Der AA/EPA-Quotient beschreibt das Verhältnis von Arachidonsäure zu Eicosapentaensäure im Blut und gilt als wichtiger Marker für das Entzündungsrisiko.
Fieber beginnt ab einer Körpertemperatur von 38,0 °C. Alles zwischen 37,5 °C und 38,0 °C gilt als erhöhte Temperatur. Erfahren Sie, wann Fieber gefährlich wird.
Abakteriell bedeutet: ohne Beteiligung von Bakterien. Der Begriff beschreibt Erkrankungen oder Entzündungen, die nicht durch bakterielle Erreger verursacht werden.
Die Abbaurate beschreibt, wie schnell ein Stoff im Körper abgebaut wird. Sie ist entscheidend für Dosierung und Wirkdauer von Medikamenten und Substanzen.
Das Abdomen, auch Bauch genannt, ist der mittlere Körperabschnitt zwischen Brustkorb und Becken. Es enthält wichtige Organe wie Magen, Darm, Leber und Nieren.
Die Abdomenübersichtsaufnahme ist eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums. Sie dient der schnellen Beurteilung von Organen, Gasfüllungen und möglichen Fremdkörpern.
Die Abdominalchirurgie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das operative Eingriffe an den Organen des Bauchraums umfasst. Dazu zählen u. a. Magen, Darm, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.
Abdominaldruckerhöhung bezeichnet einen Anstieg des Drucks im Bauchraum. Sie kann zahlreiche Organe beeinflussen und erfordert bei starker Ausprägung medizinische Abklärung.
Die Abdominalpalpation ist eine klinische Untersuchungsmethode, bei der der Arzt den Bauch mit den Händen abtastet, um Organe, Schmerzen oder Veränderungen zu beurteilen.
Die Abdominalperistaltik bezeichnet die wellenförmigen Muskelbewegungen im Bauchraum, die den Transport von Speisebrei durch den Magen-Darm-Trakt ermöglichen.
Der Abdominalreflex ist ein neurologischer Oberflächenreflex der Bauchdecke. Er dient der Untersuchung von Schädigungen des Nervensystems und hat diagnostische Bedeutung.
Der Abdominalreflextest ist eine neurologische Untersuchung, bei der die Bauchdeckenreflexe geprüft werden. Er dient der Erkennung von Störungen im Nervensystem.
Die Abdominalspülung ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem die Bauchhöhle mit einer Spüllösung gereinigt wird. Sie dient der Entfernung von Bakterien, Eiter oder Blut bei Infektionen oder Verletzungen.
Der Abdominalultraschall ist ein bildgebendes Verfahren zur schmerzfreien Untersuchung der Bauchorgane. Er hilft, Erkrankungen von Leber, Niere, Milz und anderen Organen zu erkennen.
Abduktorenschwäche bezeichnet eine verminderte Kraft der Muskeln, die Gliedmaßen vom Körper wegbewegen. Sie kann Gangbild, Stabilität und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Abduktorentraining bezeichnet gezielte Übungen zur Kräftigung der Abduktoren – Muskeln, die Gliedmaßen vom Körper wegführen. Es stärkt Hüfte, Gesäß und Oberschenkel.
Abemaciclib ist ein Krebsmedikament zur Behandlung des Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Brustkrebs bei Erwachsenen. Es hemmt bestimmte Enzyme, die das Tumorwachstum fördern.
Aberrant bezeichnet in der Medizin eine Abweichung vom normalen anatomischen Verlauf oder von der physiologischen Funktion eines Organs, Gewebes oder Gefäßes.
Ein Abführenzym ist ein Enzym, das die Verdauung fördert und die Darmbewegung anregt, um Verstopfung zu lindern. Solche Enzyme werden in Nahrungsergänzungsmitteln und medizinischen Präparaten eingesetzt.
Abführmittel sind Substanzen, die die Darmentleerung fördern und bei Verstopfung eingesetzt werden. Sie sind rezeptfrei erhältlich und in verschiedenen Wirkstoffklassen verfügbar.
Ein Abführprotokoll ist ein strukturierter medizinischer Plan zur gezielten Darmentleerung vor Untersuchungen, Operationen oder bei chronischer Verstopfung.
Abführtee ist ein pflanzlicher Tee zur Linderung von Verstopfung. Er enthält natürliche Wirkstoffe, die die Darmtätigkeit anregen und den Stuhlgang erleichtern.
Eine Abhärtungskur ist eine gezielte Methode zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte durch regelmäßige Kältereize, Wechselduschen oder Naturexposition. Sie fördert die Anpassungsfähigkeit des Körpers und kann Erkältungen vorbeugen.
Abiotisch bezeichnet nicht-lebende, physikalische und chemische Umweltfaktoren wie Licht, Temperatur oder Wasser, die Lebewesen und Ökosysteme beeinflussen.
Die sogenannte Abnehmspritze ist ein umgangssprachlicher Begriff für medikamentöse Injektionen mit GLP-1-Analoga, die ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wurden.
Die Abnehmspritze für Diabetiker ist ein GLP-1-Rezeptoragonist, der Blutzucker senkt und Gewichtsverlust fördert. Erfahren Sie mehr über Wirkung, Anwendung und Vorteile.
Ein Abortus completus ist eine vollständige Fehlgeburt, bei der das gesamte Schwangerschaftsgewebe spontan aus der Gebärmutter ausgestoßen wird. Es ist keine weitere Behandlung erforderlich.
Abortus incipiens bezeichnet einen bereits eingesetzten, nicht mehr aufzuhaltenden Fehlgeburt-Prozess in der Frühschwangerschaft mit Zervixöffnung und Blutung.
Abortus incompletus bezeichnet eine unvollständige Fehlgeburt, bei der Teile des Schwangerschaftsgewebes in der Gebärmutter verbleiben und medizinische Behandlung erfordern.
Abpumpen bezeichnet das maschinelle oder manuelle Gewinnen von Muttermilch. Es ermoeglicht Müttern, Milch zu sammeln und dem Baby zu einem späteren Zeitpunkt zu geben.
Die Abrasio uteri ist ein gynäkologischer Eingriff, bei dem die Gebärmutterschleimhaut mit einem Instrument ausgeschabt wird. Sie dient zur Diagnose und Behandlung verschiedener Erkrankungen der Gebärmutter.
Die Absaugung ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Flüssigkeiten, Sekrete oder Gewebe durch Unterdruck entfernt werden. Sie kommt in Notfallmedizin, Chirurgie und Intensivpflege zum Einsatz.
Das Absorptionsfenster bezeichnet den Bereich im Magen-Darm-Trakt, in dem ein Wirkstoff optimal aufgenommen wird. Es beeinflusst Wirksamkeit und Dosierung von Medikamenten.
Die Absorptionskapazität beschreibt die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe, Wirkstoffe oder Flüssigkeiten aus dem Verdauungstrakt aufzunehmen und in den Blutkreislauf zu transportieren.
Die Absorptionsrate beschreibt, wie schnell und wie vollständig ein Stoff vom Körper aufgenommen wird. Sie ist entscheidend für die Wirksamkeit von Medikamenten und Nährstoffen.
Eine Absorptionsstörung liegt vor, wenn der Darm Nährstoffe nicht ausreichend aufnehmen kann. Dies führt zu Mangelerscheinungen und Verdauungsbeschwerden.
Abstillen bezeichnet den Prozess, bei dem ein Säugling schrittweise oder abrupt nicht mehr gestillt wird und die Ernährung auf andere Nahrungsquellen umgestellt wird.
Die Abstoßungsreaktion ist eine Immunantwort des Körpers gegen transplantiertes Gewebe oder Organe. Sie kann nach Organtransplantationen auftreten und erfordert eine gezielte medizinische Behandlung.
Abszessbildung bezeichnet die Entstehung eines abgekapselten Eitersacks im Gewebe. Sie ist meist bakteriell bedingt und erfordert oft eine medizinische Behandlung.
Die Abszessdrainage ist ein medizinisches Verfahren zur Entleerung eines Abszesses. Dabei wird der Eiter gezielt abgeleitet, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu foerdern.
Die Abszessexzision ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung eines Abszesses. Dabei wird eitrig entzündetes Gewebe vollständig herausgeschnitten, um die Heilung zu fördern.
Eine Abszesskultur ist eine mikrobiologische Untersuchung des Eiters aus einem Abszess, um krankheitserregende Bakterien zu identifizieren und die geeignete Antibiotikatherapie zu bestimmen.
Eine Abszessruptur bezeichnet das spontane oder traumatische Aufbrechen eines Abszesses, bei dem eitriger Inhalt in umliegendes Gewebe oder Körperhöhlen austritt.
Die Abszesstherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung eines Abszesses, meist durch chirurgische Eröffnung und Drainage. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmethoden.
Abwehrenzyme sind körpereigene Proteine, die das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern unterstützen. Sie zerstören Bakterien, Viren oder fremde Substanzen und spielen eine zentrale Rolle im angeborenen Immunsystem.
Abwehrmechanismen sind unbewusste psychische Strategien, mit denen das Ich belastende Gefühle, Konflikte oder ängste abwehrt. Sie schützen die Psyche vor Überlastung.
Abwehrproteine sind Proteine des Immunsystems, die den Körper vor Krankheitserregern und Fremdstoffen schützen. Dazu zählen Antikörper, Komplementproteine und Akute-Phase-Proteine.
Der Abwehrstoffwechsel beschreibt alle Stoffwechselprozesse, die das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern und Schadstoffen aktiviert. Er ist zentral für die Gesundheit.
Abwehrstoffwechselmarker sind messbare biologische Parameter, die Auskunft über die Aktivität des Immunsystems geben. Sie helfen Ärzten, Entzündungen, Infektionen und Immunreaktionen frühzeitig zu erkennen.
Abwehrzellen sind spezialisierte Zellen des Immunsystems, die den Körper vor Krankheitserregern, Fremdstoffen und krankhaft veränderten Zellen schützen.
Abwehrzellen stärken bedeutet, das Immunsystem gezielt zu unterstützen. Durch Ernährung, Schlaf und Mikronährstoffe können Immunzellen effizienter arbeiten.
Die AC-Gelenksarthrose ist ein Verschleiß des Schultereckgelenks (Akromioklavikulargelenk). Sie verursacht Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an der Schulter und tritt häufig im Alter auf.
Acai ist eine kleine, dunkelviolette Beere, die an der Acai-Palme (Euterpe oleracea) vor allem im Amazonasgebiet Brasiliens wächst und sich weltweit als Superfood etabliert hat.
Acalabrutinib ist ein zielgerichtetes Krebsmedikament aus der Gruppe der BTK-Inhibitoren, das zur Behandlung bestimmter B-Zell-Lymphome und der chronischen lymphatischen Leukämie eingesetzt wird.
ACE-Hemmer sind Medikamente, die den Blutdruck senken und das Herz entlasten. Sie werden bei Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Nierenerkrankungen eingesetzt.
Acerola ist eine tropische Frucht mit einem der höchsten natürlichen Vitamin-C-Gehalte. Sie wird als Nahrungsergänzungsmittel und in der Naturheilkunde häufig eingesetzt.
Acesulfam ist ein kalorienfreier Künstlicher Süßstoff, der in Lebensmitteln und Getränken als Zuckerersatz eingesetzt wird. Er ist etwa 200-mal süßer als Haushaltszucker.
Acesulfam-K (E950) ist ein kalorienfreier Süßstoff, der in Lebensmitteln und Getränken eingesetzt wird. Er ist etwa 200-mal süßer als Zucker und gilt als sicher für Diabetiker.
Acetaldehyd (Ethanal) ist eine chemische Verbindung, die beim Abbau von Alkohol im Körper entsteht und als toxisch gilt. Es ist ein wichtiger Metabolit mit Relevanz für Gesundheit und Medizin.
Acetonkörper sind Stoffwechselprodukte, die bei erhöhtem Fettabbau in der Leber entstehen. Sie dienen als Energiequelle, können aber in hoher Konzentration gefährlich werden.
Acetyl-CoA ist ein zentrales Molekül im Stoffwechsel, das bei der Energiegewinnung und der Biosynthese von Fettsäuren, Cholesterin und Hormonen eine Schlüsselrolle spielt.
Die Acetylcholinesterase ist ein lebenswichtiges Enzym, das den Neurotransmitter Acetylcholin abbaut und so die Signalübertragung zwischen Nervenzellen reguliert.
Acetylcoenzym A (Acetyl-CoA) ist ein zentrales Molekül im Stoffwechsel, das beim Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen entsteht und Energie sowie Bausteine für viele Körperprozesse liefert.
Die Acetylgruppe ist eine chemische Gruppe (CH₃CO-), die in vielen biologischen Prozessen eine zentrale Rolle spielt, etwa beim Energiestoffwechsel und der Genregulation.
Die Acetylierungskapazität beschreibt die genetisch bedingte Fähigkeit des Körpers, bestimmte Substanzen durch das Enzym N-Acetyltransferase zu verstoffwechseln. Sie beeinflusst die Verträglichkeit von Medikamenten und Nahrungsinhaltsstoffen.
Acetylierungsmarker sind epigenetische Kennzeichen, die anzeigen, ob bestimmte Proteine oder DNA-Abschnitte acetyliert sind. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Genregulation und Krankheitsdiagnostik.
Das Acetylierungsprofil beschreibt die individuelle Fähigkeit des Körpers, Substanzen durch Acetylierung zu verstoffwechseln. Es beeinflusst, wie Medikamente und Fremdstoffe abgebaut werden.
Die Acetylierungsreaktion ist ein biochemischer Prozess, bei dem eine Acetylgruppe auf ein Molekül übertragen wird. Sie spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und bei der Entgiftung von Substanzen im Körper.
Der Acetylierungsstatus beschreibt die individuelle Fähigkeit des Körpers, bestimmte Substanzen mithilfe von Acetyltransferasen zu verstoffwechseln. Er beeinflusst die Verträglichkeit von Medikamenten und Nahrungsinhaltsstoffen.
Eine Acetylierungsstörung bezeichnet eine gestörte biochemische Reaktion im Körper, bei der Acetylgruppen nicht korrekt übertragen werden. Dies kann den Stoffwechsel und die Entgiftung beeinflussen.
Der Acetylierungstest ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung des individuellen Acetylierungsstatus. Er gibt Auskunft darüber, wie schnell der Körper bestimmte Substanzen abbaut.
Die Achalasiebehandlung umfasst verschiedene Verfahren zur Linderung der Schluckbeschwerden bei Achalasie. Ziel ist die Entspannung des unteren Speiseröhrenschließmuskels.
Die Achillessehne ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers und verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein. Sie ist essenziell für Gehen, Laufen und Springen.
Die Achillessehnenentzündung ist eine schmerzhafte Reizung der Achillessehne, häufig durch Überlastung. Sie betrifft vor allem Sportler und aktive Menschen.
Die Achillessehnenreizung ist eine schmerzhafte Überlastungsreaktion der Achillessehne, häufig ausgelöst durch Sport oder Fehlbelastung. Rechtzeitige Behandlung verhindert chronische Schäden.
Ein Achillessehnenriss ist die vollständige oder teilweise Durchtrennung der Achillessehne. Er tritt häufig beim Sport auf und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Die Achillessehnentendinopathie ist eine schmerzhafte Erkrankung der Achillessehne, die häufig durch Überlastung entsteht. Sie betrifft vor allem sportlich aktive Menschen und äußert sich durch Schmerzen und Steifigkeit im Fersenbereich.
Achillodynie bezeichnet Schmerzen im Bereich der Achillessehne. Sie entsteht häufig durch Überlastung und betrifft vor allem Sportler sowie aktive Menschen.
Acholie bezeichnet das Fehlen von Galle im Stuhl, wodurch dieser hell oder lehmfarben wird. Sie ist ein wichtiges Warnsignal für Erkrankungen der Leber, Gallenblase oder Gallenwege.
Achondroplasie ist die häufigste Form des Kleinwuchses und eine genetisch bedingte Erkrankung des Knochenwachstums. Sie entsteht durch eine Mutation im FGFR3-Gen und führt zu charakteristisch verkürzten Gliedmaßen bei normalem Rumpf.
Eine Achsenabweichung beschreibt die Fehlstellung einer Körperachse, meist an Beinen oder Wirbelsäule. Sie kann angeboren oder erworben sein und Schmerzen sowie Gelenkschäden verursachen.
Eine Achsenfehlstellung bezeichnet eine fehlerhafte Ausrichtung von Knochen, Gelenken oder der Wirbelsäule, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen führen kann.
Achtsamkeitsmeditation ist eine mentale Praxis, bei der die Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment gelenkt wird. Sie fördert Entspannung, Stressabbau und psychisches Wohlbefinden.
Aciclovir ist ein antivirales Medikament zur Behandlung von Infektionen durch Herpesviren, darunter Lippenherpes, Genitalherpes und Gürtelrose. Es hemmt die Vermehrung des Virus im Körper.
Acne comedonica ist eine milde Form der Akne, die durch verstopfte Poren in Form von Mitessern und Whiteheads gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig in der Pubertät auf.
Acne conglobata ist eine schwere Form der Akne mit tiefen Knoten, Abszessen und Narbenbildung. Sie betrifft vor allem junge Männer und erfordert intensive medizinische Behandlung.
Acne papulopustulosa ist eine mittelschwere Form der Akne mit Papeln und Pusteln im Gesicht, auf dem Rücken oder der Brust. Sie entsteht durch verstopfte Poren, Bakterien und Entzündungen.
