Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) – Infos & Ablauf

Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "Gebärmutter Entfernung"

Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.

Was ist eine Gebärmutterentfernung?

Die Gebärmutterentfernung, medizinisch als Hysterektomie bezeichnet, ist einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe weltweit. Dabei wird die Gebärmutter (Uterus) operativ entfernt. Je nach medizinischer Notwendigkeit können dabei auch die Gebärmutterhalsregion (Zervix), die Eierstöcke und die Eileiter mitentfernt werden. Nach einer Hysterektomie ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich, und die Menstruation bleibt dauerhaft aus.

Arten der Gebärmutterentfernung

Es gibt verschiedene Operationsmethoden und Varianten der Hysterektomie:

  • Totale Hysterektomie: Entfernung der Gebärmutter einschließlich des Gebärmutterhalses.
  • Subtotale (suprazervikale) Hysterektomie: Entfernung des Gebärmutterkörpers unter Erhalt des Gebärmutterhalses.
  • Radikale Hysterektomie: Entfernung der Gebärmutter, des Gebärmutterhalses, von Teilen der Vagina sowie umliegender Lymphknoten – meist bei Krebserkrankungen.
  • Hysterektomie mit Adnexektomie: Zusätzliche Entfernung der Eierstöcke und Eileiter.

Operationszugänge

Der Eingriff kann auf verschiedenen Wegen durchgeführt werden:

  • Abdominale Hysterektomie: Operativer Zugang über einen Bauchschnitt.
  • Vaginale Hysterektomie: Entfernung der Gebärmutter durch die Scheide, ohne äußere Schnitte.
  • Laparoskopische Hysterektomie: Minimal-invasiver Eingriff mithilfe einer Kamera (Laparoskop) und kleiner Schnitte im Bauch.
  • Roboterassistierte Hysterektomie: Laparoskopischer Eingriff mit Unterstützung eines Operationsroboters.

Gründe und Indikationen

Eine Gebärmutterentfernung wird in der Regel dann empfohlen, wenn andere Behandlungsmethoden nicht ausreichend geholfen haben oder nicht möglich sind. Häufige Indikationen sind:

  • Uterusmyome: Gutartige Muskelknoten in der Gebärmutterwand, die starke Blutungen oder Schmerzen verursachen.
  • Endometriose: Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter, verbunden mit starken Schmerzen.
  • Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom): Bösartige Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut.
  • Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom): Krebserkrankung des Gebärmutterhalses.
  • Uterusprolaps: Absenkung oder Vorfall der Gebärmutter durch Schwächung der Beckenbodenmuskulatur.
  • Starke oder unkontrollierbare Uterusblutungen: Wenn andere Therapien nicht erfolgreich waren.
  • Chronische Beckenschmerzen: In bestimmten Fällen, wenn andere Ursachen ausgeschlossen wurden.

Diagnose und Vorbereitung

Vor dem Eingriff erfolgt eine umfassende gynäkologische Untersuchung. Dazu gehören in der Regel:

  • Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des kleinen Beckens
  • Gegebenenfalls Magnetresonanztomografie (MRT) oder Computertomografie (CT)
  • Blutuntersuchungen und Gerinnungstests
  • Kolposkopie oder Gewebeentnahme (Biopsie) bei Verdacht auf Krebs
  • Gespräch über alternative Behandlungsmethoden und Aufklärung über den Eingriff

Ablauf der Operation

Der genaue Operationsablauf hängt vom gewählten Zugangsweg ab. In der Regel wird die Patientin in Vollnarkose oder Regionalanästhesie operiert. Die Dauer des Eingriffs beträgt je nach Methode zwischen ein und drei Stunden. Der Krankenhausaufenthalt dauert meist zwei bis fünf Tage, bei minimal-invasiven Verfahren oft kürzer.

Erholung und Nachsorge

Die Erholungszeit nach einer Hysterektomie variiert je nach Operationsmethode:

  • Bei minimal-invasiven Eingriffen (laparoskopisch, vaginal) ist die Erholung in der Regel schneller – meist zwei bis vier Wochen.
  • Nach einer offenen Bauchoperation kann die vollständige Erholung sechs bis acht Wochen dauern.

Körperliche Schonung, Verzicht auf schwere körperliche Arbeit und regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind in der Genesungsphase wichtig. Sexuelle Aktivität sollte erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin wieder aufgenommen werden.

Auswirkungen auf Hormone und Wechseljahre

Werden bei der Hysterektomie die Eierstöcke entfernt (bilaterale Oophorektomie), tritt ein sofortiger operativer Wechsel (chirurgische Menopause) ein. Dies kann zu Symptomen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und erhöhtem Risiko für Osteoporose führen. In solchen Fällen wird häufig eine Hormonersatztherapie in Betracht gezogen. Bleiben die Eierstöcke erhalten, treten keine vorzeitigen Wechseljahrsbeschwerden auf, obwohl die Menstruation ausbleibt.

Risiken und mögliche Komplikationen

Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei der Hysterektomie mögliche Risiken:

  • Blutungen und Nachblutungen
  • Infektionen
  • Verletzungen benachbarter Organe (Blase, Darm, Harnleiter)
  • Thrombosen oder Lungenembolie
  • Narkosekomplikationen
  • Langfristig: Beckenbodenschwäche oder Scheidenstumpfprolaps

Psychologische Aspekte

Die Entscheidung zur Gebärmutterentfernung kann emotional belastend sein. Viele Frauen verarbeiten den Verlust des Uterus unterschiedlich – besonders wenn der Kinderwunsch noch nicht erfüllt ist. Eine psychologische Begleitung oder der Austausch in Selbsthilfegruppen kann in dieser Zeit hilfreich sein.

Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) – Leitlinie zur Hysterektomie (2022). Verfügbar unter: www.dggg.de
  2. Stang A, Merrill RM, Kuss O. – Hysterectomy in Germany: A DRG-based nationwide analysis, 2005–2006. Deutsches Ärzteblatt International. 2011;108(30):508–514.
  3. American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) – Practice Bulletin: Alternatives to Hysterectomy in the Management of Leiomyomas. Obstetrics and Gynecology. 2023.

Meistgekaufte Produkte

natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral fresh mint kapseln?ts=1726594235

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Probiotische Zahnprophylaxe

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac®, probiotischen Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

Migräne aura

Die Miräne Aura ist eine vorübergehende neurologische Störung, die bei manchen Migränepatienten vor oder während des Kopfschmerzes auftritt.

Filoviridae

Filoviridae sind eine Familie fadenförmiger RNA-Viren, zu der das Ebola- und das Marburg-Virus gehören. Sie verursachen schwere hämorrhagische Fieber mit hoher Sterblichkeit.

Bundibugyo-Ebolavirus

Das Bundibugyo-Ebolavirus (BDBV) ist eine von mehreren Spezies des Ebolavirus und verursacht das Bundibugyo-Ebola-Viruskrankheit, eine schwere hämorrhagische Fiebererkrankung.

Verwandte Suchbegriffe: Gebärmutter Entfernung