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Herpes labialis ist eine häufige Virusinfektion der Lippen, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen und ist hochansteckend.
Herpes labialis ist eine häufige Virusinfektion der Lippen, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1. Sie äußert sich in schmerzhaften Bläschen und ist hochansteckend.
Herpes labialis, umgangssprachlich auch als Lippenherpes bekannt, ist eine durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursachte Virusinfektion. Sie zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Nach der Erstinfektion verbleibt das Virus lebenslang im Körper und kann jederzeit reaktiviert werden.
Die Erstinfektion erfolgt meist im Kindesalter durch direkten Kontakt mit infiziertem Speichel oder Schleimhäuten, zum Beispiel durch Küssen oder gemeinsam benutztes Besteck. Nach der Erstinfektion zieht sich das Virus in die Nervenzellen zurück und bleibt dort dauerhaft inaktiv. Bestimmte Auslöser können eine Reaktivierung hervorrufen:
Herpes labialis verläuft typischerweise in mehreren Phasen:
In den meisten Fällen kann Herpes labialis anhand des typischen klinischen Bildes durch einen Arzt oder eine Ärztin diagnostiziert werden. Bei unklaren Fällen oder Verdacht auf Komplikationen können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:
Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, da das Virus dauerhaft im Körper verbleibt. Die Behandlung zielt auf die Linderung der Symptome und eine Verkürzung der Krankheitsdauer ab.
Antivirale Cremes oder Gele mit den Wirkstoffen Aciclovir oder Penciclovir können bei frühzeitiger Anwendung in der Prodromalphase die Dauer und Schwere des Ausbruchs reduzieren. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
Bei häufigen oder schweren Ausbrüchen kann ein Arzt oder eine Ärztin antivirale Tabletten verschreiben, zum Beispiel Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir. Diese verkürzen die Heilungsdauer deutlich und können als Langzeittherapie zur Vorbeugung eingesetzt werden.
Herpes labialis ist hochansteckend – besonders in der Bläschen- und offenen Wundphase. Folgende Maßnahmen helfen, eine Übertragung zu verhindern:
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