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Glossar: J

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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J

71 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

J-Sign

Das J-Sign ist ein radiologisches Zeichen, das bei der Diagnose von Kniegelenkserkrankungen eingesetzt wird und eine abnorme seitliche Verschiebung der Kniescheibe beschreibt.

J06.9

J06.9 bezeichnet eine akute Infektion der oberen Atemwege ohne nähere Angabe. Häufig als Erkältung bekannt, umfasst sie Nase, Rachen und Kehlkopf.

J45.9

J45.9 ist der ICD-10-Code für Asthma bronchiale, nicht näher bezeichnet. Er beschreibt eine chronische Atemwegserkrankung mit anfallartigem Husten, Kurzatmigkeit und pfeifenden Atemgeräuschen.

Jackson-Position

Die Jackson-Position ist eine spezielle Lagerung des Patienten bei medizinischen Eingriffen, insbesondere in der Laryngoskopie und Intubation, zur optimalen Sichtachse auf den Kehlkopf.

Jackson-Syndrom

Das Jackson-Syndrom ist ein seltenes neurologisches Syndrom durch eine Schädigung im verlängerten Mark, das halbseitige Hirnnervenausfälle verursacht.

JAK-Inhibitor

JAK-Inhibitoren sind Medikamente, die gezielt Januskinasen hemmen und bei entzündlichen sowie autoimmunen Erkrankungen eingesetzt werden.

JAK-Inhibitoren

JAK-Inhibitoren sind verschreibungspflichtige Medikamente, die gezielt Januskinasen hemmen und bei entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis eingesetzt werden.

Jardiance

Jardiance (Empagliflozin) ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes sowie zur Reduktion des Risikos von Herzerkrankungen und chronischer Nierenerkrankung.

Jarisch-Herxheimer-Reaktion

Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion ist eine vorübergehende Immunreaktion, die kurz nach Beginn einer Antibiotikatherapie bei bestimmten bakteriellen Infektionen auftreten kann.

Jawline

Die Jawline bezeichnet die sichtbare Kontur des Unterkiefers (Mandibula) und den Übergang zwischen Kinn, Wange und Hals.

Jejunalzotte

Die Jejunalzotte ist eine fingerförmige Schleimhauterhebung im Jejunum (Leerdarm), die der Nährstoffaufnahme dient und die Resorptionsfläche des Dünndarms enorm vergrößert.

Jejunoskopie

Die Jejunoskopie ist eine endoskopische Untersuchung des Jejunums (Leerdarms), einem Abschnitt des Dünndarms. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen im mittleren Dünndarm.

Jejunumabsorption

Die Jejunumabsorption bezeichnet die Aufnahme von Nährstoffen im Jejunum, dem mittleren Abschnitt des Dünndarms. Hier werden Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine in die Blutbahn transportiert.

Jejunumabsorptionsrate

Die Jejunumabsorptionsrate beschreibt, wie schnell und effizient Nährstoffe im Jejunum, dem mittleren Abschnitt des Dünndarms, aufgenommen werden.

Jejunumbiopsdiagnostik

Die Jejunumbiopsdiagnostik ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem Gewebeproben aus dem Jejunum entnommen werden, um Erkrankungen des Dünndarms zu erkennen und zu bewerten.

Jejunumbiopsie

Die Jejunumbiopsie ist eine medizinische Gewebeentnahme aus dem Jejunum (Leerdarm) zur Diagnose von Dünndarmerkrankungen wie Zöliakie oder Morbus Crohn.

Jejunumbypass

Der Jejunumbypass ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Adipositas, bei dem Teile des Dünndarms umgangen werden, um die Nährstoffaufnahme zu reduzieren.

Jejunumdivertikel

Jejunumdivertikel sind sackartige Ausstülpungen der Darmwand im Leerdarm (Jejunum). Sie verlaufen oft symptomlos, können aber Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Malabsorption verursachen.

Jejunumernährung

Die Jejunumernährung ist eine Form der enteralen Ernährung, bei der Nährstoffe direkt in den Leerdarm (Jejunum) geleitet werden. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine orale Nahrungsaufnahme nicht möglich ist.

