Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ X
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

Juckreiz (Pruritus): Ursachen, Symptome und Behandlung

Juckreiz (Pruritus) ist ein unangenehmes Hautgefühl, das den Drang zum Kratzen auslöst. Er kann viele Ursachen haben und ist ein häufiges Symptom zahlreicher Erkrankungen.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "Juckreiz"

Juckreiz (Pruritus) ist ein unangenehmes Hautgefühl, das den Drang zum Kratzen auslöst. Er kann viele Ursachen haben und ist ein häufiges Symptom zahlreicher Erkrankungen.

Was ist Juckreiz?

Juckreiz, medizinisch als Pruritus bezeichnet, ist ein unangenehmes, quälendes Empfinden auf der Haut oder in tieferen Gewebeschichten, das den unwillkürlichen Drang auslöst, sich zu kratzen. Er gehört zu den häufigsten dermatologischen Beschwerden und kann sowohl lokalisiert (auf eine bestimmte Körperstelle begrenzt) als auch generalisiert (am gesamten Körper auftretend) vorkommen. Juckreiz ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom, das auf eine Vielzahl von Grunderkrankungen hinweisen kann.

Ursachen

Die Ursachen von Juckreiz sind vielfältig und lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:

Dermatologische Ursachen

  • Neurodermitis (atopische Dermatitis): Eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die mit starkem Juckreiz einhergeht.
  • Psoriasis (Schuppenflechte): Entzündliche Hautplaques, die oft jucken.
  • Urtikaria (Nesselsucht): Allergisch bedingte Quaddeln mit intensivem Juckreiz.
  • Kontaktdermatitis: Hautreaktion auf Allergene oder Reizstoffe.
  • Pilzinfektionen: z. B. Fußpilz oder Hautpilz.
  • Parasitenbefall: z. B. Krätze (Skabies) oder Läuse.
  • Trockene Haut (Xerose): Besonders häufig bei älteren Menschen.

Systemische Ursachen

  • Lebererkrankungen: z. B. Cholestase (Gallestau), bei der Gallensalze im Blut Juckreiz verursachen.
  • Niereninsuffizienz: Urämischer Pruritus durch Ansammlung von Stoffwechselprodukten.
  • Schilddrüsenerkrankungen: Sowohl Über- als auch Unterfunktion können Juckreiz verursachen.
  • Diabetes mellitus: Trockene Haut und Nervenschäden können zu Juckreiz führen.
  • Hämatologische Erkrankungen: z. B. Polycythaemia vera oder Hodgkin-Lymphom.
  • Schwangerschaft: Bestimmte schwangerschaftsbedingte Hautveränderungen gehen mit Juckreiz einher.

Neurologische und psychiatrische Ursachen

  • Neuropathischer Pruritus: Ausgelöst durch Nervenschäden, z. B. bei Herpes zoster (Gürtelrose).
  • Psychogener Pruritus: Durch Stress, Angst oder psychische Erkrankungen verursacht.

Medikamentöse Ursachen

  • Bestimmte Medikamente wie Opioide, ACE-Hemmer, Diuretika oder Antibiotika können Juckreiz als Nebenwirkung auslösen.

Symptome und Begleiterscheinungen

Juckreiz kann mit weiteren Symptomen einhergehen, die Hinweise auf die zugrundeliegende Ursache geben:

  • Hautrötung, Quaddeln oder Bläschen
  • Schuppung oder Verdickung der Haut durch chronisches Kratzen (Lichenifikation)
  • Schlafstörungen und Erschöpfung bei anhaltendem nächtlichem Juckreiz
  • Wunden oder Infektionen durch Kratzen
  • Psychische Belastung, Reizbarkeit oder Depressionen bei chronischem Verlauf

Diagnose

Die Diagnosestellung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) und körperlichen Untersuchung. Der Arzt fragt nach Beginn, Dauer, Lokalisation und möglichen Auslösern des Juckreizes. Folgende Untersuchungen können ergänzend durchgeführt werden:

