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Glossar: R

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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223 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

Racecadotril

Racecadotril ist ein Arzneimittel gegen akute Durchfallerkrankungen. Es hemmt den Abbau körpereigener Enkephaline im Darm und reduziert so die übermäßige Flüssigkeitsabgabe in den Darm.

Rachenentzündung

Die Rachenentzündung (medizinisch: Pharyngitis) ist eine Entzündung der Rachenschleimhaut, die meist akut auftritt und häufig mit Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und einem Kratzen im Hals einhergeht.

Rachenentzündung chronisch

Die chronische Rachenentzündung ist eine lang anhaltende Entzündung der Rachenschleimhaut. Sie verursacht anhaltende Halsschmerzen, Reizhusten und Schluckbeschwerden.

Rachenkrebs

Rachenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Rachens (Pharynx). Er zählt zu den Kopf-Hals-Tumoren und wird häufig durch Rauchen, Alkohol oder HPV-Infektionen ausgelöst.

Radikalfänger

Radikalfänger sind Substanzen, die freie Radikale im Körper neutralisieren und so Zellen vor oxidativem Stress schützen. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Prävention chronischer Erkrankungen.

Radikulopathie

Radikulopathie bezeichnet eine Erkrankung der Nervenwurzeln der Wirbelsäule, die Schmerzen, Taubheit oder Lähmungen verursachen kann.

Radiofrequenztherapie

Die Radiofrequenztherapie ist ein minimalinvasives Verfahren, das hochfrequente elektromagnetische Wellen nutzt, um Gewebe gezielt zu erhitzen und therapeutische Effekte zu erzielen.

Radiojodtherapie

Die Radiojodtherapie ist eine nuklearmedizinische Behandlung der Schilddrüse mit radioaktivem Jod (Iod-131). Sie wird bei Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenkrebs eingesetzt.

Radiologie

Die Radiologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das bildgebende Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten einsetzt. Sie umfasst Röntgen, CT, MRT und Ultraschall.

Radiosynoviorthese

Die Radiosynoviorthese (RSO) ist ein minimal-invasives nuklearmedizinisches Verfahren zur Behandlung entzündeter Gelenkschleimhäute, z. B. bei Rheuma oder Arthrose.

Radiusfraktur

Eine Radiusfraktur ist ein Knochenbruch der Speiche (Radius), einem der beiden Unterarmknochen. Sie zählt zu den häufigsten Frakturen und entsteht oft durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand.

Radiushalsfraktur

Eine Radiushalsfraktur ist ein Knochenbruch am Hals des Speichenknochens (Radius) nahe dem Ellenbogengelenk. Sie entsteht meist durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand.

Radiusköpfchenfraktur

Die Radiusköpfchenfraktur ist ein Knochenbruch am Kopf der Speiche (Radius) im Ellenbogengelenk. Sie entsteht häufig durch einen Sturz auf den ausgestreckten Arm.

Radiusschaftfraktur

Eine Radiusschaftfraktur ist ein Knochenbruch im Schaft der Speiche (Radius), einem der beiden Unterarmknochen. Sie entsteht meist durch direkte Gewalteinwirkung oder Stürze.

Radiusschaftfrakturbehandlung

Die Radiusschaftfrakturbehandlung umfasst konservative und operative Verfahren bei Brüchen des Speichenschafts. Ziel ist die Wiederherstellung der vollen Arm- und Handfunktion.

Ramipril

Ramipril ist ein ACE-Hemmer zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zum Schutz der Nieren bei Diabetikern. Es senkt den Blutdruck und schützt Herz und Gefäße.

Randomisierte kontrollierte Studie

Eine randomisierte kontrollierte Studie ist das Goldstandard-Studiendesign in der medizinischen Forschung, bei dem Teilnehmer zufällig einer Behandlungs- oder Kontrollgruppe zugeteilt werden.

Rankenarterie

Die Rankenarterie ist eine stark geschlängelte, erweiterte Arterie, die häufig im Rahmen von arteriovenösen Missbildungen auftritt und den Blutfluss beeinflusst.

Rasch progrediente Glomerulonephritis

Die rasch progrediente Glomerulonephritis (RPGN) ist eine schwere Nierenerkrankung mit raschem Funktionsverlust. Ohne Behandlung droht Nierenversagen.

RAST-Test

Der RAST-Test ist ein Bluttest zur Diagnose von Allergien, bei dem spezifische IgE-Antikörper gegen bestimmte Allergene im Blut gemessen werden.

Rationalisierung

Rationalisierung ist ein psychologischer Abwehrmechanismus, bei dem eine Person unbewusst logisch klingende Erklärungen für Handlungen oder Gefühle erfindet, um innere Konflikte zu vermeiden.

Raucherlunge

Die Raucherlunge beschreibt chronische Lungenschäden durch langjährigen Tabakkonsum. Sie umfasst COPD, Emphysem und chronische Bronchitis und ist weltweit eine der häufigsten vermeidbaren Erkrankungen.

Raunächte

Die Raunächte sind zwölf besondere Nächte zwischen den Jahren. Erfahre Ursprung, Bedeutung und wie sie heute bewusst genutzt werden.

Raynaud-Syndrom

Das Raynaud-Syndrom ist eine Gefäßerkrankung, die durch anfallsartige Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen gekennzeichnet ist.

Reaktive Sauerstoffspezies

Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) sind hochreaktive Moleküle, die im Körper bei Stoffwechselprozessen entstehen und in hohen Mengen Zellen schädigen können.

Reanimation

Reanimation bezeichnet lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Herzstillstand oder Atemstillstand, um Kreislauf und Atmung wiederherzustellen.

Rechtsschenkelblock

Der Rechtsschenkelblock ist eine Erregungsleitungsstörung im Herzen, bei der der rechte Tawara-Schenkel verzögert oder blockiert ist. Er wird häufig im EKG festgestellt.

Reflexe

Reflexe sind unwillkürliche, automatische Reaktionen des Körpers auf bestimmte Reize. Sie schützen den Organismus und sind wichtige diagnostische Hinweise in der Neurologie.

