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Glossar: F

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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284 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

f43.2g

F43.2G ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine Anpassungsstörung mit gemischter Angst und depressiver Reaktion. Er beschreibt psychische Beschwerden als Reaktion auf belastende Lebensereignisse.

F43.9 g

F43.9 g bezeichnet eine nicht näher spezifizierte Reaktion auf schwere Belastung oder Trauma. Der ICD-10-Code beschreibt psychische Beschwerden nach einem belastenden Ereignis.

Facettengelenksarthrose

Die Facettengelenksarthrose ist ein degenerativer Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke der Wirbelsäule und verursacht Rückenschmerzen sowie Bewegungseinschränkungen.

Facharzt für Augenheilkunde

Ein Facharzt für Augenheilkunde (Ophthalmologe) ist ein Mediziner, der auf die Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen spezialisiert ist.

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Ein Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten ist auf Erkrankungen der Haut, Haare, Nägel und Schleimhäute sowie sexuell übertragbare Infektionen spezialisiert.

Facharzt für Neurologie

Ein Facharzt für Neurologie ist spezialisiert auf Erkrankungen des Nervensystems. Er diagnostiziert und behandelt Leiden wie Schlaganfall, Epilepsie oder Multiple Sklerose.

Facharzt für Nuklearmedizin

Ein Facharzt für Nuklearmedizin ist spezialisiert auf den diagnostischen und therapeutischen Einsatz radioaktiver Substanzen. Das Fachgebiet umfasst bildgebende Verfahren wie PET und Szintigraphie.

Facies diaphragmatica pulmonis

Die Facies diaphragmatica pulmonis ist die untere, dem Zwerchfell zugewandte Fläche der Lunge. Sie ist konkav geformt und liegt direkt auf dem Diaphragma auf.

Facies lunata acetabuli

Die Facies lunata acetabuli ist die halbmondförmige, knorpelbedeckte Gelenkfläche der Hüftpfanne, die mit dem Hüftkopf artikuliert und eine reibungsarme Bewegung ermöglicht.

Fäkaltransplantation

Die Fäkaltransplantation überträgt Stuhl eines gesunden Spenders in den Darm eines Patienten, um die Darmflora wiederherzustellen und Erkrankungen wie C.-difficile-Infektionen zu behandeln.

Faktor 5 Leiden

Faktor 5 Leiden ist eine genetische Gerinnungsstörung, die das Thromboserisiko erhöht. Sie ist die häufigste vererbbare Ursache für übermäßige Blutgerinnung.

Faktor 5 Leiden Mutation

Die Faktor 5 Leiden Mutation ist eine genetische Veränderung, die das Thromboserisiko erhöht. Sie ist die häufigste erbliche Ursache für Blutgerinnungsstörungen in Europa.

Fallot-Tetralogie

Die Fallot-Tetralogie ist ein angeborener Herzfehler, der aus vier strukturellen Herzanomalien besteht und zu Sauerstoffmangel im Blut führt. Sie ist der häufigste zyanotische Herzfehler bei Kindern.

Familiäres Mittelmeerfieber

Familiäres Mittelmeerfieber (FMF) ist eine seltene, erbliche Entzündungskrankheit mit wiederkehrenden Fieberschüben und Schmerzen. Sie tritt vor allem bei Menschen aus dem Mittelmeerraum auf.

Familienbett

Das Familienbett bezeichnet eine Schlafsituation, bei der Eltern und Kind oder mehrere Kinder gemeinsam in einem Bett oder direkt nebeneinander schlafen.

Famotidin

Famotidin ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der H₂-Rezeptorantagonisten, der die Magensäureproduktion hemmt.

Fascia clavipectoralis

Die Fascia clavipectoralis ist eine bindegewebige Hülle im Brustbereich, die den kleinen Brustmuskel und den Schlüsselbeinbereich stabilisiert und schützt.

Fasciculus cuneatus

Der Fasciculus cuneatus ist ein Nervenfaserbündel im Rückenmark, das Berührungs-, Druck- und Lagesinn von Armen und Oberkörper zum Gehirn leitet.

Faserknorpel

Faserknorpel ist ein widerstandsfähiges Knorpelgewebe, das Druck- und Zugbelastungen standhält. Er kommt u. a. in den Bandscheiben und Menisken vor.

Fasten

Fasten fördert die Zellregeneration, senkt Entzündungen und aktiviert die Autophagie. Erfahre, welche Fastenformen es gibt und wie sie gesundheitlich wirken können.

Fastenbrechen

Fastenbrechen bezeichnet die erste Mahlzeit nach einer Phase des freiwilligen oder medizinischen Nahrungsverzichts.

Fastenimitationsdiät

Die Fastenimitationsdiät ist eine kalorienreduzierte Ernährungsform, die die positiven Effekte des Fastens erzeugt, ohne vollständig auf Nahrung zu verzichten.

Fastenmimikin

Fastenmimikin ist eine Ernährungsstrategie, die die Effekte des Fastens nachahmt, ohne vollständig auf Nahrung zu verzichten. Sie kann Stoffwechsel und Zellregeneration positiv beeinflussen.

Fastenprotokoll

Ein Fastenprotokoll beschreibt eine strukturierte Methode des Nahrungsverzichts mit definierten Ess- und Fastenphasen. Es wird zur Gewichtsreduktion, Stoffwechseloptimierung und Gesundheitsförderung eingesetzt.

Fastenreaktion

Die Fastenreaktion beschreibt koerperliche und psychische Beschwerden zu Beginn einer Fastenperiode. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Muedigkeit und Reizbarkeit.

Fastentest

Der Fastentest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, bei dem der Patient für eine bestimmte Zeit auf Nahrung und Getränke verzichtet, um Stoffwechselreaktionen zu messen.

Faszien

Faszien sind bindegewebige Strukturen, die Muskeln, Organe und andere Gewebe im Körper umhüllen und miteinander verbinden.

Faszienbehandlung

Die Faszienbehandlung ist eine manuelle Therapieform zur Lösung von Verklebungen und Verspannungen im Bindegewebe. Sie lindert Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit.

Fasziendehnung

Fasziendehnung bezeichnet gezielte Dehn- und Mobilisationsübungen für das Bindegewebe (Faszien). Sie verbessert Beweglichkeit, löst Verspannungen und unterstützt die Regeneration.

Fasziendickenmessung

Die Fasziendickenmessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Dicke von Faszien mittels Ultraschall. Sie liefert wichtige Hinweise auf Veränderungen des Bindegewebes.

Fasziengymnastik

Fasziengymnastik ist ein gezieltes Training zur Pflege und Mobilisierung des Bindegewebes. Es verbessert Beweglichkeit, lindert Verspannungen und fördert die Körperhaltung.

Faszienkompression

Faszienkompression ist eine manuelle oder gerätegestützte Therapiemethode zur gezielten Behandlung von Faszien, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Faszienlösung

Faszienlösung ist eine manuelle oder gerätegestützte Therapiemethode zur Lockerung von Faszien – dem Bindegewebe, das Muskeln und Organe umhüllt.

Faszienmobilität

Faszienmobilität beschreibt die Beweglichkeit des Bindegewebes im Körper. Eingeschränkte Faszien können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Faszienmyopathie

Faszienmyopathie bezeichnet eine Erkrankung, bei der Faszien und Muskelgewebe gleichzeitig betroffen sind. Sie verursacht Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Muskelschwäche.

Faszienpumpe

Die Faszienpumpe beschreibt den Mechanismus, durch den Bewegung den Flüssigkeitstransport im Fasziengewebe fördert und so Stoffwechsel und Regeneration unterstützt.

Fasziensarkom

Das Fasziensarkom ist ein seltener bösartiger Weichteiltumor, der von der Faszie – dem Bindegewebsmantel um Muskeln – ausgeht. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend.

