Hopfen – Wirkung, Anwendung & gesundheitliche Vorteile
Hopfen wirkt beruhigend, schlaffördernd und hormonell ausgleichend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Schlafstörungen, Nervosität und Wechseljahrsbeschwerden.
Wissenswertes über "Hopfenblüten"
Hopfen wirkt beruhigend, schlaffördernd und hormonell ausgleichend. Erfahre mehr über seine Anwendung bei Schlafstörungen, Nervosität und Wechseljahrsbeschwerden.
Hopfenblüten stammen von der weiblichen Kletterpflanze und sind nicht nur aus der Bierherstellung bekannt, sondern auch ein fester Bestandteil pflanzlicher Beruhigungstherapien. Ihre beruhigenden, schlaffördernden, angstlösenden und hormonell ausgleichenden Eigenschaften verdanken sie den enthaltenen Wirkstoffen, darunter Bitterstoffe wie Humulon und Lupulon, ätherische Öle und Phytoöstrogene.
Hopfen wird traditionell eingesetzt bei Ein- und Durchschlafstörungen, innerer Unruhe, Reizbarkeit, nervösen Magenbeschwerden und Spannungszuständen. In Kombination mit Baldrian oder Melisse verstärkt sich seine Wirkung. Besonders interessant ist Hopfen auch bei Wechseljahrsbeschwerden, da enthaltene 8-Prenylnaringenin-Verbindungen eine milde östrogene Wirkung entfalten können.
Typische Anwendungen von Hopfenblüten:
- Einschlafprobleme, unruhiger Schlaf
- Nervosität, Anspannung, Reizbarkeit
- Stressbedingte Magen-Darm-Beschwerden
- Unterstützung bei Wechseljahrsbeschwerden
- Pflanzliche Beruhigung bei nervösen Zuständen
Wichtige Inhaltsstoffe:
- Bitterstoffe (Humulon, Lupulon)
- 8-Prenylnaringenin (Phytoöstrogen)
- Ätherische Öle
- Harze, Flavonoide, Gerbstoffe
Literaturangaben:
- EMA (2014): Community herbal monograph on Humulus lupulus L., flos
- ESCOP Monographs (2003): Humulus lupulus – Hop cones
- Wichtl, M. (2016): Teedrogen und Phytopharmaka
- Erasmus, N. et al. (2012): Phytoestrogens in hop: hormonal activity, Phytomedicine
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