ACPA (Anti-citrullinierte Protein-Antikörper) sind Blutmarker zur Frühdiagnose der rheumatoiden Arthritis. Ihr Nachweis gilt als hochspezifisch für diese Autoimmunerkrankung.
Die ACR/EULAR-Klassifikationskriterien sind standardisierte Kriterienkataloge zur einheitlichen Einordnung rheumatischer Erkrankungen in Forschung und klinischer Praxis.
Acrolein ist eine hochreaktive, toxische organische Verbindung, die bei der Verbrennung organischer Materialien entsteht und als Umwelt- sowie Innenraumschadstoff gilt.
Acteosid ist ein pflanzlicher Wirkstoff aus der Gruppe der Phenylethanoid-Glykoside mit antioxidativen, entzündungshemmenden und neuroprotektiven Eigenschaften.
ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) ist ein Körpereigenes Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Nebennierenrinde zur Cortisol-Produktion anregt und eine zentrale Rolle im Stressreaktionssystem des Körpers spielt.
Acylcarnitin ist eine biochemische Verbindung, die beim Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien entsteht. Sie spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel und dient als wichtiger Biomarker in der Diagnostik von Stoffwechselerkrankungen.
Das Acylcarnitinprofil ist ein diagnostischer Bluttest, der Stoffwechselerkrankungen erkennt. Er analysiert Acylcarnitine im Blut und wird im Neugeborenenscreening eingesetzt.
Acylglycerol ist eine Verbindung aus Glycerin und Fettsäuren und gehört zu den wichtigsten Nahrungsfetten. Es kommt in Mono-, Di- und Triglycerid-Form vor.
Die Acylgruppe ist ein chemisches Strukturelement, das in vielen biologisch wichtigen Molekülen vorkommt. Sie entsteht durch Abspaltung einer Hydroxylgruppe aus einer Carbonsäure.
Der Adaptationshormonstatus beschreibt das Gleichgewicht stressbezogener Hormone wie Cortisol und Adrenalin im Körper und gibt Auskunft über die Stressreaktionsfähigkeit des Organismus.
Adaptationsstress bezeichnet die koerperliche und psychische Belastung, die entsteht, wenn sich der Organismus an neue Bedingungen anpassen muss. Er kann akut oder chronisch auftreten.
Das Adaptationssyndrom beschreibt die dreiphasige Reaktion des Körpers auf anhaltenden Stress. Es wurde von Hans Selye entwickelt und ist ein Grundkonzept der Stressmedizin.
Das Adaptionshormon beschreibt Hormone, die dem Körper helfen, sich an Stress und veränderte Bedingungen anzupassen. Kortisol ist das bekannteste Beispiel.
Die Adaptionskapazität beschreibt die Fähigkeit des Körpers, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Sie ist zentral für Gesundheit, Belastbarkeit und Regeneration.
Die Adaptionsreaktion beschreibt die Fähigkeit des Körpers, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Sie ist ein grundlegendes biologisches Prinzip in der Medizin.
Die Addison-Krise ist ein lebensbedrohlicher Notfall durch akuten Mangel an Kortisol und Aldosteron. Sofortige medizinische Behandlung ist erforderlich.
Die Addison-Krankheit (Morbus Addison) ist eine seltene Erkrankung, bei der die Nebennierenrinde zu wenig Cortisol und häufig auch Aldosteron produziert.
Adduktoren sind Muskeln, die Gliedmaßen zur Körpermitte hin bewegen. Im Alltag und Sport spielen sie eine zentrale Rolle für Stabilität und Beweglichkeit.
Eine Adduktorenverletzung bezeichnet eine Schädigung der Oberschenkel-Innenmuskeln. Sie tritt häufig beim Sport auf und äußert sich durch Leisten- und Oberschenkelschmerzen.
Eine Adduktorenzerrung ist eine schmerzhafte Überdehnung der Oberschenkelinnenmuskeln. Sie tritt häufig beim Sport auf und äußert sich durch Leistenschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Die Adenohypophyse ist der Vorderlappen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und produziert lebenswichtige Hormonen, die zahlreiche Körperfunktionen steuern.
Ein Adenokarzinom ist ein bösartiger Tumor, der aus Drüsengewebe entsteht. Es gehört zu den häufigsten Krebsarten und kann in vielen Organen auftreten.
Ein Adenom ist ein gutartiger Tumor, der aus Drüsengewebe entsteht. Es kann in verschiedenen Organen auftreten und birgt in manchen Fällen das Risiko einer Entartung.
Adenoma sebaceum bezeichnet gutartige Hautveränderungen im Gesicht, die typischerweise bei tuberöser Sklerose auftreten. Es handelt sich um Angiofibrome, keine echten Adenome.
Adenomatös beschreibt Gewebe oder Veränderungen, die einem Adenom ähneln oder davon abstammen. Der Begriff wird in der Medizin häufig zur Charakterisierung von Polypen und Tumoren verwendet.
Die Adenomektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung eines Adenoms, eines gutartigen Drüsentumors. Sie wird häufig bei Prostata- oder Hypophysenadenomen eingesetzt.
Adenosin-5'-phosphorsäure (AMP) ist ein natürlich vorkommender Baustein im Energiestoffwechsel der Zelle und spielt eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung und Signalübertragung.
Adenoviren verursachen Infektionen von Atemwegen, Augen und Darm – besonders bei Kindern. Erfahre hier alles über Symptome, Übertragung, Schutzmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten.
Adenovirose ist eine durch Adenoviren verursachte Infektionskrankheit, die Atemwege, Augen und den Magen-Darm-Trakt befallen kann. Sie tritt häufig bei Kindern auf.
Adenylatkinase ist ein lebenswichtiges Enzym im Energiestoffwechsel der Zelle, das die Umwandlung von Adeninnukleotiden katalysiert und so die Energieversorgung sicherstellt.
Aderdilatation bezeichnet die Erweiterung von Blutgefäßen. Sie kann therapeutisch genutzt oder als körpereigene Reaktion auftreten und beeinflusst Blutdruck sowie Durchblutung.
Die Aderhautentzündung (Chorioiditis) ist eine Entzündung der Aderhaut im Auge. Sie kann das Sehvermögen gefährden und erfordert rasche medizinische Abklärung.
Der Aderlass ist ein medizinisches Verfahren, bei dem gezielt Blut aus dem Körper entnommen wird. Er wird therapeutisch bei bestimmten Erkrankungen wie Hämochromatose oder Polyzythämie eingesetzt.
Die Aderlassprophylaxe bezeichnet vorbeugende Maßnahmen, um therapeutische Aderlass-Eingriffe zu vermeiden oder deren Notwendigkeit zu reduzieren. Sie spielt vor allem bei Erkrankungen wie Hämochromatose eine Rolle.
Die Adhärenztherapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der Patienten dabei unterstützt, ihre Medikation konsequent und eigenverantwortlich einzunehmen. Sie fördert die Therapietreue durch Gesprächsführung und motivierende Techniken.
Eine Adhäsivbrücke ist ein minimal-invasiver Zahnersatz, der fehlende Zähne ersetzt, ohne die Nachbarzähne stark zu beschleifen. Sie wird mit speziellen Flügeln am Nachbarzahn befestigt.
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die meist im Kindesalter beginnt, aber auch im Erwachsenenalter fortbestehen kann.
ADHS-Symptome umfassen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Sie treten bei Kindern und Erwachsenen auf und beeinflussen Alltag, Schule und Beruf.
Das Adie-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, bei der eine träge, lichtunempfindliche Pupille und abgeschwächte Sehnenreflexe auftreten. Es ist meist harmlos und betrifft häufiger Frauen.
Adipinsäure (E355) ist eine organische Dicarbonsäure, die als Lebensmittelzusatzstoff und in der Industrie eingesetzt wird. Sie verleiht Lebensmitteln eine milde Säure und dient als Säuerungsmittel.
Adipogenese bezeichnet die biologische Entstehung von Fettzellen (Adipozyten) aus Vorläuferzellen. Dieser Prozess spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Fettgewebe und bei der Entstehung von Übergewicht.
Adipokine sind Botenstoffe, die vom Fettgewebe ausgeschüttet werden und wichtige Funktionen im Stoffwechsel, Immunsystem und Herz-Kreislauf-System übernehmen.
Adiponektinresistenz beschreibt den Zustand, bei dem Körperzellen nicht mehr ausreichend auf das Hormon Adiponektin ansprechen, obwohl es vorhanden ist. Dies kann Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern.
Das Adipositas-Paradoxon beschreibt das Phänomen, dass Übergewicht bei bestimmten Erkrankungen mit einem besseren Überleben verbunden sein kann als Normalgewicht.
Die Adipositaschirurgie umfasst operative Eingriffe zur Behandlung von starkem Übergewicht. Sie hilft Betroffenen, dauerhaft Gewicht zu verlieren und Folgeerkrankungen zu reduzieren.
Adipozyten sind spezialisierte Fettzellen, die Energie in Form von Fett speichern. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und bei der Entstehung von Übergewicht.
Adipozytenaktivierung bezeichnet die Aktivierung von Fettzellen, bei der diese gespeicherte Energie freisetzen oder hormonelle Signale aussenden. Sie spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel.
Adipozytenreifung beschreibt die Entwicklung von Vorläuferzellen zu reifen Fettzellen. Dieser Prozess ist zentral für die Regulierung von Körperfett und Stoffwechsel.
ADMA (Asymmetrisches Dimethylarginin) ist ein körpereigener Stoff, der die Stickstoffmonoxid-Produktion hemmt und als Biomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.
Adnexitis ist eine Entzündung der weiblichen Adnexe, also der Eileiter und Eierstöcke. Sie wird meist durch Bakterien verursacht und erfordert eine rasche Behandlung.
Adoptiver Zelltransfer ist eine Immuntherapie, bei der körpereigene Immunzellen entnommen, im Labor verändert und zur Krebsbehandlung reinfundiert werden.
ADP (Adenosindiphosphat) ist ein zentrales Molekül des zellulären Energiestoffwechsels. Es entsteht, wenn ATP Energie freisetzt, und wird anschließend wieder zu ATP regeneriert.
Die Adrenalektomie ist die operative Entfernung einer oder beider Nebennieren. Sie wird bei Tumoren oder hormonellen Erkrankungen der Nebenniere eingesetzt.
Adrenalin, auch Epinephrin genannt, ist ein Hormon und Neurotransmitter, das vom Nebennierenmark produziert wird und in Stresssituationen eine zentrale Rolle in der „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion des Körpers spielt.
Adrenalinsensitivität beschreibt, wie empfindlich der Körper auf das Stresshormon Adrenalin (Epinephrin) reagiert. Eine veränderte Sensitivität kann vielfältige gesundheitliche Auswirkungen haben.
Ein Adrenalinstoß ist eine plötzliche Ausschüttung des Hormons Adrenalin in die Blutbahn, die den Körper in Alarmbereitschaft versetzt und typische Stressreaktionen auslöst.
Die Adrenarche ist eine Phase der kindlichen Entwicklung, in der die Nebennierenrinde beginnt, vermehrt Androgene zu produzieren. Sie tritt meist zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr auf.
Adrenokortikotropin (ACTH) ist ein Hormon der Hirnanhangsdrüse, das die Nebennierenrinde zur Produktion von Kortisol anregt und eine zentrale Rolle im Stresshormonhaushalt spielt.
Adrenozeptoren sind Rezeptoren im menschlichen Körper, die auf Adrenalin und Noradrenalin reagieren und wichtige Funktionen im Herz-Kreislauf-System sowie in vielen anderen Organen steuern.
ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität) ist eine Unterform der ADHS, bei der die Hyperaktivität fehlt und die Symptome vor allem durch Unaufmerksamkeit, Tagträumerei und Desorganisation geprägt sind.
Adsorption bezeichnet die Anlagerung von Stoffen an eine Oberfläche. In der Medizin wird sie genutzt, um Giftstoffe oder Schadstoffe im Körper zu binden und deren Aufnahme zu verhindern.
Adsorptionsmittel sind Stoffe, die andere Substanzen an ihrer Oberfläche binden. In der Medizin und Lebensmittelindustrie werden sie zur Entgiftung und Reinigung eingesetzt.
Advantam (E969) ist ein synthetischer Hochintensitätssüßstoff, der bis zu 37.000-mal süßer als Zucker ist und als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt wird.
Adynamie bezeichnet eine ausgeprägte Muskelschwäche und Kraftlosigkeit, die verschiedene Ursachen haben kann. Sie tritt häufig als Begleitsymptom bei Erkrankungen auf.
Aerob bezeichnet Prozesse oder Organismen, die Sauerstoff benötigen. In der Medizin beschreibt aerober Stoffwechsel die Energiegewinnung des Körpers unter Sauerstoffverbrauch.
Aerobes Training ist eine Form der körperlichen Aktivität, bei der der Körper Energie unter Verwendung von Sauerstoff gewinnt. Es stärkt Herz, Lunge und Ausdauer.
Der Aerobiosestatus beschreibt, ob ein Mikroorganismus unter Anwesenheit oder Abwesenheit von Sauerstoff wächst. Er ist wichtig für Diagnose und Therapie von Infektionen.
Aerosole sind feinste Partikel oder Tröpfchen, die in der Luft schweben. In der Medizin spielen sie eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Krankheitserregern sowie bei der Inhalationstherapie.
Die Aerosoltherapie ist eine Inhalationsbehandlung, bei der fein zerstäubte Wirkstoffe direkt in die Atemwege geleitet werden. Sie wird häufig bei Asthma, COPD und anderen Lungenerkrankungen eingesetzt.
Aerotolerante Mikroorganismen können in Gegenwart von Sauerstoff überleben, ohne ihn für ihr Wachstum zu benötigen. Sie sind ein wichtiges Konzept in der Mikrobiologie und Infektionsmedizin.
Aescin ist ein pflanzlicher Wirkstoff aus der Rosskastanie, der entzündungshemmend und ödemreduzierend wirkt und häufig bei Venenleiden eingesetzt wird.
Der Affekt bezeichnet in der Medizin und Psychologie eine kurzfristige, intensive emotionale Reaktion. Er spielt eine zentrale Rolle in der psychiatrischen Diagnostik.
Ein Affektkrampf ist ein kurzer Atemstillstand bei Kleinkindern, ausgelöst durch starke Emotionen wie Schmerz oder Wut. Er ist harmlos, aber beängstigend.
Affektlabilität bezeichnet schnelle, oft unkontrollierbare Stimmungsschwankungen. Sie tritt bei verschiedenen neurologischen und psychischen Erkrankungen auf.
Affektregulation bezeichnet die Fähigkeit, emotionale Zustände wahrzunehmen, zu verstehen und gezielt zu steuern. Sie ist ein zentrales Konzept in der Psychologie und Psychiatrie.
Affenpocken (Mpox) sind eine virale Zoonose mit Hautausschlag und grippeähnlichen Symptomen. Übertragung erfolgt durch engen Kontakt. Impfungen und Hygiene bieten Schutz.
Affirmationen sind bewusst formulierte, positive Sätze, die regelmäßig wiederholt werden, um das eigene Denken, Fühlen und Handeln positiv zu beeinflussen.
AFP (Alpha-Fetoprotein) ist ein Bluteiweißstoff, der als Tumormarker und in der Pränataldiagnostik eingesetzt wird. Erhöhte Werte können auf Lebererkrankungen, bestimmte Tumoren oder fetale Entwicklungsstörungen hinweisen.
Afterloading ist eine Form der inneren Strahlentherapie, bei der eine radioaktive Strahlenquelle gezielt in oder nahe an einen Tumor eingebracht wird, um Krebszellen zu zerstören.
Agalaktie bezeichnet das vollständige Ausbleiben der Milchproduktion nach der Geburt. Sie kann das Stillen unmöglich machen und erfordert ärztliche Abklärung.
Agastrie bezeichnet das vollständige Fehlen des Magens, meist nach einer Totalresektion (Gastrektomie). Der Zustand erfordert lebenslange Ernährungsanpassungen.
AGAT (Arginin-Glycin-Amidinotransferase) ist ein Enzym, das eine Schlüsselrolle bei der Kreatinbiosynthese spielt. Ein AGAT-Mangel kann zu einem seltenen Stoffwechseldefekt führen.
Agavendicksaft ist ein natürlicher Süßungsmittel aus dem Saft der Agavenpflanze. Er enthält viel Fructose und wird als Alternative zu Zucker oder Honig verwendet.
Ageing-Biomarker sind messbare biologische Kenngrößen, die den Alterungsprozess des Körpers widerspiegeln und helfen, das biologische Alter eines Menschen zu bestimmen.
Agglutination bezeichnet das Zusammenklumpen von Zellen oder Partikeln durch Antikörper. Sie spielt eine zentrale Rolle in Immunologie, Blutgruppenbestimmung und Labordiagnostik.
Aggregatibacter aphrophilus ist ein gramnegativer Bakterienstamm der normalen Mundflora, der selten, aber schwerwiegend Infektionen wie Endokarditis verursachen kann.
Agoraphobie ist eine Angststörung, bei der Betroffene offene oder öffentliche Plätze sowie Menschenmengen meiden. Sie kann die Lebensqualität stark einschränken.
Agoraphobie ist eine Form der Angststörung, bei der Betroffene ausgeprägte Angst vor bestimmten Situationen oder Orten entwickeln, aus denen ein Entkommen schwierig erscheint.
