F32.1 bezeichnet nach ICD-10 eine mittelgradige depressive Episode mit deutlichen Symptomen wie Antriebslosigkeit, gedrückter Stimmung und Schlafstörungen.
F41.1 ist der ICD-10-Code für die Generalisierte Angststörung, eine psychische Erkrankung mit anhaltender, unkontrollierbarer Angst und Sorge über viele Lebensbereiche.
F43.2g ist ein ICD-10-Code für eine Anpassungsstörung mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozialverhalten. Sie entsteht als Reaktion auf belastende Lebensereignisse.
F43.9 g bezeichnet eine nicht näher spezifizierte Reaktion auf schwere Belastung oder Trauma. Der ICD-10-Code beschreibt psychische Beschwerden nach einem belastenden Ereignis.
FABP4 (Fatty Acid Binding Protein 4) ist ein Transportprotein für Fettsäuren, das vor allem in Fettzellen vorkommt und eine zentrale Rolle bei Stoffwechselerkrankungen spielt.
Die Facettengelenksarthrose ist ein degenerativer Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke der Wirbelsäule und verursacht Rückenschmerzen sowie Bewegungseinschränkungen.
Das Facettensyndrom ist ein häufiges Schmerzsyndrom der Wirbelsäule, das durch verschleißbedingte Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) entsteht.
Ein Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten ist auf Erkrankungen der Haut, Haare, Nägel und Schleimhäute sowie sexuell übertragbare Infektionen spezialisiert.
Ein Facharzt für Neurologie ist spezialisiert auf Erkrankungen des Nervensystems. Er diagnostiziert und behandelt Leiden wie Schlaganfall, Epilepsie oder Multiple Sklerose.
Ein Facharzt für Nuklearmedizin ist spezialisiert auf den diagnostischen und therapeutischen Einsatz radioaktiver Substanzen. Das Fachgebiet umfasst bildgebende Verfahren wie PET und Szintigraphie.
Die Facies diaphragmatica pulmonis ist die untere, dem Zwerchfell zugewandte Fläche der Lunge. Sie ist konkav geformt und liegt direkt auf dem Diaphragma auf.
Die Facies lunata acetabuli ist die halbmondförmige, knorpelbedeckte Gelenkfläche der Hüftpfanne, die mit dem Hüftkopf artikuliert und eine reibungsarme Bewegung ermöglicht.
FAD (Flavinadenindinukleotid) ist ein wichtiges Coenzym im menschlichen Stoffwechsel, das aus Vitamin B2 (Riboflavin) gebildet wird und an zentralen Energiegewinnungsprozessen beteiligt ist.
FADH2 ist die reduzierte Form des Coenzyms FAD und spielt eine zentrale Rolle im zellulären Energiestoffwechsel, insbesondere in der Atmungskette und im Citratzyklus.
Die Fäkaltransplantation überträgt Stuhl eines gesunden Spenders in den Darm eines Patienten, um die Darmflora wiederherzustellen und Erkrankungen wie C.-difficile-Infektionen zu behandeln.
Faktor 5 Leiden ist eine genetische Gerinnungsstörung, die das Thromboserisiko erhöht. Sie ist die häufigste vererbbare Ursache für übermäßige Blutgerinnung.
Die Faktor 5 Leiden Mutation ist eine genetische Veränderung, die das Thromboserisiko erhöht. Sie ist die häufigste erbliche Ursache für Blutgerinnungsstörungen in Europa.
Die Fallot-Tetralogie ist ein angeborener Herzfehler, der aus vier strukturellen Herzanomalien besteht und zu Sauerstoffmangel im Blut führt. Sie ist der häufigste zyanotische Herzfehler bei Kindern.
Die familiäre Hypercholesterinämie ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung, die zu stark erhöhten LDL-Cholesterin-Werten und einem erhöhten Herzinfarktrisiko führt.
Familiäres Mittelmeerfieber (FMF) ist eine seltene, erbliche Entzündungskrankheit mit wiederkehrenden Fieberschüben und Schmerzen. Sie tritt vor allem bei Menschen aus dem Mittelmeerraum auf.
Das Familienbett bezeichnet eine Schlafsituation, bei der Eltern und Kind oder mehrere Kinder gemeinsam in einem Bett oder direkt nebeneinander schlafen.
Familienkost bezeichnet eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung für die ganze Familie. Sie fördert Gesundheit und Entwicklung bei Kindern und Erwachsenen.
Fampyra ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Verbesserung der Gehfähigkeit bei Erwachsenen mit Multipler Sklerose. Es enthält den Wirkstoff Fampridin.
Die Fascia clavipectoralis ist eine bindegewebige Hülle im Brustbereich, die den kleinen Brustmuskel und den Schlüsselbeinbereich stabilisiert und schützt.
Fasten fördert die Zellregeneration, senkt Entzündungen und aktiviert die Autophagie. Erfahre, welche Fastenformen es gibt und wie sie gesundheitlich wirken können.
Die Fastenimitationsdiät ist eine kalorienreduzierte Ernährungsform, die die positiven Effekte des Fastens erzeugt, ohne vollständig auf Nahrung zu verzichten.
Fastenmimikin ist eine Ernährungsstrategie, die die Effekte des Fastens nachahmt, ohne vollständig auf Nahrung zu verzichten. Sie kann Stoffwechsel und Zellregeneration positiv beeinflussen.
Ein Fastenprotokoll beschreibt eine strukturierte Methode des Nahrungsverzichts mit definierten Ess- und Fastenphasen. Es wird zur Gewichtsreduktion, Stoffwechseloptimierung und Gesundheitsförderung eingesetzt.
Die Fastenreaktion beschreibt koerperliche und psychische Beschwerden zu Beginn einer Fastenperiode. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Muedigkeit und Reizbarkeit.
Der Fastentest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, bei dem der Patient für eine bestimmte Zeit auf Nahrung und Getränke verzichtet, um Stoffwechselreaktionen zu messen.
Die Faszienbehandlung ist eine manuelle Therapieform zur Lösung von Verklebungen und Verspannungen im Bindegewebe. Sie lindert Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit.
Fasziendehnung bezeichnet gezielte Dehn- und Mobilisationsübungen für das Bindegewebe (Faszien). Sie verbessert Beweglichkeit, löst Verspannungen und unterstützt die Regeneration.
Die Fasziendickenmessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Dicke von Faszien mittels Ultraschall. Sie liefert wichtige Hinweise auf Veränderungen des Bindegewebes.
Fasziengymnastik ist ein gezieltes Training zur Pflege und Mobilisierung des Bindegewebes. Es verbessert Beweglichkeit, lindert Verspannungen und fördert die Körperhaltung.
Faszienkompression ist eine manuelle oder gerätegestützte Therapiemethode zur gezielten Behandlung von Faszien, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.
Ein Faszienmyom ist ein gutartiger Tumor des Bindegewebes, der aus dem Fasziengewebe entsteht. Es handelt sich um eine seltene, meist schmerzlose Neubildung.
Faszienmyopathie bezeichnet eine Erkrankung, bei der Faszien und Muskelgewebe gleichzeitig betroffen sind. Sie führt zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Muskelschwund.
Die Faszienpumpe beschreibt den Mechanismus, durch den Bewegung den Flüssigkeitstransport im Fasziengewebe fördert und so Stoffwechsel und Regeneration unterstützt.
Faszienregeneration bezeichnet die Erneuerung und Heilung des Bindegewebes (Faszien) im Körper. Gezielte Maßnahmen fördern die Beweglichkeit und reduzieren Schmerzen.
