen verursacht. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Fussschmerzen bei Erwachsenen.
Plantarfasziitis Symptome umfassen vor allem stechende Fersenschmerzen, die morgens beim ersten Auftreten besonders stark sind. Erfahren Sie, woran Sie die Erkrankung erkennen.
Der Plantarmuskelreflex ist ein neurologischer Reflex, der durch Reizung der Fußsohle ausgelöst wird. Er dient der Beurteilung der Funktion des Nervensystems.
Plasmacytoide dendritische Zellen (pDC) sind seltene Immunzellen, die bei viralen Infektionen große Mengen Typ-I-Interferone produzieren und eine zentrale Rolle in der angeborenen Immunabwehr spielen.
Plasmaproteine sind Eiweißstoffe im Blutplasma, die lebenswichtige Aufgaben erfüllen: Sie transportieren Substanzen, regulieren den Blutdruck und sind an der Immunabwehr beteiligt.
Die Plasmaviskosität beschreibt die Fließeigenschaft des Blutplasmas. Sie ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung von Entzündungen und bestimmten Erkrankungen.
Das Plattenepithel ist ein flaches Zellgewebe, das viele Körperoberflächen auskleidet. Es schützt Organe und Schleimhäute und spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Diagnostik.
Das Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der aus Plattenepithelzellen entsteht. Es kann Haut, Schleimhäute und innere Organe befallen und erfordert frühzeitige Diagnose.
Der Plattfuß ist eine Fehlstellung des Fußes, bei der das LängsGewölbe abgeflacht oder vollständig aufgehoben ist. Er kann angeboren oder erworben sein und Schmerzen sowie Gangstörungen verursachen.
Die Plazebokontrolle ist eine wissenschaftliche Methode in klinischen Studien, bei der eine Vergleichsgruppe ein wirkstoffloses Scheinpräparat erhält, um den tatsächlichen Effekt einer Behandlung objektiv zu messen.
Die Plazenta ist ein lebenswichtiges Organ, das während der Schwangerschaft in der Gebärmutter gebildet wird und den Austausch von Nährstoffen, Sauerstoff und Abfallprodukten zwischen der Mutter und dem Fötus ermöglicht.
Die Plazentageburt ist die dritte Geburtsphase, in der die Plazenta nach der Entbindung des Kindes ausgestossen wird. Sie ist ein natürlicher Abschluss des Geburtsvorgangs.
Plazentainsuffizienz bezeichnet eine eingeschränkte Funktion der Plazenta, bei der das ungeborene Kind nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.
Ein Pleuraerguss ist eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Pleuraspalt, dem Raum zwischen Lunge und Brustwand. Er kann Atemnot verursachen und auf verschiedene Grunderkrankungen hinweisen.
Das Pleuramesotheliom ist ein seltener, bösartiger Tumor der Pleura (Brustfell). Es entsteht meist durch langjährige Asbestexposition und wird häufig erst spät diagnostiziert.
Die Pleurapunktion ist ein medizinischer Eingriff, bei dem Flüssigkeit oder Luft aus dem Pleuraraum (Raum zwischen Lunge und Brustwand) entnommen wird. Sie dient sowohl der Diagnostik als auch der Therapie.
Pleuritis ist eine Entzündung des Rippenfells, der Gewebeschicht um die Lungen. Sie verursacht meist starke, atemabhängige Brustschmerzen und erfordert ärztliche Abklärung.
Pleurodynie ist ein stechender Brustschmerz, der durch eine Entzündung der Rippenmuskulatur oder des Brustfells entsteht. Sie tritt häufig bei Virusinfektionen auf.
Die Plica rectouterina ist eine Bauchfellfalte im weiblichen Becken zwischen Gebärmutter und Mastdarm. Sie begrenzt den Douglas-Raum und ist klinisch bedeutsam.
Das Plica-Syndrom ist eine Reizung der Schleimhautfalte im Kniegelenk. Es verursacht Schmerzen, Schwellungen und ein Schnappen im Knie und tritt häufig bei sportlich aktiven Menschen auf.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
Das Plummer-Vinson-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, die durch Eisenmangel, Schluckbeschwerden und Schleimhautveränderungen im Rachenraum gekennzeichnet ist.
PMOS (Prämenstruelle Östrogensensitivität) beschreibt eine Überempfindlichkeit gegenüber Östrogen in der zweiten Zyklusphäse, die zu starken prämenstruellen Beschwerden führt.
PMS Symptome treten in der zweiten Zyklushälfte auf und umfassen körperliche sowie emotionale Beschwerden. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Anzeichen und Behandlung.
