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Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursachte Leberentzündung, die chronisch verlaufen und zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen kann.
Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursachte Leberentzündung, die chronisch verlaufen und zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen kann.
Hepatitis C ist eine Infektionskrankheit der Leber, die durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) ausgelöst wird. Das Virus greift die Leberzellen an und verursacht eine Entzündung. In vielen Fällen verläuft die Erkrankung zunächst ohne deutliche Beschwerden, was dazu führt, dass sie oft erst spät erkannt wird. Unbehandelt kann eine chronische Hepatitis C zu schwerwiegenden Leberschäden führen.
Das Hepatitis-C-Virus wird hauptsächlich durch direkten Blutkontakt übertragen. Zu den häufigsten Übertragungswegen zählen:
Eine Übertragung durch alltäglichen Kontakt wie Umarmen, Husten oder gemeinsames Benutzen von Geschirr ist nicht möglich.
Viele Betroffene zeigen in der akuten Phase keine oder nur unspezifische Symptome. Mögliche Beschwerden sind:
Bei chronischem Verlauf können über Jahre hinweg kaum Symptome auftreten, bis es zu fortgeschrittenen Leberschäden kommt. Zeichen einer Leberzirrhose können Wasseransammlungen im Bauch, Blutungsneigung und Verwirrtheit sein.
Die Diagnose einer Hepatitis C erfolgt in mehreren Schritten:
Die Behandlung der Hepatitis C hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Moderne direkt antivirale Medikamente (DAAs – Direct-Acting Antivirals) erzielen Heilungsraten von über 95 %. Die Therapie dauert in der Regel 8 bis 12 Wochen und ist gut verträglich.
DAAs greifen gezielt in den Vermehrungszyklus des Hepatitis-C-Virus ein. Sie blockieren virale Enzyme wie die NS5B-Polymerase oder die NS3/4A-Protease, die für die Virusvermehrung notwendig sind. Häufig eingesetzte Wirkstoffkombinationen sind:
Das Ziel der Behandlung ist ein anhaltendes virologisches Ansprechen (SVR), das heißt, das Virus ist 12 Wochen nach Therapieende nicht mehr im Blut nachweisbar. Dies gilt als Heilung.
Etwa 75–85 % der akut Infizierten entwickeln eine chronische Hepatitis C. Ohne Behandlung kann es nach Jahren bis Jahrzehnten zu folgenden Komplikationen kommen:
Gegen Hepatitis C gibt es derzeit keinen Impfstoff. Zu den wichtigsten Vorbeugemaßnahmen zählen:
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