Faszienspannung

Faszienspannung beschreibt eine erhöhte Spannung im Bindegewebe (Faszien), die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen kann. Gezielte Therapien helfen, die Beschwerden zu lindern.

Faszienstörung

Eine Faszienstörung beschreibt eine Funktionsbeeinträchtigung des Fasziengewebes, die Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und muskuläre Beschwerden verursachen kann.

Fasziensystem

Das Fasziensystem ist ein Netzwerk aus Bindegewebe, das Muskeln, Organe und Strukturen im Körper umhüllt und verbindet. Es spielt eine zentrale Rolle für Bewegung, Haltung und Schmerzwahrnehmung.

Faszientherapie

Faszientherapie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die auf das Bindegewebe (Faszien) des Körpers abzielt. Sie lindert Schmerzen, verbessert die Beweglichkeit und fördert die Regeneration.

Faszientherapieprotokoll

Ein Faszientherapieprotokoll ist ein strukturierter Behandlungsplan zur gezielten Therapie des Fasziengewebes. Es kombiniert Techniken wie myofasziale Release-Methoden, Dehnungen und manuelle Therapie zur Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung.

Faszienverklebung

Faszienverklebung beschreibt das Verkleben von Bindegewebsschichten, das Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Fasziitis

Fasziitis ist eine Entzündung der Faszien, des Bindegewebes, das Muskeln und Organe umhüllt. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und verschiedene Körperstellen betreffen.

Faszikulation

Faszikulationen sind unwillkürliche, sichtbare Muskelzuckungen, die durch spontane Entladungen einzelner Muskelfaserbündel entstehen. Sie können harmlos oder Zeichen einer Erkrankung sein.

Fasziotomie

Die Fasziotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Faszie – die bindegewebige Hülle um Muskeln – eingeschnitten wird, um Druck zu entlasten und die Durchblutung zu sichern.

Fazialisparese

Die Fazialisparese ist eine Lähmung des Gesichtsnervs (Nervus facialis), die zu einer einseitigen oder beidseitigen Schwäche der Gesichtsmuskulatur führt.

FD

FD (Funktionelle Dyspepsie) ist eine chronische Magenerkrankung mit Beschwerden wie Völlegefühl, Übelkeit und Magenschmerzen ohne organische Ursache.

FDH (Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.)

Der FDH (Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.) ist ein berufsständischer Verband, der die Interessen von Heilpraktikern in Deutschland vertritt.

Febriler Abort

Ein febriler Abort ist eine Fehlgeburt, die von Fieber und Zeichen einer Infektion begleitet wird. Er erfordert sofortige medizinische Behandlung.

Fehlbildung

Eine Fehlbildung ist eine angeborene oder erworbene strukturelle Abweichung eines Organs oder Körperteils. Sie entsteht meist während der Embryonalentwicklung und kann verschiedene Organsysteme betreffen.

Fehlgeburtsprophylaxe

Fehlgeburtsprophylaxe umfasst medizinische und lebensstilbezogene Maßnahmen zur Vorbeugung von Schwangerschaftsverlusten. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsoptionen.

Fehling-Reagenz

Das Fehling-Reagenz ist eine chemische Nachweislösung, die in der Analytik zum Nachweis reduzierender Zucker und Aldehyde eingesetzt wird. Es besteht aus zwei Lösungen, die vor der Anwendung gemischt werden.

Feigwarzen

Feigwarzen sind gutartige, durch humane Papillomviren verursachte Haut- und Schleimhautwucherungen im Genital- und Analbereich.

Feinmotorik

Feinmotorik bezeichnet die Fähigkeit, kleine, präzise Bewegungen mit Händen, Fingern und Augen zu koordinieren. Sie ist entscheidend für Alltagsaktivitäten wie Schreiben, Greifen und Zeichnen.

Feinnadelaspiration

Die Feinnadelaspiration ist ein minimalinvasives diagnostisches Verfahren, bei dem mit einer dünnen Nadel Zellen oder Flüssigkeit aus einem Gewebe entnommen werden.

Feinnadelbiopsie

Die Feinnadelbiopsie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Gewebeentnahme mit einer dünnen Nadel. Sie dient der Diagnose von Tumoren, Zysten und anderen Gewebeveränderungen.

Feinstaub-Lungenreaktion

Die Feinstaub-Lungenreaktion beschreibt die Reaktion der Lunge auf eingeatmete Feinstaubpartikel. Sie kann Entzündungen, Atemwegserkrankungen und langfristige Lungenschäden verursachen.

Femoral

Femoral bezeichnet alles, was den Oberschenkel oder die Leistenregion betrifft. Der Begriff wird in der Medizin häufig im Zusammenhang mit Gefäßen, Nerven und Hernien verwendet.

Femoralarterienrekonstruktion

Die Femoralarterienrekonstruktion ist ein gefaesschirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung des Blutflusses in der Oberschenkelschlagader bei Verengungen oder Verschluessen.

Femoroazetabulär

Femoroazetabulär beschreibt die anatomische Beziehung zwischen dem Oberschenkelknochen (Femur) und der Hüftpfanne (Azetabulum) im Hüftgelenk.

Fenchel

Fenchel wirkt krampflösend, verdauungsfördernd und schleimlösend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Husten und Blähungen.

Feng Shui

Feng Shui ist eine jahrtausendealte chinesische Harmonielehre, die darauf abzielt, Menschen im Einklang mit ihrer Umgebung leben zu lassen.

Fentany

Fentanyl ist ein starkes Schmerzmittel mit hoher Wirksamkeit – aber auch enormem Risiko für Sucht und Überdosierung. Erfahre hier alles über Wirkung, Gefahr und Missbrauchspotenzial.

Fentanyl

Fentanyl ist ein stark wirksames synthetisches Opioid, das zur Schmerzbehandlung und Anästhesie eingesetzt wird. Es wirkt deutlich stärker als Morphin und erfordert eine sorgfältige medizinische Überwachung.

Fermentation

Fermentation ist ein biochemischer Prozess, bei dem Mikroben wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze organische Substanzen abbauen und dabei Energie in Form von Alkohol, Gas oder Säuren produzieren.

Fermentationsprodukt

Ein Fermentationsprodukt entsteht durch mikrobielle Umwandlung organischer Stoffe. Es wird in der Lebensmittelindustrie, Medizin und Pharmazie vielseitig eingesetzt.

Fermentationstherapie

Die Fermentationstherapie nutzt fermentierte Lebensmittel und Probiotika zur Förderung der Darmgesundheit und des Immunsystems. Sie gilt als natürlicher Therapieansatz.

Fermion

Fermionen sind subatomare Teilchen mit halbzahligem Spin, die dem Pauli-Prinzip folgen. Sie bilden die Grundbausteine der Materie, z. B. Elektronen, Protonen und Neutronen.

Ferritin

Ferritin ist ein Protein, das Eisen im Körper speichert und freisetzt, wenn es benötigt wird. Es spielt eine entscheidende Rolle im Eisenstoffwechsel und ist vor allem in der Leber, der Milz und im Knochenmark vorhanden.

Ferritin Werte

Ferritin Werte geben Auskunft über die Eisenspeicher im Körper. Zu niedrige oder zu hohe Werte können auf Mangelzustände oder Erkrankungen hinweisen.

ferritin zu niedrig

Ein zu niedriger Ferritinwert weist auf geringe Eisenspeicher im Körper hin und kann Ursache von Müdigkeit, Haarausfall und Eisenmangel sein.

Ferritin-Regulation

Die Ferritin-Regulation steuert die Speicherung und Freisetzung von Eisen im Körper. Sie ist entscheidend für die Eisenhomöostase und die Vorbeugung von Eisenmangel oder Eisenüberladung.