Das Fasziensarkom ist ein seltener bösartiger Weichteiltumor, der von der Faszie – dem Bindegewebsmantel um Muskeln – ausgeht. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend.
Faszienspannung beschreibt eine erhöhte Spannung im Bindegewebe (Faszien), die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen kann. Gezielte Therapien helfen, die Beschwerden zu lindern.
Eine Faszienstörung beschreibt eine Funktionsbeeinträchtigung des Fasziengewebes, die Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und muskuläre Beschwerden verursachen kann.
Das Fasziensystem ist ein Netzwerk aus Bindegewebe, das Muskeln, Organe und Strukturen im Körper umhüllt und verbindet. Es spielt eine zentrale Rolle für Bewegung, Haltung und Schmerzwahrnehmung.
Faszientherapie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die auf das Bindegewebe (Faszien) des Körpers abzielt. Sie lindert Schmerzen, verbessert die Beweglichkeit und fördert die Regeneration.
Ein Faszientherapieprotokoll ist ein strukturierter Behandlungsplan zur gezielten Therapie des Fasziengewebes. Es kombiniert Techniken wie myofasziale Release-Methoden, Dehnungen und manuelle Therapie zur Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung.
Faszienverklebung beschreibt das Verkleben von Bindegewebsschichten, das Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Fasziitis ist eine Entzündung der Faszien, des Bindegewebes, das Muskeln und Organe umhüllt. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und verschiedene Körperstellen betreffen.
Faszikulationen sind unwillkürliche, sichtbare Muskelzuckungen, die durch spontane Entladungen einzelner Muskelfaserbündel entstehen. Sie können harmlos oder Zeichen einer Erkrankung sein.
Die Fasziotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Faszie – die bindegewebige Hülle um Muskeln – eingeschnitten wird, um Druck zu entlasten und die Durchblutung zu sichern.
Die Fazialisparese ist eine Lähmung des Gesichtsnervs (Nervus facialis), die zu einer einseitigen oder beidseitigen Schwäche der Gesichtsmuskulatur führt.
Die Fc-Rezeptor Bindung beschreibt die Wechselwirkung zwischen dem Fc-Anteil von Antikörpern und spezifischen Rezeptoren auf Immunzellen. Sie ist zentral für die Immunabwehr.
Fedratinib ist ein Medikament zur Behandlung von Myelofibrose, einer seltenen Erkrankung des Knochenmarks. Es hemmt gezielt das Enzym JAK2 und lindert Symptome wie Milzvergrößerung und Blutarmut.
Eine Fehlbildung ist eine angeborene oder erworbene strukturelle Abweichung eines Organs oder Körperteils. Sie entsteht meist während der Embryonalentwicklung und kann verschiedene Organsysteme betreffen.
Fehlgeburtsprophylaxe umfasst medizinische und lebensstilbezogene Maßnahmen zur Vorbeugung von Schwangerschaftsverlusten. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsoptionen.
Das Fehling-Reagenz ist eine chemische Nachweislösung, die in der Analytik zum Nachweis reduzierender Zucker und Aldehyde eingesetzt wird. Es besteht aus zwei Lösungen, die vor der Anwendung gemischt werden.
Feinmotorik bezeichnet die Fähigkeit, kleine, präzise Bewegungen mit Händen, Fingern und Augen zu koordinieren. Sie ist entscheidend für Alltagsaktivitäten wie Schreiben, Greifen und Zeichnen.
Die Feinnadelaspiration ist ein minimalinvasives diagnostisches Verfahren, bei dem mit einer dünnen Nadel Zellen oder Flüssigkeit aus einem Gewebe entnommen werden.
Die Feinnadelbiopsie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Gewebeentnahme mit einer dünnen Nadel. Sie dient der Diagnose von Tumoren, Zysten und anderen Gewebeveränderungen.
Die Feinstaub-Lungenreaktion beschreibt die Reaktion der Lunge auf eingeatmete Feinstaubpartikel. Sie kann Entzündungen, Atemwegserkrankungen und langfristige Lungenschäden verursachen.
Das Felty-Syndrom ist eine seltene Komplikation der rheumatoiden Arthritis mit Milzvergrößerung und Neutropenie. Es erhöht die Infektanfälligkeit erheblich.
Femoral bezeichnet alles, was den Oberschenkel oder die Leistenregion betrifft. Der Begriff wird in der Medizin häufig im Zusammenhang mit Gefäßen, Nerven und Hernien verwendet.
Die Femoralarterienrekonstruktion ist ein gefaesschirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung des Blutflusses in der Oberschenkelschlagader bei Verengungen oder Verschluessen.
Das femoropatellare Schmerzsyndrom bezeichnet Schmerzen rund um die Kniescheibe, die durch Überlastung oder Fehlstellung entstehen. Es betrifft häufig sportlich aktive Menschen und Jugendliche.
Fentanyl ist ein starkes Schmerzmittel mit hoher Wirksamkeit – aber auch enormem Risiko für Sucht und Überdosierung. Erfahre hier alles über Wirkung, Gefahr und Missbrauchspotenzial.
Fentanyl ist ein stark wirksames synthetisches Opioid, das zur Schmerzbehandlung und Anästhesie eingesetzt wird. Es wirkt deutlich stärker als Morphin und erfordert eine sorgfältige medizinische Überwachung.
Fermentation ist ein biochemischer Prozess, bei dem Mikroben wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze organische Substanzen abbauen und dabei Energie in Form von Alkohol, Gas oder Säuren produzieren.
Ein Fermentationsprodukt entsteht durch mikrobielle Umwandlung organischer Stoffe. Es wird in der Lebensmittelindustrie, Medizin und Pharmazie vielseitig eingesetzt.
Die Fermentationstherapie nutzt fermentierte Lebensmittel und Probiotika zur Förderung der Darmgesundheit und des Immunsystems. Sie gilt als natürlicher Therapieansatz.
Fermionen sind subatomare Teilchen mit halbzahligem Spin, die dem Pauli-Prinzip folgen. Sie bilden die Grundbausteine der Materie, z. B. Elektronen, Protonen und Neutronen.
Ferriammoniumcitrat ist eine wasserlösliche Eisenverbindung, die als Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittelzusatzstoff und Arzneimittel eingesetzt wird.
Ferritin ist ein Protein, das Eisen im Körper speichert und freisetzt, wenn es benötigt wird. Es spielt eine entscheidende Rolle im Eisenstoffwechsel und ist vor allem in der Leber, der Milz und im Knochenmark vorhanden.
Die Ferritin-Regulation steuert die Speicherung und Freisetzung von Eisen im Körper. Sie ist entscheidend für die Eisenhomöostase und die Vorbeugung von Eisenmangel oder Eisenüberladung.
Die Ferritinanalyse ist ein Bluttest zur Messung des Ferritinspiegels, der den Eisenspeicher des Körpers widerspiegelt. Sie dient der Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung.
Die Ferritinkinetik beschreibt, wie sich der Ferritinspiegel im Blut im Zeitverlauf verändert – z. B. bei Eisenmangeltherapie oder Entzündungsprozessen.
Die Ferritinkinetikanalyse ist eine diagnostische Methode zur Verlaufsbeobachtung des Ferritinspiegels im Blut. Sie hilft, Eisenspeicherstörungen, Entzündungen und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Ferritinmangel beschreibt einen zu niedrigen Ferritinspiegel im Blut, was auf erschöpfte Eisenspeicher hinweist. Typische Symptome sind Müdigkeit, Haarausfall und Konzentrationsprobleme.
