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Gewichtsreduktion bezeichnet die gezielte Abnahme des Körpergewichts durch Ernährungsumstellung, Bewegung oder medizinische Maßnahmen. Sie dient der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.
Gewichtsreduktion bezeichnet die gezielte Abnahme des Körpergewichts durch Ernährungsumstellung, Bewegung oder medizinische Maßnahmen. Sie dient der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.
Gewichtsreduktion bezeichnet den gezielten Prozess der Verringerung des Körpergewichts. Ziel ist es, überschüssiges Körperfett abzubauen, um die Gesundheit zu verbessern, Krankheitsrisiken zu senken und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Eine Gewichtsreduktion ist medizinisch vor allem dann empfohlen, wenn Übergewicht (BMI 25–29,9) oder Adipositas (BMI ≥ 30) vorliegen.
Übergewicht entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen der aufgenommenen und der verbrauchten Energie. Häufige Ursachen sind:
Anhaltend erhöhtes Körpergewicht erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen, darunter:
Bereits eine moderate Gewichtsreduktion von 5–10 % des Ausgangsgewichts kann diese Risiken deutlich senken.
Eine ausgewogene, kalorienreduzierte Ernährung ist die Grundlage jeder nachhaltigen Gewichtsreduktion. Empfohlen werden:
Regelmäßige Bewegung erhöht den Energieverbrauch und unterstützt den Fettabbau. Die WHO empfiehlt für Erwachsene mindestens 150–300 Minuten moderate aerobe Aktivität pro Woche (z. B. zügiges Gehen, Radfahren, Schwimmen) sowie Krafttraining an mindestens zwei Tagen pro Woche.
Psychologische Unterstützung und Verhaltenstherapie helfen dabei, ungünstige Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten langfristig zu verändern. Techniken wie Selbstbeobachtung, Stressbewältigung und Motivationsarbeit spielen eine wichtige Rolle.
In bestimmten Fällen kann eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein. Zugelassene Medikamente zur Gewichtsreduktion (z. B. GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid) werden in der Regel nur bei Adipositas und begleitenden Erkrankungen eingesetzt und müssen ärztlich verordnet werden.
Bei schwerer Adipositas (BMI ≥ 40 oder BMI ≥ 35 mit schweren Begleiterkrankungen) kann eine bariatrische Operation (z. B. Magenbypass, Schlauchmagen) in Betracht gezogen werden, wenn andere Maßnahmen erfolglos waren.
Eine realistische und gesundheitsförderliche Gewichtsabnahme liegt bei etwa 0,5–1 kg pro Woche. Schnelles Abnehmen durch sehr kalorienarme Diäten kann zu Muskelverlust, Nährstoffmangel und dem sogenannten Jo-Jo-Effekt führen. Nachhaltige Lebensstiländerungen sind langfristig wirksamer als kurzfristige Diäten.
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