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Die Hauttalgregulation beschreibt die Steuerung der Talgproduktion der Haut. Ein ausgewogener Talgspiegel ist entscheidend fuer ein gesundes Hautbild und die Vorbeugung von Akne.
Die Hauttalgregulation beschreibt die Steuerung der Talgproduktion der Haut. Ein ausgewogener Talgspiegel ist entscheidend fuer ein gesundes Hautbild und die Vorbeugung von Akne.
Die Hauttalgregulation bezeichnet den koerpereigenen Prozess, mit dem die Produktion und Ausschuettung von Talg (Sebum) durch die Talgdruesen der Haut gesteuert wird. Talg ist eine fettige Substanz, die von den Talgdruesen (Glandulae sebaceae) produziert wird und eine wichtige Schutzfunktion fuer die Haut erfuellt. Eine gut funktionierende Hauttalgregulation sorgt fuer einen gesunden Feuchtigkeitshaushalt, schuetzt vor Krankheitserregern und haelt die Haut geschmeidig.
Talg uebernimmt im Hauthaushalt mehrere wichtige Aufgaben:
Die Talgproduktion kann durch eine Reihe von inneren und aeusseren Faktoren aus dem Gleichgewicht geraten:
Androgene wie Testosteron und Dihydrotestosteron (DHT) stimulieren die Talgdruesen und erhoehen die Talgproduktion. Hormonelle Veraenderungen waehrend der Pubertaet, des Menstruationszyklus, einer Schwangerschaft oder bei Erkrankungen wie dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) koennen deshalb zu einem Ungleichgewicht fuehren.
Bestimmte Ernaehrungsweisen, insbesondere eine erhoehte Zufuhr von raffiniertem Zucker, Milchprodukten und gesaettigten Fettsaeuren, koennen die Talgproduktion ankurbeln. Studien deuten darauf hin, dass ein hoher glykamischer Index der Ernaehrung mit verstaerkter Sebumproduktion in Zusammenhang steht.
Chronischer Stress foerdert die Ausschuettung von Cortisol, das indirekt die Androgenproduktion anregen und so zu einer erhoehten Talgproduktion fuehren kann.
Die Verwendung ungeeigneter Kosmetika, aggressiver Reinigungsprodukte oder der uebermassige Einsatz von Alkohol-basierten Pflegeprodukten kann die Hautbarriere stoeren und die Talgdruesen zu einer kompensatorischen Mehrproduktion anregen.
Die individuelle Dichte und Aktivitaet der Talgdruesen ist zu einem grossen Teil genetisch bestimmt. Menschen mit einer genetischen Veranlagung zu fettiger Haut haben haeufig hyperaktive Talgdruesen.
Je nachdem, ob die Talgproduktion erhoehen oder erniedrigt ist, entstehen unterschiedliche Hautprobleme:
Die Beurteilung der Hauttalgregulation erfolgt in der Regel durch einen Dermatologen oder eine Dermatologin. Eingesetzte Methoden umfassen:
Die Behandlung einer gestoerten Hauttalgregulation richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Beschwerden.
Eine ausgewogene Hautpflegeroutine mit nicht-komedogenen Produkten, regelmassiger aber schonenener Reinigung und gezielter Feuchtigkeitspflege kann die Hauttalgregulation unterstuetzen, ohne die Hautbarriere zu beschadigen.
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