Ferritinanalyse

Die Ferritinanalyse ist ein Bluttest zur Messung des Ferritinspiegels, der den Eisenspeicher des Körpers widerspiegelt. Sie dient der Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung.

Ferritinkinetik

Die Ferritinkinetik beschreibt, wie sich der Ferritinspiegel im Blut im Zeitverlauf verändert – z. B. bei Eisenmangeltherapie oder Entzündungsprozessen.

Ferritinkinetikanalyse

Die Ferritinkinetikanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der zeitlichen Veränderung des Ferritinspiegels im Blut und liefert wichtige Hinweise auf Eisenspeicherstatus und Entzündungsprozesse.

Ferritinmangel

Ferritinmangel beschreibt einen zu niedrigen Ferritinspiegel im Blut, was auf erschöpfte Eisenspeicher hinweist. Typische Symptome sind Müdigkeit, Haarausfall und Konzentrationsprobleme.

Ferritinspeichertherapie

Die Ferritinspeichertherapie zielt darauf ab, die Ferritinspeicher des Körpers gezielt aufzufüllen oder zu regulieren, um einem Eisenmangel oder Eisenüberschuss entgegenzuwirken.

Ferritinstatus

Der Ferritinstatus gibt Auskunft über die Eisenspeicher des Körpers. Ein niedriger Wert weist auf Eisenmangel hin, ein erhöhter Wert kann auf Entzündungen oder Erkrankungen hindeuten.

Ferritinstoffwechsel

Der Ferritinstoffwechsel beschreibt, wie der Körper das Eisenspeicherprotein Ferritin bildet, reguliert und abbaut. Er ist zentral für die Eisenhomöostase und die Versorgung aller Körperzellen mit ausreichend Eisen.

Ferritinsynthesemarker

Der Ferritinsynthesemarker ist ein diagnostischer Parameter zur Beurteilung der Eisenspeicherung und Ferritinproduktion im Körper. Er hilft, Eisenmangel und Eisenüberladung frühzeitig zu erkennen.

Ferritinwert

Der Ferritinwert ist ein wichtiger Laborwert, der Auskunft über die Eisenspeicher im Körper gibt.

Ferrochelatase

Ferrochelatase ist ein mitochondriales Enzym, das den letzten Schritt der Häm-Biosynthese katalysiert. Ein Defekt führt zur Erythropoetischen Protoporphyrie.

Ferroportin

Ferroportin ist das einzige bekannte eisenexportierende Transportprotein im menschlichen Körper und spielt eine zentrale Rolle im Eisenstoffwechsel und der Eisenhomöostase.

Fersensporn

Ein Fersensporn ist eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein, die durch anhaltende Zug- oder Druckbelastung entsteht.

Fetales Alkoholsyndrom

Das fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist eine schwere Schädigung des ungeborenen Kindes durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Es verursacht lebenslange körperliche und geistige Beeinträchtigungen.

Fetalmonat

Der Fetalmonat ist eine Zeiteinheit in der Embryologie und beschreibt einen Zeitraum von 28 Tagen in der Schwangerschaft. Er dient der Einteilung der fetalen Entwicklungsphasen.

Fetogenese

Die Fetogenese beschreibt die Entwicklungsphase des ungeborenen Kindes vom Fetus bis zur Geburt. Sie beginnt ab der 9. Schwangerschaftswoche und umfasst Reifung aller Organe.

Fetopathie

Fetopathie bezeichnet Erkrankungen oder Schädigungen des Fetus, die während der Fetalperiode entstehen und Organe sowie die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen können.

Fetoplazentare Einheit

Die fetoplazentare Einheit beschreibt das funktionelle Zusammenspiel zwischen Fetus und Plazenta bei der Hormonproduktion und Versorgung während der Schwangerschaft.

Fetozid

Fetozid bezeichnet den gezielten medizinischen Eingriff zur Beendigung des Lebens eines Fetus, meist im Rahmen eines Spätabbruchs oder einer Fetozidreduktion bei Mehrlingsschwangerschaften.

Fett

Fett gehört zu den drei zentralen Makronährstoffen und ist für den menschlichen Körper lebensnotwendig.

Fett-weg-Spritze

Die Fett-weg-Spritze (medizinisch: Injektionslipolyse) ist ein minimalinvasives Verfahren zur Reduktion lokaler Fettdepots.

Fette

Fette sind lebenswichtige Makronährstoffe, die dem Körper Energie liefern, Zellmembranen aufbauen und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine unterstützen.

Fettemulgierungsenzym

Ein Fettemulgierungsenzym ist ein Enzym, das Fette im Verdauungstrakt in kleine Tröpfchen aufteilt und so deren Verdauung erleichtert. Die bekanntesten Vertreter sind Lipasen und Gallensalze.

Fettemulsifikation

Fettemulsifikation bezeichnet den biochemischen Prozess, bei dem Fette im Verdauungstrakt in kleinste Tröpfchen zerlegt werden, um ihre Verdauung zu ermöglichen.

Fettgewebsentzündung

Die Fettgewebsentzündung ist eine Entzündungsreaktion im Fettgewebe des Körpers. Sie kann lokal oder systemisch auftreten und steht oft im Zusammenhang mit Übergewicht oder Stoffwechselerkrankungen.

Fettgewebshormone

Fettgewebshormone sind Botenstoffe, die vom Fettgewebe produziert werden und den Stoffwechsel, das Hungergefühl sowie das Immunsystem regulieren.

Fettleber

Die Fettleber ist eine Erkrankung, bei der sich überschüssiges Fett in den Leberzellen ansammelt. Diese Ansammlung kann die normale Funktion der Leber beeinträchtigen und langfristig zu schweren Lebererkrankungen führen.

Fettlöslich

Fettlöslich beschreibt Substanzen, die sich in Fetten und Ölen lösen, aber nicht in Wasser. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen A, D, E und K.

Fettmalabsorption

Fettmalabsorption bezeichnet die gestörte Aufnahme von Nahrungsfetten im Darm. Sie kann zu Gewichtsverlust, Fettstuhl und Nährstoffmängeln führen.

Fettmobilisation

Fettmobilisation bezeichnet den Prozess, bei dem gespeichertes Körperfett aus dem Fettgewebe freigesetzt und zur Energiegewinnung genutzt wird.

Fettsäureanalytik

Die Fettsäureanalytik ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Fettsäurezusammensetzung im Blut oder Gewebe. Sie liefert wichtige Hinweise auf Ernährungsgewohnheiten und Stoffwechselerkrankungen.

Fettsäureaufnahme

Die Fettsäureaufnahme beschreibt, wie der Körper Fettsäuren aus der Nahrung aufnimmt, transportiert und verwertet. Sie ist essenziell für Energie, Zellaufbau und viele Stoffwechselprozesse.

Fettsäureaufnahmerate

Die Fettsäureaufnahmerate beschreibt, wie schnell und in welchem Ausmaß Fettsäuren vom Körper aufgenommen werden. Sie ist ein wichtiger Parameter in Stoffwechsel und Ernährungsforschung.

Fettsäurebalance

Die Fettsäurebalance beschreibt das optimale Verhältnis von gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung – entscheidend für Herzgesundheit und Entzündungsregulation.

Fettsäurebalancemarker

Fettsäurebalancemarker sind Laborwerte, die das Verhältnis verschiedener Fettsäuren im Blut messen und Hinweise auf Ernährungsqualität sowie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen liefern.

Fettsäurebalancetherapie

Die Fettsäurebalancetherapie optimiert das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Körper. Sie unterstützt Entzündungsregulation und allgemeine Gesundheit.

