-
DE
Das Hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die zu wiederkehrenden Schwellungsattacken unter der Haut und in inneren Organen führt.
Das Hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die zu wiederkehrenden Schwellungsattacken unter der Haut und in inneren Organen führt.
Das Hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, erbliche Erkrankung des Immunsystems, die durch episodische, schmerzhafte Schwellungen verschiedener Körperstellen gekennzeichnet ist. Diese Schwellungen entstehen durch eine unkontrollierte Freisetzung von Bradykinin, einem gefäßerweiternden Botenstoff, der eine erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäße verursacht. Die Erkrankung betrifft etwa 1 von 50.000 Menschen und wird autosomal-dominant vererbt, das heißt, bereits eine veränderte Genkopie reicht aus, um die Krankheit auszulösen.
Die häufigste Ursache des HAE ist ein Mangel oder eine Fehlfunktion des C1-Inhibitors (C1-INH), eines Proteins, das normalerweise das Kontakt-Aktivierungssystem des Blutes reguliert. Man unterscheidet drei Haupttypen:
Auslöser für einzelne Attacken können Stress, Infektionen, Verletzungen, Operationen, hormonelle Veränderungen (z. B. Östrogene) oder bestimmte Medikamente wie ACE-Hemmer sein.
Die Schwellungen beim HAE können nahezu jeden Körperteil betreffen und dauern in der Regel 2 bis 5 Tage an. Typische Manifestationen sind:
Viele Betroffene berichten zudem vor einer Attacke von einem kreisförmigen Hautausschlag (Erythema marginatum), der als Warnsignal dient.
Die Diagnose des HAE erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Beurteilung, Familienanamnese und Laboruntersuchungen. Wichtige diagnostische Schritte umfassen:
Da HAE selten ist und die Symptome anderen Erkrankungen ähneln können (z. B. allergisches Angioödem, Appendizitis), wird die Diagnose oft erst nach Jahren gestellt. Eine frühzeitige Abklärung ist besonders bei positiver Familienanamnese wichtig.
Bei akuten Attacken stehen folgende Medikamente zur Verfügung:
Vor geplanten Operationen oder Zahneingriffen kann eine vorbeugende Gabe von C1-Inhibitor-Konzentrat oder Tranexamsäure das Risiko einer Attacke reduzieren.
Zur Vorbeugung häufiger Attacken werden eingesetzt:
Das HAE ist eine chronische Erkrankung, die das Alltagsleben der Betroffenen erheblich beeinflussen kann. Betroffene sollten stets ein Notfallset mit sich führen und ihre Umgebung über die Erkrankung informieren. Selbstinjektionen ermöglichen vielen Patienten eine eigenständige Behandlung von Attacken. Patientenorganisationen wie die HAE Deutschland e.V. bieten Unterstützung und Informationen.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C