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Hormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonproduktion und -freisetzung im Körper. Sie sorgt für ein hormonelles Gleichgewicht und ist essenziell für Stoffwechsel, Wachstum und Fortpflanzung.
Hormonregulation beschreibt die Steuerung der Hormonproduktion und -freisetzung im Körper. Sie sorgt für ein hormonelles Gleichgewicht und ist essenziell für Stoffwechsel, Wachstum und Fortpflanzung.
Die Hormonregulation bezeichnet die Gesamtheit aller biologischen Mechanismen, durch die der menschliche Körper die Produktion, Freisetzung, den Transport und den Abbau von Hormonen steuert und kontrolliert. Hormone sind chemische Botenstoffe, die von speziellen Drüsen – den endokrinen Drüsen – produziert und über die Blutbahn zu ihren Zielorganen transportiert werden. Eine funktionierende Hormonregulation ist Grundvoraussetzung für nahezu alle Körperfunktionen, darunter Stoffwechsel, Wachstum, Fortpflanzung, Schlaf und die Reaktion auf Stress.
Die Hormonregulation basiert auf präzisen Rückkopplungsmechanismen, die sicherstellen, dass Hormone immer in der richtigen Menge im Blut vorhanden sind. Die wichtigsten Prinzipien sind:
Die Hormonregulation ist in hierarchisch organisierten Regelkreisen aufgebaut, die als hormonelle Achsen bezeichnet werden:
Das Hypothalamus-Hypophysen-System ist das übergeordnete Steuerungszentrum. Der Hypothalamus im Gehirn gibt Releasing-Hormone (z. B. TRH, GnRH, CRH) und Inhibiting-Hormone ab, die die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) zur Produktion ihrer eigenen Hormone anregen oder hemmen. Die Hypophyse steuert wiederum nachgeordnete Drüsen wie Schilddrüse, Nebennierenrinde und Gonaden.
Der Hypothalamus schüttet TRH (Thyreotropin-Releasing-Hormon) aus, das die Hypophyse zur Freisetzung von TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) veranlasst. TSH regt die Schilddrüse zur Produktion von T3 und T4 an. Ein erhöhter T3/T4-Spiegel hemmt über negatives Feedback die weitere TRH- und TSH-Ausschüttung.
Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) ist entscheidend für die Stressreaktion des Körpers. CRH stimuliert die Ausschüttung von ACTH, das die Nebennierenrinde zur Cortisolproduktion anregt. Cortisol hemmt seinerseits die Ausschüttung von CRH und ACTH.
GnRH aus dem Hypothalamus stimuliert die Hypophyse zur Freisetzung von FSH und LH, die die Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) zur Produktion von Sexualhormonen wie Östrogen, Progesteron und Testosteron anregen.
Die Hormonregulation kann durch viele innere und äußere Faktoren beeinflusst werden:
Wenn die Hormonregulation aus dem Gleichgewicht gerät, entstehen sogenannte endokrine Erkrankungen. Häufige Beispiele sind:
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