Glossar: P
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
P
490 Beiträge in dieser Lexikon KategorieP1NP
P1NP ist ein Knochenstoffwechsel-Marker im Blut, der die Knochenbildungsrate anzeigt. Er wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Osteoporose eingesetzt.
P21
P21 ist ein Lebensmittelzusatzstoff, der als Farbstoff oder Hilfsstoff in verarbeiteten Lebensmitteln eingesetzt werden kann. Er unterliegt den Zulassungsvorschriften der europäischen Lebensmittelgesetzgebung.
PACAP
PACAP (Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das wichtige Funktionen im Nerven- und Hormonsystem übernimmt und bei Migräne sowie Stressreaktionen eine zentrale Rolle spielt.
Pädiatrie
Die Pädiatrie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Gesundheit, Entwicklung und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen befasst.
Pak Choi
Pak Choi, auch bekannt als Bok Choy, ist ein asiatisches Blattgemüse aus der Familie der Kreuzblütler.
Palexia
Palexia ist ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Tapentadol. Es wird zur Behandlung mittelstarker bis starker chronischer Schmerzen eingesetzt.
Palindromer Rheumatismus
Palindromer Rheumatismus ist eine seltene Gelenkerkrankung mit plötzlich auftretenden, wiederkehrenden Entzündungsschüben, die sich vollständig zurückbilden.
Palliation
Palliation bezeichnet die lindernde Behandlung bei unheilbaren Erkrankungen. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerztherapie und ganzheitliche Begleitung.
Palliativmedizin
Palliativmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen umfassend betreut und auf Lebensqualität statt Heilung setzt.
Pallidum
Das Pallidum (Globus pallidus) ist ein wichtiger Kernbereich im Gehirn, der die Bewegungssteuerung reguliert und Teil der Basalganglien ist.
Palmitinsäure
Palmitinsäure ist eine gesättigte Fettsäure, die natürlich in vielen Lebensmitteln vorkommt. Sie spielt eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel.
Palmitoylethanolamid (PEA)
Palmitoylethanolamid (PEA) ist eine körpereigene Fettsäureamid-Verbindung mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel und in der Schmerztherapie eingesetzt.
Palmkernfett
Palmkernfett ist ein pflanzliches Speisefett, das aus dem Kern der Ölpalme gewonnen wird. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und wird in der Lebensmittel- sowie Kosmetikindustrie vielseitig eingesetzt.
Pancreas anulare
Das Pancreas anulare ist eine seltene angeborene Fehlbildung, bei der Pankreasgewebe den Zwölffingerdarm ringförmig umschließt und dessen Passage einengen kann.
Panendoskopie
Die Panendoskopie ist eine umfassende endoskopische Untersuchung des oberen Verdauungstrakts, bei der Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm gleichzeitig beurteilt werden.
Panikattacke
Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Episode intensiver Angst, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreicht und mit starken körperlichen Symptomen einhergeht – ohne reale äußere Bedrohung.
panikattacke symptome
Panikattacken äußern sich durch plötzliche, intensive Angst mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot und Schwindel. Die Beschwerden erreichen meist innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt.
Pankolitis
Pankolitis ist eine schwere Form der Colitis ulcerosa, die den gesamten Dickdarm betrifft.
Pankreasbiopsie
Die Pankreasbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus der Bauchspeicheldrüse zur Untersuchung auf Krebs, Entzündungen oder andere Erkrankungen.
Pankreasdruckmessung
Die Pankreasdruckmessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung des Drucks im Pankreasgang. Sie hilft bei der Abklärung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse.
Pankreasenzym
Pankreasenzyme sind vom Pankreas produzierte Verdauungsenzyme, die Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate im Dünndarm aufspalten und so die Nährstoffaufnahme ermöglichen.
Pankreasenzymkinetik
Die Pankreasenzymkinetik beschreibt, wie Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse freigesetzt, aktiviert und abgebaut werden. Sie ist entscheidend für die Verdauung.
Pankreasenzymoptimierung
Pankreasenzymoptimierung beschreibt die gezielte Anpassung der Enzymtherapie bei Bauchspeicheldrüseninsuffizienz, um eine optimale Verdauung und Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.
Pankreasenzymsubstitution
Die Pankreasenzymsubstitution ersetzt fehlende Verdauungsenzyme bei Bauchspeicheldrüseninsuffizienz. Sie verbessert die Nährstoffaufnahme und lindert Beschwerden wie Fettstuhl und Gewichtsverlust.
Pankreasenzymtherapie
Die Pankreasenzymtherapie ersetzt fehlende Verdauungsenzyme bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Sie verbessert die Nährstoffaufnahme und lindert Verdauungsbeschwerden.
Pankreasexokrin
Das exokrine Pankreas produziert Verdauungsenzyme und Bikarbonat, die in den Dünndarm abgegeben werden und die Nahrungsverdauung ermöglichen.
Pankreasfermentanalyse
Die Pankreasfermentanalyse ist eine diagnostische Untersuchung zur Messung von Verdauungsenzymen der Bauchspeicheldrüse im Blut oder Stuhl.
Pankreasfermentmarker
Pankreasfermentmarker sind Laborwerte, die Enzyme der Bauchspeicheldrüse im Blut oder Urin messen und bei Verdacht auf Pankreaserkrankungen eingesetzt werden.
Pankreasfunktionstest
Der Pankreasfunktionstest prüft die Funktion der Bauchspeicheldrüse. Er hilft, Erkrankungen wie chronische Pankreatitis oder Pankreasinsuffizienz frühzeitig zu erkennen.
Pankreasgewebeanalyse
Die Pankreasgewebeanalyse ist eine diagnostische Untersuchung von Bauchspeicheldrüsengewebe, um Erkrankungen wie Krebs oder Entzündungen zu erkennen.
Pankreasgewebebiopsie
Die Pankreasgewebebiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der eine kleine Gewebeprobe aus der Bauchspeicheldrüse entnommen wird. Sie dient der Abklärung von Tumoren, Entzündungen oder anderen Veränderungen.
Pankreasgewebeoptimierung
Pankreasgewebeoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit und Funktion des Bauchspeicheldrüsengewebes durch Ernährung, Lebensstil und medizinische Therapien.
Pankreasgewebeproduktion
Pankreasgewebeproduktion bezeichnet die Bildung und Regeneration von Pankreasgewebe im menschlichen Körper. Sie umfasst exokrine und endokrine Zelltypen und ist medizinisch relevant bei Erkrankungen wie Diabetes und Pankreatitis.
Pankreashormon
Pankreashormone sind Botenstoffe der Bauchspeicheldrüse, die den Blutzucker regulieren. Die wichtigsten sind Insulin und Glukagon.
Pankreashormonanalyse
Die Pankreashormonanalyse ist eine Laboruntersuchung zur Messung der vom Pankreas produzierten Hormone wie Insulin, Glukagon und C-Peptid. Sie dient der Diagnose von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus.
Pankreashormonbalance
Die Pankreashormonbalance beschreibt das Gleichgewicht der vom Pankreas produzierten Hormone Insulin und Glukagon, das für einen stabilen Blutzucker essenziell ist.
Pankreashormonersatz
Pankreashormonersatz bezeichnet die medikamentöse Zufuhr von Hormonen, die die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend produziert – vor allem Insulin und Glukagon.
Pankreashormonregulation
Die Pankreashormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonausschüttung der Bauchspeicheldrüse, insbesondere von Insulin und Glukagon, zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels.
Pankreasinsuffizienz
Pankreasinsuffizienz bezeichnet die verminderte Funktion der Bauchspeicheldrüse, Verdauungsenzyme oder Hormone zu produzieren. Sie kann die Nährstoffaufnahme erheblich beeinträchtigen.
Pankreaskarzinom
Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse. Es zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen und wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
Pankreaslipase
Die Pankreaslipase ist ein Verdauungsenzym der Bauchspeicheldrüse, das Fette im Dünndarm aufspaltet. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und Nährstoffaufnahme.
Pankreasparenchym
Das Pankreasparenchym bezeichnet das funktionelle Gewebe der Bauchspeicheldrüse, das für die Verdauung und Blutzuckerregulation zuständig ist.
Pankreasprotease
Pankreasproteasen sind Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse, die Proteine im Dünndarm in kleinste Bausteine (Aminosäuren) aufspalten und so die Nährstoffaufnahme ermöglichen.
Pankreasregulation
Die Pankreasregulation beschreibt die Steuerung der exokrinen und endokrinen Funktionen der Bauchspeicheldrüse durch Hormone und das Nervensystem.
Pankreassaft
Pankreassaft ist eine vom Pankreas (Bauchspeicheldrüse) produzierte Verdauungsflüssigkeit, die wichtige Enzyme und Bikarbonat enthält und für die Nahrungsverdauung unerlässlich ist.
Pankreasschwanz
Der Pankreasschwanz ist der schmale, linke Abschnitt der Bauchspeicheldrüse. Er liegt in der Nähe der Milz und enthält hormonproduzierende Zellen.
Pankreassekretanalyse
Die Pankreassekretanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung der exokrinen Bauchspeicheldruesenfunktion anhand der Zusammensetzung des Pankreassekrets.
Pankreassekretatrophie
Die Pankreassekretatrophie bezeichnet den Rückgang der sekretorischen Funktion der Bauchspeicheldrüse. Sie kann Verdauungsstörungen und Nährstoffmangel verursachen.
Pankreassekretion
Die Pankreassekretion bezeichnet die Abgabe von Verdauungsenzymen und Bikarbonat durch die Bauchspeicheldrüse in den Dünndarm – essenziell für die Nährstoffverdauung.
Pankreaszyste
Eine Pankreaszyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung in oder an der Bauchspeicheldrüse. Sie kann harmlos oder behandlungsbedürftig sein.
Pankreolauryltest
Der Pankreolauryltest ist ein nicht-invasiver Urin- und Bluttest zur Beurteilung der exokrinen Bauchspeicheldruesenfunktion. Er hilft, eine Pankreasinsuffizienz fruehzeitig zu erkennen.
Pannus
Pannus bezeichnet entzündliches Granulationsgewebe, das bei Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis Gelenkknorpel und Knochen zerstört. Frühzeitige Behandlung ist entscheidend.
Pannusbildung
Pannusbildung bezeichnet das Wachstum von entzündlichem Granulationsgewebe in Gelenken, das Knorpel und Knochen zerstören kann.
Pansinusitis
Pansinusitis ist eine Entzündung aller Nasennebenhöhlen gleichzeitig. Sie verursacht Gesichtsschmerzen, Druckgefühl und Atembehinderung und erfordert ärztliche Behandlung.
Panthenol
Panthenol – auch bekannt als Dexpanthenol – ist die alkoholische Form von Pantothensäure (Vitamin B5) und wird im Körper rasch in das aktive Vitamin umgewandelt.
Pantoprazol
Pantoprazol ist ein Medikament zur Behandlung von Magensäurebeschwerden, Sodbrennen und Magengeschwüren. Es hemmt die Säureproduktion im Magen effektiv.
Pantoprazol Nebenwirkungen
Pantoprazol ist ein Protonenpumpenhemmer zur Behandlung von Magensäureproblemen. Wie jedes Medikament kann es Nebenwirkungen verursachen, die von mild bis selten-schwerwiegend reichen.
Papain
Ein proteolytisches Enzym aus der Papaya, das Proteine in Aminosäuren zerlegt. Es unterstützt die Verdauung und hat entzündungshemmende Eigenschaften.
Papanicolaou-Test
Der Papanicolaou-Test (Pap-Test) ist eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Zervixkarzinom und Zellveränderungen am Gebärmutterhals.
Papaya
Die Papaya ist eine tropische Frucht mit wertvollem Naehrstoffprofil. Sie liefert Vitamin C, Beta-Carotin und das Enzym Papain und gilt als leicht verdaulich und entzuendungshemmend.
Papilläres Schilddrüsenkarzinom
Das papilläre Schilddrüsenkarzinom ist die häufigste Form von Schilddrüsenkrebs. Es wächst langsam und hat bei frühzeitiger Behandlung eine sehr gute Prognose.
Papillenödem
Das Papillenödem ist eine Schwellung des Sehnervkopfes im Auge, meist durch erhöhten Hirndruck. Es gilt als medizinischer Notfall.
Pappenheim-Färbung
Die Pappenheim-Färbung ist eine histologische Kombinationsfärbung zur mikroskopischen Darstellung von Blutzellen. Sie ermöglicht die Unterscheidung verschiedener Zelltypen im Blutausstrich.
Papula
Eine Papula ist eine kleine, erhabene Hautveränderung mit einem Durchmesser von weniger als 1 cm. Sie kann verschiedene Ursachen haben und tritt bei zahlreichen Hauterkrankungen auf.