Das Agouti-Protein ist ein körpereigenes Signalmolekül, das Stoffwechsel, Körpergewicht und Pigmentierung reguliert. Es beeinflusst das Hunger- und Sättigungsgefühl über spezifische Rezeptoren im Gehirn.
Agranulozytose ist ein schwerer Mangel an neutrophilen Granulozyten im Blut, der das Immunsystem stark schwächt und lebensbedrohliche Infektionen verursachen kann.
Ahornsirup ist ein natürlicher Süßungsmittel aus dem Saft des Zuckerahorns. Er enthält Zucker, Mineralstoffe und Antioxidantien und wird weltweit als Lebensmittel geschätzt.
AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus, einem Virus, das das Immunsystem angreift und schwächt.
Die Akanthose ist eine Verdickung der Oberhaut durch übermäßige Vermehrung von Stachelzellen. Sie tritt bei verschiedenen Hauterkrankungen auf und ist ein wichtiger dermatologischer Befund.
Akanthozyten sind pathologisch veränderte rote Blutkörperchen mit stachelartigen Fortsätzen. Sie treten bei verschiedenen Erkrankungen auf und sind diagnostisch bedeutsam.
Akanthozytose bezeichnet das Auftreten von Akanthozyten – stachelig verformten roten Blutkörperchen – im Blut. Sie kann auf seltene Stoffwechsel- oder neurologische Erkrankungen hinweisen.
Akazienfaser ist ein natürlicher Ballaststoff, der aus dem Saft von Akazienbäumen gewonnen wird und in bestimmten Lebensmitteln sowie Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird.
Akinetischer Mutismus ist ein seltener neurologischer Zustand, bei dem Betroffene weder sprechen noch sich bewegen, obwohl sie wach erscheinen. Er entsteht meist durch schwere Hirnschädigungen.
Die Akipflaume ist eine tropische Frucht aus Westafrika, reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie wird frisch oder verarbeitet gegessen und hat ernährungsphysiologisch wertvolle Eigenschaften.
Akkermansia muciniphila ist ein Darmbakterium, das die Darmbarriere stärkt und den Stoffwechsel unterstützt. Es gilt als wichtiger Bestandteil eines gesunden Mikrobioms.
Akkermansia muciniphila ist ein Darmbakterium, das eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit und das Immunsystem spielt und zunehmend in der Forschung beachtet wird.
Akklimatisierung bezeichnet die Anpassung des menschlichen Körpers an veränderte Umweltbedingungen wie Höhe, Hitze oder Kälte. Dieser Prozess ist entscheidend für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Akne Sebum bezeichnet den Zusammenhang zwischen übermäßiger Talgproduktion der Haut und der Entstehung von Akne. Erhöhter Talg verstopft Poren und fördert Entzündungen.
Aknebiomarker sind messbare biologische Parameter, die bei der Entstehung, Diagnose und Verlaufskontrolle von Akne eine Rolle spielen. Sie helfen, die Schwere der Erkrankung objektiv einzuschätzen.
Aknenarben entstehen nach schwerer oder schlecht behandelter Akne und hinterlassen bleibende Veränderungen der Haut. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Typen und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Aknepathogenese beschreibt die Entstehungsmechanismen von Akne, einer häufigen Hauterkrankung. Dabei spielen Talgüberproduktion, Verhornungsstörungen, Bakterien und Entzündungen eine zentrale Rolle.
Akral bezeichnet in der Medizin alles, was die Körperextremitäten – also Hände, Füße, Finger, Zehen und Nase – betrifft. Der Begriff wird häufig zur Beschreibung von Symptomen oder Befunden an diesen Körperregionen verwendet.
Akre ist eine historische Stadt im Nordirak, in der Region Kurdistan. Sie ist bekannt fuer ihre alte Architektur und kulturelle Bedeutung fuer die kurdische Bevoelkerung.
Akrinor ist ein Kombinations-Kreislaufmittel aus Cafedrin und Theodrenalin, das bei Blutdruckabfall eingesetzt wird, besonders in der Anästhesie und Geburtshilfe.
Akrodermatitis bezeichnet eine Hauterkrankung, die vorwiegend die Extremitäten betrifft. Sie kann verschiedene Ursachen haben und tritt oft bei Kindern oder im Rahmen von Mangelerkrankungen auf.
Akromegalie ist eine seltene hormonelle Erkrankung, bei der zu viel Wachstumshormon produziert wird. Sie verursacht charakteristische Veränderungen an Händen, Füßen und Gesicht.
Das Akromioklavikulargelenk verbindet das Schulterblatt mit dem Schlüsselbein. Verletzungen oder Erkrankungen dieses Gelenks verursachen Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Die Akromioplastik ist ein chirurgischer Eingriff an der Schulter, bei dem Knochensporne am Akromion abgetragen werden, um Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu lindern.
Akrozyanose ist eine Durchblutungsstörung, bei der Hände und Füße dauerhaft bläulich-violett verfärbt sind. Sie ist meist harmlos und tritt vor allem bei Kälte auf.
Die aktinische Keratose ist eine durch langjährige UV-Strahlung verursachte Hautveränderung, die als Krebsvorstufe gilt. Frühzeitige Behandlung ist wichtig.
Aktinomykose ist eine seltene bakterielle Infektionskrankheit, verursacht durch Actinomyces-Bakterien. Sie befällt vor allem Kiefer, Lunge oder Bauch und bildet typische Abszesse.
Das Aktionspotential ist ein kurzes elektrisches Signal, das Nervenzellen und Muskelzellen nutzen, um Informationen weiterzuleiten. Es ist die Grundlage jeder Nerven- und Muskelaktivität.
Aktive Immunisierung ist eine Schutzmaßnahme, bei der das Immunsystem durch einen Impfstoff zur Bildung eigener Antikörper angeregt wird. Sie schützt langfristig vor Infektionskrankheiten.
Aktivkohle ist ein hochporiges Kohlenstoffmaterial, das in der Medizin zur Behandlung von Vergiftungen eingesetzt wird. Sie bindet Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt und verhindert deren Aufnahme ins Blut.
Die 10 wichtigsten Akupressurpunkte einfach erklärt – zur Selbstbehandlung bei Stress, Müdigkeit, Schmerzen und innerer Unruhe. Sanfter Fingerdruck statt Nadeln.
Die Akupunktur ist ein zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird seit über 2.000 Jahren zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.
Eine Akupunkturnadel ist ein feines, steriles Instrument, das in der Akupunktur zur gezielten Stimulation bestimmter Körperpunkte eingesetzt wird. Sie ist ein zentrales Hilfsmittel der traditionellen chinesischen Medizin.
Ein Akupunkturpunkt ist eine definierte Stelle am Koerper, an der laut traditioneller chinesischer Medizin Energie fliesst und durch Nadelstiche therapeutisch beeinflusst werden kann.
Das akute Atemnotsyndrom (ARDS) ist eine lebensbedrohliche Lungenerkrankung, bei der die Lunge durch Entzündungen schwer geschädigt wird und nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen kann.
Die Akutschmerztherapie umfasst alle Maßnahmen zur schnellen Linderung plötzlich auftretender Schmerzen. Sie ist essenziell nach Operationen, Verletzungen oder bei akuten Erkrankungen.
Akzelerationstraining ist eine Trainingsmethode, die auf die Verbesserung der Beschleunigungsfähigkeit des Körpers abzielt. Es wird im Sport und in der Rehabilitation eingesetzt.
Eine akzessorische Milz ist zusätzliches Milzgewebe, das getrennt von der Hauptmilz im Bauchraum vorkommt. Sie ist meist harmlos und wird oft zufällig entdeckt.
Der alaktazide Energiestoffwechsel ist die schnellste Form der körperlichen Energiebereitstellung – ohne Sauerstoff und ohne Laktatbildung. Er nutzt ATP und Kreatinphosphat für maximale Kurzbelastungen.
Die Alanin-Aminotransferase (ALT) ist ein Leberenzym, dessen Wert im Blut bei Leberschäden ansteigt. Er dient als wichtiger Marker zur Diagnose von Lebererkrankungen.
Die Alarmreaktion ist die erste Phase der Stressreaktion des Körpers. Sie bereitet den Organismus blitzschnell auf Kampf oder Flucht vor und wird durch Hormone wie Adrenalin ausgelöst.
Alarmzytokine sind Botenstoffe des Immunsystems, die bei Gewebeschaden oder Infektion sofort freigesetzt werden und eine schnelle Immunantwort auslösen.
Albumin ist das häufigste Protein im menschlichen Blut und spielt eine zentrale Rolle beim Transport von Substanzen sowie bei der Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts im Körper.
Der Albumin-Kreatinin-Quotient (AKQ) ist ein wichtiger Urintest zur Erkennung von Nierenschäden. Er misst das Verhältnis von Albumin zu Kreatinin im Urin.
Ein Albumindefizit bezeichnet einen zu niedrigen Albuminspiegel im Blut. Es kann auf Mangelernährung, Lebererkrankungen oder chronische Entzündungen hinweisen.
Die Albuminfraktion bezeichnet den Anteil von Albumin im Blutserum, gemessen bei der Serumelektrophorese. Sie gibt Aufschluss über den Ernährungs- und Gesundheitszustand.
Der Albuminglobulin-Quotient beschreibt das Verhältnis von Albumin zu Globulin im Blut und dient als wichtiger diagnostischer Marker für Leber-, Nieren- und Immunerkrankungen.
Der Albuminspiegel gibt die Konzentration von Albumin im Blut an und ist ein wichtiger Marker für Ernährungszustand, Leberfunktion und allgemeine Gesundheit.
Die Albuminsynthese bezeichnet die Herstellung von Albumin in der Leber. Albumin ist das wichtigste Transportprotein im Blut und spielt eine zentrale Rolle für den Flüssigkeitshaushalt des Körpers.
Albuminurie bezeichnet das Auftreten von Albumin im Urin und ist ein wichtiger Hinweis auf eine Nierenerkrankung oder ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.
Der Aldehydstoffwechsel beschreibt den biochemischen Abbau von Aldehyden im menschlichen Körper, insbesondere in der Leber. Er spielt eine zentrale Rolle beim Alkoholabbau.
Die Aldolreaktion ist eine grundlegende chemische Reaktion in der Biochemie, bei der zwei Carbonylverbindungen miteinander reagieren. Sie spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel.
Aldosteronantagonisten sind Medikamente, die die Wirkung des Hormons Aldosteron blockieren. Sie werden bei Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und bestimmten Nierenerkrankungen eingesetzt.
Die Aldosteronsekretion bezeichnet die Freisetzung des Hormons Aldosteron aus der Nebennierenrinde. Sie reguliert den Wasser- und Salzhaushalt des Körpers.
Alectinib ist ein zielgerichtetes Krebsmedikament zur Behandlung des ALK-positiven, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms. Es hemmt spezifisch das ALK-Protein und verlangsamt so das Tumorwachstum.
Alendronat ist ein Medikament aus der Gruppe der Bisphosphonate, das zur Behandlung und Vorbeugung von Osteoporose eingesetzt wird. Es verlangsamt den Knochenabbau und stärkt die Knochendichte.
Algenmineralien sind natürliche Mineralstoffquellen aus Meeresalgen. Sie liefern Calcium, Magnesium und Spurenelemente und werden als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung von Knochen und Stoffwechsel eingesetzt.
Algenpulver ist ein getrocknetes Nahrungsergänzungsmittel aus Meeresalgen oder Mikroalgen, reich an Nährstoffen wie Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen.
Alginatkapseln sind pflanzliche Kapselhüllen aus Alginat, einem natürlichen Meeresalgen-Extrakt. Sie dienen als vegane Alternative zu Gelatinekapseln für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente.
Die Algotherapie ist eine Naturheilmethode, bei der Meeres- oder Susswasseralgen therapeutisch eingesetzt werden, um Haut, Gelenke und den Stoffwechsel zu unterstutzen.
Alimentär bedeutet ernährungsbedingt und beschreibt alles, was mit der Nahrungsaufnahme oder Ernährung zusammenhängt. Der Begriff wird in der Medizin häufig verwendet.
Aliphatisch bezeichnet organische chemische Verbindungen mit offenkettiger oder nicht-aromatischer Ringstruktur. Diese Verbindungen spielen in Medizin, Pharmazie und Ernährung eine wichtige Rolle.
Alirocumab ist ein Cholesterin-senkendes Medikament aus der Gruppe der PCSK9-Inhibitoren. Es wird eingesetzt, wenn herkömmliche Therapien nicht ausreichen.
ALK (Anaplastische Lymphomkinase) ist ein Gen bzw. Enzym, das bei bestimmten Krebsarten verändert vorliegt und als wichtiger Biomarker und Therapieziel in der Onkologie gilt.
Alkali-Metalle sind hochreaktive chemische Elemente der ersten Hauptgruppe des Periodensystems. Im medizinischen Kontext spielen sie als Elektrolyte eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel.
Die Alkalische Phosphatase (AP) ist ein Enzym im Blut, das wichtige Hinweise auf die Funktion von Leber, Knochen und Gallenwegen liefert. Erhöhte oder erniedrigte Werte können auf verschiedene Erkrankungen hinweisen.
Alkalisierung beschreibt die Anhebung des pH-Werts in Körperflüssigkeiten oder Geweben. Sie spielt in der Medizin und Ernährungslehre eine wichtige Rolle.
Ein Alkaloidextrakt ist ein pflanzlicher Wirkstoffauszug, der konzentrierte Alkaloide enthält. Diese bioaktiven Stickstoffverbindungen werden in der Medizin, Pharmakologie und Naturheilkunde eingesetzt.
Der Alkaloidgehalt beschreibt die Menge an Alkaloiden in einer Pflanze oder einem Produkt. Diese natürlichen Stickstoffverbindungen können heilsam oder giftig sein.
Alkalose ist ein Zustand, bei dem der pH-Wert des Blutes über den Normalbereich von 7,35–7,45 ansteigt. Sie kann durch Atemstörungen oder Stoffwechselveränderungen ausgelöst werden.
Die Alkalosebehandlung umfasst Maßnahmen zur Korrektur eines erhöhten pH-Werts im Blut. Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Säure-Basen-Gleichgewichts.
Alkane sind gesättigte Kohlenwasserstoffe, die ausschließlich aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen bestehen. Sie kommen in Erdöl vor und spielen als Lösungsmittel und Rohstoffe in der Industrie eine wichtige Rolle.
Alken sind organische Verbindungen mit mindestens einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Biochemie und Pharmakologie.
Alkine sind organische Kohlenwasserstoffverbindungen mit mindestens einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung. Sie spielen eine wichtige Rolle in der organischen Chemie und Pharmazie.
Die Alkoholikertypologie nach Jellinek klassifiziert Alkoholismus in fünf verschiedene Typen (Alpha bis Epsilon) und ist ein grundlegendes Konzept der Suchtmedizin.
Alkoholismus, auch als Alkoholabhängigkeit oder Alkoholkrankheit bezeichnet, ist eine Erkrankung, die durch eine körperliche und psychische Abhängigkeit von Alkohol gekennzeichnet ist.
Alkoholsucht ist eine chronische Erkrankung, bei der Betroffene die Kontrolle über ihren Alkoholkonsum verlieren. Sie gehört zu den häufigsten Suchterkrankungen weltweit.
Der alkoholtoxische Leberschaden ist eine durch übermäßigen Alkoholkonsum verursachte Schädigung der Leber, die von der Fettleber bis zur Leberzirrhose reichen kann.
Eine Alkylgruppe ist ein organisch-chemischer Rest, der aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen besteht und in der Medizin sowie Pharmakologie eine wichtige Rolle spielt.
Alkylierungsmittel sind Zytostatika, die gezielt die DNA von Krebszellen schädigen und deren Teilung hemmen. Sie gehören zu den ältesten und wichtigsten Wirkstoffklassen in der Krebstherapie.
Alkylresorcinole sind bioaktive Pflanzenstoffe, die vor allem in Vollkornweizen und Roggen vorkommen. Sie gelten als wertvolle Marker für die Vollkornaufnahme und haben potenzielle gesundheitsfördernde Eigenschaften.
Alkylresorcinole sind bioaktive Pflanzenstoffe, die vor allem in Vollkorngetreide vorkommen. Sie gelten als Marker für den Vollkornverzehr und werden auf gesundheitliche Schutzwirkungen untersucht.
Allantoin ist ein natürlich vorkommender Wirkstoff mit hautpflegenden Eigenschaften. Er fördert die Zellregeneration, wirkt beruhigend und wird häufig in Kosmetika sowie Arzneimitteln eingesetzt.
Die Allelfrequenz gibt an, wie häufig eine bestimmte Variante eines Gens in einer Population vorkommt. Sie ist ein zentrales Maß der Populationsgenetik.
Die Allergencharakterisierung beschreibt die wissenschaftliche Analyse und Klassifizierung von Allergenen, um deren Struktur, Eigenschaften und allergieauslösendes Potenzial zu bestimmen.
Die Allergeneинführung bezeichnet die gezielte frühzeitige Einführung allergener Lebensmittel bei Säuglingen zur Vorbeugung von Nahrungsmittelallergien.
Allergenexposition bezeichnet den Kontakt des Körpers mit einem Allergen, das eine allergische Reaktion auslösen kann. Sie ist ein zentraler Faktor bei der Entstehung und dem Verlauf von Allergien.
Ein Allergenextrakt ist ein medizinisch aufbereitetes Präparat aus allergenreichen Substanzen, das zur Diagnostik und Behandlung von Allergien eingesetzt wird.
