H3N2 ist ein wichtiger Influenza-A-Subtyp, der weltweit saisonale Grippewellen prägt. Erfahre Symptome, Übertragung und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.
H5N1 ist ein hochgefährliches Vogelgrippevirus mit hoher Sterblichkeit beim Menschen. Erfahre alles über Übertragung, Symptome, Behandlung und das Pandemiepotenzial des Influenzavirus.
H60.1 bezeichnet die infektiöse Otitis externa – eine bakterielle Entzündung des äußeren Gehörgangs. Typische Symptome sind Schmerzen, Juckreiz und Ausfluss aus dem Ohr.
H60.2 bezeichnet die maligne Otitis externa, eine schwere bakterielle Infektion des äußeren Gehörgangs, die vor allem ältere Menschen mit Diabetes betrifft.
H60.3 ist der ICD-10-Code für die diffuse Otitis externa, eine weit verbreitete Entzündung des äußeren Gehörgangs. Sie verursacht Schmerzen, Juckreiz und Ausfluss aus dem Ohr.
H60.4 ist der ICD-10-Code für das Cholesteatom des äußeren Ohres – eine seltene Ansammlung von Plattenepithel im äußeren Gehörgang, die zu Knochenabbau führen kann.
H60.9 bezeichnet eine Otitis externa ohne nähere Angabe – eine Entzündung des äußeren Gehörgangs. Sie verursacht Schmerzen, Juckreiz und Ausfluss aus dem Ohr.
H61.0 bezeichnet die Perichondritis des äßeren Ohres – eine Entzündung des Bindegewebes, das den Ohrknorpel umgibt. Sie entsteht häufig nach Verletzungen oder Piercing.
H61.1 ist der ICD-10-Code für nicht näher bezeichnete Veränderungen des äußeren Gehörgangs, häufig durch Cerumen (Ohrenschmalz) verursacht. Dies kann zu Hörminderung und Ohrdrück führen.
H61.3 ist der ICD-10-Code für einen Ohrenschmalzpropf (Cerumen obturans). Dabei verstopft angesammeltes Ohrenschmalz den Gehörgang und kann Hörminderung oder Ohrbeschwerden verursachen.
H61.8 bezeichnet sonstige näher bezeichnete Krankheiten des äußeren Ohres gemäß ICD-10. Dieser Code umfasst Erkrankungen, die keiner spezifischeren Kategorie zugeordnet werden können.
H62.1 ist ein ICD-10-Code für Otitis externa bei viralen Erkrankungen. Er beschreibt eine Entzündung des äußeren Gehörgangs infolge einer Virusinfektion.
H65.0 bezeichnet die akute seröse Otitis media – eine nicht-eitrige Mittelohrentzündung mit Flüssigkeitsansammlung. Sie tritt häufig bei Kindern auf und kann das Hörvermögen vorübergehend beeinträchtigen.
H65.1 bezeichnet die chronische nicht-eitrige Otitis media – eine lang anhaltende Mittelohrentzündung ohne Eiterbildung, die häufig bei Kindern auftritt.
H65.3 bezeichnet die chronische mukoid-seröse Mittelohrentzündung (Otitis media) mit Ergüss. Diese nicht-eitrige Erkrankung betrifft besonders Kinder und kann unbehandelt zu Hörverlust führen.
H66.3 bezeichnet die chronische Mittelohrentzündung (Otitis media chronica). Sie ist eine lang anhaltende Entzündung des Mittelohrs und kann zu Hörverlust führen.
H69.8 bezeichnet sonstige Krankheiten der Tuba Eustachii. Diese Erkrankungen betreffen die Verbindung zwischen Mittelohr und Nasenrachen und können Hörprobleme verursachen.
H70.0 bezeichnet die akute Mastoiditis – eine bakterielle Entzündung des Warzenfortsatzes hinter dem Ohr, meist als Komplikation einer Mittelohrentzündung.
H70.1 ist der ICD-10-Code für chronische Mastoiditis – eine lang anhaltende Entzündung des Warzenfortsatzes hinter dem Ohr, häufig als Folge wiederholter Mittelohrentzündungen.
H70.2 bezeichnet die Petrositis – eine Entzündung des Felsenbeins, eines Teils des Schädelknochens. Sie entsteht meist als Komplikation einer Mittelohrentzündung.
H70.8 bezeichnet sonstige Formen der Mastoiditis nach ICD-10. Dabei handelt es sich um Entzündungen des Warzenfortsatzes hinter dem Ohr, die nicht den häufigen Standardformen entsprechen.
H70.9 bezeichnet eine Mastoiditis ohne nähere Spezifikation. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Warzenfortsatzes (Mastoid) hinter dem Ohr, die meist als Komplikation einer Mittelohrentzündung auftritt.
H71 ist der ICD-10-Code für das Cholesteatom des Mittelohres – eine gutartige, aber destruktiv wachsende Gewebewucherung im Mittelohr, die unbehandelt zu ernsthaften Komplikationen führen kann.
H72.0 bezeichnet die zentrale Trommelfellperforation – ein Loch im Trommelfell, das nicht den Rand betrifft. Sie entsteht häufig durch Infektionen oder Verletzungen und kann Hörverlust verursachen.
H72.1 bezeichnet nach ICD-10 die attico-antrale Trommelfellperforation – ein Loch im hinteren, oberen Bereich des Trommelfells mit möglichen Komplikationen.
H72.8 bezeichnet nach ICD-10 sonstige Trommelfellperforationen – ein Loch im Trommelfell, das durch Infektionen, Verletzungen oder Druck entstehen kann.
H73.0 ist der ICD-10-Code für akute Myringitis – eine Entzündung des Trommelfells. Sie tritt häufig im Rahmen einer Mittelohrentzündung auf und verursacht Ohrenschmerzen.
H73.1 bezeichnet nach ICD-10 eine Trommelfellperforation – ein Loch im Trommelfell, das durch Infektionen, Verletzungen oder Druckveränderungen entstehen kann.
H73.9 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine nicht näher bezeichnete Erkrankung des Trommelfells. Er wird verwendet, wenn eine Trommelfellstörung vorliegt, die keiner spezifischen Kategorie zugeordnet werden kann.
H74.1 bezeichnet nach ICD-10 den Adhäsivprozess des Mittelohrs. Dabei verkleben Schleimhautanteile und können Gehörknöchelchen sowie Trommelfell dauerhaft schädigen.
H74.2 bezeichnet die Diskontinuität der Gehörknöchelchen im Mittelohr, die zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit führt und verschiedene Ursachen haben kann.
H74.3 bezeichnet laut ICD-10 eine Verwachsung der Gehörknöchelchen im Mittelohr, die zu einer eingeschränkten Schallleitung und Hörverlust führen kann.
H74.8 bezeichnet nach ICD-10 sonstige näher bezeichnete Erkrankungen des Mittelohrs und des Warzenfortsatzes. Der Code umfasst verschiedene Mittelohrpathologien.
H74.9 ist ein ICD-10-Code für eine nicht näher bezeichnete Krankheit des Mittelohrs. Er beschreibt Erkrankungen des Mittelohrs, die keiner spezifischeren Diagnose zugeordnet werden können.
H80.0 ist der ICD-10-Code für Otosklerose mit Beteiligung des ovalen Fensters. Diese Erkrankung des Innenohrs führt zu fortschreitender Schwerhörigkeit.
H80.1 ist der ICD-10-Code für Otosklerose mit Beteiligung des ovalen Fensters ohne Obliteration. Es handelt sich um eine Erkrankung des Innenohrs, die zu fortschreitendem Hörverlust führt.
H80.2 ist der ICD-10-Code für Otosklerose mit Beteiligung der Kochlea. Diese Erkrankung führt zu fortschreitender Hörminderung durch abnorme Knochenumbauprozesse im Innenohr.
H80.8 bezeichnet sonstige Formen der Otosklerose nach ICD-10. Dabei handelt es sich um eine knöcherne Wachstumsstörung im Innenohr, die zu fortschreitender Hörminderung führen kann.
H80.9 bezeichnet eine Otosklerose ohne nähere Spezifizierung. Es handelt sich um eine Erkrankung des Innenohrs, die zu fortschreitender Schwerhörigkeit führen kann.
H81.1 bezeichnet den benignen paroxysmalen Lageschwindel (BPLS) – eine häufige Gleichgewichtsstörung des Innenohrs mit kurzen, heftigen Schwindelattacken bei Lagewechsel.
H81.3 ist der ICD-10-Code für sonstigen peripheren Schwindel. Er bezeichnet Gleichgewichtsstörungen, die vom inneren Ohr oder dem Vestibularnerv ausgehen.
H81.4 ist der ICD-10-Code für Schwindel vaskulären Ursprungs. Er beschreibt Schwindelzustände, die durch Durchblutungsstörungen im Gleichgewichtssystem verursacht werden.
H81.8 ist ein ICD-10-Diagnosecode für sonstige näher bezeichnete Gleichgewichtsstörungen des Innenohrs, die Schwindel und Gleichgewichtsprobleme verursachen können.
H81.9 ist der ICD-10-Code für eine Gleichgewichtsstörung nicht näher bezeichnet. Er beschreibt vestibuläre Funktionsstörungen ohne genaue Diagnoseangabe.
H90.0 bezeichnet eine beidseitige Schallleitungsschwerhörigkeit. Hierbei ist die Weiterleitung von Schall über das Außen- oder Mittelohr zu beiden Seiten gestört.
H90.1 ist der ICD-10-Code für einseitige Schallleitungsschwerörigkeit mit normalem Hörvermögen auf der anderen Seite. Diese Hörstörung entsteht durch eine Beeinträchtigung der Schallweiterleitung im Außen- oder Mittelohr.
H90.2 ist der ICD-10-Code für beidseitige Schallleitungsschwerhörigkeit. Dabei ist die Schallweiterleitung im Außen- oder Mittelohr beeinträchtigt, was zu Hörverlust führt.
H90.3 bezeichnet eine beidseitige Schallleitungsschwerhörigkeit. Hierbei ist die Schallweiterleitung zum Innenohr beeinträchtigt, was zu einem verminderten Hörvermögen führt.
H90.5 ist ein ICD-10-Diagnosecode für eine nicht näher bezeichnete kombinierte Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit. Er beschreibt einen beidseitigen Hörverlust ungeklärter oder gemischter Ursache.
H90.6 ist der ICD-10-Code für kombinierte Schallleitungs- und Schallempfindungschwerhörigkeit auf einem Ohr mit uneingeschränktem Hören auf der anderen Seite.
H90.8 ist ein ICD-10-Diagnosecode für einen kombinierten Hörverlust, der sowohl schallleitende als auch schallempfindende Anteile umfasst, ohne nähere Angabe.
H91.0 bezeichnet den ototoxischen Hörverlust – eine Schwerhörigkeit, die durch bestimmte Medikamente oder Chemikalien verursacht wird. Betroffen sind häufig das Innenohr und der Hörnerv.
H91.9 bezeichnet einen nicht näher spezifizierten Hörverlust. Dieser ICD-10-Code wird verwendet, wenn eine Schwerhörigkeit vorliegt, deren genaue Ursache oder Art nicht klassifiziert ist.
Haarausfall bezeichnet den vermehrten Verlust von Haaren am Kopf oder Körper. Er kann vorübergehend oder dauerhaft sein und verschiedene Ursachen haben.
Die Haarfollikelentzündung (Follikulitis) ist eine Entzündung der Haarwurzeln, meist durch Bakterien ausgelöst. Sie zeigt sich als gerötete, juckende Pusteln auf der Haut.