Die Ferritinspeichertherapie zielt darauf ab, die Ferritinspeicher des Körpers gezielt aufzufüllen oder zu regulieren, um einem Eisenmangel oder Eisenüberschuss entgegenzuwirken.
Der Ferritinstatus gibt Auskunft über die Eisenspeicher des Körpers. Ein niedriger Wert weist auf Eisenmangel hin, ein erhöhter Wert kann auf Entzündungen oder Erkrankungen hindeuten.
Der Ferritinstoffwechsel beschreibt, wie der Körper das Eisenspeicherprotein Ferritin bildet, reguliert und abbaut. Er ist zentral für die Eisenhomöostase und die Versorgung aller Körperzellen mit ausreichend Eisen.
Der Ferritinsynthesemarker ist ein diagnostischer Parameter zur Beurteilung der Eisenspeicherung und Ferritinproduktion im Körper. Er hilft, Eisenmangel und Eisenüberladung frühzeitig zu erkennen.
Ferrochelatase ist ein mitochondriales Enzym, das den letzten Schritt der Häm-Biosynthese katalysiert. Ein Defekt führt zur Erythropoetischen Protoporphyrie.
Ferroportin ist das einzige bekannte eisenexportierende Transportprotein im menschlichen Körper und spielt eine zentrale Rolle im Eisenstoffwechsel und der Eisenhomöostase.
Ferroptose ist eine Form des regulierten Zelltods, die durch Eisen-abhängige Lipidperoxidation ausgelöst wird und eine wichtige Rolle bei Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen und Gewebsschäden spielt.
Das fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist eine schwere Schädigung des ungeborenen Kindes durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Es verursacht lebenslange körperliche und geistige Beeinträchtigungen.
Der Fetalmonat ist eine Zeiteinheit in der Embryologie und beschreibt einen Zeitraum von 28 Tagen in der Schwangerschaft. Er dient der Einteilung der fetalen Entwicklungsphasen.
Die Fetogenese beschreibt die Entwicklungsphase des ungeborenen Kindes vom Fetus bis zur Geburt. Sie beginnt ab der 9. Schwangerschaftswoche und umfasst Reifung aller Organe.
Fetopathie bezeichnet Erkrankungen oder Schädigungen des Fetus, die während der Fetalperiode entstehen und Organe sowie die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen können.
Die fetoplazentare Einheit beschreibt das funktionelle Zusammenspiel zwischen Fetus und Plazenta bei der Hormonproduktion und Versorgung während der Schwangerschaft.
Fetozid bezeichnet den gezielten medizinischen Eingriff zur Beendigung des Lebens eines Fetus, meist im Rahmen eines Spätabbruchs oder einer Fetozidreduktion bei Mehrlingsschwangerschaften.
Fette sind lebenswichtige Makronährstoffe, die dem Körper Energie liefern, Zellmembranen aufbauen und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine unterstützen.
Ein Fettemulgierungsenzym ist ein Enzym, das Fette im Verdauungstrakt in kleine Tröpfchen aufteilt und so deren Verdauung erleichtert. Die bekanntesten Vertreter sind Lipasen und Gallensalze.
Fettemulsifikation bezeichnet den biochemischen Prozess, bei dem Fette im Verdauungstrakt in kleinste Tröpfchen zerlegt werden, um ihre Verdauung zu ermöglichen.
Die Fettgewebsentzündung ist eine Entzündungsreaktion im Fettgewebe des Körpers. Sie kann lokal oder systemisch auftreten und steht oft im Zusammenhang mit Übergewicht oder Stoffwechselerkrankungen.
Die Fettleber ist eine Erkrankung, bei der sich überschüssiges Fett in den Leberzellen ansammelt. Diese Ansammlung kann die normale Funktion der Leber beeinträchtigen und langfristig zu schweren Lebererkrankungen führen.
Die Fettsäureanalytik ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Fettsäurezusammensetzung im Blut oder Gewebe. Sie liefert wichtige Hinweise auf Ernährungsgewohnheiten und Stoffwechselerkrankungen.
Die Fettsäureaufnahme beschreibt, wie der Körper Fettsäuren aus der Nahrung aufnimmt, transportiert und verwertet. Sie ist essenziell für Energie, Zellaufbau und viele Stoffwechselprozesse.
Die Fettsäureaufnahmerate beschreibt, wie schnell und in welchem Ausmaß Fettsäuren vom Körper aufgenommen werden. Sie ist ein wichtiger Parameter in Stoffwechsel und Ernährungsforschung.
Die Fettsäurebalance beschreibt das optimale Verhältnis von gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung – entscheidend für Herzgesundheit und Entzündungsregulation.
Fettsäurebalancemarker sind diagnostische Messwerte, die das Verhältnis verschiedener Fettsäuren im Blut erfassen und Rückschlüsse auf Ernährung und Stoffwechselgesundheit ermöglichen.
Die Fettsäurebalancetherapie optimiert das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Körper. Sie unterstützt Entzündungsregulation und allgemeine Gesundheit.
Fettsäurebindungsmarker sind diagnostische Biomarker, die bei Gewebeschäden freigesetzt werden und auf Schädigungen von Herz, Leber oder Darm hinweisen können.
Fettsäurebindungsproteine (FABP) sind kleine intrazelluläre Proteine, die langkettige Fettsäuren transportieren und im Stoffwechsel eine zentrale Rolle spielen.
Die Fettsäuredesaturase ist ein Enzym, das Fettsäuren durch Einführung von Doppelbindungen umwandelt. Sie spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel und der Bildung essentieller mehrfach ungesättigter Fettsäuren.
Fettsäureester sind chemische Verbindungen aus Fettsäuren und Alkoholen. Sie kommen natürlich in Fetten und Ölen vor und werden in Lebensmitteln, Kosmetik und Medizin eingesetzt.
Der Fettsäureindex ist ein Messwert, der das Verhältnis verschiedener Fettsäuren im Blut oder Gewebe beschreibt und Rückschlüsse auf die Ernährungsqualität und das kardiovaskuläre Risiko ermöglicht.
Eine Fettsäurekette ist die Kohlenstoffkette eines Fettsäuremoleküls. Ihre Länge und Sättigung bestimmen die Eigenschaften und gesundheitliche Wirkung der Fettsäure.
Die Fettsäurekinaseanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Aktivität von Fettsäurekinasen im Blut oder Gewebe. Sie liefert wichtige Einblicke in den Fettstoffwechsel und relevante Stoffwechselerkrankungen.
Fettsäurekinetik beschreibt, wie Fettsäuren im menschlichen Körper aufgenommen, transportiert, verstoffwechselt und ausgeschieden werden. Sie ist zentral für das Verständnis des Fettstoffwechsels.
Die Fettsäurekinetikanalyse untersucht, wie Fettsäuren im menschlichen Körper aufgenommen, transportiert, umgewandelt und abgebaut werden. Sie liefert wichtige Erkenntnisse für Stoffwechseldiagnostik und Ernährungsmedizin.
Fettsäurekinetikmarker sind biochemische Messgrößen, die den Stoffwechsel und den Umsatz von Fettsäuren im Körper beschreiben. Sie werden in der Diagnostik und Forschung eingesetzt.
Fettsäurekomplexbildung beschreibt die Bindung von Fettsäuren an Proteine, Mineralstoffe oder andere Moleküle. Dieser biochemische Prozess ist entscheidend für Transport, Stoffwechsel und Bioverfügbarkeit von Fettsäuren im menschlichen Körper.