Jejunumfermenter

Jejunumfermenter sind Darmbakterien, die ungewöhnlicherweise bereits im Dünndarm (Jejunum) Nahrung vergären und so Beschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen verursachen können.

Jejunumfistel

Eine Jejunumfistel ist eine abnorme Verbindung zwischen dem Jejunum (mittlerer Dünndarmabschnitt) und einem anderen Organ oder der Körperoberfläche. Sie kann zu schwerwiegenden Ernährungs- und Flüssigkeitsproblemen führen.

Jejunumflora

Die Jejunumflora bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen im Jejunum, dem mittleren Abschnitt des Dünndarms. Sie spielt eine wichtige Rolle für die Verdauung und Darmgesundheit.

Jejunumfloraanalyse

Die Jejunumfloraanalyse untersucht die Bakterienbesiedelung im Dünndarm und hilft, Überwucherungen frühzeitig zu erkennen. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren bei Verdauungsbeschwerden.

Jejunumfunktion

Das Jejunum ist der mittlere Abschnitt des Dünndarms und spielt eine zentrale Rolle bei der Verdauung und Nährstoffaufnahme im menschlichen Körper.

Jejunumgesundheit

Die Jejunumgesundheit beschreibt den optimalen Zustand des mittleren Dünndarmabschnitts, der zentral für die Nährstoffaufnahme ist.

Jejunumpermeabilität

Die Jejunumpermeabilität beschreibt, wie durchlässig die Darmwand im Jejunum (Leerdarm) für Stoffe ist. Eine gestörte Barriere kann Entzündungen und Erkrankungen fördern.

Jejunumpermeabilitätstest

Der Jejunumpermeabilitätstest misst die Durchlässigkeit der Dünndarmschleimhaut im Bereich des Jejunums. Er hilft, Erkrankungen wie Zöliakie oder Morbus Crohn frühzeitig zu erkennen.

Jejunumregeneration

Die Jejunumregeneration bezeichnet die Erneuerung und Heilung der Schleimhaut des Leerdarms (Jejunum). Sie ist entscheidend für die Wiederherstellung der Nährstoffaufnahme nach Verletzung oder Erkrankung.

Jejunumschleimhaut

Die Jejunumschleimhaut ist die innere Auskleidung des Leerdarms und spielt eine zentrale Rolle bei der Naehrstoffaufnahme im Duenndarm.

Jejunumschleimhautbarriere

Die Jejunumschleimhautbarriere ist die Schutzschicht der Dünndarmschleimhaut im Jejunum, die Nährstoffaufnahme reguliert und Krankheitserreger abwehrt.

Jejunumschleimhautmarker

Jejunumschleimhautmarker sind diagnostische Messgrößen, die den Zustand der Dünndarmschleimhaut im Jejunum beurteilen und bei der Diagnostik von Erkrankungen wie Zöliakie eingesetzt werden.

Jejunumschleimhautschutz

Der Jejunumschleimhautschutz bezeichnet Mechanismen und Maßnahmen, die die Schleimhaut des Jejunums vor Schäden schützen und ihre Integrität erhalten.

Jejunumschrankenstörung

Die Jejunumschrankenstörung beschreibt eine gestörte Barrierefunktion des Leerdarms (Jejunum), bei der schädliche Stoffe die Darmwand leichter passieren können.

Jejunumsonographie

Die Jejunumsonographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Jejunums, des mittleren Abschnitts des Dünndarms. Sie dient der Beurteilung von Darmwand, Motilität und krankhaften Veränderungen.

Jejunumtransitzeit

Die Jejunumtransitzeit beschreibt, wie lange Nahrungsbrei benötigt, um den Leerdarm (Jejunum) zu passieren. Sie ist ein wichtiger diagnostischer Parameter bei Verdauungsstörungen.

Jejunumtransplantation

Die Jejunumtransplantation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Leerdarms (Jejunum) transplantiert wird, um schwere Darmerkrankungen zu behandeln.