Papulopustulös
Papulopustulös beschreibt Hautveränderungen, die gleichzeitig Papeln (erhabene Knötchen) und Pusteln (eitergefüllte Bläschen) aufweisen. Dieses Muster tritt bei verschiedenen Hauterkrankungen auf.
Paracelsus
Paracelsus war ein Arzt, Alchemist und Vordenker der ganzheitlichen Medizin. Er gilt als Begründer der Iatrochemie und prägte die heutige Naturheilkunde mit seinem Leitsatz zur Dosis-Wirkung.
Paracetamol
Paracetamol ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel, das bei leichten bis mittleren Schmerzen sowie erhöhter Körpertemperatur eingesetzt wird.
Paradoxe Atmung
Paradoxe Atmung bezeichnet ein krankhaftes Atemmuster, bei dem sich die Brustwand entgegen der normalen Atemphase bewegt. Sie ist ein ernstes Notfallzeichen.
Parallelversuch
Ein Parallelversuch ist ein wissenschaftliches Studiendesign, bei dem zwei oder mehr Gruppen gleichzeitig unterschiedliche Behandlungen erhalten, um deren Wirksamkeit zu vergleichen.
Paraneoplastisches Syndrom
Das paraneoplastische Syndrom bezeichnet Beschwerden, die durch einen Tumor ausgelöst werden, ohne dass dieser direkt in das betroffene Gewebe eingewachsen ist.
Paranoia
Paranoia bezeichnet ein Denkmuster mit starkem Misstrauen und übertriebenen Verfolgungsideen. Sie tritt als Symptom oder eigenständige Erkrankung auf.
Paranoiker
Ein Paranoiker ist eine Person, die an Paranoia oder einer paranoiden Störung leidet – gekennzeichnet durch anhaltendes Misstrauen und irrationale Ängste.
Paranüsse
Paranüsse sind die Samen des Paranussbaums (Bertholletia excelsa), der in den Regenwäldern Südamerikas, vor allem in Brasilien, Bolivien und Peru, beheimatet ist.
Paraphimose
Die Paraphimose ist ein urologischer Notfall, bei dem die zurückgezogene Vorhaut nicht mehr über die Eichel zurückgeschoben werden kann und diese einschnürt.
Parasitenkur
Die sogenannte Parasitenkur ist ein TikTok-Trend, der unter dem Hashtag #parasitecleanse bereits über 450 Millionen Views erreicht hat.
Parasympathisch
Der Parasympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Er steuert Erholung, Verdauung und Regeneration und wirkt als Gegenspieler des Sympathikus.
Parathormon
Parathormon (PTH) ist ein lebenswichtiges Hormon der Nebenschilddrüsen, das den Kalzium- und Phosphathaushalt im Körper reguliert und eine zentrale Rolle für Knochen, Nieren und Darm spielt.
Parietale Osteopathie
Die parietale Osteopathie ist ein Bereich der Osteopathie, der sich mit Gelenken, Muskeln, Faszien und dem Bewegungsapparat befasst. Ziel ist die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Schmerzfreiheit.
Parietichytrium sp.
Parietichytrium sp. ist eine marine Mikroalge aus der Gruppe der Thraustochytriden, bekannt fuer ihre hohe Produktion wertvoller Omega-3-Fettsaeuren wie DHA.
Parkinson-Krankheit
Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die vor allem die Bewegungskoordination beeinträchtigt.
Parodontitis
Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterien verursacht wird und unbehandelt zum Zahnverlust führen kann.
Parodontologie
Die Parodontologie ist das Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates befasst.
Parodontose
Parodontose, korrekt bezeichnet als Parodontitis, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates.
PAS
PAS (Paraaminosalicylsäure) ist ein antibakterielles Medikament zur Behandlung der Tuberkulose, insbesondere bei resistenten Verlaufsformen. Es wird als Reservemittel eingesetzt.
PAS-Reaktion
Die PAS-Reaktion ist eine histochemische Färbemethode, die in der Pathologie eingesetzt wird, um Polysaccharide und Glykoproteine in Gewebeschnitten sichtbar zu machen.
Passionsblume
Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Unruhe, Schlafstörungen und Angstzuständen eingesetzt wird. Ihre beruhigenden Eigenschaften sind wissenschaftlich belegt.
Passive Beinhebetest
Der Passive Beinhebetest ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Volumenreagibilität bei kritisch kranken Patienten – schnell, sicher und ohne Flüssigkeitsgabe.
Passive Leg Raise
Der Passive Leg Raise ist ein klinischer Test zur Beurteilung der Volumenreagibilität bei kritisch kranken Patienten. Dabei werden die Beine passiv angehoben, um die Herzfunktion zu beurteilen.
Patella alta
Patella alta bezeichnet einen Hochstand der Kniescheibe, bei dem diese höher als normal im Kniegelenk sitzt. Dies kann Schmerzen, Instabilität und Knorpelschäden verursachen.
Patella baja
Patella baja beschreibt einen tief stehenden Kniescheibenstand. Dies kann Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Knieprobleme verursachen.
Patella-Apprehension-Test
Der Patella-Apprehension-Test ist ein klinischer Untersuchungstest zur Diagnose einer Patellaluxation oder patellarer Instabilität am Kniegelenk.
Patellafemoral-Syndrom
Das Patellafemoral-Syndrom ist ein häufiges Knieschmerzsyndrom, das durch Schmerzen hinter oder um die Kniescheibe entsteht. Es betrifft häufig sportlich aktive Menschen und Jugendliche.
Patellaluxation
Die Patellaluxation bezeichnet das Herausspringen der Kniescheibe aus ihrer normalen Position. Sie tritt häufig bei Sport auf und verursacht starke Schmerzen.
Patellarsehnenruptur
Die Patellarsehnenruptur ist ein Riss der Sehne unterhalb der Kniescheibe. Sie entsteht häufig durch plötzliche Belastung und erfordert meist eine operative Behandlung.
Patellasehnenentzündung (Jumper's Knee)
Die Patellasehnenentzündung (Jumper's Knee) ist eine schmerzhafte Überlastung der Patellasehne am Knie, häufig bei Sportlern. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Patellaspitze
Die Patellaspitze ist der untere Pol der Kniescheibe, an dem das Kniescheibenband ansetzt. Schmerzen an der Patellaspitze sind typisch für das Patellaspitzensyndrom.
Patellaspitzensyndrom
Das Patellaspitzensyndrom ist eine Überlastungserkrankung der Kniescheibensehne mit Schmerzen an der Kniescheibenspitze, häufig bei Sportlern.
Pathogenhemmung
Pathogenhemmung beschreibt die Unterdrückung oder Hemmung von krankheitserregenden Mikroorganismen im menschlichen Körper oder in der Umgebung.
Pathognomonisch
Pathognomonisch beschreibt ein Symptom oder Zeichen, das eindeutig und ausschließlich auf eine bestimmte Erkrankung hinweist und damit deren sichere Diagnose ermöglicht.
Pathologische Fraktur
Eine pathologische Fraktur ist ein Knochenbruch, der durch eine vorbestehende Erkrankung des Knochens entsteht – oft ohne große äußere Gewalteinwirkung.
Patientenverfügung
Die Patientenverfügung ist ein schriftliches Dokument, in dem eine Person im Voraus festlegt, welche medizinischen Maßnahmen sie im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit wünscht oder ablehnt.
Paukenerguss
Ein Paukenerguss bezeichnet die Ansammlung von Flüssigkeit im Mittelohr, genauer in der Paukenhöhle hinter dem Trommelfell.
Paukenröhrchen
Paukenröhrchen sind kleine Röhrchen, die bei Mittelohrerkrankungen ins Trommelfell eingesetzt werden, um eine dauerhafte Belüftung des Mittelohrs zu ermöglichen.
Pauwels-Klassifikation
Die Pauwels-Klassifikation teilt Schenkelhalsfrakturen anhand des Neigungswinkels der Bruchlinie in drei Schweregrade ein und hilft Ärzten, die optimale Behandlung zu planen.
Pavor nocturnus
Pavor nocturnus (Nachtschreck) ist eine Schlafstörung, bei der Betroffene plötzlich aus dem Schlaf aufschrecken, schreien und sich verängstigt zeigen, ohne aufzuwachen.
PCD
PCD (Primäre ciliäre Dyskinesie) ist eine seltene angeborene Erkrankung, bei der die Flimmerhärchen der Atemwege nicht richtig funktionieren, was zu chronischen Infektionen führen kann.
PCO
PCO (Polyzystisches Ovarsyndrom) ist eine häufige hormonelle Erkrankung bei Frauen, die Zyklusstörungen, erhöhte Androgenspiegel und zystische Veränderungen der Eierstöcke verursacht.
PCO Syndrom
Das PCO-Syndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Erkrankung bei Frauen, die Zyklusstörungen, erhöhte Androgenwerte und zystische Veränderungen der Eierstöcke verursacht.
PCSK9
PCSK9 ist ein Enzym, das den Cholesterinspiegel im Blut reguliert. Hemmstoffe dieses Enzyms werden zur Behandlung von erhöhtem LDL-Cholesterin eingesetzt.
PCSK9 Hemmer
PCSK9-Hemmer sind moderne Medikamente zur Senkung des LDL-Cholesterins. Sie werden eingesetzt, wenn Statine nicht ausreichen oder nicht vertragen werden.
PDA
Die PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionalanästhesiologisches Verfahren, bei dem Schmerzmittel in den Periduralraum der Wirbelsäule injiziert werden, um Schmerzen gezielt auszuschalten.
PDA (Periduralanästhesie)
PDA (Periduralanästhesie) ist ein regionales Betäubungsverfahren, das gezielt Schmerzen in bestimmten Körperbereichen, meist während der Geburt, lindert.
PDCAAS
Der PDCAAS ist eine Methode zur Bewertung der Proteinqualität auf Basis der Aminosäurenzusammensetzung und Verdaulichkeit. Er gilt als internationaler Standard für die Ernährungswissenschaft.
Pectinase
Ein Enzym, das Pektin in kleinere Moleküle zerlegt. Es unterstützt die Verdauung von Obst und Gemüse und verbessert die Nährstoffaufnahme.
Pediococcus
Pediococcus sind Milchsäurebakterien mit probiotischem Potenzial. Erfahre mehr über ihre Wirkung auf Darmflora, Immunabwehr und ihren Einsatz in Lebensmitteln.
PEG
Eine PEG ist eine perkutane endoskopische Gastrostomie, also eine künstlich angelegte Ernährungssonde, die durch die Bauchdecke direkt in den Magen führt.
PEG-25-PABA
PEG-25-PABA ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird. Er absorbiert UV-B-Strahlung und schützt die Haut vor sonnenbedingten Schäden.
PEG-MGF
PEG-MGF ist eine pegylierte Form des mechano-wachstumsfaktors, einem IGF-1-Spleißvariant. Es wird in der Forschung auf muskelregeneration und gewebereparatur untersucht.
Pektine
Pektine sind natürliche, lösliche Ballaststoffe, die hauptsächlich in der Zellwand von Früchten wie Äpfeln, Zitrusfrüchten oder Beeren vorkommen.
Pembrolizumab
Pembrolizumab ist ein Immun-Checkpoint-Inhibitor, der zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt wird. Er aktiviert das Immunsystem, um Tumorzellen zu bekämpfen.
Pemphigus vulgaris
Pemphigus vulgaris ist eine seltene, schwere Autoimmunerkrankung der Haut und Schleimhäute, bei der schmerzhafte Blasen entstehen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Penicillin
Penicillin ist ein natürliches Antibiotikum, das bakterielle Infektionen bekämpft. Es gehört zur ältesten und bekanntesten Klasse der Antibiotika.
Pentan
Pentan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff (Alkan) mit fünf Kohlenstoffatomen. Es wird in Industrie und Labor eingesetzt, ist jedoch gesundheitlich und umwelttechnisch relevant.
Penten
Penten ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff mit fünf Kohlenstoffatomen und einer Doppelbindung. Es gehört zur Gruppe der Alkene und ist in der chemischen Industrie relevant.
Pentin
Pentin ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff aus der Gruppe der Alkine mit einer Dreifachbindung. Es existiert als 1-Pentin und 2-Pentin und findet Verwendung in der chemischen Synthese.
Pentosephosphatweg
Der Pentosephosphatweg ist ein wichtiger Stoffwechselweg in menschlichen Zellen, der Glucose abbaut, NADPH produziert und Zucker für die DNA-Synthese bereitstellt.
Pentyl
Pentyl bezeichnet eine chemische Gruppe mit fünf Kohlenstoffatomen, die in Pharmazie, Lebensmittelchemie und Industrie vorkommt. Sie ist Bestandteil vieler organischer Verbindungen.
