Glossar: S
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
S
605 Beiträge in dieser Lexikon KategorieS-Acetylglutathion
S-Acetylglutathion ist eine bioverfügbare, oral stabile Form des körpereigenen Antioxidans Glutathion, das eine zentrale Rolle im zellulären Schutz, der Entgiftung und der Immunfunktion spielt.
S-Adenosylhomocystein
S-Adenosylhomocystein (SAH) ist ein natuerliches Stoffwechselprodukt, das beim Methylierungszyklus im Koerper entsteht. Es gilt als wichtiger Biomarker fuer den Methylierungsstatus und die kardiovaskulaere Gesundheit.
S-Adenosylmethionin (SAMe)
S-Adenosylmethionin (SAMe) ist eine natürlich im Körper vorkommende Verbindung, die an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist und therapeutisch bei Gelenkschmerzen, Lebererkrankungen sowie Depressionen eingesetzt wird.
S13.4
S13.4 ist der ICD-10-Code für die Distorsion der Halswirbelsäule (HWS), auch als Schleudertrauma bekannt. Dabei werden Bänder und Gelenke der HWS durch plötzliche Bewegung überbeansprucht.
S23.3
S23.3 ist ein ICD-10-Code für die Luxation eines Brustwirbels. Er bezeichnet die traumatische Verrenkung eines oder mehrerer Brustwirbel infolge von Verletzungen.
S33.5
S33.5 bezeichnet nach ICD-10 eine Verstauchung oder Zerrung der Lendenwirbelsäule und des Beckens. Betroffen sind Bänder, Sehnen und Muskeln im unteren Rücken.
S33.7
S33.7 ist ein ICD-10-Code für die Verstauchung und Zerrung sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile der Lendenwirbelsäule und des Beckens.
S43.4
S43.4 ist der ICD-10-Code für eine Verstauchung oder Zerrung des Schultergelenks. Er beschreibt Verletzungen der Bänder und Weichteile rund um die Schulter ohne Knochenbruch.
S46.0
S46.0 bezeichnet nach ICD-10 eine Verletzung der Muskeln und Sehnen der Rotatorenmanschette der Schulter, z. B. durch Risse oder Zerrungen.
S46.1
S46.1 bezeichnet nach ICD-10 eine Verletzung der Muskel- und Sehnenstrukturen im Bereich der Schulter und des Oberarms. Diese Diagnose umfasst Zerrungen, Risse und andere Traumata.
S52.5
S52.5 bezeichnet nach ICD-10 eine Fraktur des distalen Radius – ein häufiger Knochenbruch am Handgelenk, oft durch Sturz auf die ausgestreckte Hand.
S62.3
S62.3 ist der ICD-10-Code für eine Fraktur des Os metacarpale (Mittelhandknochen). Diese Verletzung tritt häufig nach Sturz oder direktem Aufprall auf.
S63.5
S63.5 ist ein ICD-10-Code für die Verstauchung und Zerrung von Fingergelenken. Diese Verletzungen betreffen Bänder und Gelenke der Finger.
S72.0
S72.0 ist der ICD-10-Code für eine Schenkelhalsfraktur. Diese häufige Verletzung betrifft ältere Menschen und erfordert oft eine operative Behandlung.
S73.1
S73.1 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine Verstauchung oder Zerrung des Hüftgelenks. Er beschreibt eine Verletzung der Bänder und Weichteile rund um das Hüftgelenk ohne knöcherne Verletzung.
S83.2
S83.2 ist ein ICD-10-Code für den Meniskusriss am Kniegelenk. Er beschreibt eine Verletzung des Knorpelgewebes im Knie, die häufig durch Sport oder Unfälle entsteht.
S83.5
S83.5 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine Verstauchung oder Zerrung des Kniegelenks. Er beschreibt Verletzungen der Bänder und Kapseln am Knie ohne knöcherne Beteiligung.
S86.0
S86.0 ist der ICD-10-Code für eine Verletzung der Achillessehne. Er bezeichnet Risse oder Zerrungen dieser wichtigen Sehne am hinteren Unterschenkel.
S93.2
S93.2 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine Ruptur der Bänder im Bereich des oberen Sprunggelenks und des Fußes. Der Code beschreibt eine Bandverletzung, die häufig durch Umknicken entsteht.
S93.4
S93.4 ist ein ICD-10-Code für die Verstauchung und Zerrung des Sprunggelenks. Er beschreibt Bänderverletzungen am Knöchel ohne Knochenbruch.
Saccharin
Saccharin (E954) ist ein künstlicher Süßstoff, der etwa 300- bis 500-mal süßer als Zucker ist. Er wird kalorienfrei in Lebensmitteln, Getränken und als Tafelsüße eingesetzt.
Saccharomyces boulardii
Saccharomyces boulardii ist eine Trockenhefe, die in Medikamenten gefriergetrocknet enthalten ist. Saccharomyces boulardii wirkt ausschließlich im Darm. Dort besiedelt der probiotische Wirkstoff die Darmwand.
Saccharose
Saccharose ist ein natürlicher Zweifachzucker aus Glukose und Fruktose, bekannt als Haushaltszucker. Sie liefert schnell Energie, kann aber in großen Mengen die Gesundheit beeinträchtigen.
Safranal
Safranal ist ein bioaktiver Aromastoff aus Safran (Crocus sativus), der wesentlich zum charakteristischen Duft beiträgt und Bestandteil standardisierter Safranextrakte ist.
Saftkur
Eine Saftkur ist eine kurzfristige, meist mehrtägige Form des Fastens, bei der feste Nahrung durch frisch gepresste Gemüse- und Obstsäfte ersetzt wird.
Sagittale Spaltung
Die sagittale Spaltung ist ein kieferchirurgischer Eingriff zur Korrektur von Fehlstellungen des Unterkiefers. Sie verbessert Kaufunktion, Aussprache und Ästhetik.
Saisonale affektive Störung (SAD)
Die saisonale affektive Störung ist eine Form der Depression, die vor allem in den dunklen Herbst- und Wintermonaten auftritt.
Saisonale Allergie
Saisonale Allergie: Überreaktion des Immunsystems auf saisonale Auslöser wie Pollen. Typische Symptome sind Niesen, Schnupfen und juckende Augen.
Sakroiliitis
Sakroiliitis ist eine Entzündung des Sakroiliakalgelenks, das Kreuzbein und Beckenschaufel verbindet. Sie verursacht Kreuzschmerzen und kann auf entzündliche Erkrankungen hinweisen.
Sakrum
Das Sakrum (Kreuzbein) ist ein keilförmiger Knochen am unteren Ende der Wirbelsäule, der das Becken stabilisiert und eine zentrale Rolle im Stütz- und Bewegungsapparat spielt.
Salbei
Salbei wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und schweißhemmend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Halsschmerzen, Schwitzen und Verdauungsproblemen.
Salbutamol
Salbutamol ist ein kurzwirksames Bronchodilatator-Medikament, das bei Asthma und COPD eingesetzt wird. Es erweitert die Atemwege schnell und erleichtert so das Atmen.
Salicylsäure
Salicylsäure ist eine Beta-Hydroxysäure (BHA), die für ihre keratolytische (hornlösende) und entzündungshemmende Wirkung bekannt ist.
Salizylsäurederivat
Salizylsäurederivate sind chemische Verbindungen, die von der Salizylsäure abgeleitet werden und vielfach in der Medizin eingesetzt werden – etwa als Schmerzmittel, Entzündungshemmer oder in der Hautpflege.
Salmonellen
Salmonellen sind gramnegative Stäbchenbakterien aus der Familie der Enterobacteriaceae.
Salpetersäure
Salpetersäure (HNO3) ist eine starke, farblose bis leicht gelbliche Mineralsäure mit stark ätzenden Eigenschaften, die in Industrie und Medizin eine wichtige Rolle spielt.
Salter-Harris-Fraktur
Die Salter-Harris-Fraktur ist ein Knochenbruch bei Kindern und Jugendlichen, der die Wachstumsfuge betrifft. Je nach Typ kann sie die körperliche Entwicklung beeinflussen.
Salutogenese
Salutogenese bezeichnet ein Gesundheitskonzept, das fragt, was Menschen gesund hält – im Gegensatz zur Pathogenese, die Krankheitsursachen untersucht.
Salvia (Salbei)
Salvia (Salbei) ist eine Heilpflanze mit langer medizinischer Tradition. Sie wird bei Halsschmerzen, Entzündungen und übermäßigem Schwitzen eingesetzt.
Salzsäure
Salzsäure (HCl) ist eine starke Säure, die im menschlichen Magen natürlich vorkommt und die Verdauung unterstützt. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Aktivierung von Verdauungsenzymen und der Abwehr von Krankheitserregern.
Sanddorn
Sanddorn ist eine orangefarbene Beere des Sanddornstrauchs, die wegen ihres hohen Gehalts an bioaktiven Pflanzenstoffen als Lebensmittel und Naturprodukt genutzt wird.
SAR
SAR (Spezifische Absorptionsrate) ist ein Maß für die Energie elektromagnetischer Strahlung, die vom menschlichen Gewebe absorbiert wird. Sie wird in Watt pro Kilogramm (W/kg) angegeben.
Sarkoidose
Sarkoidose ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich kleine Gewebeknötchen (Granulome) in verschiedenen Organen bilden. Am häufigsten sind Lunge und Lymphknoten betroffen.
Sarkom
Ein Sarkom ist eine seltene Form eines bösartigen Tumors, der vom Binde-, Stütz- oder Muskelgewebe ausgeht.
Sarkomer
Das Sarkomer ist die kleinste funktionelle Einheit des Muskels und ermöglicht die Muskelkontraktion. Es besteht aus Proteinen wie Aktin und Myosin.
Sarkopenie
Sarkopenie bezeichnet den altersbedingten Abbau von Muskelmasse und Muskelkraft. Sie erhöht das Sturzrisiko und mindert die Lebensqualität älterer Menschen.
Sato-Färbung
Die Sato-Färbung ist eine histologische Spezialfärbung zur Darstellung von Kollagenfasern im Gewebe. Sie wird in der Pathologie und Forschung eingesetzt.
Sättigungssignal
Ein Sättigungssignal ist ein biochemisches oder neurologisches Signal, das dem Gehirn meldet, dass der Körper ausreichend Nahrung aufgenommen hat und das Hungergefühl beendet.
Sauerstoff
Sauerstoff (O2) ist ein lebenswichtiges Gas, das der Körper zum Atmen benötigt. Er versorgt Zellen und Organe mit Energie und ist unverzichtbar für alle Stoffwechselprozesse.
Sauerstoffradikale
Sauerstoffradikale sind hochreaktive Moleküle, die Zellen schädigen können. Sie entstehen im Stoffwechsel und spielen eine zentrale Rolle bei Alterung und Krankheiten.
Sauerstoffradikalschutz
Sauerstoffradikalschutz bezeichnet den körpereigenen und ernährungsgestützten Schutz vor freien Radikalen, die Zellen schädigen können.
Sauerstoffsättigung
Die Sauerstoffsättigung (SpO₂) gibt an, wie viel Sauerstoff im Blut an das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen gebunden ist.
Sauerstofftherapie
Die Sauerstofftherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der dem Patienten gezielt Sauerstoff zugeführt wird, um einen Mangel im Blut auszugleichen und lebenswichtige Organe zu versorgen.
Sauerstofftransportkapazität
Die Sauerstofftransportkapazität beschreibt die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff von der Lunge zu den Körpergeweben zu transportieren. Sie hängt vor allem vom Hämoglobingehalt der roten Blutkörperchen ab.
Sauerteigbrot
Sauerteigbrot ist ein Brot, das mithilfe eines natürlichen Gärprozesses aus Mehl und Wasser ohne industrielle Backhefe hergestellt wird.
Saugergröße
Die Saugergröße beschreibt die Öffnungsweite eines Flaschensaugers und beeinflusst den Milchfluss beim Trinken. Die richtige Größe ist entscheidend für eine sichere und altersgerechte Ernährung von Säuglingen.
Saugglockengeburt
Die Saugglockengeburt ist eine geburtsmedizinische Methode, bei der eine Saugglocke am kindlichen Kopf befestigt wird, um die Geburt zu unterstützen.
Säugling
Ein Säugling ist ein Kind im ersten Lebensjahr. Diese Phase ist geprägt durch rasantes Wachstum, Entwicklung und besondere Ernährungs- sowie Pflegebedürfnisse.
Säuglingsbotulismus
Säuglingsbotulismus ist eine seltene, aber ernste Erkrankung bei Babys, bei der das Bakterium Clostridium botulinum im Darm Giftstoffe produziert und Muskelschwäche verursacht.
Säuglingsmilchnahrung
Säuglingsmilchnahrung ist ein industriell hergestellter Muttermilchersatz für Babys, der alle lebenswichtigen Nährstoffe liefert und streng reguliert ist.
Saugverwirrung
Saugverwirrung bezeichnet die Verwechslung von Brust und Flasche beim Säugling. Sie kann das Stillen erschweren und tritt häufig nach frühem Flascheneinsatz auf.
Säure-Basen-Haushalt
Der Säure-Basen-Haushalt beschreibt das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im menschlichen Körper. Er wird durch den pH-Wert des Blutes gemessen und ist essenziell für alle Körperfunktionen.
Säure-Basen-Regulierung
Die Säure-Basen-Regulierung hält den pH-Wert des Blutes konstant – ein lebenswichtiger Prozess für alle Körperfunktionen.
Säurebasenpufferung
Die Säurebasenpufferung bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, den pH-Wert im Blut und in den Geweben in einem engen, lebensnotwendigen Bereich stabil zu halten.
Säurereflux
Säurereflux bezeichnet den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Er verursacht Sodbrennen und Reizungen der Schleimhaut und ist eine der häufigsten Beschwerden des Verdauungstrakts.
Säureschutzmantel
Der Säureschutzmantel ist ein dünner, leicht saurer Film auf der Hautoberfläche, der die Haut vor Bakterien, Reizstoffen und Feuchtigkeitsverlust schützt.
Scapulafraktur
Eine Scapulafraktur ist ein Knochenbruch des Schulterblatts, meist durch starke Gewalteinwirkung. Sie erfordert gezielte Diagnostik und Behandlung.
Schachtelhalm
Schachtelhalm, auch als Equisetum arvense oder Zinnkraut bekannt, ist eine alte Heilpflanze mit einem besonders hohen Gehalt an Kieselsäure und Mineralstoffen.
Schädel-Hirn-Trauma
Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist eine Verletzung des Gehirns durch äußere Gewalteinwirkung auf den Kopf. Je nach Schweregrad reichen die Folgen von kurzzeitiger Bewusstlosigkeit bis zu dauerhaften neurologischen Schäden.
Schädelbasis
Die Schädelbasis ist der untere Knochenbereich des Schädels, der das Gehirn stützt und viele Nerven sowie Blutgefäße enthält.
Schädellage
Die Schädellage ist die häufigste Kindslage bei der Geburt, bei der das Kind mit dem Kopf nach unten im Mutterleib liegt. Sie gilt als optimale Position für eine vaginale Entbindung.
Schädelprellung
Eine Schädelprellung ist eine stumpfe Verletzung des Schädels ohne Knochenbruch. Sie entsteht meist durch Stürze oder Stöße und kann Schmerzen, Schwellungen und Hämatome verursachen.
Schallzahnbürste
Die Schallzahnbürste ist eine moderne elektrische Zahnbürste, die mit hochfrequenten Schwingungen arbeitet, um Zähne und Zahnfleisch besonders gründlich zu reinigen.
Schamane
Ein Schamane verbindet spirituelles Wissen mit Heilritualen. Traditionen reichen von Naturheilkunde bis zu Trance-Reisen.