Haarfollikelregeneration bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, geschädigte oder inaktive Haarfollikel zu erneuern und das Haarwachstum wiederherzustellen.
Haarwachstum beschreibt den biologischen Prozess, durch den Haare am Körper gebildet und verlängert werden. Es verläuft in Zyklen und wird durch Hormone, Ernährung und Genetik beeinflusst.
Die Haarzellleukämie ist eine seltene, langsam verlaufende Erkrankung des Blutes, bei der sich bösartige B-Lymphozyten mit feinen Zellfortsätzen im Knochenmark und in der Milz ansammeln.
Habituation bezeichnet die Gewöhnung des Nervensystems an wiederholte Reize, wodurch die Reaktion auf diese Reize abnimmt. Sie ist ein grundlegender Lernprozess in der Medizin und Psychologie.
Der Hackenfuß (Pes calcaneus) ist eine Fußfehlstellung, bei der der Fuß dauerhaft nach oben gebogen ist und der Gang hauptsächlich über die Ferse erfolgt.
Der Hackengang ist ein neurologischer Funktionstest, bei dem eine Person nur auf den Fersen geht. Er dient der Beurteilung von Gleichgewicht, Koordination und Nervenfunktion.
Hadronen sind subatomare Teilchen, die aus Quarks aufgebaut sind und durch die starke Kernkraft zusammengehalten werden. Zu den bekanntesten Hadronen gehören Protonen und Neutronen.
Eine Mikroalge, die reich an natürlichen Astaxanthin ist, einem starken Antioxidans. Unterstützt die Hautgesundheit und das Immunsystem als leistungsfähiges Antioxidans.
Haemophilus ist eine Gattung gramnegativer Bakterien, die beim Menschen verschiedene Infektionen verursachen kann, darunter Lungenentzündung, Meningitis und Mittelohrentzündung.
Haemophilus aegypticus ist ein gramnegatives Bakterium, das eitrige Bindehautentzündungen und das Brazilian Purpuric Fever verursacht. Es tritt vor allem in tropischen Regionen auf.
Haemophilus ducreyi ist ein gramnegatives Bakterium und der Erreger des Ulcus molle (weicher Schanker), einer sexuell übertragbaren Infektionskrankheit mit schmerzhaften Genitalgeschwüren.
Haemophilus influenzae ist ein Bakterium, das schwere Infektionen wie Lungenentzündung, Meningitis und Mittelohrentzündung verursachen kann. Typ b (Hib) gilt als besonders gefährlich für Kleinkinder.
Haemophilus parainfluenzae ist ein gramnegatives Bakterium, das zur normalen Mundflora gehört, aber Infektionen wie Endokarditis oder Atemwegserkrankungen auslösen kann.
Haemophilus paraphrophilus ist ein gramnegativer Bakterienstamm der normalen Mundflora, der in seltenen Faellen schwere Infektionen wie Endokarditis oder Hirnabszesse verursachen kann.
Hagebuttenextrakt stammt von der Hagebutte Frucht der Heckenrose. Er ist reich an Vitamin C, Antioxidantien und Flavonoiden aber kann direkt vom Strauch kann nicht gegessen werden.
Eine Hairline-Fraktur ist ein feiner, haarfeiner Knochenriss, der oft durch Überlastung entsteht. Sie verursacht Schmerzen und erfordert ärztliche Abklärung.
Die halbsitzende Lagerung ist eine Körperposition, bei der der Oberkörper in einem Winkel von 30 bis 60 Grad angehoben wird. Sie wird in der Pflege und Medizin häufig eingesetzt.
Die Halbwertszeit gibt an, wie lange es dauert, bis die Konzentration eines Stoffes im Körper auf die Hälfte gesunken ist. Sie ist ein zentraler Begriff in der Pharmakologie und Nuklearmedizin.
Halitosis, umgangssprachlich Mundgeruch, bezeichnet das Auftreten von unangenehmem Atemgeruch, der entweder aus der Mundhöhle oder seltener aus dem Verdauungs- bzw. Atemtrakt stammt.
Der Hallux ist die medizinische Bezeichnung für die große Zehe. Häufige Erkrankungen sind Hallux valgus (Fehlstellung) und Hallux rigidus (Versteifung).
Hallux rigidus ist eine degenerative Erkrankung des Großzehengrundgelenks, die zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Fußes.
Eine Halsentzündung ist eine Entzündung im Rachenbereich, die Schmerzen, Schluckbeschwerden und Rötung verursacht. Sie tritt häufig bei Erkältungen oder bakteriellen Infektionen auf.
Halsschmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen im Bereich der oberen Atemwege und entstehen meist durch eine Entzündung der Schleimhäute im Rachenraum (Pharyngitis).
Halsvenenstauung bezeichnet die sichtbare Erweiterung der Halsvenen und ist ein klinisches Zeichen erhöhten Venendrucks, oft bei Herzinsuffizienz oder Perikarderkrankungen.
Eine Halswirbelfraktur ist ein Knochenbruch an einem oder mehreren Wirbeln der Halswirbelsäule. Sie ist ein medizinischer Notfall und kann das Rückenmark gefährden.
Die Halswirbelsäule (HWS) ist der oberste Abschnitt der Wirbelsäule und verbindet Schädel mit Rumpf. Sie besteht aus 7 Wirbeln und ermöglicht Kopfbewegungen.
Haltungskontrolle bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, eine stabile und aufrechte Körperhaltung zu bewahren. Sie ist grundlegend für Bewegung, Gleichgewicht und Gesundheit.
Haltungsschulung umfasst gezielte Übungen und Techniken zur Verbesserung der Körperhaltung. Sie hilft, Fehlhaltungen zu korrigieren und Beschwerden des Bewegungsapparats vorzubeugen.
Hämagglutinin ist ein Oberflächenprotein von Influenzaviren, das die Bindung an menschliche Zellen ermöglicht und als zentrales Ziel von Impfstoffen gilt.
Hamamelis (Hamamelis virginiana), auch als Zaubernuss bekannt, ist eine Heilpflanze aus Nordamerika, deren Blätter und Rinde traditionell medizinisch genutzt werden.
Hämarthros bezeichnet eine Blutung in einen Gelenkraum. Er entsteht häufig nach Verletzungen oder bei Gerinnungsstörungen und verursacht Schwellung, Schmerz und eingeschränkte Beweglichkeit.
Der Hämatinkomplex ist eine eisenhaltige Verbindung, die in der Medizin zur Behandlung bestimmter Stoffwechselerkrankungen eingesetzt wird. Er wirkt durch Hemmung der Hämsynthese.
Hämatochezie bezeichnet den Abgang von frischem, rotem Blut über den Darm. Sie kann auf Erkrankungen des unteren Magen-Darm-Trakts hinweisen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Die Hämatogenese bezeichnet die Bildung und Entwicklung der Blutzellen im menschlichen Körper, vorwiegend im Knochenmark. Sie ist essenziell für die Versorgung des Organismus mit Sauerstoff, Abwehrzellen und Blutplättchen.
Ein Hämatom ist eine lokale Blutansammlung im Gewebe, die durch eine Verletzung von Blutgefäßen entsteht. Es zeigt sich häufig als Bluterguss auf der Haut.
Die Hämatom-Evakuation ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung einer Blutansammlung im Gewebe. Sie wird eingesetzt, wenn ein Hämatom Schmerzen, Druck oder ernsthafte Komplikationen verursacht.
Hämianopsie bezeichnet den Ausfall einer Gesichtsfeldhälfte auf einem oder beiden Augen. Sie entsteht meist durch Hirnschäden und erfordert ärztliche Abklärung.
Hämochromatose ist eine erbliche Erkrankung, bei der der Körper zu viel Eisen aus der Nahrung aufnimmt und dieses überschüssige Eisen in verschiedenen Organen speichert.
Die Hämodialyse ist ein medizinisches Nierenersatzverfahren, das bei schwerem Nierenversagen das Blut außerhalb des Körpers reinigt und lebensnotwendige Aufgaben der Niere übernimmt.
Hämodilution bezeichnet die Verdünnung des Blutes, bei der die Konzentration der Blutbestandteile sinkt. Sie kann therapeutisch eingesetzt oder als Komplikation auftreten.
Hämofiltration ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Blut maschinell gefiltert wird. Es wird vor allem bei akutem Nierenversagen auf der Intensivstation eingesetzt.
Der Hämoglobin-Wert gibt die Konzentration des roten Blutfarbstoffs im Blut an und ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung der Sauerstoffversorgung des Körpers.
Die Hämoglobinbildung ist der biochemische Prozess, bei dem der rote Blutfarbstoff Hämoglobin in den roten Blutkörperchen gebildet wird. Sie ist essenziell für den Sauerstofftransport im Körper.
Der Hämolyseindex gibt an, wie stark eine Blutprobe durch den Zerfall roter Blutkörperchen beeinträchtigt ist. Er beeinflusst die Zuverlässigkeit vieler Laborwerte.
Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine schwere Erkrankung, die zu Nierenversagen führen kann. Erfahre mehr über Symptome, Ursachen und Therapieansätze.
Hämophilie A ist eine angeborene Blutgerinnungsstörung, bei der Faktor VIII fehlt oder vermindert ist. Betroffene neigen zu verstärkten und verlängerten Blutungen.
Hämoptyse bezeichnet das Abhusten von Blut oder bluthaltigem Schleim aus den Atemwegen. Sie kann auf ernsthafte Erkrankungen der Lunge oder Bronchien hinweisen.
Hämorrhagisches Fieber bezeichnet eine Gruppe schwerer Viruserkrankungen mit Fieber und Blutungsneigung. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Eine Hämorrhoidensalbe lindert Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Schwellungen im Analbereich. Sie wird lokal aufgetragen und ist ein häufig eingesetztes Mittel zur Behandlung von Hämorrhoiden.
Eine Hamstring-Verletzung ist eine Zerrung oder ein Riss der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Sie tritt häufig beim Sport auf und äußert sich durch plötzliche Schmerzen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine ansteckende Viruserkrankung mit Bläschenbildung an Händen, Füßen und im Mund. Erfahre mehr über Symptome, Ansteckung und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Kleinkinder betrifft und sich durch Bläschen an Händen, Füßen und im Mund äußert.
Eine Handgelenksfraktur ist ein Knochenbruch im Bereich des Handgelenks, meist durch Stürze ausgelöst. Sie zählt zu den häufigsten Frakturen und erfordert schnelle medizinische Behandlung.
Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze (Cannabis sativa) gewonnen und zählt zu den natürlichen, pflanzlichen Proteinquellen mit einem bemerkenswert hohen Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren.
Hanfproteinpulver ist ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel aus gemahlenen Hanfsamen. Es liefert alle essentiellen Aminosäuren und ist besonders für vegane Ernährung geeignet.
Die Hantavirus-Infektion ist eine durch Nagetiere übertragene Viruserkrankung, die Lunge oder Nieren befallen kann. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
HAP (Hydroxylapatit) ist ein natürlich vorkommendes Kalziumphosphat-Mineral, das den Hauptbestandteil von Knochen und Zahnhartsubstanz bildet und in Medizin und Zahnmedizin vielseitig eingesetzt wird.
Haptoglobin ist ein Bluteiweiss, das freies Haemoglobin bindet und so die Nieren schuetzt. Es dient als wichtiger Laborwert zur Diagnose von Haemolyse.
Der HAQ-DI ist ein standardisierter Fragebogen zur Messung körperlicher Funktionseinschränkungen, vor allem bei rheumatischen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis.