Peptid
Peptide sind kurze Aminosäureketten mit vielfältigen biologischen Wirkungen. Sie kommen in Medizin, Kosmetik und Ernährung zum Einsatz – von Hautpflege bis Stoffwechselregulation.
Peptidase
Peptidase sind Enzyme, die Peptidbindungen hydrolysieren und Peptide in Aminosäuren zerlegen, um die Proteinverdauung und Nährstoffaufnahme zu unterstützen.
Peptidbindung
Die Peptidbindung ist eine chemische Bindung, die zwei Aminosäuren miteinander verknüpft und so die Grundlage für den Aufbau von Proteinen bildet.
Peptide
Peptide sind kurze Aminosäureketten mit vielfältigen biologischen Wirkungen. Sie kommen in Medizin, Kosmetik und Ernährung zum Einsatz – von Hautpflege bis Stoffwechselregulation und anderen biologischen Prozessen.
Peptiderg
Peptiderg beschreibt Nervenzellen oder Signalwege, die Neuropeptide als Botenstoffe nutzen. Diese Peptide steuern zahlreiche Körperfunktionen wie Schmerz, Hunger und Stimmung.
Peptidfraktionen
Peptidfraktionen sind Gruppen kurzkettiger Eiweißbausteine, die durch Aufspaltung von Proteinen entstehen und wichtige biologische sowie ernährungsphysiologische Funktionen erfüllen.
Peptidhormon
Peptidhormone sind Botenstoffe aus Aminosäureketten, die wichtige Körperfunktionen steuern. Sie wirken über Rezeptoren an der Zelloberfläche und regulieren u. a. Stoffwechsel, Wachstum und Reproduktion.
Perakut
Perakut beschreibt einen extrem schnellen, plötzlichen Krankheitsverlauf, der innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zum Tod führen kann. Der Begriff wird in Medizin und Veterinärmedizin verwendet.
Perenterol
Perenterol ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Saccharomyces boulardii, das bei Durchfallerkrankungen eingesetzt wird und die Darmflora stabilisiert.
Pericarditis constrictiva
Pericarditis constrictiva ist eine chronische Herzerkrankung, bei der das Herzbeutel vernarbt und verhärtet, wodurch die Herzfunktion eingeschränkt wird.
Pericranium
Das Pericranium ist die äußere Knochenhaut des Schädels. Es versorgt den Knochen mit Nährstoffen und spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenheilung und rekonstruktiven Eingriffen.
Periimplantitis
Periimplantitis ist eine entzündliche Erkrankung des Gewebes rund um ein Zahnimplantat, die zum Knochenabbau führen kann.
Perikard
Das Perikard ist der schützende Herzbeutel, der das Herz umgibt. Es stabilisiert die Herzlage im Brustkorb und schützt vor Infektionen und mechanischen Einwirkungen.
Perikarderkrankung
Eine Perikarderkrankung betrifft den Herzbeutel, die schützende Hülle um das Herz. Sie kann Entzündungen, Flüssigkeitsansammlungen oder Vernarbungen umfassen.
Perikardflüssigkeit
Perikardflüssigkeit ist die natürliche Flüssigkeit im Herzbeutel, die das Herz schützt. Eine Vermehrung kann auf Erkrankungen hinweisen.
Perikardiotomie
Die Perikardiotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Herzbeutel (Perikard) gezielt eingeschnitten wird. Sie dient der Drainage von Flüssigkeit oder der Vorbereitung herzchirurgischer Operationen.
Perikarditis
Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels (Perikard), die häufig Brustschmerzen verursacht. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und ist meist gut behandelbar.
Perikardpunktion
Die Perikardpunktion ist ein medizinischer Eingriff zur Entfernung von Flüssigkeit aus dem Herzbeutel. Sie wird bei lebensbedrohlichen Ergüssen eingesetzt.
Perikardregeneration
Perikardregeneration bezeichnet die Wiederherstellung des Herzbeutels nach Verletzung oder Erkrankung. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Therapie und Heilungsprozesse.
Perilunär
Perilunär beschreibt Verletzungen rund um das Mondbein (Os lunatum) im Handgelenk. Diese oft schweren Verletzungen entstehen meist durch Stürze und erfordern rasche Diagnostik.
Perimenopause
Die Perimenopause bezeichnet die Übergangsphase vor der Menopause, die mit hormonellen Veränderungen einhergeht und die Fruchtbarkeit der Frau langsam verringert.
Periodensystem
Das Periodensystem ordnet alle bekannten chemischen Elemente nach ihrer Ordnungszahl und Elektronenkonfiguration. Es ist ein zentrales Werkzeug in Chemie, Medizin und Pharmazie.
Perioral
Perioral bezeichnet den Bereich um den Mund herum. In der Medizin wird dieser Begriff verwendet, um Symptome, Erkrankungen oder Behandlungen zu beschreiben, die den Mundbereich betreffen.
Periorale Dermatitis
Periorale Dermatitis, auch bekannt als Mundrose, ist eine entzündliche Hauterkrankung im Bereich um den Mund, die Nase oder die Augen.
Periostreaktion
Eine Periostreaktion ist eine radiologisch sichtbare Veränderung des Knochenhäutchens (Periost), die auf Erkrankungen, Verletzungen oder Tumoren hinweist.
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine chronische Durchblutungsstörung der Extremitäten, die durch Verengungen oder Verschlüsse von Arterien verursacht wird.
Periphericus
Periphericus bezeichnet den peripherischen Nerv – Teil des Nervensystems außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Er leitet Signale zwischen Zentralnervensystem und Körper.
Periprostatisch
Periprostatisch beschreibt den Bereich um die Prostata herum. Dieser Begriff ist in der Urologie und Onkologie besonders relevant, etwa bei der Beurteilung von Tumorausbreitung.
Peritonealdialyse
Die Peritonealdialyse ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell als natürliche Filtermembran genutzt wird, um Schadstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut zu entfernen.
Peritonealkarzinom
Das Peritonealkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Bauchfells. Es entsteht primär oder als Streuung anderer Krebsarten und erfordert spezialisierte Behandlung.
Peritonealkarzinose
Peritonealkarzinose bezeichnet die Ausbreitung von Krebszellen auf das Bauchfell. Sie tritt häufig als Folge von Magen-, Darm- oder Eierstock-Krebs auf.
Peritonealpunktion
Die Peritonealpunktion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Flüssigkeit aus der Bauchhöhle entnommen wird. Sie dient der Diagnose und Therapie von Aszites.
peritonsillarabszess
Ein Peritonsillarabszess ist eine eitrige Eiteransammlung im Gewebe neben der Mandel. Er entsteht meist als Komplikation einer Mandelentzündung und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
Perjodsäure
Perjodsäure ist eine starke anorganische Säure, die in der Medizin und Biochemie als Oxidationsmittel eingesetzt wird, besonders in der Histologie zur Gewebefärbung.
Perkussionshammer
Der Perkussionshammer ist ein medizinisches Untersuchungsinstrument zur Prüfung von Reflexen und zur Beurteilung von Körpergeweben durch Beklopfen.
Perkutane endoskopische Gastrostomie
Die perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) ist ein minimalinvasiver Eingriff zur Anlage einer Magensonde durch die Bauchdecke für künstliche Ernährung.
Peronealsehnenluxation
Die Peronealsehnenluxation ist eine Verletzung, bei der die Sehnen der Wadenmuskulatur aus ihrem normalen Verlauf hinter dem Außenknöchel herausspringen.
Peroxidationsschutz
Peroxidationsschutz bezeichnet den Schutz von Zellen und Geweben vor schädlicher Lipidperoxidation durch freie Radikale – ein zentraler Mechanismus der antioxidativen Abwehr.
Peroxisom
Peroxisomen sind winzige Zellorganellen, die in nahezu allen menschlichen Zellen vorkommen und wichtige Stoffwechselaufgaben übernehmen, darunter den Abbau von Fettsäuren und schädlichen Substanzen.
Peroxisom-Proliferator-aktivierter Rezeptor gamma
Der Peroxisom-Proliferator-aktivierte Rezeptor gamma (PPAR-gamma) ist ein kernständiger Rezeptor, der den Fettstoffwechsel und die Insulinsensitivität reguliert.
Peroxisomal
Peroxisomal bezeichnet alles, was die Peroxisomen betrifft – kleine Zellorganellen, die am Fettsäureabbau und am Schutz vor oxidativem Stress beteiligt sind.
Persistierender Ductus Botalli
Der persistierende Ductus Botalli ist eine angeborene Herzfehlbildung, bei der eine fetale Gefäßverbindung zwischen Aorta und Lungenarterie nach der Geburt offen bleibt.
Pertussis impfung
Die Pertussis-Impfung schützt vor Keuchhusten, einer hochansteckenden Atemwegserkrankung. Sie ist für Säuglinge, Kinder und Erwachsene empfohlen.
Perzentile
Die Perzentile ist ein statistisches Maß, das in der Medizin häufig verwendet wird, um Messwerte wie Körpergröße oder Gewicht im Vergleich zu einer Referenzgruppe einzuordnen.
Perzentilenkurve
Die Perzentilenkurve ist ein medizinisches Diagramm, das die körperliche Entwicklung von Kindern veranschaulicht und mit Gleichaltrigen vergleicht.
Pes anserinus
Der Pes anserinus ist eine anatomische Struktur am Knie, bei der drei Sehnen gemeinsam am Schienbein ansetzen. Entzündungen dieser Region verursachen typische Knieschmerzen.
Pestizide-Multimethode
Die Pestizide-Multimethode ist ein modernes analytisches Verfahren, das die gleichzeitige Bestimmung von mehr als 600 Wirkstoffen in Lebensmitteln und Futtermitteln ermöglicht.
Petechien
Petechien sind kleine, punktförmige, rötliche bis violette Hautblutungen, die durch das Austreten von Blut aus den Kapillaren in die Haut oder Schleimhäute entstehen.
Petechien fotos
Petechien sind kleine, punktförmige Blutungen in der Haut. Fotos helfen bei der Einordnung des Aussehens und der Schwere des Befundes.
Pethidin
Pethidin ist ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel, das bei starken Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt direkt im Zentralnervensystem und ist verschreibungspflichtig.
Peyer-Plaque
Peyer-Plaques sind lymphatische Gewebestrukturen im Dünndarm, die eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr des Darms spielen und zur Erkennung von Krankheitserregern beitragen.
PFA
PFA (Perfluoralkoxyalkan) ist ein fluorierter Kunststoff mit hoher chemischer Bestaendigkeit, der in medizinischen Geraeten, Laborausstattungen und Lebensmittelverarbeitungsanlagen eingesetzt wird.
Pfefferminze
Pfefferminze wirkt krampflösend, kühlend und entzündungshemmend. Erfahre mehr über ihre Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Spannungskopfschmerzen und Hautreizungen.
Pfefferminzöl
Pfefferminzöl ist ein ätherisches Öl aus der Pfefferminzpflanze mit vielseitigen Anwendungen in der Medizin, Aromatherapie und Naturheilkunde.
Pfeiffersches Drüsenfieber
Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöste Virusinfektion.
Pfeiffersches Drüsenfieber Spätfolgen
Das Pfeiffersche Drüsenfieber kann Spätfolgen hinterlassen. Erfahren Sie, welche Langzeitschäden möglich sind und wann ärztliche Kontrolle wichtig ist.
Pferdekuss
Ein Pferdekuss ist eine schmerzhafte Muskelprellung, meist am Oberschenkel, durch stumpfe Gewalteinwirkung. Er tritt häufig beim Sport auf.
Pflanzensteroltherapie
Die Pflanzensteroltherapie nutzt pflanzliche Sterole zur Senkung des LDL-Cholesterins. Sie wird ergänzend bei erhöhten Blutfettwerten eingesetzt.
Pflanzliche Beruhigungsmittel
Pflanzliche Beruhigungsmittel sind natürliche Mittel aus Heilpflanzen, die bei Stress, Unruhe und Schlafproblemen helfen. Sie gelten als schonende Alternative zu synthetischen Beruhigungsmitteln.
Pflanzliche Öle (Palme, Raps, Sonnenblume)
Pflanzliche Öle wie Palmöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl sind wichtige Fettquellen in der Ernährung. Sie liefern essentielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine und werden vielseitig in Küche und Lebensmittelindustrie eingesetzt.
Pflanzliche Therapie
Die pflanzliche Therapie nutzt Heilpflanzen und deren Wirkstoffe zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten. Sie ist ein anerkannter Bereich der Komplementärmedizin.
Pflegerisch
Pflegerisch beschreibt alles, was die professionelle Pflege und Betreuung von Menschen betrifft – insbesondere in der Kranken-, Alten- und Gesundheitspflege.
