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Glossar: G

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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G

383 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

G-Protein

G-Proteine sind Signalmoleküle in Zellen, die Reize von der Zelloberfläche ins Zellinnere weiterleiten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei vielen physiologischen Prozessen.

G56.0

G56.0 ist der ICD-10-Code für das Karpaltunnelsyndrom, eine häufige Nervenengpasserkrankung am Handgelenk mit Taubheit, Kribbeln und Schmerzen in der Hand.

G57.3

G57.3 ist der ICD-10-Code für Meralgia paraesthetica, eine Nervenerkrankung mit Kribbeln, Taubheit und Schmerzen an der Außenseite des Oberschenkels.

GABA

GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem.

GABAerg

GABAerg beschreibt Strukturen, Prozesse oder Substanzen, die auf den Neurotransmitter GABA wirken oder von ihm beeinflusst werden. GABA ist der wichtigste hemmende Botenstoff im zentralen Nervensystem.

Gabelrippe

Eine Gabelrippe ist eine angeborene Fehlbildung, bei der das vordere Ende einer Rippe gespalten oder gegabelt ist. Sie ist meist harmlos und wird oft als Zufallsbefund entdeckt.

Galactooligosaccharide (GOS)

Galactooligosaccharide (GOS) gehören zu den präbiotischen Ballaststoffen, die den Aufbau und Erhalt einer gesunden Darmflora fördern.

Galactose

Galactose ist ein einfacher Zucker (Monosaccharid), der strukturell eng mit Glukose verwandt ist.

Galaktitol

Galaktitol ist ein Zuckeralkohol, der beim Abbau von Galaktose entsteht. Bei der Stoffwechselerkrankung Galaktosämie kann er sich schädlich im Körper anreichern.

Galaktolipide

Galaktolipide sind pflanzliche Fettverbindungen mit Galaktosezucker, die vor allem in Chloroplasten vorkommen und zunehmend für ihre gesundheitlichen Wirkungen erforscht werden.

Galaktooligosaccharidprofil

Das Galaktooligosaccharidprofil beschreibt die Zusammensetzung und Menge von Galaktooligosacchariden (GOS) in Lebensmitteln oder Nahrungsergaenzungsmitteln. GOS sind praebi

Galaktooligosaccharidtherapie

Die Galaktooligosaccharidtherapie nutzt pflanzliche Ballaststoffe zur gezielten Förderung nützlicher Darmbakterien. Sie unterstützt die Darmgesundheit und das Immunsystem.

Galaktosämie

Galaktosämie ist eine seltene, angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper den Milchzucker Galaktose nicht richtig abbauen kann. Ohne frühzeitige Behandlung kann sie zu schwerwiegenden Organschäden führen.

Galaktose

Galaktose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid), der strukturell eng mit Glukose verwandt ist.

Galaktoseintoleranz

Galaktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit des Körpers, Galaktose richtig zu verstoffwechseln. Sie kann zu schweren Beschwerden führen und erfordert eine strenge Diät.

Galcanezumab

Galcanezumab ist ein monoklonaler Antikörper zur Vorbeugung von Migräne. Er blockiert den Botenstoff CGRP und reduziert Häufigkeit und Stärke von Migräneattacken.

Galeazzi-Fraktur

Die Galeazzi-Fraktur ist ein Knochenbruch des Unterarms, bei dem der Speichenschaft bricht und gleichzeitig das Handgelenk verrenkt wird.

Galle

Die Galle ist eine gelblich-grüne Körperflüssigkeit, die in der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert wird. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung im Dünndarm.

Galleleckage

Eine Galleleckage bezeichnet das Austreten von Gallenflüssigkeit aus den Gallenwegen in die Bauchhöhle. Sie tritt häufig nach Operationen auf und erfordert rasche medizinische Behandlung.

Gallenblase

Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Hohlorgan, das sich an der Unterseite der Leber befindet und eine zentrale Rolle bei der Verdauung von Fetten spielt.

Gallenblasenatonie

Gallenblasenatonie bezeichnet eine verminderte oder fehlende Kontraktionsfähigkeit der Gallenblase, wodurch Galle nicht ausreichend in den Darm abgegeben wird.

Gallenblasendrainage

Die Gallenblasendrainage ist ein medizinisches Verfahren zur Ableitung von Galle bei Erkrankungen der Gallenblase. Sie wird eingesetzt, wenn eine operative Entfernung nicht sofort möglich ist.

Gallenblasendyskinesie

Gallenblasendyskinesie ist eine Funktionsstörung der Gallenblase, bei der sich diese nicht richtig zusammenzieht und Galle nicht ausreichend in den Darm abgibt – ohne erkennbare strukturelle Ursache.

Gallenblasenentzündung

Die Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) ist eine Entzündung der Gallenblase, meist ausgelöst durch Gallensteine. Sie verursacht starke Bauchschmerzen und muss ärztlich behandelt werden.

Gallenblasenfunktion

Die Gallenblasenfunktion beschreibt die Rolle der Gallenblase bei der Fettverdauung: Sie speichert und konzentriert Gallenflüssigkeit und gibt sie bei Bedarf in den Dünndarm ab.

Gallenblasenfunktionstest

Der Gallenblasenfunktionstest prüft, wie gut die Gallenblase Galle speichert und abgibt. Er hilft bei der Diagnose von Erkrankungen wie Gallensteinleiden oder Gallenblasendyskinesie.

Gallenblasenmotilität

Die Gallenblasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Gallenblase, sich zusammenzuziehen und Galle in den Darm abzugeben. Störungen können Verdauungsprobleme verursachen.

Gallenblasenpolyp

Ein Gallenblasenpolyp ist ein gutartiger Schleimhautwuchs in der Gallenblase. Meist harmlos, erfordert er bei bestimmter Größe regelmäßige Kontrolle oder Operation.

Gallenblasensediment

Gallenblasensediment bezeichnet eine Ansammlung feiner Partikel in der Gallenblase. Es kann Beschwerden verursachen und zur Bildung von Gallensteinen führen.

Gallenfarbstoff

Gallenfarbstoffe sind natürliche Abbauprodukte des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und verleihen der Galle ihre charakteristische gelblich-grüne Farbe.

Gallenflussförderung

Gallenflussförderung beschreibt Maßnahmen zur Anregung des Gallenflusses aus Leber und Gallenblase, um die Fettverdauung und Entgiftung zu unterstützen.

Gallenflüssigkeitsanalyse

Die Gallenflüssigkeitsanalyse ist eine diagnostische Untersuchung der Gallenflüssigkeit zur Erkennung von Erkrankungen der Gallenblase, Gallenwege und Leber.

Gallenflussoptimierung

Gallenflussoptimierung bezeichnet Maßnahmen zur Förderung eines gesunden Gallenflusses, um die Verdauung von Fetten zu verbessern und die Leber-Galle-Funktion zu unterstützen.

Gallenflussregulation

Die Gallenflussregulation beschreibt die Steuerung der Galleproduktion und -abgabe aus Leber und Gallenblase in den Darm zur Fettverdauung.

Gallengangsatresie

Die Gallengangsatresie ist eine seltene, angeborene Erkrankung, bei der die Gallenwege fehlen oder verschlossen sind. Sie führt unbehandelt zu schwerem Leberschaden.

Gallengangskrebs

Gallengangskrebs (Cholangiokarzinom) ist ein bösartiger Tumor der Gallengänge. Er wächst langsam, wird oft spät erkannt und erfordert spezialisierte Behandlung.

Gallengangsrekonstruktion

Die Gallengangsrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung der Gallenwege nach Verletzung, Verengung oder Erkrankung. Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Gallenabflusses.

Gallenproduktion

Die Gallenproduktion bezeichnet die Herstellung von Gallenflüssigkeit in der Leber. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.

Gallensäurebalance

Die Gallensäurebalance beschreibt das Gleichgewicht der Gallensäuren im Körper, das für eine gesunde Verdauung und Fettverwertung essenziell ist.

Gallensäurebalancetherapie

Die Gallensäurebalancetherapie ist ein therapeutischer Ansatz zur Regulierung des Gallensäurehaushalts bei Erkrankungen der Leber, Galle und des Darms.

Gallensäurebinder

Gallensäurebinder sind Medikamente, die Gallensäuren im Darm binden und deren Rückresorption hemmen. Sie werden vor allem zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt.

Gallensäurebindung

Gallensäurebindung bezeichnet den Prozess, bei dem Gallensäuren im Darm gebunden und deren Rückresorption gehemmt wird – ein wichtiger Mechanismus zur Senkung des Cholesterinspiegels.

Gallensäurebindungsharz

Gallensäurebindungsharze sind Medikamente, die Gallensäuren im Darm binden und so den Cholesterinspiegel im Blut senken. Sie werden bei erhöhten LDL-Cholesterin-Werten eingesetzt.

Gallensäurekonjugation

Die Gallensäurekonjugation ist ein biochemischer Prozess in der Leber, bei dem Gallensäuren mit Aminosäuren verbunden werden, um die Fettverdauung zu unterstützen.

Gallensäurekreislauf

Der Gallensäurekreislauf beschreibt den Wiederverwertungsprozess der Gallensäuren zwischen Leber, Darm und Blut. Er ist essenziell für die Fettverdauung und den Cholesterinstoffwechsel.

Gallensäuremengenbestimmung

Die Gallensäuremengenbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem die Konzentration der Gallensäuren im Blut gemessen wird. Sie dient der Beurteilung der Leberfunktion und der Erkennung von Gallenwegerkrankungen.

Gallensäuren

Gallensäuren sind körpereigene Substanzen der Leber, die bei der Verdauung von Fetten eine zentrale Rolle spielen und im Darm als Gallensalze wirken.

Gallensäurentransporter

Gallensäurentransporter sind spezialisierte Proteine, die den Transport von Gallensäuren in Leber, Darm und Niere regulieren. Sie sind essenziell für den enterohepatischen Kreislauf und die Fettverdauung.

