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Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Kleinkinder betrifft und sich durch Bläschen an Händen, Füßen und im Mund äußert.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Kleinkinder betrifft und sich durch Bläschen an Händen, Füßen und im Mund äußert.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit (kurz: HMF-Krankheit) ist eine häufige, ansteckende Virusinfektion, die vor allem Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter betrifft. Sie ist durch charakteristische Bläschen und Auschläge an den Händen, Füßen sowie Schleimhautveränderungen im Mund gekennzeichnet. Obwohl die Erkrankung unangenehm ist, verläuft sie in den meisten Fällen mild und heilt innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit wird durch Enteroviren ausgelöst, am häufigsten durch das Coxsackievirus A16 sowie durch das Enterovirus 71 (EV-A71). Diese Viren werden über verschiedene Wege übertragen:
Die Erkrankung tritt weltweit auf, besonders häufig jedoch in den Sommer- und Herbstmonaten. Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krippen oder Kindergärten sind besonders gefährdet.
Nach einer Inkubationszeit von drei bis sieben Tagen treten typischerweise folgende Beschwerden auf:
Die Mundläsionen können das Schlucken schmerzhaft machen, weshalb Kinder oft weniger trinken und essen. In seltenen Fällen, insbesondere bei einer Infektion mit Enterovirus 71, können schwerwiegendere Komplikationen wie Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Enzephalitis (Gehirnentzündung) auftreten.
Die Diagnose der Hand-Mund-Fuß-Krankheit wird in der Regel klinisch gestellt, das heißt anhand des typischen Erscheinungsbildes der Bläschen und des Ausschlags sowie des Alters des Patienten. Laboruntersuchungen sind im Normalfall nicht erforderlich. Bei unklaren oder schweren Verläufen kann ein Abstrich aus dem Rachenraum oder eine Stuhlprobe zur virologischen Analyse entnommen werden, um den genauen Erreger zu identifizieren.
Eine spezifische antivirale Therapie steht für die Hand-Mund-Fuß-Krankheit nicht zur Verfügung. Die Behandlung ist daher symptomatisch und unterstützend:
Kranke Kinder sollten zu Hause bleiben, bis sie fieberfrei sind und keine neuen Bläschen mehr auftreten, um eine weitere Ausbreitung in Gemeinschaftseinrichtungen zu verhindern. Eine Impfung gegen Enterovirus 71 ist in einigen asiatischen Ländern zugelassen, in Europa jedoch (Stand 2024) noch nicht verfügbar.
Da es in Europa keinen zugelassenen Impfstoff gibt, ist konsequente Hygiene die wichtigste vorbeugenden Maßnahme:
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