Fettsäurebindungsprotein

Fettsäurebindungsproteine (FABP) sind kleine intrazelluläre Proteine, die langkettige Fettsäuren transportieren und im Stoffwechsel eine zentrale Rolle spielen.

Fettsäuredesaturase

Die Fettsäuredesaturase ist ein Enzym, das Fettsäuren durch Einführung von Doppelbindungen umwandelt. Sie spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel und der Bildung essentieller mehrfach ungesättigter Fettsäuren.

Fettsäureelongase

Die Fettsäureelongase ist ein Enzym, das Fettsäureketten verlängert. Es spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel und bei der Bildung langkettiger Fettsäuren.

Fettsäureester

Fettsäureester sind chemische Verbindungen aus Fettsäuren und Alkoholen. Sie kommen natürlich in Fetten und Ölen vor und werden in Lebensmitteln, Kosmetik und Medizin eingesetzt.

Fettsäurekette

Eine Fettsäurekette ist die Kohlenstoffkette eines Fettsäuremoleküls. Ihre Länge und Sättigung bestimmen die Eigenschaften und gesundheitliche Wirkung der Fettsäure.

Fettsäurekinaseanalyse

Die Fettsäurekinaseanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung von Enzymen, die am Fettsäurestoffwechsel beteiligt sind. Sie liefert wichtige Einblicke in Stoffwechselerkrankungen.

Fettsäurekinetik

Fettsäurekinetik beschreibt, wie Fettsäuren im menschlichen Körper aufgenommen, transportiert, verstoffwechselt und ausgeschieden werden. Sie ist zentral für das Verständnis des Fettstoffwechsels.

Fettsäurekinetikanalyse

Die Fettsäurekinetikanalyse untersucht, wie Fettsäuren im menschlichen Körper aufgenommen, transportiert, umgewandelt und abgebaut werden. Sie liefert wichtige Erkenntnisse für Stoffwechseldiagnostik und Ernährungsmedizin.

Fettsäurekinetikmarker

Fettsäurekinetikmarker sind biochemische Messgrößen, die den Stoffwechsel und den Umsatz von Fettsäuren im Körper beschreiben. Sie werden in der Diagnostik und Forschung eingesetzt.

Fettsäurekomplexbildung

Fettsäurekomplexbildung beschreibt die Bindung von Fettsäuren an Proteine, Mineralstoffe oder andere Moleküle. Dieser biochemische Prozess ist entscheidend für Transport, Stoffwechsel und Bioverfügbarkeit von Fettsäuren im menschlichen Körper.

Fettsäurekomplexe

Fettsäurekomplexe sind Verbindungen aus mehreren Fettsäuren, die im Körper wichtige Funktionen erfüllen. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Zellstruktur, im Energiestoffwechsel und bei der Aufnahme fettlöslicher Nährstoffe.

Fettsäuremethylester

Fettsäuremethylester (FAME) sind chemische Verbindungen, die durch Veresterung von Fettsäuren mit Methanol entstehen. Sie finden Anwendung in der Lebensmittelanalytik, Pharmakologie und als Biodiesel.

Fettsäuren

Fettsäuren sind die Grundbausteine der Fette und spielen eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel und bei der Bildung von Zellmembranen.

Fettsäureoxidation

Die Fettsäureoxidation ist ein zentraler Stoffwechselprozess, bei dem Fettsäuren in den Mitochondrien abgebaut und zur Energiegewinnung genutzt werden.

Fettsäureoxidationsmarker

Fettsäureoxidationsmarker sind biochemische Messgrößen, die den Abbau von Fettsäuren im Körper anzeigen. Sie helfen Ärzten, Stoffwechselerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.

Fettsäureprofil

Das Fettsäureprofil zeigt die Zusammensetzung verschiedener Fettsäuren in Blut, Gewebe oder Lebensmitteln. Es dient der Beurteilung des Ernährungsstatus und des Stoffwechsels.

Fettsäurerezeptor

Fettsäurerezeptoren sind Zellrezeptoren, die freie Fettsäuren erkennen und wichtige Stoffwechsel- und Immunprozesse im Körper steuern.

Fettsäurerezeptorkinase

Die Fettsäurerezeptorkinase ist ein Enzym, das Fettsäuremoleküle erkennt und zelluläre Signalwege reguliert. Sie spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und bei Entzündungsprozessen.

Fettsäurestoffwechsel

Der Fettsäurestoffwechsel umfasst alle biochemischen Prozesse, bei denen Fettsäuren im Körper auf- und abgebaut werden. Er ist zentral für die Energiegewinnung und Zellfunktion.

Fettsäuresyntheseweg

Der Fettsäuresyntheseweg ist der biochemische Prozess, bei dem der Körper aus Acetyl-CoA neue Fettsäuren aufbaut. Er spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und in der Energiespeicherung.

Fettspeicherung

Fettspeicherung bezeichnet den Prozess, bei dem der Körper überschüssige Energie in Form von Fett in Fettzellen einlagert. Sie ist ein natürlicher Vorgang, der bei Überernährung zu Übergewicht führen kann.

Fettstoffwechsel

Als Fettstoffwechsel bezeichnet man die Verarbeitung, Speicherung und Verwertung von Fetten (Lipiden) im Körper.

Fettstoffwechselanalyse

Die Fettstoffwechselanalyse ist eine Blutuntersuchung, die Cholesterin- und Triglyceridwerte misst und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewertet.

Fettstoffwechseldiagnostik

Die Fettstoffwechseldiagnostik umfasst Bluttests zur Messung von Cholesterin und Triglyzeriden. Sie dient der Früherkennung von Herzerkrankungen und Störungen des Lipidstoffwechsels.

Fettstoffwechselkinetik

Die Fettstoffwechselkinetik beschreibt die zeitlichen Abläufe und Geschwindigkeiten biochemischer Prozesse im Fettstoffwechsel des menschlichen Körpers.

Fettstoffwechselmarker

Fettstoffwechselmarker sind Blutwerte, die den Fettstoffwechsel des Körpers abbilden und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anzeigen.

Fettstoffwechseloptimierung

Fettstoffwechseloptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung des Lipidstoffwechsels. Ziel ist ein gesundes Cholesterin- und Triglyzeridprofil zum Schutz des Herz-Kreislauf-Systems.

Fettstoffwechseloptimierungsmarker

Fettstoffwechseloptimierungsmarker sind Laborwerte, die den Zustand und die Effizienz des Fettstoffwechsels im Körper messbar machen und zur Optimierung der Lipidgesundheit genutzt werden.

Fettstoffwechselregulation

Die Fettstoffwechselregulation beschreibt die Steuerung des Lipidstoffwechsels im Körper. Sie kontrolliert Aufnahme, Transport und Abbau von Fetten und ist entscheidend für die Gesundheit.

Fettstoffwechselstörung

Eine Fettstoffwechselstörung bezeichnet eine krankhafte Veränderung der Blutfettwerte, z. B. erhöhtes Cholesterin oder Triglyzeride. Sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fettverbrennung

Fettverbrennung beschreibt den Stoffwechselprozess, bei dem der Körper Fettreserven als Energiequelle nutzt. Sie wird durch Sport, Ernährung und Hormone beeinflusst.

Feuchtwundversorgung

Die Feuchtwundversorgung ist ein modernes Wundbehandlungskonzept, das ein feuchtes Wundmilieu erhält, um die Heilung zu fördern und Komplikationen zu reduzieren.

Fibermaxxing

Fibermaxxing steht für eine gezielte Steigerung der Ballaststoffzufuhr – z. B. durch Baobab – zur Förderung von Sättigung, Verdauung und Darmgesundheit.