Schambeinentzündung
Die Schambeinentzündung (Osteitis pubis) ist eine Entzündung des Schambeins und der Schambeinfuge. Sie verursacht Leisten- und Beckenschmerzen und betrifft häufig Sportler sowie Schwangere.
Schambeinentzündung (Osteitis pubis)
Die Schambeinentzündung (Osteitis pubis) ist eine schmerzhafte Entzündung der Schambeinfuge und des umliegenden Knochens. Sie tritt häufig bei Sportlern auf und äußert sich durch Leisten- und Beckenschmerzen.
Scharlach
Scharlach ist eine Streptokokken-Infektion mit Ausschlag & Fieber. Erfahre alles über Symptome, Therapie & wie du dein Immunsystem danach stärkst.
scharlach symptome
Scharlach ist eine bakterielle Infektionskrankheit mit typischen Symptomen wie Halsschmerzen, Fieber und einem charakteristischen Hautausschlag. Erfahren Sie, woran man Scharlach erkennt.
Schaufensterkrankheit
Die Schaufensterkrankheit ist eine Durchblutungsstörung der Beine, die starke Schmerzen beim Gehen verursacht. Betroffene müssen regelmäßig stehen bleiben, um die Schmerzen zu lindern.
Scheidenpilz
Scheidenpilz ist eine häufige Pilzinfektion der Scheide, meist durch Candida albicans. Typische Symptome sind starker Juckreiz, Brennen und weißlicher Ausfluss.
Scheidenpilz Ursachen
Scheidenpilz entsteht meist durch eine Überwucherung des Hefepilzes Candida albicans. Erfahren Sie, welche Ursachen und Risikofaktoren eine Rolle spielen.
Schellack
Schellack (E904) ist ein natürlicher Harzlack, der von Lackschildläusen produziert wird. Er wird in der Lebensmittelindustrie als Überzugsmittel für Obst, Süßwaren und Arzneimittel eingesetzt.
Schenkelhalsfraktur
Die Schenkelhalsfraktur ist ein Knochenbruch im Bereich des Schenkelhalses, der den Oberschenkelknochen mit dem Hüftkopf verbindet. Sie tritt häufig bei älteren Menschen nach einem Sturz auf.
Schenkelhernie
Eine Schenkelhernie ist ein Eingeweidebruch unterhalb des Leistenbandes, häufiger bei Frauen. Bauchorgane treten durch den Schenkelkanal aus.
Scheuermann
Morbus Scheuermann ist eine Wachstumssörung der Wirbelsäule im Jugendalter, die zu einem erhöhten Rundrücken führt. Die Erkrankung betrifft häufig die Brustwirbelsäule.
Schiefhals
Schiefhals (Torticollis) ist eine Fehlstellung des Halses, bei der der Kopf zur Seite geneigt oder gedreht ist. Er kann angeboren oder erworben auftreten.
Schienbeinkantensyndrom
Das Schienbeinkantensyndrom ist ein schmerzhaftes Überlastungssyndrom des Schienbeins, das häufig bei Läufern und Sportlern auftritt. Typisch sind ziehende Schmerzen entlang der inneren Schienbeinkante.
Schilddrüse
Die Schilddrüse ist eine wichtige Hormondrüse im Hals, die den Stoffwechsel, das Wachstum und viele Körperfunktionen reguliert.
Schilddrüsenantikörperprofil
Das Schilddrüsenantikörperprofil ist eine Blutuntersuchung, die spezifische Antikörper gegen die Schilddrüse misst und zur Diagnose von Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto oder Morbus Basedow eingesetzt wird.
Schilddrüsenautoantikörper
Schilddrüsenautoantikörper sind Antikörper des Immunsystems, die sich irrtümlich gegen körpereigenes Schilddrüsengewebe richten und bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse eine wichtige Rolle spielen.
Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis)
Die Schilddrüsenentzündung, auch Thyreoiditis genannt, ist eine Erkrankung, bei der sich die Schilddrüse entzündet, was die Funktion dieses wichtigen Organs beeinträchtigen kann.
Schilddrüsenfunktionsanalyse
Die Schilddrüsenfunktionsanalyse ist eine diagnostische Untersuchung zur Beurteilung der Schilddrüsenaktivität anhand von Blutwerten wie TSH, T3 und T4.
Schilddrüsenfunktionsoptimierung
Die Schilddrüsenfunktionsoptimierung umfasst alle Maßnahmen, um die Schilddrüse in ihrer natürlichen Funktion zu unterstützen und den Hormonstoffwechsel ins Gleichgewicht zu bringen.
Schilddrüsenfunktionstest
Der Schilddrüsenfunktionstest prüft, ob die Schilddrüse ausreichend Hormone produziert. Er hilft, Erkrankungen wie Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion frühzeitig zu erkennen.
Schilddrüsenhormonbalance
Die Schilddrüsenhormonbalance beschreibt das Gleichgewicht der Schilddrüsenhormone T3 und T4 im Körper. Sie ist entscheidend für Stoffwechsel, Energie und Wohlbefinden.
Schilddrüsenhormonbalanceanalyse
Die Schilddrüsenhormonbalanceanalyse untersucht das Gleichgewicht der Schilddrüsenhormone im Blut. Sie hilft, Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse frühzeitig zu erkennen.
Schilddrüsenhormonkinetik
Die Schilddrüsenhormonkinetik beschreibt, wie Schilddrüsenhormone im Körper aufgenommen, verteilt, umgewandelt und abgebaut werden. Sie ist entscheidend für die Diagnose und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen.
Schilddrüsenhormonoptimierung
Die Schilddrüsenhormonoptimierung zielt darauf ab, den Hormonspiegel der Schilddrüse individuell auf den optimalen Bereich einzustellen, um Wohlbefinden und Stoffwechsel zu verbessern.
Schilddrüsenhormonprofil
Das Schilddrüsenhormonprofil ist eine Blutuntersuchung, die wichtige Hormonspiegel der Schilddrüse misst und so Über- oder Unterfunktionen frühzeitig erkennen lässt.
Schilddrüsenhormonrezeptor
Der Schilddrüsenhormonrezeptor ist ein Protein im Zellkern, das Schilddrüsenhormone bindet und dadurch die Aktivität zahlreicher Gene steuert. Er spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, Wachstum und der Entwicklung des Organismus.
Schilddrüsenhormonrezeptoranalyse
Die Schilddrüsenhormonrezeptoranalyse untersucht die Rezeptoren, an die Schilddrüsenhormone andocken. Sie hilft, Schilddrüsenstörungen und Resistenzen gezielt zu diagnostizieren.
Schilddrüsenhormonsensitivität
Schilddrüsenhormonsensitivität beschreibt die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Schilddrüsenhormonen. Störungen können trotz normaler Hormonspiegel zu Beschwerden führen.
Schilddrüsenhormonsynergie
Schilddrüsenhormonsynergie beschreibt das Zusammenspiel von T3 und T4 mit anderen Hormonen und Nährstoffen für eine optimale Stoffwechselfunktion.
Schilddrüsenhormontherapie
Die Schilddrüsenhormontherapie ersetzt oder ergänzt fehlende Schilddrüsenhormone im Körper. Sie wird vor allem bei Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt und verbessert Stoffwechsel, Energie und Wohlbefinden.
Schilddrüsenkarzinom
Das Schilddrüsenkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Schilddrüse. Es zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen des endokrinen Systems und ist bei frühzeitiger Diagnose meist gut behandelbar.
Schilddrüsenmikrobiom
Das Schilddrüsenmikrobiom beschreibt die Gesamtheit der Mikroorganismen, die in Wechselwirkung mit der Schilddrüse stehen. Es beeinflusst Schilddrüsenfunktion und Autoimmunerkrankungen.
Schilddrüsenresektion
Die Schilddrüsenresektion ist ein chirurgischer Eingriff zur teilweisen oder vollständigen Entfernung der Schilddrüse. Sie wird bei Erkrankungen wie Schilddrüsenkrebs, Kropf oder Überfunktion eingesetzt.
Schilddrüsenüberfunktion Symptome
Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) äußert sich durch Herzrasen, Gewichtsverlust und Nervosität. Erfahren Sie, welche Symptome auftreten können.
Schilddrüsenunterfunktion
Die Schilddrüsenunterfunktion (medizinisch: Hypothyreose) ist eine häufige Stoffwechselstörung, bei der die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert.
Schilddrüsenunterfunktion Symptome
Schilddrüsenunterfunktion Symptome umfassen Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kältegefühl. Erfahren Sie, wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.
Schilddrüsenwerte verstehen
Schilddrüsenwerte zeigen, wie gut die Schilddrüse arbeitet. Ein Bluttest misst TSH, fT3 und fT4, um Über- oder Unterfunktionen frühzeitig zu erkennen.
Schimmelpilzallergie
Die Schimmelpilzallergie ist eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf Sporen oder Bestandteile von Schimmelpilzen, die vor allem über die Atemwege aufgenommen werden.
Schimmelpilze
Schimmelpilze sind eine Gruppe von Mikroorganismen, die zur Familie der Pilze gehören und fast überall in der Umwelt vorkommen.
Schisandra
Schisandra (Schisandra chinensis), auch chinesisches Spaltkörbchen genannt, ist eine Heilpflanze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Schistosomiasis
Schistosomiasis (Bilharziose) ist eine parasitäre Tropenkrankheit, die durch Saugwürmer der Gattung Schistosoma verursacht wird und vor allem Leber, Darm und Harnwege befällt.
Schizochytrium sp.
Schizochytrium sp. ist ein mariner Mikroorganismus, der als natürliche Quelle für DHA (Docosahexaensäure) gilt und in Nahrungsergänzungsmitteln sowie der Lebensmittelproduktion eingesetzt wird.
Schizophrenie
Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, die Wahrnehmung, Denken und Verhalten beeinflusst. Betroffene erleben oft Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Denkstörungen.
Schlaf-Biohacking
Schlaf-Biohacking bezeichnet gezielte Methoden zur Optimierung der Schlafqualität und -dauer durch wissenschaftlich fundierte Techniken, Ernährung und Technologie.
Schlaf-Tracking
Schlaf-Tracking bezeichnet die digitale Erfassung und Auswertung von Schlafphasen und Schlafqualität mithilfe von Apps, Wearables oder Schlafmonitoren.
Schlaf-Wach-Rythmus
Schlaf-Wach-Rhythmus ist ein biologischer Prozess, der die regelmäßigen Wechsel zwischen Schlaf und Wachheit steuert.
Schlafapnoe
Schlafapnoe ist eine schwere Schlafstörung, bei der die Atmung während des Schlafs wiederholt aussetzt oder flach wird.
Schlafarchitektur
Die Schlafarchitektur beschreibt den strukturierten Ablauf der verschiedenen Schlafphasen in einer Nacht und ist entscheidend für erholsamen, gesunden Schlaf.
Schlafarchitekturanalyse
Die Schlafarchitekturanalyse untersucht den strukturellen Aufbau des Schlafs und die Abfolge seiner Phasen. Sie liefert wichtige Erkenntnisse über die Schlafqualität und mögliche Schlafstörungen.
Schlafbeere
Die Schlafbeere, auch bekannt als Ashwagandha oder Withania somnifera, ist eine Heilpflanze, die in der traditionellen ayurvedischen Medizin seit Jahrtausenden eingesetzt wird.
Schlafentzug
Schlafentzug bezeichnet den Zustand, in dem eine Person über einen bestimmten Zeitraum zu wenig oder gar keinen Schlaf bekommt. Dies kann die körperliche und geistige Gesundheit erheblich beeinträchtigen.
Schlafentzugstherapie
Die Schlafentzugstherapie ist eine psychiatrische Behandlungsmethode bei Depressionen, bei der gezielter Schlafentzug die Stimmung kurzfristig verbessern kann.
Schlafhormon
Melatonin, oft als „Schlafhormon“ bezeichnet, spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus.
Schlafhormonanalyse
Die Schlafhormonanalyse misst schlafregulieRende Hormone wie Melatonin und Cortisol. Sie hilft, Schlafstörungen gezielt zu diagnostizieren und individuelle Therapien einzuleiten.
Schlafhormonregulation
Die Schlafhormonregulation beschreibt, wie der Körper durch Hormone wie Melatonin und Cortisol den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Sie ist entscheidend für erholsamen Schlaf und die allgemeine Gesundheit.
Schlafhormontherapie
Die Schlafhormontherapie nutzt das körpereigene Hormon Melatonin, um Schlafstörungen zu behandeln. Sie hilft beim Einschlafen und reguliert den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus.
Schlafparalyse
Schlafparalyse ist ein Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, bei dem Betroffene bei vollem Bewusstsein sind, sich jedoch nicht bewegen oder sprechen können.
Schlafphasen
Schlafphasen beschreiben die verschiedenen Stadien des Schlafs, die der Körper jede Nacht durchläuft. Sie sind entscheidend für Erholung, Gedächtnis und Gesundheit.
Schlafphasenarchitektur
Die Schlafphasenarchitektur beschreibt den zeitlichen Aufbau und die Abfolge der verschiedenen Schlafphasen in einer Nacht. Sie ist entscheidend für erholsamen, gesunden Schlaf.
Schlafphasenoptimierung
Schlafphasenoptimierung bezeichnet Strategien zur gezielten Verbesserung der Schlafstruktur. Ziel ist ein erholsamer, tiefer Schlaf für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Schlafprobleme
Schlafprobleme bezeichnen Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen und beeinträchtigen die Gesundheit erheblich. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
Schlafqualität
Schlafqualität beschreibt, wie erholsam und tief der Schlaf ist. Gute Schlafqualität ist entscheidend für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Schlafregression
Schlafregression bezeichnet Phasen, in denen Babys oder Kleinkinder plötzlich schlechter schlafen. Diese Phasen sind entwicklungsbedingt und vorübergehend.
Schlafrhythmus
Der Schlafrhythmus beschreibt das regelmäßige Muster von Schlaf- und Wachphasen. Ein gesunder Schlafrhythmus ist entscheidend für körperliche und geistige Gesundheit.
Schlafstörungen
Bei Schlafstörungen leiden die Betroffenen unter Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder einer schlechten Schlafqualität, was die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann.
Schlaftherapie
Schlaftherapie umfasst medizinische und therapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Schlafstörungen. Ziel ist die Verbesserung der Schlafqualität und der allgemeinen Gesundheit.
Schlafzyklusanalyse
Die Schlafzyklusanalyse untersucht die verschiedenen Schlafphasen des Menschen und hilft, Schlafqualität und -störungen wissenschaftlich zu erfassen und zu bewerten.
Schlafzyklusoptimierung
Schlafzyklusoptimierung bezeichnet gezielte Maßnahmen, um die natürlichen Schlafphasen zu verbessern und so Erholung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu steigern.
Schlafzyklusoptimierungsmarker
Schlafzyklusoptimierungsmarker sind biologische und physiologische Messgrößen, die zur Bewertung und Verbesserung der Schlafqualität eingesetzt werden. Sie helfen, Schlafstörungen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen einzuleiten.
Schlafzyklusregulation
Die Schlafzyklusregulation beschreibt die biologischen Mechanismen, die den Wechsel zwischen Schlafphasen steuern. Sie ist entscheidend für erholsamen Schlaf und Gesundheit.
Schlaganfall
Ein Schlaganfall (medizinisch: Apoplex oder zerebraler Insult) ist eine akute Durchblutungsstörung im Gehirn, bei der Nervenzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.
Schlaganfall Symptome
Schlaganfall Symptome treten plötzlich auf und umfassen Lähmungen, Sprachstörungen und Sehprobleme. Schnelles Handeln rettet Leben.
Schleimbeutelentzündung Ellenbogen
Die Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen (Bursitis olecrani) ist eine schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels an der Ellenbogenspitze. Sie entsteht häufig durch Druck, Überlastung oder Verletzungen.
