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Die richtige Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis kann Entzündungen reduzieren und das Wohlbefinden verbessern. Erfahren Sie, welche Lebensmittel helfen.
Die richtige Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis kann Entzündungen reduzieren und das Wohlbefinden verbessern. Erfahren Sie, welche Lebensmittel helfen.
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift und entzündet. Eine gezielte Ernährung kann dazu beitragen, Entzündungsprozesse zu dämpfen, den Hormonhaushalt zu unterstützen und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu verbessern. Es gibt zwar keine universelle Hashimoto-Diät, jedoch zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse, dass bestimmte Ernährungsmuster und Nährstoffe einen positiven Einfluss haben können.
Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das für die Schilddrüsenfunktion besonders wichtig ist. Es ist an der Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 in das aktive T3 beteiligt und besitzt antioxidative Eigenschaften. Studien zeigen, dass eine ausreichende Selenzufuhr die TPO-Antikörperwerte (Schilddrüsenperoxidase-Antikörper) senken kann. Gute Selenquellen sind Paranüsse, Seefisch, Fleisch und Eier.
Jod ist ein unverzichtbarer Baustein der Schilddrüsenhormone. Bei Hashimoto ist eine übermäßige Jodzufuhr jedoch möglicherweise kontraproduktiv, da sie Autoimmunreaktionen verstärken kann. Eine ausgewogene, weder zu jodarme noch zu jodreiche Ernährung wird empfohlen. Jodquellen sind Meeresfrüchte, Seefisch und jodiertes Speisesalz.
Ein Vitamin-D-Mangel wird häufig bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen beobachtet. Vitamin D moduliert das Immunsystem und kann Entzündungsreaktionen dämpfen. Durch regelmäßige Sonneneinstrahlung sowie den Verzehr von fettem Fisch, Eiern und Pilzen lässt sich die Versorgung verbessern. Bei nachgewiesenem Mangel ist eine Supplementierung sinnvoll.
Eisen und Zink spielen ebenfalls eine Rolle bei der Schilddrüsenfunktion. Ein Eisenmangel kann die Schilddrüsenhormonproduktion beeinträchtigen, während Zink die Umwandlung von T4 in T3 unterstützt. Rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen sind gute Quellen für beide Mineralstoffe.
Eine entzündungshemmende Ernährungsweise gilt als besonders vorteilhaft bei Hashimoto. Diese umfasst:
Die Frage, ob Gluten bei Hashimoto gemieden werden sollte, wird häufig diskutiert. Es gibt Hinweise darauf, dass Personen mit Hashimoto ein erhöhtes Risiko für Zöliakie (eine Glutenunverträglichkeit) haben. Wer zusätzlich an Zöliakie leidet, sollte Gluten konsequent meiden. Für Menschen mit Hashimoto ohne Zöliakie ist ein Versuch mit einer glutenreduzierten Ernährung möglich, jedoch nicht zwingend notwendig. Eine Rücksprache mit dem Arzt ist empfehlenswert.
Bestimmte Lebensmittel können in großen Mengen die Schilddrüsenfunktion beeinflussen:
Ein gesundes Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Immunsystems. Da Hashimoto eine Autoimmunerkrankung ist, kann die Darmgesundheit Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut und Kimchi kann das Mikrobiom positiv beeinflussen und die Immunregulation unterstützen.
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