Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ X
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

Gelenkfraktur – Ursachen, Symptome & Behandlung

Eine Gelenkfraktur ist ein Knochenbruch, der direkt in ein Gelenk hineinreicht. Sie erfordert meist eine gezielte Behandlung, um Beweglichkeit und Gelenkfunktion dauerhaft zu erhalten.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "Gelenkfraktur"

Eine Gelenkfraktur ist ein Knochenbruch, der direkt in ein Gelenk hineinreicht. Sie erfordert meist eine gezielte Behandlung, um Beweglichkeit und Gelenkfunktion dauerhaft zu erhalten.

Was ist eine Gelenkfraktur?

Eine Gelenkfraktur (auch intraartikuläre Fraktur oder Gelenkbruch genannt) ist ein Knochenbruch, bei dem die Bruchlinie in den Gelenkraum hineinreicht. Dabei sind die gelenkbildenden Knochenanteile sowie häufig der Knorpel betroffen. Im Gegensatz zu einem einfachen Knochenbruch außerhalb des Gelenks ist bei einer Gelenkfraktur das Risiko von Folgeschäden – insbesondere einer posttraumatischen Arthrose – deutlich erhöht.

Ursachen

Gelenkfrakturen entstehen in der Regel durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung auf ein Gelenk. Typische Ursachen sind:

  • Stürze (z. B. auf die ausgestreckte Hand oder auf das Knie)
  • Verkehrsunfälle mit hoher Krafteinwirkung
  • Sportunfälle (z. B. beim Skifahren oder Fußball)
  • Arbeitsunfälle
  • Osteoporose-bedingte Schwächung des Knochens (erhöhtes Risiko bei älteren Menschen)

Häufig betroffene Gelenke

Grundsätzlich kann jedes Gelenk des Körpers betroffen sein. Besonders häufig treten Gelenkfrakturen auf an:

  • Sprunggelenk (Malleolarfraktur, Pilon-tibiale-Fraktur)
  • Kniegelenk (Tibiakopffraktur, distale Femurfraktur)
  • Hüftgelenk (Azetabulumfraktur)
  • Handgelenk (distale Radiusfraktur, Skaphoidfraktur)
  • Schultergelenk (proximale Humerusfraktur, Glenoidfraktur)
  • Ellenbogengelenk (Radiusköpfchenfraktur, Olekranonfraktur)
  • Fingergelenke

Symptome

Die Symptome einer Gelenkfraktur können je nach betroffenem Gelenk und Schwere der Verletzung variieren. Typische Zeichen sind:

  • Starke, akute Schmerzen im betroffenen Gelenk
  • Schwellung und Hämatom (Bluterguss) im Gelenkbereich
  • Eingeschränkte oder vollständig aufgehobene Beweglichkeit des Gelenks
  • Sichtbare Fehlstellung oder Verformung
  • Druckschmerz über dem Gelenk
  • Gelenkserguss (Blut im Gelenk, sog. Hämarthros)

Diagnose

Die Diagnose einer Gelenkfraktur erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren:

  • Röntgenaufnahme: Erste Standarduntersuchung zur Darstellung des Bruches in mindestens zwei Ebenen.
  • Computertomographie (CT): Unverzichtbar zur genauen Beurteilung der Frakturgeometrie, Fragmentanzahl und Gelenkflächenbeteiligung – entscheidend für die Operationsplanung.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Ergänzend zur Beurteilung von Knorpel-, Band- und Weichteilschäden sowie bei klinischem Verdacht und unauffälligem Röntgenbefund (z. B. okkulte Fraktur).

Klassifikation

Gelenkfrakturen werden nach verschiedenen Systemen klassifiziert, um die Behandlung zu planen und die Prognose einzuschätzen. Weit verbreitet ist die AO-Klassifikation (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen), die Frakturen nach Lokalisation und Komplexität einteilt (Typ A: extraartikulär, Typ B: partiell intraartikulär, Typ C: vollständig intraartikulär).