Gallensäurepräkursor

Gallensäurepräkursoren sind biochemische Vorstufen, aus denen der Körper Gallensäuren synthetisiert. Sie spielen eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel und der Verdauung.

Gallensäureprofil

Das Gallensäureprofil ist eine diagnostische Laboruntersuchung, bei der verschiedene Gallensäuren im Blut oder Stuhl gemessen werden, um Leber- und Gallenwegserkrankungen zu erkennen.

Gallensäureresorption

Die Gallensäureresorption bezeichnet die Wiederaufnahme von Gallensäuren im Dünndarm in den Blutkreislauf – ein zentraler Schritt des enterohepatischen Kreislaufs.

Gallensäurerezeptor

Der Gallensäurerezeptor ist ein Zellrezeptor, der auf Gallensäuren reagiert und wichtige Stoffwechselprozesse in Leber, Darm und weiteren Organen reguliert.

Gallensäuresekretion

Die Gallensäuresekretion beschreibt die Bildung und Abgabe von Gallensäuren durch die Leber in die Galle. Sie ist essenziell für die Fettverdauung und Aufnahme fettlöslicher Vitamine.

Gallensäurestoffwechsel

Der Gallensäurestoffwechsel beschreibt die Bildung, den Transport und die Wiederverwendung von Gallensäuren im Körper. Er ist essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Cholesterin.

Gallensäuresynthese

Die Gallensäuresynthese ist der biochemische Prozess, bei dem die Leber aus Cholesterin Gallensäuren herstellt. Diese sind essenziell für die Fettverdauung und die Ausscheidung von Cholesterin.

Gallensäuretherapie

Die Gallensäuretherapie nutzt natürliche oder synthetische Gallensäuren zur Behandlung von Leber- und Gallenwegserkrankungen. Sie wird z. B. bei Gallensteinen und cholestatischen Lebererkrankungen eingesetzt.

Gallensäuretransportprotein

Gallensäuretransportproteine sind spezialisierte Membranproteine, die den Transport von Gallensäuren in Leber, Darm und Niere regulieren und eine zentrale Rolle im enterohepatischen Kreislauf spielen.

Gallensäureverlust

Gallensäureverlust bezeichnet den übermäßigen Verlust von Gallensäuren über den Stuhl, was zu Verdauungsstörungen und Fettstühlen führen kann.

Gallensäureverlust-Syndrom

Das Gallensäureverlust-Syndrom ist eine Stoffwechselstörung, bei der zu viele Gallensäuren in den Dickdarm gelangen und dort Durchfall verursachen. Es entsteht häufig nach Darmoperationen oder bei chronischen Darmerkrankungen.

Gallensäurezufuhr

Die Gallensäurezufuhr beschreibt die Aufnahme von Gallensäuren im Körper, die für die Fettverdauung und Nährstoffaufnahme essenziell sind.

Gallensekretionsstörung

Eine Gallensekretionsstörung beschreibt eine gestörte Produktion oder Ausschüttung der Galle. Dies beeinträchtigt die Fettverdauung und kann zu Beschwerden wie Blähungen, Übelkeit und Gelbsucht führen.

Gallenstein

Gallensteine sind feste Ablagerungen in der Gallenblase, die Schmerzen und Entzündungen verursachen können. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Gallensteine

Gallensteine verursachen Schmerzen, Völlegefühl und Gallenkoliken. Erfahre alles über Ursachen, Symptome, schulmedizinische Therapien und natürliche Maßnahmen zur Vorbeugung.

Gallensteinkur

Eine Gallensteinkur ist eine alternative Methode zur vermeintlichen Aufloesung oder Ausscheidung von Gallensteinen. Erfahren Sie, was dahintersteckt und was die Wissenschaft dazu sagt.

Gallenstoffwechseloptimierung

Die Gallenstoffwechseloptimierung umfasst Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Gallenproduktion und Gallenfluss. Sie unterstützt die Fettverdauung und Entgiftung.

Gallenwege

Die Gallenwege sind ein Netz aus Kanälen, das die von der Leber produzierte Galle in den Dünndarm leitet und so die Fettverdauung ermöglicht.

Gallertkapsel

Eine Gallertkapsel ist eine weiche, elastische Arzneimittelkapsel aus Gelatine oder pflanzlichen Stoffen, die flüssige oder halbfeste Wirkstoffe enthält.

Gallertknorpel

Gallertknorpel ist eine seltene Knorpelart im menschlichen Körper, die vor allem in der Ohrmuschel und der Epiglottis vorkommt und durch einen hohen Gehalt an Proteoglykanen geprägt ist.

GALT

GALT (Gut-Associated Lymphoid Tissue) ist das darmassoziierte lymphatische Gewebe und bildet den größten Teil des menschlichen Immunsystems im Darm.

Gametogenese

Die Gametogenese ist der biologische Prozess, bei dem reife Geschlechtszellen (Gameten) gebildet werden. Sie umfasst die Spermatogenese beim Mann und die Oogenese bei der Frau.

Gangbild

Das Gangbild beschreibt die Art und Weise, wie ein Mensch geht. Veränderungen können auf neurologische, orthopädische oder muskuloskelettale Erkrankungen hinweisen.

Ganglienblockade

Die Ganglienblockade hemmt die Signalübertragung in autonomen Ganglien und beeinflusst so Blutdruck, Herzfrequenz und weitere vegetative Funktionen.

Ganglienzelle

Eine Ganglienzelle ist ein spezialisierter Nervenzelltyp, der in Ganglien des peripheren Nervensystems vorkommt und Signale zwischen Organen und dem Gehirn weiterleitet.

Ganglion

Ein Ganglion, umgangssprachlich auch Überbein genannt, ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die sich meist im Bereich von Gelenken oder Sehnenscheiden bildet, besonders häufig an Handgelenk, Fingern oder Fußrücken.

Ganglion Finger

Ein Ganglion am Finger ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die häufig an Sehnen oder Gelenken des Fingers auftritt und meist schmerzlos ist.

Ganglion Handgelenk

Ein Ganglion am Handgelenk ist eine gutartige Zyste, die mit geleeartiger Flüssigkeit gefüllt ist. Es entsteht häufig an Sehnen oder Gelenkkapseln und ist die häufigste gutartige Weichteilgeschwulst der Hand.

Gangliosid

Ganglioside sind komplexe Glykolipide, die vor allem in Nervenzellmembranen vorkommen und wichtige Funktionen bei der Signalübertragung und Zellkommunikation übernehmen.

Gangrän

Gangrän bezeichnet das Absterben von Körpergewebe infolge einer unzureichenden Blutversorgung oder bakteriellen Infektion. Sie tritt häufig an den Extremitäten auf.

Gangränös

Gangränös beschreibt das Absterben von Körpergewebe infolge einer gestörten Durchblutung oder schweren Infektion. Es ist ein medizinischer Notfall, der rasches Handeln erfordert.

Ganzkörperdiagnostik

Die Ganzkörperdiagnostik ist eine umfassende medizinische Untersuchung des gesamten Körpers zur Früherkennung von Krankheiten. Sie kombiniert verschiedene bildgebende und labormedizinische Verfahren.

Garden-Klassifikation

Die Garden-Klassifikation ist ein medizinisches Einteilungssystem für Schenkelhalsfrakturen, das den Schweregrad anhand der Knochenstellung in vier Typen beschreibt.

Gardner-Diamond-Syndrom

Das Gardner-Diamond-Syndrom, auch bekannt als psychogen-purpura oder autoerythrozytäre Sensitivität, ist eine äußerst seltene und noch immer nicht vollständig verstandene Blutungserkrankung, die vor allem Frauen im mittleren Lebensalter betrifft.

Garrulitas vulvae

Garrulitas vulvae bezeichnet unwillkuerliche, gelegentlich hoerbare Geraeusche aus dem Scheidenbereich, meist durch einstroemende Luft. Harmlos, aber sozial belastend.

Gasbrand (Krankheit)

Gasbrand (medizinisch: Clostridien-Myonekrose) ist eine akute, lebensbedrohliche bakterielle Infektion, die durch bestimmte Clostridien-Bakterien verursacht wird – meist Clostridium perfringens.

Gastrektomie

Die Gastrektomie ist die operative Entfernung des Magens, ganz oder teilweise. Sie wird vor allem bei Magenkrebs eingesetzt und erfordert eine langfristige Ernährungsanpassung.

Gastritis Symptome

Gastritis Symptome beschreiben die typischen Beschwerden, die bei einer Entzündung der Magenschleimhaut auftreten können.

Gastroduodenale Ulkuskrankheit

Die gastroduodenale Ulkuskrankheit bezeichnet das Auftreten von Geschwüren in der Magenschleimhaut oder im Zwölffingerdarm. Sie wird häufig durch Bakterien oder Schmerzmittel ausgelöst.

Gastrointestinale Beschwerden

Gastrointestinale Beschwerden umfassen Symptome des Magen-Darm-Trakts wie Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall. Sie können viele Ursachen haben und sind weit verbreitet.

Gastrointestinale Blutung

Eine gastrointestinale Blutung ist eine Blutung im Verdauungstrakt, die vom Mund bis zum After reichen kann. Sie kann lebensbedrohlich sein und bedarf rascher medizinischer Abklärung.

Gastrointestinaltrakt

Der Gastrointestinaltrakt ist das zentrale Verdauungssystem des menschlichen Körpers. Er umfasst alle Organe von der Mundhöhle bis zum After und ist für die Aufnahme, Verdauung und den Transport von Nahrung zuständig.

Gastrojejunostomie

Die Gastrojejunostomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine Verbindung zwischen Magen und Jejunum (Leerdarm) hergestellt wird. Sie dient der Umleitung des Speisebreis bei Magenausgangsverengungen oder nach Tumoroperationen.

Gastromegalie

Gastromegalie bezeichnet eine krankhafte Vergrößerung des Magens. Sie kann durch verschiedene Ursachen entstehen und geht oft mit Beschwerden wie Völlegefühl oder Übelkeit einher.