Die Harnanalyse ist eine diagnostische Untersuchung des Urins, die wichtige Hinweise auf Erkrankungen der Nieren, Harnwege und des Stoffwechsels liefert.
Die Harnblasenbiopsie ist eine diagnostische Methode, bei der Gewebeproben aus der Harnblase entnommen und untersucht werden. Sie dient vor allem der Abklärung von Blasentumoren und Entzündungen.
Das Harnblasenkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Harnblase. Es gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen der Harnwege und betrifft vor allem ältere Menschen.
Harnblasentraining ist eine verhaltenstherapeutische Methode zur Behandlung von Blasenschwäche und Dranginkontinenz. Durch gezielte Übungen wird die Blasenkapazität schrittweise erhöht.
Harnleitersklerose bezeichnet eine krankhafte Verhärtung und Vernarbung der Harnleiterwand, die den Urinabfluss behindern kann. Sie zählt zu den seltenen urologischen Erkrankungen.
Eine Harnleiterverengung (Harnleiterstenose) ist eine krankhafte Einengung des Harnleiters, die den Urinabfluss von der Niere zur Blase behindern kann.
Harnprotein bezeichnet Eiweißstoffe, die im Urin nachgewiesen werden. Erhöhte Werte können auf Nierenerkrankungen oder andere Gesundheitsstörungen hinweisen.
Die Harnröhrendilatation ist ein urologisches Verfahren zur Aufweitung einer verengten Harnröhre. Sie wird bei Harnröhrenstrikturen eingesetzt, um den Harnfluss wiederherzustellen.
Der Harnröhrenprolaps ist ein Zustand, bei dem die Schleimhaut der Harnröhre nach außen vorfällt. Er tritt vor allem bei Mädchen vor der Pubertät sowie bei älteren Frauen auf.
Die Harnröhrenrekonstruktion ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung einer verengten oder beschädigten Harnröhre. Sie verbessert den Harnfluss und die Lebensqualität der Betroffenen.
Die Harnröhrenspülung ist ein medizinisches Verfahren, bei dem die Harnröhre mit einer Spüllösung gereinigt wird. Sie dient der Behandlung und Vorbeugung von Infektionen sowie der Entfernung von Verstopfungen.
Eine Harnröhrenstriktur ist eine Verengung der Harnröhre, die den Urinfluss behindert. Sie entsteht meist durch Narbengewebe und kann zu ernsthaften Beschwerden beim Wasserlassen führen.
Die Harnröhrenstrikturbehandlung umfasst Verfahren zur Erweiterung oder Rekonstruktion einer verengten Harnröhre. Ziel ist die Wiederherstellung eines normalen Harnflusses.
Ein Harnsäurestein ist eine Art von Nierenstein, der sich durch erhöhte Harnsäurekonzentration im Urin bildet. Er entsteht häufig bei purinreicher Ernährung oder Stoffwechselerkrankungen.
Der Harnsäurestoffwechsel beschreibt den Abbau von Purinen im Körper, wobei Harnsäure als Endprodukt entsteht. Ein gestörter Stoffwechsel kann zu Gicht oder Nierensteinen führen.
Harnstoff ist ein körpereigener Stoff, der beim Eiweißabbau entsteht und über die Nieren ausgeschieden wird. Er dient als wichtiger Laborwert für die Nierenfunktion.
Harnstoffcreme ist eine pflegende Hautcreme mit dem Wirkstoff Urea, die trockene und schuppige Haut intensiv befeuchtet und die Hornschicht der Haut weicht.
Harnstoffdiffusion beschreibt den passiven Transport von Harnstoff durch biologische Membranen. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Nierenfunktion und der Dialysebehandlung.
Die Harnstoffinfusion ist eine medizinische Behandlung, bei der Harnstoff intravenös verabreicht wird. Sie wird eingesetzt, um den Harnstoffspiegel im Blut zu regulieren oder therapeutische Effekte zu erzielen.
Die Harnstoffkonzentration im Blut ist ein wichtiger Laborwert zur Beurteilung der Nierenfunktion und des Eiweißstoffwechsels. Erhöhte Werte können auf Nierenerkrankungen oder eine proteinreiche Ernährung hinweisen.
Harnstoffretention bezeichnet die Ansammlung von Harnstoff im Blut infolge eingeschraenkter Nierenfunktion. Sie gilt als wichtiger Marker fuer Nierenversagen.
Die Harnstoffsynthese ist ein lebenswichtiger Stoffwechselprozess in der Leber, bei dem giftiges Ammoniak in unschädlichen Harnstoff umgewandelt und über den Urin ausgeschieden wird.
Der Harnstoffwert misst die Konzentration von Harnstoff im Blut und ist ein wichtiger Laborparameter zur Beurteilung der Nierenfunktion und des Proteinstoffwechsels.
Der Harnstoffzyklus ist ein biochemischer Stoffwechselweg in der Leber, der giftige Ammoniak-Verbindungen in Harnstoff umwandelt und so die Ausscheidung über den Urin ermöglicht.
Ein Harnstoffzyklusdefekt ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der Ammoniak im Blut nicht ausreichend abgebaut wird. Dies kann zu gefährlichen Ammoniakspiegeln und neurologischen Schäden führen.
Die Harnstoffzyklustherapie behandelt angeborene Störungen des Harnstoffzyklus, bei denen giftiges Ammoniak im Blut ansteigt. Ziel ist die Senkung des Ammoniakspiegels zum Schutz des Gehirns.
Harnverhalt bezeichnet die Unfähigkeit, die Blase vollständig zu entleeren. Er kann akut oder chronisch auftreten und erfordert oft sofortige medizinische Behandlung.
Das Risiko für Harnwegsinfekte wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Erfahren Sie, welche Personengruppen besonders betroffen sind und wie Sie sich schützen können.
Die Harnwegsinfektprophylaxe umfasst Maßnahmen zur Vorbeugung wiederkehrender Harnwegsinfektionen. Sie richtet sich besonders an Personen mit häufigen Infekten und kombiniert Verhaltensänderungen, natürliche Mittel und medikamentöse Therapien.
Harnwegsinfektschutz bezeichnet Maßnahmen zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen. Dazu zählen Hygiene, ausreichend Flüssigkeit und gezielte Supplementierung.
Die Haselnuss ist eine nährstoffreiche Nuss mit wertvollen ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Sie gilt als gesunder Snack und wird in der Ernährung sowie Naturheilkunde geschätzt.
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem das eigene Schilddrüsengewebe angreift und häufig zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt.
Die richtige Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis kann Entzündungen reduzieren und das Wohlbefinden verbessern. Erfahren Sie, welche Lebensmittel helfen.
Bei Hashimoto-Thyreoiditis können neben körperlichen Beschwerden auch Persönlichkeitsveränderungen auftreten, die durch Schilddrüsenhormonstörungen beeinflusst werden.
Hashimoto-Symptome umfassen Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kältegefühl. Die Autoimmunerkrankung schädigt die Schilddrüse und führt häufig zu Unterfunktion.
Häufiger Harndrang bezeichnet den wiederholten Drang zur Blasenentleerung, oft ohne große Urinmengen. Er kann auf Infektionen, Blasenprobleme oder andere Erkrankungen hinweisen.
Die Hausstaubmilbenallergie ist eine häufige allergische Reaktion auf Bestandteile von Hausstaubmilben. Sie verursacht typischerweise Niesen, Schnupfen und Asthma.
Hautanhangsgebilde sind spezialisierte Strukturen der Haut wie Haare, Nägel und Drüsen. Sie erfüllen wichtige Schutz- und Regulationsfunktionen des menschlichen Körpers.
Ein Hautausschlag, medizinisch Exanthem genannt, ist eine sichtbare Veränderung der Haut, die sich durch Rötung, Schwellung, Bläschen, Quaddeln oder Schuppenbildung äußern kann.
Die Hautbarrierefunktion schützt den Körper vor Austrocknung, Krankheitserregern und Schadstoffen. Sie ist entscheidend für gesunde, widerstandsfähige Haut.
Die Hautbarriereregeneration bezeichnet die Fähigkeit der Haut, ihre schützende äußere Schicht nach Schäden wiederherzustellen. Sie ist entscheidend für gesunde, widerstandsfähige Haut.
Der Hautbarriereschutz bezeichnet Maßnahmen und Produkte, die die natürliche Schutzfunktion der Haut erhalten und stärken. Eine intakte Hautbarriere schützt vor Feuchtigkeit
Eine Hautbiopsie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine kleine Gewebeprobe der Haut entnommen und im Labor untersucht wird, um Hauterkrankungen zu diagnostizieren.
Die Hautdurchblutung beschreibt die Versorgung der Haut mit Blut über ein feines Netz aus Blutgefäßen. Sie reguliert Körpertemperatur, Nährstoffversorgung und Wundheilung.
Eine Hautentzündung ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die sich durch Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Schmerzen äußert. Sie kann viele Ursachen haben.
Die Hauthomöostase bezeichnet das natürliche Gleichgewicht der Haut, das Regeneration, Schutz und Feuchtigkeitshaushalt reguliert und für gesunde, widerstandsfähige Haut sorgt.
Die Hautkollagenanalyse misst den Kollagengehalt und die Kollagenstruktur der Haut. Sie hilft, Hautalterung, Kollagenabbau und den Erfolg von Behandlungen objektiv zu beurteilen.
Die Hautkollagenstruktur beschreibt den Aufbau und die Anordnung von Kollagenfasern in der Haut, die Festigkeit, Elastizität und Jugendlichkeit des Gewebes gewährleisten.
Die Hautkollagensynthese bezeichnet die körpereigene Bildung von Kollagen in der Haut. Sie ist entscheidend für Festigkeit, Elastizität und Regeneration des Hautgewebes.
Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit und entsteht durch unkontrolliertes Wachstum von Hautzellen. Frühzeitige Erkennung verbessert die Heilungschancen erheblich.
Die Hautmikrobiombalance beschreibt das Gleichgewicht der Mikroorganismen auf der Haut. Ein gesundes Mikrobiom schützt vor Infektionen und Hautkrankheiten.
Hautregeneration bezeichnet die natürliche Fähigkeit der Haut, sich nach Verletzungen, Entzündungen oder Alterung selbst zu erneuern und zu reparieren.
Die Hauttalgregulation beschreibt die Steuerung der Talgproduktion der Haut. Ein ausgewogener Talgspiegel ist entscheidend fuer ein gesundes Hautbild und die Vorbeugung von Akne.
Die Haworth-Projektion ist eine chemische Darstellungsweise für zyklische Zuckermoleküle. Sie zeigt die räumliche Struktur von Kohlenhydraten wie Glucose als vereinfachten Ring.
Ein erhöhter HbA1c-Wert weist auf eine langfristig erhöhte Blutzuckerkonzentration hin, was das Risiko für diabetische Folgeerkrankungen wie Nervenschäden, Nierenprobleme oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
HCG (Humanes Choriongonadotropin) ist ein Hormon, das während der Schwangerschaft gebildet wird. Es sichert die Produktion von Progesteron und ist Grundlage des Schwangerschaftstests.
Die HCG-Wert-Tabelle zeigt, wie sich das Schwangerschaftshormon hCG in der Frühschwangerschaft entwickelt. Sie hilft, den Verlauf einer Schwangerschaft einzuschätzen.
HDL (High-Density Lipoprotein) ist ein Transportprotein im Blut, das Cholesterin aus den Körperzellen und den Gefäßwänden zurück zur Leber bringt, wo es weiterverarbeitet oder ausgeschieden wird.
