Das J-Sign ist ein radiologisches Zeichen, das bei der Diagnose von Kniegelenkserkrankungen eingesetzt wird und eine abnorme seitliche Verschiebung der Kniescheibe beschreibt.
J45.9 ist der ICD-10-Code für Asthma bronchiale, nicht näher bezeichnet. Er beschreibt eine chronische Atemwegserkrankung mit anfallartigem Husten, Kurzatmigkeit und pfeifenden Atemgeräuschen.
Die Jackson-Position ist eine spezielle Lagerung des Patienten bei medizinischen Eingriffen, insbesondere in der Laryngoskopie und Intubation, zur optimalen Sichtachse auf den Kehlkopf.
JAK-Inhibitoren sind verschreibungspflichtige Medikamente, die gezielt Januskinasen hemmen und bei entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis eingesetzt werden.
Jardiance (Empagliflozin) ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes sowie zur Reduktion des Risikos von Herzerkrankungen und chronischer Nierenerkrankung.
Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion ist eine vorübergehende Immunreaktion, die kurz nach Beginn einer Antibiotikatherapie bei bestimmten bakteriellen Infektionen auftreten kann.
Die Jejunalzotte ist eine fingerförmige Schleimhauterhebung im Jejunum (Leerdarm), die der Nährstoffaufnahme dient und die Resorptionsfläche des Dünndarms enorm vergrößert.
Die Jejunoskopie ist eine endoskopische Untersuchung des Jejunums (Leerdarms), einem Abschnitt des Dünndarms. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen im mittleren Dünndarm.
Die Jejunumabsorption bezeichnet die Aufnahme von Nährstoffen im Jejunum, dem mittleren Abschnitt des Dünndarms. Hier werden Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine in die Blutbahn transportiert.
Die Jejunumbiopsdiagnostik ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem Gewebeproben aus dem Jejunum entnommen werden, um Erkrankungen des Dünndarms zu erkennen und zu bewerten.
Die Jejunumbiopsie ist eine medizinische Gewebeentnahme aus dem Jejunum (Leerdarm) zur Diagnose von Dünndarmerkrankungen wie Zöliakie oder Morbus Crohn.
Der Jejunumbypass ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Adipositas, bei dem Teile des Dünndarms umgangen werden, um die Nährstoffaufnahme zu reduzieren.
Jejunumdivertikel sind sackartige Ausstülpungen der Darmwand im Leerdarm (Jejunum). Sie verlaufen oft symptomlos, können aber Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Malabsorption verursachen.
Die Jejunumernährung ist eine Form der enteralen Ernährung, bei der Nährstoffe direkt in den Leerdarm (Jejunum) geleitet werden. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine orale Nahrungsaufnahme nicht möglich ist.
Jejunumfermenter sind Darmbakterien, die ungewöhnlicherweise bereits im Dünndarm (Jejunum) Nahrung vergären und so Beschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen verursachen können.
Eine Jejunumfistel ist eine abnorme Verbindung zwischen dem Jejunum (mittlerer Dünndarmabschnitt) und einem anderen Organ oder der Körperoberfläche. Sie kann zu schwerwiegenden Ernährungs- und Flüssigkeitsproblemen führen.
Die Jejunumflora bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen im Jejunum, dem mittleren Abschnitt des Dünndarms. Sie spielt eine wichtige Rolle für die Verdauung und Darmgesundheit.
Die Jejunumfloraanalyse untersucht die Bakterienbesiedelung im Dünndarm und hilft, Überwucherungen frühzeitig zu erkennen. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren bei Verdauungsbeschwerden.
Die Jejunumpermeabilität beschreibt, wie durchlässig die Darmwand im Jejunum (Leerdarm) für Stoffe ist. Eine gestörte Barriere kann Entzündungen und Erkrankungen fördern.
Der Jejunumpermeabilitätstest misst die Durchlässigkeit der Dünndarmschleimhaut im Bereich des Jejunums. Er hilft, Erkrankungen wie Zöliakie oder Morbus Crohn frühzeitig zu erkennen.
Die Jejunumregeneration bezeichnet die Erneuerung und Heilung der Schleimhaut des Leerdarms (Jejunum). Sie ist entscheidend für die Wiederherstellung der Nährstoffaufnahme nach Verletzung oder Erkrankung.
Die Jejunumschleimhautbarriere ist die Schutzschicht der Dünndarmschleimhaut im Jejunum, die Nährstoffaufnahme reguliert und Krankheitserreger abwehrt.
Jejunumschleimhautmarker sind diagnostische Messgrößen, die den Zustand der Dünndarmschleimhaut im Jejunum beurteilen und bei der Diagnostik von Erkrankungen wie Zöliakie eingesetzt werden.
Die Jejunumschrankenstörung beschreibt eine gestörte Barrierefunktion des Leerdarms (Jejunum), bei der schädliche Stoffe die Darmwand leichter passieren können.
Die Jejunumsonographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Jejunums, des mittleren Abschnitts des Dünndarms. Sie dient der Beurteilung von Darmwand, Motilität und krankhaften Veränderungen.
Die Jejunumtransitzeit beschreibt, wie lange Nahrungsbrei benötigt, um den Leerdarm (Jejunum) zu passieren. Sie ist ein wichtiger diagnostischer Parameter bei Verdauungsstörungen.
Die Jejunumtransplantation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Leerdarms (Jejunum) transplantiert wird, um schwere Darmerkrankungen zu behandeln.
Die Jejunumzottenatrophie bezeichnet den Rückgang der Darmzotten im Jejunum, was die Nährstoffaufnahme stark beeinträchtigt und häufig bei Zöliakie auftritt.
