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Die Harnröhrendilatation ist ein urologisches Verfahren zur Aufweitung einer verengten Harnröhre. Sie wird bei Harnröhrenstrikturen eingesetzt, um den Harnfluss wiederherzustellen.
Die Harnröhrendilatation ist ein urologisches Verfahren zur Aufweitung einer verengten Harnröhre. Sie wird bei Harnröhrenstrikturen eingesetzt, um den Harnfluss wiederherzustellen.
Die Harnröhrendilatation ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine verengte Harnröhre (Urethra) mechanisch aufgeweitet wird. Ziel des Eingriffs ist es, den normalen Abfluss des Urins aus der Blase zu ermöglichen. Eine Verengung der Harnröhre wird medizinisch als Harnröhrenstriktur bezeichnet und kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Die Dilatation gehört zu den ältesten und am häufigsten angewandten Behandlungsmethoden bei diesem Krankheitsbild.
Eine Verengung der Harnröhre, die eine Dilatation erforderlich machen kann, entsteht oft durch Narbengewebe. Mögliche Ursachen sind:
Betroffene Personen berichten häufig über folgende Beschwerden, die auf eine Verengung der Harnröhre hinweisen können:
Vor der Durchführung einer Harnröhrendilatation wird die Verengung durch verschiedene diagnostische Methoden gesichert:
Bei der Harnröhrendilatation wird die Verengung mithilfe spezieller Instrumente schrittweise aufgedehnt. Der Eingriff kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden:
Bei der klassischen Bougierung werden starre oder flexible Stäbchen (sogenannte Bougies) in aufsteigenden Größen durch die Harnröhre geführt, um die Verengung mechanisch zu dehnen. Dieser Vorgang wird meist unter lokaler Betäubung oder in Kurznarkose durchgeführt.
Hierbei wird ein Katheter mit einem aufblasbaren Ballon bis zur Engstelle vorgeschoben. Durch Aufblasen des Ballons wird die Harnröhre aufgeweitet. Diese Methode ist schonender und wird bevorzugt bei kurzstreckigen Verengungen eingesetzt.
Bei wiederkehrenden Strikturen kann der behandelnde Arzt dem Patienten empfehlen, die Harnröhre regelmäßig durch Einführen eines Katheters offen zu halten. Dies dient der Vorbeugung einer erneuten Verengung.
Die Harnröhrendilatation wird vorrangig bei kurzstreckigen Harnröhrenstrikturen angewendet. Sie ist eine der ersten Therapieoptionen, da sie minimalinvasiv ist. Bei ausgedehnten, langen oder wiederkehrenden Verengungen kommen häufig operative Verfahren wie die Harnröhrenschlitzung (Urethrotomia interna) oder die Harnröhrenrekonstruktion (Urethroplastik) zum Einsatz.
Wie jeder medizinische Eingriff birgt auch die Harnröhrendilatation gewisse Risiken:
Die meisten Komplikationen sind mild und vorübergehend. Der Arzt oder die Ärztin bespricht vor dem Eingriff alle Risiken und Vorteile individuell mit dem Patienten.
Nach der Harnröhrendilatation sollten Betroffene ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, um die Harnröhre zu spülen. Kontrolltermine beim Urologen sind wichtig, um den Behandlungserfolg zu überprüfen und ein erneutes Auftreten der Verengung frühzeitig zu erkennen. In manchen Fällen sind mehrere Dilatationssitzungen notwendig, um den Harnfluss dauerhaft zu verbessern.
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