Pflegezulage
Die Pflegezulage unterstützt Pflegebedürftige finanziell. Erfahre Anspruch, Pflegegrade und welche Leistungen die Pflegeversicherung bietet.
Pfund Euro Umrechner
Mit einem Pfund Euro Umrechner wandeln Sie britische Pfund (GBP) schnell und einfach in Euro (EUR) um. Der aktuelle Wechselkurs wird dabei stets berücksichtigt.
PGC1alpha
PGC1alpha ist ein zentraler Regulationsprotein des Energiestoffwechsels und der Mitochondrienbiogenese. Es spielt eine Schluesselrolle bei Ausdauertraining, Stoffwechselgesundheit und Schutz vor chronischen Erkrankungen.
pH-Wert
Der pH-Wert ist eine Maßzahl zur Bestimmung, wie sauer oder basisch eine wässrige Lösung ist.
Phagentherapie
Die Phagentherapie nutzt Bakteriophagen – Viren, die Bakterien befällen – zur gezielten Behandlung bakterieller Infektionen. Sie gilt als vielversprechende Alternative zu Antibiotika.
Phäochromozytom
Das Phäochromozytom ist ein seltener Tumor der Nebennieren, der überschießend Stresshormone produziert und zu gefährlichen Blutdruckkrisen führen kann.
Pharmakogenetik
Pharmakogenetik untersucht, wie genetische Unterschiede die Reaktion eines Menschen auf Medikamente beeinflussen. Sie hilft, Therapien individuell anzupassen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu vermeiden.
Pharmakologisch
Pharmakologisch beschreibt alles, was die Wirkung von Arzneistoffen auf den menschlichen Organismus betrifft. Die Pharmakologie ist die Wissenschaft, die Wechselwirkungen zwischen Substanzen und biologischen Systemen untersucht.
Pharmaze
Pharmaze ist ein veralteter Begriff für Pharmazie – die Wissenschaft von Arzneimitteln, ihrer Herstellung, Wirkung und sicheren Anwendung.
Pharynx
Der Pharynx (Rachen) ist ein muskulöser Schlauch im Hals, der Mund- und Nasenhöhle mit Speiseröhre und Kehlkopf verbindet und eine zentrale Rolle beim Schlucken und Atmen spielt.
Phenothiazin
Phenothiazin ist eine chemische Grundstruktur, auf der eine wichtige Klasse von Medikamenten basiert, die vor allem als Antipsychotika und Antiemetika eingesetzt werden.
Phenoxymethylpenicillin
Phenoxymethylpenicillin (Penicillin V) ist ein orales Antibiotikum aus der Gruppe der Betalaktam-Antibiotika und wird bei bakteriellen Infektionen eingesetzt.
Phenprocoumon
Phenprocoumon ist ein orales Antikoagulans (Blutverdünner) aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten. Es wird zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen und Embolien eingesetzt.
Phenylalanin
Phenylalanin ist essentielle Aminosäure, die für die Synthese von Neurotransmittern und die Unterstützung der Stimmung und kognitiven Funktion wichtig ist.
Phenylbenzimidazolsulfonsäure
Phenylbenzimidazolsulfonsäure ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird und vor UV-B-Strahlung schützt.
Phenylketonurie
Phenylketonurie (PKU) ist eine seltene angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der die Aminosäure Phenylalanin nicht richtig abgebaut werden kann. Ohne Behandlung kann dies zu schweren geistigen Behinderungen führen.
PHGG
PHGG steht für Partially Hydrolyzed Guar Gum, ein teilweise hydrolysiertes Guarkernmehl, das als löslicher Ballaststoff in der Ernährungstherapie eingesetzt wird.
Phimose
Phimose bezeichnet die Verengung der Vorhaut des Penis, die ein Zurückstreifen erschwert oder verhindert. Sie kann angeboren oder erworben sein.
Phlebitis
Phlebitis bezeichnet eine Entzündung der Venenwand. Sie betrifft häufig oberflächliche Venen und verursacht Rötung, Schwellung und Schmerzen entlang des betroffenen Gefäßes.
Phlebitis migrans
Phlebitis migrans ist eine wandernde Venenentzündung, die wiederholt an verschiedenen Körperstellen auftritt. Sie kann auf eine ernsthafte Grunderkrankung hinweisen.
Phlebodruck
Der Phlebodruck bezeichnet den Blutdruck innerhalb der Venen. Er gibt Aufschluss über die Funktion des venösen Gefäßsystems und ist klinisch relevant bei Venenerkrankungen.
Phlebolith
Ein Phlebolith ist eine verkalkte Struktur in einer Vene, die durch eingedicktes Blut entsteht. Sie sind meist harmlos und werden oft zufällig bei bildgebenden Untersuchungen entdeckt.
Phlebologie
Die Phlebologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen beschäftigt.
Phlegmasia coerulea dolens
Phlegmasia coerulea dolens ist eine seltene, lebensbedrohliche Form der tiefen Venenthrombose mit massiver Schwellung, starken Schmerzen und blau-violetter Verfärbung des betroffenen Beins.
Phlegmone
Die Phlegmone ist eine akute, diffuse bakterielle Infektion des Unterhautgewebes und der Faszien. Sie äußert sich durch Schwellung, Rötung und Schmerzen.
Phosphatidsäure
Phosphatidsäure ist ein zentrales Phospholipid im menschlichen Körper, das als Baustein von Zellmembranen und wichtiger Signalmolekül fungiert. Sie spielt eine Schlüsselrolle beim Muskelaufbau und in der Zellkommunikation.
Phosphatidylcholin
Phosphatidylcholin ist ein essenzieller Phospholipid-Baustein von Zellmembranen und spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel, der Leberfunktion und der Gehirngesundheit.
Phosphatidylserin
Phosphatidylserin ist ein körpereigener Phospholipid-Wirkstoff, der vor allem in Gehirnzellen vorkommt und eine wichtige Rolle für Gedächtnis, Konzentration und kognitive Funktionen spielt.
Phosphin
Phosphin (PH₃) ist ein farbloses, hochgiftiges Gas aus der Gruppe der Phosphorverbindungen.
Phosphoglycerid
Phosphoglyceride sind essentielle Lipide, die als Hauptbestandteil biologischer Membranen fungieren und zentrale Rollen im Stoffwechsel sowie in der Zellkommunikation spielen.
Phospholipide
Phospholipide sind eine Klasse von Amphiphilen (doppellipophilen Molekülen), die in allen lebenden Organismen eine zentrale Rolle spielen.
Phospholipidkomplex
Ein Phospholipidkomplex ist eine Verbindung aus einem Wirkstoff und Phospholipiden, die die Aufnahme fettlöslicher Substanzen im Körper verbessert und in der Pharmazie und Nahrungsergänzung eingesetzt wird.
Phospholipidstruktur
Die Phospholipidstruktur beschreibt den molekularen Aufbau von Phospholipiden, die als Hauptbestandteil biologischer Membranen eine zentrale Rolle im menschlichen Körper spielen.
Phospholipidsynergie
Phospholipidsynergie beschreibt das Zusammenwirken verschiedener Phospholipide, das deren biologische Wirksamkeit verstärkt. Sie spielt eine zentrale Rolle in Zellmembranen und der Nährstoffaufnahme.
Phospholipidsynergieanalyse
Die Phospholipidsynergieanalyse untersucht das Zusammenwirken verschiedener Phospholipide im Körper. Sie liefert Einblicke in Zellmembranfunktion und Stoffwechselprozesse.
Phospholipidsynergiekomplex
Ein Phospholipidsynergiekomplex ist eine Kombination aus Phospholipiden, die synergistisch wirken, um die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen zu verbessern und Zellmembranen zu unterstützen.
Phospholipidsynergiemarker
Der Phospholipidsynergiemarker beschreibt das synergetische Zusammenwirken von Phospholipiden im Stoffwechsel. Er dient als Biomarker zur Bewertung von Zellmembranfunktion und Lipidstoffwechsel.
Phosphor
Phosphor ist ein essenzieller Mineralstoff, der im menschlichen Körper vor allem in Form von Phosphat vorkommt.
Phosphorsäureester
Phosphorsäureester sind chemische Verbindungen, die in Biochemie und Medizin eine zentrale Rolle spielen. Sie kommen natürlich im Körper vor und werden auch als Wirkstoffe sowie Zusatzstoffe eingesetzt.
Phosphorylierung
Phosphorylierung ist ein zentraler biochemischer Prozess, bei dem eine Phosphatgruppe an ein Molekül gebunden wird. Sie reguliert zahlreiche Zellfunktionen und Stoffwechselwege.
Photokarzinogenese
Photokarzinogenese bezeichnet die durch UV-Strahlung ausgelöste Entstehung von Hautkrebs. UV-Licht schädigt die DNA der Hautzellen und kann langfristig zu bösartigen Tumoren führen.
Photophobie
Photophobie bezeichnet eine übermäßige Lichtempfindlichkeit der Augen. Betroffene empfinden normales Licht als schmerzhaft oder unangenehm blendend.
Photosynthese
Photosynthese ist der Prozess, mit dem Pflanzen Sonnenlicht in Energie umwandeln. Erfahre, wie CO₂ in Glukose verwandelt wird, warum Sauerstoff entsteht und warum dieser Vorgang für alles Leben entscheidend ist.
Phototherapie
Phototherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der gezieltes Licht zur Therapie von Haut- und anderen Erkrankungen eingesetzt wird. Sie findet Anwendung in der Dermatologie, Psychiatrie und Neonatologie.
Phyllochinon
Phyllochinon ist die natürliche Form von Vitamin K1 und kommt vor allem in grünem Blattgemüse vor. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung und der Knochengesundheit.
Physalis
Die Physalis (Kapstachelbeere) ist eine leuchtend orangefarbene Beere, die von einer papierartigen Hülle umgeben ist.
Physiologische Anurie
Physiologische Anurie bezeichnet das vorübergehende Ausbleiben der Urinproduktion bei Neugeborenen in den ersten Lebensstunden – ein normaler Zustand nach der Geburt.
Physiotherapie
Physiotherapie ist eine Therapieform, die Bewegung und gezielte Übungen einsetzt, um Schmerzen zu lindern, die Mobilität zu verbessern und körperliche Funktionen wiederherzustellen.
Phytansäure
Phytansäure ist eine verzweigtkettige Fettsäure, die über tierische Lebensmittel aufgenommen wird. Bei gestörtem Abbau kann sie sich im Körper anreichern und schwere Erkrankungen verursachen.
Phytase
Ein Enzym, das Phytinsäure in verwertbare Phosphate und Mineralien zerlegt. Es verbessert die Verfügbarkeit von Nährstoffen wie Calcium, Eisen und Zink.
Phytinsäure
Phytinsäure ist eine natürliche Verbindung in pflanzlichen Lebensmitteln, die Mineralstoffe bindet und deren Aufnahme im Körper hemmen kann.
Phytolektin
Phytolektine sind pflanzliche Proteine, die Kohlenhydrate binden und in vielen Lebensmitteln vorkommen. Sie beeinflussen das Immunsystem und die Verdauung.
Phytomenadion
Phytomenadion (Vitamin K1) ist ein gerinnungsfördernder Wirkstoff aus der Gruppe der Antidote. Es ist ein essentielles Vitamin, das eine Schlüsselrolle bei der Blutgerinnung spielt und zur Knochengesundheit beiträgt.
Phytonährstoffe
Phytonährstoffe, auch als sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, sind Verbindungen, die in Pflanzen vorkommen und für deren Überleben wichtig sind.
Phytoöstrogene Wirkung
Phytoöstrogene sind pflanzliche Verbindungen, die im Körper eine östrogenähnliche Wirkung entfalten. Sie binden an Östrogenrezeptoren und beeinflussen so den Hormonhaushalt auf natürliche Weise.
Phytosterinämie
Phytosterinämie ist eine seltene Erbkrankheit, bei der pflanzliche Sterole sich im Blut und Gewebe ansammeln und das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen.
Phytosterolbiosynthese
Die Phytosterolbiosynthese ist der biochemische Prozess, durch den Pflanzen pflanzliche Sterole (Phytosterole) herstellen. Diese Verbindungen sind strukturell dem Cholesterin ähnlich und spielen eine wichtige Rolle in der Pflanzenphysiologie sowie in der menschlichen Gesundheit.
Phytosterole
Phytosterole sind pflanzliche Verbindungen, die strukturell dem menschlichen Cholesterin ähneln.
Phytosterolkomplex
Ein Phytosterolkomplex ist eine Mischung pflanzlicher Sterole, die den Cholesterinspiegel senken und die Herzgesundheit unterstützen können.
