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Die Flüssigkeitsbilanz beschreibt das Verhältnis zwischen aufgenommener und ausgeschiedener Flüssigkeit im Körper. Sie ist ein wichtiger Parameter in der medizinischen Überwachung.
Die Flüssigkeitsbilanz beschreibt das Verhältnis zwischen aufgenommener und ausgeschiedener Flüssigkeit im Körper. Sie ist ein wichtiger Parameter in der medizinischen Überwachung.
Die Flüssigkeitsbilanz ist ein medizinischer Begriff, der das Gleichgewicht zwischen der Flüssigkeitszufuhr und der Flüssigkeitsausscheidung im menschlichen Körper beschreibt. Sie gibt Auskunft darüber, ob der Körper mehr Flüssigkeit aufnimmt als er abgibt, oder umgekehrt. Eine ausgeglichene Flüssigkeitsbilanz ist entscheidend für die Aufrechterhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen.
Der Körper nimmt Flüssigkeit auf verschiedenen Wegen auf:
Der Körper gibt Flüssigkeit auf folgende Weisen ab:
Eine positive Flüssigkeitsbilanz liegt vor, wenn die Zufuhr die Ausscheidung übersteigt. Dies kann auf eine Überwässerung (Hyperhydratation) hinweisen und tritt zum Beispiel bei Herzinsuffizienz, Nierenerkrankungen oder zu intensiver Infusionstherapie auf. Typische Zeichen sind Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe) und Gewichtszunahme.
Eine negative Flüssigkeitsbilanz bedeutet, dass mehr Flüssigkeit ausgeschieden als aufgenommen wird. Dies kann zu Dehydration führen, etwa bei starkem Schwitzen, Durchfall, Erbrechen oder zu geringer Trinkmenge. Symptome sind Durst, Mundtrockenheit, Schwindel und im schlimmsten Fall Kreislaufversagen.
In der Medizin wird die Flüssigkeitsbilanz vor allem bei hospitalisierten Patienten regelmäßig überwacht. Besonders wichtig ist sie bei:
Die Messung erfolgt durch genaue Dokumentation aller Ein- und Ausfuhren sowie durch Gewichtskontrollen und Laborparameter wie Serumelektrolyte, Hämatokrit und Harnstoff.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für gesunde Erwachsene eine tägliche Gesamtwasserzufuhr von etwa 2,5 Litern, wovon rund 1,5 Liter durch Getränke und der Rest durch Nahrung und Stoffwechselprozesse gedeckt werden sollten. Der individuelle Bedarf kann je nach Alter, körperlicher Aktivität, Gesundheitszustand und Klimabedingungen stark variieren.
Verschiedene Erkrankungen können die Flüssigkeitsbilanz stören:
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