Reflexintegration

Reflexintegration bezeichnet einen therapeutischen Ansatz zur Hemmung persistierender Primitivreflexe, die die motorische und kognitive Entwicklung beeinträchtigen können.

Reflux

Reflux bezeichnet den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Er verursacht Sodbrennen und Reizungen der Schleimhaut und ist eine der häufigsten Erkrankungen des Verdauungstrakts.

Refluxkrankheit (GERD)

Die Refluxkrankheit, auch als gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) bekannt, ist eine häufige Erkrankung des Verdauungssystems, bei der Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt.

Reformer Pilates

Reformer Pilates ist eine Trainingsform des klassischen Pilates, die auf dem sogenannten Reformer-Gerät ausgeführt wird – einer Kombination aus beweglicher Liegefläche, Federsystem und Seilzügen.

Reframing

Reframing ist eine psychologische Technik, bei der Gedanken, Situationen oder Erlebnisse in einem neuen Rahmen betrachtet werden, um die eigene Wahrnehmung positiv zu verändern.

Refsum-Thiebaut-Krankheit

Die Refsum-Thiebaut-Krankheit ist eine seltene erbliche Stoffwechselerkrankung, bei der sich Phytansäure im Körper ansammelt und Nerven, Augen sowie Muskeln schädigt.

Regeneration

Regeneration bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, geschädigtes oder verlorenes Gewebe wiederherzustellen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Heilung und Genesung.

Regenerationsbiochemie

Regenerationsbiochemie beschreibt die biochemischen Prozesse, die nach körperlicher Belastung ablaufen, um Gewebe zu reparieren, Energiespeicher aufzufüllen und die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.

Regenerationsernährung

Regenerationsernährung bezeichnet die gezielte Nährstoffzufuhr nach körperlicher Belastung, um Erholung, Muskelaufbau und Leistungsfähigkeit optimal zu unterstützen.

Regenerationshormon

Das Regenerationshormon (Wachstumshormon, HGH) steuert Zellreparatur, Muskelaufbau und Geweberegeneration. Es wird hauptsächlich im Tiefschlaf ausgeschüttet.

Regenerationshormonprofil

Das Regenerationshormonprofil ist eine diagnostische Blutuntersuchung, die hormonerezogene Marker der Erholung und Regeneration erfasst. Es hilft, Erschöpfung, Übertraining und hormonelle Dysbalancen gezielt zu erkennen.

Regenerationskur

Eine Regenerationskur ist eine gezielte Maßnahme zur Wiederherstellung von Körper und Geist. Sie umfasst Ernährung, Ruhe und Therapien zur Erholung.

Regenerationsphase

Die Regenerationsphase bezeichnet den Zeitraum, in dem sich der Körper nach Belastung, Krankheit oder Verletzung erholt und repariert. Sie ist essenziell für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Regenerationszyklus

Der Regenerationszyklus beschreibt den biologischen Prozess, durch den sich Körperzellen, Gewebe und Organe erneuern und reparieren. Er ist entscheidend für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Heilung.

Regio carpalis anterior

Die Regio carpalis anterior ist die vordere (beugeseitige) Region des Handgelenks. Sie enthält wichtige Sehnen, Gefäße und Nerven und ist klinisch bedeutsam bei Verletzungen und Erkrankungen.

Regio vertebralis

Die Regio vertebralis ist die anatomische Bezeichnung für die Wirbelsäulenregion des Rückens. Sie umfasst den mittleren Bereich des Rückens entlang der Wirbelkörper.

Regression

Regression bezeichnet in der Medizin das Rückbilden von Symptomen, Tumoren oder Krankheiten. Erfahren Sie mehr über Ursachen und klinische Bedeutung.

Regulationsmedizin

Die Regulationsmedizin untersucht die Selbstregulationsfähigkeit des Körpers und zielt darauf ab, gestörte Regelkreise zu erkennen und zu therapieren. Sie verbindet schulmedizinische und komplementäre Ansätze.

regurgitieren

Regurgitieren bezeichnet das passive Zurückfließen von Mageninhalt oder Flüssigkeit in die Speiseröhre oder den Mund ohne aktiven Würgereflex.

Reichsversicherungsordnung

Die Reichsversicherungsordnung (RVO) war ein zentrales deutsches Sozialgesetzbuch aus dem Jahr 1911, das die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung regelte.

Reifungshormon

Das Reifungshormon steuert Wachstum und Entwicklung im menschlichen Körper. Es umfasst Hormone wie FSH und LH, die die sexuelle Reifung regulieren.

Reishi

Reishi, auch bekannt als „Pilz der Unsterblichkeit“, ist einer der ältesten Heilpilze der traditionellen chinesischen Medizin.

Reisproteinpulver

Reisproteinpulver wird aus Vollkornreis oder Reiskeimen gewonnen und ist eine vegane Eiweißquelle, die vor allem bei Menschen mit Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit oder veganer Lebensweise beliebt ist.

Reissirup

Reissirup ist ein natürliches Süßungsmittel aus vergorenem Reis. Er wird als Zuckeralternative in Lebensmitteln verwendet und hat einen milden, karamellähnlichen Geschmack.

Reizblase

Eine Reizblase (überaktive Blase) ist eine Funktionsstörung der Harnblase, bei der ein ständiger oder plötzlicher Harndrang besteht, oft auch ohne tatsächliche Blasenfüllung.

Reizdarm Ernährung

Die richtige Ernährung bei Reizdarm kann Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall deutlich lindern. Erfahren Sie, welche Lebensmittel helfen und welche gemieden werden sollten.

Reizdarm Symptome

Der Reizdarm (Irritable Bowel Syndrome, IBS) ist eine der häufigsten funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen.

Reizdarmbiomarker

Reizdarmbiomarker sind messbare biologische Parameter, die zur Diagnose und Einordnung des Reizdarmsyndroms genutzt werden. Sie helfen, das Reizdarmsyndrom von anderen Darmerkrankungen abzugrenzen.