Fettsäurekomplexe sind Verbindungen aus mehreren Fettsäuren, die im Körper wichtige Funktionen erfüllen. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Zellstruktur, im Energiestoffwechsel und bei der Aufnahme fettlöslicher Nährstoffe.
Fettsäuremethylester (FAME) sind chemische Verbindungen, die durch Veresterung von Fettsäuren mit Methanol entstehen. Sie finden Anwendung in der Lebensmittelanalytik, Pharmakologie und als Biodiesel.
Die Fettsäureoxidation ist ein zentraler Stoffwechselprozess, bei dem Fettsäuren in den Mitochondrien abgebaut und zur Energiegewinnung genutzt werden.
Fettsäureoxidationsmarker sind biochemische Messgrößen, die den Abbau von Fettsäuren im Körper anzeigen. Sie helfen Ärzten, Stoffwechselerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Das Fettsäureprofil zeigt die Zusammensetzung verschiedener Fettsäuren in Blut, Gewebe oder Lebensmitteln. Es dient der Beurteilung des Ernährungsstatus und des Stoffwechsels.
Die Fettsäurerezeptoranalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung von Rezeptoren, die freie Fettsäuren erkennen und zelluläre Stoffwechselprozesse steuern.
Die Fettsäurerezeptorkinase ist ein Enzym, das Fettsäuremoleküle erkennt und zelluläre Signalwege reguliert. Sie spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und bei Entzündungsprozessen.
Der Fettsäurestoffwechsel umfasst alle biochemischen Prozesse, bei denen Fettsäuren im Körper auf- und abgebaut werden. Er ist zentral für die Energiegewinnung und Zellfunktion.
Der Fettsäuresyntheseweg ist der biochemische Prozess, bei dem der Körper aus Acetyl-CoA neue Fettsäuren aufbaut. Er spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und in der Energiespeicherung.
Fettspeicherung bezeichnet den Prozess, bei dem der Körper überschüssige Energie in Form von Fett in Fettzellen einlagert. Sie ist ein natürlicher Vorgang, der bei Überernährung zu Übergewicht führen kann.
Die Fettstoffwechselanalyse ist eine Blutuntersuchung, die Cholesterin- und Triglyceridwerte misst und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewertet.
Die Fettstoffwechseldiagnostik umfasst Bluttests zur Messung von Cholesterin und Triglyzeriden. Sie dient der Früherkennung von Herzerkrankungen und Störungen des Lipidstoffwechsels.
Die Fettstoffwechselkinetik beschreibt die zeitlichen Abläufe und Geschwindigkeiten biochemischer Prozesse im Fettstoffwechsel, von der Aufnahme bis zum Abbau von Lipiden im Körper.
Fettstoffwechseloptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung des Lipidstoffwechsels. Ziel ist ein gesundes Cholesterin- und Triglyzeridprofil zum Schutz des Herz-Kreislauf-Systems.
Fettstoffwechseloptimierungsmarker sind Laborwerte, die den Zustand und die Effizienz des Fettstoffwechsels im Körper messbar machen und zur Optimierung der Lipidgesundheit genutzt werden.
Die Fettstoffwechselregulation beschreibt die Steuerung des Lipidstoffwechsels im Körper. Sie kontrolliert Aufnahme, Transport und Abbau von Fetten und ist entscheidend für die Gesundheit.
Eine Fettstoffwechselstörung bezeichnet eine krankhafte Veränderung der Blutfettwerte, z. B. erhöhtes Cholesterin oder Triglyzeride. Sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Fettverbrennung beschreibt den Stoffwechselprozess, bei dem der Körper Fettreserven als Energiequelle nutzt. Sie wird durch Sport, Ernährung und Hormone beeinflusst.
Fetuin A ist ein Körpereiweiß, das hauptsächlich in der Leber gebildet wird und wichtige Funktionen bei der Hemmung von Kalziumablagerungen sowie bei Stoffwechselprozessen übernimmt.
Fetuin B ist ein Glykoprotein, das überwiegend in der Leber gebildet wird und eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen, der Insulinsignalisierung sowie der Fruchtbarkeit spielt.
Die Feuchtwundversorgung ist ein modernes Wundbehandlungskonzept, das ein feuchtes Wundmilieu erhält, um die Heilung zu fördern und Komplikationen zu reduzieren.
Die Feuerqualle ist eine Quallenart, deren Tentakel beim Kontakt schmerzhafte Hautreaktionen auslösen können. Erfahren Sie mehr über Symptome und Erste Hilfe.
FGF23 ist ein körpereigenes Hormon, das den Phosphat- und Vitamin-D-Haushalt reguliert. Es wird in Knochenzellen gebildet und spielt eine zentrale Rolle bei Nieren- und Knochenerkrankungen.
FGFR2b ist eine Isoform des Fibroblasten-Wachstumsfaktorrezeptors 2 und spielt eine zentrale Rolle bei der Zellentwicklung, Gewebeheilung und Tumorentstehung.
Der FIB-4-Index ist ein nicht-invasiver Bluttest zur Einschätzung einer Leberfibrose. Er berechnet sich aus Alter, Thrombozytenzahl und zwei Leberenzymen.
Fibermaxxing steht für eine gezielte Steigerung der Ballaststoffzufuhr – z. B. durch Baobab – zur Förderung von Sättigung, Verdauung und Darmgesundheit.
Fibrate sind verschreibungspflichtige Medikamente zur Senkung erhöhter Blutfettwerte. Sie reduzieren Triglyzeride und können das HDL-Cholesterin erhöhen.
Fibrin ist ein unlösliches Protein der Blutgerinnung, das Wunden verschließt und die Heilung fördert. Erfahre mehr über seine Funktion in der Hämostase, Wundheilung und Medizin.
Der Fibrinabbau (Fibrinolyse) ist ein natürlicher Prozess, bei dem Blutgerinnsel im Körper aufgelöst werden. Er ist essenziell für die Wundheilung und die Durchblutung.
Fibrinogenabbau bezeichnet den biochemischen Prozess, bei dem das Gerinnungsprotein Fibrinogen im Blut abgebaut wird. Er spielt eine zentrale Rolle in der Blutgerinnung und Wundheilung.
Die Fibrinogenbestimmung ist ein Labortest zur Messung des Fibrinogenspiegels im Blut und dient der Diagnostik von Gerinnungsstörungen sowie der Beurteilung des Thrombose- und Herzinfarkrisikos.
Eine Fibrinogenerhöhung bezeichnet erhöhte Fibrinogenwerte im Blut. Sie kann auf Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder andere Erkrankungen hinweisen.
Fibrinolytisch bezeichnet die Eigenschaft, Blutgerinnsel aufzulösen. Fibrinolytische Substanzen werden in der Medizin gezielt zur Behandlung von Thrombosen und Schlaganfällen eingesetzt.
Fibroblasten sind Bindegewebszellen, die für die Kollagenproduktion, Wundheilung und Gewebereparatur verantwortlich sind. Erfahre mehr über ihre Funktionen und ihre Rolle in Medizin und Forschung.
Fibroblastenaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem ruhende Fibroblasten aktiv werden und Gewebereparatur sowie Narbenbildung einleiten. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Wundheilung und Fibrose.
Fibromatose bezeichnet eine Gruppe gutartiger, aber lokal aggressiver Bindegewebserkrankungen, bei denen Fibroblasten unkontrolliert wachsen. Die Erkrankung kann verschiedene Körperregionen betreffen.