Pneumonie-Erreger sind Mikroorganismen, die eine Lungenentzündung auslösen. Dazu zählen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Die häufigsten Erreger sind Streptococcus pneumoniae und Influenzaviren.
Ein Pneumothorax ist das Eindringen von Luft in den Pleuraspalt, was zum teilweisen oder vollständigen Kollaps einer Lunge führt. Er kann spontan oder durch Verletzungen entstehen.
PNPLA3 ist ein Gen, das ein fettspaltend wirkendes Enzym kodiert. Bestimmte genetische Varianten erhöhen das Risiko für Fettlebererkrankungen erheblich.
Ein Poikilozyt ist ein abnormal geformtes rotes Blutkörperchen. Solche Formveränderungen können auf verschiedene Bluterkrankungen oder Mangelzustände hinweisen.
Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die das Nervensystem befällt und zu dauerhaften Lähmungen führen kann. Durch Impfung ist sie heute weitgehend ausgerottet.
Pollenflug bezeichnet die saisonale Verbreitung von Blütenpollen durch die Luft. Er ist eine häufige Ursache für allergische Reaktionen wie Heuschnupfen.
Pollinosis ist eine allergische Reaktion auf Blütenpollen und zählt zu den häufigsten Allergien weltweit. Sie verursacht typische Symptome wie Niesen, Augentränen und Schnupfen.
Polycythaemia vera ist eine seltene Erkrankung des Knochenmarks, bei der zu viele rote Blutkörperchen gebildet werden. Dies kann zu Thrombosen und anderen schwerwiegenden Komplikationen führen.
Polydextrose ist ein synthetisch hergestellter Ballaststoff, der als Lebensmittelzusatzstoff (E1200) eingesetzt wird. Er unterstützt die Verdauung und dient als kalorienarmer Füllstoff.
Polymyalgia rheumatica ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft und starke Schmerzen sowie Steifigkeit in Schultern, Nacken und Hüften verursacht.
Polymyositis ist eine seltene entzündliche Muskelerkrankung, bei der das Immunsystem die Muskulatur angreift. Sie führt zu fortschreitender Muskelschwäche und bedarf einer ärztlichen Behandlung.
Polyneuropathie bezeichnet eine Erkrankung, bei der mehrere periphere Nerven im Körper gleichzeitig betroffen sind und typischerweise die Funktion und Gefühlsempfindung beeinträchtigt ist.
Ein Polyp ist eine gutartige Gewebswucherung, die aus Schleimhäuten hervorgeht. Polypen können im Darm, in der Nase oder im Gebärmutterhals auftreten und werden meist endoskopisch entfernt.
Polyphagie bezeichnet ein krankhaft gesteigertes Hungergefühl mit übermäßigem Essverhalten. Sie tritt häufig bei Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen oder psychischen Störungen auf.
Die Polyphenolaufnahme beschreibt, wie viele pflanzliche Antioxidantien der Mensch über die Nahrung aufnimmt. Eine hohe Zufuhr gilt als gesundheitsfördernd.
Die Polyphenolbiokinetik beschreibt, wie pflanzliche Polyphenole im menschlichen Körper aufgenommen, verteilt, verstoffwechselt und ausgeschieden werden.
Die Polyphenolbiokinetikanalyse untersucht, wie pflanzliche Polyphenole im Körper aufgenommen, verteilt, umgewandelt und ausgeschieden werden. Sie liefert wichtige Erkenntnisse für Ernährungswissenschaft und Präventivmedizin.
Polyphenolbioverfügbarkeit beschreibt, wie viel der in Lebensmitteln enthaltenen Polyphenole der Körper tatsächlich aufnehmen, verwerten und nutzen kann.
Polyphenole sind pflanzliche Antioxidantien, die oxidativen Stress reduzieren, Entzündungen hemmen und als Schlüsselfaktoren für Zellschutz und Longevity gelten.
Das Polyphenolprofil beschreibt die Gesamtheit der in einem Lebensmittel oder Organismus enthaltenen Polyphenole und deren Zusammensetzung. Es liefert wichtige Hinweise auf gesundheitliche Wirkungen.
Polyphenolresorptionsmarker sind messbare Biomarker im Blut oder Urin, die die Aufnahme von Polyphenolen aus der Nahrung widerspiegeln. Sie dienen der Ernährungsforschung zur Beurteilung der Polyphenolzufuhr.
Der Polyphenolstoffwechsel beschreibt, wie der Körper pflanzliche Polyphenole aufnimmt, umbaut und ausscheidet. Er ist entscheidend für die gesundheitlichen Wirkungen dieser bioaktiven Pflanzenstoffe.