Reizdarmmikrobiom

Das Reizdarmmikrobiom beschreibt die veränderte Darmflora beim Reizdarmsyndrom. Eine gestörte Zusammensetzung der Darmbakterien kann Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten begünstigen.

Reizdarmpathogenese

Die Reizdarmpathogenese beschreibt die komplexen Entstehungsmechanismen des Reizdarmsyndroms, bei dem Darm-Hirn-Achse, Motilität und Mikrobiom zusammenwirken.

Reizdarmpräbiotika

Reizdarmpräbiotika sind spezielle Ballaststoffe, die das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern und Symptome des Reizdarmsyndroms lindern können.

Reizdarmpräbiotikum

Ein Reizdarmpräbiotikum ist ein Nahrungsbestandteil, der gezielt die Darmflora bei Reizdarmsyndrom unterstützt und das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördert.

Reizdarmpräventionspfad

Der Reizdarmpräventionspfad beschreibt gezielte Maßnahmen zur Vorbeugung des Reizdarmsyndroms durch Ernährung, Stressmanagement und Lebensstilanpassungen.

Reizdarmpräventionsprogramm

Ein Reizdarmpräventionsprogramm umfasst gezielte Maßnahmen zur Vorbeugung des Reizdarmsyndroms. Ernährung, Stressmanagement und Lebensstil spielen dabei eine zentrale Rolle.

Reizdarmpräventionsstrategie

Eine Reizdarmpräventionsstrategie umfasst gezielte Maßnahmen, um das Auftreten oder die Verschlechterung eines Reizdarmsyndroms zu verhindern. Ernährung, Stressmanagement und Lebensstil spielen dabei eine zentrale Rolle.

Reizdarmprobiotika

Reizdarmprobiotika sind spezielle Probiotika zur Linderung von Reizdarm-Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und veränderten Stuhlgang. Sie unterstützen das Darmmikrobiom.

Reizdarmprophylaxe

Reizdarmprophylaxe bezeichnet vorbeugende Maßnahmen, die das Auftreten oder die Verschlimmerung eines Reizdarmsyndroms verhindern sollen. Dazu zählen Ernährungsanpassungen, Stressmanagement und ein gesunder Lebensstil.

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom ist eine funktionelle Störung mit Bauchschmerzen, Blähungen und Verdauungsproblemen. Ursachen sind vielfältig – Ernährung, Stressabbau und Probiotika helfen häufig.

Reizdarmzottenmarker

Reizdarmzottenmarker sind diagnostische Biomarker, die Veränderungen der Darmzotten bei Reizdarmsyndrom anzeigen. Sie helfen Ärzten, Darmschleimhautschäden frühzeitig zu erkennen.

Reizhunger

Reizhunger bezeichnet ein plötzliches, intensives Verlangen nach bestimmten Speisen, das nicht durch körperlichen Hunger ausgelöst wird, sondern durch emotionale oder sensorische Reize.

Reizmagen (Funktionelle Dyspepsie)

Reizmagen (medizinisch: funktionelle Dyspepsie) bezeichnet wiederkehrende Magenbeschwerden ohne organisch nachweisbare Ursache.

Reizungen der Hüftsehne

Reizungen der Hüftsehne sind schmerzhafte Entzündungsprozesse im Bereich der Sehnen rund um das Hüftgelenk. Sie entstehen häufig durch Überlastung, Fehlbelastung oder degenerative Veränderungen.

Reizverarbeitung

Reizverarbeitung beschreibt, wie das Nervensystem sensorische Informationen aufnimmt, filtert und bewertet. Störungen können Alltag und Wohlbefinden erheblich beeinflussen.

Rekonstruktionschirurgie

Rekonstruktionschirurgie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das beschädigte oder fehlende Körperstrukturen wiederherstellt. Sie dient der Funktion und Ästhetik nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen.

Rekonvaleszenz

Rekonvaleszenz bezeichnet die Genesungsphase nach einer Krankheit oder Operation, in der sich der Körper schrittweise erholt und die volle Leistungsfähigkeit zurückgewinnt.

Rekonvaleszenzphase

Die Rekonvaleszenzphase bezeichnet den Erholungszeitraum nach einer Erkrankung, Operation oder Verletzung, in dem der Körper schrittweise seine volle Leistungsfähigkeit wiedererlangt.

Rektalbiopsie

Die Rektalbiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der Gewebeproben aus dem Mastdarm entnommen werden. Sie dient der Abklärung von Erkrankungen wie Darmkrebs, Morbus Crohn oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Rektaltemperatur

Die Rektaltemperatur ist die im After gemessene Körpertemperatur und gilt als besonders zuverlässige Methode zur Fiebermessung – vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern.

Rektoskopie

Die Rektoskopie ist eine endoskopische Untersuchung des Mastdarms (Rektums). Sie ermöglicht die direkte Beurteilung der Darmschleimhaut und hilft bei der Diagnose von Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Polypen oder Entzündungen.

Rektovaginale Fistel

Eine rektovaginale Fistel ist eine abnorme Verbindung zwischen dem Enddarm und der Scheide. Sie verursacht typische Beschwerden und bedarf meist einer operativen Behandlung.

Rektum

Das Rektum (Mastdarm) ist der letzte Abschnitt des Dickdarms und dient der Speicherung und kontrollierten Ausscheidung des Stuhls.

Rektumpolyp

Ein Rektumpolyp ist eine gutartige Gewebewucherung im Mastdarm. Bestimmte Typen können sich zu Darmkrebs entwickeln und sollten daher frühzeitig entfernt werden.

Rektumresektion

Die Rektumresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das Rektum (Mastdarm) teilweise oder vollständig entfernt wird. Sie wird vor allem bei Rektumkarzinom, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder schweren Funktionsstörungen eingesetzt.

Rektusdiastase

Die Rektusdiastase ist eine Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskulatur entlang der Mittellinie. Sie tritt häufig nach Schwangerschaften auf und kann Rückenschmerzen sowie Bauchbeschwerden verursachen.