HE4 (Human Epididymis Protein 4) ist ein Biomarker im Blut, der zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) eingesetzt wird.
Der Health Nerds Podcast liefert seit 2020 wissenschaftlich fundierte Inhalte zu Mikronährstoffen, Darmgesundheit und Prävention. Mit Gästen wie Pamela Reif und Susanne Liedtke – auf Spotify & Apple Podcast.
Healthspan bezeichnet die Lebensspanne, in der ein Mensch bei guter Gesundheit lebt – frei von chronischen Krankheiten und Funktionseinschränkungen. Sie ist ein zentrales Konzept der modernen Präventivmedizin.
Heberden-Knoten sind knöcherne Verdickungen an den Endgelenken der Finger, die typischerweise bei Arthrose auftreten. Sie gelten als charakteristisches Zeichen der Fingergelenk-Arthrose.
Hefeextrakt ist ein natürlicher Lebensmittelzusatzstoff aus Hefezellen, der als Würzmittel eingesetzt wird und reich an Glutamatsäure, B-Vitaminen sowie Mineralstoffen ist.
Heilfasten ist ein bewusster, zeitlich begrenzter Nahrungsverzicht, bei dem feste Nahrung durch kalorienarme Flüssigkeiten wie Wasser, Tee oder Gemüsebrühe ersetzt wird.
Heilpflanzen sind Pflanzen, deren Inhaltsstoffe zur Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Sie bilden die Grundlage der Phytotherapie.
Heilpraktiker setzen auf natürliche Heilmethoden zur Förderung der Selbstheilung. Erfahre mehr über Ausbildung, Therapieformen und führende Heilpraktikerschulen in Deutschland.
Die Heilpraktiker Ausbildung öffnet den Weg in die Naturheilkunde. Erfahre alles über Inhalte, Dauer, typische Kosten und renommierte Anbieter wie Paracelsus Schulen und KPNI Akademie.
Ein Heilpraktiker für Psychotherapie ist eine nach dem Heilpraktikergesetz zugelassene Person, die psychische Erkrankungen eigenverantwortlich diagnostizieren und behandeln darf – ohne Approbation als Arzt oder Psychologischer Psychotherapeut.
Die Heilpraktikerschule Isolde Richter mit Sitz in Baden-Württemberg gehört zu den bekanntesten deutschen Fernschulen im Bereich Naturheilkunde, Psychotherapie und ganzheitlicher Medizin.
Die Heilungsphase beschreibt den biologischen Prozess, durch den der Körper Wunden oder Gewebeschäden repariert. Sie verläuft in mehreren aufeinanderfolgenden Stadien.
Heißhunger bezeichnet ein plötzliches, starkes Verlangen nach Nahrung, oft nach süßen oder fettreichen Speisen. Er kann durch Blutzuckerschwankungen, Stress oder Schläfmangel ausgelöst werden.
Die Heister-Klappe ist eine schraubenförmige Schleimhautfalte im Gallenblasengang, die den Gallenfluss reguliert und nach dem Anatom Lorenz Heister benannt wurde.
Die Helicobacter-pylori-Eradikation bezeichnet die gezielte Behandlung zur vollständigen Beseitigung des Magenkeims Helicobacter pylori mittels Antibiotika und Magenschutzmitteln.
Die Helicobacter-pylori-Infektion ist eine bakterielle Magenerkrankung, die Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre verursachen kann. Sie ist weltweit verbreitet und gut behandelbar.
Das HELLP-Syndrom ist eine lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation mit Hämolyse, erhöhten Leberenzymen und Thrombozytenmangel. Schnelle Diagnose ist entscheidend.
Helmkraut (Scutellaria) wirkt beruhigend, entzündungshemmend und antioxidativ. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Stress, Schlafstörungen und chronischen Entzündungen.
Die Hemikolektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Dickdarms entfernt wird. Sie wird häufig bei Darmkrebs, schweren Entzündungen oder anderen Erkrankungen des Kolons durchgeführt.
Hemiparese bezeichnet eine halbseitige Körperschwäche, bei der eine Seite des Körpers in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Sie entsteht häufig nach einem Schlaganfall oder durch andere Hirnschädigungen.
Heneicosapentaensäure (HPA) ist eine seltene, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure, die natürlich in bestimmten Meeresorganismen vorkommt und zunehmend wissenschaftliches Interesse auf sich zieht.
Die Henle-Koch-Postulate sind grundlegende Kriterien der Infektionslehre, die belegen, ob ein Mikroorganismus die Ursache einer Infektionskrankheit ist.
Heparin ist ein natürlich vorkommendes Antikoagulans (Blutgerinnungshemmer), das in der medizinischen Therapie zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen und Embolien eingesetzt wird.
Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) ist eine gefährliche Nebenwirkung der Heparin-Therapie, bei der die Blutplättchenzahl stark abfällt und paradoxerweise ein erhöhtes Thromboserisiko besteht.
Die hepatische Aufnahme beschreibt die Aufnahme von Substanzen aus dem Blut in die Leberzellen. Sie ist entscheidend für Stoffwechsel, Entgiftung und Medikamentenverarbeitung.
Die hepatische Enzephalopathie ist eine Hirnfunktionsstörung, die durch schwere Lebererkrankungen entsteht. Sie verursacht Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung und neurologische Ausfälle.
Die hepatische Insulinresistenz beschreibt eine verminderte Ansprechbarkeit der Leber auf Insulin, was zu einer unkontrollierten Glukoseproduktion führt und das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöht.
Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus (HAV) verursachte Leberentzündung, die meist über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen wird und in der Regel folgenlos ausheilt.
Ein Hepatitis-Ausbruch in Italien bezeichnet das gehäufte Auftreten von Leberentzündungen durch Viren oder andere Erreger in einer Region Italiens. Betroffene benötigen rasche medizinische Abklärung.
Hepatitis B ist eine virale Leberentzündung, verursacht durch das Hepatitis-B-Virus (HBV). Sie kann akut oder chronisch verlaufen und zu schwerwiegenden Leberschäden führen.
Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursachte Leberentzündung, die chronisch verlaufen und zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen kann.
Hepatitis D ist eine Lebererkrankung, die durch das Hepatitis-D-Virus (HDV) verursacht wird und nur zusammen mit Hepatitis B auftreten kann. Sie kann akut oder chronisch verlaufen.
Hepatitis E ist eine durch das Hepatitis-E-Virus (HEV) verursachte Leberentzündung. Sie wird meist über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen und heilt bei gesunden Erwachsenen oft von selbst aus.
Das Hepatitis-A-Virus (HAV) ist ein hochansteckender Erreger, der eine akute Leberentzündung verursacht. Die Übertragung erfolgt meist über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser.
Das Hepatitis-B-Oberflächenantigen (HBsAg) ist ein Eiweißmolekül auf der Hülle des Hepatitis-B-Virus und der wichtigste Blutmarker zur Diagnose einer Hepatitis-B-Infektion.
Das Hepatitis-C-Virus (HCV) ist ein Erreger, der eine Leberentzündung verursacht und chronisch werden kann. Erfahren Sie mehr über Übertragung, Symptome und Behandlung.
Der hepatojuguläre Reflux ist ein klinisches Zeichen, das auf eine Herzinsuffizienz oder erhöhten venösen Druck hinweist. Dabei wird durch Druck auf die Leber ein Anstieg der Halsvenen sichtbar.
Hepatoprotektion bezeichnet den Schutz der Leber vor Schäden durch Medikamente, Toxine oder Erkrankungen. Maßnahmen zur Hepatoprotektion können diätetisch, medikamentös oder durch Lebensstiländerungen erfolgen.
Das hepatopulmonale Syndrom beschreibt eine schwere Komplikation bei Lebererkrankungen, bei der eine gestörte Gefäßerweiterung in der Lunge zu Sauerstoffmangel führt.
Hepatorenal beschreibt den Zusammenhang zwischen Leber und Nieren. Das hepatorenale Syndrom ist eine schwere Nierenfunktionsstörung bei fortgeschrittener Lebererkrankung.
Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist ein schweres Nierenversagen bei fortgeschrittener Lebererkrankung. Es entsteht durch Durchblutungsstörungen und ist ohne Behandlung lebensbedrohlich.
Der hepatozelluläre Ballonierungsschaden ist eine charakteristische Veränderung von Leberzellen, bei der diese krankhaft aufschwellen. Er gilt als wichtiges Zeichen einer Leberzellschädigung.
Hepcidin ist ein körpereigenes Hormon der Leber, das den Eisenstoffwechsel reguliert. Es steuert, wie viel Eisen aus dem Darm aufgenommen und im Körper verteilt wird.
Heptan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff mit sieben Kohlenstoffatomen. Es wird als Lösungsmittel in Industrie und Labor eingesetzt und kann bei Einatmen oder Hautkontakt gesundheitsschädlich sein.
Hepten ist ein organisch-chemischer Kohlenwasserstoff mit sieben Kohlenstoffatomen und einer Doppelbindung. Es gehoert zur Gruppe der Alkene und ist in der Chemie- und Pharmaindustrie relevant.
Heptin ist ein körpereigenes Hormon, das im Magen produziert wird und eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Hunger- und Sättigungsgefühls spielt.
Heptyl ist eine chemische Kohlenwasserstoffgruppe mit sieben Kohlenstoffatomen, die als Strukturbaustein in Lebensmittelzusatzstoffen, Aromen und pharmazeutischen Verbindungen vorkommt.
Die Hereditäre Sphärozytose ist eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen, bei der diese eine kugelförmige statt einer normalen scheibenförmigen Form annehmen und dadurch vermehrt abgebaut werden.
Das Hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die zu wiederkehrenden Schwellungsattacken unter der Haut und in inneren Organen führt.
Heredoataxie bezeichnet eine Gruppe erblicher neurologischer Erkrankungen, bei denen die Koordination und das Gleichgewicht zunehmend beeintraechtigt werden. Ursache sind genetische Defekte, die Kleinhirn und Rueckenmark schaedigen.
Die Heroinintoxikation ist eine lebensbedrohliche Vergiftung durch die Opioid-Droge Heroin. Sie kann zu Atemstillstand und Tod führen und erfordert sofortige medizinische Notfallversorgung.
Herpes labialis ist eine häufige Virusinfektion der Lippen, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen und ist hochansteckend.
Herpes nase bezeichnet eine Herpes-simplex-Infektion im Nasenbereich. Typisch sind schmerzhafte Bläschen rund um die Nase, die durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst werden.
Das Hertoghe-Zeichen beschreibt den Ausfall der äußeren Augenbrauenpartie und gilt als klinisches Hinweiszeichen auf Schilddrüsenunterfunktion oder andere systemische Erkrankungen.
Das Herz ist das zentrale Pumporgan des menschlichen Kreislaufs. Es versorgt den Koerper mit sauerstoffreichem Blut und ist lebenswichtig fuer alle Organe.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen alle Krankheiten, die Herz und Blutgefäße betreffen. Sie zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen und sind oft vermeidbar.
Die Herzdruckmassage ist eine lebensrettende Sofortmaßnahme bei Herzstillstand. Durch rhythmisches Drücken auf den Brustkorb wird der Kreislauf künstlich aufrechterhalten.
Das Herzdruckprofil ist eine kardiologische Untersuchung, die Druckverhältnisse in den Herzhöhlen und Blutgefäßen misst. Es liefert wichtige Informationen zur Herzfunktion und Kreislaufdiagnostik.