Polysilicone-15 ist ein synthetischer UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, der UVB-Strahlen absorbiert und die Haut vor Sonnenbrand und Hautschäden schützt.
Polytox bezeichnet den gleichzeitigen oder wechselnden Missbrauch mehrerer Suchtmittel. Dies erhöht gesundheitliche Risiken erheblich und erschwert die Behandlung.
Polytoxikomanie bezeichnet den gleichzeitigen oder wechselnden Missbrauch mehrerer Suchtmittel. Sie gehört zu den schwerwiegenden Abhängigkeitserkrankungen.
Polytrauma bezeichnet gleichzeitige schwere Verletzungen mehrerer Körperregionen, die lebensbedrohlich sind. Schnelle Notfallversorgung ist entscheidend.
Polyurie bezeichnet eine krankhaft erhöhte Harnausscheidung von mehr als 2,5 Litern pro Tag. Sie kann auf verschiedene Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Nierenerkrankungen hinweisen.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind eine Gruppe von organischen Umweltkontaminanten, die bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material entstehen.
Die Pomelo ist eine große Zitrusfrucht mit mildem, süßlich-herbem Geschmack. Sie liefert wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C und gilt als kalorienarme, gesundheitsfördernde Frucht.
Das Pontiac-Fieber ist eine milde, selbstlimitierende Infektionskrankheit durch Legionellen, die grippeähnliche Symptome verursacht und ohne Lungenentzündung verläuft.
Die Popliteus-Tendinopathie ist eine Reizung oder Schädigung der Popliteussehne am Kniegelenk, die häufig bei Läufern auftritt und Schmerzen an der Außenseite des Knies verursacht.
Der Poppi-Skandal von 2025 dreht sich um irreführende Werbung für präbiotische Limonaden des US-Unternehmens Poppi und endete mit einem Millionenvergleich wegen falscher Gesundheitsversprechen.
Porphyrie bezeichnet eine Gruppe seltener Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Bildung von Häm gestört ist. Dies führt zur Ansammlung giftiger Vorstufen im Körper.
Der Porphyrinstoffwechsel beschreibt die Biosynthese und den Abbau von Porphyrinen, die als Grundbausteine des roten Blutfarbstoffs Häm dienen. Störungen dieses Stoffwechsels können zu Krankheitsbildern führen, die als Porphyrien bezeichnet werden.
Ein Post Workout Shake ist ein Nährstoffgetränk nach dem Training, das Muskeln regeneriert und Energiespeicher auffüllt. Er liefert Protein und Kohlenhydrate gezielt nach dem Sport.
Das Postaggressionssyndrom beschreibt die systemische Stressreaktion des Körpers nach schweren Verletzungen, Operationen oder Infektionen. Es umfasst Stoffwechsel- und Organveränderungen, die die Genesung beeinflussen.
Postbiotika sind bioaktive Verbindungen, die durch die Fermentation von Darmbakterien entstehen und positive gesundheitliche Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben.
Postbiotische Supplementierung bezeichnet die gezielte Zufuhr von Postbiotika – bioaktiven Stoffwechselprodukten nützlicher Bakterien – zur Unterstützung von Darmgesundheit und Immunsystem.
Das Postcholezystektomiesyndrom beschreibt anhaltende oder neu auftretende Beschwerden nach operativer Entfernung der Gallenblase. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Der posteriore Malleolus ist der hintere Knöchelfortsatz des Schienbeins. Er ist Teil des oberen Sprunggelenks und kann bei Knöchelbrüchen betroffen sein.
Die Postmenopause-Phase beginnt nach der letzten Menstruation und dauert lebenslang. Hormonelle Veränderungen können Beschwerden wie Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
Postprandial beschreibt den Zeitraum nach einer Mahlzeit. Der Begriff ist in der Medizin wichtig, z. B. bei der Messung des Blutzuckers nach dem Essen.
Postprandiale Hyperglyкämie bezeichnet einen übermäßig hohen Blutzuckerspiegel nach dem Essen. Sie ist ein wichtiges Merkmal von Diabetes und gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die postprandiale Reaktion beschreibt die Gesamtheit der Vorgänge im Körper nach einer Mahlzeit, insbesondere Veränderungen von Blutzucker, Hormonen und Stoffwechsel.
Das posttraumatische Herzsyndrom ist eine Herzerkrankung, die nach einer Herzschädigung auftreten kann. Es umfasst Zustände wie das Dressler-Syndrom und das Postkardiotomie-Syndrom.
Das Powassan-Virus wird durch Zecken übertragen und kann Enzephalitis verursachen. Erfahre mehr über Symptome, Schutzmaßnahmen und aktuelle Verbreitung.