Jejunumzottenatrophie

Die Jejunumzottenatrophie bezeichnet den Rückgang der Darmzotten im Jejunum, was die Nährstoffaufnahme stark beeinträchtigt und häufig bei Zöliakie auftritt.

Jejunumzottenbiopsie

Die Jejunumzottenbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus dem Dünndarm zur Beurteilung der Darmzotten. Sie dient vor allem der Diagnose von Zöliakie und anderen Malabsorptionserkrankungen.

Jejunumzottendichte

Die Jejunumzottendichte beschreibt die Anzahl und Dichte der Darmzotten im Jejunum und ist ein wichtiger Marker für die Gesundheit der Dünndarmschleimhaut.

Jejunumzottengesundheit

Die Jejunumzottengesundheit beschreibt den Zustand der Darmzotten im Jejunum und ist entscheidend für eine optimale Nährstoffaufnahme und Darmfunktion.

Jejunumzottengesundheitsprofil

Das Jejunumzottengesundheitsprofil beschreibt den strukturellen und funktionellen Zustand der Darmzotten im Jejunum und ist ein wichtiger Marker für die Dünndarmgesundheit.

Jejunumzottenregeneration

Die Jejunumzottenregeneration beschreibt die Erneuerung der Darmzotten im Jejunum. Sie ist entscheidend für die Wiederherstellung der Nährstoffaufnahme nach Schädigungen der Dünndarmschleimhaut.

Jelqing

Jelqing ist eine manuelle Übungstechnik zur Penisverlängerung und -vergrößerung, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt ist und die gesundheitliche Risiken birgt.

Jetlag

Jetlag stört den Biorhythmus nach Langstreckenflügen und führt zu Schlafproblemen, Müdigkeit und Reizbarkeit. Melatonin hilft, den Tag-Nacht-Rhythmus gezielt zu regulieren.

Jochbeinfraktur

Eine Jochbeinfraktur ist ein Knochenbruch des Jochbeins im Gesichtsschädel. Sie entsteht häufig durch stumpfe Gewalteinwirkung und erfordert oft eine chirurgische Behandlung.

Jochbogenresektion

Die Jochbogenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Jochbogen teilweise oder vollständig entfernt wird, um den Zugang zu tiefer liegenden Strukturen zu ermöglichen oder Fehlstellungen zu korrigieren.

Jodausscheidung

Die Jodausscheidung misst die Menge an Jod, die der Körper über den Urin ausscheidet, und gilt als wichtiger Marker zur Beurteilung der Jodversorgung.

Jodiertes Speisesalz

Jodiertes Speisesalz ist herkömmliches Speisesalz, dem Jod zugesetzt wurde, um Jodmangelerkrankungen in der Bevölkerung vorzubeugen. Es ist ein einfaches Mittel zur Jodversorgung im Alltag.

Jodkinetik

Die Jodkinetik beschreibt, wie Jod im Körper aufgenommen, verteilt, gespeichert und ausgeschieden wird. Sie ist zentral für die Schilddrüsenfunktion.

Jodmangel

Jodmangel entsteht, wenn der Körper nicht ausreichend Jod erhält. Er kann zu Schilddrüsenerkrankungen wie Kropf oder Hypothyreose führen.

Jodprophylaxe

Jodprophylaxe bezeichnet Maßnahmen zur gezielten Jodzufuhr, um Jodmangel und damit verbundene Schilddrüsenerkrankungen zu verhindern. Sie ist besonders in Regionen mit jodarmen Böden wichtig.

Jodresorption

Jodresorption bezeichnet die Aufnahme von Jod aus der Nahrung in den Blutkreislauf. Sie findet hauptsächlich im Dünndarm statt und ist essenziell für die Schilddrüsenfunktion.

Jodresorptionsoptimierung

Jodresorptionsoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der körperlichen Aufnahme von Jod aus der Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln für eine optimale Schilddrüsenfunktion.