Rekurvation

Rekurvation bezeichnet eine übermäßige Rückwärtsbeugung eines Gelenks, häufig am Knie. Sie kann angeboren oder durch Verletzungen entstehen.

Relative Bradykardie

Die relative Bradykardie bezeichnet einen Herzschlag, der im Vergleich zum Fieber ungewöhnlich langsam ist. Sie kann auf bestimmte Infektionen oder Erkrankungen hinweisen.

Relative Tachykardie

Relative Tachykardie bezeichnet einen Herzfrequenzanstieg, der im Verhältnis zum klinischen Zustand des Patienten unerwartet hoch ist, obwohl die absolute Herzfrequenz normal wirkt.

Relaxationsreaktion

Die Relaxationsreaktion ist eine natürliche Stressgegenreaktion des Körpers, die Herzrate, Blutdruck und Atemfrequenz senkt und tief entspannend wirkt.

REM-Schlaf

Der REM-Schlaf ist eine Phase des Schlafs, die durch schnelle Augenbewegungen, lebhafte Träume und hohe Gehirnaktivität gekennzeichnet ist.

Remineralisierungstherapie

Die Remineralisierungstherapie ist eine zahnmedizinische Behandlung, die dabei hilft, verloren gegangene Mineralstoffe im Zahnschmelz wieder aufzubauen und so Karies vorzubeugen.

Remission

Remission bezeichnet das teilweise oder vollständige Nachlassen von Krankheitssymptomen, etwa bei Krebs oder chronischen Erkrankungen. Sie ist ein zentrales Behandlungsziel in der Medizin.

Renal

Renal bezeichnet alles, was die Nieren betrifft. Der Begriff wird in der Medizin verwendet, um Funktionen, Erkrankungen oder Behandlungen im Zusammenhang mit den Nieren zu beschreiben.

Renin

Renin ist ein Enzym, das von den Nieren produziert wird und eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks und des Flüssigkeitshaushalts spielt.

Reparatio

Reparatio bezeichnet in der Medizin den biologischen Prozess der Gewebereparatur nach Verletzung oder Schädigung. Dabei wird beschädigtes Gewebe durch körpereigene Heilungsmechanismen wiederhergestellt.

Reproduktionsmedizin

Reproduktionsmedizin ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der menschlichen Fortpflanzung, Fruchtbarkeit und der Behandlung von Unfruchtbarkeit befasst.

Residualvolumen

Das Residualvolumen ist die Luftmenge, die nach maximaler Ausatmung in der Lunge verbleibt. Es sichert den Gasaustausch und verhindert ein vollständiges Kollabieren der Lunge.

Resilienz

Resilienz ist die Fähigkeit, psychische Belastungen, Krisen oder Stresssituationen zu bewältigen und sich davon mental zu erholen.

Resilienz stärken

Resilienz stärken bedeutet, die psychische Widerstandskraft gezielt zu fördern, um Stress, Krisen und Rückschläge besser zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Resorption

Resorption bezeichnet die Aufnahme von Nährstoffen, Flüssigkeiten oder Wirkstoffen durch biologische Membranen in den Körperkreislauf, vor allem im Magen-Darm-Trakt.

Resorptionsanalyse

Die Resorptionsanalyse untersucht, wie gut der Körper Nährstoffe aus der Nahrung oder Supplementen aufnimmt. Sie hilft, Aufnahmestörungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Resorptionsbarriere

Die Resorptionsbarriere bezeichnet biologische Strukturen, die die Aufnahme von Stoffen in den Körper regulieren und begrenzen. Sie schützt vor unerwünschten Substanzen.

Resorptionsbarrieremarker

Resorptionsbarrieremarker sind diagnostische Parameter, die Aufschluss über die Funktion der intestinalen Barriere und die Nährstoffaufnahme im Darm geben.

Resorptionsbarriereschutz

Der Resorptionsbarriereschutz beschreibt Mechanismen, die die unkontrollierte Aufnahme von Stoffen durch biologische Barrieren verhindern und so den Organismus vor schädlichen Einflüssen schützen.

Resorptionskinetik

Die Resorptionskinetik beschreibt, wie schnell und in welchem Ausmaß ein Wirkstoff nach der Einnahme in den Blutkreislauf aufgenommen wird. Sie ist ein zentrales Konzept der Pharmakokinetik.

Resorptionsoptimierung

Resorptionsoptimierung bezeichnet Maßnahmen, die die Aufnahme von Nährstoffen, Wirkstoffen oder Medikamenten im Körper verbessern. Ziel ist eine maximale Bioverfügbarkeit.

Resorptionsverbesserung

Resorptionsverbesserung bezeichnet Massnahmen, die die Aufnahme von Naehrstoffen oder Wirkstoffen im Koerper steigern. Sie ist zentral fuer die Wirksamkeit von Medikamenten und Nahrungsergaenzungsmitteln.

Resorptionsverbesserungstherapie

Die Resorptionsverbesserungstherapie bezeichnet medizinische Maßnahmen, die die Aufnahme von Nährstoffen oder Wirkstoffen im Körper gezielt verbessern. Sie wird bei Resorptionsstörungen eingesetzt.

Ressource

Ressourcen sind im medizinischen und psychologischen Kontext innere und äußere Kraftquellen, die Menschen helfen, Gesundheit zu erhalten und Belastungen zu bewältigen.

Ressourcenaktivierung

Ressourcenaktivierung ist ein psychotherapeutisches Konzept, bei dem vorhandene Stärken und Fähigkeiten eines Menschen gezielt genutzt werden, um Heilung und Wohlbefinden zu fördern.

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist eine neurologische Erkrankung mit unangenehmem Bewegungsdrang in den Beinen, besonders in Ruhe und nachts.

Reston-Ebolavirus

Das Reston-Ebolavirus ist eine Virusspezies der Gattung Ebolavirus, die bislang beim Menschen keine schwere Erkrankung auslöst, aber bei Primaten tödlich verlaufen kann.

Resveratrol

Resveratrol ist ein natürlich vorkommendes Polyphenol, das in verschiedenen Pflanzen, insbesondere in Trauben, Beeren, Erdnüssen und einigen Pflanzenextrakten, zu finden ist.