Fibrillation

Fibrillation bezeichnet ein unkontrolliertes, chaotisches Zittern von Herzmuskelzellen, das zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen kann.

Fibrin

Fibrin ist ein unlösliches Protein der Blutgerinnung, das Wunden verschließt und die Heilung fördert. Erfahre mehr über seine Funktion in der Hämostase, Wundheilung und Medizin.

Fibrinabbau

Der Fibrinabbau (Fibrinolyse) ist ein natürlicher Prozess, bei dem Blutgerinnsel im Körper aufgelöst werden. Er ist essenziell für die Wundheilung und die Durchblutung.

Fibrinogenabbau

Fibrinogenabbau bezeichnet den biochemischen Prozess, bei dem das Gerinnungsprotein Fibrinogen im Blut abgebaut wird. Er spielt eine zentrale Rolle in der Blutgerinnung und Wundheilung.

Fibrinogenbestimmung

Die Fibrinogenbestimmung ist ein Labortest zur Messung des Fibrinogenspiegels im Blut und dient der Diagnostik von Gerinnungsstörungen sowie der Beurteilung des Thrombose- und Herzinfarkrisikos.

Fibrinogenerhöhung

Eine Fibrinogenerhöhung bezeichnet erhöhte Fibrinogenwerte im Blut. Sie kann auf Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder andere Erkrankungen hinweisen.

Fibrinolytisch

Fibrinolytisch bezeichnet die Eigenschaft, Blutgerinnsel aufzulösen. Fibrinolytische Substanzen werden in der Medizin gezielt zur Behandlung von Thrombosen und Schlaganfällen eingesetzt.

Fibroblasten

Fibroblasten sind Bindegewebszellen, die für die Kollagenproduktion, Wundheilung und Gewebereparatur verantwortlich sind. Erfahre mehr über ihre Funktionen und ihre Rolle in Medizin und Forschung.

Fibroblastenaktivierung

Fibroblastenaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem ruhende Fibroblasten aktiv werden und Gewebereparatur sowie Narbenbildung einleiten. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Wundheilung und Fibrose.

Fibromatose

Fibromatose bezeichnet eine Gruppe gutartiger, aber lokal aggressiver Bindegewebserkrankungen, bei denen Fibroblasten unkontrolliert wachsen. Die Erkrankung kann verschiedene Körperregionen betreffen.

Fibrome

Fibrome sind gutartige Bindegewebsgeschwulste, die überall im Körper auftreten können. Sie sind meist harmlos, können aber je nach Lage Beschwerden verursachen.

Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, die sich durch weit verbreitete Muskel- und Gelenkschmerzen, Erschöpfung (Fatigue) und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit auszeichnet.

Fibrosarc

Die FIBROSARC-Studie untersucht die Kombination von Doxorubicin und L19TNF bei fortgeschrittenen Weichteilsarkomen. Erfahren Sie mehr über Einschlusskriterien und Zielsetzung dieser Phase-III-Studie.

Fibrose

Fibrose bezeichnet die krankhafte Vermehrung von Bindegewebe in Organen, die zu Vernarbung und Funktionsverlust führt. Sie kann viele Organe betreffen.

Fibrotisch

Fibrotisch beschreibt Gewebe oder Prozesse, die durch eine übermäßige Bildung von Bindegewebe (Fibrose) gekennzeichnet sind. Dies kann Organe in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Fibular

Fibular bezeichnet in der Anatomie alles, was die Fibula (Wadenbein) betrifft oder zu ihr gehört. Der Begriff beschreibt Strukturen, Nerven oder Gefäße, die am Wadenbein verlaufen.

Fieber

Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Infektionen, Entzündungen oder andere Störungen, bei der die Körpertemperatur vom Hypothalamus erhöht wird, um Krankheitserreger zu bekämpfen.

Fieber erwachsene

Fieber bei Erwachsenen bezeichnet eine Körpertemperatur über 38 °C und ist häufig ein Zeichen einer Infektion. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und Behandlung.

Fieberkrampf

Ein Fieberkrampf ist ein Krampfanfall bei Kindern, ausgelöst durch hohes Fieber. Er ist meist harmlos, sollte aber ärztlich abgeklärt werden.

Fiebermessung

Die Fiebermessung erfasst die Körpertemperatur zur Erkennung von Fieber. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Hilfsmittel in der medizinischen Grundversorgung.

Filoviridae

Filoviridae sind eine Familie fadenförmiger RNA-Viren, zu der das Ebola- und das Marburg-Virus gehören. Sie verursachen schwere hämorrhagische Fieber mit hoher Sterblichkeit.

Filovirus

Filoviren sind fadenförmige RNA-Viren, die schwere hämorrhagische Fiebererkrankungen beim Menschen verursachen können. Bekannte Vertreter sind das Ebola- und das Marburgvirus.

Finger-Boden-Abstand

Der Finger-Boden-Abstand (FBA) misst die Beweglichkeit der Wirbelsäule und Hüfte. Er gibt an, wie weit die Fingerspitzen beim Vorbeugen vom Boden entfernt bleiben.

Finger-Finger-Perkussion

Die Finger-Finger-Perkussion ist eine klinische Untersuchungstechnik, bei der ein Finger auf den aufgelegten Finger geklopft wird, um Organe und Gewebe durch den erzeugten Klopfschall zu beurteilen.

Fingeragnosie

Fingeragnosie ist die Unfähigkeit, die eigenen Finger oder die Finger anderer Personen zu erkennen und zu benennen, ohne dass eine Sehstörung vorliegt.

Fingerkuppe

Die Fingerkuppe ist das vorderste, abgerundete Ende eines Fingers. Sie enthält zahlreiche Nervenendigungen und ist ein wichtiges Tast- und Greifwerkzeug des menschlichen Körpers.

Fingerkuppennekrose

Die Fingerkuppennekrose ist das Absterben von Gewebe an den Fingerspitzen, meist durch Durchblutungsstörungen. Sie tritt häufig bei Erkrankungen wie Sklerodermie oder Raynaud-Syndrom auf.

Fingerluxation

Eine Fingerluxation ist eine Ausrenkung eines Fingergelenks, bei der die Gelenkflächen vollständig gegeneinander verschoben sind. Sie entsteht meist durch Sturz oder Sportverletzungen.

Fingernagelprobe

Die Fingernagelprobe ist ein einfacher Handgriff zur Beurteilung der Reife von Spargel oder anderen Lebensmitteln – und zugleich ein medizinischer Screeningtest am Fingernagel.

Fischöl

Fischöl ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus dem Gewebe von Fischen, insbesondere fettreichen Sorten wie Lachs, Makrele, Sardinen und Hering, gewonnen wird. Es ist eine reichhaltige Quelle für Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA.

Fisetin

Fisetin ist ein natürliches Flavonoid aus der Gruppe der Polyphenole, das in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten vorkommt – insbesondere in Erdbeeren, Äpfeln, Trauben, Zwiebeln, Gurken und Kaki.

Fisher-Syndrom

Das Fisher-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, die durch Augenmuskelschwäche, Gangstörungen und fehlende Eigenreflexe gekennzeichnet ist.

Flankenschmerzen

Flankenschmerzen sind Schmerzen seitlich am Rumpf zwischen Rippen und Becken. Sie können auf Erkrankungen der Nieren, Harnwege oder anderer Organe hinweisen.

Flaschenernährung

Flaschenernährung bezeichnet die Ernährung von Säuglingen mit Muttermilch oder Säuglingsnahrung über eine Flasche mit Sauger. Sie ist eine verbreitete Alternative zur Stillernährung.

Flaschensauger

Ein Flaschensauger ist das Saugteil einer Babyflasche, durch das Säuglinge Milch oder Flüssigkeit trinken. Die Wahl des richtigen Saugers beeinflusst Ernährung und Mundentwicklung.

