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Gewebsödem: Ursachen, Symptome & Behandlung

Ein Gewebsödem ist eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die zu Schwellungen führt. Es kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Körperstellen betreffen.

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Wissenswertes über "Gewebsödem"

Ein Gewebsödem ist eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die zu Schwellungen führt. Es kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Körperstellen betreffen.

Was ist ein Gewebsödem?

Ein Gewebsödem (auch Gewebeödem oder kurz Ödem) bezeichnet eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Zwischenzellraum (Interstitium) des Körpergewebes. Normalerweise wird überschüssige Gewebsflüssigkeit über das Lymphsystem und die Blutgefäße abtransportiert. Ist dieses Gleichgewicht gestört, sammelt sich Flüssigkeit an und es entstehen sichtbare oder tastbare Schwellungen.

Ursachen

Gewebsödeme können durch eine Vielzahl von Erkrankungen und Faktoren ausgelöst werden:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bei einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) wird Blut nicht ausreichend weitergepumpt, was zu einem Rückstau und Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe führt.
  • Nierenerkrankungen: Verminderte Ausscheidung von Wasser und Salz durch die Nieren begünstigt Ödeme.
  • Lebererkrankungen: Bei Leberzirrhose wird weniger Albumin (ein Blutprotein) produziert, was den onkotischen Druck im Blut senkt und Flüssigkeit ins Gewebe treibt.
  • Venöse Insuffizienz: Erkrankungen der Beinvenen (z. B. Krampfadern, Thrombose) behindern den Blutfluss und fördern Ödeme.
  • Lymphödem: Störungen im Lymphabfluss, z. B. nach Operationen oder bei angeborenen Fehlbildungen.
  • Entzündungen und Allergien: Lokale Entzündungsreaktionen oder allergische Reaktionen erhöhen die Durchlässigkeit der Gefäßwände.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente wie Kalziumkanalblocker, Kortikosteroide oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) können Ödeme verursachen.
  • Mangel- und Unterernährung: Ein Mangel an Proteinen im Blut senkt den osmotischen Druck und begünstigt Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe.

Symptome

Die typischen Zeichen eines Gewebsödems sind:

  • Sichtbare Schwellung der betroffenen Körperregion (häufig Beine, Füße, Knöchel, seltener Gesicht oder Hände)
  • Druck- und Spannungsgefühl in der geschwollenen Stelle
  • Bei Druck mit dem Finger hinterlässt das Ödem eine Delle (sogenanntes eindrückbares Ödem oder Pitting-Ödem)
  • Schwere und Müdigkeit der betroffenen Gliedmaßen
  • In schweren Fällen: Haut- und Gewebeveränderungen wie Verhärtungen oder Verfärbungen

Diagnose

Die Diagnose eines Gewebsödems erfolgt zunächst durch eine körperliche Untersuchung. Der Arzt oder die Ärztin beurteilt die Schwellung, prüft, ob sie eindrückbar ist, und erfasst Begleitsymptome sowie die Krankengeschichte. Weitere diagnostische Maßnahmen können sein:

  • Blutuntersuchungen: Bestimmung von Nierenwerten, Leberwerten, Albumin und Herzmarkern
  • Urinuntersuchung: Nachweis von Eiweiß im Urin als Hinweis auf Nierenerkrankungen
  • Ultraschall (Sonographie): Darstellung von Flüssigkeitsansammlungen in Organen und Körperhöhlen
  • EKG und Echokardiographie: Beurteilung der Herzfunktion bei Verdacht auf Herzinsuffizienz
  • Lymphszintigraphie: Untersuchung des Lymphsystems bei Verdacht auf ein Lymphödem

Behandlung

Die Behandlung richtet sich in erster Linie nach der Grunderkrankung. Darüber hinaus gibt es allgemeine Maßnahmen zur Linderung der Schwellung:

  • Kompressionstherapie: Kompressionsstrümpfe oder -verbände fördern den Rückfluss von Flüssigkeit aus dem Gewebe.
  • Entwässerungsmittel (Diuretika): Medikamente wie Furosemid oder Hydrochlorothiazid regen die Nieren an, mehr Wasser und Salz auszuscheiden.
  • Hochlagerung: Betroffene Extremitäten hochlagern, um den Abfluss der Flüssigkeit zu erleichtern.
  • Lymphdrainage: Manuelle oder maschinelle Lymphdrainage zur Verbesserung des Lymphabflusses.
  • Bewegung und Sport: Regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt den Venentransport und den Lymphabfluss.
  • Ernährungsanpassung: Salzarme Kost kann helfen, Wassereinlagerungen zu reduzieren.

Quellen

  1. Herold, G. et al. - Innere Medizin. Eigenverlag, Köln, 2023.
  2. Deutsche Gesellschaft für Phlebologie - Leitlinie zu Ödemen der unteren Extremitäten. AWMF-Registernummer 037-009, 2021.
  3. Kasper, D. L. et al. - Harrison's Principles of Internal Medicine, 21. Auflage. McGraw-Hill Education, 2022.

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