Fibrome sind gutartige Bindegewebsgeschwulste, die überall im Körper auftreten können. Sie sind meist harmlos, können aber je nach Lage Beschwerden verursachen.
Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, die sich durch weit verbreitete Muskel- und Gelenkschmerzen, Erschöpfung (Fatigue) und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit auszeichnet.
Die FIBROSARC-Studie untersucht die Kombination von Doxorubicin und L19TNF bei fortgeschrittenen Weichteilsarkomen. Erfahren Sie mehr über Einschlusskriterien und Zielsetzung dieser Phase-III-Studie.
Der FibroScan ist ein nicht-invasives Ultraschallverfahren zur Messung der Lebersteifigkeit und Erkennung von Leberfibrose oder -zirrhose. Er ersetzt in vielen Fällen die Leberbiopsie.
Fibrose bezeichnet die krankhafte Vermehrung von Bindegewebe in Organen, die zu Vernarbung und Funktionsverlust führt. Sie kann viele Organe betreffen.
Die fibröse Dysplasie ist eine seltene Knochenerkrankung, bei der normales Knochengewebe durch faseriges Bindegewebe ersetzt wird. Sie kann einen oder mehrere Knochen betreffen und zu Schmerzen, Verformungen und Frakturen führen.
Fibrotisch beschreibt Gewebe oder Prozesse, die durch eine übermäßige Bildung von Bindegewebe (Fibrose) gekennzeichnet sind. Dies kann Organe in ihrer Funktion beeinträchtigen.
Fibular bezeichnet in der Anatomie alles, was die Fibula (Wadenbein) betrifft oder zu ihr gehört. Der Begriff beschreibt Strukturen, Nerven oder Gefäße, die am Wadenbein verlaufen.
Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Infektionen, Entzündungen oder andere Störungen, bei der die Körpertemperatur vom Hypothalamus erhöht wird, um Krankheitserreger zu bekämpfen.
Fieber bei Erwachsenen bezeichnet eine Körpertemperatur über 38 °C und ist häufig ein Zeichen einer Infektion. Erfahren Sie Ursachen, Symptome und Behandlung.
Die Fiebermessung erfasst die Körpertemperatur zur Erkennung von Fieber. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Hilfsmittel in der medizinischen Grundversorgung.
Der Finger-Boden-Abstand (FBA) misst die Beweglichkeit der Wirbelsäule und Hüfte. Er gibt an, wie weit die Fingerspitzen beim Vorbeugen vom Boden entfernt bleiben.
Die Finger-Finger-Perkussion ist eine klinische Untersuchungstechnik, bei der ein Finger auf den aufgelegten Finger geklopft wird, um Organe und Gewebe durch den erzeugten Klopfschall zu beurteilen.
Fingeragnosie ist die Unfähigkeit, die eigenen Finger oder die Finger anderer Personen zu erkennen und zu benennen, ohne dass eine Sehstörung vorliegt.
Fingerfood für Babys bezeichnet kleine, greifbare Speisen, die Säuglinge ab ca. 8 Monaten selbst in die Hand nehmen und essen können. Es fördert die motorische Entwicklung und das Erlernen des selbstständigen Essens.
Die Fingerkuppe ist das vorderste, abgerundete Ende eines Fingers. Sie enthält zahlreiche Nervenendigungen und ist ein wichtiges Tast- und Greifwerkzeug des menschlichen Körpers.
Die Fingerkuppennekrose ist das Absterben von Gewebe an den Fingerspitzen, meist durch Durchblutungsstörungen. Sie tritt häufig bei Erkrankungen wie Sklerodermie oder Raynaud-Syndrom auf.
Eine Fingerluxation ist eine Ausrenkung eines Fingergelenks, bei der die Gelenkflächen vollständig gegeneinander verschoben sind. Sie entsteht meist durch Sturz oder Sportverletzungen.
Die Fingernagelprobe ist ein einfacher Handgriff zur Beurteilung der Reife von Spargel oder anderen Lebensmitteln – und zugleich ein medizinischer Screeningtest am Fingernagel.
Fischöl ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus dem Gewebe von Fischen, insbesondere fettreichen Sorten wie Lachs, Makrele, Sardinen und Hering, gewonnen wird. Es ist eine reichhaltige Quelle für Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA.
Fisetin ist ein natürliches Flavonoid aus der Gruppe der Polyphenole, das in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten vorkommt – insbesondere in Erdbeeren, Äpfeln, Trauben, Zwiebeln, Gurken und Kaki.
Das Fisher-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, die durch Augenmuskelschwäche, Gangstörungen und fehlende Eigenreflexe gekennzeichnet ist.
Die Fissurenversiegelung ist eine präventive Zahnbehandlung, bei der die Rillen der Backenzähne mit Kunststoff versiegelt werden, um Karies vorzubeugen.
Flaschenernährung bezeichnet die Ernährung von Säuglingen mit Muttermilch oder Säuglingsnahrung über eine Flasche mit Sauger. Sie ist eine verbreitete Alternative zur Stillernährung.
Flaschennahrung ist industriell hergestellte Säuglingsnahrung als Muttermilchersatz. Sie versorgt Babys sicher mit Nährstoffen, wenn Stillen nicht möglich ist.
Ein Flaschensauger ist das Saugteil einer Babyflasche, durch das Säuglinge Milch oder Flüssigkeit trinken. Die Wahl des richtigen Saugers beeinflusst Ernährung und Mundentwicklung.
Flatus bezeichnet das Abgehen von Darmgasen durch den After. Es ist ein normaler physiologischer Vorgang, kann aber bei übermäßigem Auftreten auf Verdauungsprobleme hinweisen.
Flaviviren sind RNA-Viren, die über Mücken oder Zecken übertragen werden und Tropenkrankheiten wie Dengue, Zika, FSME oder Gelbfieber auslösen. Erfahre mehr über Übertragung, Prävention und wichtige Vertreter.
Flavonoide sind eine große Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die in vielen Obst- und Gemüsesorten, Kräutern, Tee, Rotwein und dunkler Schokolade vorkommen.
Die Fleischner Kriterien sind international anerkannte Leitlinien zur Beurteilung und Nachsorge von zufällig entdeckten Lungenrundherden im CT. Sie helfen Ärzten, das Krebsrisiko einzuschätzen.
Eine Flexionsfraktur ist ein Knochenbruch, der durch übermäßige Biegebelastung entsteht. Sie betrifft häufig die Wirbelsäule und tritt oft bei Unfällen auf.
Flibanserin ist ein Arzneimittel zur Behandlung von hypoaktiver sexueller Luststörung bei prämenopausalen Frauen. Es wirkt auf Neurotransmitter im Gehirn und ist das erste zugelassene Medikament dieser Art.
Flohsamenschalen stammen von der Pflanze Plantago ovata (indischer Wegerich) und sind eine besonders lösliche Ballaststoffquelle mit hervorragender Quellfähigkeit.
Flughunde sind große, pflanzenfressende Fledertiere aus der Familie Pteropodidae. Sie gelten als natürliche Reservoirwirte für gefährliche Viren wie Ebola und Nipah.
Fluoxetin ist ein verschreibungspflichtiges Antidepressivum aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und wird bei Depressionen, Angststoerungen und weiteren psychischen Erkrankungen eingesetzt.
Flupirtin ist ein zentral wirkendes Analgetikum zur Behandlung akuter Schmerzen. Es gehört zur Gruppe der selektiven Neuronalen Kaliumkanal-Öffner (SNEPCO).