Die Herzdruckvariabilität beschreibt Schwankungen im Blutdruck im Zusammenhang mit der Herzaktivität. Sie ist ein wichtiger Marker für die kardiovaskuläre Gesundheit.
Herzerkrankungsprävention umfasst alle Maßnahmen, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Durch gesunde Ernährung, Bewegung und medizinische Vorsorge lässt sich das Herzrisiko deutlich reduzieren.
Die Herzfrequenz gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlaegt. Sie ist ein wichtiger Vitalparameter und liefert Hinweise auf den Gesundheitszustand des Herzens.
Herzfrequenzkontrolle bezeichnet die gezielte Regulierung der Herzschlagrate bei Herzrhythmusstörungen. Sie dient dazu, die Herzfrequenz in einen normalen Bereich zu bringen und Beschwerden zu lindern.
Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) beschreibt die zeitlichen Schwankungen zwischen zwei Herzschlägen und somit die Flexibilität, mit der das Herz auf innere und äußere Reize reagiert.
Die Herzfrequenzvariabilitätsanalyse misst die Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen und liefert wichtige Einblicke in das vegetative Nervensystem sowie die allgemeine Herzgesundheit.
Eine Herzgefäßerkrankung betrifft die Blutgefäße des Herzens und kann zu Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz führen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Herzglykoside wie Digoxin steigern die Herzleistung bei Herzschwäche, insbesondere bei Vorhofflimmern. Ihre Anwendung erfordert sorgfältige Kontrolle wegen möglicher Nebenwirkungen.
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Blutgefäß des Herzens (Koronararterie) verstopft und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.
Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen wird und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist.
Herzinsuffizienz bezeichnet die verminderte Pumpleistung des Herzens. Das Herz kann den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen.
Herzinsuffizienzmarker sind Laborwerte im Blut, die bei Herzschwäche erhöht sind. Sie helfen Ärzten, eine Herzinsuffizienz zu diagnostizieren und den Verlauf zu überwachen.
Die Herzklappe ist eine Struktur im Herzen, die den Blutfluss in die richtige Richtung lenkt. Erkrankungen der Herzklappen können die Herzfunktion erheblich beeinträchtigen.
Ein Herzklappenfehler ist eine Erkrankung, bei der eine oder mehrere Herzklappen nicht richtig funktionieren. Dies kann den Blutfluss im Herz beeinträchtigen und zu ernsthaften Beschwerden führen.
Die Herzmuskelinsuffizienz ist eine Erkrankung, bei der der Herzmuskel nicht mehr ausreichend Blut pumpen kann. Sie führt zu Erschöpfung, Atemnot und Flüssigkeitsansammlungen im Körper.
Die Herzmuskelzelle (Kardiomyozyt) ist die spezialisierte Muskelzelle des Herzens. Sie ermöglicht den rhythmischen Herzschlag und versorgt den Körper mit Blut.
Die Herzneurose ist eine psychische Störung, bei der die Betroffenen eine übertriebene Angst vor einer Herzerkrankung oder einem plötzlichen Herzstillstand entwickeln, obwohl keine organische Erkrankung vorliegt.
Die Herzrandmarkierung beschreibt die sichtbaren Konturen des Herzens im Röntgenbild. Sie dient der Beurteilung von Herzgröße, -form und möglichen Erkrankungen.
Herzrasen (Palpitationen) beschreibt ein unangenehmes Bewusstsein des eigenen Herzschlags. Mögliche Ursachen reichen von Stress über Koffein bis hin zu Herzerkrankungen.
Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt die Schwankung der Zeitabstände zwischen einzelnen Herzschlägen. Sie gilt als wichtiger Indikator für die Gesundheit des autonomen Nervensystems.
Der Herzratenvarabilitätsindex ist ein Maß für die Schwankungen im zeitlichen Abstand aufeinanderfolgender Herzschläge und gilt als wichtiger Indikator für die Funktion des autonomen Nervensystems.
Herzrhythmuskontrolle bezeichnet die medizinische Überwachung und Steuerung des Herzrhythmus, um gefährliche Herzrhythmusstörungen zu erkennen und zu behandeln.
Die Herzrhythmusprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen. Sie schützt vor gefährlichen Arrhythmien und senkt das Risiko schwerwiegender Komplikationen wie Schlaganfall oder plötzlichem Herztod.
Herzrhythmusstörungen sind Veränderungen des normalen Herzschlagrhythmus. Sie können harmlos oder lebensbedrohlich sein und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) sind Unregelmäßigkeiten des Herzschlags, die sich als zu schneller (Tachykardie), zu langsamer (Bradykardie) oder unregelmäßiger Herzschlag äußern können.
Ein Herzschrittmacher ist ein kleines medizinisches Gerät, das elektrische Impulse abgibt, um einen zu langsamen oder unregelmäßigen Herzschlag zu regulieren und die Herzfunktion zu unterstützen.
Herzschutzproteine sind körpereigene oder extern zugeführte Proteine, die Herzmuskelzellen vor Schäden schützen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention von Herzerkrankungen.
Hesperidin ist ein pflanzlicher Wirkstoff aus der Gruppe der Flavonoide, der vor allem in Zitrusfrüchten vorkommt und antioxidative sowie gefäßschützende Eigenschaften besitzt.
Heterophorie ist eine latente Schielstellung der Augen, die im Alltag durch Muskelkompensation ausgeglichen wird, aber Beschwerden wie Kopfschmerzen verursachen kann.
Heuschnupfen, medizinisch als allergische Rhinitis bezeichnet, ist eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern.
Hexan ist ein organisches Lösungsmittel aus der Gruppe der Alkane, das in Industrie und Labor eingesetzt wird und bei längerer Exposition gesundheitsgefährdend sein kann.
Hexarelin ist ein synthetisches Wachstumshormon-Sekretagogum, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert und in der medizinischen Forschung eingesetzt wird.
Hexin ist ein aliphatischer Kohlenwasserstoff mit einer Dreifachbindung aus der Gruppe der Alkine. Es wird in der Chemie und Industrie als Lösungsmittel und Synthesebaustein eingesetzt.
Hexyl bezeichnet eine chemische Kohlenwasserstoffgruppe mit sechs Kohlenstoffatomen, die in Duftstoffen, Kosmetika und Lebensmittelaromen vorkommt und bei sensiblen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
Der Hiatus levatorius ist eine anatomische Öffnung im Beckenboden, durch die Harnröhre, Vagina und Rektum verlaufen. Er spielt eine zentrale Rolle für die Beckenbodengesundheit.
Die Hiatusgleithernie ist eine häufige Erkrankung, bei der der Magen teilweise durch den Zwerchfellschlitz in den Brustraum gleitet. Sie kann Sodbrennen und Säurere-flux verursachen.
Hibiskus wirkt antioxidativ, blutdrucksenkend und stoffwechselanregend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Herz-Kreislauf-Problemen, Entzündungen und als Detox-Pflanze.
Hidradenitis suppurativa ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit schmerzhaften Knoten, Abszessen und Narben in Hautfalten. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.
HIFEM (High-Intensity Focused Electromagnetic Technology) ist eine moderne medizinische Technologie, die mit hochintensiven fokussierten elektromagnetischen Impulsen arbeitet.
High Intensity Training (HIT) ist eine Trainingsmethode mit kurzen, hochintensiven Belastungsphasen. Sie fördert Kraft, Ausdauer und Stoffwechsel in minimaler Zeit.
High-Density-Lipoprotein (HDL) ist ein Blutfett-Transportprotein, das Cholesterin aus den Gefaessen zur Leber transportiert und als sogenanntes gutes Cholesterin gilt.
Die Hill-Sachs-Läsion ist eine knöcherne Impressionsfraktur am Humeruskopf, die typischerweise nach einer Schulterverrenkung (Luxation) entsteht. Sie kann die Schulterinstabilität begünstigen.
Die Hiluslymphknoten-Tuberkulose ist eine Form der Tuberkulose, bei der die Lymphknoten im Lungenbereich befallen sind. Sie tritt vor allem bei Kindern auf.
Himbeerblättertee ist ein Kräutertee aus den getrockneten Blättern der Himbeerpflanze. Er wird traditionell in der Schwangerschaft und zur Unterstützung der Frauengesundheit eingesetzt.
Das hintere Kreuzband ist ein zentrales Band im Kniegelenk, das die Rückwärtsbewegung des Schienbeins verhindert. Es zählt zu den stabilsten Bändern im menschlichen Körper.
Eine Hinterwandplazenta liegt an der hinteren Gebärmutterwand. Sie gilt als normale Lage der Plazenta und ist für Mutter und Kind in der Regel unbedenklich.
Der Hippocampus ist ein zentraler Teil des Gehirns, der eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung, beim Lernen und bei der räumlichen Orientierung spielt.
Die Hippopotomonstrosesquippedaliophobie ist die Angst vor langen Woertern. Sie zaehlt zu den spezifischen Phobien und kann den Alltag betroffener Personen erheblich beeintraechtigen.
Eine Hirnblutung ist eine lebensbedrohliche Blutung im oder um das Gehirn. Sie erfordert sofortige ärztliche Behandlung und kann zu bleibenden Schäden führen.
Eine Hirnnervenstörung bezeichnet eine Funktionsbeeinträchtigung eines oder mehrerer der zwölf Hirnnerven, die Empfindungen, Bewegungen und Organfunktionen im Kopf- und Halsbereich steuern.
Ein Hirnödem ist eine gefährliche Schwellung des Gehirns durch Flüssigkeitsansammlung. Es erhöht den Hirndruck und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Der Hirntod bezeichnet den vollständigen und unumkehrbaren Ausfall aller Hirnfunktionen. Er gilt in Deutschland als rechtlich anerkanntes Todeskriterium.
Ein Hirntumor ist eine Gewebewucherung im Gehirn, die gutartig oder bösartig sein kann. Symptome wie Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Sehstörungen erfordern rasche ärztliche Abklärung.
Hirsutismus bezeichnet das vermehrte Wachstum von Körper- und Gesichtshaaren bei Frauen nach männlichem Muster. Ursache sind meist erhöhte Androgenspiegel.
Die Histamin allergie beschreibt überschußartige Reaktionen auf histaminreiche Lebensmittel. Typische Symptome sind Hautreaktionen, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden.
Histaminabbau bezeichnet den enzymatischen Prozess, durch den der Körper Histamin abbaut und unschädlich macht. Eine gestörte Abbaufähigkeit kann zu Unverträglichkeitsreaktionen führen.
Das Histaminabbauenzym ist ein körpereigenes Enzym, das Histamin im Stoffwechsel abbaut. Ein Mangel kann zu Histaminintoleranz und typischen Unverträglichkeitsreaktionen führen.
Histaminabbauoptimierungsmarker sind diagnostische Parameter, die den Abbau von Histamin im Körper bewerten und helfen, Störungen im Histaminstoffwechsel gezielt zu erkennen.
Das Histaminabbauprotein ist ein Enzym, das Histamin im Körper abbaut und so einer Histaminunverträglichkeit entgegenwirkt. Es spielt eine zentrale Rolle im Histaminstoffwechsel.
Die Histaminabbaurate beschreibt, wie schnell der Körper aufgenommenes Histamin enzymatisch abbaut. Sie ist entscheidend für die Verträglichkeit histaminreicher Lebensmittel.
Die Histaminabbautherapie unterstützt den Körper beim Abbau von überschüssigem Histamin. Sie hilft Betroffenen mit Histaminintoleranz, Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Hautreaktionen zu lindern.
