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Die Gastrojejunostomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine Verbindung zwischen Magen und Jejunum (Leerdarm) hergestellt wird. Sie dient der Umleitung des Speisebreis bei Magenausgangsverengungen oder nach Tumoroperationen.
Die Gastrojejunostomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine Verbindung zwischen Magen und Jejunum (Leerdarm) hergestellt wird. Sie dient der Umleitung des Speisebreis bei Magenausgangsverengungen oder nach Tumoroperationen.
Die Gastrojejunostomie ist ein operativer Eingriff der Viszeralchirurgie, bei dem eine direkte Verbindung (Anastomose) zwischen dem Magen und dem Jejunum – dem mittleren Abschnitt des Dünndarms – chirurgisch angelegt wird. Ziel ist es, den normalen Weg des Speisebreis zu umgehen, wenn dieser durch Erkrankungen oder anatomische Veränderungen blockiert oder erschwert ist. Der Eingriff kann offen-chirurgisch, laparoskopisch (minimalinvasiv) oder endoskopisch durchgeführt werden.
Die Gastrojejunostomie kommt in verschiedenen klinischen Situationen zum Einsatz, in denen der normale Transport von Mageninhalt in den Zwölffingerdarm (Duodenum) nicht mehr möglich oder sinnvoll ist:
Bei der Gastrojejunostomie wird eine Schlinge des Jejunums an die Magenwand herangeführt und mit dieser vernäht oder geklammert, sodass eine neue Öffnung entsteht, durch die Speisebrei direkt vom Magen in den Dünndarm gelangen kann. Man unterscheidet verschiedene Techniken:
Nach einer erfolgreichen Gastrojejunostomie kann der Patient in der Regel wieder normale oder zumindest verbesserte orale Nahrungsaufnahme beginnen. Bei palliativen Eingriffen (z. B. bei Pankreaskarzinom) steht die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrund. Bei bariatrischen Operationen wird neben der mechanischen Einschränkung auch eine hormonelle Veränderung des Stoffwechsels erreicht, die zur Gewichtsabnahme beiträgt.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff sind auch bei der Gastrojejunostomie Komplikationen möglich:
Nach der Operation erfolgt ein schrittweiser Kostaufbau, beginnend mit klaren Flüssigkeiten, danach weicher Kost und schließlich normaler Ernährung, je nach Verträglichkeit. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, gegebenenfalls endoskopische Kontrollen der Anastomose sowie bei bariatrischen Patienten eine engmaschige ernährungsmedizinische Betreuung sind wichtige Bestandteile der Nachsorge. Patienten nach bariatrischen Magenbypass-Operationen benötigen lebenslang eine gezielte Substitution von Vitaminen und Mineralstoffen.
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