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Genitalherpes ist eine häufige sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich.
Genitalherpes ist eine häufige sexuell übertragbare Infektion, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen im Genitalbereich.
Genitalherpes ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten weltweit. Sie wird durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht, meist durch den Typ 2 (HSV-2), seltener durch Typ 1 (HSV-1), der häufiger Lippenherpes auslöst. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus dauerhaft im Körper und kann immer wieder zu Ausbrüchen führen.
Genitalherpes wird hauptsächlich durch direkten Schleimhaut- oder Hautkontakt beim Geschlechtsverkehr übertragen. Die Übertragung ist sowohl bei aktiven Ausbrüchen als auch bei beschwerdefreien Phasen möglich, da das Virus auch ohne sichtbare Symptome ausgeschieden werden kann (sogenannte asymptomatische Virusausscheidung).
Viele Betroffene bemerken keine oder nur sehr milde Symptome. Wenn Beschwerden auftreten, zeigen sie sich typischerweise als:
Nach dem Erstausbruch kann es zu wiederkehrenden Episoden kommen, die meist milder verlaufen als die Erstinfektion.
Die Diagnose wird in der Regel durch eine körperliche Untersuchung und Laboruntersuchungen gestellt:
Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um die Ausbreitung zu verhindern und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Genitalherpes ist nicht heilbar, da das Virus nach der Infektion dauerhaft im Nervensystem verbleibt. Jedoch kann eine antivirale Therapie die Symptome lindern, Ausbrüche verkürzen und das Ansteckungsrisiko für Sexualpartner senken.
Bei häufigen Rückfällen (mehr als 6 pro Jahr) oder zur Reduzierung des Übertragungsrisikos kann eine tägliche antivirale Dauertherapie (Suppressionstherapie) empfohlen werden.
Eine Genitalherpes-Diagnose kann emotionale Belastungen verursachen. Scham, Angst vor Stigmatisierung und Sorgen um Partnerschaften sind häufige Reaktionen. Psychologische Unterstützung, Selbsthilfegruppen und ein offenes Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin können helfen, mit der Erkrankung umzugehen.
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