Retainer

Ein Retainer ist ein kieferorthopädisches Hilfsmittel, das nach dem Abschluss einer Zahnspangenbehandlung eingesetzt wird, um die neue Zahnstellung langfristig zu stabilisieren.

Retardierung

Retardierung bezeichnet in der Pharmazie eine Technologie, bei der ein Wirkstoff verzögert freigesetzt wird, um einen gleichmäßigen und länger anhaltenden Wirkspiegel im Blut zu erzielen.

Retatrutid

Retatrutid ist ein experimenteller Wirkstoff zur Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes, der gleichzeitig drei Hormonrezeptoren aktiviert und so Gewicht und Blutzucker senkt.

Retatrutide

Retatrutide ist ein experimenteller Wirkstoff zur Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes, der gleichzeitig drei Darmhormone (GLP-1, GIP, Glucagon) aktiviert.

Retikuloendotheliales System

Das retikuloendotheliale System (RES) ist ein Netzwerk spezialisierter Immunzellen, das Krankheitserreger, Fremdstoffe und abgestorbene Zellen im Koerper erkennt und beseitigt.

Retikulozyten

Retikulozyten sind unreife rote Blutkoerperchen, die als Vorstufe der reifen Erythrozyten im Blut vorkommen. Ihre Anzahl gibt Auskunft ueber die Aktivitaet der Blutbildung im Knochenmark.

Retikulozytenanalyse

Die Retikulozytenanalyse ist ein Bluttest zur Beurteilung der Blutbildung im Knochenmark. Sie misst unreife rote Blutkörperchen und hilft bei der Diagnose von Blutarmut.

Retikulozytenzahl

Die Retikulozytenzahl gibt an, wie viele unreife rote Blutkörperchen im Blut vorhanden sind. Sie ist ein wichtiger Marker zur Beurteilung der Blutbildung im Knochenmark.

Retinal

Retinal ist eine aktive Form von Vitamin A und ein essenzieller Bestandteil des Sehprozesses. Es spielt eine zentrale Rolle in der Netzhaut und wird auch in der Hautpflege eingesetzt.

Retinoide

Retinoide fördern Zellerneuerung und helfen bei Akne und Falten. Erfahre hier mehr.

Retinol

Retinol ist eine Form des Vitamin A und gehört zur Gruppe der Retinoide.

Retinol in Hautpflege

Retinol ist eine Form des Vitamin A, die aufgrund ihrer vielfältigen positiven Wirkungen auf die Haut in Hautpflegeprodukten weit verbreitet ist.

Retinolstoffwechsel

Der Retinolstoffwechsel beschreibt die Aufnahme, Umwandlung und Verwertung von Vitamin A im Körper. Er ist essenziell für Sehkraft, Immunsystem und Zellwachstum.

Retrosternal

Retrosternal bedeutet hinter dem Brustbein gelegen. Der Begriff beschreibt eine anatomische Lage oder Schmerzen im Bereich hinter dem Sternum.

Revaskularisierung

Revaskularisierung bezeichnet medizinische Verfahren zur Wiederherstellung der Blutversorgung in einem minderdurchbluteten Gewebe oder Organ.

Rezeptorblockade

Die Rezeptorblockade bezeichnet die gezielte Hemmung eines Rezeptors durch einen Wirkstoff, sodass körpereigene Botenstoffe nicht mehr andocken können.

Rezidivierend

Rezidivierend beschreibt das wiederholte Auftreten einer Erkrankung nach einer Phase der Besserung oder Heilung. Der Begriff ist in der Medizin weit verbreitet.

Rhabdomyolyse

Rhabdomyolyse ist ein schweres Krankheitsbild, bei dem Muskelzellen zerfallen und schädliche Substanzen ins Blut freigesetzt werden. Dies kann zu Nierenversagen führen.

Rhamnose

Rhamnose ist ein natuerlich vorkommender Desoxyzucker, der in Pflanzen, Bakterien und bestimmten Lebensmitteln vorkommt und in der Medizin sowie Ernaehrungswissenschaft untersucht wird.

Rhesusfaktor

Der Rhesusfaktor ist ein vererbtes Merkmal auf der Oberfläche roter Blutkörperchen, das im Rahmen der Blutgruppenbestimmung als positiv oder negativ eingestuft wird.

Rheuma

Rheuma ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, die vor allem Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe betreffen.

Rheuma Ernährung

Rheuma Ernährung beschreibt, wie gezielte Ernährungsgewohnheiten Entzündungen lindern und die Lebensqualität bei rheumatischen Erkrankungen verbessern können.

Rheumatisches Fieber

Rheumatisches Fieber ist eine entzündliche Erkrankung, die als Komplikation einer unbehandelten Streptokokken-Angina (Halsentzündung) oder anderer Infektionen mit dem Bakterium Streptococcus pyogenes auftreten kann.

Rheumatoide Arthritis

Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die hauptsächlich die Gelenke befällt, aber auch andere Organe und Gewebe im Körper schädigen kann.

Rhinitis

Rhinitis ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die häufig Schnupfen, Niesen und eine verstopfte Nase verursacht. Sie kann allergisch oder nicht-allergisch bedingt sein.

Rhinitis atrophicans

Rhinitis atrophicans ist eine chronische Erkrankung der Nasenschleimhaut, bei der es zu einem fortschreitenden Schwund von Schleimhaut und Knochengewebe der Nasenhöhle kommt.

Rhinolalia aperta

Rhinolalia aperta ist eine Sprachstörung, bei der Laute durch die Nase entweichen und die Sprache nasaler als normal klingt. Sie entsteht häufig durch eine Gaumenspalte oder Lähmungen des Gaumensegels.

Rhinolalia clausa

Rhinolalia clausa ist eine Sprachstörung, bei der die nasale Resonanz vermindert ist. Betroffene klingen, als hätten sie eine verstopfte Nase.

