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Halitosis entsteht meist durch bakterielle Zersetzung im Mund. Erfahre, wie Zungenreinigung und Mundhygiene Mundgeruch effektiv vorbeugen.
Halitosis, umgangssprachlich Mundgeruch, bezeichnet das Auftreten von unangenehmem Atemgeruch, der entweder aus der Mundhöhle oder seltener aus dem Verdauungs- bzw. Atemtrakt stammt.
Schätzungsweise jeder vierte Erwachsene ist zeitweise betroffen. Die häufigste Ursache liegt in bakteriellen Zersetzungsprozessen auf der Zungenoberfläche oder im Zahnbelag, bei denen flüchtige Schwefelverbindungen entstehen.
Zu den Hauptursachen zählen mangelhafte Mundhygiene, Zungenbeläge, Parodontitis, trockener Mund (Xerostomie) sowie Rauchen oder bestimmte Lebensmittel wie Knoblauch. Seltener sind systemische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Leber- oder Nierenerkrankungen oder HNO-Infektionen beteiligt. Eine sorgfältige Untersuchung der Mundhöhle ist daher entscheidend, um die Quelle des Geruchs zu identifizieren.
Die wirksamste Therapie besteht in einer verbesserten Mundhygiene, regelmäßiger Zungenreinigung und professioneller Zahnstein- und Plaqueentfernung. Mundspülungen mit Chlorhexidin, Zink oder ätherischen Ölen können die bakterielle Aktivität zusätzlich reduzieren. Bei anhaltender Halitosis sollten systemische Ursachen ärztlich abgeklärt werden. Prävention umfasst eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Vermeidung geruchsbildender Substanzen.
Wichtigste Fakten zu Halitosis
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