Phytosterolresorption
Die Phytosterolresorption beschreibt die Aufnahme pflanzlicher Sterole aus dem Darm ins Blut. Sie ist beim Menschen naturgemäß gering und beeinflusst den Cholesterinstoffwechsel.
Phytosterolsynthese
Die Phytosterolsynthese ist der biochemische Prozess, bei dem Pflanzen pflanzliche Sterole (Phytosterole) herstellen. Diese Verbindungen sind strukturell dem Cholesterin ähnlich.
Phytotherapeutikum
Ein Phytotherapeutikum ist ein pflanzliches Arzneimittel, das aus Heilpflanzen oder deren Extrakten hergestellt wird und zur Vorbeugung oder Behandlung von Beschwerden eingesetzt wird.
Phytotherapie
Phytotherapie ist die gezielte Anwendung von Heilpflanzen und pflanzlichen Wirkstoffen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen. Sie gilt als anerkannter Bereich der modernen Medizin.
Pica-Syndrom
Das Pica-Syndrom ist eine Essstörung, bei der Betroffene anhaltend nicht essbare Substanzen verzehren. Es tritt bei Kindern, Schwangeren und Menschen mit Entwicklungsstörungen auf.
Pickel
Pickel sind entzündliche Hautunreinheiten, die meist durch verstopfte Talgdrüsen und eine anschließende bakterielle Entzündung entstehen.
Picornaviridae
Picornaviridae ist eine Familie kleiner RNA-Viren, zu der bekannte Krankheitserreger wie Polio-, Rhino- und Enteroviren gehören. Sie verursachen Erkrankungen der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts und des Nervensystems.
Piezochirurgie
Piezochirurgie ist ein modernes chirurgisches Verfahren, das Ultraschallschwingungen nutzt, um Knochengewebe präzise zu schneiden, ohne umliegendes Weichgewebe zu verletzen.
Pilates
Pilates ist ein ganzheitliches Trainingskonzept, das Anfang des 20. Jahrhunderts von Joseph Pilates entwickelt wurde.
Pilatesring
Ein Pilatesring, auch bekannt als Magic Circle, ist ein vielseitiges Trainingsgerät aus flexiblem, leichtem Kunststoff mit seitlichen Polstern.
Pille danach
Die Pille danach ist ein hormonelles Notfallverhütungsmittel, das eine ungewollte Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr verhindern kann.
Pilonidalsinus
Der Pilonidalsinus ist eine chronische Erkrankung in der Steißbeingegend, bei der sich ein Kanal unter der Haut bildet, oft mit Entzündung und Abszessbildung.
Pinealozyt
Pinealozyten sind die spezialisierten Drüsenzellen der Zirbeldrüse, die das Schlafhormon Melatonin produzieren und eine zentrale Rolle im Schlaf-Wach-Rhythmus spielen.
Pinguecula
Eine Pinguecula ist eine gutartige, gelbliche Verdickung der Bindehaut des Auges. Sie entsteht häufig durch UV-Strahlung, Wind oder Staub und ist in der Regel harmlos.
Piotrowski-Reflex
Der Piotrowski-Reflex ist ein neurologischer Eigenreflex des Fußes. Er wird bei der klinischen Untersuchung genutzt, um Störungen des Nervensystems zu erkennen.
Pipamperon
Pipamperon ist ein antipsychotisches Medikament aus der Gruppe der Butyrophenone, das vor allem zur Behandlung von Unruhe, Schlafstörungen und Verhaltensstörungen eingesetzt wird.
Piperacillin
Piperacillin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Acylaminopenicilline, das gegen viele grampositive und gramnegative Bakterien wirkt.
Piriformis-Syndrom
Das Piriformis-Syndrom ist eine neuromuskuläre Erkrankung, bei der der Piriformis-Muskel den Ischiasnerv reizt oder komprimiert und so Schmerzen im Gesäß und Bein verursacht.
Piritramid
Piritramid ist ein starkes Opioid-Analgetikum, das vor allem zur Behandlung starker postoperativer Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt schmerzstillend durch Bindung an Opioidrezeptoren im Zentralnervensystem.
Pitavastatin
Pitavastatin ist ein verschreibungspflichtiges Statin zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Pivot-Shift-Test
Der Pivot-Shift-Test ist eine klinische Untersuchungsmethode zur Diagnose einer vorderen Kreuzbandruptur am Kniegelenk. Er prüft die rotatorische Instabilität des Knies.
Placebo
Ein Placebo ist ein Scheinpräparat ohne pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoff, das in der Medizin zu Forschungs- und therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.
Plagiozephalus
Plagiozephalus bezeichnet eine asymmetrische Abflachung des Schädels bei Säuglingen. Die Schädelform ist einseitig verformt, meist durch anhaltenden Druck in einer bestimmten Liegeposition.
Plantar
Plantar bezeichnet in der Medizin alles, was die Fussohle betrifft. Der Begriff ist wichtig bei der Diagnose und Behandlung von Beschwerden an der Unterseite des Fusses.
Plantarfaszienriss
Ein Plantarfaszienriss ist eine teilweise oder vollständige Ruptur der Bindegewebsplatte an der Fußsohle. Er verursacht starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Plantarfasziitis
Plantarfasziitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Plantarfaszie am Fuss, die typischerweise Fersenschmerzen verursacht. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Fussschmerzen bei Erwachsenen.
Plantarfasziitis Symptome
Plantarfasziitis Symptome umfassen vor allem stechende Fersenschmerzen, die morgens beim ersten Auftreten besonders stark sind. Erfahren Sie, woran Sie die Erkrankung erkennen.
Plantarmuskelreflex
Der Plantarmuskelreflex ist ein neurologischer Reflex, der durch Reizung der Fußsohle ausgelöst wird. Er dient der Beurteilung der Funktion des Nervensystems.
Plaque
Plaque ist ein weicher, klebriger Film aus Speiseresten, Speichel und Bakterien, der sich auf den Zähnen und entlang des Zahnfleischrands ansammelt.
Plasmaprotein
Plasmaproteine sind Eiweißstoffe im Blutplasma, die lebenswichtige Aufgaben erfüllen: Sie transportieren Substanzen, regulieren den Blutdruck und sind an der Immunabwehr beteiligt.
Plasmaviskosität
Die Plasmaviskosität beschreibt die Fließeigenschaft des Blutplasmas. Sie ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung von Entzündungen und bestimmten Erkrankungen.
Plattenepithel
Das Plattenepithel ist ein flaches Zellgewebe, das viele Körperoberflächen auskleidet. Es schützt Organe und Schleimhäute und spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Diagnostik.
Plattenepithelkarzinom
Das Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der aus Plattenepithelzellen entsteht. Es kann Haut, Schleimhäute und innere Organe befallen und erfordert frühzeitige Diagnose.
Plattfuß
Der Plattfuß ist eine Fehlstellung des Fußes, bei der das LängsGewölbe abgeflacht oder vollständig aufgehoben ist. Er kann angeboren oder erworben sein und Schmerzen sowie Gangstörungen verursachen.
Plazebokontrolle
Die Plazebokontrolle ist eine wissenschaftliche Methode in klinischen Studien, bei der eine Vergleichsgruppe ein wirkstoffloses Scheinpräparat erhält, um den tatsächlichen Effekt einer Behandlung objektiv zu messen.
Plazenta
Die Plazenta ist ein lebenswichtiges Organ, das während der Schwangerschaft in der Gebärmutter gebildet wird und den Austausch von Nährstoffen, Sauerstoff und Abfallprodukten zwischen der Mutter und dem Fötus ermöglicht.
Plazentageburt
Die Plazentageburt ist die dritte Geburtsphase, in der die Plazenta nach der Entbindung des Kindes ausgestossen wird. Sie ist ein natürlicher Abschluss des Geburtsvorgangs.
Plazentainsuffizienz
Plazentainsuffizienz bezeichnet eine eingeschränkte Funktion der Plazenta, bei der das ungeborene Kind nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.
Pleuraerguss
Ein Pleuraerguss ist eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Pleuraspalt, dem Raum zwischen Lunge und Brustwand. Er kann Atemnot verursachen und auf verschiedene Grunderkrankungen hinweisen.
Pleuramesotheliom
Das Pleuramesotheliom ist ein seltener, bösartiger Tumor der Pleura (Brustfell). Es entsteht meist durch langjährige Asbestexposition und wird häufig erst spät diagnostiziert.
Pleurapunktion
Die Pleurapunktion ist ein medizinischer Eingriff, bei dem Flüssigkeit oder Luft aus dem Pleuraraum (Raum zwischen Lunge und Brustwand) entnommen wird. Sie dient sowohl der Diagnostik als auch der Therapie.
Pleuritis
Pleuritis ist eine Entzündung des Rippenfells, der Gewebeschicht um die Lungen. Sie verursacht meist starke, atemabhängige Brustschmerzen und erfordert ärztliche Abklärung.
Pleurodynie
Pleurodynie ist ein stechender Brustschmerz, der durch eine Entzündung der Rippenmuskulatur oder des Brustfells entsteht. Sie tritt häufig bei Virusinfektionen auf.
Plexus uretericus
Der Plexus uretericus ist ein Nervengeflecht, das den Harnleiter versorgt und dessen Bewegungen sowie Schmerzwahrnehmung steuert.
Plica rectouterina
Die Plica rectouterina ist eine Bauchfellfalte im weiblichen Becken zwischen Gebärmutter und Mastdarm. Sie begrenzt den Douglas-Raum und ist klinisch bedeutsam.
Plica-mediopatellaris-Syndrom
Das Plica-mediopatellaris-Syndrom ist eine Reizung der inneren Knieschleimhautfalte, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Knie verursacht.
Plummer-Vinson-Syndrom
Das Plummer-Vinson-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, die durch Eisenmangel, Schluckbeschwerden und Schleimhautveränderungen im Rachenraum gekennzeichnet ist.
PMS Symptome
PMS Symptome treten in der zweiten Zyklushälfte auf und umfassen körperliche sowie emotionale Beschwerden. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Anzeichen und Behandlung.
Pneumonie-Erreger
Pneumonie-Erreger sind Mikroorganismen, die eine Lungenentzündung auslösen. Dazu zählen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Die häufigsten Erreger sind Streptococcus pneumoniae und Influenzaviren.
Pneumothorax
Ein Pneumothorax ist das Eindringen von Luft in den Pleuraspalt, was zum teilweisen oder vollständigen Kollaps einer Lunge führt. Er kann spontan oder durch Verletzungen entstehen.
Poikilozyt
Ein Poikilozyt ist ein abnormal geformtes rotes Blutkörperchen. Solche Formveränderungen können auf verschiedene Bluterkrankungen oder Mangelzustände hinweisen.
Polarlichter
Polarlichter entstehen durch Sonnenwind und zeigen faszinierende Lichtspiele am Himmel. Erfahre, wie sie entstehen und wo sie am besten zu sehen sind.
Poliomyelitis
Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die das Nervensystem befällt und zu dauerhaften Lähmungen führen kann. Durch Impfung ist sie heute weitgehend ausgerottet.
Pollenallergie
Die Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen oder allergische Rhinitis, ist eine übersteigerte Immunreaktion auf Blütenpollen.
Pollenallergie Heuschnupfen
Pollenallergie (Heuschnupfen) ist eine allergische Reaktion auf Blütenpollen. Typische Symptome sind Niesen, jückende Augen und Schnupfen.
Pollenflug
Pollenflug bezeichnet die saisonale Verbreitung von Blütenpollen durch die Luft. Er ist eine häufige Ursache für allergische Reaktionen wie Heuschnupfen.
Polyarthritis
Polyarthritis bezeichnet eine gleichzeitige Entzündung von fünf oder mehr Gelenken. Sie kann chronisch verlaufen und zu Gelenkschäden führen.
Polycythaemia vera
Polycythaemia vera ist eine seltene Erkrankung des Knochenmarks, bei der zu viele rote Blutkörperchen gebildet werden. Dies kann zu Thrombosen und anderen schwerwiegenden Komplikationen führen.
Polydextrose
Polydextrose ist ein synthetisch hergestellter Ballaststoff, der als Lebensmittelzusatzstoff (E1200) eingesetzt wird. Er unterstützt die Verdauung und dient als kalorienarmer Füllstoff.
Polymyalgia rheumatica
Polymyalgia rheumatica ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft und starke Schmerzen sowie Steifigkeit in Schultern, Nacken und Hüften verursacht.
Polymyositis
Polymyositis ist eine seltene entzündliche Muskelerkrankung, bei der das Immunsystem die Muskulatur angreift. Sie führt zu fortschreitender Muskelschwäche und bedarf einer ärztlichen Behandlung.