Gastroösophagealer Reflux

Gastroösophagealer Reflux bezeichnet den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Er verursacht häufig Sodbrennen und kann bei chronischem Verlauf die Schleimhaut schädigen.

Gastroschisis

Gastroschisis ist ein angeborener Bauchwanddefekt, bei dem Darmschlingen durch eine seitliche Öffnung neben dem Nabel aus dem Körper austreten. Die Erkrankung erfordert eine sofortige chirurgische Behandlung nach der Geburt.

Gaumenplatte

Eine Gaumenplatte ist eine individuell angepasste Kunststoffplatte, die bei Neugeborenen mit Gaumenspalte eingesetzt wird, um das Trinken zu erleichtern und die Kieferentwicklung zu fördern.

GBS

GBS (Guillain-Barré-Syndrom) ist eine seltene Erkrankung des Nervensystems, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift. Es kann zu Muskelschwäche und Lähmungen führen.

Gebärmutter Entfernung

Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.

Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist ein bösartiger Tumor, der im Gebärmutterhals (Zervix) entsteht.

Gebärmutterhalskrebs Symptome

Gebärmutterhalskrebs verursacht oft lange keine Beschwerden. Typische Symptome sind unregelmäßige Blutungen, Ausfluss und Schmerzen im Unterleib.

Geburtsbeginn

Der Geburtsbeginn bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem regelmäßige Wehen einsetzen und die Gebärmutter beginnt, das Kind durch den Geburtskanal zu befördern.

Geburtsbegleitung

Geburtsbegleitung bezeichnet die fachliche und emotionale Unterstützung von Gebärenden vor, während und nach der Geburt durch Hebammen oder andere Fachkräfte.

Geburtshaus

Ein Geburtshaus ist eine außerklinische Einrichtung, in der Hebammen natürliche Geburten begleiten. Es bietet eine wohnliche Atmosphäre als Alternative zur Krankenhausgeburt.

Geburtsposition

Die Geburtsposition bezeichnet die Körperhaltung der Gebärenden während der Wehen und der Austreibungsphase. Die Wahl der richtigen Position kann den Geburtsverlauf positiv beeinflussen.

Geburtstrauma

Ein Geburtstrauma bezeichnet Verletzungen, die beim Neugeborenen oder der Mutter während des Geburtsvorgangs entstehen. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.

Geburtsverletzung

Eine Geburtsverletzung ist eine körperliche Verletzung, die bei der Mutter oder dem Kind während der Geburt entstehen kann. Sie reicht von leichten Dammrissen bis zu schwerwiegenden Gewebeschäden.

Geburtsvorbereitung

Geburtsvorbereitung umfasst alle Maßnahmen, die werdende Eltern auf die Geburt und die Zeit danach vorbereiten – von Kursen über Atemtechniken bis hin zur mentalen Stärkung.

Gedächtnisleistung

Die Gedächtnisleistung beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aufzunehmen, zu speichern und abzurufen. Sie ist entscheidend für Lernen, Konzentration und kognitive Gesundheit.

Gedächtnisprotein

Gedächtnisproteine sind Moleküle im Gehirn, die an der Bildung und Speicherung von Erinnerungen beteiligt sind. Sie spielen eine zentrale Rolle bei Lernprozessen und der synaptischen Plastizität.

Gedeihstörung

Die Gedeihstörung beschreibt ein unzureichendes Körperwachstum und eine mangelhafte Gewichtszunahme bei Säuglingen und Kleinkindern. Sie kann organische oder nicht-organische Ursachen haben und erfordert frühzeitige medizinische Abklärung.

Gefäßinnenwandschutz

Der Gefäßinnenwandschutz bezeichnet Maßnahmen und Mechanismen, die die Gesundheit der Gefäßinnenwand (Endothel) erhalten und vor Schäden schützen.

Gefäßmedizin

Die Gefäßmedizin ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Diagnostik, Prävention und Behandlung von Gefäßerkrankungen befasst.

Gefäßneubildung

Gefäßneubildung bezeichnet das Wachstum neuer Blutgefäße im Körper. Dieser Prozess ist lebenswichtig, kann aber auch bei Krankheiten wie Krebs eine Rolle spielen.

Gefäßpermeabilität

Gefäßpermeabilität bezeichnet die Durchlässigkeit von Blutgefäßwänden für Flüssigkeiten, Proteine und Zellen. Sie ist essenziell für den Stoffaustausch im Gewebe.

Gefäßrekonstruktion

Die Gefäßrekonstruktion ist ein chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung geschädigter oder verengter Blutgefäße. Ziel ist die Verbesserung der Durchblutung und die Vermeidung schwerwiegender Folgen wie Herzinfarkt oder Amputation.

Gefäßsteifigkeit

Gefäßsteifigkeit bezeichnet den Verlust der elastischen Dehnbarkeit von Blutgefäßen, vor allem der Arterien. Sie gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gefäßtonusregulation

Die Gefäßtonusregulation beschreibt die Steuerung der Spannung in Blutgefäßwänden. Sie kontrolliert den Blutfluss und Blutdruck im gesamten Körper.

Gefäßwand

Die Gefäßwand ist die Wandschicht von Blutgefäßen wie Arterien, Venen und Kapillaren. Sie reguliert den Blutfluss, schützt das Gefäß und spielt eine zentrale Rolle bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gefäßwanddegeneration

Gefäßwanddegeneration bezeichnet den krankhaften Abbau und Verschleiß der Gefäßwand. Sie kann zu schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Gefäßwandregeneration

Gefäßwandregeneration bezeichnet die Fähigkeit der Blutgefäßwände, sich nach Schäden zu reparieren und zu erneuern. Dieser Prozess ist entscheidend für die Herzgesundheit und die Vorbeugung von Gefäßerkrankungen.

Gefäßwandverdickung

Die Gefäßwandverdickung bezeichnet eine krankhafte Verdickung der Arterienwand und gilt als frühes Zeichen der Arteriosklerose. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Gefrierätztechnik

Die Gefrierätztechnik ist ein elektronenmikroskopisches Verfahren zur Darstellung von Zellstrukturen. Biologisches Gewebe wird eingefroren, gebrochen und geätzt, um Membranoberflächen sichtbar zu machen.

Gegenübertragung

Gegenübertragung beschreibt die emotionalen Reaktionen eines Therapeuten auf seinen Patienten. Sie ist ein zentrales Konzept der Psychotherapie und Psychoanalyse.

Gehan-George-Formel

Die Gehan-George-Formel berechnet die Koerperoberflaehe eines Menschen anhand von Koerpergewicht und Koerpergroesse. Sie wird in der Medizin zur praezisen Dosierung von Medikamenten eingesetzt.

Geheimtipp bei Ischias

Geheimtipps bei Ischias helfen, Schmerzen gezielt zu lindern. Erfahren Sie, welche einfachen Methoden wirklich helfen.

Gehirnerschütterung

Eine Gehirnerschütterung ist eine leichte traumatische Verletzung des Gehirns, die durch eine plötzliche Krafteinwirkung auf den Kopf entsteht.

Gehirnzellen

Gehirnzellen, auch Neuronen und Gliazellen genannt, sind die grundlegenden Einheiten des menschlichen Gehirns und zentral für alle kognitiven, sensorischen und motorischen Funktionen.

Gehörgangsentzündung

Eine Gehörgangsentzündung ist eine Entzündung der Haut im äußeren Gehörgang, die meist durch Bakterien oder Pilze verursacht wird.

Gelatine

Gelatine ist ein tierisches Eiweiß aus Kollagen mit gelierender Wirkung, das in Lebensmitteln, Pharmazie und Kosmetik eingesetzt wird. Erfahre mehr über Unterschiede zu Kollagenhydrolysat.

Gelbfieber

Gelbfieber ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas vorkommt. Sie kann zu schwerem Leberversagen und inneren Blutungen führen.

Gelbsucht (Ikterus)

Gelbsucht, auch Ikterus genannt, ist ein Zustand, bei dem sich Haut, Augen und andere Schleimhäute gelblich verfärben.

Gelenkblockade

Eine Gelenkblockade ist eine plötzliche Bewegungseinschränkung eines Gelenks, die durch mechanische Hindernisse im Gelenk verursacht wird und oft mit Schmerzen einhergeht.

Gelenkentzündung

Eine Gelenkentzündung (Arthritis) ist eine Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, die Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkungen verursacht.

Gelenkentzündungsmarker

Gelenkentzündungsmarker sind Laborwerte, die auf eine Entzündung in den Gelenken hinweisen. Sie helfen Ärzten, Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthritis zu erkennen und zu überwachen.

Gelenkersatz

Gelenkersatz bezeichnet den chirurgischen Ersatz eines beschädigten Gelenks durch eine künstliche Prothese. Er wird häufig bei Hüfte und Knie eingesetzt.

Gelenkfehlstellung

Eine Gelenkfehlstellung bezeichnet eine fehlerhafte Ausrichtung eines Gelenks, die Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und langfristige Gelenk­schäden verursachen kann.

Gelenkfraktur

Eine Gelenkfraktur ist ein Knochenbruch, der direkt in ein Gelenk hineinreicht. Sie erfordert meist eine gezielte Behandlung, um Beweglichkeit und Gelenkfunktion dauerhaft zu erhalten.

Gelenkhöhle

Die Gelenkhöhle ist der spaltförmige Hohlraum innerhalb eines Gelenks, der von der Gelenkkapsel umschlossen wird und Gelenkflüssigkeit enthält.

Gelenkhydrops

Gelenkhydrops bezeichnet eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in einem Gelenk. Er verursacht Schwellung, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.

Gelenkinjektion

Eine Gelenkinjektion ist ein medizinischer Eingriff, bei dem Medikamente direkt in ein Gelenk gespritzt werden, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu behandeln.

Gelenkinstabilität

Gelenkinstabilität bezeichnet die verminderte Fähigkeit eines Gelenks, seine normale Position zu halten. Sie kann Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Gelenkkapsel

Die Gelenkkapsel ist eine bindegewebige Hülle, die ein Gelenk umschließt und stabilisiert. Sie schützt das Gelenk und produziert die Gelenkflüssigkeit.

Gelenkkapselfibrose

Gelenkkapselfibrose ist eine krankhafte Verdickung und Verhärtung der Gelenkkapsel, die zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt.

Gelenkknacken

Warum knacken Gelenke? Erfahre alles über harmlose Ursachen, Warnsignale und was du aktiv zur Vorbeugung tun kannst.

Gelenkkörper

Gelenkkörper sind freie Partikel im Gelenkraum, die Schmerzen, Blockierungen und Gelenkverschleiß verursachen können. Sie entstehen durch Verletzungen oder Erkrankungen.

Gelenkmobilisierung

Gelenkmobilisierung ist eine physiotherapeutische Technik zur Wiederherstellung der normalen Gelenkbeweglichkeit. Sie wird bei Steifheit, Schmerzen und eingeschränkter Funktion eingesetzt.

Gelenkmobilität

Gelenkmobilität bezeichnet die Fähigkeit eines Gelenks, sich in seinem vollen Bewegungsumfang zu bewegen. Sie ist entscheidend für Alltagsfunktionen, Sport und die Vorbeugung von Verletzungen.

Gelenkprothese

Eine Gelenkprothese ist ein künstliches Implantat, das ein geschädigtes Gelenk ersetzt. Sie lindert Schmerzen und stellt die Beweglichkeit wieder her.

Gelenkreiben

Gelenkreiben bezeichnet ein hör- oder fühlbares Reib- oder Knirschgefühl in einem Gelenk. Es kann auf Knörpelschäden oder Gelenkverschleiß hinweisen.

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen bezeichnen Schmerzen, die in einem oder mehreren Gelenken auftreten und in ihrer Intensität von leichtem Druckgefühl bis zu starken Beschwerden reichen können.

gelenkschmerzen finger

Gelenkschmerzen in den Fingern sind ein häufiges Beschwerdebild und können auf Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma oder Gicht hinweisen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Gelenkschwellung

Eine Gelenkschwellung ist eine sichtbare oder tastbare Vergrößerung eines Gelenks, die durch Flüssigkeit, Entzündung oder Gewebeveränderungen entstehen kann.

Gelenkspalt

Der Gelenkspalt ist der Abstand zwischen zwei Gelenkflächen im Röntgenbild. Er gibt Hinweise auf den Zustand des Knorpels und ist wichtig für die Diagnose von Gelenkerkrankungen.

Gelenkspaltverschmälerung

Die Gelenkspaltverschmälerung beschreibt die Verringerung des Abstands zwischen zwei Gelenkflächen im Röntgenbild und ist ein typisches Zeichen von Gelenkerkrankungen wie Arthrose.

Gelenkssteifigkeit

Gelenkssteifigkeit beschreibt eine eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, oft verbunden mit Schmerzen oder Spannung. Sie kann morgens oder nach Ruhephasen auftreten.

Gelenkverschleiß

Gelenkverschleiß bezeichnet den fortschreitenden Abbau von Knorpel und Gelenkstrukturen. Er verursacht Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen und ist eine häufige Ursache für Arthrose.

Gellan

Gellan ist ein natürliches Verdickungsmittel und Geliermittel (E418), das durch Fermentation gewonnen wird und in der Lebensmittel- sowie Pharmaindustrie eingesetzt wird.

Gelsemium

Gelsemium bezieht sich in der medizinischen und naturheilkundlichen Anwendung auf die Pflanze Gelsemium sempervirens, auch bekannt als Gelber Jasmin.

Gemfibrozil

Gemfibrozil ist ein Lipidsenker aus der Gruppe der Fibrate, der erhöhte Triglyzeridwerte im Blut senkt und das HDL-Cholesterin erhöht. Es wird zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen eingesetzt.

Gemüse-Kartoffel-Brei

Gemüse-Kartoffel-Brei ist eine nährstoffreiche Beikost für Säuglinge ab dem 6. Lebensmonat. Er liefert Eisen, Vitamine und Energie für die gesunde Entwicklung.

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei ist ein klassischer Beikostbrei für Säuglinge ab dem 5. bis 7. Lebensmonat und liefert wichtige Nährstoffe für das Wachstum.

Gen-Silencing

Gen-Silencing bezeichnet die gezielte Unterdrückung der Aktivität eines Gens. Dabei wird die Genexpression gehemmt, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern.

Gendefekt

Ein Gendefekt ist eine Veränderung im Erbgut, die die Funktion eines Gens beeinträchtigt und Krankheiten verursachen kann. Solche Veränderungen können vererbt oder neu entstanden sein.

Generalisierung

Generalisierung bezeichnet in der Medizin die Ausbreitung einer Erkrankung über den gesamten Körper. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Verlauf und Bedeutung.

Generationen

Generationen bezeichnen Gruppen von Menschen, die in ähnlichen Zeiträumen geboren wurden und prägende Erlebnisse teilen. Im Gesundheitsbereich beeinflusst die Generationenzugehörigkeit Lebensstil, Krankheitsrisiken und Gesundheitsverhalten.

Genexpression

Genexpression bezeichnet den Prozess, durch den die in der DNA gespeicherte genetische Information in funktionelle Proteine oder RNA umgewandelt wird.

Genickbruch

Ein Genickbruch ist ein Knochenbruch im Bereich der Halswirbelsäule. Er gehört zu den schwersten Verletzungen und kann zu Lähmungen oder zum Tod führen.

Geniculum nervi facialis

Das Geniculum nervi facialis ist die scharfe Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Diese anatomische Struktur ist klinisch bedeutsam bei Fazialisparesen und Mittelohrerkrankungen.

Genitalherpes

Genitalherpes ist eine häufige sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich.

Genlokus

Ein Genlokus ist die genaue Position eines Gens auf einem Chromosom. Er beschreibt den festen Ort im Genom, an dem ein bestimmtes Gen lokalisiert ist.

Genomik

Genomik ist die Wissenschaft, die sich mit der Gesamtheit des genetischen Materials eines Organismus befasst. Sie analysiert Struktur, Funktion und Evolution von Genomen und spielt eine zentrale Rolle in der modernen Medizin.

Genomsequenzierung

Die Genomsequenzierung ist ein Verfahren, bei dem die vollständige DNA eines Organismus entschlüsselt wird. Sie ermöglicht die Diagnose genetischer Erkrankungen und personalisierte Therapien.

Genotypanalyse

Die Genotypanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung der genetischen Information eines Organismus. Sie hilft, Erbkrankheiten, Krankheitsrisiken und genetische Merkmale zu identifizieren.

Genotypisierung

Die Genotypisierung ist ein molekulargenetisches Verfahren zur Bestimmung des genetischen Profils eines Organismus. Sie spielt eine zentrale Rolle in Medizin, Forschung und Diagnostik.

Genregulation

Genregulation beschreibt, wie Zellen steuern, welche Gene aktiv sind. Sie ist essenziell für Entwicklung, Gesundheit und die Anpassung an Umweltreize.

Gentamicin

Gentamicin ist ein Aminoglykosid-Antibiotikum, das zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen eingesetzt wird.

Gentherapie

Die Gentherapie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem genetisches Material in Zellen eingebracht wird, um Krankheiten zu behandeln oder zu heilen.

Gentherapieprotokoll

Ein Gentherapieprotokoll beschreibt den standardisierten Ablaufplan einer Gentherapie – von der Patientenauswahl über die Vektorzubereitung bis zur Nachsorge.

Gentiobiose

Gentiobiose ist ein natürlich vorkommendes Disaccharid aus zwei Glukosemolekülen. Es kommt in Pflanzen vor und spielt eine Rolle in der Lebensmittelchemie sowie der medizinischen Forschung.

Genu nervi facialis

Das Genu nervi facialis ist eine anatomische Biegung des Gesichtsnervs im Felsenbein. Es ist klinisch relevant bei Hirnstamm- und Mittelohr-Erkrankungen.

Genu recurvatum

Genu recurvatum bezeichnet eine Überstreckung des Kniegelenks nach hinten. Diese Fehlstellung kann angeboren oder erworben sein und geht oft mit Instabilität und Schmerzen einher.

Genwirkkette

Eine Genwirkkette beschreibt die Abfolge molekularer Schritte, durch die ein Gen seine biologische Wirkung im Organismus entfaltet – von der DNA über RNA bis zum fertigen Protein.

Geriatrisches Assessment

Das Geriatrische Assessment ist eine umfassende Untersuchungsmethode zur Beurteilung des Gesundheitszustands älterer Menschen in körperlicher, geistiger und sozialer Hinsicht.

Gerinnungsaktivierung

Gerinnungsaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem das Blut nach einer Gefaessverletzung gezielt gerinnt, um Blutungen zu stoppen. Dieser Mechanismus ist lebensnotwendig.

Gerinnungsdiagnostik

Die Gerinnungsdiagnostik umfasst Labortests zur Beurteilung der Blutgerinnung. Sie hilft, Gerinnungsstörungen zu erkennen und Therapien zu überwachen.

Gerinnungsfaktor

Gerinnungsfaktoren sind Proteine im Blut, die für die Blutgerinnung unverzichtbar sind. Sie wirken zusammen, um Wunden zu verschließen und übermäßige Blutungen zu stoppen.

Gerinnungsmarkererhöhung

Eine Gerinnungsmarkererhöhung bezeichnet erhöhte Blutwerte, die auf eine Aktivierung des Blutgerinnungssystems hinweisen. Sie kann auf Thrombosen, Entzündungen oder andere ernste Erkrankungen hindeuten.

Gerinnungstest

Ein Gerinnungstest misst die Blutgerinnungsfähigkeit und hilft, Gerinnungsstörungen frühzeitig zu erkennen. Er wird vor Operationen oder bei Verdacht auf Blutungserkrankungen eingesetzt.

Gerontopsychiatrie

Gerontopsychiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter befasst.

Gerstengras

Gerstengras stammt von der jungen Pflanze der Gerste (Hordeum vulgare) und wird geerntet, bevor sich die Ähren bilden.

Gerstenkorn

Ein Gerstenkorn, medizinisch Hordeolum genannt, ist eine akute, eitrige Entzündung der Talg- oder Schweißdrüsen am Augenlid, die durch eine bakterielle Infektion, meist mit Staphylococcus aureus, verursacht wird.

Gesamtkeimzahl

Die Gesamtkeimzahl beschreibt die Gesamtmenge an lebensfähigen Mikroorganismen (z. B. Bakterien, Hefen, Schimmelpilze) in einer Probe.

Geschätzte glomeruläre Filtrationsrate

Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) ist ein Laborwert, der die Nierenfunktion misst. Er gibt an, wie viel Blut die Nieren pro Minute filtern können.

Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten sind Infektionskrankheiten, die hauptsächlich durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.

Geschlossene Fraktur

Eine geschlossene Fraktur ist ein Knochenbruch, bei dem die Haut über dem Bruch unverletzt bleibt. Sie gehört zu den häufigsten Knochenverletzungen und wird orthoпädisch oder chirurgisch behandelt.

Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker sind Stoffe, die den vorhandenen Eigengeschmack von Lebensmitteln intensivieren, ohne selbst einen ausgeprägten Eigengeschmack zu besitzen

Geschwollene Lymphknoten Hals einseitig

Einseitig geschwollene Lymphknoten am Hals sind oft ein Zeichen einer lokalen Infektion, koennen aber auch auf andere Erkrankungen hinweisen. Eine aerztliche Abklaerung ist empfohlen.

Gesichtsfeld

Das Gesichtsfeld bezeichnet den gesamten Bereich, den ein Auge bei ruhigem Blick wahrnehmen kann. Einschränkungen können auf Augen- oder Hirnerkrankungen hinweisen.

Gestagentherapie

Die Gestagentherapie ist eine Hormonbehandlung mit Gestagenen (Gelbkörperhormonen), die in der Gynäkologie, Empfängnisverhütung und Hormonersatztherapie eingesetzt wird.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung versorgt den Körper mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen, hält den Blutzuckerspiegel stabil, stärkt das Immunsystem und kann das Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten deutlich senken.

Gesundes Altern

Gesundes Altern beschreibt den Prozess, körperliche, geistige und soziale Gesundheit im Alter zu erhalten. Erfahren Sie, wie ein aktiver Lebensstil das Wohlbefinden im Alter fördert.

gesundheit meerrettich

Meerrettich ist ein scharfes Wurzelgemuese mit beeindruckenden Gesundheitsvorteilen. Er enthaelt wertvolle Senfoele, Vitamine und Mineralstoffe, die das Immunsystem staerken und Entzuendungen hemmen koennen.

Gewebebiopsie

Die Gewebebiopsie ist eine medizinische Untersuchungsmethode, bei der eine kleine Gewebeprobe entnommen und im Labor analysiert wird, um Krankheiten wie Krebs zu diagnostizieren.

Gewebsdegeneration

Gewebsdegeneration bezeichnet den strukturellen und funktionellen Abbau von Körpergewebe. Sie kann altersbedingt, krankheitsbedingt oder durch äußere Einflüsse entstehen.

Gewebsflüssigkeit

Gewebsflüssigkeit ist die Flüssigkeit, die sich zwischen den Zellen im Körpergewebe befindet. Sie versorgt Zellen mit Nährstoffen und transportiert Stoffwechselprodukte ab.

Gewebshormon

Gewebshormone sind lokal wirkende Botenstoffe, die direkt im Gewebe gebildet werden und wichtige Körperfunktionen regulieren.

Gewebshormonbalance

Die Gewebshormonbalance beschreibt das Gleichgewicht lokal wirkender Botenstoffe im Körpergewebe. Störungen können Entzündungen, Schmerzen und Stoffwechselprobleme verursachen.

Gewebshormone

Gewebshormone sind lokal wirkende Botenstoffe, die direkt im Gewebe gebildet werden und Körperfunktionen regulieren. Sie unterscheiden sich von klassischen Hormonen durch ihre begrenzte Reichweite.

Gewebshormonkinetik

Die Gewebshormonkinetik beschreibt, wie lokal wirkende Hormone im Körpergewebe aufgenommen, verteilt, umgewandelt und abgebaut werden. Sie ist entscheidend für das Verständnis lokaler Hormonwirkungen.

Gewebshypoxie

Gewebshypoxie bezeichnet eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Sie kann lebenswichtige Organe schädigen und erfordert rasche medizinische Abklärung.

Gewebsödem

Ein Gewebsödem ist eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die zu Schwellungen führt. Es kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Körperstellen betreffen.

Gewebsregeneration

Gewebsregeneration bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, beschädigtes oder verlorenes Gewebe durch biologische Prozesse wiederherzustellen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Wundheilung und Gewebereparatur.

Gewebssauerstoff

Gewebssauerstoff bezeichnet die Sauerstoffversorgung des Körpergewebes. Eine ausreichende Versorgung ist essenziell für Zellfunktion und Organgesundheit.

Gewebssauerstoffmessung

Die Gewebssauerstoffmessung erfasst den Sauerstoffgehalt im Körpergewebe. Sie hilft Ärzten, die Sauerstoffversorgung von Organen und Muskeln zu überwachen und kritische Zustände frühzeitig zu erkennen.

Gewebssauerstoffversorgung

Die Gewebssauerstoffversorgung beschreibt die Zufuhr von Sauerstoff zu den Körperzellen. Sie ist essenziell für den Energiestoffwechsel und das Überleben aller Gewebe.

Gewebssäurebelastung

Gewebssäurebelastung bezeichnet die Ansammlung von Säuren im Körpergewebe, die das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht stört und verschiedene Beschwerden auslösen kann.

Gewebstransplantation

Gewebstransplantation bezeichnet die Übertragung von menschlichem Gewebe auf einen Empfänger zur Behandlung von Verletzungen oder Erkrankungen.

Gewebsumbau

Gewebsumbau bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem Gewebe im Koerper abgebaut, erneuert oder umstrukturiert wird. Er ist entscheidend fuer Heilung, Entwicklung und Krankheitsprozesse.

Gewebswachstumsfaktor

Der Gewebswachstumsfaktor ist ein körpereigenes Protein, das Zellwachstum, Zellteilung und Gewebereparatur steuert. Er spielt eine zentrale Rolle in der Wundheilung und Gewebeentwicklung.

Gewebswassergehalt

Der Gewebswassergehalt beschreibt den Anteil an Wasser im Körpergewebe. Er ist ein wichtiger Indikator für den Flüssigkeitshaushalt und die Gesundheit des menschlichen Körpers.

Gewichtsreduktion

Gewichtsreduktion bezeichnet die gezielte Abnahme des Körpergewichts durch Ernährungsumstellung, Bewegung oder medizinische Maßnahmen. Sie dient der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.

Gewichtsverlust

Gewichtsverlust bezeichnet die Abnahme des Körpergewichts. Er kann gewünscht oder unbeabsichtigt auftreten und auf verschiedene Ursachen hinweisen.

Gewichtszunahme durch Kollagen

Kann Kollagen eine Gewichtszunahme verursachen? Erfahren Sie, wie Kollagenpräparate den Stoffwechsel beeinflussen und welche Rolle sie bei der Körperzusammensetzung spielen.

GFR Wert

Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) ist ein zentraler Laborwert zur Beurteilung der Nierenfunktion.

GGT Wert

Der Gamma-Glutamyltransferase-Wert (GGT-Wert) ist ein wichtiger Laborparameter zur Beurteilung der Leberfunktion.

GHK-Cu

GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Kupferpeptid mit regenerativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Es wird in der Medizin und Kosmetik zur Hauterneuerung, Wundheilung und Anti-Aging-Behandlung eingesetzt.

Ghrelin

Ghrelin ist ein Hungerhormon, das im Magen gebildet wird und den Appetit reguliert. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Energiebalance und dem Stoffwechsel.

GHRP-2

GHRP-2 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und teils im klinischen Umfeld untersucht.

GHRP-6

GHRP-6 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und im klinischen Kontext untersucht.

Gicht

Gicht entsteht durch Harnsäurekristalle in den Gelenken und führt zu schmerzhaften Entzündungen. Erfahre alles über Auslöser und Therapie.

Gicht ernährung

Gicht-Ernährung bezeichnet eine purinarme Diät zur Senkung des Harnsäurespiegels im Blut. Sie hilft, schmerzhafte Gichtanfälle zu vermeiden.

Gichttophus

Ein Gichttophus ist eine harte Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gewebe, die bei chronischer Gicht entsteht. Er tritt typischerweise an Gelenken, Sehnen und der Haut auf.

Giersch

Giersch (Aegopodium podagraria) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Gicht, Rheuma und Gelenkbeschwerden eingesetzt wird. Sie gilt als eines der bekanntesten Wildkräuter Mitteleuropas.

Gigantomastie

Gigantomastie bezeichnet eine extreme übermäßige Vergrößerung der weiblichen Brust. Sie kann körperliche und psychische Beschwerden verursachen und erfordert oft medizinische Behandlung.

Gilteritinib

Gilteritinib ist ein zielgerichtetes Krebsmedikament zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie mit FLT3-Mutation. Es hemmt spezifische Enzyme, die das Tumorwachstum fördern.

Gingerole

Gingerol ist eine phenolische phytochemische Verbindung, die in frischem Ingwer enthalten ist und die Wärmerezeptoren auf der Zunge aktiviert. Bioaktive Verbindungen aus Ingwer mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften.

Gingiva-Index

Der Gingiva-Index (GI) ist ein etabliertes zahnmedizinisches Verfahren zur Beurteilung des Entzündungsgrades des Zahnfleischs (Gingiva).

Gingivarezession

Die Gingivarezession bezeichnet den Rückgang des Zahnfleisches, bei dem Zahnhalsanteile oder Wurzeloberflächen freigelegt werden. Sie kann zu Empfindlichkeit und Zahnverlust führen.

Gingivitis

Gingivitis ist die oberflächliche Entzündung des Zahnfleischs (Gingiva), die meist durch bakterielle Plaqueablagerungen am Zahnfleischrand verursacht wird.

Gingivostomatitis herpetica

Die Gingivostomatitis herpetica ist eine schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1).

Ginseng

Ginseng (Panax ginseng) zählt zu den ältesten und am häufigsten verwendeten Heilpflanzen der Welt.

Ginseng wirkung

Ginseng ist eine Heilpflanze mit vielfältigen Wirkungen auf den Körper. Er gilt als Adaptogen und unterstützt Energie, Konzentration und das Immunsystem.

Gips

Ein Gips ist ein starrer Stützverband aus Gipsbinden oder modernen Kunststoffen, der gebrochene Knochen oder verletzte Gelenke ruhigstellt und die Heilung fördert.

Glanduläre odontogene Zyste

Die glanduläre odontogene Zyste ist eine seltene, gutartige Kieferzyste zahnärztlichen Ursprungs mit drüsenähnlicher Auskleidung und erhöhtem Rückfallrisiko.

Glanzschicht

Die Glanzschicht ist eine dünne, durchscheinende Zellschicht der Haut, die nur an besonders dicker Haut wie Fußsohlen und Handflächen vorkommt.

Glasdegib

Glasdegib ist ein oral eingenommenes Krebsmedikament zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML). Es hemmt den Hedgehog-Signalweg und wird in Kombination mit niedrig dosiertem Cytarabin eingesetzt.

Glasgow Coma Scale

Die Glasgow Coma Scale (GCS) ist ein standardisiertes Bewertungssystem zur Einschätzung des Bewusstseinszustands bei Patienten nach Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Notfällen.

Glaskörper

Der Glaskörper ist eine gelartige, transparente Masse im Inneren des Auges. Er füllt den Raum zwischen Linse und Netzhaut aus und trägt zur Stabilität des Augapfels bei.

Glaskörperblutung

Eine Glaskörperblutung ist eine Einblutung in den Glaskörper des Auges und kann zu plötzlichem Sehverlust führen. Ursachen sind u. a. Diabetes oder Netzhautrisse.

Glaskörpertrübung

Glaskörpertrübungen sind kleine Schwebeteilchen im Auge, die als Flecken oder Fäden im Sichtfeld wahrgenommen werden. Sie sind meist harmlos, können aber auf Erkrankungen hinweisen.

Glattes endoplasmatisches Retikulum

Das glatte endoplasmatische Retikulum ist ein Zellorganell ohne Ribosomen, das Lipide synthetisiert, Giftstoffe abbaut und den Calciumhaushalt reguliert.

Glaubersalz

Glaubersalz (Natriumsulfat) ist ein altbekanntes Abführmittel und Heilmittel. Es wirkt osmotisch im Darm und wird in Medizin sowie Naturheilkunde eingesetzt.

Glaukom

Das Glaukom, umgangssprachlich als grüner Star bekannt, ist eine chronische Augenerkrankung, bei der es zu einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervs kommt.

Gleason-Score

Der Gleason-Score ist ein Bewertungssystem zur Beurteilung des Aggressivitätsgrades von Prostatakrebs anhand von Gewebeproben. Je höher der Wert, desto aggressiver verhält sich der Tumor.

Gleichgewicht

Das Gleichgewicht ist die Fähigkeit des Körpers, eine stabile Körperhaltung zu halten. Es wird durch Innenohr, Augen und Muskeln gesteuert.

Gleichgewichtsreaktion

Die Gleichgewichtsreaktion ist ein motorischer Schutzreflex, der den Körper vor dem Umfallen schützt. Sie gehört zur vestibulären und sensomotorischen Kontrolle.

Gliadin

Gliadin ist neben Glutenin eines der beiden Hauptproteine des Glutens.

Gliazelle

Gliazellen sind die nicht-neuronalen Stützzellen des Nervensystems. Sie ernähren, schützen und regulieren Nervenzellen und sind unverzichtbar für eine gesunde Gehirnfunktion.

Gliederschmerzen

Gliederschmerzen sind ein häufiges Symptom, das sich als dumpfer, ziehender oder drückender Schmerz in Armen, Beinen oder Gelenknähe äußert.

Glinid

Glinide sind kurzwirksame Antidiabetika, die die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse anregen. Sie werden zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt.

Glioblastom

Ein Glioblastom ist ein hochaggressiver, bösartiger Hirntumor, der aus Gliazellen entsteht und schnell wächst.

Gliom

Ein Gliom ist ein Hirntumor, der aus den Gliazellen des Gehirns oder Rückenmarks entsteht. Es gehört zu den häufigsten primären Hirntumoren.

Glitazon

Glitazone sind orale Antidiabetika zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Sie verbessern die Insulinsensitivität und senken den Blutzuckerspiegel.

Glomeruläre Filtrationsrate

Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) misst die Filterleistung der Nieren. Sie ist ein zentraler Wert zur Beurteilung der Nierenfunktion und Diagnose von Nierenerkrankungen.

Glomeruläre Proteinurie

Die glomeruläre Proteinurie bezeichnet eine erhöhte Ausscheidung von Eiweiß im Urin, die durch eine Schädigung des Nierenfilters (Glomerulus) verursacht wird.

Glossitis

Glossitis ist eine Entzündung der Zunge, die Schwellungen, Schmerzen und Veränderungen der Zungenoberfläche verursachen kann. Sie kann akut oder chronisch auftreten.

GLP-1 natürliche Booster

GLP-1 natürliche Booster sind Lebensmittel, Nährstoffe und Lebensstilfaktoren, die die körpereigene Ausschüttung des Darmhormons GLP-1 fördern und so Blutzucker, Appetit und Gewicht positiv beeinflussen.

GLP-1-Rezeptoragonist

GLP-1-Rezeptoragonisten sind Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Sie ahmen das Darmhormon GLP-1 nach und senken den Blutzucker auf natürliche Weise.

Glucocorticoide

Glucocorticoide sind körpereigene oder synthetische Steroidhormone mit stark entzündungshemmender Wirkung. Sie werden bei vielen Erkrankungen therapeutisch eingesetzt.

Glucocorticoidstoffwechsel

Der Glucocorticoidstoffwechsel beschreibt die Synthese, den Abbau und die Wirkung von Glucocorticoiden wie Cortisol im menschlichen Körper. Diese Steroidhormone sind essenziell für Stoffwechsel, Immunsystem und Stressreaktion.

Glucomannan

Glucomannan ist ein löslicher Ballaststoff, der aus der Konjakwurzel (Amorphophallus konjac) gewonnen wird.

Glucosamin

Glucosamin ist eine natürliche Aminozucker-Verbindung, die im Körper als wichtiger Baustein für Knorpel, Bindegewebe und Gelenkflüssigkeit dient.

Glucose-6-Phosphat

Glucose-6-Phosphat ist ein zentrales Zwischenprodukt des Kohlenhydratstoffwechsels. Es entsteht bei der Phosphorylierung von Glukose und spielt eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel der Zelle.

Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase

Die Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PD) ist ein lebenswichtiges Enzym in den roten Blutkörperchen, das diese vor oxidativem Stress schützt. Ein G6PD-Mangel kann zu Hämolyse führen.

Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel

Der Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) ist ein erblicher Enzymdefekt der roten Blutkörperchen, der zu hämolytischer Anämie führen kann. Er ist eine der häufigsten genetischen Stoffwechselstörungen weltweit.

Glucosetoleranzmarker

Glucosetoleranzmarker sind Messwerte, die zeigen, wie gut der Körper Zucker verarbeitet. Sie helfen dabei, Diabetes und Vorstufen frühzeitig zu erkennen.

Glukagonhemmung

Glukagonhemmung bezeichnet die Unterdrückung des Hormons Glukagon, das den Blutzucker reguliert. Sie spielt eine zentrale Rolle bei modernen Diabetes-Therapien.

Glukagonsekretion

Die Glukagonsekretion bezeichnet die Freisetzung des Hormons Glukagon aus den Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Sie reguliert den Blutzuckerspiegel und ist essenziell für die Energieversorgung des Körpers.

Glukokortikoid

Glukokortikoide sind körpereigene oder synthetische Steroidhormone, die entzündungshemmend und immunsuppressiv wirken. Sie werden bei vielen Erkrankungen therapeutisch eingesetzt.

Glukokortikoid-induzierte Osteoporose

Die Glukokortikoid-induzierte Osteoporose ist ein Knochenschwund, der durch die langfristige Einnahme von Glukokortikoiden entsteht. Sie erhöht das Risiko für Knochenbrüche erheblich.

Glukoneogenese

Die Glukoneogenese ist ein Stoffwechselweg, bei dem der Körper Glukose aus Nicht-Kohlenhydrat-Vorstufen wie Aminosäuren oder Laktat neu synthetisiert.

Glukose

Glukose ist ein einfacher Zucker und der wichtigste Energielieferant des menschlichen Körpers. Sie wird über die Nahrung aufgenommen und im Blut transportiert.

Glukoseaufnahme

Die Glukoseaufnahme beschreibt, wie Zucker aus der Nahrung ins Blut und in die Körperzellen gelangt. Sie ist zentral für die Energieversorgung des Körpers.

Glukosemonitoring

Glukosemonitoring bezeichnet die regelmäßige Überwachung des Blutzuckerspiegels. Es ist essenziell für die Behandlung von Diabetes mellitus.

Glukosestoffwechsel

Der Glukosestoffwechsel beschreibt, wie der Körper Zucker (Glukose) aufnimmt, verarbeitet und als Energie nutzt. Er ist zentral für die Gesundheit und bei Erkrankungen wie Diabetes gestört.

Glukosestoffwechseltest

Der Glukosestoffwechseltest untersucht, wie der Körper Zucker verarbeitet. Er wird zur Diagnose von Diabetes und Insulinresistenz eingesetzt.

Glukosetoleranztest

Der Glukosetoleranztest prüft, wie gut der Körper Zucker verarbeitet. Er dient zur Diagnose von Diabetes mellitus und Schwangerschaftsdiabetes.

Glukosewert

Der Glukosewert gibt die Konzentration von Zucker im Blut an und ist ein zentraler Indikator für den Kohlenhydratstoffwechsel.

Glukuronidierung

Die Glukuronidierung ist ein wichtiger Stoffwechselprozess in der Leber, bei dem körperfremde und körpereigene Substanzen chemisch verändert werden, um ihre Ausscheidung zu erleichtern.

Glukuronsäure

Glukuronsäure ist eine natürlich vorkommende Zuckersäure, die im menschlichen Körper eine zentrale Rolle bei der Entgiftung und dem Stoffwechsel spielt.

Glutamat-Oxalacetat-Transaminase

Die Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) ist ein Enzym, das vor allem in Leber, Herz und Muskeln vorkommt. Erhoehte GOT-Werte im Blut koennen auf Zellschaeden in diesen Organen hinweisen.

Glutamat-Pyruvat-Transaminase

Die Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) ist ein Leberenzym, dessen Blutwert zur Beurteilung der Leberfunktion und zur Erkennung von Leberschäden eingesetzt wird.

Glutaminpräparat

Ein Glutaminpräparat liefert die Aminosäure L-Glutamin als Nahrungsergänzungsmittel. Es wird zur Unterstützung von Darm, Immunsystem und Muskelregeneration eingesetzt.

Glutathion

Glutathion ist ein tripeptidisches Molekül, das aus den Aminosäuren Glutamat, Cystein und Glycin besteht.

Glutathion-Peptid

Das Glutathion-Peptid ist ein körpereigenes Tripeptid mit starker antioxidativer Wirkung. Es schützt Zellen vor oxidativem Stress und spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem und der Entgiftung.

Glutathionperoxidase

Die Glutathionperoxidase (GPx) ist ein lebenswichtiges antioxidatives Enzym, das Zellen vor oxidativem Stress schützt. Es neutralisiert schädliche Peroxide und spielt eine zentrale Rolle im Zellschutz.

Glutathionperoxidaseanalyse

Die Glutathionperoxidaseanalyse misst die Aktivität des antioxidativen Enzyms Glutathionperoxidase im Blut. Sie dient der Beurteilung des oxidativen Stresses und des Selenstatus.

Glutathionreduktase

Die Glutathionreduktase ist ein wichtiges Enzym im menschlichen Körper, das oxidativen Stress bekämpft und die Zellen vor Schäden schützt.

Glutathionstatusanalyse

Die Glutathionstatusanalyse misst den Glutathionspiegel im Blut und gibt Auskunft über den antioxidativen Schutz des Körpers. Sie hilft, oxidativen Stress frühzeitig zu erkennen.

Gluten

Gluten ein natürliches Protein in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel. Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Gluten?

Glutenfreie Lebensmittel Liste

Eine glutenfreie Lebensmittel Liste zeigt, welche Produkte kein Gluten enthalten und für Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität geeignet sind.

Glutenhaltige Lebensmittel

Gluten ist ein natürlich vorkommendes Speicherprotein in bestimmten Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Grünkern und Kamut.

Glutenin

Glutenin ist neben Gliadin eines der beiden Hauptproteine des Glutens. 

Glutenunverträglichkeit

Glutenunverträglichkeit bezeichnet eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Sie kann als Zöliakie, Weizenallergie oder nicht-zöliakische Glutensensitivität auftreten.

Glycan Targeting

Glycan Targeting bezeichnet eine innovative Strategie in der medizinischen Forschung und Therapie, bei der spezifische Zuckerstrukturen (Glykane) auf Zelloberflächen als Zielstrukturen für Wirkstoffe, Antikörper oder diagnostische Marker genutzt werden.

Glycerin

Glycerin ist bekannt für seine Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden und die Geschmeidigkeit von Produkten zu verbessern. 

Glycerinaldehyd

Glycerinaldehyd ist ein einfacher Dreifachzucker (Triose) und gilt als das kleinste Monosaccharid. Er spielt eine zentrale Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel.

Glycinerg

Glycinerg beschreibt Nervenzellen, Synapsen oder Prozesse, die den Neurotransmitter Glycin nutzen. Glycinerge Signalübertragung spielt eine zentrale Rolle im zentralen Nervensystem.

Glycolipide

Glycolipide sind Lipide mit Zuckeranteil, die in Zellmembranen vorkommen und wichtige Aufgaben bei Zellerkennung und Signalübertragung übernehmen.

Glykämie

Glykämie bezeichnet den Blutzuckerspiegel im menschlichen Körper. Ein ausgeglichener Blutzucker ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden.

Glykämische Last

Die glykämische Last (GL) ist ein Maß dafür, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflusst.

Glykämischer Index

Der glykämische Index (GI) ist ein Maß, das angibt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Glykiertes Hämoglobin

Glykiertes Hämoglobin (HbA1c) ist ein Blutwert, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 2–3 Monate widerspiegelt und zur Diagnose und Kontrolle von Diabetes eingesetzt wird.

Glykocholie

Glykocholie bezeichnet einen erhöhten Gallensäuregehalt im Blut oder Gewebe. Sie tritt bei Lebererkrankungen und Gallenwegsstörungen auf.

Glykogenspeicher

Glykogenspeicher sind die körpereigenen Reserven des Energielieferanten Glykogen, gespeichert vor allem in Leber und Muskulatur. Sie sichern die Energieversorgung bei körperlicher Belastung und Nüchternphasen.

Glykokortikoidresistenz

Glykokortikoidresistenz bezeichnet die verminderte Antwort des Körpers auf Glykokortikoide wie Kortisol. Sie kann genetisch bedingt oder erworben sein und erfordert spezialisierte Diagnostik.

Glykolyse

Die Glykolyse ist ein zentraler Stoffwechselweg, bei dem Glukose in Energie umgewandelt wird. Sie findet in jeder Körperzelle statt und ist essenziell für die Energieversorgung des Organismus.

Glykoprotein

Glykoproteine sind Proteine, an die Zuckermoleküle (Glykane) gebunden sind.

Glykoproteine

Glykoproteine sind Proteine, an die Zuckermoleküle gebunden sind. Sie erfüllen wichtige Funktionen im Immunsystem, bei der Zellkommunikation und im Stoffwechsel.

Glykoproteinsynthese

Die Glykoproteinsynthese ist der zelluläre Prozess, bei dem Proteine mit Zuckerketten verknüpft werden. Sie ist essenziell für viele Körperfunktionen.

Glykosid

Glykoside sind natürliche oder synthetische Verbindungen, bei denen ein Zuckermolekül an einen Nichtzucker-Anteil gebunden ist. Sie kommen in Pflanzen vor und haben vielfältige medizinische Bedeutung.

Glykosidase

Glykosidasen sind Enzyme, die glykosidische Bindungen in Kohlenhydraten spalten. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und in der Verdauung.

Glyphosat

Glyphosat ist das weltweit meistverwendete Herbizid. Erfahre mehr über seine Wirkweise, Risiken für Mensch und Umwelt sowie die wissenschaftliche Einordnung durch WHO, IARC und EFSA.

GMO-Nachweis

GMO-Analysen (genetisch veränderte Organismen) beruhen häufig auf dem Nachweis bestimmter promotor- und terminator-Segmente, die in transgenen Pflanzen eingebaut sind.

Gnatophym

Gnatophym ist ein seltener medizinischer Begriff aus der Teratologie, der eine angeborene Fehlbildung im Bereich des Kiefers oder Gesichts bezeichnet.

GnRH

GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon) ist ein körpereigenes Hormon, das die Geschlechtshormone reguliert. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Fortpflanzung und wird medizinisch vielseitig eingesetzt.

GOÄ

(Gebührenordnung für Ärzte) ist die gesetzliche Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere für Privatpatienten, Selbstzahler und Beihilfeberechtigte.

Goji Beeren

Goji-Beeren (auch Wolfsbeeren genannt) stammen ursprünglich aus Asien und werden seit Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt.

Goldblatt-Mechanismus

Der Goldblatt-Mechanismus beschreibt, wie eine verminderte Nierendurchblutung über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System zu Bluthochdruck führt.

Golferellenbogen

Der Golferellenbogen ist eine schmerzhafte Überlastung der Sehnenansätze an der Innenseite des Ellenbogens. Er tritt häufig durch wiederholte Bewegungen auf.

Gonaden

Gonaden sind die primären Geschlechtsdrüsen des Menschen: Hoden beim Mann und Eierstöcke bei der Frau. Sie produzieren Geschlechtszellen und Sexualhormone.

Gonadendysgenesie

Gonadendysgenesie bezeichnet eine Fehlentwicklung der Keimdrüsen (Gonaden). Sie kann zu Unfruchtbarkeit und Hormonstörungen führen.

Gonadorelin

Gonadorelin ist ein synthetisches Hormon, das dem natürlichen GnRH entspricht und die Ausschüttung von LH und FSH aus der Hypophyse stimuliert. Es wird in der Diagnostik und Therapie von Hormonstörungen eingesetzt.

Gonadorelin acetat

Gonadorelin acetat ist ein synthetisches Hormonpräparat, das dem körpereigenen GnRH entspricht und zur Diagnose und Behandlung hormoneller Störungen eingesetzt wird.

Gonadotropine

Gonadotropine sind Hormone, die die Funktion der Keimdrüsen steuern. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Fortpflanzung und dem Hormonhaushalt.

Gonarthrose

Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks, bei der der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird. Sie verursacht Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen.

Gonarthrosetherapie

Die Gonarthrosetherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung von Kniegelenkverschleiß. Ziel ist Schmerzlinderung, Funktionserhalt und Lebensqualität.