Die Flüssigkeitsbilanz beschreibt das Verhältnis zwischen aufgenommener und ausgeschiedener Flüssigkeit im Körper. Sie ist ein wichtiger Parameter in der medizinischen Überwachung.
Ein Flüssigkeitsdefizit liegt vor, wenn der Körper mehr Flüssigkeit verliert als er aufnimmt. Es kann zu Dehydration und ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.
Flüssigkeitsersatz bezeichnet die gezielte Zufuhr von Flüssigkeit, um Flüssigkeitsverluste im Körper auszugleichen und den Wasserhaushalt zu stabilisieren.
Flüssigkeitsmanagement bezeichnet die gezielte Steuerung der Flüssigkeitszufuhr und -bilanz im medizinischen Kontext. Es ist essenziell in der Intensivmedizin, Chirurgie und bei chronischen Erkrankungen.
Flüssigkeitsretention bezeichnet die krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe oder in Körperhöhlen. Sie äußert sich häufig als Schwellung und kann auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.
Flüssigkeitszufuhr bezeichnet die tägliche Aufnahme von Wasser und Getränken, die für alle Körperfunktionen essenziell ist. Ausreichend trinken schützt vor Dehydration und fördert die Gesundheit.
FMT (Fäkale Mikrobiota-Transplantation) ist eine medizinische Therapie, bei der gesunde Darmbakterien eines Spenders auf einen Patienten übertragen werden, um das Darmmikrobiom wiederherzustellen.
Ein essentielles Vitamin, das an der DNA-Synthese und Zellteilung beteiligt ist. Es unterstützt die Gehirnfunktion und die Bildung von roten Blutkörperchen.
Der Folatrezeptor alpha (FOLR1) ist ein zellständiges Protein, das Folat (Vitamin B9) bindet und in die Zelle transportiert. Er spielt eine wichtige Rolle in der Krebsforschung.
Folgemilch ist eine speziell entwickelte Säuglingsnahrung für Babys ab dem 6. Lebensmonat als Ergänzung zur Beikost. Sie basiert auf Kuhmilch und ist auf den Nährstoffbedarf älterer Säuglinge abgestimmt.
Folgenahrung ist eine speziell entwickelte Säuglingsnahrung für Babys ab dem 6. Lebensmonat als Ergänzung zur Beikost. Sie enthält wichtige Nährstoffe für das Wachstum.
Die Follikelphase ist der erste Abschnitt des weiblichen Zyklus, in dem Eibläschen heranreifen und der Östrogenspiegel ansteigt. Sie dauert etwa 10 bis 14 Tage.
Die Follikelreifung beschreibt die Entwicklung von Eibläschen im Eierstock. Sie ist ein zentraler Bestandteil des weiblichen Zyklus und Voraussetzung für den Eisprung.
Die Follikelstimulation ist ein medizinisches Verfahren zur gezielten Anregung des Eizellwachstums in den Eierstöcken – häufig im Rahmen einer künstlichen Befruchtung.
Das Follikelstimulationsprotokoll beschreibt den medizinischen Plan zur kontrollierten Eizellreifung bei der In-vitro-Fertilisation (IVF). Es umfasst Hormoninjektionen zur Stimulation der Eierstöcke.
Das follikelstimulierende Hormon (FSH) ist ein körpereigenes Hormon, das eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Fortpflanzungsfunktion bei Männern und Frauen spielt.
Eine Follikelzyste ist eine gutartige Zyste am Eierstock, die entsteht, wenn ein Follikel nicht platzt. Sie ist häufig und bildet sich meist von selbst zurück.
Follikuläre dendritische Zellen sind spezialisierte Immunzellen in Lymphknoten und Milz, die B-Zellen bei der Antikörperbildung unterstützen und eine zentrale Rolle bei der adaptiven Immunantwort spielen.
Das follikuläre Lymphom ist eine langsam wachsende Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, die von B-Lymphozyten ausgeht. Es zählt zu den häufigsten indolenten Lymphomen.
Das follikuläre Schilddrüsenkarzinom ist eine bösartige Erkrankung der Schilddrüse und gehört zu den differenzierten Schilddrüsenkrebsarten. Es ist gut behandelbar und hat in den meisten Fällen eine gute Prognose.
Folsäure ist ein lebenswichtiges B-Vitamin, das der Körper für Zellteilung und Blutbildung benötigt. Besonders in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung entscheidend.
Die Folsäurekinetik beschreibt, wie der Körper Folsäure aufnimmt, verteilt, umwandelt und ausscheidet. Sie ist entscheidend für eine optimale Versorgung mit diesem lebenswichtigen B-Vitamin.
Die Folsäuremangelanämie ist eine Blutarmut, die durch einen Mangel an Folsäure (Vitamin B9) entsteht und die Bildung gesunder roter Blutkörperchen beeinträchtigt.
Der Folsäurestatus beschreibt die Versorgung des Körpers mit Folsäure (Vitamin B9). Er wird über Blutuntersuchungen bestimmt und ist besonders in der Schwangerschaft bedeutsam.
Folsäuresubstitution bezeichnet die gezielte Zufuhr von Folsäure als Nahrungsergänzung. Sie ist besonders in der Schwangerschaft essenziell, um Neuralrohrdefekte beim Kind zu verhindern.
Die Fontanelle ist eine weiche, noch nicht verknöcherte Stelle am Schädel von Neugeborenen und Säuglingen. Sie ermöglicht die Geburt und das Gehirnwachstum.
Food Tracking bezeichnet das systematische Erfassen von Mahlzeiten und Nährstoffen. Es unterstützt eine bewusste Ernährung und hilft bei Gewichtsmanagement sowie Gesundheitszielen.
Das Foramen costotransversarium ist eine anatomische Öffnung zwischen Rippe und Querfortsatz eines Brustwirbels. Es ermöglicht den Durchtritt von Bändern und Nerven im thorakalen Wirbelsäulenbereich.
Das Foramen scapulae ist eine anatomische Knochenöffnung am Schulterblatt, durch die der Nervus suprascapularis verläuft. Es spielt eine wichtige Rolle in der Schulteranatomie.
Das Foramen supratrochleare ist eine anatomische Öffnung im Humerus (Oberarmknochen), die bei manchen Menschen oberhalb der Trochlea vorkommt und klinische Relevanz bei Röntgenaufnahmen besitzt.
Die Foraminotomie ist ein neurochirurgischer Eingriff zur Erweiterung des Foramen intervertebrale, um eingeklemmte Nervenwurzeln zu entlasten und Schmerzen zu lindern.
Forensisch bezeichnet alles, was im Zusammenhang mit Gerichten, Strafverfolgung oder rechtlichen Verfahren steht. In der Medizin umfasst es die Anwendung medizinischer und naturwissenschaftlicher Methoden zur Klärung rechtlicher Fragen.
Formaldehyd ist eine chemische Verbindung, die in der Medizin, Industrie und im Alltag vorkommt. Es gilt als gesundheitsgefährdend und kann Haut, Atemwege und Augen reizen sowie krebserregend wirken.
Formononetin ist ein pflanzliches Isoflavon, das vor allem in Rotklee und anderen Hülsenfrüchten vorkommt und östrogenähnliche Wirkungen im Körper entfalten kann.
Forxiga ist ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Wirkstoff Dapagliflozin, das bei Typ-2-Diabetes, Herzinsuffizienz und chronischer Nierenerkrankung eingesetzt wird.
Fosfomycin ist ein Breitband-Antibiotikum, das vor allem bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen eingesetzt wird. Es hemmt die bakterielle Zellwandsynthese und wirkt gegen viele grampositive und gramnegative Erreger.