Polyneuropathie
Polyneuropathie bezeichnet eine Erkrankung, bei der mehrere periphere Nerven im Körper gleichzeitig betroffen sind und typischerweise die Funktion und Gefühlsempfindung beeinträchtigt ist.
Polyp
Ein Polyp ist eine gutartige Gewebswucherung, die aus Schleimhäuten hervorgeht. Polypen können im Darm, in der Nase oder im Gebärmutterhals auftreten und werden meist endoskopisch entfernt.
Polypen
Polypen sind gutartige Gewebewucherungen, die von Schleimhäuten ausgehen und in unterschiedlichen Körperregionen auftreten können.
Polyphagie
Polyphagie bezeichnet ein krankhaft gesteigertes Hungergefühl mit übermäßigem Essverhalten. Sie tritt häufig bei Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen oder psychischen Störungen auf.
Polyphenolaufnahme
Die Polyphenolaufnahme beschreibt, wie viele pflanzliche Antioxidantien der Mensch über die Nahrung aufnimmt. Eine hohe Zufuhr gilt als gesundheitsfördernd.
Polyphenolbiokinetik
Die Polyphenolbiokinetik beschreibt, wie pflanzliche Polyphenole im menschlichen Körper aufgenommen, verteilt, verstoffwechselt und ausgeschieden werden.
Polyphenolbiokinetikanalyse
Die Polyphenolbiokinetikanalyse untersucht, wie pflanzliche Polyphenole im Körper aufgenommen, verteilt, umgewandelt und ausgeschieden werden. Sie liefert wichtige Erkenntnisse für Ernährungswissenschaft und Präventivmedizin.
Polyphenolbioverfügbarkeit
Polyphenolbioverfügbarkeit beschreibt, wie viel der in Lebensmitteln enthaltenen Polyphenole der Körper tatsächlich aufnehmen, verwerten und nutzen kann.
Polyphenole
Polyphenole sind pflanzliche Antioxidantien, die oxidativen Stress reduzieren, Entzündungen hemmen und als Schlüsselfaktoren für Zellschutz und Longevity gelten.
Polyphenolkinetik
Die Polyphenolkinetik beschreibt, wie pflanzliche Polyphenole im menschlichen Körper aufgenommen, verteilt, verstoffwechselt und ausgeschieden werden.
Polyphenolkomplex
Ein Polyphenolkomplex ist eine Kombination mehrerer pflanzlicher Polyphenole, die gemeinsam antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen entfalten.
Polyphenolprofil
Das Polyphenolprofil beschreibt die Gesamtheit der in einem Lebensmittel oder Organismus enthaltenen Polyphenole und deren Zusammensetzung. Es liefert wichtige Hinweise auf gesundheitliche Wirkungen.
Polyphenolresorptionsmarker
Polyphenolresorptionsmarker sind messbare Biomarker im Blut oder Urin, die die Aufnahme von Polyphenolen aus der Nahrung widerspiegeln. Sie dienen der Ernährungsforschung zur Beurteilung der Polyphenolzufuhr.
Polyphenolstoffwechsel
Der Polyphenolstoffwechsel beschreibt, wie der Körper pflanzliche Polyphenole aufnimmt, umbaut und ausscheidet. Er ist entscheidend für die gesundheitlichen Wirkungen dieser bioaktiven Pflanzenstoffe.
Polyphenolsynergie
Polyphenolsynergie beschreibt das Zusammenwirken mehrerer Polyphenole, das stärkere gesundheitliche Effekte erzielt als jede Einzelverbindung allein.
Polysilicone-15
Polysilicone-15 ist ein synthetischer UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, der UVB-Strahlen absorbiert und die Haut vor Sonnenbrand und Hautschäden schützt.
Polytox
Polytox bezeichnet den gleichzeitigen oder wechselnden Missbrauch mehrerer Suchtmittel. Dies erhöht gesundheitliche Risiken erheblich und erschwert die Behandlung.
Polytoxikomanie
Polytoxikomanie bezeichnet den gleichzeitigen oder wechselnden Missbrauch mehrerer Suchtmittel. Sie gehört zu den schwerwiegenden Abhängigkeitserkrankungen.
Polytrauma
Polytrauma bezeichnet gleichzeitige schwere Verletzungen mehrerer Körperregionen, die lebensbedrohlich sind. Schnelle Notfallversorgung ist entscheidend.
Polyurie
Polyurie bezeichnet eine krankhaft erhöhte Harnausscheidung von mehr als 2,5 Litern pro Tag. Sie kann auf verschiedene Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Nierenerkrankungen hinweisen.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind eine Gruppe von organischen Umweltkontaminanten, die bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material entstehen.
Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine hormonelle Störung, die den Hormonhaushalt, den Zyklus und die Fruchtbarkeit von Frauen beeinflusst.
Pomelo
Die Pomelo ist eine große Zitrusfrucht mit mildem, süßlich-herbem Geschmack. Sie liefert wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C und gilt als kalorienarme, gesundheitsfördernde Frucht.
Pontiac-Fieber
Das Pontiac-Fieber ist eine milde, selbstlimitierende Infektionskrankheit durch Legionellen, die grippeähnliche Symptome verursacht und ohne Lungenentzündung verläuft.
Popliteus-Tendinopathie
Die Popliteus-Tendinopathie ist eine Reizung oder Schädigung der Popliteussehne am Kniegelenk, die häufig bei Läufern auftritt und Schmerzen an der Außenseite des Knies verursacht.
Poppi-Skandal
Der Poppi-Skandal von 2025 dreht sich um irreführende Werbung für präbiotische Limonaden des US-Unternehmens Poppi und endete mit einem Millionenvergleich wegen falscher Gesundheitsversprechen.
Porphyrie
Porphyrie bezeichnet eine Gruppe seltener Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Bildung von Häm gestört ist. Dies führt zur Ansammlung giftiger Vorstufen im Körper.
Porphyrinstoffwechsel
Der Porphyrinstoffwechsel beschreibt die Biosynthese und den Abbau von Porphyrinen, die als Grundbausteine des roten Blutfarbstoffs Häm dienen. Störungen dieses Stoffwechsels können zu Krankheitsbildern führen, die als Porphyrien bezeichnet werden.
Portionenkontrolle
Portionenkontrolle bezeichnet das bewusste Steuern der Essmengen, um die Kalorienzufuhr zu regulieren und ein gesundes Körpergewicht zu fördern.
Post Workout Shake
Ein Post Workout Shake ist ein Nährstoffgetränk nach dem Training, das Muskeln regeneriert und Energiespeicher auffüllt. Er liefert Protein und Kohlenhydrate gezielt nach dem Sport.
Postaggressionssyndrom
Das Postaggressionssyndrom beschreibt die systemische Stressreaktion des Körpers nach schweren Verletzungen, Operationen oder Infektionen. Es umfasst Stoffwechsel- und Organveränderungen, die die Genesung beeinflussen.
Postbiotika
Postbiotika sind bioaktive Verbindungen, die durch die Fermentation von Darmbakterien entstehen und positive gesundheitliche Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben.
Postbiotische Supplementierung
Postbiotische Supplementierung bezeichnet die gezielte Zufuhr von Postbiotika – bioaktiven Stoffwechselprodukten nützlicher Bakterien – zur Unterstützung von Darmgesundheit und Immunsystem.
Postcholezystektomiesyndrom
Das Postcholezystektomiesyndrom beschreibt anhaltende oder neu auftretende Beschwerden nach operativer Entfernung der Gallenblase. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Posteriorer Malleolus
Der posteriore Malleolus ist der hintere Knöchelfortsatz des Schienbeins. Er ist Teil des oberen Sprunggelenks und kann bei Knöchelbrüchen betroffen sein.
Postmenopausale Osteoporose
Die postmenopausale Osteoporose ist ein Knochenschwund, der nach den Wechseljahren durch Östrogenmangel entsteht und das Frakturrisiko stark erhöht.
Postmenopause-Phase
Die Postmenopause-Phase beginnt nach der letzten Menstruation und dauert lebenslang. Hormonelle Veränderungen können Beschwerden wie Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
Postprandiale Reaktion
Die postprandiale Reaktion beschreibt die Gesamtheit der Vorgänge im Körper nach einer Mahlzeit, insbesondere Veränderungen von Blutzucker, Hormonen und Stoffwechsel.
Posttraumatisches Herzsyndrom
Das posttraumatische Herzsyndrom ist eine Herzerkrankung, die nach einer Herzschädigung auftreten kann. Es umfasst Zustände wie das Dressler-Syndrom und das Postkardiotomie-Syndrom.
Powassan Virus
Das Powassan-Virus wird durch Zecken übertragen und kann Enzephalitis verursachen. Erfahre mehr über Symptome, Schutzmaßnahmen und aktuelle Verbreitung.
PQQ
PQQ (Pyrrolochinolinchinon) ist ein bioaktiver Mikronährstoff mit antioxidativen Eigenschaften, der die Mitochondrienfunktion unterstützt und in Lebensmitteln wie Kiwi und Soja vorkommt.
Präbiotika
Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe, die als Nahrungsquelle für die nützlichen Bakterien im Darm dienen und das Wachstum und die Aktivität dieser Mikroorganismen fördern.
Präbiotische Lebensmittel
Präbiotische Lebensmittel enthalten unverdauliche Ballaststoffe, die das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern und so die Darmgesundheit und das Immunsystem unterstützen.
Prader-Willi-Syndrom
Das Prader-Willi-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch Muskelschwäche, Kleinwuchs, geistige Behinderung und unstillbares Hungergefühl gekennzeichnet ist.
Prädiabetes
Prädiabetes ist eine Vorstufe von Diabetes mellitus Typ 2, bei der die Blutzuckerwerte erhöht, aber noch nicht im diabetischen Bereich liegen.
Prädiabetes Symptome
Prädiabetes verursacht oft keine eindeutigen Symptome. Erfahren Sie, welche Warnsignale auf erhöhte Blutzuckerwerte hinweisen können.
Präeklampsie
Präeklampsie ist eine schwere Schwangerschaftserkrankung, die vor allem nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt und sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind gefährlich sein kann.
Präkarinal
Präkarinal bezeichnet die anatomische Region unmittelbar vor der Karina, der Gabelung der Luftröhre in die beiden Hauptbronchien. Der Begriff ist in der Medizin, insbesondere in der Thoraxdiagnostik, von Bedeutung.
Prämenopause
Die Prämenopause ist der Beginn hormoneller Umstellungen vor den Wechseljahren. Erfahre, welche Symptome auftreten und wie du deinen Körper natürlich unterstützen kannst.
Prämenstruelles Syndrom
Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) beschreibt körperliche und psychische Beschwerden, die in der zweiten Zyklushälfte auftreten und mit der Menstruation abklingen.
Prämenstruelles Syndrom (PMS)
Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist eine Gruppe von körperlichen und emotionalen Symptomen, die in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus einer Frau auftreten, typischerweise zwei bis zehn Tage vor der Periode.
Pramipexol
Pramipexol ist ein Dopaminagonist zur Behandlung von Morbus Parkinson und dem Restless-Legs-Syndrom. Er ahmt die Wirkung von Dopamin im Gehirn nach.
Pränataldiagnostik
Die Pränataldiagnostik umfasst medizinische Untersuchungen während der Schwangerschaft, um die Gesundheit von Mutter und ungeborenem Kind zu überwachen und mögliche Entwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen.
Prärenale Proteinurie
Die prärenale Proteinurie bezeichnet eine erhöhte Eiweißausscheidung im Urin, die nicht durch eine Nierenerkrankung, sondern durch einen Überschuss bestimmter Proteine im Blut verursacht wird.
Prävalenz
Die Prävalenz gibt an, wie viele Menschen einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem Zeitraum von einer Erkrankung betroffen sind.
Pravastatin
Pravastatin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Pre-Nahrung
Pre-Nahrung ist eine Säuglingsanfangsnahrung, die der Muttermilch besonders ähnlich ist und als alleinige Nahrung ab der Geburt geeignet ist.
Pre-Sleep Protein
Pre-Sleep Protein bezeichnet die gezielte Proteinzufuhr kurz vor dem Schlafen, um Muskelregeneration und -aufbau in der Nacht zu unterstützen.
Precision Fermentation
Precision Fermentation produziert tierfreie Proteine mit Gentechnik. Trotz Innovation: Kritik wegen GMO, Energieverbrauch und fehlender Langzeitstudien bleibt berechtigt.
Prednisolon
Prednisolon ist ein synthetisches Kortikosteroid, das entzündungshemmend und immunsuppressiv wirkt. Es wird bei zahlreichen entzündlichen, allergischen und autoimmunologischen Erkrankungen eingesetzt.
