-
DE
Die Ganglienblockade hemmt die Signalübertragung in autonomen Ganglien und beeinflusst so Blutdruck, Herzfrequenz und weitere vegetative Funktionen.
Die Ganglienblockade hemmt die Signalübertragung in autonomen Ganglien und beeinflusst so Blutdruck, Herzfrequenz und weitere vegetative Funktionen.
Die Ganglienblockade bezeichnet die pharmakologische oder experimentelle Hemmung der Reizübertragung in den autonomen Ganglien des vegetativen Nervensystems. Autonome Ganglien sind Schaltstellen, an denen präganglionäre Nervenfasern auf postganglionäre Nervenfasern umgeschaltet werden. Diese Umschaltstellen sind sowohl im Sympathikus als auch im Parasympathikus vorhanden. Durch eine Blockade dieser Ganglien werden beide Äste des autonomen Nervensystems gleichzeitig gehemmt, was weitreichende Auswirkungen auf zahlreiche Organsysteme hat.
An den autonomen Ganglien erfolgt die Signalübertragung hauptsächlich über den Neurotransmitter Acetylcholin, der an nikotinische Acetylcholinrezeptoren (nAChR) bindet. Ganglienblocker konkurrieren mit Acetylcholin um diese Rezeptoren oder blockieren den Ionenkanal direkt, sodass kein Aktionspotenzial auf die postganglionäre Nervenfaser weitergeleitet werden kann.
Aufgrund ihrer breiten und oft unerwünschten Wirkungen sind Ganglienblocker in der modernen klinischen Praxis nur noch selten im Einsatz. Historisch wurden sie vor allem zur Behandlung von schwerem, therapierefraktärem Bluthochdruck (Hypertonie) eingesetzt. Heute sind ihre Hauptanwendungsgebiete:
Bekannte Vertreter der Ganglienblocker sind:
Da sowohl Sympathikus als auch Parasympathikus blockiert werden, richtet sich die Nettowirkung nach dem jeweils dominanten Anteil des autonomen Nervensystems im betreffenden Organ:
Aufgrund der gleichzeitigen Blockade beider Teile des vegetativen Nervensystems sind die Nebenwirkungen der Ganglienblocker vielfältig und oft schwer steuerbar:
Wegen dieser ausgeprägten Nebenwirkungen wurden Ganglienblocker in der klinischen Therapie weitgehend durch selektivere Antihypertensiva ersetzt.
Die Ganglienblockade spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in der physiologischen und pharmakologischen Grundlagenforschung. Durch den gezielten Einsatz von Ganglienblockern lassen sich die Beiträge von Sympathikus und Parasympathikus zur Regulation von Herzfrequenz, Blutdruck und anderen vegetativen Funktionen experimentell untersuchen. Auch in der Suchtforschung (insbesondere zur Nikotinabhängigkeit) werden Ganglienblocker wie Mecamylamin erforscht, da Nikotin selbst an nikotinischen Acetylcholinrezeptoren in den Ganglien wirkt.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C