  • Blutuntersuchungen: Überprüfung von Leberwerten, Nierenwerten, Blutbild, Schilddrüsenwerten und Blutzucker.
  • Allergietests: Prick-Test oder Patch-Test zur Identifikation von Allergenen.
  • Hautbiopsie: Gewebeentnahme zur mikroskopischen Untersuchung bei unklaren Hautbefunden.
  • Bildgebende Verfahren: Ultraschall oder weitere Untersuchungen bei Verdacht auf systemische Erkrankungen.
  • Dermatoskopie: Vergrößernde Betrachtung der Haut zur genaueren Beurteilung.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich in erster Linie nach der zugrundeliegenden Ursache. Darüber hinaus gibt es allgemeine Maßnahmen zur Linderung des Juckreizes:

Allgemeine Maßnahmen

  • Rückfettende und feuchtigkeitsspendende Hautpflege (Emollientien)
  • Vermeidung bekannter Auslöser (Allergene, Reizstoffe, Hitze)
  • Kurze, lauwarme Duschen statt heißer Bäder
  • Tragen von weicher, atmungsaktiver Kleidung (z. B. Baumwolle)
  • Kühlung der betroffenen Hautstellen mit feuchten Umschlägen

Medikamentöse Behandlung

  • Antihistaminika: Hemmen die Wirkung von Histamin und lindern allergisch bedingten Juckreiz.
  • Kortikosteroide (topisch oder systemisch): Reduzieren Entzündungen bei entzündlichen Hauterkrankungen.
  • Calcineurin-Inhibitoren: Immunmodulierende Cremes (z. B. Tacrolimus) bei Neurodermitis.
  • Biologika: Moderne Antikörpertherapien (z. B. Dupilumab) bei schwerer atopischer Dermatitis.
  • Antidepressiva oder Antikonvulsiva: Bei neuropathischem oder psychogenem Pruritus.
  • Cholestyramin: Bei cholestatischem Juckreiz durch Gallenstau.

Physikalische Therapien

  • Phototherapie (UV-Therapie): Besonders wirksam bei chronischem Pruritus verschiedener Ursachen.
  • Balneotherapie (Bäderbehandlung)

Wann zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist empfohlen, wenn der Juckreiz länger als zwei Wochen anhält, ohne erkennbare Ursache auftritt, den Schlaf erheblich stört, mit anderen Symptomen wie Gewichtsverlust, Fieber oder Gelbsucht einhergeht oder durch Kratzen offene Wunden entstehen. Chronischer oder generalisierter Juckreiz sollte stets ärztlich abgeklärt werden, da er auf schwerwiegende Grunderkrankungen hinweisen kann.

Quellen

  1. Weisshaar E. et al. - European S2k Guideline on Chronic Pruritus. Acta Dermato-Venereologica, 2019. Verfügbar unter: https://www.medicaljournals.se/acta
  2. Ständer S. - Pruritus. New England Journal of Medicine, 2017; 376:348-356. Verfügbar unter: https://www.nejm.org
  3. Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) - Leitlinie Chronischer Pruritus. AWMF-Register Nr. 013-048. Verfügbar unter: https://www.awmf.org

Meistgekaufte Produkte

Rabatt
natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Verkaufspreis: 29,90 € Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral lactoferrin cln mundflora lutschtabletten?ts=1779887262

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Zahnpflege Lutschtabletten

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

Hühnerauge oder Warze

Hühnerauge oder Warze? Beide verursachen Hautveränderungen am Fuß, unterscheiden sich jedoch in Ursache und Behandlung. Hier erfahren Sie, wie Sie beide erkennen.

Knochenkrebs Symptome

Knochenkrebs äußert sich oft durch anhaltende Knochenschmerzen, Schwellungen und Brüche. Erfahren Sie, welche Symptome auf Knochenkrebs hinweisen können.

Was hilft gegen Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind ein häufiges Beschwerdebild. Hausmittel, Schmerzmittel und gezielte Therapien helfen effektiv, Kopfschmerzen zu lindern und vorzubeugen.

Verwandte Suchbegriffe: Juckreiz