Flashback

Ein Flashback ist ein unwillkürliches, intensives Wiedererleben eines vergangenen Ereignisses. Er tritt häufig bei Traumafolgestörungen auf.

Flatulenz (Blähungen)

Flatulenz bezeichnet die übermäßige Bildung oder Abgabe von Darmgasen, umgangssprachlich Blähungen genannt.

Flatus

Flatus bezeichnet das Abgehen von Darmgasen durch den After. Es ist ein normaler physiologischer Vorgang, kann aber bei übermäßigem Auftreten auf Verdauungsprobleme hinweisen.

Flaviviren

Flaviviren sind RNA-Viren, die über Mücken oder Zecken übertragen werden und Tropenkrankheiten wie Dengue, Zika, FSME oder Gelbfieber auslösen. Erfahre mehr über Übertragung, Prävention und wichtige Vertreter.

Flavonoide

Flavonoide sind eine große Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die in vielen Obst- und Gemüsesorten, Kräutern, Tee, Rotwein und dunkler Schokolade vorkommen.

Fleischner Kriterien

Die Fleischner Kriterien sind evidenzbasierte Leitlinien zur Beurteilung und Nachsorge zufällig entdeckter Lungenknoten in der Computertomografie.

Flexionsfraktur

Eine Flexionsfraktur ist ein Knochenbruch, der durch übermäßige Biegebelastung entsteht. Sie betrifft häufig die Wirbelsäule und tritt oft bei Unfällen auf.

Fließschnupfen

Fließschnupfen bezeichnet eine Form des Schnupfens, bei der klarer, wässriger Nasenausfluss im Vordergrund steht.

Flohsamenschalen

Flohsamenschalen stammen von der Pflanze Plantago ovata (indischer Wegerich) und sind eine besonders lösliche Ballaststoffquelle mit hervorragender Quellfähigkeit.

Flughund

Flughunde sind große, fruchtfressende Fledertiere der Familie Pteropodidae. Als Reservoirwirte für Viren wie Nipah und Ebola sind sie medizinisch bedeutsam.

Fluoridprophylaxe

Fluoridprophylaxe bezeichnet Maßnahmen zur Kariesvorbeugung durch Fluoride. Sie schützt Zähne bei Kindern und Erwachsenen wirksam.

Fluoxetin

Fluoxetin ist ein verschreibungspflichtiges Antidepressivum aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und wird bei Depressionen, Angststoerungen und weiteren psychischen Erkrankungen eingesetzt.

Flüssigkeitsbilanz

Die Flüssigkeitsbilanz beschreibt das Verhältnis zwischen aufgenommener und ausgeschiedener Flüssigkeit im Körper. Sie ist ein wichtiger Parameter in der medizinischen Überwachung.

Flüssigkeitsdefizit

Ein Flüssigkeitsdefizit liegt vor, wenn der Körper mehr Flüssigkeit verliert als er aufnimmt. Es kann zu Dehydration und ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.

Flüssigkeitsersatz

Flüssigkeitsersatz bezeichnet die gezielte Zufuhr von Flüssigkeit, um Flüssigkeitsverluste im Körper auszugleichen und den Wasserhaushalt zu stabilisieren.

Flüssigkeitsmanagement

Flüssigkeitsmanagement bezeichnet die gezielte Steuerung der Flüssigkeitszufuhr und -bilanz im medizinischen Kontext. Es ist essenziell in der Intensivmedizin, Chirurgie und bei chronischen Erkrankungen.

Flüssigkeitsretention

Flüssigkeitsretention bezeichnet die krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe oder in Körperhöhlen. Sie äußert sich häufig als Schwellung und kann auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.

Flüssigkeitszufuhr

Flüssigkeitszufuhr bezeichnet die tägliche Aufnahme von Wasser und Getränken, die für alle Körperfunktionen essenziell ist. Ausreichend trinken schützt vor Dehydration und fördert die Gesundheit.

FODMAP

Der Begriff FODMAP steht für „Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole“.

Folat (Vitamin B9)

Ein essentielles Vitamin, das an der DNA-Synthese und Zellteilung beteiligt ist. Es unterstützt die Gehirnfunktion und die Bildung von roten Blutkörperchen.

Folgemilch

Folgemilch ist eine speziell entwickelte Säuglingsnahrung für Babys ab dem 6. Lebensmonat als Ergänzung zur Beikost. Sie basiert auf Kuhmilch und ist auf den Nährstoffbedarf älterer Säuglinge abgestimmt.

Follikel

Follikel regulieren Haarwachstum und Talgproduktion. Hier erfährst Du mehr.

Follikelphase

Die Follikelphase ist der erste Abschnitt des weiblichen Zyklus, in dem Eibläschen heranreifen und der Östrogenspiegel ansteigt. Sie dauert etwa 10 bis 14 Tage.

Follikelreifung

Die Follikelreifung beschreibt die Entwicklung von Eibläschen im Eierstock. Sie ist ein zentraler Bestandteil des weiblichen Zyklus und Voraussetzung für den Eisprung.

Follikelstimulation

Die Follikelstimulation ist ein medizinisches Verfahren zur gezielten Anregung des Eizellwachstums in den Eierstöcken – häufig im Rahmen einer künstlichen Befruchtung.

Follikelstimulationshormon

Das Follikelstimulationshormon (FSH) ist ein Hormon der Hirnanhangsdrüse, das die Reifung von Eizellen und Spermien steuert und eine zentrale Rolle in der Fruchtbarkeit spielt.

Follikelstimulationsprotokoll

Das Follikelstimulationsprotokoll beschreibt den medizinischen Plan zur kontrollierten Eizellreifung bei der In-vitro-Fertilisation (IVF). Es umfasst Hormoninjektionen zur Stimulation der Eierstöcke.

Follikelstimulierendes Hormon

Das follikelstimulierende Hormon (FSH) ist ein körpereigenes Hormon, das eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Fortpflanzungsfunktion bei Männern und Frauen spielt.

Follikelzyste

Eine Follikelzyste ist eine gutartige Zyste am Eierstock, die entsteht, wenn ein Follikel nicht platzt. Sie ist häufig und bildet sich meist von selbst zurück.

Follikuläres Schilddrüsenkarzinom

Das follikuläre Schilddrüsenkarzinom ist eine bösartige Erkrankung der Schilddrüse und gehört zu den differenzierten Schilddrüsenkrebsarten. Es ist gut behandelbar und hat in den meisten Fällen eine gute Prognose.

Folsäure

Folsäure ist ein lebenswichtiges B-Vitamin, das der Körper für Zellteilung und Blutbildung benötigt. Besonders in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung entscheidend.

Folsäure (Vitamin B9)

Folsäure, auch Vitamin B9 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin, das für die Zellteilung, die DNA-Synthese und die Blutbildung wichtig ist.

Folsäurekinetik

Die Folsäurekinetik beschreibt, wie der Körper Folsäure aufnimmt, verteilt, umwandelt und ausscheidet. Sie ist entscheidend für eine optimale Versorgung mit diesem lebenswichtigen B-Vitamin.

Folsäuremangel

Folsäuremangel bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper nicht ausreichend Folat für normale Zellteilung und Blutbildung zur Verfügung steht.

Folsäuremangelanämie

Die Folsäuremangelanämie ist eine Blutarmut, die durch einen Mangel an Folsäure (Vitamin B9) entsteht und die Bildung gesunder roter Blutkörperchen beeinträchtigt.

Folsäurestatus

Der Folsäurestatus beschreibt die Versorgung des Körpers mit Folsäure (Vitamin B9). Er wird über Blutuntersuchungen bestimmt und ist besonders in der Schwangerschaft bedeutsam.