Die Fossa inguinalis medialis ist eine anatomische Vertiefung an der inneren Bauchwand im Leistenbereich. Sie ist klinisch relevant als Austrittsstelle direkter Leistenhernien.
Die Fossa tonsillaris ist eine anatomische Vertiefung im Rachenraum, in der die Gaumenmandel (Tonsilla palatina) liegt. Sie befindet sich zwischen zwei Gaumenbögen.
Fostemsavir ist ein antiretrovirales Medikament zur Behandlung von HIV-1 bei stark vorbehandelten Erwachsenen, bei denen andere Therapien versagt haben.
Die Fovea ist eine kleine Vertiefung in der Netzhaut des Auges und das Zentrum des schärfsten Sehens. Sie enthält die höchste Dichte an Zapfen und ist entscheidend für das Farbsehen.
FOXO4-DRI ist ein experimentelles Peptid, das seneszente Zellen gezielt eliminiert und in der Anti-Aging-Forschung als vielversprechender senolytischer Wirkstoff gilt.
Fractional Milk Product (FMP) bezieht sich auf Produkte, die durch die Fraktionierung von Milch hergestellt werden, bei dem die verschiedenen Bestandteile der Milch (wie Fett, Proteine und Laktose) getrennt und isoliert werden.
Eine Fragilitätsfraktur ist ein Knochenbruch, der durch minimale Krafteinwirkung entsteht – typisches Zeichen einer verminderten Knochendichte, meist bei Osteoporose.
Der Frailty Index ist ein medizinisches Messinstrument zur Bewertung von Gebärlichkeit und Gesundheitsdefiziten bei älteren Menschen. Er hilft, das Risiko für Pflegebedürftigkeit frühzeitig zu erkennen.
Das Frailty-Syndrom beschreibt einen Zustand erhöhter Verletzlichkeit im Alter, bei dem die körperliche Reserve abnimmt. Es erhöht das Risiko für Stürze, Pflegebedürftigkeit und Mortalität.
Eine Fraktur ist ein Knochenbruch, bei dem die Kontinuität eines Knochens unterbrochen wird. Sie entsteht meist durch äußere Gewalteinwirkung und erfordert ärztliche Behandlung.
Die Frakturbehandlung umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Versorgung eines Knochenbruchs. Ziel ist die Wiederherstellung der Knochenstruktur und Funktion.
Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) ist eine altbewährte Heilpflanze in der Frauenheilkunde und wird traditionell bei Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen, bei Kinderwunsch oder in den Wechseljahren eingesetzt.
Der FRAX-Score ist ein Risikorechner der WHO zur Einschätzung des 10-Jahres-Frakturrisikos bei Osteoporose. Er hilft, Behandlungsentscheidungen zu treffen.
Die Freie Assoziation ist eine psychoanalytische Grundmethode, bei der Patienten spontan alle Gedanken äußern. Sie dient der Aufdeckung unbewusster Inhalte.
Freie Radikale sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die im Körper als Nebenprodukt von Stoffwechselprozessen entstehen – insbesondere in den Mitochondrien, der „Kraftwerke“ der Zellen.
Der Freie Androgenindex (FAI) ist ein Laborwert, der den Anteil biologisch aktiver Androgene im Blut beschreibt. Er hilft, Hormonstörungen bei Frauen und Männern zu erkennen.
Die Freilegung verlagerter Zähne ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem im Kieferknochen oder Zahnfleisch verborgene Zähne operativ freigelegt werden, damit sie in die richtige Position geführt werden können.
Fremanezumab ist ein monoklonaler Antikörper zur vorbeugenden Behandlung von Migräne bei Erwachsenen. Er hemmt gezielt das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) und reduziert Häufigkeit und Schwere von Migräneanfällen.
Fremdeln bezeichnet die Angst von Säuglingen und Kleinkindern vor fremden Personen. Es ist ein normaler Entwicklungsschritt und zeigt eine gesunde Bindung.
Ein Fremdkörper ist ein Gegenstand oder eine Substanz, die unbeabsichtigt in den Körper gelangt. Je nach Lage und Art kann dies medizinische Behandlung erfordern.
Fremdkörperaspiration bezeichnet das versehentliche Einatmen eines Gegenstands in die Atemwege. Besonders Kleinkinder sind betroffen. Schnelles Handeln kann lebensrettend sein.
Die Friedel-Crafts-Alkylierung ist eine chemische Reaktion, bei der ein Alkylrest an einen aromatischen Ring gebünden wird. Sie gehört zu den elektrophilen aromatischen Substitutionen.
Die Friedreich-Ataxie ist eine seltene, erbliche Erkrankung des Nervensystems, die fortschreitende Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen verursacht.
Die Frontobasis ist der vordere Schädelbasisbereich, der Stirnhöhle, Augenhöhle und vorderen Schädelgrube verbindet. Verletzungen können lebensbedrohlich sein.
Frontoethmoidal bezeichnet den anatomischen Bereich, der den Stirnknochen (Os frontale) und das Siebbein (Os ethmoidale) verbindet. Diese Region ist klinisch bedeutsam bei Sinuserkrankungen und Schädelbasischirurgie.
Fruchtsäuren sind natürlich vorkommende organische Säuren in Obst und Lebensmitteln. Sie wirken als Konservierungsmittel, Geschmacksgeber und werden in der Medizin sowie Kosmetik eingesetzt.
Fruchtwasser ist die schützende Flüssigkeit in der Fruchtblase, die das ungeborene Kind umgibt. Es erfüllt wichtige Funktionen für die Entwicklung des Babys.
Fruchtzucker (Fructose) ist ein natürlicher Einfachzucker, der in Obst, Gemüse und Honig vorkommt und häufig als Süßungsmittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird.
Fructose-6-Phosphat ist ein zentrales Zwischenprodukt des Kohlenhydratstoffwechsels und spielt eine Schlüsselrolle bei der Glykolyse und Gluconeogenese.
Die Frühdiagnose bezeichnet die frühzeitige Erkennung von Krankheiten, bevor ausgeprägte Symptome auftreten. Sie verbessert Therapiechancen und Prognose erheblich.
Die Früherkennungsuntersuchung ist eine medizinische Maßnahme zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten, bevor Symptome auftreten. Sie erhöht die Heilungschancen deutlich.
Frühförderung bezeichnet gezielte Förder- und Therapiemaßnahmen für Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten oder Behinderungen im Alter von 0 bis 6 Jahren.
Die Frühgeborenen-Retinopathie (ROP) ist eine Augenerkrankung bei Frühgeborenen, bei der sich die Netzhautgefäße krankhaft entwickeln und im schlimmsten Fall zur Erblindung führen können.
Die Frühgeborenenversorgung umfasst alle medizinischen und pflegerischen Maßnahmen für zu früh geborene Kinder. Sie zielt darauf ab, die Entwicklung und das Überleben von Frühgeborenen zu sichern.
Ein Frühgeborenes ist ein Baby, das vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. Frühgeburten erfordern oft intensivmedizinische Betreuung.
Eine Frühgeburt liegt vor, wenn ein Kind vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. Sie zählt zu den häufigsten Komplikationen in der Geburtshilfe und erfordert oft intensivmedizinische Betreuung.
Frühgeburtsprävention umfasst alle Maßnahmen, die einer Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche vorbeugen sollen. Rechtzeitige Diagnostik und gezielte Behandlung schützen Mutter und Kind.
