-
DE
Die Hormonachsenanalyse ist eine diagnostische Untersuchung, die das Zusammenspiel hormoneller Regelkreise im Körper bewertet. Sie hilft, Störungen im Hormonsystem frühzeitig zu erkennen.
Die Hormonachsenanalyse ist eine diagnostische Untersuchung, die das Zusammenspiel hormoneller Regelkreise im Körper bewertet. Sie hilft, Störungen im Hormonsystem frühzeitig zu erkennen.
Die Hormonachsenanalyse ist ein diagnostisches Verfahren, das die Funktion und das Zusammenspiel verschiedener hormoneller Regelkreise – sogenannter Hormonachsen – im menschlichen Körper untersucht. Hormone sind chemische Botenstoffe, die von Drüsen produziert werden und lebenswichtige Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Wachstum, Reproduktion und Stressantwort steuern. Diese Botenstoffe arbeiten nicht isoliert, sondern in hierarchisch gegliederten Regelkreisen, den sogenannten Hormonachsen.
Bekannte Hormonachsen sind zum Beispiel die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse), die Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse (HPT-Achse) sowie die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse (HPG-Achse). Eine Analyse dieser Achsen erlaubt Rückschlüsse auf Funktionsstörungen, Unter- oder Überfunktionen einzelner Drüsen sowie auf systemische Dysregulationen.
Eine Hormonachsenanalyse wird häufig bei folgenden Beschwerden oder Verdachtsdiagnosen veranlasst:
Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse reguliert die Stressantwort des Körpers. Zentrales Hormon ist das Cortisol, das bei chronischem Stress, Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison) oder Cushing-Syndrom verändert vorliegt. Zusätzlich werden häufig ACTH (adrenokortikotropes Hormon) und CRH (Corticotropin-Releasing-Hormon) gemessen.
Die Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse steuert den Energiestoffwechsel. Analysiert werden typischerweise TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon), fT3 (freies Trijodthyronin) und fT4 (freies Thyroxin). Abweichungen deuten auf Hypo- oder Hyperthyreose hin.
Die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse kontrolliert die Reproduktionsfunktion. Gemessen werden FSH (follikelstimulierendes Hormon), LH (luteinisierendes Hormon), Östrogen, Progesteron und Testosteron. Diese Achse ist besonders relevant bei Fruchtbarkeitsproblemen, Zyklusstörungen und den Wechseljahren.
Die Wachstumshormonachse umfasst das Wachstumshormon (GH) und den Wachstumsmediator IGF-1. Sie ist relevant bei Wachstumsstörungen im Kindesalter sowie bei Verdacht auf Akromegalie oder Wachstumshormonmangel im Erwachsenenalter.
Die Analyse erfolgt in der Regel durch Blutabnahme, seltener auch durch Urin- oder Speichelproben. Da viele Hormone tageszeitlichen Schwankungen unterliegen, ist der Abnahmezeitpunkt entscheidend. So sollte Cortisol beispielsweise am frühen Morgen gemessen werden. Je nach Fragestellung kommen auch Stimulations- oder Suppressionstests zum Einsatz, bei denen die Reaktionsfähigkeit einer Hormonachse gezielt geprüft wird.
Bekannte Funktionstests sind:
Die Befundinterpretation erfordert Fachkenntnis, da Hormonwerte immer im klinischen Kontext, unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Zykluszeitpunkt und Tageszeit bewertet werden müssen. Eine isolierte Betrachtung einzelner Hormonwerte ist oft nicht ausreichend – entscheidend ist das Verhältnis der Werte zueinander innerhalb der Achse (z. B. TSH im Verhältnis zu fT3 und fT4).
Die Therapie richtet sich nach der zugrundeliegenden Störung und kann umfassen:
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C