Die Allergenimmuntherapie ist eine kausale Behandlung von Allergien, bei der das Immunsystem gezielt an Allergene gewöhnt wird, um langfristige Beschwerdefreiheit zu erreichen.
Allergenkarenz bezeichnet die gezielte Vermeidung von Allergieauslösern. Sie ist eine zentrale Maßnahme bei allergischen Erkrankungen und kann Symptome deutlich reduzieren.
Ein Allergentest ist eine diagnostische Untersuchung, mit der allergieauslösende Stoffe im Körper identifiziert werden. Er hilft, gezielte Behandlungen einzuleiten.
Allergentoleranz bezeichnet die Fähigkeit des Immunsystems, auf harmlose Substanzen nicht mit einer überschießenden Abwehrreaktion zu reagieren. Sie ist Grundlage moderner Therapieansätze wie der Allergen-Immuntherapie.
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Fremdstoffe wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel.
Die Allergieanamnese ist die gezielte Befragung eines Patienten zu allergischen Beschwerden, Auslösern und Vorerkrankungen – ein zentraler Schritt in der Allergologie.
Die Allergiediagnostik umfasst medizinische Tests zur Erkennung von Allergien. Sie hilft, Auslöser allergischer Reaktionen gezielt zu identifizieren und eine passende Therapie einzuleiten.
Die Allergieschutzimpfung (Hyposensibilisierung) reduziert die Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber Allergenen langfristig und lindert allergische Beschwerden.
Allergische Konjunktivitis ist eine entzündliche Reaktion der Bindehaut des Auges auf Allergene wie Pollen oder Tierhaare. Sie verursacht Rötung, Juckreiz und Tränenfluss.
Allergische Rhinitis ist eine entzündliche Erkrankung der Nasenschleimhaut, ausgelöst durch Allergene wie Pollen oder Hausstaub. Sie verursacht Niesen, Schnupfen und Juckreiz.
Allergopharma ist ein führender Hersteller von Präparaten zur Allergie-Immuntherapie. Das Unternehmen entwickelt spezifische Immuntherapien gegen Pollen, Hausstaubmilben und andere Allergene.
Die Allgemeinanästhesie versetzt den gesamten Körper in einen kontrollierten Bewusstlosigkeitszustand für schmerzfreie Operationen. Sie wird von Anästhesisten überwacht.
Der Allostatic Load Index misst die kumulative körperliche Belastung durch chronischen Stress anhand biologischer Marker. Er hilft, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen.
Allosterie beschreibt die Regulation von Proteinen durch Bindung eines Moleküls an eine Stelle außerhalb des aktiven Zentrums. Ein zentrales Prinzip der Biochemie.
Die allosterische Regulation ist ein biochemischer Mechanismus, bei dem die Aktivität eines Enzyms durch Bindung eines Moleküls an eine andere Stelle als das aktive Zentrum gesteuert wird.
Allurarot ist ein synthetischer roter Lebensmittelfarbstoff (E129), der in Getränken, Süßigkeiten und Fertigprodukten eingesetzt wird. Er gehört zur Gruppe der Azofarbstoffe.
Alopezie bezeichnet den teilweisen oder vollständigen Haarausfall am Kopf oder Körper. Die Ursachen sind vielfältig – von genetischen Faktoren bis hin zu Erkrankungen oder Medikamenten.
Alpha 1 Antitrypsin ist ein körpereigenes Schutzprotein, das Lungengewebe vor schädlichen Enzymen schützt. Ein Mangel kann zu schweren Lungen- und Lebererkrankungen führen.
Alpha Klotho ist ein körpereigenes Protein, das eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Alterungsprozesses, des Mineral- und Hormonhaushalts sowie der Nierengesundheit spielt.
Alpha-1-Fetoprotein (AFP) ist ein Blutprotein, das als Tumormarker und in der Pränataldiagnostik eingesetzt wird. Erhöhte Werte können auf Lebererkrankungen oder bestimmte Tumore hinweisen.
Die Alpha-Blockade bezeichnet die Hemmung von Alpha-Adrenorezeptoren durch Medikamente, um Blutdruck zu senken oder Beschwerden der Prostata zu lindern.
Alpha-GPC ist eine natuerlich vorkommende Cholinverbindung, die als Nahrungsergaenzungsmittel zur Unterstuetzung der Gehirnfunktion und koerperlichen Leistung eingesetzt wird.
Alpha-Ketoglutarat ist eine wichtige organische Verbindung im menschlichen Stoffwechsel. Es spielt eine zentrale Rolle im Citratzyklus und bei der Synthese von Aminosäuren.
Das Alport-Syndrom ist eine seltene, erbliche Nierenerkrankung, die durch Mutationen im Kollagen-IV-Gen verursacht wird und zu Nierenversagen, Hörverlust und Sehstörungen führen kann.
Alprazolam ist ein verschreibungspflichtiges Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird bei Angststörungen und Panikattacken eingesetzt.
Das Alternans-Syndrom bezeichnet ein Herzphänomen mit wechselnden EKG-Signalen oder Pulsstärken, das auf ein erhöhtes Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen hinweisen kann.
Alternativmedizin umfasst Heilmethoden außerhalb der konventionellen Schulmedizin. Sie wird ergänzend oder als Alternative zur Standardtherapie eingesetzt.
Altersflecken sind flache, braune Hautflecken, die durch jahrelange UV-Strahlung entstehen. Sie sind harmlos, aber kosmetisch störend und treten meist ab dem 40. Lebensjahr auf.
Alterswarzen sind gutartige Hautveränderungen, die häufig im höheren Lebensalter auftreten. Sie sind harmlos, aber sollten bei Veränderungen ärztlich abgeklärt werden.
Aluminiumoxid (Al2O3) ist eine anorganische Verbindung aus Aluminium und Sauerstoff. Es wird in Medizin, Pharmazie und Industrie vielseitig eingesetzt.
Alveolarmakrophagen sind spezialisierte Immunzellen der Lunge, die in den Lungenbläschen (Alveolen) sitzen und dort Krankheitserreger, Fremdstoffe und Zelltrümmer unschädlich machen.
Der Alveolarraum bezeichnet den Bereich in der Lunge, in dem der Gasaustausch stattfindet. Er umfasst die Lungenbläschen (Alveolen) und ist essenziell für die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut.
Das Alveolarseptum ist die dünne Trennwand zwischen zwei benachbarten Lungenbläschen (Alveolen) und spielt eine zentrale Rolle beim Gasaustausch in der Lunge.
Alveolitis bezeichnet eine Entzündung der Lungenbläschen (Alveolen) oder der Zahnfachhöhle. Sie kann durch Allergene, Infektionen oder Autoimmunprozesse ausgelöst werden.
Alveolitis sicca ist eine schmerzhafte Wundheilungsstörung nach Zahnextraktion, bei der sich kein stabiles Blutkoagel bildet. Sie erfordert zägige zahnmedizinische Behandlung.
Alveolokapillär beschreibt die funktionelle Einheit aus Lungenalveolen und Kapillaren, an der der lebensnotwendige Gasaustausch zwischen Luft und Blut stattfindet.
Die Alveolotomie ist ein chirurgischer Eingriff in der Zahnmedizin, bei dem der Kieferknochen gezielt bearbeitet wird, um impaktierte Zähne zu entfernen.
Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Erfahre alles über Ursachen, Symptome, Diagnostik und ganzheitliche Therapieansätze zur Verbesserung der Lebensqualität bei Alzheimer-Demenz.
Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die vor allem das Gedächtnis und andere kognitive Fähigkeiten beeinträchtigt.
Eine Amalgamfüllung ist eine Zahnfüllung aus einer Metalllegierung, die Quecksilber enthält. Sie zählt zu den ältesten und langlebigsten Zahnfüllmaterialien in der Zahnmedizin.
Amaranth gehört botanisch gesehen zu den Fuchsschwanzgewächsen und zählt zu den sogenannten Pseudogetreiden, da es zwar ähnlich wie Getreide verwendet wird, aber nicht zur Familie der Süßgräser gehört.
Die Amaurose bezeichnet eine vollständige Erblindung eines oder beider Augen ohne erkennbare Veränderung des Augapfels. Sie kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten.
Amaurose fugax ist eine vorübergehende, schmerzlose Erblindung eines Auges, die meist nur Sekunden bis Minuten anhält und ein wichtiges Warnsignal für einen drohenden Schlaganfall sein kann.
Ambivalenz beschreibt das gleichzeitige Erleben widersprechender Gefühle oder Gedanken. In der Psychologie ist sie ein zentrales Konzept bei der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen.
Amblyopie bezeichnet eine Sehschwäche, bei der ein Auge trotz korrekter Brille keine normale Sehschärfe erreicht. Sie entsteht meist im Kindesalter und ist behandelbar.
Ambroxol ist ein schleimlösender Wirkstoff, der bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird. Er erleichtert das Abhusten von zähem Schleim und wird häufig bei Bronchitis und Erkältungen angewendet.
Der ambulante Glukoseprofilbericht (AGP) ist eine standardisierte grafische Auswertung von kontinuierlichen Blutzuckermessdaten zur Beurteilung der Glukosekontrolle bei Diabetespatienten.
AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) ist eine Augenerkrankung, die die Netzhautmitte schädigt und zu Sehverlust führt. Sie betrifft vor allem Menschen ab 50 Jahren.
Ein Amebozyt ist eine amöbenartige Zelle, die durch Pseudopodien beweglich ist und in Wirbellosen sowie beim Menschen vorkommt. Sie spielt eine Rolle in Immunabwehr und Gewebsreparatur.
Ameisensäure (Methansäure) ist die einfachste Carbonsäure und kommt natürlich in Ameisen, Brennnesseln und Obst vor. Sie wird in Medizin, Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft eingesetzt.
Das Ameloblastom ist ein seltener, gutartiger, aber lokal aggressiver Tumor des Kieferknochens, der vom Zahnschmelzgewebe ausgeht und meist im Unterkiefer auftritt.
Amelogenin ist ein Strukturprotein, das beim Aufbau des Zahnschmelzes eine zentrale Rolle spielt und in der Medizin sowie Forensik vielseitig eingesetzt wird.
Amenorrhoe bezeichnet das Ausbleiben der Menstruation. Sie kann primär oder sekundär auftreten und hat vielfältige hormonelle, anatomische oder systemische Ursachen.
Die Amenorrhoe-Therapie umfasst alle Behandlungsansätze bei ausbleibendem Menstruationszyklus. Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Ursache und dem individuellen Behandlungsziel.
Amentoflavon ist ein natürlich vorkommendes Bioflavonoid aus Pflanzen wie Ginkgo biloba. Es wird für seine entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften untersucht.
Ametropie bezeichnet einen Fehlsichtigkeitszustand des Auges, bei dem Licht nicht exakt auf der Netzhaut fokussiert wird. Betroffen sind Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus.
Der AMH-Wert gibt Auskunft über die ovarielle Reserve einer Frau. Er wird im Blut gemessen und hilft bei der Beurteilung der Fruchtbarkeit sowie der Planung einer Kinderwunschbehandlung.
Aminoglykosid-Antibiotika sind eine Klasse von Breitbandantibiotika, die vor allem gegen schwere bakterielle Infektionen eingesetzt werden. Sie wirken, indem sie die Proteinsynthese von Bakterien hemmen.
Aminopeptidasen sind Enzyme, die Proteine abbauen, indem sie Aminosäuren vom freien N-Terminus einer Peptidkette abspalten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Verdauung und im Zellstoffwechsel.
Die Aminosäurebiosynthese beschreibt die körpereigene Herstellung von Aminosäuren, den Grundbausteinen aller Proteine. Sie ist essenziell für Wachstum, Reparatur und Stoffwechsel.
Das Aminosäureprofil beschreibt die Zusammensetzung und Menge aller Aminosäuren in einem Lebensmittel oder im Blut. Es zeigt, wie vollständig ein Protein den Bedarf des Körpers deckt.
Aminosäurerezeptoren sind Proteine auf Zelloberflächen, die Aminosäuren als Signalmoleküle erkennen und zelluläre Reaktionen auslösen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Nervensystem.
Der Aminosäuretransport beschreibt die Aufnahme und Weiterleitung von Aminosäuren im Körper – von der Verdauung bis zur Zelle. Er ist essenziell für Wachstum, Stoffwechsel und Gewebereparatur.
Die Aminosäurezufuhr beschreibt die Aufnahme von Aminosäuren über die Nahrung. Sie ist essenziell für Muskelaufbau, Stoffwechsel und viele Körperfunktionen.
Aminotransferasen sind Enzyme, die im Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen und als Labormarker zur Beurteilung der Leber- und Herzgesundheit dienen.
Aminozyklitole sind eine Klasse zyklischer Verbindungen mit Aminogruppen, die als Grundstruktur wichtiger Antibiotika dienen. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Behandlung bakterieller Infektionen.
Amlodipin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris. Es gehört zur Gruppe der Kalziumkanalblocker.
Ammoniak (NH3) ist eine stickstoffhaltige Verbindung, die im Körper beim Abbau von Eiweiß entsteht. In hohen Konzentrationen ist sie für den menschlichen Organismus toxisch.
Ammoniumchlorid (NH4Cl) ist eine anorganische Verbindung, die medizinisch als Schleimlöser und Säuerungsmittel eingesetzt wird. Es findet Anwendung in der Behandlung von Husten sowie bei Stoffwechselstörungen.
Amöben sind einzellige Mikroorganismen, die beim Menschen Infektionen wie Amöbiasis verursachen können. Sie kommen weltweit vor und werden meist über verunreinigtes Wasser oder Nahrung übertragen.
Der Amöbenabszess ist eine durch den Parasiten Entamoeba histolytica verursachte eitrige Entzündung, meist in der Leber. Er tritt vor allem nach Aufenthalten in tropischen Regionen auf.
Amöbenbefall bezeichnet eine Infektion durch einzellige Parasiten, sogenannte Amöben. Die häufigste Form ist die Amöbiasis, verursacht durch Entamoeba histolytica.
Amöbiasis ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Entamoeba histolytica verursacht wird. Sie betrifft vor allem den Darm und kann in schweren Fällen innere Organe befallen.
Amoksicilin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline, das bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird. Es wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien und ist eines der am häufigsten verschriebenen Antibiotika weltweit.
Amorph bezeichnet in der Medizin und Pharmazie Stoffe ohne geordnete Kristallstruktur. Amorphe Substanzen haben besondere Eigenschaften, die ihre Wirksamkeit und Löslichkeit beeinflussen.
Amoxicillin ist ein weit verbreitetes Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline. Es wird zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt.
AMP (Adenosinmonophosphat) ist ein zentrales Molekül des zellulären Energiestoffwechsels. Es entsteht beim Abbau von ATP und spielt eine Schlüsselrolle in der Energieregulation des menschlichen Körpers.
Amphifila sp. ist eine Pilzgattung aus der Gruppe der Schlauchpilze, die als Endophyt oder Pflanzenpathogen auftreten kann und medizinisch als opportunistischer Erreger relevant ist.
Amphotericin B ist ein antimykotisches Medikament, das zur Behandlung schwerer Pilzinfektionen eingesetzt wird. Es gehört zu den wirksamsten Antimykotika und wird vor allem bei lebensbedrohlichen Infektionen angewendet.
Die AMPK-Aktivierung beschreibt die Aktivierung eines zentralen Energiesensors im Körper, der den Stoffwechsel reguliert und bei Energiemangel schützende Prozesse einleitet.
Die Ampullenstenose ist eine Verengung der Papilla Vateri, der Mündungsstelle von Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang in den Dünndarm. Sie kann zu Gelbsucht, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen führen.
Eine Amputation ist die operative oder unfallbedingte Abtrennung eines Körpergliedes. Sie wird bei schweren Verletzungen, Durchblutungsstörungen oder Tumorerkrankungen durchgeführt.
Amputationsprothetik bezeichnet die Versorgung von Menschen nach einer Amputation mit individuell angepassten Prothesen zur Wiederherstellung von Mobilität und Lebensqualität.
Der Amputationsstumpf ist der nach einer Amputation verbleibende Körperteil. Seine optimale Versorgung ist entscheidend für die Rehabilitation und die spätere Prothesenversorgung.
Die Amygdala ist eine mandelförmige Hirnstruktur im Temporallappen, die eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen, insbesondere Angst und Stress, spielt.
Amygdalin ist eine natürliche, pflanzliche Verbindung aus der Gruppe der cyanogenen Glykoside, die vor allem in den Kernen von Aprikosen, Bittermandeln, Pfirsichen und Pflaumen vorkommt.
Amylasen sind Enzyme, die Kohlenhydrate wie Stärke in Zucker wie Maltose und Glukose aufspalten, um deren Verdauung und Aufnahme im Körper zu ermöglichen.
Amyloid-Plaques sind Eiweißablagerungen im Gehirn und gelten als Hauptmerkmal der Alzheimer-Krankheit. Erfahre hier alles über Entstehung, Diagnosemethoden und neue Therapieansätze.
Amyloidakkumulation bezeichnet die krankhafte Ablagerung von fehlgefaltetem Protein (Amyloid) in Geweben und Organen, die zu schwerwiegenden Funktionsstörungen führen kann.
Amyloidbeta (Aβ) ist ein Eiweißfragment im Gehirn, das bei der Alzheimer-Krankheit eine zentrale Rolle spielt. Ablagerungen dieses Proteins schädigen Nervenzellen.