Schleimhaut
Die Schleimhaut schützt Körperhöhlen vor Erregern und spielt eine zentrale Rolle bei Immunabwehr, Verdauung und Wundheilung. Erfahre mehr über Aufbau, Funktionen und medizinische Bedeutung.
Schleimhautentzündung
Eine Schleimhautentzündung (Mukositis) ist eine Entzündung der Schleimhäute, die verschiedene Körperstellen betreffen kann. Sie verursacht Schmerzen, Rötungen und Schwellungen.
Schleimhautimmunität
Die Schleimhautimmunität schützt die Körperoberflächen wie Darm, Atemwege und Mundhöhle vor Krankheitserregern. Sie ist ein zentraler Bestandteil des menschlichen Immunsystems.
Schleimhautödem
Ein Schleimhautödem ist eine Schwellung der Schleimhaut durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe. Es kann verschiedene Körperstellen betreffen und Atemwege, Verdauungstrakt oder Nasenschleimhaut beeinflussen.
Schleimhautreizung
Eine Schleimhautreizung bezeichnet eine Entzündung oder Irritation der Schleimhäute, z. B. im Mund, Magen oder den Atemwegen. Sie kann durch Chemikalien, Infektionen oder mechanische Einwirkung entstehen.
Schleimpfropf
Der Schleimpfropf ist eine dicke, zähflüssige Schleimbarriere, die den Gebärmutterhals während der Schwangerschaft verschließt und das Eindringen von Keimen verhindert.
Schluckauf
Schluckauf (medizinisch: Singultus) ist ein plötzlich auftretender, unwillkürlicher Reflex, bei dem sich das Zwerchfell ruckartig zusammenzieht und sich die Stimmritze gleichzeitig schließt, wodurch das typische „Hick“-Geräusch entsteht.
Schluckbeschwerden
Schluckbeschwerden bezeichnen Schwierigkeiten beim Schlucken von Speisen, Flüssigkeiten oder Speichel. Sie können harmlos oder Zeichen einer ernsteren Erkrankung sein.
Schluckimpfung
Die Schluckimpfung ist eine oral eingenommene Impfung, die durch den Mund verabreicht wird. Sie schützt vor bestimmten Infektionskrankheiten wie Polio oder Rotaviren.
Schluckrehabilitatio
Schluckrehabilitatio bezeichnet die therapeutische Wiederherstellung der Schluckfunktion nach Erkrankungen oder Verletzungen. Ziel ist es, sicheres Essen und Trinken zu ermöglichen.
Schlupflider
Schlupflider bezeichnen eine Erschlaffung der Haut des Oberlids, bei der sich überschüssige Haut über die natürliche Lidfalte legt.
Schlüsselbein
Das Schlüsselbein (Clavicula) ist ein S-förmiger Knochen, der Schulter und Brustkorb verbindet. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilität und Beweglichkeit der Schulter.
Schmand kalorien
Schmand enthält rund 210 kcal pro 100 g und ist ein fettreicher Milchrahm. Erfahren Sie alles über Kalorien, Nährwerte und Verwendung.
Schmerzen beim Schlucken
Schmerzen beim Schlucken (Odynophagie) können viele Ursachen haben, von Halsschmerzen bis zu ernsteren Erkrankungen. Hier erfahren Sie mehr.
Schmerzen in der Kniekehle
Schmerzen in der Kniekehle können viele Ursachen haben, von Muskelverspannungen bis hin zu Erkrankungen der Gefäße oder Gelenke. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Schmerzen unterer rücken
Schmerzen im unteren Rücken sind weit verbreitet und können viele Ursachen haben. Erfahren Sie mehr über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Schmerzmediatoren
Schmerzmediatoren sind körpereigene biochemische Botenstoffe, die Schmerzreize auslösen, verstärken oder weiterleiten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei akuten und chronischen Schmerzen.
Schmerzrezeptor
Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) sind spezialisierte Sinnesrezeptoren, die schädliche Reize erkennen und Schmerzsignale ans Gehirn weiterleiten.
Schmerztherapie
Die Schmerztherapie umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Linderung von akuten und chronischen Schmerzen. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.
Schmierinfektion
Eine Schmierinfektion ist eine Übertragung von Krankheitserregern über kontaminierte Hände oder Oberflächen. Sie zählt zu den häufigsten Infektionswegen im Alltag.
Schnappatmung
Schnappatmung (auch: Agonalatmung oder Agonieatmung) ist ein gestörtes, unregelmäßiges Atemmuster, das typischerweise bei einem schweren Sauerstoffmangel (Hypoxie) kurz vor dem Atemstillstand auftritt.
Schnappfinger
Der Schnappfinger ist eine Erkrankung der Beugesehne des Fingers, bei der der Finger beim Beugen oder Strecken hörbar oder spürbar einschnappt oder blockiert.
Schnittlauch
Schnittlauch enthält Schwefelverbindungen, Vitamine und Antioxidantien. Erfahre mehr über seine Wirkung auf Verdauung, Blutgefäße und das Immunsystem.
Schnittwunden
Schnittwunden entstehen durch scharfe Gegenstände und zählen zu den häufigsten Verletzungen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und die richtige Behandlung.
Schrägfraktur
Eine Schrägfraktur ist ein Knochenbruch, bei dem die Bruchlinie schräg zur Längsachse des Knochens verläuft. Sie entsteht meist durch indirekte Krafteinwirkung und betrifft häufig Röhrenknochen.
Schreibaby
Ein Schreibaby schreit übermäßig viel und ist schwer zu beruhigen. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und Tipps für betroffene Eltern.
Schreyer-Schwimmprobe
Die Schreyer-Schwimmprobe ist eine forensisch-medizinische Methode zur Untersuchung von Säuglingslungen, um festzustellen, ob ein Kind lebend geboren wurde.
Schröpfen
Schröpfen ist ein traditionelles Naturheilverfahren, das zur Durchblutungsförderung, Entgiftung und Schmerzlinderung eingesetzt wird.
Schulter
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Sie verbindet den Arm mit dem Rumpf und ermöglicht vielfältige Bewegungen.
Schulter arm syndrom
Das Schulter-Arm-Syndrom bezeichnet Schmerzen, die von der Halswirbelsäule in Schulter und Arm ausstrahlen. Ursachen sind häufig Nervenreizungen oder Bandscheibenvorfälle.
Schultereckgelenksarthrose
Die Schultereckgelenksarthrose ist ein Verschleiß des Akromioklavikulargelenks, der Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter verursacht.
Schultergelenk
Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des Körpers – aber auch besonders verletzungsanfällig.
Schultergürtel
Der Schultergürtel verbindet Rumpf und Arm und ermöglicht vielfältige Bewegungen.
Schulterluxation
Die Schulterluxation ist das vollständige Ausrenken des Schultergelenks. Der Oberarmknochen springt dabei aus der Gelenkpfanne. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Schulterprothese
Eine Schulterprothese ersetzt das geschädigte Schultergelenk ganz oder teilweise durch ein künstliches Implantat. Sie lindert Schmerzen und stellt die Beweglichkeit wieder her.
Schulterschmerzen
Schulterschmerzen sind ein häufiges Beschwerdebild, das durch Verletzungen, Entzündungen oder Verschleiß entstehen kann. Sie beeinträchtigen Beweglichkeit und Lebensqualität spürbar.
Schultersteife
Die Schultersteife ist eine schmerzhafte Einschränkung der Schulterbeweglichkeit. Sie entsteht durch Entzündung und Vernarbung der Gelenkkapsel und wird auch als Frozen Shoulder bezeichnet.
Schultze-Färbung
Die Schultze-Färbung ist eine histochemische Nachweismethode für Zellulose und Stärke in pflanzlichem Gewebe. Sie wird in der Botanik und Lebensmittelanalytik eingesetzt.
Schuppenflechte (Psoriasis)
Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die durch eine beschleunigte Vermehrung der Hautzellen gekennzeichnet ist.
Schuppenflechte der Kopfhaut
Schuppenflechte der Kopfhaut ist eine chronische Hauterkrankung mit Schuppung, Rötung und Juckreiz. Sie ist nicht ansteckend und gut behandelbar.
Schürfwunde
Eine Schürfwunde entsteht durch Reibung oder Scheuern der Haut an einer rauen Oberfläche. Sie betrifft meist nur die oberen Hautschichten und heilt in der Regel gut ab.
Schüßler-Salze
Schüßler-Salze sind biochemische Funktionsmittel, die auf den Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler zurückgehen.
Schüttelfrost
Schüttelfrost ist ein Symptom, bei dem der Körper unkontrolliert heftig zittert, um die Körpertemperatur rasch zu erhöhen.
Schütteltrauma
Das Schütteltrauma (medizinisch: Shaken Baby Syndrome) ist eine schwere Form von Kindesmisshandlung, bei der ein Säugling oder Kleinkind heftig geschüttelt wird.
Schwanenhalsdeformität
Die Schwanenhalsdeformität ist eine Fehlstellung der Finger, bei der das Mittelgelenk überstreckt und das Endgelenk gebeugt ist. Sie tritt häufig bei rheumatoider Arthritis auf.
Schwangerenvorsorge
Die Schwangerenvorsorge umfasst regelmäßige Untersuchungen während der Schwangerschaft, um Mutter und Kind optimal zu betreuen und Risiken frühzeitig zu erkennen.
Schwangerschaftsbeschwerden
Schwangerschaftsbeschwerden sind körperliche Symptome, die während der Schwangerschaft auftreten. Sie sind meist harmlos, können aber belastend sein.
Schwangerschaftsdiabetes
Schwangerschaftsdiabetes ist eine Form von Diabetes, die erstmals in der Schwangerschaft auftritt. Er wird durch hormonelle Veränderungen verursacht und erfordert eine frühzeitige Diagnose und Behandlung.
Schwangerschaftsstreifen
Schwangerschaftsstreifen sind streifenförmige Hautveränderungen, die durch eine starke Dehnung des Bindegewebes während der Schwangerschaft entstehen.
Schwangerschaftstest
Ein Schwangerschaftstest weist das Hormon hCG im Urin oder Blut nach und bestätigt eine Schwangerschaft. Ergebnisse sind meist ab dem ersten ausgebliebenen Zyklustag verlässlich.
Schwangerschaftswoche
Die Schwangerschaftswoche (SSW) gibt an, in welcher Woche einer Schwangerschaft sich eine werdende Mutter befindet. Sie ist ein zentrales Maß zur Überwachung der fetalen Entwicklung.
Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelöl, gewonnen aus den Samen der Pflanze Nigella sativa, ist ein traditionelles Naturheilmittel mit breitem Wirkungsspektrum.
Schwarzwurzel
Die Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica), auch Winterspargel genannt, ist ein Wurzelgemüse, das für seinen nussig-süßen Geschmack und seine hohe Nährstoffdichte geschätzt wird.
Schwefel
Schwefel ist ein natürlich vorkommendes Nichtmetall, das für den menschlichen Körper ein essenzielles Element darstellt.
Schwefelaminosäure
Schwefelaminosäuren sind essentielle Bausteine des menschlichen Körpers, die Schwefel enthalten. Sie spielen eine zentrale Rolle beim Zellschutz, der Proteinsynthese und im Stoffwechsel.
Schwefeldioxid
Schwefeldioxid (SO2) ist ein gasörmiges Schwefeloxid, das als Lebensmittelzusatzstoff (E220) und natürlicher Stoff vorkommt. Es wirkt konservierend und antioxidativ, kann aber allergische Reaktionen auslösen.
Schwefelsäure
Schwefelsäure (H2SO4) ist eine stark ätzende anorganische Säure. Bei Kontakt mit Haut, Augen oder Schleimhäuten kann sie schwere Verätzungen verursachen und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Schwermetallausleitung
Die Schwermetallausleitung ist ein therapeutisches Verfahren zur Entfernung toxischer Metalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Arsen aus dem menschlichen Körper.
Schwimmbadgranulom
Das Schwimmbadgranulom ist eine Hautinfektion durch das Bakterium Mycobacterium marinum, die nach Kontakt mit kontaminiertem Wasser entsteht.
Schwindel
Schwindel ist ein Sinneseindruck gestörter Balance oder Bewegung, der häufig mit Unsicherheit, Schwanken oder Drehgefühl einhergeht.
Schwitzen
Schwitzen ist eine natürliche Körperfunktion zur Temperaturregulation. Übermäßiges Schwitzen kann jedoch auf Erkrankungen hinweisen und die Lebensqualität beeinträchtigen.
SDAI
Der SDAI (Simplified Disease Activity Index) ist ein klinischer Score zur Messung der Krankheitsaktivität bei rheumatoider Arthritis. Er kombiniert Gelenk- und Laborbefunde.
Seborrhiasis
Seborrhiasis ist eine chronische Hauterkrankung, die durch schuppige, entzündete Hautstellen gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig an der Kopfhaut, im Gesicht und am Oberkörper auf.
Seborrhoe
Seborrhoe bezeichnet eine übermäßige Talgproduktion der Haut, die zu fettig glänzender Haut und Schuppen führen kann. Sie betrifft häufig Kopfhaut, Gesicht und Brust.
Seborrhoische Keratose
Die seborrhoische Keratose ist eine gutartige Hautwucherung, die häufig im höheren Lebensalter auftritt. Sie gilt als harmlos und ist nicht ansteckend.
Seborrhoisches Ekzem
Das seborrhoische Ekzem ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem talgdrüsenreiche Hautareale betrifft und mit Rötung sowie schuppigen Belägen einhergeht.
Seddon
Die Seddon-Klassifikation teilt periphere Nervenschäden in drei Schweregrade ein: Neuropraxie, Axonotmesis und Neurotmesis. Sie ist ein Grundpfeiler der neurologischen Diagnostik.
Sedimentation
Sedimentation bezeichnet in der Medizin das Absinken von Blutbestandteilen in einer Probe. Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist ein wichtiger Entzündungsmarker.
Sedimentationskonstante
Die Sedimentationskonstante beschreibt, wie schnell ein Teilchen in einer Zentrifuge sedimentiert. Sie wird in Svedberg-Einheiten (S) angegeben und ist wichtig in Biochemie und Medizin.
Sedoheptulose
Sedoheptulose ist ein siebenkohlenstoffiger Zucker (Heptose), der eine zentrale Rolle im Pentosephosphatweg des menschlichen Stoffwechsels spielt.
Segmentfraktur
Eine Segmentfraktur ist ein Knochenbruch, bei dem ein Knochensegment vollständig vom Rest getrennt wird. Sie gilt als schwere Verletzung und erfordert oft operative Behandlung.
Segmentkerniger Granulozyt
Segmentkernige Granulozyten sind reife weiße Blutkörperchen mit gelapptem Zellkern. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Abwehr bakterieller Infektionen.
Segond-Fraktur
Die Segond-Fraktur ist ein knöcherner Ausriss am äußeren Schienbeinkopf und gilt als sicheres Zeichen für eine schwere Knieverletzung mit Kreuzbandbeteiligung.
Sehne
Eine Sehne ist ein straffes Bindegewebsband, das Muskeln mit Knochen verbindet und Bewegungen ermöglicht. Sehnen sind aus Kollagen aufgebaut und spielen eine zentrale Rolle im Bewegungsapparat.
Sehnen
Sehnen sind faserige Bindegewebsstrukturen, die Muskeln mit Knochen verbinden und Bewegungen ermöglichen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Bewegungsapparat.
Sehnenabriss
Ein Sehnenabriss ist die vollständige oder teilweise Durchtrennung einer Sehne, häufig durch Verletzung oder Überlastung. Er verursacht starke Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Sehnenbiopsie
Eine Sehnenbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus einer Sehne zur mikroskopischen Untersuchung. Sie hilft, Erkrankungen wie Tendinopathien oder Tumore gezielt zu diagnostizieren.
Sehnenentzündung Hand
Eine Sehnenentzündung der Hand ist eine schmerzhafte Reizung oder Entzündung der Sehnen im Handgelenk oder den Fingern. Sie entsteht häufig durch Überlastung und schränkt Beweglichkeit ein.