Jodresorptionsrate

Die Jodresorptionsrate beschreibt, wie viel Jod der Körper aus der Nahrung oder Supplementen aufnimmt. Sie ist entscheidend für die Schilddrüsenfunktion.

Jodsalzprophylaxe

Die Jodsalzprophylaxe bezeichnet den gezielten Einsatz von jodiertem Speisesalz, um einem Jodmangel in der Bevölkerung vorzubeugen und Schilddrüsenerkrankungen zu vermeiden.

Jodstoffwechsel

Der Jodstoffwechsel beschreibt die Aufnahme, den Transport und die Verwertung von Jod im Körper, vor allem zur Produktion lebenswichtiger Schilddrüsenhormone.

Jodstoffwechselanalyse

Die Jodstoffwechselanalyse untersucht, wie der Körper Jod aufnimmt, verarbeitet und ausscheidet. Sie hilft, Jodmangel oder Jodüberschuss frühzeitig zu erkennen.

Jodstoffwechseloptimierung

Die Jodstoffwechseloptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der Jodaufnahme, -verwertung und -regulation im Körper für eine gesunde Schilddrüsenfunktion.

Jodstoffwechselprotein

Jodstoffwechselproteine sind Proteine, die am Transport, der Aufnahme und Verwertung von Jod im menschlichen Körper beteiligt sind. Sie spielen eine zentrale Rolle für die Schilddrüsenfunktion.

Jodstoffwechselstörung

Eine Jodstoffwechselstörung beschreibt eine Fehlfunktion im Umgang des Körpers mit Jod, die die Schilddrüsenfunktion erheblich beeinträchtigen kann.

Jodsubstitution

Jodsubstitution bezeichnet die gezielte Zufuhr von Jod zur Vorbeugung oder Behandlung eines Jodmangels. Sie ist besonders wichtig für die Schilddrüsenfunktion.

Jodtherapie

Die Jodtherapie nutzt Jod zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen. Sie umfasst die Radiojodtherapie sowie die gezielte Jodgabe bei Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse.

Johannisbeerextrakt

Johannisbeerextrakt wird aus den Beeren der Johannisbeerpflanze gewonnen und ist reich an Antioxidantien, Vitaminen und Polyphenolen. Er wird in der Naturheilkunde und als Nahrungsergaenzungsmittel eingesetzt.

Johanniskraut

Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine der bekanntesten Heilpflanzen Europas und wird traditionell zur Stärkung des seelischen Gleichgewichts verwendet.

Johanniskrautextrakt

Johanniskrautextrakt wird aus der Heilpflanze Hypericum perforatum gewonnen und traditionell bei leichten Depressionen und innerer Unruhe eingesetzt.

Journaling

Journaling ist eine strukturierte Form des schriftlichen Nachdenkens, bei der Gedanken, Gefühle und Ziele regelmäßig festgehalten werden.

Juckreiz

Juckreiz (Pruritus) ist ein unangenehmes Hautgefühl, das den Drang zum Kratzen auslöst. Er kann viele Ursachen haben und ist ein häufiges Symptom zahlreicher Erkrankungen.

Jugularvenenpuls

Der Jugularvenenpuls beschreibt die sichtbaren Pulsationen der Halsvenen und gibt Hinweise auf den Druck im rechten Herzen sowie auf Herzerkrankungen.

Jugularvenenthrombose

Die Jugularvenenthrombose ist eine seltene, aber ernste Erkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in der Halsvene bildet. Sie erfordert rasche medizinische Behandlung.

Juvenile idiopathische Arthritis

Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) ist die häufigste chronische Gelenkerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Sie verursacht Entzündungen in den Gelenken und kann langfristig die Beweglichkeit beeinträchtigen.

Juveniler Diabetes

Juveniler Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert. Er tritt meist im Kindes- und Jugendalter auf und erfordert lebenslange Insulintherapie.

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PCSK9 ist ein Enzym, das den Cholesterinspiegel im Blut reguliert. Hemmstoffe dieses Enzyms werden zur Behandlung von erhöhtem LDL-Cholesterin eingesetzt.