Amyloidose ist eine seltene Erkrankung, bei der sich abnorme Eiweißablagerungen (Amyloide) in Organen und Geweben ansammeln und deren Funktion beeinträchtigen.
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine schwere neurologische Erkrankung, bei der motorische Nervenzellen fortschreitend absterben. Dies führt zu zunehmender Muskellähmung und Muskelschwund.
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine progressive neurodegenerative Erkrankung, die motorische Nervenzellen schädigt und zu Muskelschwund führt.
ANA-Antikörper (antinukleäre Antikörper) sind Immunproteine, die sich gegen körpereigene Zellkernbestandteile richten und auf Autoimmunerkrankungen hinweisen können.
Anabol bezeichnet Stoffwechselprozesse, bei denen der Körper Gewebe aufbaut, insbesondere Muskelmasse. Anabole Substanzen fördern diesen Aufbau gezielt.
Der anabole Stoffwechsel beschreibt den Aufbauprozess im Körper, bei dem einfache Moleküle zu komplexen Strukturen wie Proteinen, Fetten und DNA zusammengesetzt werden.
Das anabole Fenster beschreibt einen kurzen Zeitraum nach dem Training, in dem der Körper Nährstoffe besonders effizient für den Muskelaufbau nutzen soll.
Anabolikamissbrauch bezeichnet die nicht-medizinische Einnahme von anabolen Steroiden zur Leistungssteigerung. Dies kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.
Anabolismus bezeichnet den aufbauenden Stoffwechsel im menschlichen Körper, bei dem aus einfachen Molekülen komplexe Strukturen wie Proteine, Fette und DNA gebildet werden.
Anaerob bedeutet ohne Sauerstoff. In der Medizin beschreibt der Begriff Prozesse, Bakterien oder Stoffwechselvorgänge, die ohne Sauerstoff ablaufen oder überleben können.
Anaerobe Leistung bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, Energie ohne Sauerstoff bereitzustellen. Sie ist entscheidend für kurze, intensive Belastungen wie Sprints oder Kraftsport.
Eine Analfissur ist ein kleiner Einriss in der Schleimhaut des Analkanals. Sie verursacht starke Schmerzen beim Stuhlgang und kann akut oder chronisch auftreten.
Eine Analfistel ist ein kleiner Kanal, der sich zwischen dem Enddarm und der Haut rund um den After bildet. Sie entsteht meist nach einem Abszess und verursacht Schmerzen, Schwellungen und Sekretion.
Analfistelfäden (Seton-Fäden) sind ein chirurgisches Verfahren zur schrittweisen Behandlung von Analfisteln, bei dem ein Faden durch den Fistelkanal geführt wird.
Der Analfistelverschluss ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Analfisteln. Ziel ist es, den krankhaften Gang zwischen Analkanal und Haut dauerhaft zu verschließen.
Eine Analgetikavergiftung entsteht durch eine Überdosierung von Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Ibuprofen. Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Ein Analgetikum ist ein schmerzstillendes Medikament, das akute oder chronische Schmerzen lindert. Analgetika werden in verschiedene Klassen unterteilt und je nach Schmerzstärke eingesetzt.
Der Analreflex ist ein neurologischer Schutzreflex, bei dem sich der Schließmuskel des Afters bei Hautreizung reflexartig zusammenzieht. Er dient der klinischen Beurteilung des Sakralmarks.
Die Analvenenthrombose ist eine schmerzhafte Blutgerinnselbildung in den Venen des Analbereichs. Sie verursacht eine tastbare Schwellung und starke Schmerzen am After.
Anämie ist eine Erkrankung, bei der die Anzahl der roten Blutkörperchen oder der Hämoglobingehalt im Blut unter den Normalwert fällt. Die häufigste Form ist die Eisenmangelanämie, die durch einen Mangel an Eisen verursacht wird.
Die Anamnese ist das systematische Erfassen der Krankengeschichte eines Patienten durch gezielte Befragung. Sie bildet die Grundlage jeder medizinischen Diagnose.
Der anaphylaktische Schock ist eine lebensbedrohliche allergische Reaktion, die den gesamten Körper betrifft. Sofortige medizinische Hilfe ist essenziell.
Anaphylaxie ist eine schwere, lebensbedrohliche allergische Reaktion, die den gesamten Körper betrifft und sofortige medizinische Behandlung erfordert.
Anaplerose bezeichnet biochemische Reaktionen, die Zwischenprodukte des Zitratzyklus auffüllen und so den Energiestoffwechsel der Zellen aufrechterhalten.
Anaplerotische Reaktionen sind Stoffwechselwege, die Zwischenprodukte des Citratzyklus auffüllen und so eine reibungslose Energiegewinnung in der Zelle sicherstellen.
Anästhesie bezeichnet die medizinische Ausschaltung von Schmerz und Bewusstsein bei Operationen. Sie wird durch Narkosemittel erzielt und von Fachärzten durchgeführt.
Die Anästhesiologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit Betäubung, Schmerzausschaltung und der Überwachung von Patienten während operativer Eingriffe befasst.
Die ANCA-assoziierte Vaskulitis ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der Blutgefäße entzündet werden. Sie kann lebensgefährlich sein und erfordert frühzeitige Diagnose sowie Behandlung.
Androgenmangel bezeichnet einen zu niedrigen Spiegel männlicher Sexualhormone im Körper. Er kann Müdigkeit, Libidoverlust und Muskelschwund verursachen und betrifft Männer wie Frauen.
Der Androgenstatus beschreibt die Konzentration männlicher Geschlechtshormone im Blut. Er wird zur Diagnose hormoneller Störungen bei Männern und Frauen eingesetzt.
Die Andrologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Gesundheit des Mannes befasst – insbesondere mit Fruchtbarkeit, Hormonen und Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane.
Die Andropause bezeichnet den altersbedingten Rückgang des Testosteronspiegels beim Mann. Sie tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf und kann Symptome wie Müdigkeit, Libidoverlust und Stimmungsschwankungen verursachen.
Ein Aneurysma ist eine krankhafte Ausweitung einer Arterie. Es kann lebensgefährlich werden, wenn es reißt. Früherkennung und Behandlung sind entscheidend.
Ein Aneurysma im Kopf ist eine krankhafte Ausbuchtung einer Gehirnarterie. Es kann lebensbedrohlich werden, wenn es reisst. Fruehzeitige Diagnose ist entscheidend.
Aneurysmaclipping ist ein neurochirurgischer Eingriff, bei dem ein Aneurysma im Gehirn durch einen Metallclip verschlossen wird, um eine Ruptur oder Blutung zu verhindern.
Eine Aneurysmaruptur ist der Einriss oder das Platzen einer krankhaft erweiterten Gefäßwand. Sie ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der sofortige medizinische Behandlung erfordert.
Die Aneurysmaversorgung umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Behandlung einer krankhaften Gefäßerweiterung. Ziel ist es, ein Platzen des Aneurysmas zu verhindern.
Die angeborene Immunität ist die erste Verteidigungslinie des Körpers gegen Krankheitserreger. Sie reagiert schnell und unspezifisch auf Infektionen und Fremdkörper.
Angelika wirkt verdauungsfördernd, krampflösend und entzündungshemmend. Erfahre mehr über ihre Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, Erkältung und Frauenleiden.
Das Angelman-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die das Nervensystem betrifft und zu geistiger Behinderung, Bewegungsstörungen und charakteristischen Verhaltensmerkmalen führt.
Angina pectoris ist die Bezeichnung für Schmerzen oder Engegefühl in der Brust, die durch eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verursacht werden.
Die Angioedemprophylaxe umfasst medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung wiederkehrender Angioödeme. Sie ist besonders wichtig bei hereditärem Angioödem.
Angiogenese ist die Neubildung von Blutgefäßen – zentral für Heilung, aber auch für Tumorwachstum. Erfahre mehr über physiologische Funktionen, pathologische Prozesse und therapeutische Ansätze.
Angiogenesehemmung bezeichnet die gezielte Unterbindung der Neubildung von Blutgefäßen. Sie wird vor allem in der Krebstherapie eingesetzt, um Tumoren die Blutversorgung zu entziehen.
Ein Angiomyolipom ist ein gutartiger Nierentumor aus Blutgefäßen, Muskelzellen und Fettgewebe. Er tritt häufig zufällig auf und erfordert je nach Größe eine Behandlung.
Das Angioödem ist eine plötzliche Schwellung tiefer Hautschichten, häufig im Gesicht, an Lippen oder Kehlkopf. Es kann allergisch oder erblich bedingt sein.
Die Angioödemtherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung eines Angioödems – einer plötzlichen, tiefen Schwellung der Haut und Schleimhäute. Je nach Ursache kommen verschiedene Medikamente und Notfallmaßnahmen zum Einsatz.
Angiopathie bezeichnet eine Erkrankung der Blutgefäße, bei der Arterien, Venen oder Kapillaren geschädigt sind. Sie tritt häufig als Folge von Diabetes oder Bluthochdruck auf.
Die Angioplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Erweiterung verengter oder verstopfter Blutgefäße. Sie wird häufig bei Herzkranzgefäßen eingesetzt.
Der Angioplastie-Ballonkatheter ist ein medizinisches Instrument zur Erweiterung verengter Blutgefäße. Er wird minimal-invasiv eingesetzt und ist zentrales Werkzeug der interventionellen Kardiologie.
Angocin Anti-Infekt N ist ein pflanzliches Arzneimittel aus Meerrettich und Kapuzinerkresse, das bei Harnwegs- und Atemwegsinfektionen eingesetzt wird.
Eine Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der übermäßige, anhaltende Angst oder Sorgen auftreten, die nicht in einem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Situation stehen.
Der Angulus subpubicus ist der knöcherne Winkel unterhalb der Schambeinfuge im weiblichen Becken. Er ist ein wichtiger anatomischer Messwert in der Geburtshilfe.
Anifrolumab ist ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung von systemischem Lupus erythematodes (SLE). Er blockiert den Interferon-Typ-I-Rezeptor und reduziert so Entzündungsreaktionen.
Anisomere sind Moleküle, die eine asymmetrische Struktur aufweisen und in spiegelbildlichen Formen vorkommen. Sie spielen in der Biochemie und Pharmakologie eine wichtige Rolle.
Anisozytose beschreibt das Auftreten von roten Blutkörperchen unterschiedlicher Größe im Blutbild. Sie ist ein häufiger Hinweis auf verschiedene Bluterkrankungen wie Anämie.
Ankyloblepharon bezeichnet eine Verwachsung der Augenlider miteinander. Diese angeborene oder erworbene Fehlbildung kann die Sehfähigkeit beeinträchtigen und erfordert oft eine operative Behandlung.
Ankyloglossie (Zungenbandverкürzung) ist eine angeborene Fehlbildung, bei der das Zungenbändchen zu kurz oder zu fest ist und die Zungenbeweglichkeit einschränkt.
Ankylose bezeichnet die vollständige Versteifung eines Gelenks durch knöcherne oder bindegewebige Verwachsung. Sie kann Folge von Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen sein.
Anlaufschmerz bezeichnet Schmerzen, die bei Bewegungsbeginn nach längerer Ruhe auftreten und sich meist nach wenigen Minuten bessern. Häufiges Symptom bei Arthrose.
Die anorektale Funktion beschreibt das Zusammenspiel von Enddarm und After bei der Stuhlkontrolle. Störungen können zu Inkontinenz oder Verstopfung führen.
Die anorektale Manometrie ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Druckverhältnisse im Enddarm und Schließmuskel. Sie hilft bei der Abklärung von Stuhlinkontinenz, Verstopfung und anderen Funktionsstörungen des Beckenbodens.
Anorektisch beschreibt einen Zustand mit stark vermindertem Appetit oder bezieht sich auf den Bereich von Anus und Rektum. Der Begriff wird in der Medizin in zwei verschiedenen Kontexten verwendet.
Anorexia nervosa ist eine schwere Essstörung, die durch extremes Untergewicht, intensive Angst vor Gewichtszunahme und ein verzerrtes Körperbild gekennzeichnet ist.
Anorexie (Magersucht) ist eine ernste Essstörung mit starkem Gewichtsverlust, verzerrtem Körperbild und intensiver Angst vor Gewichtszunahme. Sie erfordert frühzeitige medizinische Behandlung.
Die Anorexiebehandlung umfasst medizinische, psychotherapeutische und ernaehrungstherapeutische Massnahmen zur Therapie der Magersucht. Ziel ist die koerperliche Stabilisierung und langfristige psychische Genesung.
Anosmie bezeichnet den vollständigen Verlust des Geruchssinns. Sie kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und hat verschiedene Ursachen wie Infekte, Verletzungen oder neurologische Erkrankungen.
Anovulation bezeichnet das Ausbleiben des Eisprungs im weiblichen Zyklus. Sie ist eine häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch und Zyklusstörungen.
Anspannung lösen bezeichnet Methoden und Techniken, die helfen, körperliche und mentale Verspannungen gezielt abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern.
Die Antagonistenhemmung ist ein neurologisches Prinzip, bei dem gegensätzlich wirkende Muskeln koordiniert gehemmt werden, um flüssige Bewegungen zu ermöglichen.
Anthelminthika sind Arzneimittel, die zur Behandlung von Wurminfektionen (Helminthiasis) eingesetzt werden. Sie wirken gezielt gegen parasitäre Würmer im menschlichen Körper.
Anthocyane sind natürliche Pflanzenfarbstoffe, die für die rote, violette und blaue Farbe vieler Früchte und Gemüse verantwortlich sind. Sie gelten als starke Antioxidantien mit vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen.
Anthropometrie ist die Wissenschaft der Messung des menschlichen Körpers. Sie erfasst Körpergröße, Gewicht, Umfänge und weitere Maße zur Beurteilung von Gesundheit und Ernährungszustand.
Die anthroposophische Behandlung ist ein ganzheitlicher Medizinansatz, der Körper, Seele und Geist des Menschen einbezieht und konventionelle Medizin mit künstlerischen und naturheilkundlichen Therapien ergänzt.
Anthroposophische Heilmittel sind Arzneimittel der anthroposophischen Medizin, die auf den Lehren Rudolf Steiners basieren und Natur-, Mineral- und Pflanzenstoffe nutzen.
Die Anthroposophische Medizin ist ein ganzheitlicher Heilansatz, der die Schulmedizin um spirituelle und naturwissenschaftliche Erkenntnisse erweitert. Sie wurde von Rudolf Steiner begründet.
Anti-CCP-Antikörper sind Blutmarker zur Früherkennung der rheumatoiden Arthritis. Sie gelten als hochspezifischer Laborwert und helfen, die Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren.
Anti-dsDNA-Antikörper sind Autoantikörper, die sich gegen die eigene DNA richten. Sie gelten als wichtiger Labormarker für den systemischen Lupus erythematodes (SLE).
Antiandrogene sind Wirkstoffe, die die Wirkung männlicher Geschlechtshormone (Androgene) hemmen. Sie werden u. a. bei Prostatakrebs, Akne und Hirsutismus eingesetzt.
Ein Antibiogramm ist ein Labortest, der zeigt, welche Antibiotika gegen einen bestimmten Krankheitserreger wirksam sind. Es hilft Ärzten, die gezielte Antibiotikatherapie auszuwählen.
Manche Antibiotika erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Sonnenlicht kann während der Einnahme zu Hautreizungen führen. Sonnenschutz ist daher wichtig.
Die Antibiotikadosierung legt fest, wie viel eines Antibiotikums in welchen Abständen eingenommen wird. Eine korrekte Dosierung ist entscheidend für den Therapieerfolg und zur Vermeidung von Resistenzen.
Die Antibiotikaprophylaxe ist die vorbeugende Gabe von Antibiotika, um bakterielle Infektionen zu verhindern. Sie wird vor Operationen oder bei erhöhtem Infektionsrisiko eingesetzt.
Antibiotikaresistenz beschreibt die Fähigkeit von Bakterien, der Wirkung von Antibiotika zu widerstehen. Sie gilt als eine der größten globalen Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit.
Die Antibiotikatherapie ist die gezielte Behandlung bakterieller Infektionen mit Antibiotika. Sie hemmt das Wachstum von Bakterien oder tötet diese ab.
Antidepressiva sind Medikamente, die zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Zwangsstörungen eingesetzt werden.
Ein Antiemetikum ist ein Arzneimittel, das Übelkeit und Erbrechen lindert oder verhindert. Es wird bei Reisekrankheit, Chemotherapie oder nach Operationen eingesetzt.
Antiepileptika sind Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung von Epilepsien und epileptischen Anfällen. Sie wirken auf das zentrale Nervensystem und stabilisieren die Erregbarkeit der Nervenzellen.
Antifibrillatorisch bezeichnet Maßnahmen oder Substanzen, die Herzflimmern verhindern oder beenden. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Kardiologie.
Ein Antifibrinolytikum ist ein Wirkstoff, der die Auflösung von Blutgerinnseln hemmt und so übermäßige Blutungen stoppt oder verhindert. Es wird häufig bei Operationen, Geburten oder Gerinnungsstörungen eingesetzt.
Antifibrotisch bezeichnet Substanzen oder Therapien, die der krankhaften Bindegewebsvermehrung (Fibrose) entgegenwirken. Sie werden bei Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Lungenfibrose eingesetzt.
Ein Antigen ist eine Substanz, die das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anregt. Antigene können Krankheitserreger, Proteine oder Fremdstoffe sein.
Antigenkarenz bezeichnet die gezielte Vermeidung eines bestimmten Antigens, um allergische oder immunologische Reaktionen zu verhindern. Sie ist ein zentrales Prinzip in der Allergologie und Immunologie.