Die Jejunumzottenbiopsie ist eine diagnostische Gewebeentnahme aus dem Dünndarm zur Beurteilung der Darmzotten. Sie dient vor allem der Diagnose von Zöliakie und anderen Malabsorptionserkrankungen.
Die Jejunumzottendichte beschreibt die Anzahl und Dichte der Darmzotten im Jejunum und ist ein wichtiger Marker für die Gesundheit der Dünndarmschleimhaut.
Die Jejunumzottengesundheit beschreibt den Zustand der Darmzotten im Jejunum und ist entscheidend für eine optimale Nährstoffaufnahme und Darmfunktion.
Das Jejunumzottengesundheitsprofil beschreibt den strukturellen und funktionellen Zustand der Darmzotten im Jejunum und ist ein wichtiger Marker für die Dünndarmgesundheit.
Die Jejunumzottenregeneration beschreibt die Erneuerung der Darmzotten im Jejunum. Sie ist entscheidend für die Wiederherstellung der Nährstoffaufnahme nach Schädigungen der Dünndarmschleimhaut.
Jelqing ist eine manuelle Übungstechnik zur Penisverlängerung und -vergrößerung, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt ist und die gesundheitliche Risiken birgt.
Jetlag stört den Biorhythmus nach Langstreckenflügen und führt zu Schlafproblemen, Müdigkeit und Reizbarkeit. Melatonin hilft, den Tag-Nacht-Rhythmus gezielt zu regulieren.
Eine Jochbeinfraktur ist ein Knochenbruch des Jochbeins im Gesichtsschädel. Sie entsteht häufig durch stumpfe Gewalteinwirkung und erfordert oft eine chirurgische Behandlung.
Die Jochbogenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Jochbogen teilweise oder vollständig entfernt wird, um den Zugang zu tiefer liegenden Strukturen zu ermöglichen oder Fehlstellungen zu korrigieren.
Jodiertes Speisesalz ist herkömmliches Speisesalz, dem Jod zugesetzt wurde, um Jodmangelerkrankungen in der Bevölkerung vorzubeugen. Es ist ein einfaches Mittel zur Jodversorgung im Alltag.
Jodprophylaxe bezeichnet Maßnahmen zur gezielten Jodzufuhr, um Jodmangel und damit verbundene Schilddrüsenerkrankungen zu verhindern. Sie ist besonders in Regionen mit jodarmen Böden wichtig.
Jodresorption bezeichnet die Aufnahme von Jod aus der Nahrung in den Blutkreislauf. Sie findet hauptsächlich im Dünndarm statt und ist essenziell für die Schilddrüsenfunktion.
Jodresorptionsoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der körperlichen Aufnahme von Jod aus der Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln für eine optimale Schilddrüsenfunktion.
Die Jodresorptionsrate beschreibt, wie viel Jod der Körper aus der Nahrung oder Supplementen aufnimmt. Sie ist entscheidend für die Schilddrüsenfunktion.
Die Jodsalzprophylaxe bezeichnet den gezielten Einsatz von jodiertem Speisesalz, um einem Jodmangel in der Bevölkerung vorzubeugen und Schilddrüsenerkrankungen zu vermeiden.
Der Jodstoffwechsel beschreibt die Aufnahme, den Transport und die Verwertung von Jod im Körper, vor allem zur Produktion lebenswichtiger Schilddrüsenhormone.
Die Jodstoffwechselanalyse untersucht, wie der Körper Jod aufnimmt, verarbeitet und ausscheidet. Sie hilft, Jodmangel oder Jodüberschuss frühzeitig zu erkennen.
Die Jodstoffwechseloptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der Jodaufnahme, -verwertung und -regulation im Körper für eine gesunde Schilddrüsenfunktion.
Jodstoffwechselproteine sind Proteine, die am Transport, der Aufnahme und Verwertung von Jod im menschlichen Körper beteiligt sind. Sie spielen eine zentrale Rolle für die Schilddrüsenfunktion.
Jodsubstitution bezeichnet die gezielte Zufuhr von Jod zur Vorbeugung oder Behandlung eines Jodmangels. Sie ist besonders wichtig für die Schilddrüsenfunktion.
Die Jodtherapie nutzt Jod zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen. Sie umfasst die Radiojodtherapie sowie die gezielte Jodgabe bei Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse.
Johannisbeerextrakt wird aus den Beeren der Johannisbeerpflanze gewonnen und ist reich an Antioxidantien, Vitaminen und Polyphenolen. Er wird in der Naturheilkunde und als Nahrungsergaenzungsmittel eingesetzt.
Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine der bekanntesten Heilpflanzen Europas und wird traditionell zur Stärkung des seelischen Gleichgewichts verwendet.
Juckreiz (Pruritus) ist ein unangenehmes Hautgefühl, das den Drang zum Kratzen auslöst. Er kann viele Ursachen haben und ist ein häufiges Symptom zahlreicher Erkrankungen.
Die Jugularvenenthrombose ist eine seltene, aber ernste Erkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel in der Halsvene bildet. Sie erfordert rasche medizinische Behandlung.
Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) ist die häufigste chronische Gelenkerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Sie verursacht Entzündungen in den Gelenken und kann langfristig die Beweglichkeit beeinträchtigen.
Juveniler Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert. Er tritt meist im Kindes- und Jugendalter auf und erfordert lebenslange Insulintherapie.
SIDS (plötzlicher Säuglingstod) bezeichnet den unerklärlichen Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Er tritt meist im ersten Lebensjahr auf und gilt als häufigste plötzliche Todesursache bei Säuglingen.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
Eine Rektozele ist eine Aussackung der Rektumvorderwand in die Scheide. Sie entsteht häufig nach Geburten und äußert sich durch Stuhlentleerungsstörungen.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.