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Herzerkrankungsprävention umfasst alle Maßnahmen, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Durch gesunde Ernährung, Bewegung und medizinische Vorsorge lässt sich das Herzrisiko deutlich reduzieren.
Herzerkrankungsprävention umfasst alle Maßnahmen, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Durch gesunde Ernährung, Bewegung und medizinische Vorsorge lässt sich das Herzrisiko deutlich reduzieren.
Unter Herzerkrankungsprävention versteht man alle vorbeugenden Maßnahmen, die darauf abzielen, das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern oder deren Fortschreiten zu verlangsamen. Dazu zählen unter anderem der Herzinfarkt, die koronare Herzkrankheit (KHK), die Herzinsuffizienz sowie Herzrhythmusstörungen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache, weshalb eine konsequente Prävention von besonderer Bedeutung ist.
Die Herzerkrankungsprävention wird in drei Ebenen unterteilt:
Eine wirksame Prävention setzt das Verständnis der wichtigsten Risikofaktoren voraus. Diese lassen sich in veränderliche und nicht veränderliche Faktoren unterteilen:
Eine herzgesunde Ernährung ist ein zentraler Baustein der Prävention. Empfohlen wird eine Kost reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Fisch und ungesättigten Fettsäuren (z. B. Olivenöl). Verarbeitete Lebensmittel, gesättigte Fettsäuren, Transfette und Zucker sollten dagegen reduziert werden. Die mediterrane Ernährungsweise gilt laut zahlreichen Studien als besonders herzprotektiv.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Erwachsene mindestens 150 bis 300 Minuten moderate körperliche Aktivität oder 75 bis 150 Minuten intensive Aktivität pro Woche. Regelmäßige Bewegung senkt den Blutdruck, verbessert die Blutfettwerte und stärkt den Herzmuskel.
Rauchen ist einer der bedeutsamsten vermeidbaren Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Ein Rauchstopp senkt das Herzinfarktrisiko bereits innerhalb weniger Jahre erheblich.
Die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts, insbesondere die Reduktion von viszeralem Bauchfett, wirkt sich positiv auf Blutdruck, Blutzucker und Blutfettwerte aus.
Chronischer psychischer Stress erhöht das Risiko für Herzerkrankungen. Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder progressive Muskelentspannung können das kardiovaskuläre Risiko reduzieren.
Regelmäßige ärztliche Check-ups ermöglichen die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten oder Diabetes. Dazu gehören Blutdruckmessungen, Blutuntersuchungen (Lipidprofil, Nüchternblutzucker) sowie bei Bedarf ein EKG oder weitere diagnostische Verfahren.
In bestimmten Risikosituationen kann eine medikamentöse Therapie Teil der Prävention sein. Dazu zählen blutdrucksenkende Medikamente (Antihypertensiva), cholesterinsenkende Mittel (Statine), blutzuckerregulierende Medikamente sowie in Einzelfällen niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) zur Hemmung der Blutgerinnung.
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