Die Antigenkreuzpräsentation ist ein immunologischer Prozess, bei dem Antigene aus dem Zellinneren auf MHC-Klasse-I-Molekülen präsentiert werden, um zytotoxische T-Zellen zu aktivieren.
Die Antigenpräsentation ist ein zentraler Prozess des Immunsystems, bei dem Zellen körperfremde Strukturen (Antigene) an ihrer Oberfläche darstellen, um eine gezielte Immunantwort auszulösen.
Die Antigenprozessierung ist ein zentraler Schritt des Immunsystems, bei dem Körperzellen Krankheitserreger zerkleinern und deren Bruchstücke an der Zelloberfläche präsentieren, um T-Zellen zu aktivieren.
Antihistaminika sind Medikamente, die die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin blockieren, der bei allergischen Reaktionen eine zentrale Rolle spielt.
Ein Antihistaminikum ist ein Arzneimittel, das die Wirkung von Histamin im Körper hemmt. Es wird häufig bei Allergien, Heuschnupfen und Hautreaktionen eingesetzt.
Ein Antihypertensivum ist ein Medikament zur Senkung des Blutdrucks. Es wird bei Bluthochdruck (Hypertonie) eingesetzt, um Herzerkrankungen und Schlaganfall vorzubeugen.
Antiinfektiva sind Wirkstoffe, die Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze bekämpfen. Sie bilden eine zentrale Gruppe der modernen Medizin zur Behandlung von Infektionskrankheiten.
Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen und so der Bildung gefährlicher Blutgerinnsel vorbeugen. Sie werden bei Erkrankungen wie Thrombose, Lungenembolie oder Vorhofflimmern eingesetzt.
Die Antikoagulanzientherapie ist eine medikamentöse Behandlung zur Hemmung der Blutgerinnung. Sie wird eingesetzt, um Thrombosen, Schlaganfälle und Embolien zu verhindern oder zu behandeln.
Antikonvulsiva sind Medikamente zur Behandlung und Vorbeugung von Krampfanfällen, vor allem bei Epilepsie. Sie dämpfen die übermäßige elektrische Aktivität im Gehirn.
Die Antikörper-abhängige Zellzytotoxizität (ADCC) ist ein Immunmechanismus, bei dem Antikörper Zielzellen markieren und Immunzellen zur Zerstörung aktivieren.
Antikörperbildung bezeichnet den Prozess, bei dem das Immunsystem spezifische Proteine gegen Krankheitserreger produziert. Sie ist zentral für die Immunabwehr.
Antikörpermangel bezeichnet einen Zustand, bei dem das Immunsystem zu wenig Antikörper produziert. Dies erhöht die Anfälligkeit für wiederkehrende Infektionen und kann verschiedene Ursachen haben.
Das Antikörperprofil ist eine Labordiagnostik, bei der mehrere Antikörper im Blut bestimmt werden, um Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder Allergien gezielt zu erkennen.
Antimetaboliten sind Substanzen, die den Stoffwechsel von Zellen hemmen, indem sie natürliche Metaboliten imitieren. Sie werden vor allem in der Krebstherapie eingesetzt.
Antimikrobielle Proteine sind körpereigene Abwehrmoleküle, die Bakterien, Viren und Pilze bekämpfen. Sie sind ein zentraler Bestandteil des angeborenen Immunsystems.
Antimon (Sb) ist ein natürlich vorkommendes Halbmetall, das in Industrie und Medizin eingesetzt wird, jedoch bei übermäßiger Exposition giftig wirken kann.
Ein Antimykotikum ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen. Es wirkt gezielt gegen Pilze und wird sowohl lokal als auch systemisch eingesetzt.
Antinozizeptiv beschreibt Substanzen oder Mechanismen, die die Schmerzwahrnehmung hemmen. Sie wirken auf das Nervensystem und reduzieren die Weiterleitung von Schmerzsignalen.
Antinukleäre Antikörper (ANA) sind Autoantikörper, die sich gegen Bestandteile des Zellkerns richten. Ihr Nachweis im Blut ist ein wichtiger Hinweis auf Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes.
Antiobeszität bezeichnet medizinische Maßnahmen zur Behandlung von Adipositas (Fettleibigkeit). Dazu zählen Ernährungstherapie, Bewegung, Medikamente und chirurgische Eingriffe.
Die Antioxidanzienkapazität beschreibt die Fähigkeit eines Stoffes oder Lebensmittels, freie Radikale zu neutralisieren und oxidativen Stress im Körper zu reduzieren.
Die Antioxidanzienkinetik beschreibt, wie Antioxidanzien im Körper aufgenommen, verteilt, umgewandelt und ausgeschieden werden. Sie ist entscheidend für ihre schützende Wirkung gegen oxidativen Stress.
Antioxidanzienresorption beschreibt, wie gut der Körper Antioxidanzien aus der Nahrung aufnimmt. Sie hängt von Lebensmittel, Zubereitung und individuellen Faktoren ab.
Antioxidanziensynergie beschreibt das Zusammenwirken mehrerer Antioxidanzien, das einen stärkeren Schutz vor oxidativem Stress bewirkt als jede Substanz allein.
Antioxidationsenzyme sind körpereigene Proteine, die Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützen. Sie spielen eine zentrale Rolle im oxidativen Schutz des Organismus.
Antiparasitisch bezeichnet Wirkstoffe oder Maßnahmen, die Parasiten im menschlichen Körper abtöten oder deren Vermehrung hemmen. Sie werden zur Behandlung und Vorbeugung parasitärer Infektionen eingesetzt.
Ein Antiphlogistikum ist ein entzündungshemmendes Medikament, das Entzündungsreaktionen im Körper lindert. Es wird bei Schmerzen, Schwellungen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt.
Das Antiphospholipidsyndrom (APS) ist eine Autoimmunerkrankung, die Blutgerinnsel und Schwangerschaftskomplikationen verursachen kann. Bestimmte Antikörper greifen Körpereigenes an.
Antipsychotika sind Medikamente zur Behandlung von Psychosen, Schizophrenie und bipolaren Störungen. Sie wirken auf das Gehirn und lindern Symptome wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen.
Ein Antipyretikum ist ein fiebersenkender Wirkstoff, der bei erhöhter Körpertemperatur eingesetzt wird. Bekannte Beispiele sind Paracetamol und Ibuprofen.
Antiretrovirale Mittel sind Medikamente, die gegen Retroviren wie HIV wirken. Sie hemmen die Virusvermehrung und werden zur Behandlung von HIV/AIDS eingesetzt.
Antirheumatisch bezeichnet Wirkstoffe, Therapien oder Maßnahmen, die gegen rheumatische Erkrankungen eingesetzt werden und Entzündungen sowie Schmerzen lindern.
Die Antischmerztherapie umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Linderung von akuten und chronischen Schmerzen. Sie kombiniert Medikamente, physikalische und psychologische Verfahren.
Antithrombotika sind Medikamente, die die Bildung von Blutgerinnseln hemmen oder verhindern. Sie werden eingesetzt, um Thrombosen, Herzinfarkte und Schlaganfälle zu behandeln oder vorzubeugen.
Antithrombozytär bezeichnet Wirkstoffe oder Maßnahmen, die die Verklumpung von Blutplättchen (Thrombozyten) hemmen und so der Bildung gefährlicher Blutgerinnsel vorbeugen.
Antivenom ist ein biologisches Gegenmittel gegen Tier- und Schlangengifte. Es neutralisiert Giftstoffe im Blut und wird bei lebensbedrohlichen Vergiftungen eingesetzt.
Antriebslosigkeit beschreibt einen Zustand verminderter körperlicher und geistiger Energie, bei dem selbst alltägliche Aufgaben als überfordernd oder belastend empfunden werden.
Ein Anulozyt ist ein veränderter roter Blutkörper mit verbreitertem blassem Zentrum, typisch bei Eisenmangel. Er zeigt eine gestörte Hämoglobinbildung an.
Ein Anxiolytikum ist ein angstlösendes Medikament, das zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt wird. Es wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem.
Anzeichen eines Herzinfarkts erkennen kann Leben retten. Typische Symptome sind Brustschmerzen, Atemnot und Ausstrahlung in den Arm. Jetzt informieren.
Die Aortendissektion ist ein lebensbedrohlicher Einriss in der inneren Wandschicht der Hauptschlagader. Sofortige medizinische Behandlung ist zwingend erforderlich.
Die Aortenklappe ist eine der vier Herzklappen und reguliert den Blutfluss vom linken Herzventrikel in die Aorta. Sie spielt eine zentrale Rolle im Herz-Kreislauf-System.
Der Aortenklappenersatz ist ein herzchirurgischer Eingriff, bei dem die erkrankte Aortenklappe durch eine künstliche oder biologische Klappe ersetzt wird.
Die Aortenklappenstenose ist eine Verengung der Herzklappe zwischen linker Herzkammer und Hauptschlagader. Sie schränkt den Blutfluss ein und belastet das Herz dauerhaft.
Die Aortenstenose ist eine Verengung der Aortenklappe des Herzens, die den Blutfluss behindert. Sie ist eine der häufigsten Herzklappenerkrankungen und betrifft vor allem ältere Menschen.
Eine Aortenwandveränderung bezeichnet strukturelle Veränderungen der Aortenwand, z. B. durch Arteriosklerose oder Entzündung. Frühzeitige Diagnose ist entscheidend.
Die Aortographie ist ein bildgebendes Röntgenverfahren zur Darstellung der Aorta mittels Kontrastmittel. Sie hilft, Erkrankungen der Hauptschlagader frühzeitig zu erkennen.
Apalutamid ist ein Medikament zur Behandlung von Prostatakrebs. Es blockiert Androgenrezeptoren und hemmt so das Tumorwachstum. Es wird bei nicht-metastasiertem und metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom eingesetzt.
Apathie bezeichnet einen Zustand von Gleichgültigkeit, Antriebslosigkeit und emotionaler Teilnahmslosigkeit. Sie kann Symptom verschiedener körperlicher und psychischer Erkrankungen sein.
Die Apexresektion ist ein chirurgischer Eingriff in der Zahnheilkunde, bei dem die Wurzelspitze eines Zahns entfernt wird, um Infektionen oder Entzündungen zu behandeln.
Apfelessig ist ein fermentiertes Naturprodukt, das durch die doppelte Gärung von zuckerhaltigem Apfelsaft entsteht: Zuerst wird Zucker in Alkohol umgewandelt, dann verwandeln Essigsäurebakterien den Alkohol in Essigsäure.
Apfelsäure ist eine natürlich vorkommende organische Säure, die in vielen Früchten vorkommt und im Körper eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel spielt.
Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die durch eine Schädigung des Gehirns verursacht wird, meist durch einen Schlaganfall, ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Hirntumor oder eine neurologische Erkrankung.
Ein Aphrodisiakum ist ein Mittel, dem die Eigenschaft zugeschrieben wird, das sexuelle Verlangen oder die sexuelle Leistungsfähigkeit zu steigern. Es kann pflanzlichen, tierischen oder synthetischen Ursprungs sein.
Aphthensalbe ist ein topisches Arzneimittel zur Behandlung schmerzhafter Aphten im Mund. Sie lindert Schmerzen, fördert die Heilung und schützt die betroffene Schleimhaut.
APIs sind Wirkstoffe in Arzneimitteln mit gezielter Wirkung. Erfahre, wie bioaktive Substanzen wie Lactoferrin und FMP zunehmend therapeutisch genutzt werden.
Apigenin ist ein natürlich vorkommendes Flavonoid aus Pflanzen wie Kamille und Petersilie mit antioxidativen, entzündungshemmenden und potenziell neuroprotektiven Eigenschaften.
Apixaban ist ein orales Antikoagulans (Blutverdünner) aus der Gruppe der Faktor-Xa-Hemmer. Es wird zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln eingesetzt.
Aplanochytrium sp. ist eine Gattung mariner, einzelliger Mikroorganismen aus der Gruppe der Labyrinthulomyceten, die in Meeresökosystemen vorkommen und medizinisch-wissenschaftlich zunehmend erforscht werden.
Der Apley-Grinding-Test ist ein klinischer Untersuchungstest zur Diagnose von Meniskusschäden im Kniegelenk. Er wird in der orthopädischen Diagnostik eingesetzt.
Apnoe bezeichnet den vorübergehenden Atemstillstand, der im Schlaf oder wach auftreten kann. Sie ist häufig mit der Schlafapnoe verbunden und kann unbehandelt ernsthafte Folgen haben.
Apnoescreening ist ein diagnostisches Verfahren zur Erkennung von Schlafapnoe. Es erfasst Atempausen im Schlaf und hilft, Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren.
Der ApoB/ApoA1-Quotient ist ein Laborwert zur Beurteilung des kardiovaskulären Risikos. Er setzt zwei Blutfettproteine ins Verhältnis und gilt als präziser Risikomarker.
Apoferritin ist die eisenfreie Proteinstruktur des Speicherproteins Ferritin. Es spielt eine zentrale Rolle im Eisenstoffwechsel des menschlichen Körpers.
Apokrin bezeichnet eine besondere Art der Sekretion sowie einen Typ von Schweißdrüsen im menschlichen Körper, der vor allem in Achseln und Leistengegend vorkommt.
Apolipoprotein A ist ein wichtiges Protein im Fettstoffwechsel, das als Hauptbestandteil des HDL-Cholesterins gilt und zum Schutz der Gefaesse vor Arteriosklerose beitraegt.
Apolipoprotein A1 (ApoA1) ist das wichtigste Strukturprotein des HDL-Cholesterins und spielt eine zentrale Rolle beim Abtransport von Cholesterin aus den Gefäßwänden.
Apolipoprotein B ist ein wichtiges Transportprotein im Blut, das Fette und Cholesterin zu den Körperzellen transportiert und als zentraler Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.
Eine Aponeurose ist eine flächige, sehnige Bindegewebsplatte, die Muskeln mit Knochen oder anderen Strukturen verbindet und wichtige mechanische Funktionen im Bewegungsapparat übernimmt.
Die Apophysiolyse ist eine Verletzung, bei der ein Knochenfortsatz (Apophyse) durch Zugkräfte von Muskeln oder Sehnen abgelöst wird. Sie betrifft häufig junge Sportler.
Die Apophysose ist eine schmerzhafte Erkrankung der Apophyse, eines knöchernen Wachstumsbereichs bei Kindern und Jugendlichen, oft durch Überlastung ausgelöst.
Apoplexie bezeichnet einen Schlaganfall – eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn. Schnelles Handeln kann Leben retten und Folgeschäden minimieren.
Das Apoplexierisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Faktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern und Diabetes erhoehen dieses Risiko erheblich.
Apoptose ist der programmierte Zelltod, bei dem Zellen kontrolliert absterben. Dieser natürliche Prozess ist essenziell für Entwicklung, Gewebeerhalt und Immunabwehr.
Apoptosehemmung bezeichnet die Unterdrückung des programmierten Zelltods. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Krebs und ist Ziel moderner Therapieansätze.
Apoptoseinduktion bezeichnet den gezielten Auslöser des programmierten Zelltods. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Krebstherapie und der normalen Gewebeentwicklung.
Apoptosemarker sind biologische Kenngrößen, die den programmierten Zelltod anzeigen. Sie werden in der Diagnostik und Forschung eingesetzt, um Zellsterben bei Krankheiten wie Krebs zu erkennen.
Apoptoseproteine sind Moleküle, die den programmierten Zelltod steuern. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung, Immunabwehr und Krebsentstehung.
Apoptoseregulation beschreibt die zellulären Mechanismen, die den programmierten Zelltod steuern und kontrollieren. Sie ist essenziell für die Gewebehomöostase und spielt eine zentrale Rolle bei Krebs und anderen Erkrankungen.
Der Apoptoseweg beschreibt die molekularen Signalwege, die zum programmierten Zelltod führen. Er spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung, Immunabwehr und Krebsentstehung.
Apparativ beschreibt in der Medizin alle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die mithilfe technischer Geräte durchgeführt werden. Dazu zählen z. B. Ultraschall, EKG oder Röntgen.
Eine apparative Untersuchung ist eine medizinische Diagnosemethode, bei der technische Geräte eingesetzt werden, um Organe, Gewebe oder Körperfunktionen zu beurteilen.
Die Appendektomie ist die chirurgische Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendix). Sie ist der Standardeingriff bei akuter Appendizitis und wird meist als minimalinvasive Operation durchgeführt.
Der Appendix (Wurmfortsatz) ist ein kleines, fingerförmiges Anhängsel des Blinddarms. Eine Entzündung heißt Appendizitis und ist ein medizinischer Notfall.
Appendizitiszeichen sind klinische Untersuchungsbefunde, die auf eine Entzündung des Blinddarms hinweisen. Sie helfen Ärzten, eine Appendizitis schnell zu erkennen.
Die Appetitregulation beschreibt die komplexen Mechanismen des Körpers, die Hunger und Sättigung steuern. Hormone, Nervensignale und Gehirnareale arbeiten dabei eng zusammen.
Appetitzügelung bezeichnet Maßnahmen oder Substanzen, die das Hungergefühl reduzieren und so die Nahrungsaufnahme verringern. Sie wird zur Gewichtskontrolle und bei Adipositas eingesetzt.
Die Approximalfläche ist die Zahnfläche, die einem benachbarten Zahn zugewandt ist. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Zahnpflege und Kariesprävention.