PQQ (Pyrrolochinolinchinon) ist ein bioaktiver Mikronährstoff mit antioxidativen Eigenschaften, der die Mitochondrienfunktion unterstützt und in Lebensmitteln wie Kiwi und Soja vorkommt.
PR steht in der Medizin für Pulsrate (Pulse Rate) und bezeichnet die Anzahl der Herzschläge pro Minute. Sie ist ein wichtiger Vitalparameter zur Beurteilung der Herzfunktion.
Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe, die als Nahrungsquelle für die nützlichen Bakterien im Darm dienen und das Wachstum und die Aktivität dieser Mikroorganismen fördern.
Präbiotische Lebensmittel enthalten unverdauliche Ballaststoffe, die das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern und so die Darmgesundheit und das Immunsystem unterstützen.
Das Prader-Willi-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch Muskelschwäche, Kleinwuchs, geistige Behinderung und unstillbares Hungergefühl gekennzeichnet ist.
Präeklampsie ist eine schwere Schwangerschaftserkrankung, die vor allem nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt und sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind gefährlich sein kann.
Präkarinal bezeichnet die anatomische Region unmittelbar vor der Karina, der Gabelung der Luftröhre in die beiden Hauptbronchien. Der Begriff ist in der Medizin, insbesondere in der Thoraxdiagnostik, von Bedeutung.
Die Prämenopause ist der Beginn hormoneller Umstellungen vor den Wechseljahren. Erfahre, welche Symptome auftreten und wie du deinen Körper natürlich unterstützen kannst.
Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) beschreibt körperliche und psychische Beschwerden, die in der zweiten Zyklushälfte auftreten und mit der Menstruation abklingen.
Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist eine Gruppe von körperlichen und emotionalen Symptomen, die in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus einer Frau auftreten, typischerweise zwei bis zehn Tage vor der Periode.
Die Pränataldiagnostik umfasst medizinische Untersuchungen während der Schwangerschaft, um die Gesundheit von Mutter und ungeborenem Kind zu überwachen und mögliche Entwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen.
Die prärenale Proteinurie bezeichnet eine erhöhte Eiweißausscheidung im Urin, die nicht durch eine Nierenerkrankung, sondern durch einen Überschuss bestimmter Proteine im Blut verursacht wird.
Präzisionsdiagnostik bezeichnet hochgenaue medizinische Diagnoseverfahren, die individuelle biologische Merkmale nutzen, um Krankheiten frühzeitig und zielsicher zu erkennen.
Präzisionsmedizin bei Infektionskrankheiten nutzt genetische und molekulare Daten, um Diagnose und Therapie individuell anzupassen. So werden Behandlungen gezielter und wirksamer.
Prednisolon ist ein synthetisches Kortikosteroid, das entzündungshemmend und immunsuppressiv wirkt. Es wird bei zahlreichen entzündlichen, allergischen und autoimmunologischen Erkrankungen eingesetzt.
Pregabalin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Nervenschmerzen, Epilepsie und generalisierten Angststörungen. Es wirkt dämpfend auf überaktive Nervensignale im Gehirn und Rückenmark.
Pregnenolon ist ein körpereigenes Steroidhormon, das als Vorläufermolekül für viele Hormone gilt. Es spielt eine wichtige Rolle im Hormonhaushalt und Nervensystem.
Eine Prellung (Kontusion) ist eine stumpfe Gewebeverletzung ohne Hautriss, die durch äußere Krafteinwirkung entsteht. Typische Zeichen sind Schmerz, Schwellung und Bluterguss.
Presswehen sind die starken Wehen in der Austreibungsphase der Geburt, die das Kind durch den Geburtskanal treiben. Sie gehören zur Endphase der Geburt.
Die Price-Jones-Kurve ist eine grafische Darstellung der Verteilung der Erythrozytendurchmesser im Blut. Sie dient der Beurteilung von Größenschwankungen der roten Blutkörperchen.
Der Pricktest ist ein häufig eingesetztes Hauttest-Verfahren zur Diagnose von Allergien. Dabei werden mögliche Allergene auf die Haut aufgetragen und leicht eingestochen.
Pridinol Mesilat ist ein muskelrelaxierendes Arzneimittel, das bei schmerzhaften Muskelverspannungen eingesetzt wird. Es wirkt zentral und peripher und lindert Muskelspasmen effektiv.
Ein Proband ist eine Person, die freiwillig an einer wissenschaftlichen Studie oder klinischen Prüfung teilnimmt. Probanden leisten einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Forschung.
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Darms haben können, wenn sie in ausreichender Menge eingenommen werden.