Folsäuresubstitution

Folsäuresubstitution bezeichnet die gezielte Zufuhr von Folsäure als Nahrungsergänzung. Sie ist besonders in der Schwangerschaft essenziell, um Neuralrohrdefekte beim Kind zu verhindern.

Fontanelle

Die Fontanelle ist eine weiche, noch nicht verknöcherte Stelle am Schädel von Neugeborenen und Säuglingen. Sie ermöglicht die Geburt und das Gehirnwachstum.

Foramen costotransversarium

Das Foramen costotransversarium ist eine anatomische Öffnung zwischen Rippe und Querfortsatz eines Brustwirbels. Es ermöglicht den Durchtritt von Bändern und Nerven im thorakalen Wirbelsäulenbereich.

Foramen scapulae

Das Foramen scapulae ist eine anatomische Knochenöffnung am Schulterblatt, durch die der Nervus suprascapularis verläuft. Es spielt eine wichtige Rolle in der Schulteranatomie.

Foramen supratrochleare

Das Foramen supratrochleare ist eine anatomische Öffnung im Humerus (Oberarmknochen), die bei manchen Menschen oberhalb der Trochlea vorkommt und klinische Relevanz bei Röntgenaufnahmen besitzt.

Foraminotomie

Die Foraminotomie ist ein neurochirurgischer Eingriff zur Erweiterung verengter Nervenwurzelkanäle der Wirbelsäule, um Schmerzen und Nervenkompression zu lindern.

Forensisch

Forensisch bezeichnet alles, was im Zusammenhang mit Gerichten, Strafverfolgung oder rechtlichen Verfahren steht. In der Medizin umfasst es die Anwendung medizinischer und naturwissenschaftlicher Methoden zur Klärung rechtlicher Fragen.

Formaldehyd

Formaldehyd ist eine chemische Verbindung, die in der Medizin, Industrie und im Alltag vorkommt. Es gilt als gesundheitsgefährdend und kann Haut, Atemwege und Augen reizen sowie krebserregend wirken.

Forxiga

Forxiga ist ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, das bei Typ-2-Diabetes, Herzinsuffizienz und chronischer Nierenerkrankung eingesetzt wird.

Fosfomycin

Fosfomycin ist ein Breitband-Antibiotikum, das vor allem bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen eingesetzt wird. Es hemmt die bakterielle Zellwandsynthese und wirkt gegen viele grampositive und gramnegative Erreger.

Fossa hyaloidea

Die Fossa hyaloidea ist eine schalenförmige Vertiefung an der Vorderseite des Glaskörpers des Auges, in der die Augenlinse liegt.

Fossa inguinalis medialis

Die Fossa inguinalis medialis ist eine anatomische Vertiefung an der inneren Bauchwand im Leistenbereich. Sie ist klinisch relevant als Austrittsstelle direkter Leistenhernien.

Fossa tonsillaris

Die Fossa tonsillaris ist eine anatomische Vertiefung im Rachenraum, in der die Gaumenmandel (Tonsilla palatina) liegt. Sie befindet sich zwischen zwei Gaumenbögen.

Fötus

Der Fötus ist das ungeborene Kind ab der 9. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt. In dieser Phase entwickeln sich alle Organe und Körperfunktionen.

Fovea

Die Fovea ist eine kleine Vertiefung in der Netzhaut des Auges und das Zentrum des schärfsten Sehens. Sie enthält die höchste Dichte an Zapfen und ist entscheidend für das Farbsehen.

FOXO4-DRI

FOXO4-DRI ist ein experimentelles senolytisches Peptid, das gezielt seneszente Zellen eliminiert und in der Altersforschung als vielversprechender Ansatz zur Lebensverlängerung gilt.

Fractional Milk Product (FMP)

Fractional Milk Product (FMP) bezieht sich auf Produkte, die durch die Fraktionierung von Milch hergestellt werden, bei dem die verschiedenen Bestandteile der Milch (wie Fett, Proteine und Laktose) getrennt und isoliert werden.

Fraktur

Eine Fraktur ist ein Knochenbruch, bei dem die Kontinuität eines Knochens unterbrochen wird. Sie entsteht meist durch äußere Gewalteinwirkung und erfordert ärztliche Behandlung.

Frakturbehandlung

Die Frakturbehandlung umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Versorgung eines Knochenbruchs. Ziel ist die Wiederherstellung der Knochenstruktur und Funktion.

Frakturzeichen

Frakturzeichen sind klinische und bildgebende Hinweise auf einen Knochenbruch. Sie helfen Ärzten, eine Fraktur schnell und sicher zu diagnostizieren.

Frauenmantel

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) ist eine altbewährte Heilpflanze in der Frauenheilkunde und wird traditionell bei Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen, bei Kinderwunsch oder in den Wechseljahren eingesetzt.

Freie Assoziation

Die Freie Assoziation ist eine psychoanalytische Grundmethode, bei der Patienten spontan alle Gedanken äußern. Sie dient der Aufdeckung unbewusster Inhalte.

Freie Radikale

Freie Radikale sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die im Körper als Nebenprodukt von Stoffwechselprozessen entstehen – insbesondere in den Mitochondrien, der „Kraftwerke“ der Zellen.

Fremdkörper

Ein Fremdkörper ist ein Gegenstand oder eine Substanz, die unbeabsichtigt in den Körper gelangt. Je nach Lage und Art kann dies medizinische Behandlung erfordern.

Fremdkörperaspiration

Fremdkörperaspiration bezeichnet das versehentliche Einatmen eines Gegenstands in die Atemwege. Besonders Kleinkinder sind betroffen. Schnelles Handeln kann lebensrettend sein.

Frequenztherapie

Die Frequenztherapie nutzt gezielte Schwingungen zur Unterstützung der körpereigenen Regeneration.

Friedreich-Ataxie

Die Friedreich-Ataxie ist eine seltene, erbliche Erkrankung des Nervensystems, die fortschreitende Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen verursacht.

Frontobasis

Die Frontobasis ist der vordere Schädelbasisbereich, der Stirnhöhle, Augenhöhle und vorderen Schädelgrube verbindet. Verletzungen können lebensbedrohlich sein.

Frontoethmoidal

Frontoethmoidal bezeichnet den anatomischen Bereich, der den Stirnknochen (Os frontale) und das Siebbein (Os ethmoidale) verbindet. Diese Region ist klinisch bedeutsam bei Sinuserkrankungen und Schädelbasischirurgie.

Frozen Shoulder

Frozen Shoulder ist eine schmerzhafte Schultererkrankung mit zunehmender Schultersteife. Bewegungen sind stark eingeschränkt. Sie tritt häufig ohne klare Ursache auf.

Fruchtsäure

Fruchtsäuren sind natürlich vorkommende organische Säuren in Obst und Lebensmitteln. Sie wirken als Konservierungsmittel, Geschmacksgeber und werden in der Medizin sowie Kosmetik eingesetzt.

Fruchtwasser

Fruchtwasser ist die schützende Flüssigkeit in der Fruchtblase, die das ungeborene Kind umgibt. Es erfüllt wichtige Funktionen für die Entwicklung des Babys.

Fruchtzucker

Fruchtzucker (Fructose) ist ein natürlicher Einfachzucker, der in Obst, Gemüse und Honig vorkommt und häufig als Süßungsmittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird.

Frühdiagnose

Die Frühdiagnose bezeichnet die frühzeitige Erkennung von Krankheiten, bevor ausgeprägte Symptome auftreten. Sie verbessert Therapiechancen und Prognose erheblich.

Früherkennungsuntersuchung

Die Früherkennungsuntersuchung ist eine medizinische Maßnahme zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten, bevor Symptome auftreten. Sie erhöht die Heilungschancen deutlich.