Apraxie ist eine neurologische Störung, bei der Betroffene erlernte Bewegungsabläufe nicht mehr korrekt ausführen können, obwohl keine Lähmung vorliegt.
Der Aquaeductus mesencephali ist ein schmaler Kanal im Mittelhirn, der den dritten mit dem vierten Hirnventrikel verbindet und den Liquorfluss reguliert.
Aquaponik-Gemüse wird in einem geschlossenen Kreislaufsystem aus Fischzucht und Pflanzenanbau produziert – ohne Erde, ressourcenschonend und nährstoffreich.
Aquaporine sind spezialisierte Kanalproteine in Zellmembranen, die den schnellen Transport von Wasser durch die Zelle ermöglichen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Wasserhaushalt des menschlichen Körpers.
Die Arachidonsäure-Kaskade ist ein zentraler biochemischer Signalweg, der Entzündungsreaktionen im Körper steuert und bei vielen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt.
Eine Arachnoidalzyste ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Aussackung der Hirnhaut. Sie tritt meist angeboren auf und verursacht oft keine Beschwerden.
Arbutin ist ein natürlicher Pflanzenwirkstoff mit hautaufhellenden Eigenschaften. Es hemmt die Melaninproduktion und wird in Kosmetik sowie der Medizin eingesetzt.
Der Arcus pubis ist der knöcherne Bogen unterhalb der Schambeinfuge, der den unteren Rand des Beckenausgangs bildet und klinisch bedeutsam für Geburtsverläufe ist.
Die ARE (Akute respiratorische Erkrankung) bezeichnet Infektionen der Atemwege, die plötzlich auftreten. Typische Symptome sind Husten, Schnupfen und Halsschmerzen.
Areflexie bezeichnet das vollständige Fehlen von Reflexen, insbesondere der Muskeleigenreflexe. Sie ist ein wichtiges neurologisches Zeichen und kann auf Schäden am peripheren Nervensystem hinweisen.
Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die im Körper wichtige Funktionen erfüllt – von der Proteinsynthese bis zur Unterstützung der Herzgesundheit.
Der arithmetische Mittelwert ist ein statistisches Maß, das den Durchschnitt einer Datenmenge beschreibt. Er wird berechnet, indem alle Werte addiert und durch ihre Anzahl geteilt werden.
Aromastoffe sind Substanzen, die Lebensmitteln ihren typischen Geruch und Geschmack verleihen. Sie kommen natürlich vor oder werden synthetisch hergestellt.
Aromatase ist ein Enzym, das männliche Geschlechtshormone (Androgene) in weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) umwandelt und eine zentrale Rolle im Hormonhaushalt spielt.
Aromatasehemmer sind Medikamente, die die Östrogenproduktion im Körper hemmen. Sie werden vor allem bei hormonsensitivem Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren eingesetzt.
Die Aromatherapie ist eine alternativmedizinische Methode, bei der ätherische Öle aus Pflanzen zur Förderung von Wohlbefinden, Gesundheit und Heilung eingesetzt werden.
Aromatolyse ist eine komplementärmedizinische Methode, bei der ätherische Öle gezielt eingesetzt werden, um körperliche und seelische Blockaden zu lösen und das Wohlbefinden zu fördern.
Aromawirkstoffe sind chemische Verbindungen, die Lebensmitteln, Kosmetika oder Arzneimitteln ihren charakteristischen Geruch und Geschmack verleihen. Sie kommen natürlich vor oder werden synthetisch hergestellt.
Die Arrhythmiebehandlung umfasst alle Maßnahmen zur Therapie von Herzrhythmusstörungen. Ziel ist die Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus und die Vermeidung von Komplikationen.
Arsenicum album ist ein homöopathisches Mittel auf Basis von Arsentrioxid. Es wird traditionell bei Beschwerden wie Unruhe, Angst, Erschöpfung und Magen-Darm-Problemen eingesetzt.
Artemisia annua ist eine Heilpflanze mit stark antiparasitärer und antiviraler Wirkung. Besonders bekannt ist sie für Artemisinin – den Hauptwirkstoff gegen Malaria und mögliche Begleiter bei Infektionen.
Artemisia annua ist eine Heilpflanze, deren Wirkstoff Artemisinin in der Krebsforschung untersucht wird. Erste Studien deuten auf krebshemmende Eigenschaften hin.
Artemisinin ist ein natürlicher Wirkstoff aus dem Einjährigen Beifuß (Artemisia annua) und gilt als eines der wirksamsten Antimalaria-Mittel der modernen Medizin.
Die Arteria carotis communis ist die gemeinsame Halsschlagader und versorgt Kopf und Gehirn mit sauerstoffreichem Blut. Sie ist ein zentrales Blutgefäß der Halsregion.
Die Arteria hyaloidea ist ein embryonales Blutgefäß im Auge, das während der Fetalentwicklung den Glaskörper und die Augenlinse versorgt und sich nach der Geburt normalerweise vollständig zurückbildet.
Die Arteria hyaloidea persistens ist eine angeborene Augenanomalie, bei der ein fetales Blutgefäß im Auge nicht vollständig zurückgebildet wird. Sie kann die Sehentwicklung beeinträchtigen.
Die Arteria lusoria ist eine seltene angeborene Gefäßfehlbildung, bei der die rechte Schlüsselbeinarterie einen abnormalen Verlauf hinter der Speiseröhre nimmt und Schluckbeschwerden verursachen kann.
Die Arteria splenica ist das größte Gefäß des Truncus coeliacus und versorgt die Milz, den Pankreasschwanz und Teile des Magens mit sauerstoffreichem Blut.
Arterielle Hypertonie bezeichnet dauerhaft erhöhten Blutdruck und ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden erheblich.
Der Arteriendruck ist der Druck des Blutes in den Arterien und ein zentraler Vitalparameter. Er wird in mmHg gemessen und zeigt die Herzkreislauf-Gesundheit an.
Arterienkalzifikation bezeichnet die Einlagerung von Kalziumsalzen in die Arterienwände. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und gilt als wichtiger Marker kardiovaskulärer Erkrankungen.
Ein Arterienverschluss ist die vollständige Blockade einer Arterie, die die Blutversorgung unterbricht. Er kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Die Arterienwandanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung von Struktur und Elastizität der Arterienwand. Sie hilft, Herz-Kreislauf-Risiken frühzeitig zu erkennen.
Die Arterienwandmessung ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Dicke und Beschaffenheit von Arterienwänden. Sie dient der Früherkennung von Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose.
Arterienwandschutz bezeichnet Maßnahmen und Substanzen, die die Gefäßwände der Arterien vor Schäden schützen und die Gefäßgesundheit langfristig erhalten.
Arterienwandsteifigkeit bezeichnet den Verlust der Elastizität der Arterienwände. Sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gilt als wichtiger Marker der Gefäßgesundheit.
Die Arteriographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Arterien mittels Kontrastmittel und Röntgenstrahlen. Sie dient der Diagnose von Gefäßerkrankungen.
Arteriosklerose ist eine Erkrankung, bei der die Wände der Blutgefäße durch Ablagerungen von Fetten, Cholesterin und anderen Substanzen verdicken und verhärten.
Arteriosklerose-Prävention umfasst alle Maßnahmen, die einer Verhärtung und Verengung der Arterien vorbeugen. Gesunde Ernährung, Bewegung und Verzicht auf Rauchen sind zentrale Säulen.
Artesunat wird klinisch vor allem zur Behandlung schwerer Malaria eingesetzt. Es ist ein hochwirksames Medikament auf Basis von Artemisinin und gilt als Therapie der ersten Wahl.
Arthritis-Symptome umfassen Gelenkschmerzen, Schwellungen und Steifheit. Erfahren Sie, welche Beschwerden typisch sind und wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Die Arthrodese ist ein chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Versteifung eines Gelenks. Sie wird bei schweren Gelenkschäden eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität zu verbessern.
Arthrofibrose ist eine krankhafte Vernarbung im Gelenk, die zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führt. Sie tritt häufig nach Operationen oder Verletzungen auf.
Die Arthrographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Gelenken mithilfe von Kontrastmittel. Sie ermöglicht die genaue Beurteilung von Gelenkstrukturen.
Arthroplastik bezeichnet einen operativen Eingriff zur Wiederherstellung oder zum Ersatz eines erkrankten Gelenks, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.
Arthrose, auch Gelenkverschleiß oder Osteoarthrose genannt, ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel - die Schutzschicht zwischen den Knochen - allmählich abgebaut wird.
Arthrose am Finger ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Knorpel in den Fingergelenken abbaut. Sie verursacht Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen.
Die richtige Ernährung kann bei Arthrose dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren, die Gelenkgesundheit zu unterstützen und den Knorpelabbau zu verlangsamen.
Arthroseprävention umfasst Maßnahmen, die den Gelenkverschleiß verlangsamen oder verhindern. Bewegung, Ernährung und Gewichtskontrolle spielen dabei eine zentrale Rolle.
Das Arthroskop ist ein medizinisches Instrument zur minimal-invasiven Untersuchung und Behandlung von Gelenken. Es wird in der orthopädischen Chirurgie eingesetzt.
Die Arthroskopie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Untersuchung und Behandlung von Gelenken. Über kleine Schnitte wird eine Kamera ins Gelenk eingeführt.
Arthrotisch beschreibt Veränderungen, die im Zusammenhang mit Arthrose stehen – einem degenerativen Gelenkverschleiß. Der Begriff bezeichnet Zustände oder Strukturen, die von dieser Gelenkerkrankung betroffen sind.
Die Arthrotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Gelenk operativ geöffnet wird. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Gelenkerkrankungen oder -verletzungen.
Articain ist ein lokales Betäubungsmittel, das vor allem in der Zahnmedizin eingesetzt wird. Es wirkt schnell und zuverlässig, indem es Nervensignale blockiert.
Die Articulatio costochondralis ist die Verbindung zwischen dem knöchernen Rippenanteil und dem Rippenknorpel. Sie sorgt für Stabilität und Beweglichkeit des Brustkorbs.
Die artikuläre Mobilisation ist eine manualtherapeutische Technik zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit. Sie wird bei eingeschränkter Beweglichkeit, Schmerzen und Gelenkblockierungen eingesetzt.
Eine Arzneimittelallergie ist eine immunologische Überreaktion des Körpers auf ein Medikament. Sie kann leichte Hautreaktionen bis hin zu lebensbedrohlichen Schocks verursachen.
Eine Arzneimittelinteraktion beschreibt die gegenseitige Beeinflussung von zwei oder mehr Medikamenten im Körper. Sie kann die Wirkung verstärken, abschwächen oder unerwünschte Nebenwirkungen auslösen.
Arzneimittelsensitivität beschreibt eine erhöhte Empfindlichkeit des Körpers gegenüber bestimmten Medikamenten. Betroffene reagieren bereits auf niedrige Dosen mit unerwünschten Wirkungen.
Der Arzneistoffmetabolismus beschreibt den biochemischen Abbau von Medikamenten im Körper. Er bestimmt Wirkdauer, Wirkstärke und Verträglichkeit eines Arzneimittels.
AS (Ankylosierende Spondylitis) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die zu Versteifung und Schmerzen führt. Sie gehört zur Gruppe der Spondyloarthritiden.
ASA (Acetylsalicylsäure) ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel sowie Blutverdünner, der zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt wird.
Asafoetida ist ein aus dem Milchsaft verschiedener Ferula-Arten gewonnenes Harz, das traditionell sowohl als Gewürz als auch in der Naturheilkunde Verwendung findet.
Ascorbylpalmitat ist ein fettlöslicher Ester aus Ascorbinsäure und Palmitinsäure, der als Antioxidans in Lebensmitteln, Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird.
Ashwagandha ist ein adaptogenes Kraut, das traditionell in der ayurvedischen Medizin verwendet wird, um Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Ashwagandha ist eine adaptogene Pflanze, die traditionell zur Stressbewältigung eingesetzt wird. Studien zeigen, dass sie Cortisolspiegel senken und das Nervensystem beruhigen kann.
Aspartam ist ein synthetischer Süßstoff, der wegen seiner intensiven Süßkraft (etwa 200-mal süßer als Zucker) und seines geringen Kaloriengehalts in vielen zuckerfreien Lebensmitteln und Getränken verwendet wird.
Die Aspartat-Aminotransferase (AST) ist ein Enzym, das vor allem in Leber, Herz und Muskeln vorkommt. Erhöhte AST-Werte im Blut können auf Gewebeschäden dieser Organe hinweisen.
Das Asperger Syndrom ist eine Form der Autismus-Spektrum-Störung, die durch Besonderheiten in sozialer Interaktion, Kommunikation und Wahrnehmung gekennzeichnet ist.
Asphyxie bezeichnet einen lebensbedrohlichen Zustand durch Sauerstoffmangel und Kohlendioxidanstieg im Blut, der ohne rasche Behandlung zu Bewusstlosigkeit und Tod führen kann.
Aspirin (Acetylsalicylsäure) ist ein weit verbreitetes Schmerz- und Fiebermittel mit entzündungshemmender Wirkung. Es wird auch zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt.
Der Begriff Ästhetik bezeichnet die Lehre von der Wahrnehmung des Schönen und beschäftigt sich mit der Frage, wie Formen, Proportionen, Farben und Strukturen auf den Menschen wirken.
Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der es zu einer überempfindlichen Reaktion der Bronchien auf bestimmte Reize kommt.
Ein Asthmaanfall ist eine plötzliche Verschlechterung der Atemwegsfunktion mit Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen. Auslöser können Allergene, Infekte oder körperliche Belastung sein.
Astigmatismus irregularis ist eine unregelmäßige Hornhautverkrümmung, bei der Lichtstrahlen ungleichmäßig gebrochen werden und ein unscharfes, verzerrtes Sehbild entsteht.
Astragalus ist eine traditionelle Heilpflanze aus der chinesischen Medizin, die das Immunsystem stärken und die Vitalität fördern soll. Extrakte der Wurzel werden heute weltweit als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.
Ein Astrozytom ist ein Hirntumor, der aus Astrozyten entsteht – Stützzellen des Gehirns. Es zählt zu den häufigsten Gliomen und kann gutartig oder bösartig sein.
Astrozyten sind sternförmige Gliazellen des Gehirns und Rückenmarks. Sie unterstützen Nervenzellen, regulieren die Blut-Hirn-Schranke und spielen eine zentrale Rolle im zentralen Nervensystem.
Asymmetrie bezeichnet das Fehlen von Symmetrie im Körper oder an Organen. Sie kann angeboren, entwicklungsbedingt oder Hinweis auf eine Erkrankung sein.
Aszites bezeichnet die krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle. Er entsteht häufig bei Lebererkrankungen, Herzinsuffizienz oder Tumoren.
Ataxie bezeichnet eine neurologische Störung der Bewegungskoordination. Betroffene haben Schwierigkeiten beim Gehen, Sprechen oder bei gezielten Bewegungen.
Eine Atelektase ist ein Zustand, bei dem ein Teil der Lunge kollabiert und nicht mehr mit Luft gefüllt ist. Dies kann den Gasaustausch beeinträchtigen und Atemnot verursachen.
Atembeschwerden bezeichnen jede Form von erschwertem oder unangenehmem Atmen. Sie können viele Ursachen haben und sollten bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.
Atemdepression bezeichnet eine gefährliche Verlangsamung oder Hemmung der Atmung, häufig ausgelöst durch Medikamente oder Drogen. Sie kann lebensbedrohlich sein.
Die Atemmechanik beschreibt die physikalischen und muskulären Vorgänge, die das Ein- und Ausatmen ermöglichen. Sie ist die Grundlage der Lungenbelüftung.
Das Atemnotsyndrom ist eine schwerwiegende Lungenerkrankung, die zu akuter Atemnot führt. Es tritt häufig bei Frühgeborenen oder als Folge schwerer Erkrankungen auf.
Das Atemnotsyndrom des Frühgeborenen ist eine lebensbedrohliche Lungenerkrankung bei Frühgeborenen, die durch Surfactant-Mangel entsteht und intensivmedizinische Behandlung erfordert.
Atemtherapie ist eine therapeutische Methode, bei der gezielte Atemübungen zur Verbesserung der Atemfunktion und des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt werden.
Eine Atemwegsentzündung ist eine Entzündungsreaktion der Atemwege, die Nase, Rachen, Bronchien oder Lunge betreffen kann. Sie entsteht häufig durch Infektionen, Allergien oder Schadstoffe.
Der Atherogene Index ist ein Laborwert, der das Risiko für Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen anzeigt. Er berechnet sich aus den Blutfettwerten.
Atherogenese bezeichnet den Prozess der Entstehung und Entwicklung von Arteriosklerose – der Verhärtung und Verengung von Blutgefäßen durch Ablagerungen in den Gefäßwänden.
Der Atherogenitätsindex des Plasmas (AIP) ist ein Blutmarker zur Beurteilung des kardiovaskulären Risikos. Er spiegelt das Verhältnis von Triglyzeriden zu HDL-Cholesterin wider.
Das Atherosklerose-Risiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, eine Verhärtung und Verengung der Arterien zu entwickeln. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen und erhöhte Cholesterinwerte spielen eine zentrale Rolle.
Atherosklerose ist eine chronische Gefäßerkrankung, bei der sich Ablagerungen in den Arterienwänden bilden und den Blutfluss einschränken. Sie gilt als Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Atheroskleroseprävention umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Gefäßverkalkung. Lebensstiländerungen und Medikamente schützen Herz und Gefäße dauerhaft.