Frühkindliche Reflexe sind angeborene, unwillkürliche Bewegungsmuster bei Neugeborenen und Säuglingen, die auf neurologische Reife hinweisen und sich im Laufe der Entwicklung zurückbilden.
Die Frühschwangerschaft umfasst die ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. In dieser Phase entwickelt sich der Embryo rasant und wichtige Organe werden angelegt.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch Zecken übertragene Viruserkrankung, die das Gehirn und die Hirnhäute befallen kann. Eine Schutzimpfung ist möglich.
Fruktooligosaccharide (FOS) sind natürliche Ballaststoffe, die als Präbiotika die Darmgesundheit fördern. Sie kommen in vielen Lebensmitteln vor und unterstützen das Wachstum nützlicher Darmbakterien.
Fruktosamin ist ein Blutwert, der den durchschnittlichen Blutzucker der letzten 2–3 Wochen widerspiegelt und vor allem bei Diabetes mellitus eingesetzt wird.
Fruktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit des Körpers, Fruchtzucker (Fruktose) richtig zu verarbeiten. Es entstehen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall.
Fruktosemalabsorption ist eine Verdauungsstörung, bei der Fruktose im Dünndarm nicht vollständig aufgenommen wird und Beschwerden wie Blähungen und Durchfall verursacht.
Frustrationstoleranz bei Kindern bezeichnet die Fähigkeit, Enttäuschungen und Misserfolge auszuhalten. Sie ist entscheidend für die emotionale Entwicklung und kann gezielt gefördert werden.
FRα (Folatrezeptor alpha) ist ein zellständiges Protein, das Folat (Vitamin B9) bindet und in viele Krebsarten überexprimiert wird. Es dient als wichtiger Biomarker und therapeutisches Ziel in der Onkologie.
FS ist eine unvollständige oder nicht eindeutige Angabe. Bitte geben Sie den vollständigen medizinischen Begriff an, damit ein präziser Glossareintrag erstellt werden kann.
FSH (follikelstimulierendes Hormon) ist ein körpereigenes Hormon, das die Reifung von Eizellen und Spermien steuert und eine zentrale Rolle im Fortpflanzungssystem spielt.
Die FSME-Behandlung umfasst symptomatische Maßnahmen, da keine spezifische antivirale Therapie existiert. Schutzimpfung und Zeckenprävention sind entscheidend.
Ein FSME-Risikogebiet ist eine Region, in der das FSME-Virus durch Zecken übertragen werden kann. Das RKI definiert diese Gebiete jährlich anhand gemeldeter Erkrankungsfälle.
FSME-Symptome umfassen Fieber, Kopfschmerzen und neurologische Beschwerden. Die durch Zecken übertragene Erkrankung verläuft oft zweiphasig. Erfahren Sie mehr über Anzeichen und Verlauf.
FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Zeckenbisse übertragene Viruserkrankung, die das Gehirn und die Hirnhaut schädigen kann. Eine Schutzimpfung ist die wichtigste Vorbeugemaßnahme.
Die FSME-Impfung schützt vor der Frühsommer-Meningoenzephalitis, einer durch Zecken übertragenen Viruserkrankung. Sie ist in Risikogebieten besonders empfohlen.
Der FTA-Abs-Test ist ein hochspezifischer Bluttest zur Bestätigung einer Syphilis-Infektion. Er weist Antikörper gegen den Erreger Treponema pallidum nach.
Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) ist ein Bandwurm, der beim Menschen eine schwere Lebererkrankung ausloesen kann. Fruehzeitige Diagnose ist entscheidend.
Fucose ist ein natürlicher Einfachzucker, der in menschlichen Zellen, Muttermilch und verschiedenen Lebensmitteln vorkommt und eine wichtige Rolle in Immunprozessen und der Zellerkennung spielt.
Fucoxanthin ist ein natürlicher Carotinoid-Farbstoff aus Braunalgen mit antioxidativen Eigenschaften und vielversprechenden Wirkungen auf den Stoffwechsel.
Die Fugu-Vergiftung entsteht durch den Verzehr des Kugelfisches (Fugu) und dessen Giftstoff Tetrodotoxin. Sie kann zu lebensbedrohlichen Lähmungen führen.
Functional Ingredients wie Lactoferrin, Colostrum und FMP wirken gezielt gegen Entzündungen, Infekte und Dysbalancen. Erfahre, wie bioaktive Proteine deine Gesundheit stärken können.
Die Fundoplikatio ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Sodbrennen und Refluxkrankheit. Dabei wird der Mageneingang gestärkt, um den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre dauerhaft zu verhindern.
Der Fundusstand bezeichnet die Lage des Gebärmutteroberandes in der Schwangerschaft. Er dient als wichtiger Messwert zur Kontrolle des Wachstums des Kindes und der Gebärmutter.
Funktionell beschreibt in der Medizin Beschwerden oder Störungen, die ohne nachweisbare organische Ursache auftreten. Die Funktion eines Organs ist beeinträchtigt, ohne dass strukturelle Schäden vorliegen.
Funktionelle Diagnostik bezeichnet medizinische Verfahren, die die Funktion von Organen und Körpersystemen messen. Sie ergänzt strukturelle Befunde und hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Funktionelle Nährstoffe sind Nahrungsbestandteile, die über die Grundernährung hinaus positive gesundheitliche Wirkungen im Körper entfalten und zur Vorbeugung von Krankheiten beitragen können.
Funktioneller Eisenmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem genügend Eisen im Körper vorhanden ist, aber nicht ausreichend für die Blutbildung genutzt werden kann. Er tritt häufig bei chronischen Erkrankungen auf.
Ein funktioneller Mangelzustand liegt vor, wenn ein Nährstoff im Körper zwar ausreichend vorhanden ist, aber nicht richtig genutzt werden kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Ein Funktionstest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, das die Leistungsfähigkeit eines Organs oder Organsystems prüft. Er hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu beurteilen.
Furosemid ist ein stark wirksames Schleifendiuretikum, das zur Behandlung von Wasseransammlungen und Bluthochdruck eingesetzt wird. Es steigert die Harnausscheidung und entlastet so Herz und Kreislauf.
Ein Furunkel ist eine schmerzhafte, eitrige Entzuendung eines Haarfollikels und des umliegenden Gewebes, meist ausgeloest durch Bakterien wie Staphylococcus aureus.
Fusionsproteine kombinieren zwei funktionelle Proteine in einem Molekül und werden in Krebstherapie, Immunmodulation und Diagnostik eingesetzt. Erfahre mehr über Aufbau, Nutzen und klinische Anwendungen.
Der Fuß ist der unterste Abschnitt des menschlichen Beins und dient als tragendes sowie bewegliches Fundament des Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, zahlreichen Gelenken, Muskeln und Bändern.
Der Fußrückenreflex ist ein neurologischer Eigenreflex, der durch Beklopfen des Fußrückens ausgelöst wird und Aufschluss über die Funktion des Nervensystems gibt.
Die Fußzonenreflexmassage ist eine Massagetechnik, bei der gezielte Druckpunkte an den Füßen stimuliert werden, um das Wohlbefinden zu fördern und Beschwerden zu lindern.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
SIDS (plötzlicher Säuglingstod) bezeichnet den unerklärlichen Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Er tritt meist im ersten Lebensjahr auf und gilt als häufigste plötzliche Todesursache bei Säuglingen.
Der Musculus iliococcygeus ist ein Muskel des Beckenbodens, der vom Darmbein zum Steißbein verläuft und eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Beckenorgane spielt.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.