Pregabalin
Pregabalin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Nervenschmerzen, Epilepsie und generalisierten Angststörungen. Es wirkt dämpfend auf überaktive Nervensignale im Gehirn und Rückenmark.
Pregnenolon
Pregnenolon ist ein körpereigenes Steroidhormon, das als Vorläufermolekül für viele Hormone gilt. Es spielt eine wichtige Rolle im Hormonhaushalt und Nervensystem.
Prellungen
Eine Prellung (Kontusion) ist eine stumpfe Gewebeverletzung ohne Hautriss, die durch äußere Krafteinwirkung entsteht. Typische Zeichen sind Schmerz, Schwellung und Bluterguss.
Presswehen
Presswehen sind die starken Wehen in der Austreibungsphase der Geburt, die das Kind durch den Geburtskanal treiben. Sie gehören zur Endphase der Geburt.
Price-Jones-Kurve
Die Price-Jones-Kurve ist eine grafische Darstellung der Verteilung der Erythrozytendurchmesser im Blut. Sie dient der Beurteilung von Größenschwankungen der roten Blutkörperchen.
Pricktest
Der Pricktest ist ein häufig eingesetztes Hauttest-Verfahren zur Diagnose von Allergien. Dabei werden mögliche Allergene auf die Haut aufgetragen und leicht eingestochen.
Proband
Ein Proband ist eine Person, die freiwillig an einer wissenschaftlichen Studie oder klinischen Prüfung teilnimmt. Probanden leisten einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Forschung.
Probiotika
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Darms haben können, wenn sie in ausreichender Menge eingenommen werden.
Probiotika bei Akne – Darm-Haut-Achse
Probiotika können das Hautbild bei Akne verbessern, indem sie die Darm-Haut-Achse positiv beeinflussen. Erfahren Sie, wie nützliche Bakterien Entzündungen reduzieren.
Probiotikakolonisierung
Probiotikakolonisierung beschreibt die Ansiedlung lebender Mikroorganismen im Darm nach Einnahme von Probiotika. Sie beeinflusst die Darmflora und kann die Gesundheit nachhaltig fördern.
Procain
Procain ist ein lokal wirkendes Anästhetikum, das zur Schmerzlinderung und Nervenblockade eingesetzt wird.
Procain-Benzylpenicillin
Procain-Benzylpenicillin ist ein Depotantibiotikum aus der Gruppe der Penicilline, das als Injektion verabreicht wird und eine verzögerte Wirkstofffreisetzung ermöglicht.
Professionelle Zahnreinigung
Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist eine gründliche Reinigung der Zähne durch Fachpersonal in der Zahnarztpraxis – zum Schutz vor Karies und Parodontitis.
Proffee
Proffee ist ein viraler Fitness- und Lifestyle-Drink, der Kaffee mit Proteinpulver kombiniert.
Progerie
Progerie ist eine extrem seltene genetische Erkrankung, bei der Kinder rapide altern. Die Lebenserwartung ist stark verkürzt.
Progesteron
Progesteron ist ein zentrales Hormon im weiblichen Zyklus. Erfahre mehr über seine Funktion, Symptome bei Mangel und natürliche sowie therapeutische Ansätze zur Regulation.
Progesteron Rückgang
Der Progesteron-Rückgang beschreibt den Abfall des weiblichen Hormons Progesteron im Blut. Er tritt in bestimmten Zyklusphasen, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auf und kann verschiedene Beschwerden verursachen.
Progesteronmangel
Progesteronmangel bezeichnet einen zu niedrigen Spiegel des Hormons Progesteron im Blut. Er kann Zyklusstörungen, Fruchtbarkeitsprobleme und Beschwerden in den Wechseljahren verursachen.
Progesteronrezeptor
Der Progesteronrezeptor ist ein Eiweißmolekül in Zellen, das das Hormon Progesteron bindet und dessen Wirkung im Körper vermittelt. Er spielt eine wichtige Rolle bei Fortpflanzung, Schwangerschaft und bestimmten Krebserkrankungen.
Progressiv
Progressiv beschreibt in der Medizin einen Verlauf, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom sich kontinuierlich verschlechtert oder ausbreitet. Der Begriff ist zentral für die Einschätzung von Krankheitsverläufen.
progressive muskelentspannung
Progressive Muskelentspannung ist eine Entspannungsmethode, bei der Muskelgruppen gezielt angespannt und entspannt werden, um Stress und Verspannungen zu reduzieren.
Projektion
Projektion ist ein psychologischer Abwehrmechanismus, bei dem eigene Gefühle oder Eigenschaften unbewusst auf andere Personen übertragen werden.
Proktologie
Die Proktologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen des Enddarms, des Afters und des Beckenbodens befasst. Sie ist ein Teilbereich der Chirurgie und Gastroenterologie.
Prolaktin
Prolaktin ist ein Hormon, das in der Vorderlappen-Hypophyse (Adenohypophyse) produziert wird und vor allem für die Milchbildung (Laktation) nach der Geburt verantwortlich ist.
Proliferation
Proliferation bezeichnet die Vermehrung von Zellen durch Zellteilung. Sie ist ein grundlegender biologischer Prozess, der bei Wachstum, Gewebeheilung und bei der Entstehung von Krebs eine zentrale Rolle spielt.
Promethazin
Promethazin ist ein Antihistaminikum und Phenothiazin-Derivat, das gegen Allergien, Übelkeit und als Schlafmittel eingesetzt wird.
Promyelozyt
Der Promyelozyt ist eine unreife Vorstufe der weißen Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet wird. Er spielt eine zentrale Rolle in der Blutbildung.
Propan
Propan ist ein farbloses, brennbares Kohlenwasserstoffgas, das als Treibstoff und Heizgas genutzt wird. Bei Einatmung in hoher Konzentration kann es Gesundheitsrisiken verursachen.
Propen
Propen (auch Propylen genannt) ist ein farbloses, brennbares Kohlenwasserstoffgas, das in der Petrochemie eine zentrale Rolle spielt und als Ausgangsstoff fuer viele Kunststoffe dient.
Prophage
Ein Prophage ist das in das Bakteriengenom integrierte Erbgut eines Bakteriophagen. Er verbleibt latent und kann unter bestimmten Bedingungen reaktiviert werden.
Prophylaxe
Prophylaxe bezeichnet alle vorbeugenden Maßnahmen, die darauf abzielen, Krankheiten zu verhindern oder ihr Auftreten zu verzögern. Sie ist ein zentrales Konzept der modernen Medizin und des Gesundheitswesens.
Propin
Propin (Methylacetylen) ist ein einfaches Alkin mit der Formel C3H4. Es wird in der Industrie und Chemie genutzt, hat aber keine direkte medizinische Anwendung.
Propionsäure
Propionsäure ist eine kurzkettige Fettsäure, die natürlich im Stoffwechsel vorkommt und als Lebensmittelzusatzstoff (E280) zur Konservierung eingesetzt wird.
Propofol
Propofol ist ein intravenöses Narkosemittel, das zur Einleitung und Aufrechterhaltung einer Allgemeinanästhesie sowie zur Sedierung eingesetzt wird.
Propolis
Propolis ist ein harzartiges, biologisch aktives Gemisch, das Honigbienen aus Baumharzen, Wachs und eigenen Enzymen herstellen.
Propriozeption
Propriozeption bezeichnet die Wahrnehmung der eigenen Körperposition und Bewegung im Raum. Sie ist essenziell für Gleichgewicht, Koordination und sicheres Bewegen.
Propyl
Propyl ist eine organisch-chemische Gruppe mit drei Kohlenstoffatomen, die in Lebensmittelzusatzstoffen, Arzneimitteln und Konservierungsmitteln vorkommt.
Propylenglykol
Propylenglykol ist ein synthetischer Zusatzstoff, der als Lösungs- und Feuchthaltemittel in Lebensmitteln, Kosmetika und Arzneimitteln eingesetzt wird.
Prosopagnosie
Prosopagnosie, auch Gesichtsblindheit genannt, ist eine neurologische Störung, bei der Gesichter nicht erkannt werden können. Betroffene orientieren sich an Stimme, Frisur oder Kleidung.
Prostaglandine
Prostaglandine sind körpereigene Botenstoffe, die Entzündungen, Schmerzen und viele weitere Körperfunktionen regulieren. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Medizin.
Prostata
Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist eine kleine, kastaniengroße Drüse im männlichen Körper, die unterhalb der Blase liegt und die Harnröhre ringförmig umschließt.
Prostata Vorsorge
Die Prostata Vorsorge umfasst Untersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Prostataerkrankungen. Regelmäßige Kontrollen ab dem 45. Lebensjahr können die Heilungschancen deutlich verbessern.
Prostataentzündung
Die Prostataentzündung (Prostatitis) ist eine Entzündung der Vorsteherdrüse beim Mann. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und geht häufig mit Schmerzen und Beschwerden beim Wasserlassen einher.
Prostataentzündungsmarker
Prostataentzündungsmarker sind Laborwerte, die auf eine Entzündung der Prostata hinweisen. Sie helfen Ärzten bei der Diagnose und Verlaufskontrolle einer Prostatitis.
Prostatagesundheit
Prostatagesundheit beschreibt das Wohlbefinden der Vorsteherdrüse beim Mann. Eine gesunde Prostata ist essenziell für Harnfunktion und Fruchtbarkeit.
Prostatagesundheitsmarker
Prostatagesundheitsmarker sind medizinische Messwerte, die Aufschluss über den Zustand der Prostata geben und bei der Früherkennung von Prostataerkrankungen eingesetzt werden.
Prostatahyperplasie
Die Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die häufig bei älteren Männern auftritt und Beschwerden beim Wasserlassen verursachen kann.
Prostatakrebs
Prostatakrebs ist eine bösartige Erkrankung der Prostata und der häufigste Krebs beim Mann. Früherkennung und moderne Therapien verbessern die Heilungschancen deutlich.
prostatakrebs symptome
Prostatakrebs Symptome: Erfahren Sie, welche Beschwerden auf ein Prostatakarzinom hinweisen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Prostatavergrößerung
Die Prostatavergrößerung ist eine häufige Erkrankung älterer Männer, bei der die Vorsteherdrüse wächst und den Harnfluss beeinträchtigt.
Prostatektomie
Die Prostatektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur vollständigen oder teilweisen Entfernung der Prostata. Sie wird vor allem bei Prostatakrebs eingesetzt.
Protease
Protease ist ein Enzym, das Proteine in Aminosäuren zerlegt. Es unterstützt die Proteinverdauung und die Nährstoffaufnahme im Körper.
Proteasehemmung
Proteasehemmung bezeichnet die gezielte Blockade von Proteasen – Enzymen, die Proteine spalten. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin und Pharmakologie.
Protein Spiking
Protein Spiking bezeichnet die betrügerische Praxis, Nahrungsergänzungsmitteln billige Aminosäuren oder Stickstoffquellen beizumischen, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen.
Protein-Timing
Protein-Timing bezeichnet die gezielte zeitliche Steuerung der Proteinzufuhr rund um Training und Mahlzeiten, um Muskelaufbau, Regeneration und Stoffwechsel optimal zu unterstützen.
Proteinbedarf im Alter
Der Proteinbedarf im Alter ist erhöht, um Muskelmasse, Knochen und Immunsystem zu schützen. Erfahren Sie, wie viel Protein ältere Menschen benötigen.
Proteinhydrolysat
Proteinhydrolysat ist ein durch enzymatische oder chemische Spaltung gewonnenes Eiweißprodukt. Es wird in der Ernährung, Medizin und Sportnahrung eingesetzt.
Proteinisolat
Proteinisolat ist eine hochkonzentrierte Eiweißform mit über 90 % Proteingehalt, gewonnen aus Lebensmitteln wie Molke, Soja oder Erbsen. Es wird häufig als Nahrungsergänzung im Sport und in der Ernährungstherapie eingesetzt.
Proteinkinase PLK1
Die Proteinkinase PLK1 ist ein Enzym, das eine zentrale Rolle bei der Zellteilung spielt.
Proteinmaxxing
Proteinmaxxing bezeichnet die gezielte Maximierung der täglichen Proteinzufuhr zur Unterstützung von Muskelaufbau, Körperzusammensetzung und allgemeiner Gesundheit.
Proteinogen
Der Begriff proteinogen bezeichnet Aminosäuren, die direkt am Aufbau von Proteinen beteiligt sind.
Proteinpulver
Proteinpulver sind konzentrierte Formen von Eiweißen, die aus verschiedenen Quellen gewonnen werden, wie zum Beispiel aus Molke, Eiern, Hülsenfrüchten oder Pflanzen wie Reis und Erbsen.