Rhinolalia functionalis

Rhinolalia functionalis ist eine funktionelle Stimmstörung, bei der die Nasenresonanz beim Sprechen gestört ist – ohne organische Ursache. Sie äußert sich als nasaler oder näselnder Klang der Stimme.

Rhinolalia mixta

Rhinolalia mixta ist eine gemischte Form der nasalen Klangveränderung der Stimme, bei der sowohl Nasalität als auch Nasalobstruktion gleichzeitig auftreten.

Rhinolalie

Rhinolalie bezeichnet eine Stimmklangstörung, bei der die Stimme einen auffällig nasalen Klang hat. Sie kann durch anatomische oder funktionelle Ursachen entstehen.

Rhinorrhoe

Rhinorrhoe bezeichnet den übermäßigen Ausfluss von Flüssigkeit aus der Nase, bekannt als laufende Nase. Sie tritt häufig bei Erkältungen, Allergien oder Infektionen auf.

Rhinotillexomanie

Rhinotillexomanie ist ein zwanghaftes Nasenbohren, das über normales Verhalten hinausgeht und als psychische Störung eingestuft wird. Betroffene können den Drang kaum kontrollieren.

Rhodiola rosea

Rhodiola rosea, auch bekannt als Rosenwurz, ist eine Heilpflanze aus kalten Regionen Europas und Asiens.

Rhus toxicodendron

Rhus toxicodendron ist ein homöopathisches Mittel aus dem Giftefeu. Es wird klassisch bei Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Hautausschlägen eingesetzt.

Riboflavin

Riboflavin, auch bekannt als Vitamin B2, ist ein wasserlösliches Vitamin, das für Energiestoffwechsel, Zellwachstum und den Schutz vor oxidativem Stress unverzichtbar ist.

Riboflavin (Vitamin B2)

Riboflavin (Vitamin B2) ist essenziell für die Energiegewinnung, den Zellschutz und den Stoffwechsel. Erfahre mehr über Wirkung, Mangelsymptome und gesundheitliche Vorteile.

Riboflavinkinase

Riboflavinkinase ist ein Enzym, das Riboflavin (Vitamin B2) in seine aktive Form Flavinmononukleotid (FMN) umwandelt. Es spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel.

Riboflavinkinaseaktivität

Die Riboflavinkinaseaktivität beschreibt die enzymatische Funktion der Riboflavinkinase, die Vitamin B2 in seine aktive Form FMN umwandelt und damit essenziell für den Energiestoffwechsel ist.

Riboflavinkinaseanalyse

Die Riboflavinkinaseanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Aktivität des Enzyms Riboflavinkinase, das Vitamin B2 in seine aktive Form umwandelt.

Riboflavinkinasehemmung

Riboflavinkinasehemmung bezeichnet die Blockade des Enzyms Riboflavinkinase, das Vitamin B2 in seine aktive Form umwandelt. Diese Hemmung beeinflusst den Energiestoffwechsel und zelluläre Prozesse.

Riboflavinkinaseprofil

Das Riboflavinkinaseprofil beschreibt die Aktivität und Expression des Enzyms Riboflavinkinase, das Riboflavin (Vitamin B2) in seine biologisch aktive Form umwandelt.

Riboflavinkinasestatus

Der Riboflavinkinasestatus beschreibt die Aktivität des Enzyms Riboflavinkinase im Körper und gibt Auskunft über die Verfügbarkeit von Vitamin B2 und dessen Stoffwechsel.

Riboflavinmangel

Riboflavinmangel bezeichnet einen Mangel an Vitamin B2 und kann zu Hautveränderungen, Mundwinkelrhagaden und Augenproblemen führen. Eine ausgewogene Ernährung beugt dem Mangel vor.

Riboflavinphosphat

Riboflavinphosphat (FMN) ist die aktive Form von Vitamin B2 und spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel sowie bei der Zellatmung.

Riboflavinresorption

Die Riboflavinresorption beschreibt die Aufnahme von Vitamin B2 aus dem Darm in den Blutkreislauf. Sie ist essenziell für die Energiegewinnung und viele Stoffwechselprozesse.

Riboflavinstoffwechsel

Der Riboflavinstoffwechsel beschreibt die Aufnahme, Umwandlung und Nutzung von Riboflavin (Vitamin B2) im menschlichen Körper – ein essenzieller Prozess für die Energiegewinnung.

Riboflavinstoffwechselmarker

Riboflavinstoffwechselmarker sind Laborwerte, die den Vitamin-B2-Status im Körper anzeigen. Sie helfen, einen Riboflavinmangel frühzeitig zu erkennen und die Versorgung zu beurteilen.

Riboflavinstoffwechseloptimierung

Riboflavinstoffwechseloptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der Aufnahme, Verwertung und Funktion von Riboflavin (Vitamin B2) im Körper.

Riboflavinsyntheseanalyse

Die Riboflavinsyntheseanalyse untersucht die körpereigene Produktion und den Stoffwechsel von Riboflavin (Vitamin B2). Sie hilft, Mangelzustände und Stoffwechselstörungen frühzeitig zu erkennen.

Riboflavinzufuhr

Die Riboflavinzufuhr beschreibt die tägliche Aufnahme von Vitamin B2 über die Nahrung. Eine ausreichende Zufuhr ist essenziell für Energiestoffwechsel und Zellgesundheit.

Ribose

Ein natürlicher Zucker, der als Baustein für Adenosintriphosphat (ATP) essentiell ist. ATP liefert Energie für viele Stoffwechselprozesse und ist an der Herstellung von RNA beteiligt.

Ribulose

Ribulose ist ein natürlich vorkommender Fünffachzucker (Pentose), der eine zentrale Rolle im Stoffwechsel von Lebewesen spielt, insbesondere im Calvin-Zyklus der Photosynthese und im Pentosephosphatweg.

Rindergelatine

Rindergelatine ist ein gelierfähiges Eiweiß aus Rinderkollagen.

Ringelblume

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist eine Heilpflanze mit entzuendungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften, die in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten eingesetzt wird.