Sehnenprothese
Eine Sehnenprothese ist ein künstliches Implantat, das eine beschädigte oder gerissene Sehne ersetzt. Sie wird eingesetzt, wenn eine natürliche Heilung nicht möglich ist.
Sehnenregeneration
Sehnenregeneration bezeichnet den biologischen Heilungsprozess geschädigter Sehnen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Therapien und moderne Behandlungsansätze.
Sehnenriss Schulter
Ein Sehnenriss an der Schulter ist eine teilweise oder vollständige Ruptur einer Schultersehne, häufig der Rotatorenmanschette. Er verursacht Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Sehnenrupturreparatur
Die Sehnenrupturreparatur ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung einer gerissenen Sehne. Ziel ist die Wiederherstellung der vollen Beweglichkeit und Belastbarkeit des betroffenen Gelenks.
Sehnenscheidenentzündung
Sehnenscheidenentzündung (medizinisch: Tendovaginitis) ist eine entzündliche Reizung der Sehnenscheide, also der schützenden Hülle, die eine Sehne umgibt.
Sehstörungen
Sehstörungen sind Veränderungen oder Beeinträchtigungen des Sehvermögens, die vorübergehend oder dauerhaft auftreten können. Sie können viele Ursachen haben und erfordern oft ärztliche Abklärung.
Sehvermögen
Das Sehvermögen beschreibt die Fähigkeit des Auges, visuelle Informationen wahrzunehmen und zu verarbeiten. Es ist eine der wichtigsten Sinnesleistungen des menschlichen Körpers.
Seitenstrangangina
Die Seitenstrangangina ist eine Entzündung der seitlichen Rachenschleimhaut. Sie verursacht Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und tritt häufig nach einer Mandelentfernung auf.
Sekret
Ein Sekret ist eine von Drüsen oder Zellen des Körpers produzierte und abgegebene Flüssigkeit mit spezifischen biologischen Funktionen.
Sekundäre Osteoporose
Sekundäre Osteoporose ist ein Knochenschwund, der durch eine andere Grunderkrankung oder Medikamente verursacht wird. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe sind natürliche bioaktive Verbindungen, die von Pflanzen produziert werden, jedoch nicht direkt am Wachstum oder an der Energiegewinnung beteiligt sind.
Sekundärer Hyperaldosteronismus
Sekundärer Hyperaldosteronismus ist eine Erkrankung, bei der der Körper zu viel Aldosteron produziert – ausgelöst durch eine externe Ursache wie Nierenerkrankungen oder Herzinsuffizienz.
Sekundärer Hyperparathyreoidismus
Sekundärer Hyperparathyreoidismus ist eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen als Reaktion auf einen anhaltenden Kalzium- oder Vitamin-D-Mangel, häufig bei chronischer Nierenerkrankung.
Sekundärprävention
Sekundärprävention bezeichnet Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten, bevor Symptome auftreten, um eine rechtzeitige Behandlung zu ermöglichen und Folgeschäden zu verhindern.
Sekundärstoffe
Sekundärstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe) sind bioaktive Verbindungen, die Pflanzen zur Abwehr von Schädlingen, UV-Schutz oder Farbstoffbildung bilden.
Selank
Selank ist ein synthetisches Neuropeptid, das ursprünglich in Russland entwickelt wurde. Es wird zur Unterstützung bei Angststörungen und zur kognitiven Förderung eingesetzt.
Selbstakzeptanz
Selbstakzeptanz bezeichnet die Fähigkeit, sich selbst mit Stärken und Schwächen anzunehmen. Sie ist ein zentraler Baustein für psychische Gesundheit und Wohlbefinden.
Selbstmanagement
Selbstmanagement bezeichnet die Fähigkeit, die eigene Gesundheit aktiv zu steuern. Es umfasst Strategien zur Bewältigung chronischer Erkrankungen im Alltag.
Selbstoffenbarung
Selbstoffenbarung bezeichnet in der Kommunikationspsychologie den Anteil einer Nachricht, in dem der Sender persönliche Informationen über sich preisgibt. Sie ist zentral für Therapie und Arzt-Patienten-Kommunikation.
Selbstwert
Selbstwert beschreibt, wie positiv oder negativ eine Person sich selbst bewertet. Ein gesunder Selbstwert ist wichtig für psychisches Wohlbefinden und Lebensqualität.
Selbstwirksamkeit
Selbstwirksamkeit bezeichnet die Überzeugung eines Menschen, schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können.
Selektiv
Selektiv beschreibt in der Medizin die gezielte Wirkung eines Stoffes oder Verfahrens auf bestimmte Zellen, Rezeptoren oder Gewebe – ohne andere Strukturen zu beeinflussen.
Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren
Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERMs) sind Wirkstoffe, die gezielt an Östrogenrezeptoren binden und je nach Gewebe aktivierend oder hemmend wirken.
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sind die weltweit am häufigsten verschriebene Gruppe von Antidepressiva.
Selektiver IgM-Mangel
Der selektive IgM-Mangel ist eine seltene Immunschwäche, bei der der Antikörper Immunglobulin M im Blut erniedrigt ist, während andere Antikörper normal sind.
Selen
Selen ist ein essentielles Spurenelement mit starken antioxidativen Eigenschaften. Es unterstützt die Schilddrüsenfunktion, das Immunsystem und die Zellgesundheit.
Selenoprotein
Selenoproteine sind Proteine, die das Spurenelement Selen in Form von Selenocystein enthalten. Sie spielen eine zentrale Rolle im antioxidativen Schutz und der Schilddrüsenfunktion.
Selenoproteinkinetik
Die Selenoproteinkinetik beschreibt, wie der Körper selenhaltige Proteine bildet, verteilt und abbaut. Sie ist entscheidend für das Verständnis des Selenstoffwechsels.
Selenoproteinkinetikmarker
Selenoproteinkinetikmarker sind biochemische Messparameter, die den Stoffwechsel und die Umsatzrate von Selenoproteinen im Körper beschreiben und zur Beurteilung des Selenstatus dienen.
Selenoproteinmangel
Selenoproteinmangel entsteht durch unzureichende Selenversorgung und beeinträchtigt wichtige Schutzproteine im Körper. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Selenoproteinoptimierung
Selenoproteinoptimierung beschreibt die gezielte Unterstützung der körpereigenen Selenoprotein-Synthese durch ausreichende Selenzufuhr für Gesundheit und Stoffwechsel.
Selenoproteinprofil
Das Selenoproteinprofil beschreibt die Gesamtheit der selenabhängigen Proteine im menschlichen Körper und gibt Aufschluss über den funktionellen Selenstatus sowie selenabhängige Stoffwechselprozesse.
Sellerie
Sellerie ist ein vielseitiges Doldenblütengewächs, dessen Knollen, Stangen oder Blätter als Lebensmittel und Gewürz verwendet werden.
Sellick-Handgriff
Der Sellick-Handgriff ist ein medizinisches Manöver, bei dem Druck auf den Ringknorpel ausgeübt wird, um bei der Narkoseeinleitung eine Aspiration zu verhindern.
Semaglutid
Semaglutid ist ein Wirkstoff zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Er ahmt das Darmhormon GLP-1 nach und reguliert Blutzucker sowie Körpergewicht.
Semax
Semax ist ein synthetisches neuropeptid-basiertes Nootropikum, das aus dem adrenocorticotropen Hormon (ACTH) abgeleitet wurde. Es wird zur Förderung kognitiver Funktionen und als Neuroprotektivum eingesetzt.
Semikonservativ
Semikonservativ beschreibt die Art der DNA-Replikation, bei der jeder Tochterstrang einen alten Elternstrang und einen neu synthetisierten Strang enthält.
Semimembranosus-Tendinopathie
Die Semimembranosus-Tendinopathie ist eine schmerzhafte Erkrankung der Sehne des Semimembranosus-Muskels an der Rückseite des Oberschenkels. Sie tritt häufig bei Sportlern auf und äußert sich durch Schmerzen im hinteren Kniebereich.
Seneszenz
Seneszenz bezeichnet den biologischen Alterungsprozess von Zellen, bei dem diese dauerhaft aufhören sich zu teilen. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Alterung und Krankheitsentstehung.
Senolytika
Senolytika sind Wirkstoffe, die gezielt seneszente Zellen (gealterte, funktionslose Zellen) aus dem Körper entfernen und so altersbedingte Erkrankungen verlangsamen können.
Sensibilisierung
Sensibilisierung beschreibt den Prozess, bei dem das Immunsystem auf einen Stoff reagiert und eine Überempfindlichkeit entwickelt. Bei erneutem Kontakt kann eine allergische Reaktion entstehen.
Sensibilität
Sensibilität bezeichnet die Fähigkeit des Nervensystems, Reize aus der Umwelt und dem Körperinneren wahrzunehmen und weiterzuleiten. Sie ist Grundlage für Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfinden.
Sensibilitätsstörung
Eine Sensibilitätsstörung bezeichnet eine veränderte oder gestörte Wahrnehmung von Berührungs-, Schmerz- oder Temperaturreizen. Sie kann als Taubheit, Kribbeln oder Missempfindung auftreten.
Sensomotorik
Sensomotorik bezeichnet das Zusammenspiel von Sinneswahrnehmung und Bewegung im menschlichen Körper. Sie ist grundlegend für koordinierte Bewegungsabläufe und motorisches Lernen.
Sensorik
Sensorik bezeichnet die Fähigkeit des menschlichen Körpers, äußere und innere Reize wahrzunehmen und zu verarbeiten. Sie ist Grundlage für Wahrnehmung, Bewegung und Gesundheit.
Seppuku
Seppuku ist eine japanische Form des rituellen Suizids, die historisch von Samurai praktiziert wurde. In der modernen Medizin und Psychiatrie wird sie im Kontext von Suizidforschung und kultureller Suizidologie behandelt.
Sepsis
Sepsis ist eine lebensbedrohliche Infektion. Erfahre alles über Symptome, Ursachen, klassische Therapie & die Rolle von natürlichen Antibiotika.
Septische Arthritis
Septische Arthritis ist eine durch Bakterien oder andere Erreger verursachte Gelenkentzündung, die als medizinischer Notfall gilt und sofortige Behandlung erfordert.
Septum oesophagotracheale
Das Septum oesophagotracheale ist eine embryonale Trennwand, die Speiseröhre und Luftröhre während der Fetalentwicklung voneinander trennt. Fehlbildungen können zu lebensbedrohlichen Verbindungen zwischen beiden Strukturen führen.
Septumdeviation
Die Septumdeviation ist eine Verbiegung der Nasenscheidewand, die Atemprobleme verursachen kann. Sie tritt häufig angeboren oder nach Verletzungen auf.
Sermorelin
Sermorelin ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon anregt. Es wird medizinisch zur Diagnose und Behandlung von Wachstumshormonmangel eingesetzt.
Serologie
Die Serologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das Antikörper und Antigene im Blutserum untersucht, um Infektionskrankheiten, Autoimmunerkrankungen und Blutgruppenmerkmale zu diagnostizieren.
Seronegative Arthritis
Seronegative Arthritis ist eine Gelenkerkrankung, bei der Entzündungen auftreten, ohne dass typische Blutmarker wie der Rheumafaktor nachweisbar sind.
Seropositive Arthritis
Seropositive Arthritis ist eine Gelenkerkrankung, bei der bestimmte Antikörper im Blut nachweisbar sind. Sie gehört zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
Serosa
Die Serosa ist eine glatte, feuchte Gewebeschicht, die innere Organe umhüllt und Körperhöhlen auskleidet. Sie ermöglicht reibungsarme Bewegungen der Organe im Körper.
Serotonin
Serotonin ist ein wichtiger Neurotransmitter und ein Hormon, das unter anderem für die Regulierung von Stimmung, Schlaf, Appetit und Verdauung verantwortlich ist.
serotonin erhöhen
Serotonin erhöhen: Erfahren Sie, wie Sie den Serotoninspiegel auf natürliche Weise steigern können – durch Ernährung, Bewegung und gezielte Supplementierung.
Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI)
Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) sind eine Klasse moderner Antidepressiva, die gleichzeitig die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn hemmen.
Serotoninerg
Serotoninerg beschreibt alles, was mit dem Neurotransmitter Serotonin zusammenhaengt – von Nervenzellen bis hin zu Medikamenten, die das Serotoninsystem beeinflussen.
Serotoninmangel Syndrom
Das Serotoninmangel Syndrom beschreibt einen Zustand, bei dem der Körper nicht genügend Serotonin produziert, was zu Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Depressionen führen kann.
Serotoninstoffwechsel
Der Serotoninstoffwechsel beschreibt die Bildung, Nutzung und den Abbau des Botenstoffs Serotonin im Körper. Er beeinflusst Stimmung, Schlaf und viele weitere Körperfunktionen.
Sertralin
Sertralin ist ein verschreibungspflichtiges Antidepressivum aus der Gruppe der SSRI, das bei Depressionen, Angststörungen und weiteren psychischen Erkrankungen eingesetzt wird.
Serumalbumin
Serumalbumin ist das häufigste Eiweißmolekül im Blut und übernimmt wichtige Transportfunktionen. Ein erniedrigter Wert kann auf Leber-, Nieren- oder Ernährungserkrankungen hinweisen.
Serumeisen
Serumeisen bezeichnet die im Blutserum gemessene Eisenkonzentration. Der Wert dient der Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung und ist ein wichtiger Parameter der Blutuntersuchung.
Serumferritin
Serumferritin ist ein Blutwert, der den Eisenspeicher des Körpers widerspiegelt. Er dient zur Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung.
Serumferritinmarker
Der Serumferritinmarker ist ein Laborwert, der den Eisenspeicherstatus des Körpers widerspiegelt. Er dient zur Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung.
Serumferritinoptimierung
Die Serumferritinoptimierung bezeichnet gezielte Maßnahmen zur Anpassung des Ferritinspiegels im Blut auf einen optimalen Wert für Gesundheit und Wohlbefinden.
Serumferritinstatus
Der Serumferritinstatus beschreibt den gemessenen Ferritinwert im Blut und gibt Auskunft über die körpereigenen Eisenspeicher. Er ist ein wichtiger Marker zur Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung.
Serumglukose
Serumglukose bezeichnet den Blutzuckerspiegel im Blutserum. Sie ist ein wichtiger Laborwert zur Diagnose und Kontrolle von Diabetes mellitus und Stoffwechselerkrankungen.
Serumhomocystein
Serumhomocystein bezeichnet die Konzentration der Aminosäure Homocystein im Blut. Erhöhte Werte gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologische Störungen.
Serumhomocysteinwert
Der Serumhomocysteinwert gibt die Konzentration der Aminosäure Homocystein im Blut an. Erhöhte Werte gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologische Störungen.
Serumlaktatmessung
Die Serumlaktatmessung bestimmt den Laktatspiegel im Blut und dient der Erkennung von Sauerstoffmangel, Schock oder schweren Stoffwechselstörungen.
Serumlipidanalyse
Die Serumlipidanalyse ist ein Bluttest zur Bestimmung von Blutfettwerten wie Cholesterin und Triglyzeriden. Sie dient der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Serumlipidprofil
Das Serumlipidprofil ist ein Bluttest, der Fettwerte wie Cholesterin und Triglyzeride misst. Es dient der Beurteilung des Herz-Kreislauf-Risikos.
Serumprotein
Serumproteine sind Eiweißstoffe im Blutserum, die wichtige Funktionen wie Transport, Immunabwehr und Blutgerinnung übernehmen. Ihr Spiegel gibt Auskunft über Ernährung, Leber- und Nierenfunktion.
Serumproteinanalyse
Die Serumproteinanalyse ist ein Laborverfahren zur Bestimmung und Auftrennung der Eiweißfraktionen im Blutserum. Sie liefert wichtige Hinweise auf Lebererkrankungen, Entzündungen, Immunstörungen und Tumorerkrankungen.