Die histaminarme Ernährung hilft Menschen mit Histaminintoleranz, Beschwerden wie Kopfschmerzen und Hautreaktionen zu lindern, indem histaminreiche Lebensmittel gemieden werden.
Die Histaminblockade bezeichnet die gezielte Hemmung der Histaminwirkung im Körper durch Medikamente. Sie wird bei Allergien, Magenproblemen und weiteren Erkrankungen eingesetzt.
Die Histamindiät ist eine Ernährungsform, die histaminreiche Lebensmittel meidet, um Beschwerden bei Histaminintoleranz zu lindern. Sie hilft Betroffenen, Symptome wie Hautreaktionen, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Probleme zu reduzieren.
Histaminfreisetzung bezeichnet die Ausschüttung von Histamin aus Immunzellen im Körper. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Allergien, Unverträglichkeiten und Entzündungsreaktionen.
Der Histaminfreisetzungstest ist ein Laborverfahren zur Diagnose von Allergien und Unverträglichkeiten, bei dem die Freisetzung von Histamin aus Blutzellen gemessen wird.
Die Histaminintoleranzdiät ist eine Ernährungsform, bei der histaminreiche Lebensmittel gemieden werden, um Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautreaktionen und Magen-Darm-Probleme zu lindern.
Histaminreiche Lebensmittel enthalten hohe Mengen an Histamin und können bei empfindlichen Personen Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Zu den typischen Quellen zählen gereifte Käsesorten, Rotwein, Fischkonserven und fermentierte Produkte.
Histaminresorptionsmarker sind diagnostische Parameter, die die Aufnahme von Histamin im Darm anzeigen und bei der Abklärung einer Histaminintoleranz eingesetzt werden.
Histaminrezeptoren sind Proteine auf Zelloberflächen, die das Signalmolekül Histamin binden und so vielfältige Körperreaktionen wie Allergien, Magensäureproduktion und Immunantworten auslösen.
Der Histaminstoffwechsel beschreibt die Bildung, den Abbau und die Regulation von Histamin im menschlichen Körper. Störungen können zu Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen führen.
Der Histaminstoffwechseltest ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung des Histaminabbaus im Körper. Er hilft, eine Histaminintoleranz frühzeitig zu erkennen.
Die Histamintoleranzkinetik beschreibt, wie der Körper Histamin aufnimmt, verteilt, abbaut und ausscheidet. Sie ist entscheidend für das Verständnis der Histaminintoleranz.
Histamintoleranzkinetikmarker sind biochemische Messparameter, die den Abbau und die Verträglichkeit von Histamin im Körper beschreiben. Sie helfen bei der Diagnostik der Histaminintoleranz.
Histamintoleranzmarker sind diagnostische Parameter im Blut, die Hinweise auf eine gestörte Histaminverträglichkeit liefern. Sie helfen, eine Histaminintoleranz labormedizinisch abzuklären.
Histamintoleranzoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Verbesserung der individuellen Verträglichkeit von histaminreichen Lebensmitteln durch Ernährung, Lifestyle und gezielte Supplementierung.
Das Histamintoleranzprotein beschreibt Proteine, die am Abbau oder der Regulation von Histamin im Körper beteiligt sind und die individuelle Histaminverträglichkeit beeinflussen.
Der Histamintoleranzstatus beschreibt die individuelle Fähigkeit des Körpers, aufgenommenes Histamin abzubauen. Ein gestörter Status kann zu vielfältigen Beschwerden führen.
Der Histamintoleranztest untersucht, ob der Körper Histamin ausreichend abbaut. Er hilft bei der Diagnose einer Histaminintoleranz und erklärt Symptome wie Kopfschmerzen oder Hautreaktionen.
Die Histologie ist die Lehre vom feingeweblichen Aufbau des menschlichen Körpers. Sie untersucht Zellen und Gewebe unter dem Mikroskop und ist essenziell für die medizinische Diagnostik.
Die Histopathologie ist die mikroskopische Untersuchung von Gewebeproben zur Diagnose von Krankheiten. Sie ist ein zentrales Verfahren in der medizinischen Diagnostik.
Histopathologisch beschreibt die mikroskopische Untersuchung von Gewebeproben zur Erkennung krankhafter Veränderungen. Sie ist ein zentrales Verfahren in der medizinischen Diagnostik.
HIT steht für Histaminintoleranz – eine Unverträglichkeit gegenüber Histamin in Lebensmitteln, die Symptome wie Kopfschmerzen, Hautreaktionen und Verdauungsbeschwerden verursachen kann.
Hitzeerschöpfung ist eine ernste Reaktion des Körpers auf übermäßige Hitze und Flüssigkeitsverlust. Typische Zeichen sind starkes Schwitzen, Schwindel und Schwäche. Sofortige Kühlung und Flüssigkeitszufuhr sind entscheidend.
Hitzewallungen sind plötzliche Wärmegefühle, meist im Gesicht und Oberkörper, oft begleitet von Schwitzen und Herzklopfen. Sie treten häufig in den Wechseljahren auf.
Der Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher Notfall, bei dem die Körpertemperatur auf über 40 °C ansteigt. Sofortige Kühlung und medizinische Hilfe sind zwingend erforderlich.
HIV-Symptome variieren je nach Krankheitsphase und reichen von grippeartigen Beschwerden bis zu schweren Immundefekten. Fruehzeitige Diagnose ist entscheidend.
Die HLA-Restriktion beschreibt das Phänomen, dass T-Zellen Antigene nur erkennen können, wenn diese an HLA-Moleküle (humane Leukozytenantigene) gebunden präsentiert werden.
HLA-B27 ist ein genetisches Merkmal auf weißen Blutkörperchen, das mit bestimmten Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen assoziiert ist. Ein positiver Befund erhöht das Risiko für Erkrankungen wie Morbus Bechterew.
Die HMG-CoA-Reduktase ist ein Schlüsselenzym der körpereigenen Cholesterinsynthese. Ihre Hemmung durch Statine ist ein zentrales Prinzip der modernen Lipidtherapie.
Das Humanes Metapneumovirus (HMPV, teilweise auch HPMV genannt) ist ein neu entdeckter viraler Erreger, der durch seine hohe Mutationsrate und Anpassungsfähigkeit charakterisiert ist.
HNO-Ärzte diagnostizieren und behandeln sowohl akute Infektionen als auch chronische und funktionelle Störungen in diesem anatomisch eng verknüpften Bereich.
Das Hobelspanphänomen ist ein klinisches Zeichen bei Psoriasis: Kratzt man Schuppen ab, lösen sich feine Lamellen wie Hobelspäne. Es hilft bei der Diagnose.
Hochkalorische Babynahrung liefert mehr Energie pro Mahlzeit und wird bei Frühgeborenen oder untergewichtigen Säuglingen eingesetzt, um das Wachstum zu fördern.
Hochsensibilität beschreibt eine ausgeprägte Sensitivität gegenüber inneren und äußeren Reizen, die mit einer intensiveren Wahrnehmung und Verarbeitung von Eindrücken einhergeht.
Das hochsensitive CRP (hsCRP) ist ein Blutmarker zur Messung kleinster Entzündungswerte im Körper und dient der frühzeitigen Risikoeinschätzung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Hodenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Hodens und betrifft vor allem junge Männer zwischen 15 und 40 Jahren. Er ist gut behandelbar und hat bei früher Diagnose sehr hohe Heilungschancen.
Hodenkrebs Symptome: Erfahren Sie, welche Beschwerden auf Hodenkrebs hinweisen, wann ein Arzt aufgesucht werden sollte und wie die Diagnose gestellt wird.
Das Hodgkin-Lymphom ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems. Es zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen und ist bei frühzeitiger Behandlung gut heilbar.
Das Hoffa-Impingement ist eine Reizung des Hoffa-Fettkörpers im Kniegelenk, die Schmerzen und Schwellungen verursacht. Es entsteht meist durch Überlastung oder Verletzung.
Die hohe Tibiakopfosteotomie (HTO) ist ein operativer Eingriff am Kniegelenk zur Korrektur von Achsfehlstellungen, der häufig bei Gonarthrose eingesetzt wird.
Hoher Blutdruck bei Frauen äußert sich oft durch Kopfschmerzen, Schwindel und Herzrasen. Erfahren Sie, welche Symptome typisch sind und wann Sie ärztliche Hilfe benötigen.
Das Hohlkreuz (Hyperlordose) ist eine übermäßige Einwärtskrümmung der Lendenwirbelsäule. Es verursacht Rückenschmerzen und kann Haltungsschäden fördern.
Ein Holoenzym ist die vollständig aktive Form eines Enzyms, bestehend aus dem Proteinanteil (Apoenzym) und einem Cofaktor. Nur in dieser Kombination ist das Enzym biologisch funktionsfähig.
Holokrin beschreibt eine Sekretionsform, bei der die gesamte Drüsenzelle zerfällt und ihr Inhalt als Sekret abgegeben wird. Talgdrüsen sind das klassische Beispiel.
Der HOMA-Index ist ein Blutwert zur Beurteilung der Insulinresistenz und Betazellfunktion der Bauchspeicheldrüse. Er wird aus Nüchternblutzucker und Nüchterninsulin berechnet.
Homocystein ist eine Aminosäure, die im Körper als Zwischenprodukt des Stoffwechsels von Methionin (eine essentielle Aminosäure aus der Nahrung) entsteht.
Homocystein senken schützt Herz und Gefäße. Erfahren Sie, wie erhöhte Homocysteinwerte entstehen, welche Risiken sie bergen und wie Sie den Spiegel durch Ernährung und gezielte Nährstoffe effektiv senken.
Homöopolar beschreibt in der Chemie eine Bindung zwischen zwei gleichen Atomen ohne Ladungstrennung. In der Physik bezeichnet es Generatoren oder Motoren mit gleichmäßiger Polarität.
Homosalat ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird. Er absorbiert UV-B-Strahlung und schützt so die Haut vor Sonnenbrand.
Die homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH) ist eine seltene, genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung mit extrem erhöhten LDL-Cholesterin-Werten und hohem Herzinfarktrisiko.
Honokiol ist ein bioaktives Pflanzenphenol aus der Rinde des Magnolienbaums mit antioxidativen, entzündungshemmenden und neuroprotektiven Eigenschaften.
Hopfen wirkt beruhigend, schlaffördernd und hormonell ausgleichend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Schlafstörungen, Nervosität und Wechseljahrsbeschwerden.
Die Hormonachsenanalyse ist eine diagnostische Untersuchung, die das Zusammenspiel hormoneller Regelkreise im Körper bewertet. Sie hilft, Störungen im Hormonsystem frühzeitig zu erkennen.
Die Hormonanalyse ist eine medizinische Untersuchung zur Messung von Hormonspiegel im Blut, Urin oder Speichel. Sie hilft, hormonelle Störungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Eine Hormoncreme ist ein topisches Präparat, das Hormone enthält und direkt auf die Haut aufgetragen wird. Sie wird häufig in der Hormonersatztherapie eingesetzt.
Hormonell bezieht sich auf alles, was mit Hormonen zusammenhaengt – den chemischen Botenstoffen des Koerpers, die zahlreiche Koerperfunktionen steuern und regulieren.
Hormonelle Akne entsteht durch innere Dysbalancen. Erfahre, wie du sie erkennst, was wirklich hilft – und warum Lactoferrin eine entzündungshemmende Unterstützung bieten kann.
Die Hormonersatztherapie (HET) gleicht einen Hormonmangel im Körper aus, der häufig in den Wechseljahren auftritt. Sie lindert Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.