ATL (Alanin-Aminotransferase) ist ein Leberenzym, das im Blut gemessen wird, um die Leberfunktion zu beurteilen. Erhöhte Werte können auf Leberschäden oder -erkrankungen hinweisen.
Das atlantoaxiale Gelenk verbindet den ersten und zweiten Halswirbel (Atlas und Axis) und ermöglicht die Drehbewegung des Kopfes. Erkrankungen dieses Gelenks können zu Instabilität und Schmerzen führen.
Die Atlasassimilation ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der erste Halswirbel (Atlas) mit dem Hinterhauptbein verschmilzt. Sie kann Beschwerden an der Halswirbelsäule verursachen.
Atomoxetin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Es gehört nicht zur Gruppe der Stimulanzien.
Der Atomrumpf bezeichnet den Teil eines Atoms, der aus dem Atomkern und den inneren, nicht an chemischen Bindungen beteiligten Elektronenschalen besteht.
Atopische Dermatitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit starkem Juckreiz, trockener Haut und ekzematösen Hautveränderungen. Sie gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen weltweit.
Atorvastatin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es gehört zur Gruppe der Statine.
ATP (Adenosintriphosphat) ist das wichtigste Energiemolekül des menschlichen Körpers. Es versorgt Zellen mit Energie für nahezu alle biologischen Prozesse.
ATP Regeneration beschreibt die Wiederherstellung des körpereigenen Energieträgers ATP in den Zellen. Sie ist essenziell für Muskelarbeit, Stoffwechsel und alle lebensnotwendigen Prozesse.
Das ATP-PCr-System ist das schnellste Energiebereitstellungssystem des menschlichen Körpers und liefert sofort verfügbare Energie für kurze, intensive Belastungen bis ca. 10 Sekunden.
Die ATP-Synthase ist ein lebenswichtiges Enzym, das in den Mitochondrien Energie in Form von ATP produziert. Sie gilt als molekulare Maschine des Stoffwechsels.
Der ATP-Synthase F0F1-Komplex ist ein zentrales Enzym der Zellenergiegewinnung, das in den Mitochondrien ATP produziert. Er wandelt den Protonengradienten über die innere Mitochondrienmembran in chemische Energie um.
Die ATP-Synthese ist der zentrale biochemische Prozess, bei dem Zellen Energie in Form von ATP produzieren. Sie findet in den Mitochondrien statt und sichert die Energieversorgung des gesamten Organismus.
Atracurium ist ein muskelrelaxierendes Medikament, das in der Anästhesie eingesetzt wird, um die Skelettmuskulatur vorübergehend zu lähmen und Operationen zu erleichtern.
Das Atretokolon ist eine seltene angeborene Fehlbildung, bei der der Dickdarm (Kolon) vollständig oder teilweise verschlossen ist. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der meist kurz nach der Geburt operativ behandelt werden muss.
Atrioventrikulär beschreibt die Verbindung zwischen den Vorhöfen und Kammern des Herzens. Der Begriff ist zentral für das Verständnis der Herzreizleitung und kardialer Erkrankungen.
Die atrophische Gastritis ist eine chronische Entzündung der Magenschleimhaut, bei der das Magengewebe dauerhaft geschädigt und abgebaut wird. Sie kann zu Verdauungsbeschwerden und Nährstoffmangel führen.
Atropin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Anticholinergika, der u. a. bei Bradykardie, als Prämedikation und in der Augenheilkunde eingesetzt wird.
Die Aubergine ist ein nährstoffreiches Gemüse mit wertvollen Antioxidantien. Sie unterstützt eine gesunde Ernährung und wird in der Medizin wegen ihrer bioaktiven Inhaltsstoffe geschätzt.
Aucubin ist ein natürlich vorkommendes Iridoid-Glykosid aus Heilpflanzen wie Spitzwegerich. Es wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und leberschutzend.
Eine Aufbissschiene ist eine herausnehmbare Zahnschiene, die zum Schutz der Zähne bei Zahn-knirschen oder zur Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden eingesetzt wird.
Eine Augendruckerhöhung (okuläre Hypertension) bezeichnet einen über den Normalwert gestiegenen Druck im Inneren des Auges. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Glaukom.
Die Augengrippe ist eine ansteckende Bindehautentzündung, meist durch Adenoviren verursacht. Sie äußert sich durch gerote, tränende und lichtempfindliche Augen.
Augeninnendruck senken ist entscheidend zur Vorbeugung und Behandlung von Glaukom. Erfahren Sie, welche Methoden den Augendruck effektiv und sicher reduzieren.
Die Augeninnenhöhle (Orbita) ist die knöcherne Höhle im Schädel, die den Augapfel und umliegende Strukturen schützt. Sie ist ein zentraler Bereich der Augenheilkunde.
Die Augenlidchirurgie ist ein operativer Eingriff zur Korrektur von Fehlstellungen, Erschlaffungen oder Erkrankungen der Augenlider – aus medizinischen oder ästhetischen Gründen.
Die Augenlidkorrektur (Blepharoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur von hängenden oder geschwollenen Augenlidern. Sie verbessert das Sichtfeld und das Erscheinungsbild.
Ein Augenlidödem ist eine Schwellung des Augenlids durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe. Es kann ein- oder beidseitig auftreten und hat verschiedene Ursachen.
Eine Augenlinsentrübung bezeichnet die Eintrübung der natürlichen Augenlinse, die zu verschwommenem Sehen führt. Sie ist häufig Ursache des Grauen Stars (Katarakt).
Die Augenmuskulatur umfasst die Muskeln, die Bewegungen des Augapfels und des Augenlids steuern. Sie ist entscheidend für das beidäugige Sehen und die Fokussierung.
Augenwasser bezeichnet die natürliche Flüssigkeit im Auge, die Hornhaut und Linse versorgt. Ein gestörter Abfluss kann zu Augeninnendruck und Glaukom führen.
Eine Aura ist ein vorübergehendes neurologisches Phänomen, das vor oder während einer Migräne oder eines epileptischen Anfalls auftritt. Typische Zeichen sind Sehstörungen, Kribbeln oder Sprachprobleme.
Aurantiochytrium sp. ist ein mariner Mikroorganismus aus der Gruppe der Thraustochytriden, der für die biotechnologische Produktion von DHA-reichem Algenöl genutzt wird.
Auricularia ist eine Pilzgattung, bekannt als Mu-Err oder Judasohr. Der Speisepilz wird in der Ernährung und Naturheilkunde geschätzt und ist reich an Ballaststoffen sowie bioaktiven Verbindungen.
Die Aurikularmedizin ist ein Teilgebiet der Komplementärmedizin, das die Ohrmuschel als Diagnosefläche und Therapiepunkt nutzt. Durch gezielte Stimulation bestimmter Ohrpunkte sollen körperliche und psychische Beschwerden gelindert werden.
Die Ausatmungsphase ist der Teil des Atemzyklus, in dem Luft aus der Lunge nach außen abgegeben wird. Sie folgt auf die Einatmung und dient der Abgabe von Kohlendioxid.
Die Ausdauerkapazität beschreibt die Fähigkeit des Körpers, körperliche Belastungen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Sie ist ein zentraler Faktor für Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit.
Die Ausdauerleistungsanalyse erfasst die individuelle aerobe Leistungsfähigkeit durch standardisierte Tests. Sie liefert wichtige Daten zur Trainingssteuerung und Gesundheitsbeurteilung.
Die Ausdauerleistungskapazität beschreibt die Fähigkeit des Körpers, körperliche Belastungen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Sie ist ein zentraler Parameter in Sport und Medizin.
Ausdauertraining umfasst alle sportlichen Aktivitäten, die die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge und des Stoffwechsels steigern.
Der Ausleistungstest ist ein diagnostisches Verfahren, das die maximale Leistungsfähigkeit eines Systems oder Organismus unter Belastung misst. Er wird in Medizin und Technik eingesetzt.
Ausleitung bezeichnet in der Medizin und Naturheilkunde Verfahren zur Entfernung von Schadstoffen, Giftstoffen oder Stoffwechselabfällen aus dem Körper.
Die Ausleitungstherapie ist ein Konzept der Naturheilkunde, bei dem Schadstoffe oder krankmachende Stoffe aus dem Körper entfernt werden sollen. Sie umfasst verschiedene traditionelle und komplementärmedizinische Methoden.
Die Ausschabung (Abrasio uteri) ist ein gynäkologischer Eingriff, bei dem die Gebärmutterschleimhaut abgetragen wird. Sie dient der Diagnose und Behandlung verschiedener Erkrankungen.
Ausscheidungsorgane sind Organe des menschlichen Körpers, die Stoffwechselendprodukte und schädliche Substanzen nach außen abgeben und so zur Entgiftung beitragen.
Ein Außenbandriss ist eine vollständige Ruptur des seitlichen Bandapparats am Sprunggelenk. Er entsteht meist durch Umknicken und zählt zu den häufigsten Sportverletzungen.
Die Außenknöchelosteosynthese ist ein chirurgisches Verfahren zur operativen Stabilisierung eines gebrochenen Außenknöchels mittels Schrauben, Platten oder Drähten.
Die Außenrotation ist eine Gelenkbewegung, bei der ein Körperteil nach außen rotiert wird. Sie spielt eine wichtige Rolle in Orthopädie, Physiotherapie und Sport.
Die äßere Mitochondrienmembran ist die äußere Hüllschicht der Mitochondrien. Sie reguliert den Stofftransport und spielt eine zentrale Rolle im Zellstoffwechsel.
Die Auswurfphase ist der Abschnitt des Herzschlagzyklus, in dem das Herz Blut in die Schlagadern pumpt. Sie ist entscheidend für die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff.
Autismus, häufig als Autismus-Spektrum-Störung (ASS) bezeichnet, ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die sich auf das Verhalten, die Kommunikation und die sozialen Interaktionen auswirkt.
Die Autoimmundiagnostik umfasst Untersuchungen zur Erkennung von Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Spezielle Bluttests helfen, Antikörper und Entzündungsmarker nachzuweisen.
Eine Autoimmunerkrankung entsteht, wenn das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift, anstatt Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zu bekämpfen.
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem gesundes Gewebe angreift und Entzuendungen in verschiedenen Organen verursacht.
Die Autoimmungastritis ist eine chronische Magenentzündung, bei der das Immunsystem die Magenschleimhaut angreift. Sie kann zu Vitamin-B12-Mangel und Anämie führen.
Die autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) ist eine Erkrankung, bei der das Immunsystem irrtümlich eigene rote Blutkörperchen zerstört. Dies führt zu Blutarmut mit Symptomen wie Müdigkeit, Blässe und Atemnot.
Autoimmunhepatitis ist eine chronische Leberentzündung, bei der das Immunsystem irrtümlich das eigene Lebergewebe angreift. Sie kann in jedem Alter auftreten und erfordert eine lebenslange Behandlung.
Autoimmunmarker sind Laborwerte im Blut, die auf Autoimmunerkrankungen hinweisen. Sie helfen Ärzten, fehlgeleitete Immunreaktionen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Ein Autoimmunprozess ist eine Fehlfunktion des Immunsystems, bei der der Körper eigenes Gewebe irrtümlich als fremd erkennt und angreift. Dies kann zu chronischen Entzündungen und Organschäden führen.
Die Autoimmuntherapie umfasst Behandlungsansätze, die das fehlgeleitete Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen regulieren. Ziel ist es, Entzündungen zu hemmen und Organschäden zu verhindern.
Die autologe Chondrozytenimplantation (ACI) ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden, bei dem patienteneigene Knorpelzellen transplantiert werden.
Die autologe Chondrozytentransplantation (ACT) ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden, bei dem körpereigene Knorpelzellen entnommen, im Labor vermehrt und anschließend in den geschädigten Bereich eingepflanzt werden.
Autolyse ist der Selbstverdauungsprozess von Zellen durch eigene Enzyme. Sie tritt natuerlich nach dem Zelltod auf und spielt in Medizin, Biologie und Lebensmittelherstellung eine wichtige Rolle.
Die Autonomiephase ist eine Entwicklungsphase im Kleinkindalter, in der Kinder beginnen, ihren eigenen Willen zu entwickeln und Unabhängigkeit zu erkunden.
Autophagie ist ein intrazellulärer biologischer Mechanismus, mit dem der Körper beschädigte Zellbestandteile und unbrauchbare Zellstrukturen abbaut und recycelt.
Autophagiestimulation bezeichnet die gezielte Aktivierung des zellulären Selbstreinigungsprozesses Autophagie, bei dem beschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden.
Der AV-Block 1. Grades ist eine leichte Herzrhythmusstörung, bei der die elektrische Überleitung vom Vorhof zur Herzkammer verlangsamt ist. Er wird meist im EKG entdeckt und ist häufig harmlos.
Der AV-Block 2. Grades ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die Überleitung elektrischer Impulse vom Vorhof zur Herzkammer verzögert oder teilweise unterbrochen ist.
Der AV-Block 3. Grades ist eine schwere Herzrhythmusstörung, bei der die elektrische Überleitung vom Vorhof auf die Herzkammer vollständig unterbrochen ist.
Avacopan ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung der ANCA-assoziierten Vaskulitis. Es hemmt gezielt den Komplementrezeptor C5aR1 und reduziert Entzündungsreaktionen.
Avocado Soja Unverseifbares (ASU) ist ein pflanzlicher Extrakt aus Avocado- und Sojabohnenöl, der bei Gelenkverschleiß (Arthrose) eingesetzt wird und knorpelschützende Eigenschaften besitzt.
Eine Avulsionsfraktur ist ein Knochenbruch, bei dem ein Knochenfragment durch übermäßigen Zug eines Muskels oder Bandes abgerissen wird. Sie tritt häufig bei Sportlern auf.
Axiale Spondyloarthritis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule und des Iliosakralgelenks. Sie verursacht Rückenschmerzen und Steifheit und wird in röntgenologische und nicht-röntgenologische Formen unterteilt.
Die Axilladissektion ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von Lymphknoten in der Achselgrube, häufig bei Brustkrebs. Sie dient der Diagnose und Therapie.
Der Axillarraum, auch Achselhöhle genannt, ist eine anatomische Region unter dem Schultergelenk. Er enthält wichtige Blutgefäße, Nerven und Lymphknoten.
Die Axillartemperatur ist die Körpertemperatur, gemessen in der Achselhöhle. Sie ist eine häufig genutzte Methode zur einfachen Fiebermessung bei Erwachsenen und Kindern.
Das Axon ist der lange Fortsatz einer Nervenzelle, der elektrische Signale vom Zellkörper zu anderen Zellen weiterleitet. Es bildet die Grundlage der Nervenkommunikation im gesamten Körper.
Axonales Wachstum bezeichnet den Prozess, bei dem Nervenfasern (Axone) aus- oder nachwachsen. Es ist entscheidend für die Entwicklung und Regeneration des Nervensystems.
Axondegeneration bezeichnet den strukturellen Abbau von Nervenfasern (Axonen). Sie tritt bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen auf und kann zu dauerhaften Funktionsausfällen führen.
Ayurveda ist ein ganzheitliches Heilsystem aus Indien zur Förderung von Gesundheit, Balance und Selbstheilung. Es verbindet Ernährung, Pflanzen, Yoga und Detox zu einem individuellen Therapiekonzept.
Ayurvedische Kräuter sind pflanzliche Heilmittel aus der traditionellen indischen Medizin. Sie werden seit Jahrtausenden zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden eingesetzt.
Die Azerola ist eine vitaminreiche Frucht aus dem Mittelmeerraum, bekannt fuer ihren hohen Vitamin-C-Gehalt und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Der Azetabulumwinkel beschreibt die Neigung der Hüftpfanne im Röntgenbild und ist ein wichtiger Messwert zur Beurteilung der Hüftgelenksentwicklung bei Kindern.
Der Azetylierungsgrad beschreibt, wie stark ein Stoff chemisch azetyliert wurde. Er spielt in der Medizin und Pharmakologie eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen.
Azidose ist eine Störung des Säure-Basen-Haushalts, bei der das Blut zu sauer wird (pH-Wert unter 7,35). Sie kann lebensbedrohlich sein und erfordert ärztliche Behandlung.
Die Azidosebehandlung umfasst Massnahmen zur Korrektur eines zu niedrigen pH-Wertes im Blut. Je nach Ursache kommen medikamentöse, ernährungsbasierte oder intensivmedizinische Therapien zum Einsatz.
Azoangin ist ein Arzneimittel zur lokalen Behandlung von Halsschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Es wirkt antiseptisch und schmerzlindernd.
Die Azogruppe ist eine chemische Gruppe mit zwei Stickstoffatomen (-N=N-), die in Azofarbstoffen vorkommt und in Lebensmitteln, Kosmetika und Textilien eingesetzt wird.
Azotämie bezeichnet eine erhöhte Konzentration stickstoffhaltiger Abbauprodukte im Blut, insbesondere von Harnstoff und Kreatinin, meist als Zeichen einer Nierenfunktionsstörung.
SIDS (plötzlicher Säuglingstod) bezeichnet den unerklärlichen Tod eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Er tritt meist im ersten Lebensjahr auf und gilt als häufigste plötzliche Todesursache bei Säuglingen.
Der plötzliche Kindstod (SIDS) bezeichnet das unerwartete Versterben eines scheinbar gesunden Säuglings im Schlaf. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
Der Musculus puborectalis ist ein wichtiger Beckenbodenmuskel, der den Analkanal umschlingt und eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Stuhlentleerung spielt.
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.