Serumproteinmarker
Serumproteinmarker sind Proteine im Blutserum, die als diagnostische Indikatoren für Krankheiten, Entzündungen oder Organfunktionen dienen.
Serumzinkanalyse
Die Serumzinkanalyse ist ein Bluttest zur Bestimmung des Zinkspiegels im Serum. Sie dient der Diagnose von Zinkmangel oder Zinkvergiftung und ist wichtig für die Beurteilung des Zinkstoffwechsels.
Serumzinkwert
Der Serumzinkwert gibt den Zinkgehalt im Blutserum an und dient zur Diagnose eines Zinkmangels oder Zinküberschusses. Er ist ein wichtiger Laborparameter in der Ernährungs- und Stoffwechselmedizin.
Sexualhormon
Sexualhormone sind körpereigene Botenstoffe, die Geschlechtsentwicklung, Fortpflanzung und viele Körperfunktionen steuern. Zu den wichtigsten zählen Östrogen, Progesteron und Testosteron.
SHBG
SHBG (Sex-Hormon-bindendes Globulin) ist ein Transportprotein im Blut, das Sexualhormone wie Testosteron und Östrogen bindet und deren Verfügbarkeit im Körper reguliert.
Sherren-Dreieck
Das Sherren-Dreieck ist ein klinisches Zeichen bei Appendizitis. Es bezeichnet ein dreieckiges Schmerzareal im rechten Unterbauch, das auf eine Entzündung des Blinddarms hinweist.
Shiitake
Der Shiitake-Pilz ist reich an Beta-Glucanen, Vitaminen und Mineralstoffen. Erfahre mehr über seine immunstärkende, antivirale und entzündungshemmende Wirkung.
Shilajit
Shilajit ist ein natürlich vorkommendes, mineralreiches Harz, das in den Hochgebirgen des Himalaya, des Kaukasus und anderer Gebirgsregionen der Welt vorkommt.
Shunt
Ein Shunt ist eine chirurgisch angelegte Verbindung, die Flüssigkeit oder Blut an einem Hindernis vorbeileitet. Er wird z.B. bei Hydrozephalus oder Gefäßerkrankungen eingesetzt.
SI-Virus
Das SI-Virus (SIV) ist ein Retrovirus, das Primaten infiziert und als evolutionärer Vorläufer des HI-Virus gilt. Es spielt eine zentrale Rolle in der Erforschung von HIV und AIDS.
SIADH
SIADH ist ein Syndrom, bei dem zu viel antidiuretisches Hormon ausgeschüttet wird, was zu einem gefährlichen Natriumabfall im Blut führt.
Sialorrhö
Sialorrhö bezeichnet übermäßigen Speichelfluss oder das Unvermögen, Speichel im Mund zu halten. Sie kann auf neurologische Erkrankungen oder andere Ursachen hinweisen.
SIBO
SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung) verursacht Blähungen, Verdauungsprobleme und Nährstoffmängel. Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und natürliche Behandlungsmöglichkeiten.
Sichelzellanämie
Die Sichelzellenanämie ist eine genetisch bedingte Blutkrankheit, bei der die roten Blutkörperchen eine abnorme Form annehmen.
Sichelzelle
Sichelzellen sind krankhaft verformte rote Blutkörperchen, die bei der Sichelzellkrankheit auftreten und den Blutfluss behindern können.
Sickerblutung
Eine Sickerblutung ist eine langsame, diffuse Blutung aus kleinen Gefäßen oder Wundflächen. Sie tritt häufig nach Operationen oder Verletzungen auf.
Sideroblastenstörung
Die Sideroblastenstörung ist eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Eisenverwertung im Knochenmark gestört ist und Ringsideroblasten entstehen. Sie führt zu einer speziellen Form der Anämie.
Sideropenie
Sideropenie bezeichnet einen Eisenmangel im Körper. Sie kann zu Müdigkeit, Blässe und Konzentrationsschwäche führen und ist weltweit eine der häufigsten Mangelerkrankungen.
Siebenschläfer
Der Siebenschläfer (27. Juni) ist eine Bauernregel, die das Wetter der folgenden Wochen vorhersagen soll. Ob Volksweisheit oder Meteorologie – hier erfahren Sie mehr.
Sigmadivertikulitis
Sigmadivertikulitis ist eine Entzündung kleiner Darmausstülpungen im Sigma, dem letzten Abschnitt des Dickdarms. Sie verursacht typischerweise Schmerzen im linken Unterbauch und muss ärztlich behandelt werden.
Signifikant
Signifikant bezeichnet in der Medizin und Wissenschaft ein Ergebnis, das statistisch bedeutsam ist und nicht zufällig entstanden sein dürfte.
Sildenafil
Sildenafil ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von erektiler Dysfunktion und pulmonaler arterieller Hypertonie. Es wirkt gefäßerweiternd und verbessert die Durchblutung.
Silent Inflammation
Silent Inflammation, auch „stille Entzündung“ genannt, bezeichnet eine chronisch unterschwellige Entzündungsreaktion im Körper, die meist unbemerkt verläuft – jedoch massiv zur Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten beiträgt.
Siliciumdioxid
Siliciumdioxid (SiO2) ist eine natürlich vorkommende Verbindung aus Silicium und Sauerstoff, die als Lebensmittelzusatzstoff (E551) und in Arzneimitteln eingesetzt wird.
Silizium
Silizium ist ein Spurenelement, das insbesondere im Bereich von Knochen, Haut, Haaren, Nägeln und Bindegewebe eine wichtige Rolle spielt.
Silymarin
Silymarin ist ein Flavonolignan-Komplex, der aus den Samen der Mariendistel (Silybum marianum) gewonnen wird.
Simeticon
Simeticon ist ein Wirkstoff gegen Blähungen und Völlegefühl, der überschüssige Gasblasen im Magen-Darm-Trakt auflöst und so Beschwerden schnell lindert.
Simultan
Simultan bedeutet gleichzeitig und beschreibt in der Medizin Vorgänge, Diagnosen oder Behandlungen, die zur selben Zeit stattfinden. Der Begriff ist zentral in Bereichen wie Multimorbidität und Kombinationstherapien.
Simultanimpfung
Die Simultanimpfung bezeichnet die gleichzeitige Gabe von aktiver und passiver Immunisierung gegen dieselbe Erkrankung – z. B. bei Tollwut oder Tetanus.
Simvastatin
Simvastatin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Sinding-Larsen-Johansson-Syndrom
Das Sinding-Larsen-Johansson-Syndrom ist eine Reizung des unteren Kniescheibenpols bei Kindern und Jugendlichen, typischerweise ausgelöst durch Überlastung beim Sport.
Sinnesorgan
Sinnesorgane sind spezialisierte Körperstrukturen, die Reize aus der Umwelt aufnehmen und ans Gehirn weiterleiten. Sie ermöglichen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen.
Sinneszelle
Sinneszellen sind spezialisierte Zellen des menschlichen Körpers, die Reize aus der Umwelt aufnehmen und in Nervenimpulse umwandeln. Sie sind die Grundlage aller Sinneswahrnehmungen.
sinupret forte
Sinupret forte ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung akuter und chronischer Entzuendungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Es unterstützt die Schleimhautfunktion und fördert die Schleimverflüssigung.
Sinus
Der Sinus bezeichnet im medizinischen Kontext die Nasennebenhöhlen – luftgefüllte Hohlräume im Schädelknochen, die eng mit der Nase verbunden sind.
Sinus durae matris
Die Sinus durae matris sind venöse Blutleiter in der harten Hirnhaut, die das Blut aus dem Gehirn in die Halsvenen ableiten.
Sinus pilonidalis
Der Sinus pilonidalis ist eine chronische Erkrankung in der Steißbeingegend, bei der sich eine Zyste oder Fistel mit eingewachsenen Haaren bildet. Er verursacht Schmerzen und Entzündungen.
Sinusarrhythmie
Die Sinusarrhythmie ist eine unregelmäßige Herzfrequenz, die vom Sinusknoten ausgeht und häufig atemabhängig auftritt. Sie gilt meist als harmlose, physiologische Erscheinung.
Sinusitis
Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die akut oder chronisch verlaufen kann. Sie verursacht Gesichtsschmerzen, Nasenverstopfung und Druckgefühl im Kopf.
Sinuslift
Der Sinuslift ist ein chirurgisches Verfahren zur Knochenaugmentation im Oberkiefer, das vor einer Implantatversorgung durchgeführt wird.
Sirtuine
Sirtuine sind eine Familie von Proteinen, die als Regulatoren des Zellstoffwechsels, der DNA-Reparatur und des Alterungsprozesses gelten. Sie spielen eine zentrale Rolle in der modernen Longevity-Forschung.
SISTRIX
SISTRIX ist ein professionelles SEO-Tool zur Analyse von Sichtbarkeit, Keywords und Wettbewerbern in Suchmaschinen. Es hilft Unternehmen, ihre Online-Praesenz gezielt zu verbessern.
Sitagliptin
Sitagliptin ist ein orales Antidiabetikum der DPP-4-Hemmer-Gruppe, das zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt wird und den Blutzucker reguliert.
Sitkowski-Zeichen
Das Sitkowski-Zeichen ist ein klinisches Untersuchungszeichen bei Verdacht auf Appendizitis. Es beschreibt einen Schmerz im rechten Unterbauch beim Lagern des Patienten auf die linke Seite.
Sitosterinämie
Sitosterinämie ist eine seltene angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der pflanzliche Sterole (Phytosterole) sich im Blut und Gewebe ansammeln und das Herzerkrankungsrisiko stark erhöhen.
Situationship
Eine Situationship ist eine romantisch-emotionale Beziehung ohne klare Definitionen oder Verbindlichkeiten. Sie liegt zwischen Freundschaft und Partnerschaft und kann psychische Belastungen verursachen.
Sjögren-Syndrom
Das Sjögren-Syndrom ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die vor allem die Tränen- und Speicheldrüsen angreift und zu Trockenheit der Augen und des Mundes führt.
Skabies
Skabies (Krätze) ist eine ansteckende Hauterkrankung, die durch die Milbe Sarcoptes scabiei verursacht wird und starken Juckreiz sowie Hautveränderungen hervorruft.
Skaphozephalus
Skaphozephalus ist eine Schädelfehlbildung, bei der der Kopf durch vorzeitigen Verschluss der Pfeilnaht langgestreckt und schmal erscheint.
Skapulothorakal
Skapulothorakal bezeichnet die funktionelle Verbindung zwischen Schulterblatt (Skapula) und Brustkorb (Thorax). Sie ist entscheidend für Schulterbeweglichkeit und Armhebung.
Skelettszintigraphie
Die Skelettszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Darstellung des Knochenstoffwechsels. Sie hilft dabei, Knochenmetastasen, Entzündungen und Frakturen frühzeitig zu erkennen.
Sklerenikterus
Sklerenikterus bezeichnet die Gelbfärbung des Weißen der Augen durch erhöhte Bilirubinwerte im Blut. Er ist ein häufiges Frühzeichen von Gelbsucht (Ikterus).
Sklerodemie
Sklerodermie, auch systemische Sklerose genannt, ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die durch eine übermäßige Produktion und Ablagerung von Kollagen gekennzeichnet ist.
Sklerodermie
Sklerodermie ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die zu einer Verhärtung und Verdickung der Haut sowie innerer Organe führt. Sie zählt zu den rheumatischen Bindegewebserkrankungen.
Sklerose
Sklerose bezeichnet die krankhafte Verhärtung oder Verdickung von Gewebe oder Organen. Sie kann viele Körperstrukturen betreffen und verschiedene Ursachen haben.
Sklerotherapie
Die Sklerotherapie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Krampfadern und Besenreisern, bei dem ein Sklerosierungsmittel direkt in das betroffene Gefäß injiziert wird.
Skoliose
Die Skoliose ist eine dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule, die durch eine seitliche Verbiegung sowie eine Rotation der Wirbelkörper gekennzeichnet ist.
Skoliose Symptome
Skoliose Symptome umfassen sichtbare Wirbelsäulenverkrümmung, Rückenschmerzen und Haltungsasymmetrien. Erfahren Sie, wann ärztliche Hilfe notwendig ist.
Skorbut
Skorbut ist eine durch Vitamin-C-Mangel verursachte Krankheit, die heute in Industrieländern selten ist, aber bei extremer Mangelernährung oder Essstörungen auftreten kann.
Skotom
Ein Skotom ist ein umschriebener Ausfall oder eine Verdunkelung im Gesichtsfeld. Es kann ein Zeichen verschiedener Augen- oder neurologischer Erkrankungen sein.
Smegma
Smegma ist eine natürliche Körpersubstanz, die sich unter der Vorhaut oder den Schamlippen bildet. Es besteht aus abgestoßenen Hautzellen, Hautfett und Feuchtigkeit.
Smith-Fraktur
Die Smith-Fraktur ist ein Knochenbruch am distalen Radius (Speiche) mit nach vorne (palmar) gekipptem Knochenfragment. Sie gilt als Gegenstück zur Colles-Fraktur.
Snus
Snus ist rauchfreier Tabak aus Skandinavien. Trotz fehlender Rauchbelastung birgt er gesundheitliche Risiken wie Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Socket Preservation
Socket Preservation ist eine zahnmedizinische Maßnahme nach einer Zahnextraktion, die den Kieferknochen in der Zahnlücke erhält und Knochenschwund verhindert.
Sodbrennen
Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verursacht wird.
Sodbrennen Schwangerschaft
Sodbrennen in der Schwangerschaft ist ein häufiges Beschwerden, das durch Rückfluss von Magensäure entsteht. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und sichere Behandlungsmöglichkeiten.
Sodomie
Sodomie bezeichnet sexuelle Handlungen zwischen Menschen und Tieren. In der Medizin und Psychologie wird dies als Zoophilie oder Zoosexualität eingeordnet und gilt als paraphile Störung.
Soforttypreaktion
Die Soforttypreaktion ist eine allergische Reaktion, die innerhalb von Minuten nach Kontakt mit einem Allergen auftritt. Sie wird durch Immunglobulin E (IgE) vermittelt und kann von Hautreaktionen bis zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock reichen.
soja protein
Sojaprotein ist ein pflanzliches Eiweiss, das aus der Sojabohne gewonnen wird. Es gilt als vollstaendiges Protein und wird haeufig als Nahrungsergaenzung sowie in der veganen und vegetarischen Ernaehrung eingesetzt.
Sojalecithin
Sojalecithin ist ein natürlicher Emulgator, der aus Sojabohnen gewonnen wird.
Sojaproteinisolat
Sojaproteinisolat ist eine hochkonzentrierte Proteinform aus der Sojabohne mit mind. 90 % Proteingehalt. Es wird in Lebensmitteln, Sportnahrung und als Fleischersatz eingesetzt.
Soledum forte
Soledum forte ist ein pflanzliches Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cineol (Eucalyptol), das bei Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Sinusitis eingesetzt wird.
Somatische Dysfunktion
Somatische Dysfunktion bezeichnet eine gestörte Funktion von Körperstrukturen wie Muskeln, Gelenken oder Faszien. Sie wird in der Osteopathie und manuellen Medizin diagnostiziert und behandelt.
Somatisierung
Somatisierung beschreibt das Auftreten körperlicher Beschwerden ohne erklärbare organische Ursache, ausgelöst durch psychische Belastungen. Betroffene leiden real unter den Symptomen.
Somatostatin
Somatostatin ist ein körpereigenes Hormon, das die Ausschüttung verschiedener Hormone hemmt. Es spielt eine zentrale Rolle in der Regulation von Wachstum, Verdauung und Stoffwechsel.
Somatropin
Somatropin ist ein künstlich hergestelltes Wachstumshormon, das in der Medizin bei Wachstumsstörungen und Hormonmangel eingesetzt wird.
