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Die Herzrhythmusprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen. Sie schützt vor gefährlichen Arrhythmien und senkt das Risiko schwerwiegender Komplikationen wie Schlaganfall oder plötzlichem Herztod.
Die Herzrhythmusprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen. Sie schützt vor gefährlichen Arrhythmien und senkt das Risiko schwerwiegender Komplikationen wie Schlaganfall oder plötzlichem Herztod.
Die Herzrhythmusprophylaxe bezeichnet alle präventiven Maßnahmen, die darauf abzielen, das Auftreten von Herzrhythmusstörungen (medizinisch: Arrhythmien) zu verhindern oder deren Wiederauftreten zu reduzieren. Das Herz schlägt normalerweise in einem regelmäßigen Rhythmus, der durch ein elektrisches Reizleitungssystem gesteuert wird. Störungen dieses Systems können zu zu schnellen, zu langsamen oder unregelmäßigen Herzschlägen führen, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können. Die Prophylaxe zielt darauf ab, solche Ereignisse durch medikamentöse, interventionelle und lebensstilbezogene Strategien zu verhindern.
Um Herzrhythmusstörungen effektiv vorzubeugen, ist es wichtig, ihre möglichen Ursachen zu kennen:
Die pharmakologische Prophylaxe stellt einen zentralen Pfeiler der Herzrhythmusprophylaxe dar. Dabei werden verschiedene Medikamentenklassen eingesetzt:
Antiarrhythmika sind Medikamente, die gezielt in die elektrische Aktivität des Herzens eingreifen. Sie werden nach der Vaughan-Williams-Klassifikation in vier Klassen eingeteilt:
Bei Vorhofflimmern besteht ein erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Blutgerinnsel, die sich im Herzen bilden können. Zur Prophylaxe von Schlaganfällen werden daher Antikoagulantien (Blutverdünner) eingesetzt, z. B. direkte orale Antikoagulantien (DOAKs) wie Rivaroxaban oder Apixaban sowie das klassische Marcumar (Phenprocoumon).
Wenn Medikamente nicht ausreichend wirken oder nicht gut vertragen werden, stehen invasive Verfahren zur Verfügung:
Neben medikamentösen und interventionellen Maßnahmen spielen Veränderungen des Lebensstils eine wichtige Rolle in der Herzrhythmusprophylaxe:
Vor der Einleitung prophylaktischer Maßnahmen erfolgt eine umfassende Risikobewertung durch den Arzt. Wichtige diagnostische Methoden sind:
Bestimmte Symptome sollten umgehend ärztlich abgeklärt werden, da sie auf eine behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörung hinweisen können:
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