Ringelflechte

Die Ringelflechte ist eine ansteckende Hautinfektion, die durch Pilze der Gattung Dermatophyten verursacht wird und charakteristische ringförmige Hautveränderungen hervorruft.

Ringelflechte ursachen

Ringelflechte wird durch Fadenpilze ausgelöst und ist hochansteckend. Erfahren Sie mehr über die häufigsten Ursachen und Risikofaktoren.

Ringelröteln

Ringelröteln sind eine durch das Parvovirus B19 verursachte Infektionskrankheit, die häufig bei Kindern auftritt, aber auch Erwachsene betreffen kann.

Ringelröteln Erwachsene

Ringelröteln bei Erwachsenen sind eine virale Infektionskrankheit, die durch das Parvovirus B19 ausgelöst wird. Typische Symptome sind Gelenkschmerzen und ein charakteristischer Hautausschlag.

Ringimpfung

Die Ringimpfung ist eine gezielte Impfstrategie, bei der alle Kontaktpersonen eines Infektionsfalls geimpft werden, um die Ausbreitung einer Krankheit einzudämmen.

Rippenfellentzündung

Eine Rippenfellentzündung ist eine Entzündung des Brustfells, der dünnen Gewebeschicht, die die Lunge umhüllt und die Innenseite des Brustkorbs auskleidet.

Rippenfellentzündung Symptome

Rippenfellentzündung (Pleuritis) verursacht stechende Brustschmerzen, die sich beim Atmen verstärken. Erfahren Sie, welche Symptome auftreten können und wann ärztliche Hilfe nötig ist.

Rippenprellung

Eine Rippenprellung ist eine schmerzhafte Verletzung der Rippen durch stumpfe Gewalteinwirkung, ohne dass die Rippe bricht. Erfahren Sie mehr über Symptome und Behandlung.

Risikoprofil

Das Risikoprofil fasst individuelle Faktoren zusammen, die das Erkrankungsrisiko einer Person erhöhen. Es hilft Ärzten, gezielte Vorsorge- und Therapiemaßnahmen zu planen.

Risperidon

Risperidon ist ein atypisches Antipsychotikum, das zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und Reizbarkeit bei Autismus eingesetzt wird.

Risus sardonicus

Risus sardonicus bezeichnet ein krampfhaftes, unnatürliches Grinsen durch Gesichtsmuskelkrämpfe, typisch bei Tetanus. Es ist ein ernstes medizinisches Warnsignal.

Ritalin

Ritalin ist der Handelsname eines Medikaments, das den Wirkstoff Methylphenidat enthält – ein zentralnervöses Stimulans, das primär zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie in bestimmten Fällen der Narkolepsie eingesetzt wird.

Rivaroxaban

Rivaroxaban ist ein verschreibungspflichtiges Blutgerinnungshemmer-Medikament aus der Gruppe der direkten oralen Antikoagulanzien. Es wird zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen und Embolien eingesetzt.

Rizinusöl

Rizinusöl ist ein pflanzliches Öl, das aus den Samen des Wunderbaums gewonnen wird und traditionell innerlich wie äußerlich angewendet wird.

RKI

Das RKI, ausgeschrieben Robert Koch-Institut, ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Bundesregierung im Bereich öffentlicher Gesundheit und Infektionskrankheiten.

RKI Grippewelle

Der Begriff RKI Grippewelle bezeichnet die von dem Robert Koch-Institut (RKI) offiziell festgestellte Phase erhöhter Influenza-Aktivität in Deutschland.

RNA-Virus

Ein RNA-Virus ist ein Virus, dessen Erbgut aus Ribonukleinsäure (RNA) besteht. RNA-Viren verursachen viele bekannte Infektionskrankheiten wie Grippe, COVID-19 und Hepatitis C.

Roemheld-Syndrom

Das Roemheld-Syndrom beschreibt eine funktionelle Störung, bei der es durch übermäßige Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt zu Herzbeschwerden kommen kann.

Rohkakao

Rohkakao ist die unbehandelte, schonend verarbeitete Form des Kakaos, bei der die Kakaobohnen nicht über 42 °C erhitzt werden.

Rohrzucker

Rohrzucker ist ein aus Zuckerrohr gewonnener Zucker, der als natürliches Süßungsmittel weltweit eingesetzt wird. Er besteht hauptsächlich aus Saccharose und liefert schnell verfügbare Energie.

Romberg-Test

Der Romberg-Test ist ein neurologisches Untersuchungsverfahren zur Beurteilung des Gleichgewichtssinns und der Tiefensensibilität. Er hilft, Störungen des sensomotorischen Systems frühzeitig zu erkennen.

Rosacea

Rosacea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft und sich durch anhaltende Rötungen, sichtbare Äderchen, Pusteln und Hautirritationen äußert.

Röschenflechte

Die Röschenflechte ist eine meist gutartige, selbstlimitierende Hauterkrankung mit charakteristischem, schuppendem Hautausschlag.

Rosmarin

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist eine aromatische Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum, die seit der Antike für ihre belebende, verdauungsfördernde und konzentrationssteigernde Wirkung geschätzt wird.

Rosuvastatin

Rosuvastatin ist ein cholesterinsenkendes Medikament aus der Gruppe der Statine. Es wird zur Behandlung von erhöhten Blutfettwerten und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt.

Rot-Grün-Schwäche

Die Rot-Grün-Schwäche ist eine häufige Sehstörung, bei der Betroffene Rot- und Grüntöne nicht oder nur schwer unterscheiden können. Sie ist meist angeboren und betrifft vor allem Männer.

Rotationsangioplastie

Die Rotationsangioplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung stark verkalkter Herzkranzgefäße, bei dem ein rotierender Diamantbohrer Ablagerungen abträgt.

Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette stabilisiert das Schultergelenk. Erfahre mehr über Schmerzen, häufige Verletzungen und gezielte Übungen zur Kräftigung und Regeneration.

Rotatorenmanschettenruptur

Eine Rotatorenmanschettenruptur ist ein Sehnenriss in der Schulter und führt oft zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Erfahre mehr über Ursachen, Therapie und Übungen.