Sommergrippe
Die Sommergrippe ist eine virusbedingte Infektion der oberen Atemwege, die meist durch Enteroviren oder Coxsackieviren verursacht wird.
Somnolenz
Somnolenz bezeichnet eine krankhafte Schläfrigkeit mit verminderter Wachheit. Betroffene sind erweckbar, reagieren aber verlangsamt. Es kann ein Hinweis auf ernste Erkrankungen sein.
Sondennahrung
Sondennahrung ist eine speziell zusammengesetzte flüssige Nahrung, die über eine Magensonde oder Ernährungssonde direkt in den Magen-Darm-Trakt verabreicht wird, wenn eine normale orale Nahrungsaufnahme nicht möglich ist.
Sonnenallergie
Sonnenallergie bezeichnet überempfindliche Hautreaktionen auf UV-Strahlung. Typische Symptome sind Rötung, Juckreiz und Hautausschlag nach Sonnenkontakt.
Sonnenblumenkerne
Sonnenblumenkerne sind die essbaren Samen der Sonnenblume und werden als Lebensmittel roh, geröstet oder verarbeitet verwendet.
Sonnenblumenprotein
Sonnenblumenprotein ist ein pflanzliches Protein aus Sonnenblumensamen. Es gilt als wertvolle Alternative zu tierischen Proteinen und wird in Ernährung sowie Nahrungsergänzung eingesetzt.
Sonnenbrand
Sonnenbrand ist eine akute Verbrennung der Haut, die durch übermäßige UV-Strahlung der Sonne oder künstlicher Lichtquellen wie Solarien verursacht wird.
Sonnenerythem
Das Sonnenerythem ist eine entzündliche Rötung der Haut, die durch übermäßige UV-Strahlung entsteht. Es entspricht einem Sonnenbrand und kann mit Schmerzen, Schwellung und Blasenbildung einhergehen.
Sonnenschutzfaktor
Der Sonnenschutzfaktor (SSF oder LSF) gibt an, wie gut ein Sonnenschutzmittel die Haut vor UV-Strahlung schuetzt. Je hoeher der Wert, desto staerker der Schutz.
Sonnenstich
Ein Sonnenstich ist eine durch intensive Sonneneinstrahlung verursachte Reizung von Gehirn und Hirnhäuten, die vor allem den Kopf betrifft.
Sonnensturm
Sonnenstürme entstehen durch Eruptionen auf der Sonne und können technische Systeme auf der Erde stören. Erfahre mehr über Ursachen und mögliche Folgen.
Sonographie
Die Sonographie ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das mit Ultraschallwellen Organe und Gewebe sichtbar macht. Sie ist schmerzlos, strahlungsfrei und weit verbreitet.
Soolantra
Soolantra ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Rosazea. Es enthält den Wirkstoff Ivermectin und wird als Creme auf die Haut aufgetragen.
Soor (Candidose)
Soor ist eine Pilzinfektion, die durch Hefepilze der Gattung Candida, insbesondere Candida albicans, verursacht wird.
Sorbinsäure
Sorbinsäure (E200) ist ein natürlicher Konservierungsstoff, der Lebensmittel vor Schimmel und Hefen schützt. Sie gilt als gut verträglich und ist weltweit zugelassen.
Sorbitintoleranz
Sorbitintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei der Sorbit im Darm nicht vollständig aufgenommen wird und Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall verursacht.
Sorbitol
Sorbitol ist ein Zuckeralkohol (auch Polyol genannt), der in der Natur vor allem in Steinobst wie Äpfeln, Birnen oder Pflaumen vorkommt.
Sozialentwicklung
Sozialentwicklung beschreibt den lebenslangen Prozess, durch den Menschen soziale Fähigkeiten, Beziehungen und Verhaltensweisen erlernen und entfalten.
Sozialgesetzbuch
Das Sozialgesetzbuch (SGB) ist das zentrale Regelwerk des deutschen Sozialrechts. Es regelt Leistungen und Pflichten in Bereichen wie Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung.
Spastik
Spastik bezeichnet eine krankhafte Muskelsteifigkeit durch erhöhte Muskelspannung infolge einer Schädigung des zentralen Nervensystems. Sie tritt häufig nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder Rückenmarksverletzungen auf.
Spätfolgen Tamoxifen
Spätfolgen von Tamoxifen sind Nebenwirkungen, die nach längerer Einnahme oder nach Absetzen auftreten können. Dazu zählen u. a. Veränderungen an der Gebärmutter, Knochenveränderungen und Herzerkrankungen.
Spätgeburt
Eine Spätgeburt bezeichnet eine Entbindung, die nach der vollendeten 42. Schwangerschaftswoche stattfindet. Sie birgt Risiken für Mutter und Kind und erfordert engmaschige medizinische Überwachung.
Spatium pterygomandibulare
Das Spatium pterygomandibulare ist ein anatomischer Bindegewebsraum im Kieferbereich, der für die Leitungsanästhesie beim Zahnarzt eine zentrale Rolle spielt.
Spätreaktion
Eine Spätreaktion ist eine verzögerte Immunantwort, die Stunden bis Tage nach Kontakt mit einem Auslöser auftritt. Sie betrifft häufig Allergien und Unverträglichkeiten.
Speicheldrüsen
Speicheldrüsen sind Drüsen im Mundbereich, die Speichel produzieren und damit die Verdauung, Mundhygiene und Sprachbildung unterstützen.
Speicheldrüsenentzündung
Die Speicheldrüsenentzündung (Sialadenitis) ist eine Entzündung einer oder mehrerer Speicheldrüsen, häufig verursacht durch Bakterien, Viren oder Speichelsteine.
Speichelfluss
Der Speichelfluss beschreibt die Produktion und Abgabe von Speichel durch die Speicheldrüsen in der Mundhöhle.
Speicherproteinmangel
Speicherproteinmangel bezeichnet einen Mangel an körpereigenen Proteinen, die zur Speicherung von Nährstoffen dienen. Er kann Stoffwechsel und Organfunktionen beeinträchtigen.
Speiseröhrenentzündung
Die Speiseröhrenentzündung (Oesophagitis) ist eine Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut. Sie verursacht Sodbrennen, Schluckschmerzen und Brustschmerzen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Speiseröhrenvarizen
Speiseröhrenvarizen sind krankhaft erweiterte Venen in der Speiseröhre, die meist durch Leberzirrhose entstehen und lebensbedrohlich bluten können.
Spermatogenese
Die Spermatogenese ist der biologische Prozess der Spermienbildung im Hoden. Sie beginnt mit der Pubertät und läuft lebenslang ab.
Spermatozele
Eine Spermatozele ist eine gutartige, mit Spermienflüssigkeit gefüllte Zyste am Nebenhoden. Sie ist schmerzlos und in den meisten Fällen harmlos.
Spermidin
Spermidin ist ein körpereigener Stoff, der die Autophagie anregt und mit Zellschutz, Anti-Aging und gesunder Alterung in Verbindung gebracht wird. Erfahre mehr über Wirkung und Anwendung.
Spermien
Spermien sind die männlichen Geschlechtszellen, die für die Befruchtung der Eizelle verantwortlich sind. Sie werden in den Hoden gebildet und sind entscheidend für die männliche Fruchtbarkeit.
Spermin
Spermin und Spermidin sind zwei eng verwandte Polyamine, die eine entscheidende Rolle in der Zellbiologie spielen. Beide sind essenziell für Zellwachstum, DNA-Stabilität und Regenerationsprozesse, weisen jedoch unterschiedliche Funktionen und Schwerpunkte auf.
Spezialnahrung
Spezialnahrung ist eine medizinisch angepasste Ernährung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, z. B. bei Allergien, Stoffwechselerkrankungen oder frühkindlichen Ernährungsstörungen.
Sphingolipide
Sphingolipide sind wichtige Bestandteile von Zellmembranen und erfüllen zentrale Aufgaben in der Signalübertragung sowie im Zellstoffwechsel.
Sphingolipidsynthese
Die Sphingolipidsynthese ist der biochemische Prozess, bei dem Sphingolipide gebildet werden – wichtige Bestandteile von Zellmembranen mit Bedeutung für Signalweiterleitung und Zellgesundheit.
Sphingomyelin
Sphingomyelin ist ein wichtiges Phospholipid in tierischen Zellmembranen. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Stabilität von Zellmembranen und der Signalübertragung.
Spidernävus
Ein Spidernävus ist eine gutartige Hautveränderung mit einem zentralen roten Punkt und sternförmig ausstrahlenden Gefäßen. Er tritt häufig bei Lebererkrankungen oder in der Schwangerschaft auf.
Spieghel-Hernie
Die Spieghel-Hernie ist ein seltener Eingeweidebruch an der seitlichen Bauchwand, bei dem Gewebe durch eine Schwachstelle in der Spiegelschen Linie austritt.
Spinal
Spinal bezeichnet alles, was die Wirbelsäule oder das Rückenmark betrifft. Der Begriff wird in der Medizin häufig verwendet, um Strukturen, Erkrankungen oder Eingriffe im Bereich der Wirbelsäule zu beschreiben.
Spinaler Schock
Der spinale Schock ist ein vorübergehender Zustand nach einer Rückenmarksverletzung, bei dem alle Reflexe und motorischen Funktionen unterhalb der Verletzung vollständig ausfallen.
Spinales Epiduralhämatom
Das spinale Epiduralhämatom ist eine seltene, aber gefährliche Blutansammlung im Epiduralraum der Wirbelsäule, die den Rückenmark komprimieren und zu Lähmungen führen kann.
Spinalkanalstenose
Die Spinalkanalstenose ist eine Verengung des Wirbelkanals, die Druck auf Rückenmark und Nerven ausübt. Sie verursacht Rückenschmerzen, Taubheitsgefühle und Gehbeschwerden.
Spinat
Spinat ist reich an Eisen, Folsäure, Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen. Erfahre mehr über seine Wirkung auf Blutbildung, Zellschutz und das Immunsystem.
Spindelzelle
Spindelzellen sind lang gestreckte, spindelförmige Zellen, die in verschiedenen Geweben vorkommen. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Pathologie, da sie auf bestimmte Tumorarten hinweisen können.
Spinning
Spinning ist ein intensives Ausdauertraining auf stacionären Fahrrädern, das Herz-Kreislauf-Gesundheit, Fettverbrennung und Muskelkraft fördert.
Spinozerebellär
Spinozerebellär beschreibt die Verbindung zwischen Rückenmark und Kleinhirn. Diese Strukturen koordinieren gemeinsam Bewegung, Gleichgewicht und Körperhaltung.
Spiralfraktur
Eine Spiralfraktur ist ein Knochenbruch, bei dem der Knochen durch eine Drehbewegung spiralförmig bricht. Sie tritt häufig an langen Röhrenknochen auf.
Spirometrie
Die Spirometrie ist ein Lungenfunktionstest, der die Atemkapazität und den Luftstrom misst. Sie hilft, Erkrankungen wie Asthma oder COPD zu diagnostizieren.
Spironolacton
Spironolacton ist ein kaliumsparendes Diuretikum und Aldosteron-Antagonist, das bei Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Wassereinlagerungen eingesetzt wird.
Spirulina
Spirulina ist eine blaugrüne Mikroalge, die zu den ältesten Lebewesen der Erde zählt und für ihre außergewöhnliche Nährstoffdichte geschätzt wird.
Splenomegalie
Splenomegalie bezeichnet die krankhafte Vergrößerung der Milz. Sie ist meist Folge einer Grunderkrankung und wird durch Bildgebung diagnostiziert.
Spondylarthrose
Spondylarthrose ist ein degenerativer Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke der Wirbelsäule. Sie verursacht Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Spondyloarthritis
Spondyloarthritis ist eine Gruppe entzündlicher Gelenkerkrankungen, die vor allem die Wirbelsäule und die Kreuzdarmbeingelenke betreffen. Sie zählt zu den rheumatischen Erkrankungen.
Spondylodese
Die Spondylodese ist eine operative Versteifung von Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie wird bei Instabilitäten, Fehlstellungen oder schweren Schmerzen eingesetzt.
Spondylose
Spondylose ist ein Sammelbegriff für degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, insbesondere im Bereich der Wirbelkörper und Zwischenwirbelgelenke.
Sportlerleiste
Die Sportlerleiste ist eine schmerzhafte Leistenregion bei Sportlern, oft durch Überlastung verursacht. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Sportmundschutz
Ein Sportmundschutz schützt Zähne, Kiefer und Weichteile bei sportlichen Aktivitäten vor Verletzungen. Er ist für Kontakt- und Kampfsportarten besonders empfohlen.
Sportrehabilitation
Sportrehabilitation ist ein medizinisches Programm zur Wiederherstellung körperlicher Leistungsfähigkeit nach Verletzungen oder Operationen durch gezielte Bewegungstherapie.
Sprachentwicklung
Die Sprachentwicklung beschreibt den natürlichen Prozess, durch den Kinder das Sprechen, Verstehen und den Sprachgebrauch erlernen. Sie beginnt bereits im Säuglingsalter und verläuft in typischen Phasen.
Spreizfuß
Der Spreizfuß ist eine häufige Fußfehlstellung, bei der das Quergewölbe des Fußes abflacht. Er verursacht Schmerzen und Druckstellen am Vorderfuss.
Spritze
Eine Spritze ist ein medizinisches Instrument zur Verabreichung oder Entnahme von Flüssigkeiten aus dem Körper.
Sprunggelenksarthroskopie
Die Sprunggelenksarthroskopie ist ein minimalinvasiver Eingriff zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Sprunggelenks. Über kleine Schnitte wird eine Kamera ins Gelenk eingeführt.
Sprunggelenksfraktur
Eine Sprunggelenksfraktur ist ein Knochenbruch im Bereich des Sprunggelenks. Sie entsteht meist durch Umknicken oder Sturz und erfordert oft eine gezielte medizinische Behandlung.
Sprunggelenksprothese
Eine Sprunggelenksprothese ist ein künstliches Gelenk, das das verschleißte Sprunggelenk ersetzt und Schmerzen lindert sowie die Beweglichkeit wiederherstellt.
Sprunggelenkverstauchung
Eine Sprunggelenkverstauchung entsteht durch Überdehnung oder Einriss der Bänder am Knöchel. Sie ist eine der häufigsten Sportverletzungen und äußert sich durch Schmerz, Schwellung und eingeschränkte Beweglichkeit.
Sputum nummulare
Sputum nummulare bezeichnet münzenförmigen, scheibenartigen Auswurf, der typischerweise bei Lungenerkrankungen wie Tuberkulose oder Bronchiektasen auftritt.
Sputum pituitosum
Sputum pituitosum bezeichnet zähes, schleimiges Auswurf-Sekret aus den Atemwegen. Es tritt häufig bei Erkrankungen der Bronchien und Lungen auf.
Sputum sanguinolentum
Sputum sanguinolentum bezeichnet blutiges oder blutgemischtes Auswurf-Sekret aus den Atemwegen. Es kann auf verschiedene Erkrankungen der Lunge oder Bronchien hinweisen.
SS-31
SS-31 (Elamipretid) ist ein synthetisches, mitochondrien-zielgerichtetes Peptid, das die Zellenergieproduktion unterstützt und bei verschiedenen mitochondrialen Erkrankungen erforscht wird.
Stabile Fraktur
Eine stabile Fraktur ist ein Knochenbruch, bei dem die Knochenenden korrekt ausgerichtet bleiben und sich nicht verschieben. Sie heilt häufig ohne Operation.
Stabile Seitenlage
Die stabile Seitenlage ist eine Erste-Hilfe-Maßnahme, bei der eine bewusstlose, aber normal atmende Person in eine seitliche Position gebracht wird, um die Atemwege freizuhalten.