Probiotika können das Hautbild bei Akne verbessern, indem sie die Darm-Haut-Achse positiv beeinflussen. Erfahren Sie, wie nützliche Bakterien Entzündungen reduzieren.
Probiotikakolonisierung beschreibt die Ansiedlung lebender Mikroorganismen im Darm nach Einnahme von Probiotika. Sie beeinflusst die Darmflora und kann die Gesundheit nachhaltig fördern.
Procain-Benzylpenicillin ist ein Depotantibiotikum aus der Gruppe der Penicilline, das als Injektion verabreicht wird und eine verzögerte Wirkstofffreisetzung ermöglicht.
Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist eine gründliche Reinigung der Zähne durch Fachpersonal in der Zahnarztpraxis – zum Schutz vor Karies und Parodontitis.
Progesteron ist ein zentrales Hormon im weiblichen Zyklus. Erfahre mehr über seine Funktion, Symptome bei Mangel und natürliche sowie therapeutische Ansätze zur Regulation.
Der Progesteron-Rückgang beschreibt den Abfall des weiblichen Hormons Progesteron im Blut. Er tritt in bestimmten Zyklusphasen, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auf und kann verschiedene Beschwerden verursachen.
Progesteronmangel bezeichnet einen zu niedrigen Spiegel des Hormons Progesteron im Blut. Er kann Zyklusstörungen, Fruchtbarkeitsprobleme und Beschwerden in den Wechseljahren verursachen.
Der Progesteronrezeptor ist ein Eiweißmolekül in Zellen, das das Hormon Progesteron bindet und dessen Wirkung im Körper vermittelt. Er spielt eine wichtige Rolle bei Fortpflanzung, Schwangerschaft und bestimmten Krebserkrankungen.
Progranulin (PGRN) ist ein körpereigenes Wachstumsfaktor-Protein, das Zellwachstum, Entzündungsregulation und Gewebereparatur steuert und eine Schlüsselrolle bei neurologischen Erkrankungen spielt.
Progressiv beschreibt in der Medizin einen Verlauf, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom sich kontinuierlich verschlechtert oder ausbreitet. Der Begriff ist zentral für die Einschätzung von Krankheitsverläufen.
Progressive Muskelentspannung ist eine Entspannungsmethode, bei der Muskelgruppen gezielt angespannt und entspannt werden, um Stress und Verspannungen zu reduzieren.
Das Prokollagen Typ III N Propeptid (PIIINP) ist ein Biomarker für die Kollagensynthese und Fibrosierung im Körper. Erhöhte Werte weisen auf erhöhten Bindegewebsumbau hin.
Die Proktologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen des Enddarms, des Afters und des Beckenbodens befasst. Sie ist ein Teilbereich der Chirurgie und Gastroenterologie.
Prolaktin ist ein Hormon, das in der Vorderlappen-Hypophyse (Adenohypophyse) produziert wird und vor allem für die Milchbildung (Laktation) nach der Geburt verantwortlich ist.
Proliferation bezeichnet die Vermehrung von Zellen durch Zellteilung. Sie ist ein grundlegender biologischer Prozess, der bei Wachstum, Gewebeheilung und bei der Entstehung von Krebs eine zentrale Rolle spielt.
Der Promyelozyt ist eine unreife Vorstufe der weißen Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet wird. Er spielt eine zentrale Rolle in der Blutbildung.
Propan ist ein farbloses, brennbares Kohlenwasserstoffgas, das als Treibstoff und Heizgas genutzt wird. Bei Einatmung in hoher Konzentration kann es Gesundheitsrisiken verursachen.
Propen (auch Propylen genannt) ist ein farbloses, brennbares Kohlenwasserstoffgas, das in der Petrochemie eine zentrale Rolle spielt und als Ausgangsstoff fuer viele Kunststoffe dient.
Ein Prophage ist das in das Bakteriengenom integrierte Erbgut eines Bakteriophagen. Er verbleibt latent und kann unter bestimmten Bedingungen reaktiviert werden.
Prophylaxe bezeichnet alle vorbeugenden Maßnahmen, die darauf abzielen, Krankheiten zu verhindern oder ihr Auftreten zu verzögern. Sie ist ein zentrales Konzept der modernen Medizin und des Gesundheitswesens.
Propin (Methylacetylen) ist ein einfaches Alkin mit der Formel C3H4. Es wird in der Industrie und Chemie genutzt, hat aber keine direkte medizinische Anwendung.
Propionsäure ist eine kurzkettige Fettsäure, die natürlich im Stoffwechsel vorkommt und als Lebensmittelzusatzstoff (E280) zur Konservierung eingesetzt wird.
