-
DE
Kratom ist eine psychoaktive Pflanze mit hohem Suchtpotenzial. Risiken: Abhängigkeit, Leberschäden, Entzugssymptome.
Kratom (Mitragyna speciosa) ist eine tropische Pflanze aus Südostasien, deren Blätter psychoaktive Alkaloide wie Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin enthalten.
In niedrigen Dosen wirkt Kratom stimulierend, in höheren Dosen schmerzstillend und sedierend. Trotz seiner Beliebtheit in manchen Online-Communities wird Kratom in vielen Ländern kritisch gesehen und teils verboten.
Das Hauptproblem: Kratom kann stark abhängig machen. Regelmäßiger Konsum führt zu Toleranzentwicklung, Entzugssymptomen wie Reizbarkeit, Schlafstörungen und Muskelkrämpfen sowie einem hohen Risiko psychischer und körperlicher Abhängigkeit. Zudem gibt es Berichte über Leber- und Nierenschäden, Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle.
Besonders gefährlich ist die Kombination von Kratom mit anderen Substanzen wie Alkohol, Benzodiazepinen oder Opiaten. Diese Wechselwirkungen können Atemdepression und lebensbedrohliche Zustände auslösen. Gesundheitsexperten warnen deshalb ausdrücklich vor dem Konsum – die möglichen kurzfristigen Effekte stehen in keinem Verhältnis zu den Gesundheitsrisiken.
Literaturangaben: