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Die Gastrektomie ist die operative Entfernung des Magens, ganz oder teilweise. Sie wird vor allem bei Magenkrebs eingesetzt und erfordert eine langfristige Ernährungsanpassung.
Die Gastrektomie ist die operative Entfernung des Magens, ganz oder teilweise. Sie wird vor allem bei Magenkrebs eingesetzt und erfordert eine langfristige Ernährungsanpassung.
Die Gastrektomie bezeichnet die chirurgische Entfernung des Magens. Je nach Ausmaß des Eingriffs unterscheidet man zwischen der totalen Gastrektomie (vollständige Entfernung des Magens) und der partiellen Gastrektomie (Entfernung eines Teils des Magens). Nach einer totalen Gastrektomie wird der Speiseröhre direkt mit dem Dünndarm verbunden, sodass die Nahrungspassage weiterhin gewährleistet ist.
Eine Gastrektomie wird in folgenden Situationen durchgeführt:
Bei der totalen Gastrektomie wird der gesamte Magen entfernt. Danach wird eine direkte Verbindung zwischen Speiseröhre und Dünndarm hergestellt (sogenannte Ösophagojejunostomie). Dieser Eingriff wird vor allem bei ausgedehntem Magenkrebs durchgeführt.
Hierbei wird nur ein Teil des Magens entfernt – entweder der untere Abschnitt (distal) oder der obere Abschnitt (proximal). Der verbleibende Magenrest wird mit dem Dünndarm verbunden.
Bei der Schlauchmagen-Operation wird der größte Teil des Magens entlang der großen Kurvatur entfernt. Es verbleibt ein schlauchförmiger Restmagen mit deutlich reduziertem Fassungsvermögen. Dieser Eingriff wird im Rahmen der bariatrischen Chirurgie (Adipositaschirurgie) bei stark übergewichtigen Patienten eingesetzt.
Die Gastrektomie wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff kann sowohl offen-chirurgisch (über einen Bauchschnitt) als auch minimalinvasiv (laparoskopisch, also durch kleine Schnitte mit einer Kameratechnik) erfolgen. Der laparoskopische Zugang ist schonender und ermöglicht in der Regel eine schnellere Erholung.
Wie jeder größere chirurgische Eingriff birgt die Gastrektomie Risiken:
Nach einer Gastrektomie ist eine langfristige Anpassung der Ernährung notwendig. Patienten sollten:
Eine enge Zusammenarbeit mit einem Ernährungsberater und dem behandelnden Arzt ist nach dem Eingriff essenziell.
Nach einer Gastrektomie bei Magenkrebs sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen (Endoskopie, Bildgebung, Laborwerte) notwendig, um ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Auch eine psychologische Unterstützung und eine Ernährungstherapie sind wichtige Bestandteile der Rehabilitation.
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