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Die Gallenblasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Gallenblase, sich zusammenzuziehen und Galle in den Darm abzugeben. Störungen können Verdauungsprobleme verursachen.
Die Gallenblasenmotilität beschreibt die Fähigkeit der Gallenblase, sich zusammenzuziehen und Galle in den Darm abzugeben. Störungen können Verdauungsprobleme verursachen.
Die Gallenblasenmotilität bezeichnet die motorische Funktion der Gallenblase, also ihre Fähigkeit, sich rhythmisch zusammenzuziehen (zu kontrahieren) und zu erschlaffen (zu relaxieren). Dieser Prozess ermöglicht es der Gallenblase, die in ihr gespeicherte Gallenflüssigkeit gezielt in den Zwölffingerdarm (Duodenum) abzugeben, wo sie für die Fettverdauung benötigt wird.
Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Hohlorgan unter der Leber, das Galle konzentriert und speichert. Bei der Nahrungsaufnahme – insbesondere bei fettreichen Mahlzeiten – wird die Gallenblase durch hormonelle und nervale Signale zur Kontraktion angeregt, sodass Galle über den Gallengang in den Darm gelangt.
Die Bewegung der Gallenblase wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Hormonen und dem Nervensystem reguliert:
Eine gestörte Gallenblasenmotilität kann zu verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen führen:
Bei einer Hypomotilität zieht sich die Gallenblase zu schwach oder zu selten zusammen. Die Galle staut sich, konzentriert sich übermäßig und kann zur Bildung von Gallensteinen (Cholelithiasis) führen. Typische Symptome sind Völlegefühl, Blähungen und Schmerzen im rechten Oberbauch nach dem Essen.
Eine Hypermotilität äußert sich in übermäßig starken oder häufigen Kontraktionen. Sie kann krampfartige Schmerzen (Gallenkolik) verursachen und ist häufig mit Gallensteinleiden assoziiert, bei dem Steine in den Gallengang gedrückt werden.
Die biliäre Dyskinesie ist eine funktionelle Störung der Gallenblasenmotilität ohne erkennbare strukturelle Ursache. Betroffene klagen über typische Gallenblasenbeschwerden wie Oberbauchschmerzen und Übelkeit, obwohl keine Gallensteine vorliegen. Die Diagnose erfolgt mittels Cholezystokinin-HIDA-Szintigraphie, bei der die Auswurffraktion der Gallenblase gemessen wird.
Zur Beurteilung der Gallenblasenmotilität stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung:
Die Therapie richtet sich nach der Art und Ursache der Motilitätsstörung:
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