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Das Hormonsynergieprofil analysiert das Zusammenspiel mehrerer Hormone im Körper und zeigt, wie diese sich gegenseitig beeinflussen und ergänzen.
Das Hormonsynergieprofil analysiert das Zusammenspiel mehrerer Hormone im Körper und zeigt, wie diese sich gegenseitig beeinflussen und ergänzen.
Das Hormonsynergieprofil ist eine diagnostische Auswertung, die das Zusammenwirken mehrerer Hormone im menschlichen Körper systematisch erfasst und bewertet. Hormone sind biochemische Botenstoffe, die in Drüsen produziert werden und über das Blut zu ihren Zielorganen gelangen. Sie regulieren zahlreiche lebenswichtige Funktionen wie Stoffwechsel, Wachstum, Fortpflanzung, Stimmung und Immunabwehr. Da Hormone selten isoliert wirken, sondern sich gegenseitig beeinflussen, verstärken oder hemmen, liefert das Hormonsynergieprofil ein umfassenderes Bild des hormonellen Gleichgewichts als die Messung einzelner Hormonspiegel allein.
Synergie bedeutet das gemeinsame, aufeinander abgestimmte Zusammenwirken mehrerer Komponenten, deren kombinierter Effekt größer oder qualitativ anders ist als die Summe der Einzelwirkungen. Im hormonellen Kontext beschreibt die Synergie das koordinierte Zusammenspiel von Hormonen, die gemeinsam eine physiologische Wirkung erzielen oder sich in ihrer Funktion gegenseitig regulieren.
Klassische Beispiele für Hormonsynergie sind:
Das Hormonsynergieprofil wird in verschiedenen medizinischen und präventivmedizinischen Kontexten eingesetzt:
Die Erstellung eines Hormonsynergieprofils umfasst in der Regel mehrere Schritte:
Blut-, Speichel- oder Urinproben werden auf eine Vielzahl von Hormonen untersucht. Je nach klinischer Fragestellung können folgende Parameter bestimmt werden:
Die gemessenen Werte werden nicht nur isoliert betrachtet, sondern in ihrer wechselseitigen Beziehung analysiert. Dabei werden Verhältnisse zwischen Hormonen berechnet, zum Beispiel das Östrogen-Progesteron-Verhältnis oder das Cortisol-DHEA-Verhältnis, um Dysbalancen sichtbar zu machen, die bei isolierter Betrachtung einzelner Werte möglicherweise unerkannt blieben.
Die Auswertung erfolgt durch spezialisierte Fachärzte oder in der funktionellen Medizin tätige Therapeuten. Sie berücksichtigen Anamnese, Symptome und Lebensstilfaktoren, um ein individuelles Bild des hormonellen Zustands zu erstellen und gezielte therapeutische Maßnahmen abzuleiten.
Ein gestörtes Hormonsynergieprofil kann sich auf vielfältige Weise äußern. Typische Dysbalancen und ihre Zusammenhänge umfassen:
Auf Grundlage des Hormonsynergieprofils können individuelle Therapiekonzepte entwickelt werden:
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