Gonorrhö

Gonorrhö ist eine bakterielle Geschlechtskrankheit, verursacht durch Neisseria gonorrhoeae. Sie befällt Schleimhäute und ist weltweit eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

Gordon-Fingerspreizzeichen

Das Gordon-Fingerspreizzeichen ist ein neurologisches Reflexzeichen, das auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweisen kann. Es wird bei der klinischen Untersuchung geprüft.

Gordon-Reflex

Der Gordon-Reflex ist ein pathologischer Fremdreflex, der auf eine Schädigung des zentralen Nervensystems hinweist. Er wird durch Druck auf die Wadenmuskulatur ausgelöst.

GPT-Wert

Der GPT-Wert – auch ALT (Alanin-Aminotransferase) genannt – ist ein Leberenzym, das vor allem in den Leberzellen vorkommt.

Graham-Reaktion

Die Graham-Reaktion beschreibt ein physikalisches Prinzip der Gasdiffusion: Leichtere Gase diffundieren schneller als schwerere. Grundlage u.a. in der Medizin und Diagnostik.

Gram-Färbung

Die Gram-Färbung ist eine grundlegende mikrobiologische Färbemethode zur Unterscheidung von Bakterien in grampositive und gramnegative Gruppen anhand ihrer Zellwandstruktur.

Gram-positive Bakterien

Gram-positive Bakterien sind Mikroorganismen mit einer dicken Zellwand, die sich im Gram-Färbeverfahren blau-violett anfärben. Sie umfassen viele klinisch relevante Erreger wie Staphylokokken und Streptokokken.

Granulomatose mit Polyangiitis

Die Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der Blutgefäße entzündet werden und sich Granulome in Organen wie Nase, Lunge und Nieren bilden.

Granulozyten

Granulozyten sind weiße Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie bekämpfen Infektionen und sind an Entzündungsreaktionen beteiligt.

Granulozyten absolut

Granulozyten absolut bezeichnet die gemessene Anzahl der Granulozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist ein wichtiger Bestandteil des Blutbilds und gibt Auskunft über die Immunabwehr.

Granulozytenaktivierung

Granulozytenaktivierung bezeichnet die Aktivierung weißer Blutzellen (Granulozyten) als Teil der Immunantwort. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Entzündungen und der Abwehr von Infektionen.

Granulozytenreifung

Die Granulozytenreifung beschreibt die Entwicklung weißer Blutkörperchen im Knochenmark – ein zentraler Prozess des Immunsystems.

Granulozytopoese

Die Granulozytopoese ist die Bildung von Granulozyten im Knochenmark. Diese weißen Blutkörperchen sind essenziell für die Immunabwehr des menschlichen Körpers.

Grapefruitkernextrakt Wirkung

Grapefruitkernextrakt (GSE) gilt als natürliches Mittel mit antimikrobiellen Eigenschaften. Erfahren Sie, wie er wirkt, wofür er eingesetzt wird und was die Wissenschaft sagt.

Grauer star symptome

Der graue Star (Katarakt) trübt die Augenlinse und verursacht verschwommenes Sehen, Blendempfindlichkeit und Farbveränderungen. Frühzeitige Diagnose ermöglicht wirksame Behandlung.

Gravitation

Gravitation ist die natürliche Anziehungskraft zwischen Massen. In der Medizin beeinflusst sie Körperhaltung, Kreislauf und Bewegungsapparat.

Gray-Zeichen

Das Gray-Zeichen ist ein klinisches Symptom bei akuter Pankreatitis: eine grau-blaue Verfärbung der Flanken, die auf eine schwere innere Blutung hinweist.

Griffstärke

Die Griffstärke beschreibt die Kraft der Hand- und Unterarmmuskulatur beim Greifen. Sie gilt als wichtiger Indikator für die allgemeine Muskelkraft und Gesundheit.

Grippaler Infekt

Ein grippaler Infekt ist eine virale Erkältung mit Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Erfahre, wie Lactoferrin zur Stärkung des Immunsystems und zur Linderung der Symptome beitragen kann.

Grippe Symptome

Die Grippe (Influenza) ist eine akute Virusinfektion der Atemwege, die sich deutlich von einer Erkältung unterscheidet.

Grippeimpfung

Die Grippeimpfung schützt vor der saisonalen Influenza. Sie wird jährlich empfohlen und ist besonders für Risikogruppen wichtig.

Grippewelle

Eine Grippewelle bezeichnet einen Zeitraum, in dem die Influenza-Fallzahlen stark ansteigen und sich das Virus verstärkt in der Bevölkerung verbreitet.

Grippostad

Grippostad ist ein rezeptfreies Kombinationspräparat zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen wie Fieber, Schmerzen und Schnupfen.

Grobmotorik

Die Grobmotorik bezeichnet die Fähigkeit, große Muskelgruppen koordiniert einzusetzen. Sie umfasst Bewegungen wie Laufen, Springen und Gleichgewicht halten.

Größenverlust im Alter

Größenverlust im Alter ist ein natürlicher Prozess, bei dem Menschen mit zunehmendem Alter an Körpergröße verlieren. Ursachen sind Bandscheibenverschleiß, Haltungsveränderungen und Knochenschwund.

Großes Blutbild

Das große Blutbild ist eine umfassende Blutuntersuchung, die neben den Blutzellwerten auch die genaue Verteilung der weißen Blutkörperchen erfasst und wichtige Hinweise auf Erkrankungen liefert.

GRP-6

GRP-6 ist ein Lebensmittelzusatzstoff aus der Gruppe der Gummibasen, der in der EU für die Herstellung von Kaugummi zugelassen ist.

Grübeln

Grübeln bezeichnet das kreisende, unkontrollierte Nachdenken über Probleme oder Sorgen. Es ist ein häufiges Symptom bei Depressionen und Angststörungen.

Grundumsatz

Der Grundumsatz beschreibt die Energiemenge, die der Körper in vollständiger Ruhe benötigt, um lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten. Er bildet die Basis jeder Ernährungs- und Gewichtsplanung.

grüner tee histamin

Grüner Tee kann bei Histaminintoleranz problematisch sein, da er histaminliberierende Eigenschaften besitzt. Erfahren Sie, was das für Betroffene bedeutet.

Grünholzfraktur

Die Grünholzfraktur ist ein typischer Knochenbruch im Kindesalter, bei dem der Knochen nur auf einer Seite bricht, während die andere Seite intakt bleibt.

Grünkohl

Grünkohl ist reich an Vitamin K, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen. Erfahre, wie er Zellschutz, Entgiftung und Herz-Kreislauf-System unterstützt.

Grüntee Extrakt

Grüntee Extrakt ist ein hochkonzentrierter Wirkstoff, reich an Antioxidantien, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Gruppentherapie

Gruppentherapie ist eine Form der Psychotherapie, bei der mehrere Personen gemeinsam unter Anleitung eines Therapeuten an psychischen oder sozialen Problemen arbeiten.

Grützbeutel

Ein Grützbeutel ist eine gutartige Zyste unter der Haut, die durch verstopfte Talgdrüsen entsteht. Er ist harmlos, kann aber bei Entzündung behandelt werden.

Guanin

Guanin ist eine der vier Nukleobasen der DNA und RNA. Als Purinbase spielt es eine zentrale Rolle bei der Speicherung und Weitergabe genetischer Informationen.

Guanosintriphosphat

Guanosintriphosphat (GTP) ist ein energiereiches Nukleotid, das in Zellen als Energielieferant und Signalmolekül eine zentrale Rolle spielt.

Guarana Extrakt

Ein natürlicher Koffeinlieferant aus den Samen der Guarana-Pflanze. Es erhöht die Energie, verbessert die geistige Wachsamkeit und unterstützt die Fettverbrennung.

Guarkernmehl

Guarkernmehl ist ein natürliches Verdickungs- und Bindemittel, das aus den Samen der Guarpflanze (Cyamopsis tetragonoloba) gewonnen wird.

Guillain-Barré-Syndrom

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine seltene neurologische Erkrankung, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift und zu Lähmungen führen kann.

Gummi arabicum

Gummi arabicum ist ein natürlicher Rohstoff, der aus dem getrockneten Saft von Akazien gewonnen wird und vor allem in der Lebensmittelindustrie Verwendung findet.

Gurkenmehl

Gurkenmehl ist ein getrocknetes Pulver aus gemahlenen Gurken und wird als nährstoffreiches Lebensmittel sowie in der Kosmetik geschätzt.

Gürtelrose

Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine schmerzhafte Hauterkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird, dass auch die Windpocken hervorruft.

Gürtelrose-Impfung

Die Gürtelrose-Impfung schützt vor einer Erkrankung durch das Varizella-Zoster-Virus, das nach einer überstandenen Windpockeninfektion im Nervensystem verbleibt und später als Gürtelrose (Herpes zoster) reaktiviert werden kann.

Guselkumab

Guselkumab ist ein biologisches Medikament zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis. Es hemmt gezielt den Botenstoff Interleukin-23.

gutartiger tumor

Ein gutartiger Tumor ist eine nicht-krebsartige Gewebewucherung, die langsam wächst und keine Metastasen bildet. Er ist meist gut behandelbar und selten lebensbedrohlich.

Gyrasehemmer

Gyrasehemmer sind Antibiotika, die bakterielle Enzyme hemmen und so die Vermehrung von Bakterien stoppen. Sie werden bei verschiedenen Infektionskrankheiten eingesetzt.

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Apoplexie

Apoplexie bezeichnet einen Schlaganfall – eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn. Schnelles Handeln kann Leben retten und Folgeschäden minimieren.

Hiatushernie

Eine Hiatushernie ist eine Verlagerung von Magenteilen durch den Zwerchfellspalt in den Brustkorb. Sie kann Sodbrennen und Säurereflux verursachen.

Clostridien

Clostridien sind anaerobe Bakterien, die schwere Infektionen wie Tetanus, Botulismus und Darmentzündungen verursachen können. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.