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Die Hemikolektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Dickdarms entfernt wird. Sie wird häufig bei Darmkrebs, schweren Entzündungen oder anderen Erkrankungen des Kolons durchgeführt.
Die Hemikolektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Dickdarms entfernt wird. Sie wird häufig bei Darmkrebs, schweren Entzündungen oder anderen Erkrankungen des Kolons durchgeführt.
Die Hemikolektomie ist ein operativer Eingriff, bei dem ein Teil des Dickdarms (Kolon) chirurgisch entfernt wird. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern hemi (halb) und kolektomie (Entfernung des Kolons) zusammen. Je nach betroffenem Abschnitt unterscheidet man zwischen einer rechtsseitigen Hemikolektomie (Entfernung des rechten Kolonabschnitts) und einer linksseitigen Hemikolektomie (Entfernung des linken Kolonabschnitts). Nach der Resektion werden die verbleibenden Darmenden wieder miteinander verbunden, was als Anastomose bezeichnet wird.
Die Hemikolektomie wird bei verschiedenen Erkrankungen des Dickdarms eingesetzt. Die häufigsten Gründe für diesen Eingriff sind:
Vor dem Eingriff wird der Patient gründlich untersucht. Dazu gehören bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT) oder Koloskopie sowie Blutuntersuchungen. In der Regel wird der Darm vor der Operation gereinigt (Darmvorbereitung). Die Operation erfolgt unter Vollnarkose.
Die Hemikolektomie kann auf zwei Wegen durchgeführt werden:
Nach der Entfernung des erkrankten Darmabschnitts werden die beiden verbleibenden Darmenden miteinander vernäht oder geklammert (Anastomose). In einigen Fällen, z. B. bei Entzündungen oder Notfalleingriffen, kann vorübergehend ein künstlicher Darmausgang (Stoma) angelegt werden, der nach Heilung wieder zurückverlagert wird.
Wie jeder chirurgische Eingriff birgt auch die Hemikolektomie bestimmte Risiken:
Nach der Operation verbleibt der Patient in der Regel mehrere Tage bis zu einer Woche im Krankenhaus. Der Kostaufbau erfolgt schrittweise – zunächst wird nur Flüssigkeit verabreicht, bevor feste Nahrung eingeführt wird. Physiotherapie und frühe Mobilisierung helfen, Komplikationen zu vermeiden. Die vollständige Erholung nach einer offenen Hemikolektomie kann mehrere Wochen dauern, während Patienten nach einem laparoskopischen Eingriff häufig schneller genesen. Bei einer Krebserkrankung schließt sich in der Regel eine onkologische Nachsorge mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen an.
Die meisten Patienten können nach einer Hemikolektomie ein weitgehend normales Leben führen. Da nur ein Teil des Dickdarms entfernt wird, bleibt die Verdauungsfunktion in der Regel erhalten. In der Anfangszeit können veränderte Stuhlgewohnheiten wie häufigerer oder weicherer Stuhlgang auftreten, die sich bei den meisten Patienten im Laufe der Zeit normalisieren. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung unterstützt die Anpassung des Darms.
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