Propriozeption bezeichnet die Wahrnehmung der eigenen Körperposition und Bewegung im Raum. Sie ist essenziell für Gleichgewicht, Koordination und sicheres Bewegen.
Propyl ist eine organisch-chemische Gruppe mit drei Kohlenstoffatomen, die in Lebensmittelzusatzstoffen, Arzneimitteln und Konservierungsmitteln vorkommt.
Propylenglykol ist ein synthetischer Zusatzstoff, der als Lösungs- und Feuchthaltemittel in Lebensmitteln, Kosmetika und Arzneimitteln eingesetzt wird.
Prosopagnosie, auch Gesichtsblindheit genannt, ist eine neurologische Störung, bei der Gesichter nicht erkannt werden können. Betroffene orientieren sich an Stimme, Frisur oder Kleidung.
Prostaglandine sind körpereigene Botenstoffe, die Entzündungen, Schmerzen und viele weitere Körperfunktionen regulieren. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Medizin.
Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist eine kleine, kastaniengroße Drüse im männlichen Körper, die unterhalb der Blase liegt und die Harnröhre ringförmig umschließt.
Die Prostata Vorsorge umfasst Untersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Prostataerkrankungen. Regelmäßige Kontrollen ab dem 45. Lebensjahr können die Heilungschancen deutlich verbessern.
Die Prostataentzündung (Prostatitis) ist eine Entzündung der Vorsteherdrüse beim Mann. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und geht häufig mit Schmerzen und Beschwerden beim Wasserlassen einher.
Prostataentzündungsmarker sind Laborwerte, die auf eine Entzündung der Prostata hinweisen. Sie helfen Ärzten bei der Diagnose und Verlaufskontrolle einer Prostatitis.
Prostatagesundheitsmarker sind medizinische Messwerte, die Aufschluss über den Zustand der Prostata geben und bei der Früherkennung von Prostataerkrankungen eingesetzt werden.
Die Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die häufig bei älteren Männern auftritt und Beschwerden beim Wasserlassen verursachen kann.
Prostatakrebs ist eine bösartige Erkrankung der Prostata und der häufigste Krebs beim Mann. Früherkennung und moderne Therapien verbessern die Heilungschancen deutlich.
Die Prostatektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur vollständigen oder teilweisen Entfernung der Prostata. Sie wird vor allem bei Prostatakrebs eingesetzt.
Proteasehemmung bezeichnet die gezielte Blockade von Proteasen – Enzymen, die Proteine spalten. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin und Pharmakologie.
Protein Spiking bezeichnet die betrügerische Praxis, Nahrungsergänzungsmitteln billige Aminosäuren oder Stickstoffquellen beizumischen, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen.
Protein-Timing bezeichnet die gezielte zeitliche Steuerung der Proteinzufuhr rund um Training und Mahlzeiten, um Muskelaufbau, Regeneration und Stoffwechsel optimal zu unterstützen.
Proteinhydrolysat ist ein durch enzymatische oder chemische Spaltung gewonnenes Eiweißprodukt. Es wird in der Ernährung, Medizin und Sportnahrung eingesetzt.
Proteinisolat ist eine hochkonzentrierte Eiweißform mit über 90 % Proteingehalt, gewonnen aus Lebensmitteln wie Molke, Soja oder Erbsen. Es wird häufig als Nahrungsergänzung im Sport und in der Ernährungstherapie eingesetzt.
Proteinmaxxing bezeichnet die gezielte Maximierung der täglichen Proteinzufuhr zur Unterstützung von Muskelaufbau, Körperzusammensetzung und allgemeiner Gesundheit.
Proteinpulver sind konzentrierte Formen von Eiweißen, die aus verschiedenen Quellen gewonnen werden, wie zum Beispiel aus Molke, Eiern, Hülsenfrüchten oder Pflanzen wie Reis und Erbsen.
Proteinpulver mit Enzymen sind Nahrungsergänzungsmittel, die Eiweiß mit verdauungsfördernden Enzymen kombinieren und so die Aufnahme von Aminosäuren im Körper verbessern.
Proteinpulver ohne Süßstoffe sind Eiweißergänzungen ohne künstliche oder natürliche Süßungsmittel. Sie eignen sich für Menschen mit empfindlichem Magen, Unverträglichkeiten oder dem Wunsch nach einer möglichst naturbelassenen Ernährung.
Proteinreiche Lebensmittel sind bedeutend für Muskelaufbau, Zellregeneration und Stoffwechselprozesse. Proteine bestehen aus Aminosäuren, von denen einige essenziell sind und über die Nahrung aufgenommen werden müssen.
Proteinurie bezeichnet die erhöhte Ausscheidung von Eiweiß über den Urin. Sie kann ein Hinweis auf Nierenerkrankungen oder andere Grunderkrankungen sein.