Proteinpulver mit Enzymen
Proteinpulver mit Enzymen sind Nahrungsergänzungsmittel, die Eiweiß mit verdauungsfördernden Enzymen kombinieren und so die Aufnahme von Aminosäuren im Körper verbessern.
Proteinpulver ohne Süßstoffe
Proteinpulver ohne Süßstoffe sind Eiweißergänzungen ohne künstliche oder natürliche Süßungsmittel. Sie eignen sich für Menschen mit empfindlichem Magen, Unverträglichkeiten oder dem Wunsch nach einer möglichst naturbelassenen Ernährung.
Proteinreiche Lebensmittel
Proteinreiche Lebensmittel sind bedeutend für Muskelaufbau, Zellregeneration und Stoffwechselprozesse. Proteine bestehen aus Aminosäuren, von denen einige essenziell sind und über die Nahrung aufgenommen werden müssen.
Proteinverdaulichkeit
Proteinverdaulichkeit beschreibt, wie gut der Körper Eiweiß aus der Nahrung aufnehmen und verwerten kann. Sie ist ein wichtiges Maß für die Ernährungsqualität.
Proteolyse
Die Proteolyse ist der gezielte, enzymatisch gesteuerte Abbau von Proteinen in kleinere Peptide oder Aminosäuren.
Prothetik
Prothetik ist der medizinische Fachbereich, der sich mit dem Ersatz fehlender Körperteile durch künstliche Hilfsmittel befasst, um Funktion und Lebensqualität zu verbessern.
Prothrombinzeit
Die Prothrombinzeit (PT) ist ein Blutgerinnungstest, der misst, wie schnell das Blut gerinnt. Sie dient zur Diagnose von Gerinnungsstörungen und zur Überwachung einer Blutverdünnungstherapie.
Protonengradient
Der Protonengradient ist ein elektrochemisches Gefälle von Wasserstoffionen (Protonen) über eine Membran, das in Zellen zur Energiegewinnung genutzt wird.
Protonenmotorische Kraft
Die protonenmotorische Kraft ist eine elektrochemische Energie, die durch einen Protonengradienten über einer Membran entsteht und die Zelle zur ATP-Produktion nutzt.
Protonenpumpenhemmer
Protonenpumpenhemmer (PPI) sind Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen. Sie werden bei Sodbrennen, Magengeschwüren und Refluxkrankheit eingesetzt.
Protopathisch
Protopathisch bezeichnet eine primitive, undifferenzierte Form der Schmerzwahrnehmung, die grobe Reize wie Schmerz, Hitze und Kälte erkennt, aber keine genaue Lokalisation ermöglicht.
PRP-Behandlung (Eigenbluttherapie)
Die PRP-Behandlung (Platelet-Rich Plasma) ist ein medizinisches Verfahren, bei dem körpereigenes, plättchenreiches Plasma therapeutisch eingesetzt wird.
Pruritus
Pruritus bezeichnet den medizinischen Fachbegriff für Juckreiz. Er kann am gesamten Körper oder lokal auftreten und hat viele mögliche Ursachen.
Pruritus (Juckreiz)
Pruritus (Juckreiz) ist ein unangenehmes Hautgefühl, das einen starken Kratzdrang auslöst. Er kann viele Ursachen haben und tritt lokal oder am ganzen Körper auf.
PSA
PSA (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein Eiweißstoff, der von der Prostata gebildet wird. Ein erhöhter PSA-Wert im Blut kann auf Prostatakrebs oder andere Erkrankungen hinweisen.
PSA Test
Der PSA-Test ist ein Bluttest zur Messung des Prostata-spezifischen Antigens. Er dient der Früherkennung von Prostatakrebs und anderen Prostataerkrankungen.
PSA Wert
Der PSA-Wert misst das Prostata-spezifische Antigen im Blut und dient als wichtiger Marker zur Früherkennung von Prostataerkrankungen, insbesondere Prostatakrebs.
psa-wert alterstabelle
Die PSA-Wert Alterstabelle zeigt altersabhängige Normalwerte des PSA-Spiegels im Blut. Sie hilft Ärzten, erhöhte Werte beim Mann richtig einzuordnen.
psa-wert tabelle
Die PSA-Wert Tabelle zeigt altersabhängige Normwerte des PSA-Tests zur Früherkennung von Prostataerkrankungen. Erfahren Sie, welche Werte normal sind.
Pseudarthrose
Eine Pseudarthrose ist eine ausbleibende Knochenheilung nach einem Bruch, bei der ein falsches Gelenk entsteht. Sie erfordert oft eine spezielle Behandlung.
Pseudoagglutination
Pseudoagglutination bezeichnet eine falsche Verklumpung roter Blutkorperchen, die keine echte Antigen-Antikorper-Reaktion darstellt und diagnostisch relevant ist.
Pseudochylothorax
Pseudochylothorax ist eine seltene Erkrankung, bei der sich eine milchig-trübe Flüssigkeit im Pleuraraum ansammelt, die Chylus ähnelt, aber cholesterinreich ist.
Pseudoephedrin
Pseudoephedrin ist ein abschwellendes Medikament, das bei Erkältungen und Sinusitis eingesetzt wird. Es verengt die Blutgefäße der Nasenschleimhaut und erleichtert so die Atmung.
Pseudogen
Ein Pseudogen ist eine nicht-funktionelle DNA-Sequenz, die einem funktionellen Gen ähnelt, aber keine Proteinsynthese bewirkt. Es entsteht durch Mutation oder Duplikation.
Pseudokrupp
Pseudokrupp ist eine akute, meist viral bedingte Entzündung der oberen Atemwege, die vor allem Kleinkinder zwischen 6 Monaten und 6 Jahren betrifft.
Pseudokrupp Erwachsene
Pseudokrupp bei Erwachsenen ist eine seltene Entzündung des Kehlkopfes und der oberen Atemwege, die zu Heiserkeit, Husten und Atemnot führen kann.
Pseudozyanose
Pseudozyanose ist eine bläulich-graue Verfärbung der Haut, die nicht durch Sauerstoffmangel verursacht wird, sondern andere Ursachen wie Medikamente oder Ablagerungen hat.
Pseudozyste
Eine Pseudozyste ist eine flüssigkeitsgefüllte Höhle im Gewebe, die keine echte Zystenwand besitzt. Sie tritt häufig als Komplikation einer Bauchspeicheldrüsenentzündung auf.
Psoriasis-Arthritis
Psoriasis-Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung bei Schuppenflechte. Erfahre hier alles über Symptome, Ursachen, Diagnose und moderne Behandlungsstrategien.
Psychisch
Psychisch bezeichnet alles, was die Seele, das Erleben und das Verhalten eines Menschen betrifft. Es umfasst Gedanken, Gefühle und mentale Gesundheit.
Psychische Erkrankungen
Psychische Erkrankungen sind Störungen des Denkens, Fühlens oder Verhaltens. Sie beeinträchtigen den Alltag und sind behandelbar.
Psychoedukation
Psychoedukation ist ein therapeutisches Verfahren, das Patienten über ihre psychische Erkrankung informiert und ihnen hilft, besser damit umzugehen.
Psychoneuroimmunologie
Die Psychoneuroimmunologie (PNI oder auch KPNI genannt) ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das die Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Immunsystem und Psyche untersucht.
Psychose
Eine Psychose ist eine schwere psychische Erkrankung, bei der Betroffene den Bezug zur Realität verlieren. Typische Symptome sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen.
Psychosomatik
Psychosomatik beschreibt das Zusammenspiel von Seele und Körper bei der Entstehung und dem Verlauf von Erkrankungen. Psychische Belastungen können körperliche Beschwerden auslösen oder verstärken.
PT-141
PT-141 (Bremelanotid) ist ein synthetisches Peptid zur Behandlung von sexueller Dysfunktion bei Frauen und Männern. Es wirkt über das Zentralnervensystem und steigert das sexuelle Verlangen.
Pterostilben
Pterostilben ist ein natürlicher Pflanzenstoff aus der Gruppe der Stilbene, der vor allem in Heidelbeeren und Weintrauben vorkommt. Er gilt als bioaktive Verbindung mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften.
Pterygium
Ein Pterygium ist ein gutartiges Gewebewachstum auf der Bindehaut des Auges, das auf die Hornhaut übergreifen kann. Es entsteht häufig durch UV-Strahlung und Umwelteinflüsse.
PTLD
PTLD (Post-Transplant lymphoproliferative Erkrankung) ist eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation nach Organtransplantation, bei der sich Lymphzellen unkontrolliert vermehren.
Ptosis
Ptosis bezeichnet das Herабhängen des Oberlids und kann ein oder beide Augen betreffen. Sie kann angeboren oder erworben sein.
Public Health Index
Ein Public Health Index ist ein messbarer Kennwert, der die Gesundheit einer Bevölkerung anhand verschiedener Indikatoren beschreibt.
Pucksack
Ein Pucksack ist eine spezielle Einwickelhilfe für Säuglinge, die das Baby eng umschließt und so Geborgenheit, Ruhe und einen besseren Schlaf fördern soll.
Pulmonale Hypertonie
Pulmonale Hypertonie ist ein erhöhter Blutdruck in den Lungengefäßen. Die Erkrankung belastet das Herz und kann zu Atemnot führen.
Pulmorenal
Das pulmorenalee Syndrom ist eine lebensbedrohliche Kombination aus Lungenblutung und akutem Nierenversagen, meist durch Autoimmunerkrankungen verursacht.
Pulpektomie
Die Pulpektomie ist eine zahnmedizinische Behandlung, bei der die gesamte Zahnpulpa entfernt wird. Sie bildet die Grundlage der Wurzelkanalbehandlung.
Pulpitis
Pulpitis ist eine schmerzhafte Zahnnervenentzündung durch Karies oder Zahnverletzungen. Erfahre mehr über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Pulpotomie
Die Pulpotomie ist ein zahnmedizinischer Eingriff, bei dem das entzündete Kronenpulpagewebe entfernt wird, um den Zahn zu erhalten.
Pulsatilla
Pulsatilla bezeichnet in der Naturheilkunde die Pflanze Pulsatilla pratensis, auch bekannt als Küchenschelle oder Kuhschelle.
Pupille
Die Pupille ist die kreisförmige Öffnung in der Mitte der Iris des Auges, die den Lichteinfall reguliert. Ihre Größe wird durch Muskeln der Iris gesteuert.
Pycnogenol - Wirkung
Pycnogenol ist ein pflanzlicher Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer mit antioxidativer, gefäßschützender und entzündungshemmender Wirkung.
Pylera
Pylera ist ein verschreibungspflichtiges Kombinationspräparat zur Behandlung von Helicobacter-pylori-Infektionen. Es enthält drei Wirkstoffe und wird mit einem Protonenpumpenhemmer kombiniert.
Pylorusstenose
Die Pylorusstenose ist eine Verengung des Magenausgangs, die den Nahrungstransport in den Dünndarm behindert. Sie tritt häufig bei Säuglingen auf und führt zu starkem Erbrechen.
Pyoderma gangraenosum
Pyoderma gangraenosum ist eine seltene, entzündliche Hauterkrankung, die schmerzhafte Geschwüre verursacht. Sie zählt zu den neutrophilen Dermatosen und ist oft mit systemischen Erkrankungen assoziiert.
Pyramidenbahnzeichen
Pyramidenbahnzeichen sind neurologische Reflexzeichen, die auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweisen. Sie helfen Ärzten, Läsionen der Pyramidenbahn frühzeitig zu erkennen.
Pyridoxin
Pyridoxin ist eine Form von Vitamin B6 und ein wasserlösliches Vitamin, das für den Stoffwechsel von Aminosäuren, die Bildung von Neurotransmittern und das Immunsystem essenziell ist.
Pyrrolizidinalkaloide (PA)
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche pflanzliche Giftstoffe, die von verschiedenen Wildpflanzen wie Greiskraut (Senecio), Borretsch oder Jakobskreuzkraut gebildet werden.
Pyruvat
Pyruvat ist ein zentrales Stoffwechselzwischenprodukt, das bei der Glykolyse entsteht und eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel des menschlichen Körpers spielt.
Pyruvatdehydrogenase-Komplex
Der Pyruvatdehydrogenase-Komplex (PDC) ist ein zentrales Enzym im Stoffwechsel, das Pyruvat in Acetyl-CoA umwandelt und so die Energiegewinnung in den Mitochondrien einleitet.
PZR
Die PZR (Professionelle Zahnreinigung) ist eine gründliche Reinigung der Zähne durch Fachpersonal. Sie entfernt Plaque, Zahnstein und Verfärbungen und schützt vor Karies und Parodontitis.
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Chlortalidon ist ein langwirksames Diuretikum zur Behandlung von Bluthochdruck und Ödemen. Es fördert die Ausscheidung von Wasser und Salz über die Nieren.
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