Stachelbeere
Die Stachelbeere ist eine kleine, saftige Beere, die in der Küche roh oder verarbeitet als Lebensmittel verwendet wird.
Stachelzellschicht
Die Stachelzellschicht (Stratum spinosum) ist eine Schicht der Oberhaut. Sie liegt zwischen Keimschicht und Körnerschicht und spielt eine zentrale Rolle für die Stabilität der Haut.
Stammhirn
Das Stammhirn ist der unterste Teil des Gehirns und verbindet Großhirn und Rückenmark. Es steuert lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Herzschlag und Bewusstsein.
Stammzellinjektion
Die Stammzellinjektion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Stammzellen in den Körper eingebracht werden, um geschädigtes Gewebe zu regenerieren oder Krankheiten zu behandeln.
Stammzelltherapie
Die Stammzelltherapie nutzt körpereigene oder gespendete Stammzellen zur Behandlung schwerer Erkrankungen. Sie zielt darauf ab, geschädigtes Gewebe zu regenerieren oder das Immunsystem neu aufzubauen.
Stapedektomie
Die Stapedektomie ist ein mikrochirurgischer Eingriff am Mittelohr, bei dem der verknöcherte Steigbügel entfernt und durch eine Prothese ersetzt wird, um Schwerhörigkeit zu behandeln.
Stapedius-Reflex
Der Stapedius-Reflex ist eine unwillkürliche Schutzreaktion des Mittelohrs, bei der sich der Steigbügelmuskel bei lauten Geräuschen anspannt und so das Innenohr vor Schäden schützt.
Stapedotomie
Die Stapedotomie ist ein mikrochirurgischer Eingriff am Mittelohr zur Behandlung der Otosklerose und verbessert die Schallübertragung durch eine Steigbügelprothese.
Stapesplastik
Die Stapesplastik ist ein mikrochirurgischer Eingriff am Mittelohr zur Behandlung der Otosklerose. Dabei wird der verknöcherte Steigbügel durch eine Prothese ersetzt, um das Hörvermögen wiederherzustellen.
Staphisagria
Staphisagria ist ein homöopathisches Mittel aus dem Stephanskraut, das bei emotionalen Verletzungen, Wunden nach Operationen und Harnwegsbeschwerden eingesetzt wird.
Staphylococcus
Staphylococcus ist eine weit verbreitete Bakteriengattung, deren Erreger Hautinfektionen, Sepsis und resistente Krankenhauskeime wie MRSA verursachen können.
Staphylococcus aureus
Staphylococcus aureus ist ein grampositives Bakterium, das häufig Haut-, Wund- und Atemwegsinfektionen verursacht. Bestimmte Stämme sind multiresistent (MRSA) und schwer behandelbar.
Staphylokokken
Staphylokokken sind kugelförmige Bakterien, die auf der Haut und Schleimhäuten vorkommen. Sie können harmlos sein oder schwere Infektionen auslösen.
Staphylokokkenenterotoxikose
Die Staphylokokkenenterotoxikose ist eine Lebensmittelvergiftung durch Giftstoffe (Enterotoxine) von Staphylokokken-Bakterien. Sie verursacht rasch einsetzende Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Stärke
Stärke ist ein pflanzliches Kohlenhydrat, das als wichtigster Energielieferant in der menschlichen Ernährung gilt. Sie kommt in Lebensmitteln wie Kartoffeln, Getreide und Hülsenfrüchten vor.
Starke Halsschmerzen
Starke Halsschmerzen sind intensive Schmerzen im Rachenraum, die durch Infektionen, Entzündungen oder andere Ursachen ausgelöst werden können.
Statinassoziierte Muskelbeschwerden
Statinassoziierte Muskelbeschwerden sind Muskelprobleme, die als Nebenwirkung einer Statintherapie auftreten können. Sie reichen von leichten Muskelschmerzen bis hin zu seltenen schweren Muskelschäden.
Statine
Statine sind Medikamente, die gezielt den LDL-Cholesterinspiegel im Blut senken und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich reduzieren.
Statinintoleranz
Statinintoleranz bezeichnet die Unverträglichkeit gegenüber Statinen, einer häufig eingesetzten Medikamentengruppe zur Cholesterinsenkung. Betroffene leiden oft unter Muskelschmerzen oder anderen Nebenwirkungen.
Stauballergie
Eine Stauballergie, genauer Hausstaubmilbenallergie, ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf Bestandteile der Hausstaubmilbe.
Staudensellerie
Staudensellerie ist eine Sellerieart mit langen, knackigen Blattstielen, die als Gemüse roh oder gegart verzehrt wird.
Stauungsdermatose
Die Stauungsdermatose ist eine chronische Hautentzündung der Unterschenkel, die durch gestörten venösen Rückfluss entsteht. Sie äußert sich durch Rötung, Schwellung und Juckreiz.
Steißbein schmerzen
Steißbeinschmerzen (Kokzygodynie) sind Schmerzen im untersten Bereich der Wirbelsäule. Sie entstehen häufig durch Stürze, langes Sitzen oder Geburten.
Stenose
Eine Stenose ist eine pathologische Verengung eines Hohlorgans, Gefäßes oder Kanals im Körper.
Stentimplantation
Die Stentimplantation ist ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem ein röhrenförmiges Metallgitter in ein verengtes Gefäß oder einen Hohlraum eingesetzt wird, um diesen dauerhaft offenzuhalten.
Stereotaxie
Die Stereotaxie ist ein präzises neurochirurgisches Verfahren, das mithilfe eines 3D-Koordinatensystems genaue Eingriffe im Gehirn ermöglicht.
Steroidbiosynthese
Die Steroidbiosynthese beschreibt die körpereigene Herstellung von Steroidhormonen aus Cholesterin. Sie findet vor allem in Nebennieren, Gonaden und der Leber statt.
Steroidrosazea
Steroidrosazea ist eine durch langfristige Anwendung kortikosteroidhaltiger Cremes ausgelöste Hauterkrankung mit Rötungen, Pusteln und Brennen im Gesicht.
Stevia
Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, der aus den Blättern der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen wird.
Stickstoffbilanz
Die Stickstoffbilanz beschreibt das Verhältnis zwischen Stickstoffaufnahme und -ausscheidung im Körper und ist ein wichtiger Marker für den Proteinstoffwechsel.
Stickstoffdioxid
Stickstoffdioxid (NO2) ist ein giftiges Reizgas, das vor allem durch Verbrennungsprozesse entsteht und die Atemwege sowie die Lunge schädigen kann.
Stickstoffmonoxid
Stickstoffmonoxid (NO) ist ein gasförmiges Molekül, das im menschlichen Körper als wichtiger Botenstoff wirkt und zahlreiche physiologische Prozesse reguliert.
Stielwarzen
Stielwarzen sind gutartige, weiche Hautanhängsel, die an einem dünnen Stiel hängen. Sie sind harmlos, aber kosmetisch störend und können bei Reibung Beschwerden verursachen.
stielwarzen entfernen
Stielwarzen entfernen: Methoden, Kosten und Tipps zur sicheren Entfernung gutartiger Hautanhängsel beim Arzt oder Dermatologen.
Stigmatisierung
Stigmatisierung bezeichnet die gesellschaftliche Abwertung von Menschen aufgrund bestimmter Merkmale. Im Gesundheitswesen betrifft sie häufig psychische Erkrankungen, Sucht oder chronische Leiden.
Still-Syndrom
Das Still-Syndrom ist eine seltene entzündliche Erkrankung aus dem Formenkreis der rheumatoiden Arthritis. Es betrifft Kinder und Erwachsene und geht mit Fieber, Gelenkschmerzen und Hautausschlag einher.
Stillbeziehung
Die Stillbeziehung beschreibt die emotionale und körperliche Bindung zwischen Mutter und Kind während des Stillens. Sie fördert Gesundheit, Sicherheit und Entwicklung des Säuglings.
Stilldauer
Die Stilldauer beschreibt den Zeitraum, in dem ein Säugling gestillt wird. Empfehlungen der WHO raten zu mindestens 6 Monaten ausschließlichem Stillen.
Stille Entzündung
Eine stille Entzündung ist eine chronisch niedriggradige, oft symptomarme Entzündungsreaktion im Körper, die über längere Zeit bestehen kann.
Stillen
Stillen bezeichnet die Ernährung eines Säuglings mit Muttermilch direkt an der Brust. Es gilt als optimale Ernährungsform für Neugeborene und Kleinkinder.
Stiller reflux
Stiller Reflux (LPR) ist eine Form des Reflux, bei der Magensäure in den Rachen aufsteigt, ohne typisches Sodbrennen zu verursachen.
Stillhütchen
Ein Stillhütchen ist ein dünner Silikonaufsatz für die Brustwarze, der bei Stillproblemen wie Schmerzen oder Anlaufschwierigkeiten eingesetzt wird. Erfahren Sie mehr über Anwendung und Nutzen.
Stillkissen
Ein Stillkissen ist ein ergonomisches Lagerungskissen, das Mutter und Kind beim Stillen optimal stützt. Es entlastet Nacken, Schultern und Arme und fördert eine gesunde Stillposition.
Stillmahlzeit
Eine Stillmahlzeit bezeichnet das Anlegen des Säuglings an die Brust zum Trinken von Muttermilch. Sie ist die natürlichste Form der Säuglingsernährung.
Stillpausen
Stillpausen sind gesetzlich geregelte Arbeitsunterbrechungen, die stillenden Müttern ermöglichen, ihr Kind zu stillen oder Muttermilch abzupumpen. Sie dienen dem Schutz von Mutter und Kind.
Stillpositionen
Stillpositionen beschreiben die verschiedenen Körperhaltungen von Mutter und Kind beim Stillen. Die richtige Position fördert eine gute Anlage und verhindert Beschwerden.
Stillrhythmus
Der Stillrhythmus beschreibt die zeitliche Abfolge der Mahlzeiten beim Stillen. Er beeinflusst die Milchproduktion und das Wohlbefinden von Mutter und Kind.
Stillstreik
Ein Stillstreik bezeichnet eine Phase, in der ein Baby das Stillen vorübergehend verweigert. Ursachen sind vielfältig und die Phase ist meist vorübergehend.
Stirnhöhlenentzündung
Eine Stirnhöhlenentzündung (Frontalsinusitis) ist eine Form der Nasennebenhöhlenentzündung, bei der die Stirnhöhlen oberhalb der Augen betroffen sind.
Stirnhöhlenentzündung Symptome
Die Stirnhöhlenentzündung (Sinusitis frontalis) verursacht typische Symptome wie Stirnkopfschmerzen, Druckgefühl und Nasenverstopfung. Erfahren Sie, wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Stirnkopfschmerzen
Stirnkopfschmerzen sind Schmerzen, die überwiegend im Bereich der Stirn, über den Augen oder an den Schläfen auftreten.
Stockholm syndrom
Das Stockholm-Syndrom beschreibt eine psychologische Reaktion, bei der Geiseln oder Opfer emotionale Bindungen zu ihren Tätern entwickeln. Es gilt als Schutzmechanismus der Psyche.
Stoffwechsel
Der Stoffwechsel umfasst alle chemischen Prozesse im Körper, die Energie erzeugen und Zellen versorgen. Er ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden.
Stoffwechsel anregen
Der Stoffwechsel (Metabolismus) umfasst alle biochemischen Vorgänge im Körper, die Energie aus Nahrung gewinnen und in Körperfunktionen umwandeln.
Stoffwechselscreening
Das Stoffwechselscreening ist ein Vorsorgeuntersuchungsverfahren zur frühzeitigen Erkennung von angeborenen oder erworbenen Stoffwechselstörungen. Es wird häufig bei Neugeborenen, aber auch bei Erwachsenen eingesetzt.
Stoma
Ein Stoma ist eine künstlich geschaffene Körperöffnung, über die Hohlorgane wie Darm oder Harnleiter nach außen geleitet werden.
Storchenbiss
Der Storchenbiss ist eine harmlose Hautveränderung bei Neugeborenen – ein rötlicher Fleck im Nacken, auf der Stirn oder den Augenlidern, der meist von selbst verschwindet.
Strabismus
Strabismus ist eine Fehlstellung der Augen, bei der beide Augen nicht gleichzeitig auf denselben Punkt gerichtet sind. Er kann angeboren oder erworben sein.
Strangulation (Rechtsmedizin)
Strangulation bezeichnet in der Rechtsmedizin die Kompression des Halses durch einen Strang oder Druck, die zu Bewusstlosigkeit oder Tod führen kann.
Stratum basale
Das Stratum basale ist die innerste Schicht der Oberhaut (Epidermis) und dient als Keimschicht für die ständige Erneuerung der Haut durch Zellteilung.
Stratum corneum
Das Stratum corneum ist die äußerste Schicht der Haut. Es schützt den Körper vor Wasserverlust, Krankheitserregern und Umwelteinflüssen.
Stratum granulosum
Das Stratum granulosum ist eine Schicht der Oberhaut, in der Keratinozyten Körnchen bilden und die Verhornung einleitet. Es spielt eine zentrale Rolle für die Hautbarriere.
Stratum spinosum
Das Stratum spinosum ist eine Schicht der Oberhaut (Epidermis) und besteht aus Stachelzellen. Es spielt eine zentrale Rolle für die Festigkeit und Schutzfunktion der Haut.
Stratus
Stratus ist eine Wolkenform der unteren Atmosphäre, die als gleichmäßige, grauе Schicht auftritt. Sie kann Nebel, Nieselregen oder diffuses Licht verursachen.
Streptococcus
Streptococcus ist eine Gattung grampositiver Kokken oder kugelförmiger Bakterien, die zur Familie der Streptococcaceae innerhalb der Ordnung der Lactobacillales gehört. Helfen bei der Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen und Stabilisierung der Darmflora
Streptococcus pneumoniae
Streptococcus pneumoniae ist ein kugelförmiges Bakterium, das häufig Lungen- und Hirnhautentzündungen verursacht. Es zählt zu den bedeutendsten bakteriellen Krankheitserregern weltweit.
Streptokokken
Streptokokken sind eine Gruppe von Bakterien, die für eine Vielzahl von Infektionen verantwortlich sein können, von harmlosen Erkältungen bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Lungenentzündung und sogar Blutvergiftung (Sepsis).
Streptokokken symptome
Streptokokken-Symptome umfassen Halsschmerzen, Fieber und Hautausschlag. Erfahren Sie, wann ärztliche Hilfe nötig ist.
Stress abbauen
Stress abbauen ist essenziell für die mentale Gesundheit, das Immunsystem und einen gesunden Hormonhaushalt.
Stress reduzieren
Stress reduzieren beschreibt gezielte Maßnahmen, um körperliche und psychische Belastungen abzubauen. Effektive Methoden verbessern das Wohlbefinden und schützen langfristig die Gesundheit.
stress reduzierung
Stressreduzierung umfasst Methoden und Strategien, die helfen, koerperliche und psychische Stressreaktionen zu verringern und das Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.
Stress Symptome
Stress Symptome sind koerperliche und psychische Beschwerden, die durch anhaltende Belastung entstehen. Typische Anzeichen sind Schlafprobleme, Kopfschmerzen und innere Unruhe.
Stress Ursachen
Stress entsteht durch körperliche, emotionale oder soziale Belastungen. Die häufigsten Ursachen sind Druck bei der Arbeit, persönliche Konflikte und gesundheitliche Sorgen.
Stressfrakturen
Stressfrakturen sind kleine Knochenrisse, die durch wiederholte Belastung entstehen. Sie treten häufig bei Sportlern auf und verursachen Schmerzen sowie Schwellungen.
Stresshormon
Stresshormone sind Botenstoffe, die der Körper in Belastungssituationen ausschüttet. Sie bereiten den Organismus auf Kampf oder Flucht vor und beeinflussen viele Körperfunktionen.