Rotavirus

Rotavirus ist ein häufiger Erreger von schwerem Durchfall, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern. Die Infektion ist weltweit verbreitet und durch Impfung vermeidbar.

Rote Bete

Rote Bete ist ein Wurzelgemüse mit intensiv roter Farbe, das als Lebensmittel in roher und gegarter Form verwendet wird.

Rötelnembryopathie

Die Rötelnembryopathie ist eine schwere Schädigung des ungeborenen Kindes durch eine Rötelninfektion in der Schwangerschaft. Sie kann zu Herzfehlern, Taubheit und Sehstörungen führen.

Roter Reis

Roter Reis, auch als fermentierter roter Reis bekannt, entsteht durch die Fermentation von weißem Reis mit dem Schimmelpilz Monascus purpureus.

Rotklee

Rotklee (Trifolium pratense) ist eine Heilpflanze, deren Extrakte östrogenähnliche Pflanzenstoffe (Isoflavone) enthalten und häufig bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden.

Rotwein

Rotwein ist ein alkoholisches Getränk, das durch die Gärung dunkler Trauben entsteht und reich an bioaktiven Pflanzenstoffen ist.

Rovsing-Symptom

Das Rovsing-Symptom ist ein klinisches Zeichen zur Diagnose einer Appendizitis. Es beschreibt den Schmerz im rechten Unterbauch bei Druck auf den linken Unterbauch.

RSV

RSV (Respiratorisches Synzytialvirus) ist ein häufiger Atemwegserreger, der vor allem Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen befällt und grippeähnliche Symptome verursacht.

RSV Virus

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein weit verbreiteter Erreger von Atemwegserkrankungen, der insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen schwerwiegende Verläufe hervorrufen kann.

RSV-Infektion

Die RSV-Infektion ist eine durch das Respiratorische Synzytial-Virus ausgelöste Atemwegserkrankung, die vor allem Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen betrifft.

Rübenzucker

Rübenzucker ist ein aus Zuckerrüben gewonnener Haushaltszucker (Saccharose). Er ist identisch mit Rohrzucker und wird weltweit als Süßungsmittel in der Lebensmittelbranche eingesetzt.

Rückbildung

Rückbildung bezeichnet in der Medizin den Prozess, bei dem Gewebe, Organe oder Strukturen nach einer Veränderung in einen früheren oder normalen Zustand zurückkehren.

Rückbildungsgymnastik

Rückbildungsgymnastik bezeichnet spezielle Übungen nach der Geburt, die Beckenbodenmuskulatur, Bauch und Rücken stärken und den Körper in die Zeit vor der Schwangerschaft zurückführen.

Rückbildungskurs

Ein Rückbildungskurs hilft Frauen nach der Geburt, Beckenboden, Bauch und Rücken gezielt zu stärken und den Körper nach der Schwangerschaft zu regenerieren.

Rückenmarkskanal

Der Rückenmarkskanal (Spinalkanal) ist der knöcherne Kanal in der Wirbelsäule, der das Rückenmark schützt und die Nervenwurzeln beherbergt.

Rückenmarkskompression

Die Rückenmarkskompression ist eine ernste Erkrankung, bei der das Rückenmark durch Druck geschädigt wird. Sie kann zu Lähmungen, Sensibilitätsstörungen und Organfunktionsstörungen führen.

Rückenmarksstimulation

Die Rückenmarksstimulation ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung chronischer Schmerzen durch elektrische Impulse am Rückenmark.

Rückenmarkstumor

Ein Rückenmarkstumor ist eine Gewebsneubildung im oder am Rückenmark, die neurologische Beschwerden verursachen kann. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Rückenmarksverletzung

Eine Rückenmarksverletzung ist eine Schädigung des Rückenmarks, die zu Lähmungen, Gefühlsverlust und anderen neurologischen Ausfällen führen kann. Sie erfordert sofortige medizinische Versorgung.

Rückenrinne

Die Rückenrinne ist eine sichtbare oder tastbare Vertiefung entlang der Wirbelsäule, die durch die Rückenmuskulatur gebildet wird. Sie gilt als anatomisches Merkmal eines trainierten Rückens.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind eine der häufigsten Beschwerden weltweit und betreffen den Bereich der Wirbelsäule. Sie können akut oder chronisch auftreten und vielfältige Ursachen haben.

Rückenverletzungen

Rückenverletzungen betreffen Muskeln, Bänder, Wirbel oder Bandscheiben und können durch Unfälle, Überlastung oder falsche Bewegungen entstehen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Rückfallprävention

Rückfallprävention umfasst Maßnahmen, die dabei helfen, nach einer Erkrankung oder Sucht einen Rückfall zu vermeiden und die Gesundheit langfristig zu erhalten.

Ruhemetabolismus

Der Ruhemetabolismus beschreibt den Energiebedarf des Körpers in vollständiger Ruhe. Er ist die Basis für die Berechnung des täglichen Kalorienbedarfs.

Ruhepuls

Der Ruhepuls gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlägt, wenn der Körper sich in einem entspannten Zustand ohne körperliche oder emotionale Belastung befindet.

Rumpfstabilität

Rumpfstabilität bezeichnet die Fähigkeit der Rumpfmuskulatur, Wirbelsäule und Becken zu stabilisieren. Sie ist grundlegend für Haltung, Bewegung und Verletzungsprävention.

Rutin

Rutin ist ein pflanzliches Flavonoid aus der Gruppe der Polyphenole, das in vielen Obst- und Gemüsesorten vorkommt.

Rutinose

Rutinose ist ein pflanzliches Disaccharid aus Rhamnose und Glucose, das als Zuckerbaustein im Flavonoid Rutin vorkommt und wichtige biologische Funktionen besitzt.

rVSV-ZEBOV

rVSV-ZEBOV (Handelsname: Ervebo) ist ein rekombinanter Lebendimpfstoff gegen das Ebola-Virus der Zaire-Spezies. Er wird zur Vorbeugung von Ebola-Viruserkrankungen eingesetzt.

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