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Hepatoprotektion bezeichnet den Schutz der Leber vor Schäden durch Medikamente, Toxine oder Erkrankungen. Maßnahmen zur Hepatoprotektion können diätetisch, medikamentös oder durch Lebensstiländerungen erfolgen.
Hepatoprotektion bezeichnet den Schutz der Leber vor Schäden durch Medikamente, Toxine oder Erkrankungen. Maßnahmen zur Hepatoprotektion können diätetisch, medikamentös oder durch Lebensstiländerungen erfolgen.
Hepatoprotektion (von griechisch hepar = Leber und lateinisch protectio = Schutz) bezeichnet alle Maßnahmen, Substanzen und Strategien, die dazu dienen, die Leber vor Schäden zu schützen oder bereits eingetretene Schäden zu verringern. Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers und erfüllt lebenswichtige Funktionen wie Entgiftung, Eiweißsynthese und Fettstoffwechsel. Sie ist jedoch gleichzeitig vielfältigen Belastungen ausgesetzt, die zu einer Schädigung des Lebergewebes führen können.
Die Leber besitzt eine hohe Regenerationsfähigkeit, ist aber nicht unbegrenzt belastbar. Chronische oder akute Schädigungen können zu ernsthaften Erkrankungen wie Hepatitis (Leberentzündung), Leberfibrose, Leberzirrhose oder sogar Leberversagen führen. Hepatoprotektive Maßnahmen zielen darauf ab, diese Krankheitsverläufe zu verhindern oder zu verlangsamen.
Eine der wirksamsten Formen der Hepatoprotektion ist die Reduktion oder der vollständige Verzicht auf Alkohol. Auch eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und die Reduktion von Übergewicht tragen erheblich zum Schutz der Leber bei, insbesondere bei Patienten mit Fettlebererkrankung.
In der Medizin werden verschiedene Substanzen mit hepatoprotektiver Wirkung eingesetzt:
Bestimmte Nährstoffe und Lebensmittel unterstützen die Leber auf natürliche Weise:
Zur Hepatoprotektion gehört auch die gezielte Vermeidung von Substanzen, die die Leber belasten. Dazu zählen übermäßiger Alkohol, nicht verordnete Medikamente, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel in hohen Dosen sowie der Kontakt mit Umweltgiften.
Hepatoprotektion spielt eine zentrale Rolle in der Hepatologie – der medizinischen Fachrichtung für Lebererkrankungen – sowie in der präventiven Medizin. Besonders bei Patienten, die langfristig lebertoxische Medikamente einnehmen müssen (z.B. Chemotherapie, Tuberkulostatika), wird eine begleitende hepatoprotektive Therapie erwägt. Auch bei Patienten mit chronischen Lebererkrankungen ist die Hepatoprotektion ein zentraler Bestandteil des Therapieplans.
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