Stresshormone
Stresshormone sind Botenstoffe des Körpers, die bei Belastung ausgeschüttet werden. Sie bereiten den Organismus auf Kampf oder Flucht vor und beeinflussen Herzschlag, Stoffwechsel und Immunsystem.
Stresshormonspiegel
Der Stresshormonspiegel beschreibt die Konzentration von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin im Blut. Ein erhöhter Spiegel kann auf chronischen Stress oder Erkrankungen hinweisen.
Stressmanagement
Stressmanagement bezeichnet eine Reihe von Techniken und Strategien, die darauf abzielen, die Auswirkungen von Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu fördern.
stressoren
Stressoren sind Reize oder Situationen, die im Körper eine Stressreaktion auslösen. Sie können physischer, psychischer oder sozialer Natur sein und die Gesundheit beeinflussen.
Stressreaktion
Die Stressreaktion ist die natürliche Antwort des Körpers auf belastende Situationen. Sie umfasst körperliche und psychische Veränderungen, die den Organismus auf Kampf oder Flucht vorbereiten.
Stressulkus
Ein Stressulkus ist ein akutes Magengeschwür, das durch schwere körperliche Belastung oder kritische Erkrankungen entsteht. Es kann zu gefährlichen Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen.
Struma nodosa
Die Struma nodosa ist eine knotige Vergrößerung der Schilddrüse. Sie kann einen oder mehrere Knoten umfassen und ist eine häufige Schilddrüsenerkrankung.
Stuhlinkontinenz
Stuhlinkontinenz bezeichnet den unfreiwilligen Verlust von Stuhl oder Darmgasen. Sie betrifft Menschen aller Altersgruppen und ist häufig behandelbar.
Stuhlmikrobiom
Das Stuhlmikrobiom bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Stuhl. Es spiegelt die Zusammensetzung der Darmflora wider und ist ein wichtiger Indikator für die Darmgesundheit.
Stuhlprobe
Eine Stuhlprobe ist eine Laboruntersuchung des Stuhls, mit der Krankheiten des Verdauungstrakts erkannt werden koennen. Sie hilft bei der Diagnose von Infektionen, Entzuendungen und Darmerkrankungen.
Stuhlzottenmarker
Stuhlzottenmarker sind diagnostische Parameter im Stuhl, die Aufschluss über den Zustand der Darmzotten und die Dünndarmfunktion geben. Sie helfen bei der Früherkennung von Darmschleimhautschäden.
Sturzprävention
Sturzprävention umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen, besonders bei älteren Menschen. Gezielte Übungen, Anpassungen im Wohnumfeld und medizinische Checks senken das Sturzrisiko.
Subakut
Subakut beschreibt einen Krankheitsverlauf, der weder plötzlich (akut) noch schleichend (chronisch) ist, sondern sich über Tage bis Wochen entwickelt.
Subarachnoidalblutung
Die Subarachnoidalblutung ist eine lebensbedrohliche Blutung in den Subarachnoidalraum des Gehirns. Sie äußert sich häufig durch plötzlich einsetzende, heftige Kopfschmerzen.
Subchondrale Sklerose
Die subchondrale Sklerose ist eine Verdichtung des Knochens unterhalb des Gelenkknorpels und ein typisches Zeichen der Arthrose. Sie entsteht als Reaktion auf erhöhten mechanischen Druck im Gelenk.
Subchondrale Zyste
Eine subchondrale Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Knochen unterhalb des Gelenkknorpels. Sie tritt häufig bei Arthrose auf.
Subduralhämatom
Ein Subduralhämatom ist eine Blutansammlung zwischen Gehirn und harter Hirnhaut. Es entsteht meist durch Verletzungen und kann lebensbedrohlich sein.
Subduralraum
Der Subduralraum ist ein schmaler Spalt zwischen zwei Hirnhäuten. Er liegt zwischen der harten und der weichen Hirnhaut und spielt eine wichtige Rolle bei bestimmten Hirnblutungen.
Subkutane Injektion
Die subkutane Injektion ist eine Methode, bei der ein Medikament mithilfe einer Nadel direkt in das Unterhautfettgewebe verabreicht wird. Sie wird häufig bei Insulin, Blutgerinnungshemmern und anderen Wirkstoffen eingesetzt.
Subkutis
Die Subkutis ist die unterste Schicht der Haut und besteht hauptsächlich aus Fettgewebe. Sie dient als Wärmeisolierung, Energiespeicher und mechanischer Schutz.
Sublimationen
Sublimation bezeichnet in der Psychologie einen unbewussten Abwehrmechanismus, bei dem unakzeptable Impulse in gesellschaftlich anerkanntes Verhalten umgewandelt werden.
Sublimierung
Sublimierung ist ein psychologischer Abwehrmechanismus, bei dem unbewusste Triebe oder Impulse in sozial akzeptierte Verhaltensweisen umgewandelt werden.
Subluxation
Was ist eine Subluxation und warum knacken unsere Gelenke? Erfahre alles über unvollständige Ausrenkungen, Ursachen und Therapieoptionen.
Substratkettenphosphorylierung
Die Substratkettenphosphorylierung ist ein biochemischer Prozess, bei dem ATP direkt aus einem energiereichen Substrat gebildet wird. Sie ist ein zentraler Bestandteil des Zellstoffwechsels.
Subtalare Arthrodese
Die subtalare Arthrodese ist ein operativer Eingriff zur Versteifung des unteren Sprunggelenks. Sie lindert Schmerzen und stabilisiert den Fuß bei schweren Gelenkserkrankungen.
Succinat
Succinat ist ein zentrales Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels und spielt eine Schlüsselrolle im Citratzyklus jeder menschlichen Zelle.
Succinyl-CoA
Succinyl-CoA ist ein zentrales Zwischenprodukt des Citratzyklus und spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel sowie in der Biosynthese von Häm und Aminoasäuren.
Sucralose
Sucralose ist ein intensiver Süßstoff, der aus Saccharose (Haushaltszucker) gewonnen wird und etwa 600-mal süßerals Zucker ist.
Sudan-Ebolavirus
Das Sudan-Ebolavirus (SUDV) ist ein hochgefährlicher Erreger aus der Familie der Filoviridae und verursacht schweres hämorrhagisches Fieber mit hoher Sterblichkeitsrate.
Suffizient
Suffizient bedeutet in der Medizin ausreichend oder hinreichend wirksam. Es beschreibt Zustände, Versorgungen oder Therapien, die den notwendigen Anforderungen genügen.
Suizid
Suizid bezeichnet die absichtliche Selbsttötung eines Menschen. Es handelt sich um ein komplexes Geschehen mit psychischen, sozialen und biologischen Ursachen, das medizinische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit erfordert.
Sulfasalazin
Sulfasalazin ist ein Medikament zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie Rheuma und Morbus Crohn. Es wirkt entzündungshemmend und immunmodulierend.
Sulfonamid-Antibiotikum
Sulfonamid-Antibiotika sind bakteriostatisch wirkende Medikamente, die das Bakterienwachstum hemmen. Sie werden bei Harnwegsinfekten und anderen bakteriellen Erkrankungen eingesetzt.
Sulfonylharnstoff
Sulfonylharnstoffe sind blutzuckersenkende Medikamente, die bei Typ-2-Diabetes eingesetzt werden. Sie regen die Bauchspeicheldrüse zur Insulinausschüttung an.
Sulforaphan
Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Isothiocyanate, der vor allem in Brokkoli, Brokkolisprossen, Kohlrabi und anderen Kreuzblütlern vorkommt.
Supervision
Supervision ist ein professionelles Beratungsformat im Gesundheits- und Sozialwesen, das Fachkräfte bei der Reflexion ihrer Arbeit unterstützt.
Supinationstrauma
Das Supinationstrauma ist die häufigste Verletzung des Sprunggelenks, bei der der Fuß nach innen umknickt und Bänder überdehnt oder gerissen werden.
Supplements gegen Akne
Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel können die Behandlung von Akne unterstützen. Erfahren Sie, welche Supplements wissenschaftlich belegt wirksam sind.
Supportive Therapie
Die supportive Therapie umfasst alle begleitenden Maßnahmen, die Beschwerden lindern und die Lebensqualität von Patienten – besonders bei schweren Erkrankungen – verbessern.
Supramalleoläre Osteotomie
Die supramalleoläre Osteotomie ist ein chirurgischer Eingriff am Unterschenkel, bei dem der Knochen oberhalb des Sprunggelenks durchtrennt und neu ausgerichtet wird, um Fehlstellungen zu korrigieren.
Surfactantmangel
Surfactantmangel bezeichnet das unzureichende Vorhandensein von Surfactant in der Lunge, was vor allem bei Frühgeborenen zu schwerem Atemversagen führen kann.
Surimi
Surimi ist ein verarbeitetes Fischprodukt aus fein zermahlenen Fischmuskeln, das häufig zur Herstellung von Krebsfleischimitaten verwendet wird.
Survodutide
Survodutide ist ein dualer GLP-1/Glukagon-Rezeptoragonist in klinischer Entwicklung zur Behandlung von Adipositas und nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (MASLD).
Sutura coronalis
Die Sutura coronalis ist eine Schädelnaht, die das Stirnbein mit den beiden Scheitelbeinen verbindet. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Schädelentwicklung.
Sutura sagittalis
Die Sutura sagittalis ist eine Schädelnaht zwischen den beiden Scheitelbeinen. Sie ist eine wichtige anatomische Struktur des Schädels.
Symbiose
Symbiose ist das Zusammenleben zweier Organismen mit gegenseitigem Nutzen. Erfahre mehr über Arten der Symbiose, biologische Beispiele und ihre Bedeutung für den Menschen.
Sympathisch
Der Sympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems und bereitet den Koerper auf Stress, Aktivitaet und Leistung vor. Er steuert viele unwillkuerliche Koerperfunktionen.
Symphysen-Fundus-Abstand
Der Symphysen-Fundus-Abstand ist ein Messwert in der Schwangerschaft, der das Wachstum des Ungeborenen und die Größe der Gebärmutter beurteilt.
Symphysenschmerzen
Symphysenschmerzen bezeichnen Schmerzen im Bereich der Schambeinverbindung (Symphyse) und treten häufig in der Schwangerschaft auf. Sie können die Beweglichkeit stark einschränken.
Symptome Bauchspeicheldrüsenkrebs
Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht oft erst spät Beschwerden. Typische Symptome sind Gelbsucht, Oberbauchschmerzen und Gewichtsverlust.
Symptome bei Eisenmangel
Eisenmangel zählt zu den häufigsten Nährstoffmängeln weltweit und kann vielfältige Beschwerden verursachen. Typische Symptome sind Müdigkeit, Blässe und Konzentrationsprobleme.
Symptome bei Magnesiummangel
Magnesiummangel kann vielfältige Symptome verursachen – von Muskelkrämpfen über Müdigkeit bis hin zu Herzrhythmusstörungen. Erfahren Sie, woran Sie einen Mangel erkennen.
Symptome Magenschleimhautentzündung
Die Symptome einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) umfassen Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Sodbrennen. Erfahren Sie, wann ärztliche Hilfe notwendig ist.
Symptome mumps erwachsene
Mumps bei Erwachsenen verursacht Ohrspeicheldrüsenentzündung, Fieber und Schmerzen. Die Symptome sind oft schwerer als bei Kindern. Jetzt informieren!
Symptome Nierensteine
Nierensteine verursachen oft starke Flankenschmerzen, Blut im Urin und Übelkeit. Erfahren Sie, welche Symptome auf Nierensteine hinweisen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.
Synapsenstärke
Die Synapsenstärke beschreibt, wie effektiv ein Nervenimpuls von einer Nervenzelle auf die nächste übertragen wird. Sie ist entscheidend für Lernprozesse und Gedächtnis.
Synästhesie
Synästhesie ist ein neurologisches Phänomen, bei dem ein Sinnesreiz automatisch und unwillkürlich eine zusätzliche Sinneswahrnehmung auslöst.
Synbiotika
Synbiotika sind Kombinationspräparate aus Probiotika und Präbiotika, die gemeinsam die Darmgesundheit fördern und das Gleichgewicht der Darmflora unterstützen.
Syndesmoseband
Das Syndesmoseband verbindet Schien- und Wadenbein oberhalb des Sprunggelenks. Eine Verletzung dieses Bandes zählt zu den häufigsten Sprunggelenksverletzungen.
Syndesmosebandriss
Ein Syndesmosebandriss ist eine Verletzung des Bandapparats zwischen Schien- und Wadenbein am oberen Sprunggelenk. Er entsteht meist durch Verdrehung und erfordert gezielte Behandlung.
Syndesmosennaht
Die Syndesmosennaht ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung des Bandapparats zwischen Schien- und Wadenbein nach Verletzung. Sie stabilisiert das Sprunggelenk dauerhaft.
Syndesmosenrekonstruktion
Die Syndesmosenrekonstruktion ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung des Bandapparats zwischen Schien- und Wadenbein nach Verletzung.
Syndesmosenstellschraube
Die Syndesmosenstellschraube ist eine chirurgische Schraube zur Stabilisierung der Sprunggelenksgabel nach Bandverletzungen der Syndesmose. Sie hält die Knochen in korrekter Position.
Syndesmoseverletzung
Eine Syndesmoseverletzung ist eine Verletzung des Bandapparats zwischen Schien- und Wadenbein am oberen Sprunggelenk. Sie entsteht häufig durch Verdrehung des Fußes.
Syndrom
Ein Syndrom ist eine Kombination aus mehreren Symptomen und Befunden, die gemeinsam auftreten und ein charakteristisches Krankheitsbild ergeben. Es beschreibt kein einzelnes Leiden, sondern ein typisches Muster klinischer Zeichen.
Syndrom-Kurz-Test
Der Syndrom-Kurz-Test (SKT) ist ein neuropsychologischer Test zur Erfassung von Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen, häufig eingesetzt bei Verdacht auf Demenz.
Synkope
Eine Synkope ist eine kurze, vorübergehende Bewusstlosigkeit durch verminderte Durchblutung des Gehirns. Sie beginnt plötzlich und endet mit spontaner Erholung.
Synovektomie
Die Synovektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die entzündete Gelenkinnenhaut (Synovialis) entfernt wird. Sie wird vor allem bei rheumatoider Arthritis eingesetzt.
Synovia
Die Synovia, auch Synovialflüssigkeit oder umgangssprachlich Gelenkschmiere genannt, ist eine zähflüssige, klare Körperflüssigkeit, die in den Gelenkhöhlen beweglicher Gelenke vorkommt.
Synovia-Analyse
Die Synovia-Analyse ist eine diagnostische Untersuchung der Gelenkflüssigkeit, um Gelenkerkrankungen wie Arthritis, Gicht oder Infektionen zu erkennen und einzuordnen.
Synovialflüssigkeit
Die Synovialflüssigkeit ist eine visköse Gelenkflüssigkeit, die Gelenke schmiert, Knörpel nährt und Stöße dämpft. Veränderungen können auf Gelenkerkrankungen hinweisen.
Synovialitis
Synovialitis bezeichnet eine Entzündung der Gelenkinnenhaut (Synovialis). Sie verursacht Schmerzen, Schwellung und eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Gelenke.
Synovialmembran
Die Synovialmembran ist die innere Auskleidung von Gelenkhöhlen. Sie produziert Gelenkflüssigkeit und ernährt den Knorpel.
Synovitis
Synovitis ist eine Entzündung der Gelenkinnenhaut (Synovialmembran), die Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen verursacht.
Synthese
Die Synthese bezeichnet in der Medizin und Biochemie die Herstellung von Molekülen im Körper oder im Labor. Sie ist grundlegend für Stoffwechselprozesse und die Entwicklung von Arzneimitteln.
Syphilis
Syphilis ist eine sexuell übertragbare Infektion (STI), die durch das Bakterium Treponema pallidum verursacht wird.
Systemischer Lupus erythematodes
Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift und verschiedene Organe schädigen kann.
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