Behandlung

Konservative Behandlung

Bei nicht verschobenen (nicht dislozierten) Frakturen mit stabilen Gelenkflächen kann eine konservative Therapie in Betracht gezogen werden. Diese umfasst:

  • Ruhigstellung durch Gipsschiene oder Orthese
  • Schmerztherapie und abschwellende Maßnahmen
  • Kontrollierte Belastungssteigerung unter physiotherapeutischer Begleitung
  • Regelmäßige Röntgenkontrollen zur Überwachung der Frakturheilung

Operative Behandlung

Verschobene Gelenkfrakturen oder solche mit Stufenbildung in der Gelenkfläche (mehr als 1–2 mm) erfordern in der Regel eine Operation, um eine anatomisch korrekte Rekonstruktion der Gelenkfläche zu gewährleisten. Operationsverfahren umfassen:

  • Offene Reposition und interne Fixation (ORIF): Einrichten der Fraktur und Stabilisierung mit Schrauben, Platten oder Nägeln.
  • Arthroskopisch assistierte Osteosynthese: Minimalinvasive Kontrolle der Gelenkflächenrekonstruktion.
  • Gelenkersatz (Endoprothese): Bei schwer zerstörten Gelenken, insbesondere bei älteren Patienten (z. B. Hüftkopfprothese nach Schenkelhalsfraktur).

Rehabilitation und Nachsorge

Die Rehabilitation ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung von Gelenkfrakturen. Ziel ist die Wiederherstellung von Beweglichkeit, Kraft und Stabilität des Gelenks. Die Nachsorge umfasst:

  • Physiotherapie zur Mobilisation und Kräftigung der gelenkstabilisierenden Muskulatur
  • Ergotherapie (besonders bei Hand- und Ellenbogengelenk)
  • Schrittweiser Belastungsaufbau nach ärztlicher Vorgabe
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Bildgebung

Komplikationen und Langzeitfolgen

Gelenkfrakturen können auch bei optimaler Behandlung zu Komplikationen führen:

  • Posttraumatische Arthrose: Häufigste Langzeitfolge, entsteht durch Knorpelschäden und verbliebene Gelenkstufen.
  • Gelenksteife (Arthrofibrose): Einschränkung der Beweglichkeit durch Narbengewebe.
  • Avaskuläre Knochennekrose: Durchblutungsstörung einzelner Knochenfragmente.
  • Infektion: Besonders bei offenen Frakturen oder nach operativer Versorgung.
  • Implantatversagen oder Fehlstellung: Erneute Operation kann notwendig sein.

Quellen

  1. Rüedi, T. P., Buckley, R. E., Moran, C. G. (Hrsg.) - AO Principles of Fracture Management. 2. Auflage. Thieme, Stuttgart (2007).
  2. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU): Versorgung von Frakturen und Gelenkfrakturen. AWMF-Register (aktuellste Fassung).
  3. Browner, B. D. et al. - Skeletal Trauma: Basic Science, Management, and Reconstruction. 5. Auflage. Elsevier Saunders (2015).

Meistgekaufte Produkte

Rabatt
natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Verkaufspreis: 29,90 € Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral lactoferrin cln mundflora lutschtabletten?ts=1779887262

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Zahnpflege Lutschtabletten

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

Vitamin A K D

Vitamin A, K und D sind fettlösliche Vitamine, die gemeinsam wichtige Körperfunktionen unterstützen – von Knochen und Immunsystem bis hin zu Sehkraft und Blutgerinnung.

Wasserretentionsanalyse

Die Wasserretentionsanalyse misst den Körperwassergehalt und erkennt Wassereinlagerungen frühzeitig. Sie hilft bei der Diagnose von Ödemen und Stoffwechselstörungen.

Jejunumschleimhautmarker

Jejunumschleimhautmarker sind diagnostische Messgrößen, die den Zustand der Dünndarmschleimhaut im Jejunum beurteilen und bei der Diagnostik von Erkrankungen wie Zöliakie eingesetzt werden.

Verwandte Suchbegriffe: Gelenkfraktur