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Die Hüftendoprothese ist ein künstliches Hüftgelenk, das bei schwerem Gelenkverschleiß oder Verletzungen eingesetzt wird, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
Die Hüftendoprothese ist ein künstliches Hüftgelenk, das bei schwerem Gelenkverschleiß oder Verletzungen eingesetzt wird, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
Eine Hüftendoprothese (auch Hüft-TEP, Hüfttotalendoprothese oder künstliches Hüftgelenk genannt) ist ein medizinisches Implantat, das das beschädigte oder zerstörte natürliche Hüftgelenk vollständig oder teilweise ersetzt. Der Eingriff gehört zu den häufigsten und erfolgreichsten orthopädischen Operationen weltweit. Ziel ist es, chronische Schmerzen zu beseitigen, die Beweglichkeit zu verbessern und die Lebensqualität der betroffenen Personen dauerhaft zu steigern.
Ein künstliches Hüftgelenk besteht in der Regel aus mehreren Komponenten:
Je nach Verankerungsmethode unterscheidet man zwischen:
Eine Hüftendoprothese wird empfohlen, wenn konservative Behandlungen (Physiotherapie, Schmerzmedikamente, Hilfsmittel) keine ausreichende Linderung mehr bringen. Häufige Indikationen sind:
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose oder Spinalanästhesie und dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden. Der Chirurg wählt einen der verschiedenen operativen Zugangswege:
Nach der Entfernung des beschädigten Gelenks werden die Prothesenkomponenten eingesetzt und sicher verankert. Moderne minimal-invasive Techniken ermöglichen kürzere Schnitte und eine schnellere Rehabilitation.
Die Rehabilitation beginnt bereits am Tag nach der Operation. Ziel ist es, die volle Mobilität schrittweise wiederzuerlangen:
Für einige Wochen nach dem Eingriff sind bestimmte Schonhaltungen und Bewegungseinschränkungen zu beachten (z. B. kein starkes Beugen der Hüfte über 90 Grad), um das Risiko einer Prothesenluxation zu minimieren.
Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei der Implantation einer Hüftendoprothese Risiken:
Moderne Hüftendoprothesen haben eine Standzeit von 15 bis 25 Jahren oder länger. Wenn eine Prothese sich lockert oder verschleißt, ist ein Prothesenwechsel (Revisionsoperation) notwendig. Dieser Eingriff ist technisch anspruchsvoller als die Erstimplantation.
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