Proteinverdaulichkeit beschreibt, wie gut der Körper Eiweiß aus der Nahrung aufnehmen und verwerten kann. Sie ist ein wichtiges Maß für die Ernährungsqualität.
Proteostase bezeichnet das zelluläre Gleichgewicht aller Proteine – von der Herstellung bis zum Abbau. Störungen sind mit Alterung und Erkrankungen verknüpft.
Prothetik ist der medizinische Fachbereich, der sich mit dem Ersatz fehlender Körperteile durch künstliche Hilfsmittel befasst, um Funktion und Lebensqualität zu verbessern.
Die Prothrombinzeit (PT) ist ein Blutgerinnungstest, der misst, wie schnell das Blut gerinnt. Sie dient zur Diagnose von Gerinnungsstörungen und zur Überwachung einer Blutverdünnungstherapie.
Der Protonengradient ist ein elektrochemisches Gefälle von Wasserstoffionen (Protonen) über eine Membran, das in Zellen zur Energiegewinnung genutzt wird.
Die protonenmotorische Kraft ist eine elektrochemische Energie, die durch einen Protonengradienten über einer Membran entsteht und die Zelle zur ATP-Produktion nutzt.
Protonenpumpenhemmer (PPI) sind Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen. Sie werden bei Sodbrennen, Magengeschwüren und Refluxkrankheit eingesetzt.
Protopathisch bezeichnet eine primitive, undifferenzierte Form der Schmerzwahrnehmung, die grobe Reize wie Schmerz, Hitze und Kälte erkennt, aber keine genaue Lokalisation ermöglicht.
Die PRP-Behandlung (Platelet-Rich Plasma) ist ein medizinisches Verfahren, bei dem körpereigenes, plättchenreiches Plasma therapeutisch eingesetzt wird.
Pruritus (Juckreiz) ist ein unangenehmes Hautgefühl, das einen starken Kratzdrang auslöst. Er kann viele Ursachen haben und tritt lokal oder am ganzen Körper auf.
PSA (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein Eiweißstoff, der von der Prostata gebildet wird. Ein erhöhter PSA-Wert im Blut kann auf Prostatakrebs oder andere Erkrankungen hinweisen.
Der PSA-Test ist ein Bluttest zur Messung des Prostata-spezifischen Antigens. Er dient der Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Prostataerkrankungen.
Der PSA-Wert misst das Prostata-spezifische Antigen im Blut und dient als wichtiger Marker zur Früherkennung von Prostataerkrankungen, insbesondere Prostatakrebs.
Eine Pseudarthrose ist eine ausbleibende Knochenheilung nach einem Bruch, bei der ein falsches Gelenk entsteht. Sie erfordert oft eine spezielle Behandlung.
Pseudoagglutination bezeichnet eine falsche Verklumpung roter Blutkorperchen, die keine echte Antigen-Antikorper-Reaktion darstellt und diagnostisch relevant ist.
Pseudochylothorax ist eine seltene Erkrankung, bei der sich eine milchig-trübe Flüssigkeit im Pleuraraum ansammelt, die Chylus ähnelt, aber cholesterinreich ist.
Pseudoephedrin ist ein abschwellendes Medikament, das bei Erkältungen und Sinusitis eingesetzt wird. Es verengt die Blutgefäße der Nasenschleimhaut und erleichtert so die Atmung.
Ein Pseudogen ist eine nicht-funktionelle DNA-Sequenz, die einem funktionellen Gen ähnelt, aber keine Proteinsynthese bewirkt. Es entsteht durch Mutation oder Duplikation.
Pseudozyanose ist eine bläulich-graue Verfärbung der Haut, die nicht durch Sauerstoffmangel verursacht wird, sondern andere Ursachen wie Medikamente oder Ablagerungen hat.
Eine Pseudozyste ist eine flüssigkeitsgefüllte Höhle im Gewebe, die keine echte Zystenwand besitzt. Sie tritt häufig als Komplikation einer Bauchspeicheldrüsenentzündung auf.
Psoriasis-Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung bei Schuppenflechte. Erfahre hier alles über Symptome, Ursachen, Diagnose und moderne Behandlungsstrategien.
Die Psychoneuroimmunologie (PNI oder auch KPNI genannt) ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das die Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Immunsystem und Psyche untersucht.
Eine Psychose ist eine schwere psychische Erkrankung, bei der Betroffene den Bezug zur Realität verlieren. Typische Symptome sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen.
Psychosomatik beschreibt das Zusammenspiel von Seele und Körper bei der Entstehung und dem Verlauf von Erkrankungen. Psychische Belastungen können körperliche Beschwerden auslösen oder verstärken.