Frühförderung

Frühförderung bezeichnet gezielte Förder- und Therapiemaßnahmen für Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten oder Behinderungen im Alter von 0 bis 6 Jahren.

Frühgeborenen-Retinopathie

Die Frühgeborenen-Retinopathie (ROP) ist eine Augenerkrankung bei Frühgeborenen, bei der sich die Netzhautgefäße krankhaft entwickeln und im schlimmsten Fall zur Erblindung führen können.

Frühgeborenenversorgung

Die Frühgeborenenversorgung umfasst alle medizinischen und pflegerischen Maßnahmen für zu früh geborene Kinder. Sie zielt darauf ab, die Entwicklung und das Überleben von Frühgeborenen zu sichern.

Frühgeburtsprävention

Frühgeburtsprävention umfasst alle Maßnahmen, die eine Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche verhindern sollen. Ziel ist der Schutz von Mutter und Kind.

Frühkindliche Reflexe

Frühkindliche Reflexe sind angeborene, unwillkürliche Bewegungsmuster bei Neugeborenen und Säuglingen, die auf neurologische Reife hinweisen und sich im Laufe der Entwicklung zurückbilden.

Frühschwangerschaft

Die Frühschwangerschaft umfasst die ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. In dieser Phase entwickelt sich der Embryo rasant und wichtige Organe werden angelegt.

Frühsommer-Meningoenzephalitis

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch Zecken übertragene Viruserkrankung, die das Gehirn und die Hirnhäute befallen kann. Eine Schutzimpfung ist möglich.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die insbesondere in Europa und Teilen Asiens vorkommt.

Fruktase

Fruktase ist ein Verdauungsenzym, das bei der Aufspaltung von Fruktose (Fruchtzucker) hilft und damit die Aufnahme im Dünndarm erleichtert.

Fruktooligosaccharide

Fruktooligosaccharide (FOS) sind natürliche Ballaststoffe, die als Präbiotika die Darmgesundheit fördern. Sie kommen in vielen Lebensmitteln vor und unterstützen das Wachstum nützlicher Darmbakterien.

Fruktoseintoleranz

Fruktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit des Körpers, Fruchtzucker (Fruktose) richtig zu verarbeiten. Es entstehen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall.

Fruktosemalabsorption

Fruktosemalabsorption ist eine Verdauungsstörung, bei der Fruktose im Dünndarm nicht vollständig aufgenommen wird und Beschwerden wie Blähungen und Durchfall verursacht.

FS

FS ist eine unvollständige oder nicht eindeutige Angabe. Bitte geben Sie den vollständigen medizinischen Begriff an, damit ein präziser Glossareintrag erstellt werden kann.

FSME Impfung wie oft

Die FSME-Impfung erfordert eine Grundimmunisierung aus 3 Dosen sowie regelmäßige Auffrischungen. Erfahren Sie, wie oft die FSME-Impfung empfohlen wird.

FSME-Impfung

Die FSME-Impfung schützt vor der Frühsommer-Meningoenzephalitis, einer durch Zecken übertragenen Viruserkrankung. Sie ist in Risikogebieten besonders empfohlen.

FTA-Abs-Test

Der FTA-Abs-Test ist ein hochspezifischer Bluttest zur Bestätigung einer Syphilis-Infektion. Er weist Antikörper gegen den Erreger Treponema pallidum nach.

Fuchsbandwurm

Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) ist ein Bandwurm, der beim Menschen eine schwere Lebererkrankung ausloesen kann. Fruehzeitige Diagnose ist entscheidend.

Fucose

Fucose ist ein natürlicher Einfachzucker, der in menschlichen Zellen, Muttermilch und verschiedenen Lebensmitteln vorkommt und eine wichtige Rolle in Immunprozessen und der Zellerkennung spielt.

Fucoxanthin

Fucoxanthin ist ein natürlicher Carotinoid-Farbstoff aus Braunalgen mit antioxidativen Eigenschaften und vielversprechenden Wirkungen auf den Stoffwechsel.

Fugu-Vergiftung

Die Fugu-Vergiftung entsteht durch den Verzehr des Kugelfisches (Fugu) und dessen Giftstoff Tetrodotoxin. Sie kann zu lebensbedrohlichen Lähmungen führen.

Functional ingredients

Functional Ingredients wie Lactoferrin, Colostrum und FMP wirken gezielt gegen Entzündungen, Infekte und Dysbalancen. Erfahre, wie bioaktive Proteine deine Gesundheit stärken können.

Fundoplikatio

Die Fundoplikatio ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Sodbrennen und Refluxkrankheit. Dabei wird der Mageneingang gestärkt, um den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre dauerhaft zu verhindern.

Funktionell

Funktionell beschreibt in der Medizin Beschwerden oder Störungen, die ohne nachweisbare organische Ursache auftreten. Die Funktion eines Organs ist beeinträchtigt, ohne dass strukturelle Schäden vorliegen.

Funktionelle Diagnostik

Funktionelle Diagnostik bezeichnet medizinische Verfahren, die die Funktion von Organen und Körpersystemen messen. Sie ergänzt strukturelle Befunde und hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Funktionelle Gruppe

Eine funktionelle Gruppe ist ein spezifisches Atom oder eine Atomgruppe in einem Molekül, die dessen chemische Eigenschaften und Reaktionen bestimmt.

Funktionelle Nährstoffe

Funktionelle Nährstoffe sind Nahrungsbestandteile, die über die Grundernährung hinaus positive gesundheitliche Wirkungen im Körper entfalten und zur Vorbeugung von Krankheiten beitragen können.

funktioneller Mangelzustand

Ein funktioneller Mangelzustand liegt vor, wenn ein Nährstoff im Körper zwar ausreichend vorhanden ist, aber nicht richtig genutzt werden kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Funktionsproteine

Funktionsproteine steuern zentrale Prozesse wie Stoffwechsel und Immunabwehr.

Funktionstest

Ein Funktionstest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, das die Leistungsfähigkeit eines Organs oder Organsystems prüft. Er hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu beurteilen.

Furosemid

Furosemid ist ein stark wirksames Schleifendiuretikum, das zur Behandlung von Wasseransammlungen und Bluthochdruck eingesetzt wird. Es steigert die Harnausscheidung und entlastet so Herz und Kreislauf.

Furunkel

Ein Furunkel ist eine schmerzhafte, eitrige Entzuendung eines Haarfollikels und des umliegenden Gewebes, meist ausgeloest durch Bakterien wie Staphylococcus aureus.

Fusionsprotein

Fusionsproteine kombinieren zwei funktionelle Proteine in einem Molekül und werden in Krebstherapie, Immunmodulation und Diagnostik eingesetzt. Erfahre mehr über Aufbau, Nutzen und klinische Anwendungen.

Fuß

Der Fuß ist der unterste Abschnitt des menschlichen Beins und dient als tragendes sowie bewegliches Fundament des Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, zahlreichen Gelenken, Muskeln und Bändern.

Fußpilz

Fußpilz (medizinisch: Tinea pedis) ist eine der häufigsten Pilzinfektionen der Haut.

Fußrückenreflex

Der Fußrückenreflex ist ein neurologischer Eigenreflex, der durch Beklopfen des Fußrückens ausgelöst wird und Aufschluss über die Funktion des Nervensystems gibt.

Fußsohle schmerzen

Schmerzen an der Fußsohle sind ein häufiges Beschwerdebild und können viele Ursachen haben. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Fußzonenreflexmassage

Die Fußzonenreflexmassage ist eine Massagetechnik, bei der gezielte Druckpunkte an den Füßen stimuliert werden, um das Wohlbefinden zu fördern und Beschwerden zu lindern.

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