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Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.
Die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Gebärmutter operativ entfernt wird. Sie wird bei verschiedenen gynäkologischen Erkrankungen eingesetzt.
Die Gebärmutterentfernung, medizinisch als Hysterektomie bezeichnet, ist einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe weltweit. Dabei wird die Gebärmutter (Uterus) operativ entfernt. Je nach medizinischer Notwendigkeit können dabei auch die Gebärmutterhalsregion (Zervix), die Eierstöcke und die Eileiter mitentfernt werden. Nach einer Hysterektomie ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich, und die Menstruation bleibt dauerhaft aus.
Es gibt verschiedene Operationsmethoden und Varianten der Hysterektomie:
Der Eingriff kann auf verschiedenen Wegen durchgeführt werden:
Eine Gebärmutterentfernung wird in der Regel dann empfohlen, wenn andere Behandlungsmethoden nicht ausreichend geholfen haben oder nicht möglich sind. Häufige Indikationen sind:
Vor dem Eingriff erfolgt eine umfassende gynäkologische Untersuchung. Dazu gehören in der Regel:
Der genaue Operationsablauf hängt vom gewählten Zugangsweg ab. In der Regel wird die Patientin in Vollnarkose oder Regionalanästhesie operiert. Die Dauer des Eingriffs beträgt je nach Methode zwischen ein und drei Stunden. Der Krankenhausaufenthalt dauert meist zwei bis fünf Tage, bei minimal-invasiven Verfahren oft kürzer.
Die Erholungszeit nach einer Hysterektomie variiert je nach Operationsmethode:
Körperliche Schonung, Verzicht auf schwere körperliche Arbeit und regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind in der Genesungsphase wichtig. Sexuelle Aktivität sollte erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin wieder aufgenommen werden.
Werden bei der Hysterektomie die Eierstöcke entfernt (bilaterale Oophorektomie), tritt ein sofortiger operativer Wechsel (chirurgische Menopause) ein. Dies kann zu Symptomen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und erhöhtem Risiko für Osteoporose führen. In solchen Fällen wird häufig eine Hormonersatztherapie in Betracht gezogen. Bleiben die Eierstöcke erhalten, treten keine vorzeitigen Wechseljahrsbeschwerden auf, obwohl die Menstruation ausbleibt.
Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei der Hysterektomie mögliche Risiken:
Die Entscheidung zur Gebärmutterentfernung kann emotional belastend sein. Viele Frauen verarbeiten den Verlust des Uterus unterschiedlich – besonders wenn der Kinderwunsch noch nicht erfüllt ist. Eine psychologische Begleitung oder der Austausch in Selbsthilfegruppen kann in dieser Zeit hilfreich sein.
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