Der Hormonhaushalt beschreibt das Gleichgewicht aller Hormone im Körper. Störungen können vielfältige Beschwerden auslösen und betreffen Menschen jeden Alters.
Den Hormonhaushalt regulieren bedeutet, das hormonelle Gleichgewicht im Körper gezielt zu unterstützen. Hormone steuern zahlreiche Körperfunktionen – von Stoffwechsel bis Stimmung.
Ein Hormonpflaster ist ein transdermales Pflaster zur Hormonersatztherapie, das östrogene oder Gestagene über die Haut abgibt und typisch in den Wechseljahren eingesetzt wird.
Das Hormonprofil ist eine Blutuntersuchung, bei der mehrere Hormonspiegel gleichzeitig gemessen werden. Es hilft, hormonelle Ungleichgewichte frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Hormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonproduktion und -freisetzung im Körper. Sie sorgt für ein hormonelles Gleichgewicht und ist essenziell für Stoffwechsel, Wachstum und Fortpflanzung.
Hormonstoffwechselmarker sind Messwerte im Blut oder Urin, die Aufschluss über die Produktion, den Abbau und die Regulation von Hormonen im Körper geben.
Die Hormontherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der Hormone gezielt eingesetzt werden, um Hormonspiegel im Körper zu regulieren oder auszugleichen.
Eine Hornhauttrübung ist eine Einschränkung der Transparenz der Hornhaut des Auges, die das Sehvermögen beeinträchtigen kann. Sie entsteht durch Verletzungen, Entzündungen oder Erkrankungen.
Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretender, meist einseitiger Hörverlust, der ohne erkennbare äußere Ursache auftritt. Betroffene berichten häufig von einem dumpfen Gefühl im Ohr, Tinnitus, Druckempfinden oder Schwindel.
Das Hörvermögen bezeichnet die Fähigkeit des Menschen, Schallwellen wahrzunehmen und zu verarbeiten. Es ist eine zentrale Sinnesfunktion, die Kommunikation und Orientierung im Alltag ermöglicht.
Die HPO (Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie e.V.) ist ein berufsständischer Verband zur Interessenvertretung von Osteopathen mit heilkundlicher Tätigkeit in Deutschland.
HRD (Homologe Rekombinationsdefizienz) ist ein genetischer Defekt in der DNA-Reparatur von Tumorzellen, der bestimmte Krebstherapien besonders wirksam macht.
Die Hormonersatztherapie lindert Symptome der Menopause wie Hitzewallungen und Schlafstörungen. Erfahre mehr über Wirkung, Risiken und Anwendungsformen.
Die HRV (Herzratenvariabilität) misst die Schwankungen zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Sie gilt als wichtiger Indikator für die Gesundheit des vegetativen Nervensystems.
HRV Tracking bezeichnet die kontinuierliche Messung der Herzratenvariabilität zur Beurteilung von Erholung, Stress und allgemeiner Gesundheit. Es ist ein modernes Werkzeug in der Prävention und Leistungsoptimierung.
hs-CRP ist ein hochsensitiver Bluttest zur Messung von C-reaktivem Protein, der kleinste Entzündungswerte erkennt und das kardiovaskuläre Risiko bewertet.
Das HTL-Virus (Humanes T-lymphotropes Virus) ist ein Retrovirus, das T-Zellen des Immunsystems befällt und schwere Erkrankungen wie Leukämie oder neurologische Störungen verursachen kann.
Die Hückel-Regel beschreibt, wann ein ringförmiges Molekül aromatisch ist: Es muss 4n+2 π-Elektronen besitzen. Sie ist grundlegend in der organischen Chemie.
Das Hueter-Dreieck ist ein anatomisches Orientierungszeichen am Ellenbogen, das bei der klinischen Untersuchung zur Beurteilung von Verletzungen und Fehlstellungen genutzt wird.
Die Hueter-Linie ist eine anatomische Orientierungslinie am Ellenbogen, die bei der klinischen Untersuchung zur Beurteilung von Knochenstrukturen genutzt wird.
Die Hüft-TEP (Totalendoprothese) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das geschädigte Hüftgelenk durch ein künstliches Implantat ersetzt wird. Sie gehört zu den häufigsten und erfolgreichsten orthopädischen Operationen weltweit.
Eine Hüftbeugerzerrung ist eine Überdehnung oder ein Mikroriss im Hüftbeugemuskel. Sie verursacht Schmerzen in der Leiste und schränkt die Beweglichkeit ein.
Die Hüftdysplasie ist eine angeborene oder erworbene Fehlstellung des Hüftgelenks, bei der die Hüftpfanne den Oberschenkelkopf nicht ausreichend bedeckt.
Die Hüftendoprothese ist ein künstliches Hüftgelenk, das bei schwerem Gelenkverschleiß oder Verletzungen eingesetzt wird, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
Das Hüftgelenk verbindet den Oberschenkelknochen mit dem Becken und ermöglicht vielfältige Bewegungen. Es ist eines der größten und stabilsten Gelenke des menschlichen Körpers.
Die Hüftgelenkarthrose (Coxarthrose) ist ein degenerativer Gelenkverschleiß des Hüftgelenks, bei dem der Knorpel abbaut. Sie verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen.
Die Hüftgelenksdysplasie ist eine Fehlbildung des Hüftgelenks, bei der die Hüftpfanne zu flach ist. Sie kann angeboren sein und wird häufig im Neugeborenenscreening erkannt.
Der Hüftgelenksersatz ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das beschädigte Hüftgelenk durch eine künstliche Prothese ersetzt wird. Er lindert Schmerzen und stellt die Beweglichkeit wieder her.
Hüftprotektoren sind Schutzpolster, die ältere oder sturzgefährdete Personen am Oberschenkelknochen tragen, um bei einem Sturz Knochenbrüche zu verhindern.
Hüftschnupfen (medizinisch: Coxitis fugax) ist eine vorübergehende Entzündung des Hüftgelenks, die vor allem bei Kindern zwischen 3 und 10 Jahren auftritt.
Der Hüftultraschall ist eine bildgebende Untersuchung zur Beurteilung der Hüftgelenke, besonders bei Neugeborenen. Er erkennt Fehlstellungen wie die Hüftdysplasie frühzeitig und schmerzlos.
Ein Hühnerauge (medizinisch: Clavus) ist eine lokal begrenzte Verdickung der Hornhaut, die durch wiederholten Druck oder Reibung auf der Haut entsteht.
Hühnerauge oder Warze? Beide verursachen Hautveränderungen am Fuß, unterscheiden sich jedoch in Ursache und Behandlung. Hier erfahren Sie, wie Sie beide erkennen.
Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen & Kichererbsen sind protein- & ballaststoffreich. Sie fördern Darm, Blutzucker & Herzgesundheit – ideal für vegane und gesunde Ernährung.
Die Hultén-Variante beschreibt das Längenverhältnis von Elle und Speiche am Handgelenk und hat klinische Bedeutung bei Handgelenksschmerzen und Verletzungen.
Als humanenergetische Interventionen werden alternativmedizinische Methoden bezeichnet, die auf der Annahme beruhen, dass der Mensch über ein feinstoffliches Energiesystem verfügt, das durch gezielte Techniken harmonisiert werden kann.
Das Humane Metapneumovirus (hMPV) ist ein Atemwegsvirus, das bei Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten grippeähnliche Symptome bis hin zu schweren Lungenentzündungen auslösen kann.
Das Humane Pegivirus ist ein RNA-Virus aus der Familie der Flaviviridae, das weltweit verbreitet ist und beim Menschen meist keine Erkrankung verursacht.
Die Humerusschaftfraktur ist ein Knochenbruch des Oberarmschaftes. Sie entsteht häufig durch Sturz, Unfall oder Gewalteinwirkung und kann den Speichennerv schädigen.
Huperzin A ist ein natürlicher Pflanzenwirkstoff aus dem Chinesischen Schlangenmoos, der als Acetylcholinesterase-Hemmer die Gedächtnisleistung und kognitive Funktion unterstützen kann.
Das Hutchinson-Gilford-Syndrom ist eine extrem seltene genetische Erkrankung, die eine beschleunigte Alterung bei Kindern verursacht. Betroffene altern etwa sieben Mal schneller als normal.
Hüttenkäse ist ein Frischkäse mit körniger Struktur, der durch die Gerinnung von pasteurisierter Milch mit Milchsäurebakterien und Lab hergestellt wird.
Die Hydatidentorsion ist eine Verdrehung einer kleinen Gewebeanhängsel am Hoden oder Nebenhoden, die plötzliche Hodenschmerzen verursacht und vor allem Kinder betrifft.
Hydragoga sind Substanzen oder Mittel, die die Ausscheidung von Wasser aus dem Darm fördern und stark abführend wirken. Sie werden in der Medizin bei bestimmten Erkrankungen eingesetzt.
Hydrochlorothiazid ist ein Thiazid-Diuretikum, das zur Behandlung von Bluthochdruck und Wassereinlagerungen eingesetzt wird. Es foerdert die Ausscheidung von Wasser und Salz ueber die Nieren.
Hydrocolon ist eine alternative Therapiemethode zur Reinigung des Dickdarms mittels Wasserspülung. Dabei wird warmes, gefiltertes Wasser über den After in den Darm eingeleitet.
Hydrocortisonacetat ist ein synthetisches Kortikosteroid zur äußerlichen und lokalen Behandlung von Entzündungen, Hauterkrankungen und allergischen Reaktionen.
Cotton Seed Öl enthält einfach ungesättigte Fette, die den Cholesterinspiegel im Blut senken. Wegen seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wird es als "Herz-Öl" bezeichnet.
Hydrolysate sind Produkte einer Hydrolyse, bei der große Nährstoffmoleküle wie Proteine oder Kohlenhydrate enzymatisch, chemisch oder durch Wasser in kleinere Bestandteile wie Peptide, Aminosäuren oder Zucker aufgespalten werden.
Ein Hydrolyseprodukt entsteht, wenn eine chemische Verbindung durch Wasser aufgespalten wird. In der Medizin und Ernährung spielen Hydrolyseprodukte eine wichtige Rolle bei der Verdauung und Verarbeitung von Nährstoffen.
Hydrolysiertes Kollagen ist ein Nahrungsergänzungsmittel aus enzymatisch zerlegten Kollagenpeptiden. Es unterstützt Haut, Gelenke und Knochen und wird gut vom Körper aufgenommen.
Hydrolyse Guar ist ein präbiotischer Ballaststoff, der aus Guarbohnen gewonnen wird. Es unterstützt die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts und fördert den Stoffwechsels.
Hydromorphon ist ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel, das bei schweren Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt direkt im zentralen Nervensystem und ist deutlich potenter als Morphin.
Das Hydronium-Ion (H3O+) entsteht, wenn ein Proton an ein Wassermolekuel gebunden wird. Es ist zentral fuer das Verstaendnis von Saeuren, Basen und dem pH-Wert im menschlichen Koerper.
Hydrotherapie ist die therapeutische Anwendung von Wasser zur Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen. Sie umfasst Bäder, Güsse, Wickel und Wasserübungen.
Hydroxylapatit ist ein natürlich vorkommendes Kalziumphosphat-Mineral, das den Hauptbestandteil von Knochen und Zahnschmelz bildet und in Medizin sowie Zahnheilkunde vielseitig eingesetzt wird.
Hydroxypropyl-Guar ist ein chemisch modifiziertes Pflanzengummi, das als Verdickungsmittel und Stabilisator in Lebensmitteln, Kosmetika und Arzneimitteln eingesetzt wird.