PT-141 (Bremelanotid) ist ein synthetisches Peptid zur Behandlung von sexueller Dysfunktion bei Frauen und Männern. Es wirkt über das Zentralnervensystem und steigert das sexuelle Verlangen.
Pterostilben ist ein natürlicher Pflanzenstoff aus der Gruppe der Stilbene, der vor allem in Heidelbeeren und Weintrauben vorkommt. Er gilt als bioaktive Verbindung mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften.
Ein Pterygium ist ein gutartiges Gewebewachstum auf der Bindehaut des Auges, das auf die Hornhaut übergreifen kann. Es entsteht häufig durch UV-Strahlung und Umwelteinflüsse.
PTLD (Post-Transplant lymphoproliferative Erkrankung) ist eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation nach Organtransplantation, bei der sich Lymphzellen unkontrolliert vermehren.
Ein Pucksack ist eine spezielle Einwickelhilfe für Säuglinge, die das Baby eng umschließt und so Geborgenheit, Ruhe und einen besseren Schlaf fördern soll.
Puerarin ist ein natürlicher Pflanzenwirkstoff aus der Kudzu-Wurzel (Pueraria lobata) und gehört zur Gruppe der Isoflavone. Es wird in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt und wissenschaftlich auf kardiovaskuläre sowie neuroprotektive Wirkungen untersucht.
Das pulmorenalee Syndrom ist eine lebensbedrohliche Kombination aus Lungenblutung und akutem Nierenversagen, meist durch Autoimmunerkrankungen verursacht.
Pulpitis ist eine schmerzhafte Zahnnervenentzündung durch Karies oder Zahnverletzungen. Erfahre mehr über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Pupille ist die kreisförmige Öffnung in der Mitte der Iris des Auges, die den Lichteinfall reguliert. Ihre Größe wird durch Muskeln der Iris gesteuert.
Pycnogenol ist ein pflanzlicher Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer mit antioxidativer, gefäßschützender und entzündungshemmender Wirkung.
Pylera ist ein verschreibungspflichtiges Kombinationspräparat zur Behandlung von Helicobacter-pylori-Infektionen. Es enthält drei Wirkstoffe und wird mit einem Protonenpumpenhemmer kombiniert.
Die Pylorusstenose ist eine Verengung des Magenausgangs, die den Nahrungstransport in den Dünndarm behindert. Sie tritt häufig bei Säuglingen auf und führt zu starkem Erbrechen.
Pyoderma gangraenosum ist eine seltene, entzündliche Hauterkrankung, die schmerzhafte Geschwüre verursacht. Sie zählt zu den neutrophilen Dermatosen und ist oft mit systemischen Erkrankungen assoziiert.
Pyramidenbahnzeichen sind neurologische Reflexzeichen, die auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweisen. Sie helfen Ärzten, Läsionen der Pyramidenbahn frühzeitig zu erkennen.
Pyridoxin ist eine Form von Vitamin B6 und ein wasserlösliches Vitamin, das für den Stoffwechsel von Aminosäuren, die Bildung von Neurotransmittern und das Immunsystem essenziell ist.
Pyroptose ist eine Form des programmierten Zelltods, die durch starke Entzündungsreaktionen ausgelöst wird und eine wichtige Rolle bei Infektionen und Autoimmunerkrankungen spielt.
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche pflanzliche Giftstoffe, die von verschiedenen Wildpflanzen wie Greiskraut (Senecio), Borretsch oder Jakobskreuzkraut gebildet werden.
Pyruvat ist ein zentrales Stoffwechselzwischenprodukt, das bei der Glykolyse entsteht und eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel des menschlichen Körpers spielt.
Der Pyruvatdehydrogenase-Komplex (PDC) ist ein zentrales Enzym im Stoffwechsel, das Pyruvat in Acetyl-CoA umwandelt und so die Energiegewinnung in den Mitochondrien einleitet.
Die PZR (Professionelle Zahnreinigung) ist eine gründliche Reinigung der Zähne durch Fachpersonal. Sie entfernt Plaque, Zahnstein und Verfärbungen und schützt vor Karies und Parodontitis.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
SIDS (plötzlicher Säuglingstod) bezeichnet den unerklärlichen Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Er tritt meist im ersten Lebensjahr auf und gilt als häufigste plötzliche Todesursache bei Säuglingen.
Das Levator-Ani-Syndrom ist ein chronischer Beckenbodenschmerz, der durch Verspannungen des Musculus levator ani entsteht. Es verursacht Druck- und Schweregefühl im Afterbereich.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.