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Die histaminarme Ernährung hilft Menschen mit Histaminintoleranz, Beschwerden wie Kopfschmerzen und Hautreaktionen zu lindern, indem histaminreiche Lebensmittel gemieden werden.
Die histaminarme Ernährung hilft Menschen mit Histaminintoleranz, Beschwerden wie Kopfschmerzen und Hautreaktionen zu lindern, indem histaminreiche Lebensmittel gemieden werden.
Die histaminarme Ernährung ist eine spezielle Ernährungsform, die für Menschen mit Histaminintoleranz empfohlen wird. Histamin ist ein körpereigener Botenstoff (biogenes Amin), der im Körper viele Funktionen erfüllt – unter anderem bei allergischen Reaktionen, der Magenproduktion und im Nervensystem eine Rolle spielt. Bei einer Histaminintoleranz kann der Körper aufgenommenes Histamin nicht ausreichend abbauen, was zu einer Vielzahl von Beschwerden führen kann. Durch eine gezielte Anpassung der Ernährung lassen sich diese Symptome deutlich reduzieren.
Die häufigste Ursache einer Histaminintoleranz ist ein Mangel oder eine verminderte Aktivität des Enzyms Diaminoxidase (DAO), das im Darm für den Abbau von Histamin zuständig ist. Mögliche Ursachen für diesen Enzymmangel sind:
Die Symptome einer Histaminintoleranz sind vielfältig und betreffen oft mehrere Organsysteme gleichzeitig. Typische Beschwerden sind:
Ziel der histaminarmen Ernährung ist es, die tägliche Histaminaufnahme durch die Nahrung zu minimieren. Dabei werden nicht nur histaminreiche Lebensmittel, sondern auch sogenannte Histaminliberatoren (Lebensmittel, die die Histaminausschüttung im Körper fördern) und DAO-Hemmer (Substanzen, die den Histaminabbau blockieren) gemieden.
Die Diagnose einer Histaminintoleranz erfolgt in der Regel durch eine Eliminations- und Provokationsdiät unter ärztlicher Aufsicht. Dabei werden histaminreiche Lebensmittel für mehrere Wochen vollständig aus dem Speiseplan gestrichen, um zu beobachten, ob die Beschwerden nachlassen. Anschließend werden verdächtige Lebensmittel schrittweise wieder eingeführt, um individuelle Unverträglichkeiten zu identifizieren. Ergänzend kann ein Bluttest zur Bestimmung der DAO-Aktivität oder der Histaminspiegel durchgeführt werden.
Die histaminarme Ernährung sollte nicht dauerhaft und ohne professionelle Begleitung durchgeführt werden, da sie zu Nährstoffmängeln führen kann. Eine ernährungsmedizinische Beratung oder die Zusammenarbeit mit einer Diätologin bzw. einem Diätologen ist empfehlenswert, um die Ernährung langfristig ausgewogen zu gestalten und individuelle Verträglichkeiten zu ermitteln.
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