Hydroxypropylmethylcellulose ist ein synthetisches Polymer, das aus Cellulose, einem natürlichen Polysaccharid, abgeleitet wird. Es wird als Kapselhülle verwendet.
Der Hydrozephalus ist eine Erkrankung, bei der sich zu viel Hirnwasser (Liquor) in den Hirnkammern ansammelt. Dies erhöht den Druck im Schädel und kann das Gehirn schädigen.
Hygroskopie bezeichnet die Eigenschaft eines Stoffs, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen und zu binden. In der Medizin und Pharmazie ist diese Eigenschaft für Lagerung und Wirksamkeit von Bedeutung.
Hyperaldosteronismus bezeichnet eine übermäßige Produktion des Hormons Aldosteron durch die Nebennierenrinde, was zu Bluthochdruck und Kaliummangel führt.
Hyperbilirubinämie bezeichnet einen erhöhten Bilirubinspiegel im Blut. Sie kann Gelbsucht verursachen und auf Leber-, Gallen- oder Bluterkrankungen hinweisen.
Hypercholesterinämie bezeichnet dauerhaft erhöhte Cholesterinwerte im Blut und zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Hyperinsulinämische Euglykämie bezeichnet einen Zustand mit erhöhtem Insulinspiegel bei gleichzeitig normalem Blutzucker. Sie tritt häufig als seltene Nebenwirkung bestimmter Medikamente auf.
Hyperinsulinismus bezeichnet einen Zustand mit übermäßig hohem Insulinspiegel im Blut, der zu gefährlichen Unterzuckerungen führen kann. Die Ursachen reichen von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen bis hin zu Stoffwechselstörungen.
Hyperkaliämie bezeichnet einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut. Sie kann gefährliche Herzrhythmusstörungen verursachen und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Hyperkalzämie bezeichnet einen erhöhten Kalziumspiegel im Blut. Sie kann verschiedene Ursachen haben und betrifft Knochen, Nieren sowie das Nervensystem.
Hyperkoagulabilität bezeichnet eine erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes, die das Risiko für Thrombosen und Embolien steigert. Sie kann angeboren oder erworben sein.
Hyperlaktämie bezeichnet einen erhöhten Laktatspiegel im Blut. Sie kann auf eine gestörte Sauerstoffversorgung oder einen gestörten Stoffwechsel hinweisen.
Hyperlipämie bezeichnet erhöhte Blutfettwerte, insbesondere von Cholesterin und Triglyceriden. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Hypermobilität bezeichnet eine übermäßige Beweglichkeit von Gelenken über das normale Maß hinaus. Sie kann angeboren oder erworben sein und mit Schmerzen sowie Instabilität einhergehen.
Hyperosid ist ein natürlich vorkommendes Flavonoid-Glykosid, das in vielen Heilpflanzen enthalten ist und antioxidative sowie entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.
Hyperoxalurie ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der erhöhte Mengen Oxalat im Urin ausgeschieden werden. Dies kann zu Nierensteinen und Nierenschäden führen.
Hyperoxygenierung bezeichnet die Zufuhr von Sauerstoff in einer Konzentration, die über den normalen Bedarf des Körpers hinausgeht. Sie wird in der Medizin gezielt eingesetzt, birgt aber auch Risiken.
Hyperparathyreoidismus ist eine Erkrankung der Nebenschilddrüsen, bei der zu viel Parathormon produziert wird. Dies führt zu einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut.
Hyperphosphatämie bezeichnet erhöhte Phosphatwerte im Blut. Sie tritt häufig bei Nierenerkrankungen auf und kann langfristig Herz und Knochen schädigen.
Die Hyperprolaktinämie bezeichnet erhöhte Prolaktinspiegel im Blut. Sie kann Fruchtbarkeitsstörungen, Zyklusveränderungen und andere Beschwerden verursachen.
Hypersalivation bezeichnet eine übermäßige Speichelproduktion oder verminderte Speichelschluckreflexe. Sie kann durch Erkrankungen, Medikamente oder neurologische Störungen ausgelöst werden.
Hypersplenismus bezeichnet eine übermäßige Aktivität der Milz, die zum verstärkten Abbau von Blutzellen führt und Blutarmut, Blutungsneigung oder Infektanfälligkeit verursachen kann.
Hyperthermie bezeichnet eine gefährliche Überhitzung des Körpers, bei der die Körpertemperatur über 37,5–38 °C ansteigt. Sie kann lebensbedrohlich werden und erfordert rasche Behandlung.
Die Hyperthermiebehandlung ist eine medizinische Therapieform, bei der Körpergewebe gezielt erwärmt wird, um Tumorzellen abzutöten oder Krebstherapien zu verstärken.
Hyperthyreose bezeichnet eine Überfunktion der Schilddrüse, bei der zu viele Schilddrüsenhormone produziert werden. Dies beschleunigt den Stoffwechsel und kann zahlreiche Beschwerden verursachen.
Hyperthyreot beschreibt einen Zustand übermäßiger Schilddrüsenaktivität. Die Schilddrüse produziert zu viele Hormone, was den Stoffwechsel beschleunigt und vielfältige Beschwerden verursacht.
Ein hypertoner Beckenboden bezeichnet eine übermäßige Anspannung der Beckenbodenmuskulatur. Dies kann Schmerzen, Harnprobleme und sexuelle Beschwerden verursachen.
Hypertonie (Bluthochdruck) ist ein dauerhaft erhöhter Blutdruck, der Herz und Gefäße belastet. Unbehandelt erhöht sie das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Hypertrichose bezeichnet ein übermäßiges Haarwachstum am Körper, das unabhängig von Geschlecht oder Körperstelle auftreten kann. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von genetischen Faktoren bis hin zu Medikamenten.
Hypertrichosis lanuginosa ist eine seltene Erkrankung, bei der feines, lanugohaftiges Haar den gesamten Körper bedeckt. Sie kann angeboren oder erworben sein.
Hypertrichotisch beschreibt einen Zustand mit übermäßigem Haarwuchs am Körper, der über das normale Maß hinausgeht. Betroffen können Männer, Frauen und Kinder sein.
Die Hypertrophe Osteoarthropathie ist eine Erkrankung, die durch Trommelschlegelfinger, Uhrglasnägel und Knochenneubildungen an den langen Röhrenknochen gekennzeichnet ist.
Hypertyrosinämie ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Aminosäure Tyrosin im Blut krankhaft erhöht ist. Sie kann angeboren oder erworben sein und verschiedene Organe schädigen.
Hypertyrosinämie Typ I ist eine seltene, angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der der Abbau der Aminosäure Tyrosin gestört ist. Ohne Behandlung kann sie zu schweren Leber- und Nierenschäden führen.
Hypertyrosinämie Typ II ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, bei der der Aminosäurespiegel Tyrosin im Blut erhöht ist. Sie kann Augen, Haut und die neurologische Entwicklung beeinträchtigen.
Hyperurikämie bezeichnet einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut, der entsteht, wenn der Abbau von Purinverbindungen nicht im Gleichgewicht mit ihrer Ausscheidung steht.
Ein Hyphäma ist eine Blutansammlung in der Vorderkammer des Auges, häufig nach Verletzungen. Es erfordert ärztliche Abklärung zum Schutz des Sehvermögens.
Hypnobirthing ist ein geburtsvorbereitendes Konzept, das durch Atemtechniken, Entspannungsübungen und mentale Strategien eine möglichst ruhige und selbstbestimmte Geburt unterstützen soll.
Die Hypnose Therapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das einen tranceartigen Bewusstseinszustand nutzt, um seelische und körperliche Beschwerden gezielt zu behandeln.
Hypoallergen bezeichnet Produkte oder Substanzen, die ein besonders geringes Allergierisiko aufweisen und daher fuer empfindliche Personen geeignet sind.
Hypoallergene Babynahrung ist speziell für Säuglinge mit erhöhtem Allergierisiko entwickelt und enthält hydrolysiertes Protein, das das Immunsystem weniger reizt.
Ein Hypochonder beschreibt eine Person, die anhaltend davon überzeugt ist, schwer krank zu sein, obwohl dafür keine oder keine ausreichenden medizinischen Befunde vorliegen.
Hypochondrie ist eine psychische Störung, bei der Betroffene übermäßig befürchten, ernsthaft krank zu sein, obwohl keine körperliche Erkrankung vorliegt.
Hypochromie bezeichnet eine verminderte Färbung der roten Blutkörperchen, die auf einen niedrigen Hämoglobingehalt hinweist. Sie ist ein wichtiges Zeichen bei der Diagnose von Blutarmut (Anämie).
Hypogammaglobulinämie bezeichnet einen Mangel an Gammaglobulinen (Antikörpern) im Blut, der das Immunsystem schwächt und die Infektanfälligkeit erhöht.
Hypoparathyreoidismus ist eine seltene Erkrankung, bei der die Nebenschilddrüsen zu wenig Parathormon produzieren. Dies führt zu einem Kalziummangel im Blut und kann Muskelkrämpfe sowie Kribbeln verursachen.
Die Hypophyse ist eine kleine, aber lebenswichtige Drüse im Gehirn, die zahlreiche Hormone produziert und als zentrale Schaltstelle des Hormonsystems gilt.
Ein Hypophysenadenom ist ein überwiegend gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse. Er kann Hormone produzieren und verschiedene Körperfunktionen beeinflussen.
Die Hyposensibilisierung ist eine Therapieform zur Behandlung von Allergien, bei der das Immunsystem schrittweise an Allergene gewöhnt wird, um langfristig die Überempfindlichkeit zu reduzieren.
Hypospadie ist eine angeborene Fehlbildung des männlichen Genitals, bei der die Harnröhre nicht an der Spitze, sondern an der Unterseite des Penis mündet.
Hyposphagma bezeichnet eine Einblutung unter die Bindehaut des Auges. Es entsteht ein auffälliger roter Fleck, der harmlos ist, aber ärztlich abgeklärt werden sollte.
Der Hypothalamus ist eine zentrale Schaltstelle im Gehirn, die lebenswichtige Körperfunktionen wie Temperatur, Schlaf, Hunger und Hormonhaushalt reguliert.
Die Hypothalamus-Aktivierung beschreibt die Anregung dieser zentralen Gehirnregion, die lebenswichtige Körperfunktionen wie Hormonhaushalt, Schlaf und Stoffwechsel steuert.
Hypothermie bezeichnet einen lebensbedrohlichen Zustand, bei dem die Körperkerntemperatur unter 35 °C sinkt. Schnelle Erwärmung und ärztliche Versorgung sind entscheidend.
Hypothyreose ist eine Schilddrüsenunterfunktion, bei der zu wenig Schilddrüsenhormone produziert werden. Sie verursacht Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kältegefühl.
Hypovitaminose bezeichnet einen Vitaminmangel im Körper, der durch unzureichende Zufuhr, Aufnahme oder erhöhten Bedarf entsteht und vielfältige Beschwerden verursachen kann.
Die Hysterosalpingographie (HSG) ist ein bildgebendes Röntgenverfahren zur Darstellung von Gebärmutter und Eileitern. Sie wird häufig bei Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit eingesetzt.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
SIDS (plötzlicher Säuglingstod) bezeichnet den unerklärlichen Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Er tritt meist im ersten Lebensjahr auf und gilt als häufigste plötzliche Todesursache bei Säuglingen.
Der Musculus iliococcygeus ist ein Muskel des Beckenbodens, der vom Darmbein zum Steißbein verläuft und eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Beckenorgane spielt.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.